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BeitragVerfasst: 02.02.2019, 00:11 
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25örefan hat geschrieben:
ouri schrieb
Zitat:
Aus Zeitgründen verzichte ich darauf, aus deinen zahlreichen Beirägen Beispiele für platte bzw. schlichte Formulierungen herauszusuchen

Schade, wäre ja mal interessant. Vielleicht hätte ich ja noch etwas lernen können.


Bei der hohen Anzahl von Beiträgen muss man wohl mehrere Privatdetiktive damit beauftragen. :oops: :oops: :oops:

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Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 04.02.2019, 18:41 
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Die Genehmigung zum Abschuss eines Wolfes in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ruft Kritik hervor. http://www.kn-online.de/Nachrichten/Sch ... tministern https://www.focus.de/regional/schleswig ... 75449.html
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 00:32 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Die Genehmigung zum Abschuss eines Wolfes in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ruft Kritik hervor. http://www.kn-online.de/Nachrichten/Sch ... tministern https://www.focus.de/regional/schleswig ... 75449.html
Hendrik77


Hier kann man unterschreiben dagegen: https://www.change.org/p/ministerium-f% ... EyZA%3D%3D

Und hier mal was über die Zäune bzw. deren Zustand: http://wolfsschutz-deutschland.de/2019/ ... YuTEpgwtyU


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 06:46 
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@dina
Ich habe im vorherigen Beitrag mal den Link angepasst und ein Folgebeitrag verfasst von Dir entfernt.
Moderator Hendrik77


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 08:17 
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dina hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
Die Genehmigung zum Abschuss eines Wolfes in Schleswig-Holstein und Niedersachsen ruft Kritik hervor. http://www.kn-online.de/Nachrichten/Sch ... tministern https://www.focus.de/regional/schleswig ... 75449.html
Hendrik77


Hier kann man unterschreiben dagegen: https://www.change.org/p/ministerium-f% ... EyZA%3D%3D


Hej Tina,

vielen Dank für das Verlinken der Petition!

Die Petition habe ich soeben unterschrieben und für deren weitere Verbreitung auch 15 Euro gespendet.

_________________
Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor

Der Ölschnitzsee in Oberfranken


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 14:19 
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Danke, Hendrik 8)


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BeitragVerfasst: 05.02.2019, 20:47 
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dina hat geschrieben:
Und hier mal was über die Zäune bzw. deren Zustand: http://wolfsschutz-deutschland.de/2019/ ... YuTEpgwtyU

Ja, auch solche Zäune gibt es.
Im Zusammenhang mit dem Wolf GW 924m stehen „die Zäune“ allerdings laut Umweltministerium Schleswig-Holstein nicht.
Zitat:
Kritik an der Untersuchung der aufgestellten Zäune wies [Umweltminister/ Grüne] Albrecht zurück.
"Wir haben nach allen Rissen im Raum Pinneberg sogar durch zwei Gutachter prüfen lassen, ob die Zäune dort ordnungsgemäß aufgebaut waren", sagte er. "Und sie waren überall astrein installiert und hatten auch die erforderliche Höhe.
[Er]hält den geplanten Abschuss eines Problemwolfs in Schleswig-Holstein für alternativlos. "Der Wolf ist zwar unter strengen Schutz gestellt, aber nicht heilig gesprochen", sagte Albrecht am Dienstag....
Der Wolf mit der Kennung "GW 924m" habe gelernt, über als wolfssicher geltende Elektrozäune zu springen und sei für mindestens sechs Risse hinter solchen Zäunungen im Bereich Pinneberg seit Ende vergangenen Jahres verantwortlich, sagte Albrecht.
http://m.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Wolf-aus-Pinneberg-Albrecht-verteidigt-geplanten-Abschuss?fbclid=IwAR1usf_kunsA4z1UKZQHjI2BR8jNSoXqnWN-me6Nf2zBCQ5g5yOl7xDHbDM

Damit geht Umweltminister Albrecht (sogar) mit Fritz Heydemann vom NABU-Landesvorstand konform, der ebenfalls keine Alternativen zum Abschuss sieht:
Zitat:
Auch Alternativen zum Abschuss, die zunächst ausgeschöpft werden müssen, sieht Heydemann nicht. Um das Tier von seinem Verhalten abzubringen, müsse es mehrfach mit Gummigeschossen vom Zaun vertrieben werden. Das sei illusorisch. Auch eine weitere Erhöhung von Zäunen hält Heydemann nicht für erfolgreich. "Denn wenn er im Sprung – also in der Luft und ohne Erdkontakt – den Zaun berührt, erhält er ja keinen Stromschlag." Für den Nabu steht damit fest, dass "der Abschuss dieses und nur dieses Wolfes - leider erforderlich ist"

http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Nabu-zum-Wolf-in-Schleswig-Holstein-Abschuss-ist-notwendig

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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 10:35 
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https://www.der-postillon.com/2019/02/g ... oelfe.html :mrgreen:
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 19:57 
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Es soll ja auch eine nichtamtliche Untersuchungsorganisation den Hintergrund & die Beweggründe der Richter untersuchen die den Abschuss der Wölfe verkündigt haben.Denn es soll ja auch unter Richtern Jäger & Weidetierhalter geben oder zumindest soll es Richter geben die engen Kontakt zu Jägern und Weidetierhaltern pflegen. :mrgreen: Das ist ja nur so ein Wunschgedanke dem die Jungen Mitteleuropäer mal nachgehen könnten. Natürlich müssten die Rechtsprecher dafür namentlich bekannt sein....es reicht ja schon wenn den Henkern mit der Büchse und dem Nachtsichtgerät Anonymität zugesichert ist!


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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 20:53 
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Was soll das für eine nichtamtliche Untersuchungskommission sein?

Amtlich dagegen ist folgendes:
Zitat:
Der Wolfsrüde aus dem Rodewalder Rudel im Landkreis Nienburg darf abgeschossen werden. Das hat das Verwaltungsgericht Oldenburg am Freitag entschieden und damit einen Eilantrag des Freundeskreises freilebender Wölfe abgewiesen. Das Tier mit der Code-Nummer "GW717M" gilt als sogenannter Problemwolf und wird für den Tod von etwa 40 Nutztieren verantwortlich gemacht. Das Umweltministerium in Hannover hatte den Rüden am 23. Januar mit einer Ausnahmegenehmigung zum Abschuss freigegeben.
Das Land habe überzeugend dargelegt, weshalb "die strengen Voraussetzungen für die Zulassung einer Ausnahme" vorliegen. Zu den bisher eingetretenen Schäden habe es auch mögliche zukünftige Schäden zulässigerweise mit in die Betrachtung einbezogen, heißt es in dem Beschluss. "Dass die betroffenen Tierhalter möglicherweise Ausgleichszahlungen erhielten, ändere nichts am Eintritt bisheriger Schäden und der Prognose, dass zukünftig weitere Schäden durch Risse entstehen könnten", so das Gericht. Der Beschluss ist nicht rechtskräftig. Der Verein kann Beschwerde beim niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen. Der Freundeskreis freilebender Wölfe will nun darüber beraten, ob die nächste Instanz angerufen werden soll.

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/Gericht-Rodewalder-Wolf-darf-geschossen-werden,wolf3870.html

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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 21:03 
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In Schleswig-Holstein steht selbst der NABU hinter der Entscheidung des Unweltministerium einen Wolf, der mehrfach gesicherte Zäune überwunden hat abschießen zu lassen.
Zitat:
Mehrfach wurde Skepsis bis hin zu offener Empörung reichendes Unverständnis über die Auffassung des NABU zum vorgesehenen Abschuss des Pinneberger Wolfs (GW924m) geäußert. Der NABU hat für die Kritik an der Abschussgenehmigung durchaus grundsätzlich Verständnis, hält aber den Entschluss des schleswig-holsteinischen Umweltministeriums zum Abschuss dieses Wolfes nach wie vor für nachvollziehbar. Oftmals scheinen Sachlage und fachliche Begründung für den Abschuss nicht klar zu sein. Deswegen erläutert der NABU im Folgenden die Grundlage seiner Einschätzung:

Quelle und Einschätzung des NABU hier:
https://schleswig-holstein.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/wolf/25905.html

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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 22:17 
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Reaktion der Parteien und NABU auf Abschussgenehmigung in Niedersachsen:
Zitat:
Von den Regierungsparteien wurde Lies für seine Entscheidung gelobt, den Rodewalder Rüden abschießen zu lassen, der laut Ministerium mehr als 40 Nutztiere getötet hat.

„Die Zahl der Nutztierrisse hat in der Region deutlich zugenommen und ein Ausmaß erreicht, das nicht länger hingenommen werden kann“, erklärten die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Marcus Bosse (SPD) und Martin Bäumer (CDU). „Die Weidetierhalter im ländlichen Raum erwarten zu Recht, dass der Staat bei Problemwölfen handlungsfähig ist“, meinte Bäumer. Bosse hofft, dass der auffällige Wolf nun möglichst schnell abgeschossen wird, damit er nicht weiteren Schaden anrichtet.

FDP lobt und kritisiert

Das hofft auch der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion, Jörg Bode. Dem Lob für den Minister schob er jedoch eine deutliche Kritik hinterher. So habe Lies vor einem Jahr angekündigt, die Wölfe zur Ortung mit einem Sender zu versehen. Jedoch sei nichts geschehen – ein Versagen des Ministers.

Holger Buschmann, Vorsitzender des Naturschutzbundes, wollte sich zu dem Urteil noch nicht äußern, da man die Begründung noch nicht kenne. Den Abschuss von wirklich problematischen Wölfen lehne der Nabu grundsätzlich nicht ab.
http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Reaktionen-nach-Urteil-zu-Wolf-Abschuss-Lob-fuer-Minister-Lies-FDP-kritisiert-fehlenden-Peilsender

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BeitragVerfasst: 15.02.2019, 22:27 
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Der NABU S.-H. schreibt:

Zitat:
Viel mehr Fragen wirft dagegen der nicht transparente Wolfsabschuss-Beschluss des niedersächsischen Umweltministers auf. Niedersachsens Umweltminister Lies (SPD) inszeniert sich zum Thema Wolf regelmäßig mit höchst unsachlichen Worten.



https://schleswig-holstein.nabu.de/tier ... 25905.html


Touri


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BeitragVerfasst: 16.02.2019, 21:36 
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Forsa Umfrage:
Zitat:
Laut der RTL-Forsa-Umfrage sprechen sich inzwischen 38 Prozent der Befragten für einen kontrollierten Abschuss aus - ein Anstieg um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Oktober 2018. Die Mehrheit (60 Prozent) ist aber nach wie vor dagegen. Deutliche Unterschiede gibt es dabei zwischen westlichen und östlichen Bundesländern: Im Osten sind sogar 50 Prozent der Befragten für den Abschuss. Der Osten und Norden ist vermehrt von den Wolfsattacken betroffen.
https://www.rtl.de/cms/kontrollierter-abschuss-von-woelfen-immer-mehr-deutsche-dafuer-4295019.html

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BeitragVerfasst: 19.02.2019, 17:53 
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Da haben die Lobbyisten nun wirklich alles in Gang gesetzt, was sie aufzubieten haben, und am Ende kommen gerade einmal 4 Prozentpunkte an Menschen dabei heraus, die man mit der ganzen Panikmache überzeugen konnte? Die Mehrheit in Form von satten 60 Prozent ist ja weiter gegen den Abschuss von Wölfen.

Herr Heydemann vom NABU SH schreibt:

Zitat:
Bestimmte Vertreter aus Landwirtschaft und Jagd versuchen schon seit längerem nicht ohne Erfolg, mit Polemik und Falschmeldungen gegen den Wolfsschutz im Besonderen und den Naturschutz im Allgemeinen Stimmung zu machen. Auch die Medien haben sich zunehmend von ihrer anfänglich sachlichen Berichterstattung abgewendet. Die Agrarlobby in den Landtagsfraktionen von CDU und FDP, die mit den Grünen die Landesregierung stellen, trommelt mittlerweile heftig gegen die 'Wolfspolitik' ihres grünen Koalitionspartners.

NABU Schleswig-Holstein: Abschuss von Wolf „GW924m“ Stellungnahme des NABU


Daraus wird ja auch deutlich, dass jedweder noch so schmerzliche Kompromiss von Seiten des Naturschutzes niemals Ruhe bringen wird. Es geht nicht um die Wölfe, nicht um die gerissenen Nutztiere, nicht um erfolgversprechende Maßnahmen, nicht um gebeutelte Tierhalter, nicht um Waldkindergärten, sondern ganz allein um die Macht.

Wir erinnern uns - die breite Masse der naturliebenden Menschen soll im Sinne von Jagd und Landwirtschaft "geistig umgedreht" werden:

Zitat:
Eine Gesetzesänderung, die das – zumindest fallweise – Töten von Wölfen erlaubt, führt nach Meinung des Referenten nur über die öffentliche Meinung. „80 Prozent der Bevölkerung sind für den Schutz des Wolfes. Die müssen wir geistig umdrehen.“ Denn erst wenn Wölfe auch für Freizeitsportler, Touristen und Erholungssuchende eine Gefahr werden, könne ein Umdenken einsetzen. „Wir müssen der Bevölkerung ein Problem machen“, meint Lanschützer. Dafür sollten Viehhalter und Bauernstand eine PR-Maschinerie in Gang setzen. Eine Diskussionsteilehmerin schlug in die gleiche Kerbe: „Erst, wenn es den ersten Zwischenfall mit Wölfen und Spaziergängern gibt, wird ein Umdenken einsetzen.“

Tiroler Tageszeitung, 01.06.2018: Den Wolf mit PR-Maschinerie bekämpfen https://www.tt.com/panorama/gesellschaf ... bekaempfen


Die Medien überbieten sich mit künstlich hochgepushten Sensationsstorys:

Zitat:
Jeder Riss eine News: Wolfswut in den Medien. (...) Jeder Wolfsriss sorgt für Schlagzeilen, viele Berichte fördern die Angst geradezu."

NDR, ZAPP, 13.02.2019: Wolfswut in den Medien https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 11700.html


Trotzdem ist man wohl doch nicht sooo besonders erfolgreich, wenn weiterhin eine breite Mehrheit von 60 Prozent Wolfsabschüsse ablehnt (forsa, RTL) und 77,8% die "wachsende Zahl freilebender Wölfe" nicht als persönliche Gefahr sieht (Civey, t-online).

Zitat:
Insgesamt gaben fast 80 Prozent der Befragten an, sie sorgten sich nicht vor dem Wolf.

t-online, 05.12.2018: Jeder Vierte auf dem Land hat Angst vor dem Wolf https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... -sich.html


Selbst in Gegenden mit besonders geringer Besiedlungsdichte, sehen fast 75% keine Gefahr durch den Wolf (68,4% plus 5%, die keine Meinung zum Thema haben, siehe oben).

Zitat:
Als Gefahr für das eigene Leben nahmen vor allem Anhänger der AfD den Wolf wahr. (...) Nahezu angstfrei waren Anhänger der Grünen, von denen weniger als fünf Prozent Sorgen vor einer Wolfsattacke teilten und über 90 Prozent dies zurückwiesen. Auch Anhänger der SPD und der Linken zeigten sich von der wachsenden Wolfspopulation wenig beunruhigt. Knapp unter zehn Prozent bei der SPD bzw. knapp darüber bei der Linken sahen für sich persönlich Gefahren durch das Raubtier. Bei der Union waren es immerhin knapp 26 Prozent, bei der FDP etwa 20 Prozent.

t-online, 05.12.2018: Jeder Vierte auf dem Land hat Angst vor dem Wolf https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... -sich.html


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