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Århus Stiftstidende in DE (Flughafen HH) verboten?
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Seite 1 von 2

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 09:36 ]
Betreff des Beitrags:  Århus Stiftstidende in DE (Flughafen HH) verboten?

http://jp.dk/indland/aar/erhverv/article1408383.ece

Autor:  annikade [ 12.08.2008, 09:46 ]
Betreff des Beitrags: 

Die Überschrift dieses Threats ist irreführend.
Die Zeitung ist nicht "verboten".
Wegen bestimmter Inhalte ist die Heimseite der Zeitung offenbar lediglich an manchen öffentlichen Computern durch automatische Filtereinstellungen gesperrt.

Gruß

/annika

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 09:49 ]
Betreff des Beitrags: 

Was ja wohl nicht weniger hirnrissig ist?

Autor:  annikade [ 12.08.2008, 09:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Lars J. Helbo hat geschrieben:
Was ja wohl nicht weniger hirnrissig ist?

Nun ja, es gibt Schlimmeres.
Offensichtlich ist da ein Filter etwas zu sensibel eingestellt worden.
Und nun?

Gruß

/annika

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 10:07 ]
Betreff des Beitrags: 

Das Problem ist ja, dass man überhaupt auf die Idee kommt, solche Filter einzusetzen. Wie kann man sich dann darüber beschweren, dass China das gleiche tut?

Autor:  annikade [ 12.08.2008, 10:26 ]
Betreff des Beitrags: 

Tschuldigung... aber DAS ist hirnrissig. :-)

Hier wird mitnichten Zensur vom Staat betrieben.
Ich konnte die Seite besagter Zeitung nämlich soeben problemlos öffnen.
Der genannte Flughafen möchte Seiten mit entsprechenden Signalwörtern aber offenbar nicht auf seinen Rechnern sehen.

Es bleibt jedem Besitzer eines Rechners unbenommen Filter zu schalten, wie es ihm beliebt.

Bei mir zu Hause lässt sich aus Jugendschutzgründen auch nicht jede xxx-beliebige Seite öffnen.

Nu bleib mal uff'm Teppich!

Gruß

/annika

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 10:37 ]
Betreff des Beitrags: 

Also in China werden die Filter vom Staat verordnet. In dem Artikel ging es als Beispiel um den Flughafen Hamburg. Betreiber des Flughafens ist die Flughafen Hamburg GmbH. Die Gesellschaft gehört zu 51 % der Freien und Hansestadt Hamburg, also auch der Staat.

Wo ist da der Unterschied?

Autor:  annikade [ 12.08.2008, 10:43 ]
Betreff des Beitrags: 

Lars J. Helbo hat geschrieben:
Wo ist da der Unterschied?

Wenn Du nochmal ganz genau nachdenkst, kannst Du die Frage ja hoffentlich selbst beantworten.
Mir ist das zu dämlich.

Gruß

/annika

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 11:01 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich versuche ja nachzudenken, aber ich komme nicht drauf.

Natürlich umfassen die Filter in China auch Computer im Privatbesitz. In Hamburg ging es dagegen um Computer, die dem Staat (indirekt) gehören.

Wenn man aber dem Staat das Recht einräumt, Zensur auf Computer auszuüben, wenn diese Computer im öffentlichen Besitz sind - dann könnte China mit dem gleichen Recht Zensur ausüben, weil dort nämlich das Leitungsnetz dem Staat gehört.

Wenn der deutsche Staat bestimmte Inhalte auf ihre Computer verbieten darf, warum darf der Chinesische Staat dann nicht auch bestimmte Inhalte in ihr Leitungsnetz verbieten?

Autor:  truemmerlotte [ 12.08.2008, 11:44 ]
Betreff des Beitrags: 

welcher Dampfer hat denn Deine Schwimmroute gekreuzt??


Filter einzusetzen ist durchaus berichtigt und oftmals auch notwendig.
(Allerdings aus Gründen die in keinem Fall mit China´s angebl. Grundlage zu vergleichen ist)

Wenn nun ein Filter etwas zu sensibel reagiert, muss man deshalb nicht gleich Zensur oder ähnliches dahinter vermuten.

Autor:  annikade [ 12.08.2008, 11:51 ]
Betreff des Beitrags: 

Wireless Lan wird am Flughafen in Hamburg von einem Provider betrieben und nicht von der Stadt Hamburg.

Vielleicht sollte sich die Zeitung oder der Betroffene mit einer Beschwerde oder Anfrage zunächst einmal dorthin wenden, bevor man großspurig "dem Staat" Zensur vorwirft.

(Bekanntlich werden übrigens Gesellschaften mit beschränkter Haftung von Geschäftsführer/n und/oder Prokuristen vertreten - und nicht von den Gesellschaftern - auch nicht, wenn sie 51 % der Geschäftsanteile besitzen.)

Gruß

/annika

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 11:57 ]
Betreff des Beitrags: 

truemmerlotte hat geschrieben:
Filter einzusetzen ist durchaus berichtigt und oftmals auch notwendig.
(Allerdings aus Gründen die in keinem Fall mit China´s angebl. Grundlage zu vergleichen ist)


Klar, wenn man in DE bestimmte politische Inhalte unterbinden will ist das natürlich etwas GAAAANNNZ anderes, als wenn man in China bestimmte politische Inhalte unterbinden will ... :D

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 11:59 ]
Betreff des Beitrags: 

annikade hat geschrieben:
(Bekanntlich werden übrigens Gesellschaften mit beschränkter Haftung von Geschäftsführer/n und/oder Prokuristen vertreten - und nicht von den Gesellschaftern - auch nicht, wenn sie 51 % der Geschäftsanteile besitzen.)


Und wenn China ihre Internet-Zugänge in ein GmbH ausgliedert und der Geschäftsführer dieser Gesellschaft "von sich aus" auf der Idee kommen würde, bestimmte Inhalte zu verbieten - dann wäre das also in Ordnung ???

Autor:  truemmerlotte [ 12.08.2008, 12:04 ]
Betreff des Beitrags: 

Manchmal bin ich mir nicht sicher ob Du wirklich den Unterschied zwischen dem Narzismus in D und dem Verhalten China´s ( inkl. deren Beweggründe) verstehst.

Aber ich fürchte wie so oft, wirst Du auf Deiner Meinung ( und nur die scheint ja die richtige zu sein) beharren......

Autor:  Lars J. Helbo [ 12.08.2008, 12:10 ]
Betreff des Beitrags: 

Das Problem dabei ist ja, dass Demokratie auf dauer nur existieren kann, wenn Meinungsfreiheit besteht. Deshalb gibt es keine legitime Beweggründe, die eine Einschränkung der Meinungsfreiheit begründen könnte - auch nicht der Schutz der Demokratie. Man kann nämlich nicht die Demokratie schützen, indem man sie abschaft.

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