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Alkohol am Steuer
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Seite 2 von 5

Autor:  reimund1012 [ 25.02.2010, 19:07 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,

ich glaube es wird einiges durcheinandergeschmissen.

Alkohol am Steuer wird auch in Deutschland als gravierende Straftat gewertet und streng verfolgt.

Wenn es einen "Promi" erwischt, dann ist die Schadensfreude ganz besonders groß und wird natürlich von der Presse genüßlich ausgeschlachtet.
Schon aus diesem Grund fallen die Urteile bei den "Promis" dann auch meist besonders streng aus, da kein Richter sich gerne "Gefälligskeitsurteile" nachsagen lässt.
Bayern nehmen im Falle von FCB-Stars und Landespolitikern da mal aus, auch weil in diesem Bundesland Bier nicht als alkoholisches Getränk sondern als essentiell notwendiges Grundnahrungsmittel gilt.

Im Fall Käßmann wird auch kein Mensch in Deutschland die Alkoholfahrt als "Kavaliersdelikt" betrachten.
Die Geister scheiden sich lediglich daran ob sie jetzt das Amt niederlegen musste oder nicht.
In Deutschland gilt das Jantelov nicht, dafür gilt die uralte Regel:

"Dienst ist Dienst, und Schnaps ist Schnaps !"

Es wird also feinsäuberlich zwischen Arbeit und Privatleben unterschieden, und das ist meiner Meinung nach auch gut so.

Da zieht auch das Argument "Vorbildfunktion" nicht, denn es ist nicht einzusehen wieso man zum Beispiel Spitzenpolitiker die sich jahrzehntelang die "tragende Rolle der Familie in der Gesellschaft" auf die Fahnen der Partei und des eigenen Images geschrieben haben, und dann plötzlich doch mit der langjährigen Geliebten Nachwuchs produzieren im Amt belässt, und von einer ungebundene Bischöffin die mal kräftig ins Glas geschaut hat sofort den Rücktritt verlangt.

Schade, die evangelische Kirche hatte endlich ein "menschliches Gesicht" bekommen, mit denen sich die Gläubigen identifizieren konnten.

Jetzt haben die Pharisäer wieder Oberwasser bekommen.
Ich denke mal das wird den Pegel der Austrittswelle wieder kräftig anschwellen lassen.

Wie heisst es doch so schön:

Wer im Glashaus sitzt, der wirft meist mit den dicksten Steinen !

Gruß

Reimund

Autor:  annikade [ 26.02.2010, 08:51 ]
Betreff des Beitrags: 

reimund1012 hat geschrieben:
Schon aus diesem Grund fallen die Urteile bei den "Promis" dann auch meist besonders streng aus, da kein Richter sich gerne "Gefälligskeitsurteile" nachsagen lässt.

Wie kannst Du das beurteilen?
Wieder eine "n-tv"-Quelle? (Dann muss es ja stimmen...)

Gruß

/annika

Autor:  cimberia [ 26.02.2010, 09:20 ]
Betreff des Beitrags: 

annikade hat geschrieben:
Wie kannst Du das beurteilen?
Wieder eine "n-tv"-Quelle? (Dann muss es ja stimmen...)

Gruß

/annika


Gegenfrage:
ist n-tv eine NICHT zuverlässige Nachrichtenquelle?
Wenn du mit JA antwortest, beweise dies bitte!

Autor:  annikade [ 26.02.2010, 10:08 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallöchen,

hmm.. eine "Gegenfrage" im eigentlichen Sinne ist das ja nicht gerade...

Es ging nicht ums Beweisen, sondern ums Beurteilen.
Es ist nur eine Behauptung aber keine belegbare Tatsache, dass deutsche Richter bei angeklagten "Prominenten" andere Maßstäbe anlegen, als bei "normalen" Leuten. Fallen dort Geldbußen oder -strafen höher aus, hängt das meist mit dem höheren Einkommen der Betroffenen zusammen aber nicht mit ihrem Bekanntheitsgrad. 8)

Ich erinnerte mich an die sagenhaften 25000 Bewerber für 650 Aushilfsjobs als Schneebeseitiger in Berlin, die unser Vorschreiber unter Bezug auf die Quelle "n-tv" in einem anderen Thread angeführt hatte.

Ob n-tv als zuverlässig oder nicht empfunden wird, möge bitte jeder für sich selbst entscheiden.

Gruß

annika

Autor:  cimberia [ 26.02.2010, 11:19 ]
Betreff des Beitrags: 

annikade hat geschrieben:
Hallöchen,

hmm.. eine "Gegenfrage" im eigentlichen Sinne ist das ja nicht gerade...

Es ging nicht ums Beweisen, sondern ums Beurteilen

Ob n-tv als zuverlässig oder nicht empfunden wird, möge bitte jeder für sich selbst entscheiden.

Gruß

annika


Darf es wirklich jeder selbst entscheiden?
Diese Aussage von dir:
Zitat:
Wieder eine "n-tv"-Quelle? (Dann muss es ja stimmen...)

entnehme ich etwas anderes!

Autor:  cimberia [ 26.02.2010, 11:35 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich denke schon, das es eine Gegenfrage ist! Und sogar eine berechtigte!

Autor:  runesfar [ 26.02.2010, 11:45 ]
Betreff des Beitrags: 

annikade hat geschrieben:
Ich erinnerte mich an die sagenhaften 25000 Bewerber für 650 Aushilfsjobs als Schneebeseitiger in Berlin, die unser Vorschreiber unter Bezug auf die Quelle "n-tv" in einem anderen Thread angeführt hatte.


Das habe Ich auch gehört - aber in der RBB Abendschau. Und gelesen in der Taz:

http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/ga ... is-hacken/


Aber das sit sowas von OT.

Autor:  annikade [ 26.02.2010, 13:28 ]
Betreff des Beitrags: 

cimberia hat geschrieben:
Darf es wirklich jeder selbst entscheiden?
Diese Aussage von dir:
Zitat:
Wieder eine "n-tv"-Quelle? (Dann muss es ja stimmen...)

entnehme ich etwas anderes!

Ach so. Du kannst gerne entnehmen, was Dir gefällt. Ich mache da keine Vorgaben.
(Konnte ja nicht ahnen, dass n-tv hier zu den Reizthemen gehört. Schreibe nächstens lieber wieder einen Hundethread. *weia*)

Eigentlich ist das aber alles total am Thema "Alkohol am Steuer" vorbei.
Mit meiner Rückfrage bei 'reimund1012' hätte ich eigentlich nur gern von ihm gewusst, wie er zu seiner von mir zitierten Annahme kommt.
Wie man weiß, berichtet er ja bekanntlich gern und vor allem ausführlich aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz. :wink:
Belege indes fehlen hin und wieder.
Aber ist ja auch alles nicht sooo schlimm, als dass man deshalb die Spanische Inquisition wieder einführen müsste. 8)

Gruß

/annika

Autor:  galaxina [ 26.02.2010, 13:36 ]
Betreff des Beitrags: 

Ablassbriefe waeren in dem Zusammenhang doch vollkommen ausreichend.
Das mit den "besonders" harten Urteilen gegen Prominente laesst sich nicht durch Gerichtsurteile belegen. Eher das Gegenteil ist der Fall, siehe Friedmann und Konsorten.

Autor:  cimberia [ 26.02.2010, 13:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Hej Annikade,
ich glaube auch das Beiträge über deine 4 Beinigen Freunde mehr Sinn machen!
Und wenn du schon dabei bist, dann könnte der Threaderöffner dich dabei unterstützen. Da täuscht ihn eventuell der Eindruck nicht wie hier bei diesem.

Warum versuchen nur manche Leute immer DK und DE miteinander in bescheuerte Vergleiche zu ziehen und dann noch zu behaupten in DK wäre alles besser, alles irgendwie noch goldener und glücklicher als im Rest der Welt?
DK ist nicht schlechter oder besser als jedes andere Fleckchen auf unserer Erde!

Autor:  annikade [ 26.02.2010, 14:09 ]
Betreff des Beitrags: 

cimberia hat geschrieben:
ich glaube auch das Beiträge über deine 4 Beinigen Freunde mehr Sinn machen!
Und wenn du schon dabei bist, dann könnte der Threaderöffner dich dabei unterstützen. Da täuscht ihn eventuell der Eindruck nicht wie hier bei diesem.

Warum versuchen nur manche Leute immer DK und DE miteinander in bescheuerte Vergleiche zu ziehen und dann noch zu behaupten in DK wäre alles besser, alles irgendwie noch goldener und glücklicher als im Rest der Welt?
DK ist nicht schlechter oder besser als jedes andere Fleckchen auf unserer Erde!

hmm.. um ehrlich zu sein, kann ich Dir nicht ganz folgen.
Deine Argumentationskette ist wohl zu komplex für mich.

Schönen Tach noch.

/annika

Autor:  cimberia [ 26.02.2010, 14:46 ]
Betreff des Beitrags: 

ja, so sieht es wohl aus!

Autor:  galaxina [ 03.04.2010, 13:27 ]
Betreff des Beitrags: 

oha -wenn das stimmt...

http://www.steinhoefel.de/blog/wp-conte ... anzler.pdf

Autor:  Lunapaluna [ 03.04.2010, 15:47 ]
Betreff des Beitrags: 

Auf Grönland wird das gar nicht so eng gesehen. Da lassen sie dich auch mal volltrunken weiterfahren. " Hej Jungs", ihr dreht jetzt noch drei Runden und dann ist Schluss.... "! :shock:

Autor:  Sushi [ 03.04.2010, 16:48 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich komme aus der Nähe eines Landkreises in NRW, in dem angeblich die meisten Jugendlichen tödlich verunglücken. (Das hat natürlich auch mit den Strassen zu tun).

Aber ich bin in D'land oft angehalten worden zur Kontrolle; in DK weiss ich das von keinem. Es ist ja eher ein Brauch, sich damit zu brüsten, wie oft man wegen "driving under the influence" schon in den USA für eine Nacht einsitzen musste.

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