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Nur Rechte sagen "Mitteldeutsche"
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Seite 1 von 5

Autor:  runesfar [ 30.01.2013, 16:32 ]
Betreff des Beitrags:  Nur Rechte sagen "Mitteldeutsche"

Die neueste mediale Aufregung in Dänemark ist wohl die dämlichste seit lange.

Ein DFler sagt "Mitteldeutsch" - und schon ist der Teufel los.

http://www.b.dk/politiko/messerschmidt- ... udtalelser

Autor:  Tatzelwurm [ 30.01.2013, 16:40 ]
Betreff des Beitrags: 

Rückfrage??

Warum intteressiert man sich in Dänemark für
deutsche Sprachfeinheiten.

Mitteldeutschland gibt es geographischen und als politischen Begriff.


Detlef

Autor:  Krogen [ 30.01.2013, 17:12 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja irgendwie drollig.
Die Aufregung finde ich albern. Es gibt nun mal den geografischen Begriff Mitteldeutschland (Sachsen-Anhalt/Sachsen/Thüringen)? Und den Mitteldeutschen Rundfunk. Sowie auch den politischen Begriff.

Ebenso machen sich auch viele "nicht-Mitteldeutsche" über den Begriff Mitteldeutschland zuweilen ein wenig lustig. =)

Aber das Ganze als rechts zu deuten, ist Blödsinn.

Aber ich gönne Morten Messerschmidt den Ärger irgendwie. :mrgreen:
1. Weil es unüblich ist, in der politischen Diskussion von Mitteldeutschland zu reden, wenn man die DDR meint. Macht doch in D auch keiner.
Wiki sagt: "Mitteldeutschland wurde noch 1976 als in der BRD gebräuchliche Bezeichnung für das gesamte Staatsgebiet der DDR angesehen."

2. Weil es lustig ist, wenn er einerseits die EU kritisiert, indem er sie mit der DDR vergleicht, andererseits aber zeigt, wie wenig er über sein europäisches Nachbarland weiß, indem er sich in ungeschickten Begrifflichkeiten verheddert, und zugibt, dass er von irgendwelchen Oder-Neiße Grenzen sowieso keinen Plan hat. Wäre ja auch schlimm, wenn eine europäische Union zu mehr Verständnis und Wissen über Nachbarländer und deren Geschichte führt^^

Autor:  Tatzelwurm [ 30.01.2013, 19:56 ]
Betreff des Beitrags: 

Hej,

manchmal glaube ich meine Tastatur spinnt
oder ich einfach zu schnell auf "absenden" drücke.

Also, in meinem Beitrag ist ein
"als " zu wenig und ein "t" zu viel.

Verspreche Besserung.

Detlef

Autor:  Sandsturm(geloescht) [ 30.01.2013, 20:05 ]
Betreff des Beitrags: 

Krogen hat geschrieben:
.
Wiki sagt: "Mitteldeutschland wurde noch 1976 als in der BRD gebräuchliche Bezeichnung für das gesamte Staatsgebiet der DDR angesehen."




Bei uns hieß es Zone (Ostzone)


Und oftmals benutzt man hier immer noch "inne Zone fahren"....


ohne politische Gesinnung :roll:

Autor:  Ostsee-Fan [ 10.02.2013, 00:09 ]
Betreff des Beitrags: 

Sandsturm hat geschrieben:
Krogen hat geschrieben:
.
Wiki sagt: "Mitteldeutschland wurde noch 1976 als in der BRD gebräuchliche Bezeichnung für das gesamte Staatsgebiet der DDR angesehen."




Bei uns hieß es Zone (Ostzone)


Und oftmals benutzt man hier immer noch "inne Zone fahren"....


ohne politische Gesinnung :roll:


Mich würde mal interessieren in welchen Kreisen du aufgewachsen bist bzw mit welchen Leuten du heute verkehrst.

Wir haben auch "drüben" in Rostock Verwandschaft aber wir nannten die "Ostzone" schon in den 70iger Jahren DDR und wenn wir gegenüber unseren Leuten in Rostock von der Zone gesprochen hätten, wären wir dort gleich wieder raus geflogen!

Autor:  Sandsturm(geloescht) [ 10.02.2013, 00:15 ]
Betreff des Beitrags: 

Ostsee-Fan hat geschrieben:
Mich würde mal interessieren in welchen Kreisen du aufgewachsen bist bzw mit welchen Leuten du heute verkehrst.


Gerne, lieber Ostseefan.
Ich habe Dir doch angeboten Dich mit mir zu unterhalten.Melde dich einfach.
Schön wäre auch, deinen Vornamen zu wissen, das macht es doch viel persöhnlicher.

Ich bin der Thorsten...und Du ??

Autor:  opa06 [ 10.02.2013, 10:22 ]
Betreff des Beitrags: 

Blödsinn das heißt Dädärä :mrgreen:

Autor:  Tatzelwurm [ 10.02.2013, 14:45 ]
Betreff des Beitrags: 

Hej,

Wiki ist zwar nicht für alles gut,
aber manchmal für Feinripp-Träger doch ganz hilfreich.

Und bitte ganz langsam lesen, damit auch die
richtigen Synapsen aktiviert werden.

Zitat:
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland, Teile der westdeutschen Bevölkerung und insbesondere die dortigen Vertriebenenverbände erkannten die auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam vorgenommene Grenzverschiebung zunächst nicht als endgültig an. Tatsächlich wurde auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 ausdrücklich festgelegt, dass die neue deutsch-polnische Grenze erst im Zuge einer künftigen Friedensregelung (peace settlement) festgelegt werden solle. Folgerichtig wurde in der unmittelbaren Nachkriegszeit in Westdeutschland teilweise die Bezeichnung Ostdeutschland für die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie und Mitteldeutschland für die DDR benutzt. Überwiegend wurde aber von (Ost-)Zone gesprochen, wobei dieser Begriff aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) abgeleitet war. Offiziell wurde nur der Begriff „deutsche Ostgebiete“ in Anlehnung an die Ostgebiete des Deutschen Reiches verwendet, um die Anwendung auf die DDR zu vermeiden, was auch staats- und völkerrechtliche Gründe hatte.[7] Auf bundesdeutscher Seite gab es deswegen die Begriffe Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und später auch Mitteldeutschland. Durch die Vermeidung des Begriffs DDR sollte von westdeutscher Seite aus zunächst die Nichtanerkennung dieses Staates unterstrichen werden.

Ab Mitte der sechziger Jahre waren auch die Begriffe und Schreibweisen '„sogenannte DDR“', später auch nur noch '„DDR“' üblich. Mitteldeutschland wurde noch 1976 als in der BRD gebräuchliche Bezeichnung für das gesamte Staatsgebiet der DDR angesehen.[8]

Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 wird das ehemalige Staatsgebiet der DDR meist als neue Länder bezeichnet


Jetzt frage ich mich natürlich, aus welcher politischen Grundeinstellung heraus, man schon früh die Bezeichnung
DDR für sich übernommen hat.

Detlef

Autor:  Bruno [ 10.02.2013, 15:08 ]
Betreff des Beitrags: 

Wenn die Eingeborenen sich noch nicht mal einig sind. :roll:

Aus südlicher Sicht gibt es West-, Süd-,Ost- und Norddeutschland. Und alles innerhalb der aktuellen Grenzen der BRD.
Wobei die Grenzen zwischen Nord- und Süddeutschland je nach Gesprächspartner um mehrere hundert Kilometer verschoben sein können. (südliches Elbufer = Nordpalermo etc.)

Autor:  Ostsee-Fan [ 10.02.2013, 15:14 ]
Betreff des Beitrags: 

opa06 hat geschrieben:
Blödsinn das heißt Dädärä :mrgreen:


Bist du etwa der User "fazit" aus dem ehemaligen FDP-Forum?

Der hat auch immer was von der "Dädärä" erzählt. :mrgreen:

Autor:  Ostsee-Fan [ 10.02.2013, 15:16 ]
Betreff des Beitrags: 

Sandsturm hat geschrieben:
Ostsee-Fan hat geschrieben:
Mich würde mal interessieren in welchen Kreisen du aufgewachsen bist bzw mit welchen Leuten du heute verkehrst.


Gerne, lieber Ostseefan.
Ich habe Dir doch angeboten Dich mit mir zu unterhalten.Melde dich einfach.
Schön wäre auch, deinen Vornamen zu wissen, das macht es doch viel persöhnlicher.

Ich bin der Thorsten...und Du ??


Hallo Thorsten,

ich bin der Rolf aus der Nähe von Hamburg.

Autor:  Ostsee-Fan [ 10.02.2013, 15:34 ]
Betreff des Beitrags: 

Tatzelwurm hat geschrieben:
Hej,

Wiki ist zwar nicht für alles gut,
aber manchmal für Feinripp-Träger doch ganz hilfreich.

Und bitte ganz langsam lesen, damit auch die
richtigen Synapsen aktiviert werden.

Zitat:
Die Regierung der Bundesrepublik Deutschland, Teile der westdeutschen Bevölkerung und insbesondere die dortigen Vertriebenenverbände erkannten die auf den Konferenzen von Jalta und Potsdam vorgenommene Grenzverschiebung zunächst nicht als endgültig an. Tatsächlich wurde auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 ausdrücklich festgelegt, dass die neue deutsch-polnische Grenze erst im Zuge einer künftigen Friedensregelung (peace settlement) festgelegt werden solle. Folgerichtig wurde in der unmittelbaren Nachkriegszeit in Westdeutschland teilweise die Bezeichnung Ostdeutschland für die Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie und Mitteldeutschland für die DDR benutzt. Überwiegend wurde aber von (Ost-)Zone gesprochen, wobei dieser Begriff aus der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) abgeleitet war. Offiziell wurde nur der Begriff „deutsche Ostgebiete“ in Anlehnung an die Ostgebiete des Deutschen Reiches verwendet, um die Anwendung auf die DDR zu vermeiden, was auch staats- und völkerrechtliche Gründe hatte.[7] Auf bundesdeutscher Seite gab es deswegen die Begriffe Sowjetische Besatzungszone (SBZ) und später auch Mitteldeutschland. Durch die Vermeidung des Begriffs DDR sollte von westdeutscher Seite aus zunächst die Nichtanerkennung dieses Staates unterstrichen werden.

Ab Mitte der sechziger Jahre waren auch die Begriffe und Schreibweisen '„sogenannte DDR“', später auch nur noch '„DDR“' üblich. Mitteldeutschland wurde noch 1976 als in der BRD gebräuchliche Bezeichnung für das gesamte Staatsgebiet der DDR angesehen.[8]

Seit der deutschen Wiedervereinigung 1990 wird das ehemalige Staatsgebiet der DDR meist als neue Länder bezeichnet


Jetzt frage ich mich natürlich, aus welcher politischen Grundeinstellung heraus, man schon früh die Bezeichnung
DDR für sich übernommen hat.

Detlef


Für mich persönlich war die DDR, genauso wie für die große Mehrheit der UN-Mitgliedsstaaten, ein souveräner Staat, den man deshalb auch bei seinen offiziellen Namen nennen konnte.

Unsere Verwandten in Rostock sahen dies übrigens damals ebenso.

Autor:  opa06 [ 10.02.2013, 19:03 ]
Betreff des Beitrags: 

Nein Ostsee-Fan , der bin ich nicht . Ich habe mit Politik nichts am Hut egal welche . Altersbedingt wußte ich auch ohne Wiki um was es ging / geht.
Ich wundere mich nur immer wieder über die Verbissenheit mit der manche glauben ihre " Überlegenheit " zeigen zu müßen. :roll:
Grüßle Opi

Autor:  Tatzelwurm [ 10.02.2013, 22:04 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja,
deine Verwandten mussten ja auch so denken.
Genau wie wir andersrum denken mussten,

deshalb war es für die meisten Verwandten westlich
der Grenze eben " Mitteldeutschland" oder "die Ostzone".

Detlef

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