www.dk-forum.de

Das Diskussionsforum von DK-Forum.de & Tysk.dk
Aktuelle Zeit: 17.10.2017, 12:17

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 541 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 33, 34, 35, 36, 37  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 08.08.2017, 14:36 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3500
Wohnort: Niedersachsen
Und dann habe mal in einem Fall wie dem obigen oder einem anderen bei Problemen, die einer face to face- Beratung mit Frage- Antwort- Rückfrage- Antwort - Kommunikation mit einer leiblichen Person bedürfen, nur einen digitalen Kollegen vor Dir, wo eine Kommunikation mit Frage- Antwort- Rückfrage - Antwort- Kommunikation nur zeitversetzt und schriftlich erfolgen kann. Wer bedenkt wie häufig auch hier im Forum die schriftliche und zeitversetzte Kommunikattion mißverständlich "in die Hose geht", oder wer schon mal mit einer Versicherung in einem komplizierten Schadenfall nur schriftlich kommuniziert hat, kann sich vorstellen, dass die digitale Welt nicht in allen Dingen nur von Vorteil ist. Wenn es um Routinebelange geht, ist eine digitale Bearbeitung bestimmt ein sehr guter Weg vieles einfacher zu gestalten. Bei diffizileren Belangen, wo die menschliche Kommunikationsfähigkeit und reale Intelligenzleistung gefordert ist, stoßen die Kollegen "Bits" und "Bytes" an ihre Grenzen. Und wenn dann aufgrund von digitalen Rationalisierungsmaßnahmen kaum noch menschliche Ansprechpartner vorhanden sind, werden diese Grenzen noch deutlicher.

_________________
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 08.08.2017, 18:14 
Offline
Moderator

Registriert: 08.07.2010, 21:09
Beiträge: 3554
Wohnort: Odense
Hejsa !
Die Digitalisierung ist in DK weiter fortgeschritten, aber man kann auch eine persönliche Beratung u.a. bei den Kommunen in Anspruch nehmen. Auch bei den Abteilungen die für Lohnabrechnungen zuständig sind arbeiten Menschen die man ggf. kontaktieren kann.

Ich kann nur sagen das ich bis jetzt nur Vorteile der Digitalisierung wie z.B. Zeitersparniss genossen habe.

http://www.focus.de/gesundheit/news/ele ... 40534.html
Wenn ich sowas lese dann frage ich mich was denn falsch gelaufen ist bei der Planung und Einführung bzw. ob es nur an den unterschiedlichen Vorraussetzungen liegt.

Venlig hilsen
Hendrik77


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 08.08.2017, 22:46 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3500
Wohnort: Niedersachsen
Die Digitalisierung ist in DK möglicherweise nicht weiter fortgeschritten, sondern nur weiter verbreitet, d.h. sie wird nur flächendeckender eingesetzt.
Wer als Anwender in DK digitale Behördengänge und damit verbundene Zeitersparnis als Vorteil empfinden konnte, hat möglicherweise bisher nur mit einfacheren Verwaltungsvorgängen zu tun gehabt.
Probleme wie bei der Planung, Einführung und Durchführung von digitalen Projekten (z.B. der oben angesprocheneren Gesundheitskarte in D) gab es schon immer auch bei nichtdigitalen Projekten.
Auch in DK sind/ waren digitale Projekte nicht immer von Erfolg gekrönt.
Ein Beispiel dafür ist die Grundbuchverwaltung, die für Immobilienbesitzer von enormer Bedeutung ist. Für jemanden, der keinen Immobilienbesitz hat, sind solche Probleme wahrscheinlich unerheblich und derjenige mag darin keinen Nachteil sehen, Betroffene dagegen sehr wohl.
An dem im Folgenden beschriebenen Beispiel " Grundbuchverwaltung" (aus dem Jahre 2009/ 2010 werden die mit der digitalen Verwaltung einhergehenden Probleme inklusive der Schwierigkeiten in Bezug auf infolgedessen entstandener Personalknappheit im Bereich persönlicher Ansprechpartner deutlich:
[quote]Was unter deutschen Notaren und Grundbuchkundigen sicher Missfallen hervorruft, ist in Dänemark Realität: Jeder kann sich in das dänische Grundbuch einloggen und selber Änderungen am eigenen Grundstück vornehmen. Dies hat bereits große Probleme hervorgerufen. Das System verursacht Verspätungen und ist nicht aktuell und zuverlässig genug für ein Grundbuch
...
Grundstückverträge, sogenannte ”Skøder”, gehören damit der Vergangenheit an. Stattdessen wurde ein einfaches und – so die Intention des Gesetzgebers – leicht verständliches digitales Formular entwickelt.
Letztendlich spart das digitale Verfahren Arbeitsplätze bei den dänischen Grundbuchämtern. Ebenfalls wird die dänische Verwaltung „bürgernäher“, weil jeder nicht nur seine Grundbuchrechte sehen, sondern auch selber verändern kann. Die Initiative geschieht im Zuge des Vorhabens seitens der dänischen Regierung, die dänische Gesellschaft zu digitalisieren.

Kritik durch die „Rigsrevision“
Die elektronische Grundbuchbucheintragung für jedermann hat sich jedoch zu einem Albtraum entwickelt. Ein Bericht des dänischen Rechnungshofes vom 17. August 2010 bemängelt die schlechte Vorbereitung und die unbefriedigende Durchführung, welche das Projekt unwirtschaftlich gemacht haben. Der 75 Seiten umfassende Bericht der „Rigsrevision“ kommt zu dem Ergebnis: „Das Grundbuchprojekt ist davon geprägt, dass das Justizministerium und die Justizverwaltung die Risiken und die Komplexität des Projektes unterschätzt haben“. Zwar erfolgten nach den Untersuchungen des Rechnungshofes etwa 70% der Grundbuchänderungen problemlos binnen Sekunden. Aber verhängnisvoller sind die Berichte über Verspätungen und Rechtsunsicherheit. Seit der verspäteten Einführung im September 2009 mehren sich Fälle, in denen der Eintrag ins Grundbuch nicht durchgeführt werden kann. Aufgrund technischer Probleme häuften sich Weihnachten 2009 über 75.000 unbearbeitete Fälle beim Grundbuchamt. Beispielsweise entstanden Falscheintragungen, weil die digitalen Scanner in den Urkunden häufig nicht das „i“ und das „l“ erkannten.
Der Verband der dänischen Anwälte in Immobiliensachen bemängelt, dass die historischen Eintragungen nicht sichtbar sind, weil dier Verlauf bereits nach vier Wochen „gekappt“ wird. Außerdem ergeben sich durch das das System erhebliche Verspätungen für einfache Eigentumsänderungen oder sogar einfache Eintragungen von Hypotheken. In mehreren Fällen haben sich für Grundstückseigentümer Zinsverluste bis 80.000 dkr (etwa 10.000 EURO) ergeben, weil die Eintragung ins Grundbuch nicht fristgereicht realisiert werden konnte. Hauptkritikpunkt des Rechnungshofes ist, dass die Hotline tagelang weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar war.
Aufgrund dieser Probleme schaffte die Behörde die neue Bearbeitungsgebühr für Verfahren, die vor 30 Tagen abgeschlossen waren, schnell wieder ab. Stattdessen wurde eine 90-Tagesfrist eingeführt, die sich allerdings rasch als viel zu kurz bemessen zeigte. Fazit: Alles in allem zeigt sich, dass sich die Jahrhunderte alte Grundbuchtradition nicht einfach in die digitale Welt umsetzen lässt./quote]http://www.handelskammer.dk/index.php?id=15410
Das obige Problem mag inzwischen behoben sein, es zeigt aber trotzdem, dass die Digitalisierung nicht grundsätzlich in allen Bereichen problemlos ist und das positive Erfahrungen Einzelner mit einer digitalen Verwaltung keine Allgemeingültigkeit darstellen.

_________________
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 00:32 
Offline
Mitglied

Registriert: 17.12.2006, 18:07
Beiträge: 2235
Wohnort: Vestjylland
Gerald, das Problem ist behoben. Es gab Startschwierigkeiten, wie fast immer, wenn so etwas neu eingeführt wird.

In meiner Berliner Zeit habe ich Behördengänge immer als Albtraum erlebt und es gehasst wie die Pest, genauso sind mir viele Telefongespräche aus der Zeit in schlechter Erinnerung.

Für mich ist das hier wie im Schlaraffenland, ich kann alles digital erledigen, und für meinen Mann gleich mit und das auch noch rund um die Uhr 8)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 08:25 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3500
Wohnort: Niedersachsen
Davon bin ich mal ausgegangen, dass o.g. Problem seit 2010 wohl behoben worden ist. :wink:
Das Beispiel sollte ja auch nur eine Antwort auf den Link von Hendrik77 zur den Problemen mit Gesundheitskarte in D sein und zeigen, dass solche Pannen gerade auch bei digitalen Projekten immer überall, also auch in DK passieren können.
Wenn in DK die Mehrheit(?) die digitale Welt genauso wie Du Dina als Schlaraffenland empfindet, dann ist das beneidenswert.
Vielleicht sind die Strukturen und gesetzlichen Gegenbenheiten in DK ja schon immer einfacher gestaltet gewesen, sodass es leichter war und ist, diese auf digitale Strukturen umzustellen.

_________________
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 09:23 
Offline
Mitglied

Registriert: 20.05.2015, 14:00
Beiträge: 76
25örefan hat geschrieben:
Davon bin ich mal ausgegangen, dass o.g. Problem seit 2010 wohl behoben worden ist. :wink:
Das Beispiel sollte ja auch nur eine Antwort auf den Link von Hendrik77 zur den Problemen mit Gesundheitskarte in D sein und zeigen, dass solche Pannen gerade auch bei digitalen Projekten immer überall, also auch in DK passieren können.
Wenn in DK die Mehrheit(?) die digitale Welt genauso wie Du Dina als Schlaraffenland empfindet, dann ist das beneidenswert.
Vielleicht sind die Strukturen und gesetzlichen Gegenbenheiten in DK ja schon immer einfacher gestaltet gewesen, sodass es leichter war und ist, diese auf digitale Strukturen umzustellen.


Ohne es wissenschaftlich belegen zu können, behaupte ich einfach mal dass Dänen gegenüber alles neuem aufgeschlossener sind als Otto Normalverbraucher in Deutschland.

Vielleicht sind die Dänen in der Hinsicht eher "normal" und der Deutsche etwas anders, als der Rest der Welt? Hier mal ein interessanter Artikel

http://www.huffingtonpost.de/2014/06/29 ... 41202.html


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 09:54 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3500
Wohnort: Niedersachsen
Die Aussagen des o.g. Artikel sind teilweise nicht von der Hand zu weisen
Aber nur teilweise. So verneint der Risikoforscher Ortwin Renn den Deitschen zwar eine größere Skepsis in manchen Dingen, verneint aber eine generelle Technologiefeindlichkeit:
Zitat:
Proteste gegen große Technologieprojekte bestimmen vielfach die öffentliche Wahrnehmung. Sind die Deutschen technologiefeindlich?

Nein, überhaupt nicht. Es ist zwar so, dass die Deutschen in manchen Dingen skeptischer reagieren als andere Länder, aber gerade wenn wir die Konsum- oder Freizeittechnik betrachten: Darin sind die Deutschen so gut ausgestattet wie kein anderes Land außer Luxemburg. Auch bei der Technik am Arbeitsplatz sind wir Vorreiter in der Welt. Wir führen sie oft nicht als erster ein, nutzen sie aber besonders stark. Technische Großanlagen, Infrastrukturprojekte, Anwendungen der Gentechnik stehen in Deutschland aber unter größerem Legitimationszwang als in anderen Ländern. Generell gilt: Je höher das Wohlstandsniveau eines Landes ist, desto kritischer werden Gemeinschaftsprojekte bewertet, weil die einzelnen Bürgerinnen und Bürger nicht mehr den persönlichen Nutzen darin sehen.
https://www.igbce.de/ortwin-renn-interview/37692?view=print
Es ist lohnenswert den gesamten Artikel zu lesen, verrät er doch einiges über die Beweggründe für die Skepsis gegenüber neuen Technologien in Deutschland und gibt Hinweise, wie diese Skepsis möglicherweise zu überwinden ist.

_________________
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 11:48 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 24.05.2013, 07:11
Beiträge: 1017
Wohnort: Berlin
Hendrik77 hat geschrieben:
Hejsa !
Die Digitalisierung ist in DK weiter fortgeschritten (...)

Das liest man in diesem Thread immer wieder, dennoch steckt Jütland, was Free Wi-Fi oder Hotspot-Zonen angeht, in der absoluten Steinzeit.
Keine Ahnung wie das auf den Inselchen aussieht aber wird dort wohl kaum besser sein.
Und das in so einem winzigen Land...


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 13:01 
Offline
Mitglied

Registriert: 04.02.2006, 01:12
Beiträge: 783
Wohnort: Sønderjylland
Bedenke aber, dass die Steinzeit eine Sache der Perspektive ist.
Ich kann mich nur selbst zitieren von vor zwei Jahren aus diesem Thread: :)

Das kommt daher, weil man in DK für sein Geld erheblich mehr Datenvolumen bekommt als in D.
Für den gleichen Grundpreis, für den man in Deutschland 2-3 GB erhält, gibt es in Dänemark 30 GB.
Wer muss mit monatlich 30 GB Datenvolumen auf dem Smartphone nach freiem WLAN suchen, um sein Kon­tin­gent zu schonen?

Wenn man in D ständig mit 2-3 GB haushalten muss und dann keine Hot Spots in DK findet, denkt man sich: Wie rückständig!
Wenn man in DK Volumen im Überfluss hat und dann die deutschen Preise sieht, denkt man sich: Wie rückständig!


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 13:51 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 24.05.2013, 07:11
Beiträge: 1017
Wohnort: Berlin
Krogen hat geschrieben:
Wenn man in D ständig mit 2-3 GB haushalten muss und dann keine Hot Spots in DK findet, denkt man sich: Wie rückständig!
Wenn man in DK Volumen im Überfluss hat und dann die deutschen Preise sieht, denkt man sich: Wie rückständig!

Das ist nicht von der Hand zu weisen, was du schreibst.
Das Projekt „Free WiFi Berlin“ z.B. richtet sich vornehmlich an Touristen und soll die Attraktivität als Touristenort steigern. Ein Gedanke, der in den Touristenhochburgen Dänemarks noch nicht angekommen zu sein scheint. In Sommerhäusern ist freies Wlan vermehrt anzufinden und nach deiner Argumentation sicher nicht für die dänischen Touristen gedacht.
Warum also kein Free WiFi in Gaststätten usw.?
In Vendsyssel ist mir nicht ein einziger Standort bekannt, lerne aber immer gerne dazu.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 14:15 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 07.08.2017, 09:39
Beiträge: 7
Handelsketten haben die Idee ja auch schon aufgegriffen, die Männer danken es. Als Beispiel sei H&M genannt.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 14:51 
Offline
Mitglied

Registriert: 20.05.2015, 14:00
Beiträge: 76
Ronald hat geschrieben:
Krogen hat geschrieben:
Wenn man in D ständig mit 2-3 GB haushalten muss und dann keine Hot Spots in DK findet, denkt man sich: Wie rückständig!
Wenn man in DK Volumen im Überfluss hat und dann die deutschen Preise sieht, denkt man sich: Wie rückständig!

Das ist nicht von der Hand zu weisen, was du schreibst.
Das Projekt „Free WiFi Berlin“ z.B. richtet sich vornehmlich an Touristen und soll die Attraktivität als Touristenort steigern. Ein Gedanke, der in den Touristenhochburgen Dänemarks noch nicht angekommen zu sein scheint. In Sommerhäusern ist freies Wlan vermehrt anzufinden und nach deiner Argumentation sicher nicht für die dänischen Touristen gedacht.
Warum also kein Free WiFi in Gaststätten usw.?
In Vendsyssel ist mir nicht ein einziger Standort bekannt, lerne aber immer gerne dazu.


Aber selbstverständlich ist das so.

1. Die Roaming-Gebühren sind ja eh abgeschafft, noch ein Grund weniger für EU-Touristen(die ja sicherlich 99% Der Touristen in Jütland) auszubauen
2. Die Anzahl Touristen in Berlin und Vendsyssel zu vergleichen ergibt doch keinen Sinn.

Für Berlin mit über 30 mio übernachtende Touris im Jahr kann man schon mal ein flächendäckendes WLAN ausbauen. Vor allem sind ja viele eben Deutsche mit kleinem Datenvolumen

https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wi ... 110610.php

Nordjütland gesamt (RIESENGEBIET)hat gerade mal 7 mio Übernachtungen, davon der größte Teil im Ferienhäuser, die ja eh meistens Wlan haben

http://www.visitnordjylland.dk/sites/de ... l_2016.pdf

Als dänischer Cafe/Hotel/Restaurant/Minigolf Anlage Betreiber würde ich auch nicht großartig im kostenlosen WIFI investieren.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.08.2017, 19:47 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3500
Wohnort: Niedersachsen
Cruloried hat geschrieben:
Handelsketten haben die Idee ja auch schon aufgegriffen, die Männer danken es. Als Beispiel sei H&M genannt.

... auch IKEA, Gott sei Dank :D und das WLAN reicht bis auf den Parkplatz...

_________________
Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
Bild


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.08.2017, 06:17 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 24.05.2013, 07:11
Beiträge: 1017
Wohnort: Berlin
Ronald hat geschrieben:
Warum also kein Free WiFi in Gaststätten usw.?
In Vendsyssel ist mir nicht ein einziger Standort bekannt, lerne aber immer gerne dazu.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
Aber selbstverständlich ist das so.


Nenn mir nur EIN Beispiel.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
2. Die Anzahl Touristen in Berlin und Vendsyssel zu vergleichen ergibt doch keinen Sinn.

War mir klar, dass DU die Botschaft nicht verstehst.
Ist mir zu müßig alle anderen Beispiele in Europa, die vom Tourismus leben, aufzuzählen, allen voran Spanien, wo es an jeder Ecke der Touristenhochburgen freies Wlan gibt und die Kneipen und Restaurants dort werben aggressiv damit...
Du scheinst nicht viel herumzukommen in der Welt.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
1. Die Roaming-Gebühren sind ja eh abgeschafft, noch ein Grund weniger für EU-Touristen(die ja sicherlich 99% Der Touristen in Jütland) auszubauen

Stimmt doch so pauschal gar nicht, das kommt auf deinen Vertrag an!

Wenn das Lökken Badehotel Wlan anbieten würde, dann schlürfe ich mein Bierchen eben dort in der Sonne und nicht gegenüber im Söborg (auch kein Wlan).
Dabei wäre ich nicht alleine als Tourist, soviel ist sicher.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 10.08.2017, 07:06 
Offline
Mitglied

Registriert: 20.05.2015, 14:00
Beiträge: 76
Ronald hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
Warum also kein Free WiFi in Gaststätten usw.?
In Vendsyssel ist mir nicht ein einziger Standort bekannt, lerne aber immer gerne dazu.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
Aber selbstverständlich ist das so.


Nenn mir nur EIN Beispiel.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
2. Die Anzahl Touristen in Berlin und Vendsyssel zu vergleichen ergibt doch keinen Sinn.

War mir klar, dass DU die Botschaft nicht verstehst.
Ist mir zu müßig alle anderen Beispiele in Europa, die vom Tourismus leben, aufzuzählen, allen voran Spanien, wo es an jeder Ecke der Touristenhochburgen freies Wlan gibt und die Kneipen und Restaurants dort werben aggressiv damit...
Du scheinst nicht viel herumzukommen in der Welt.

Dänischer_Hamburger hat geschrieben:
1. Die Roaming-Gebühren sind ja eh abgeschafft, noch ein Grund weniger für EU-Touristen(die ja sicherlich 99% Der Touristen in Jütland) auszubauen

Stimmt doch so pauschal gar nicht, das kommt auf deinen Vertrag an!

Wenn das Lökken Badehotel Wlan anbieten würde, dann schlürfe ich mein Bierchen eben dort in der Sonne und nicht gegenüber im Söborg (auch kein Wlan).
Dabei wäre ich nicht alleine als Tourist, soviel ist sicher.


Ich komme schon viel rum und lebe sogar im Jahr 2017 und nicht im Jahr 2012 wo man noch mit freiem WLAN punkten konnte. Heutzuge ergibt kostenloses WLAN nur sinn, wo kein flächendeckendes LTE/4G Netz vorhanden ist, davon gibt es ja aber leider genug Orte in Dänemark

Da ja Däne bin und sehr gute Verbindungen in die Tourismusindustrie in Dänemark habe, versuche ich einfach die Perspektive vom Seiten des dänischen Tourismusindustrie zu erklären. Aber mit Reflexison, Empathie, ein Thema von der anderen Seite zu sehen kommt man ja nicht weiter hier im Forum. Schade.


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 541 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 33, 34, 35, 36, 37  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de