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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 20:04 
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http://www.axelspringer.de/presse/Studi ... 48930.html

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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 22:24 
Hinnerk hat geschrieben:
Und das Phänomenale: Ich kann mit echtem Geld bezahlen oder wahlweise mit meiner VISA-Card, und das ohne zusätzliche Gebühren!

Wie jeder Däne mit Dankort...

Hinnerk hat geschrieben:
In der Regel gibts beim dänischen Bäcker ja nur Pappe ...

Die guten Sachen sind unter der Theke und nur für Dänen :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 11:06 
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Die guten Sachen sind unter der Theke und nur für Dänen :mrgreen:

Ach, und als nächstes muss ich dann wohl mit Hinweisschildern an den Ladentüren rechnen mit der Aufschrift "Wir verkaufen nicht an Deutsche und andere Ausländer"?
Bravo, da habt ihr ja letztes Jahr richtig gewählt. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 30.10.2016, 17:52 
Ich frage mich gerade, ob die Digitalisierung auf Teufel komm raus in sämtlichen Bereichen unseres gesellschaftlichen Lebens immer ein Fortschritt ist oder ob wir uns da zumindest in einigen Bereichen den Ast absägen, auf dem wir sitzen.
Beispiel Einzelhandel. Sowohl in Deutschland als auch in Dänemark ist die Wirtschaft bemüht, ihren Kunden das Einkaufen noch einfacher zu machen. In erster Linie denkt dabei die Wirtschaft natürlich an ihr eigenes Portemonnaie. So werden seit einiger Zeit (Ikea sei Dank) in größeren Supermärkten SB-Kassen erprobt, bei denen der Kunde seine Waren selber scannt und anschließend mit Karte bezahlt (Føtex z.B.). Ziel bei dieser Entwicklung ist, den gesamten Kassenbereich der Supermärkte und Discounter personalfrei zu gestalten. Da sind die derzeitigen SB-Kassen nur ein Anfang.
Die Zukunft wird so aussehen: Der Kunde fährt mit seinem Einkaufswagen durch den Markt. Sobald er einen Artikel in den Einkaufwagen befördert wird dieser datentechnisch erfasst und erscheint auf dem Display des Einkaufswagens. wird er wieder ins Regal gestellt wird der Artikel im elektronischen Warenkorb des Kunden wieder gelöscht. Die Technik hierfür ist längst vorhanden und wird erprobt. Zum Einen sind das druckbare RFID-Chips, die jede Ware auf die Verpackung gedruckt bekommt wie derzeit der Barcode für den Kassenscanner oder aber es werden an den Decken der Märkte Scanner installiert, die jede Bewegung eines Artikels erfassen, diesen erkennen und dem Einkaufswagen zuordnen, in den er befördert wird.
Geht der Kunde mit seinem vollen Einkaufswagen dann zur Kasse weiß er bereits genau, was er zu zahlen hat. Das Ausladen und wieder Einladen an der Kasse ist nicht erforderlich. Der Kunde zahlt ggf. kontaktlos mit seiner Kreditkarte, die Schranke öffnet sich… das wars.

Schöne neue digitale Welt. Fluch oder Segen? Der Technikbegeisterte wird glänzende Augen bekommen, der Gewerkschaftler und Arbeitsagenturen tränende.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... kunft.html


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BeitragVerfasst: 31.10.2016, 09:15 
Hinnerk hat geschrieben:
Der Technikbegeisterte wird glänzende Augen bekommen, der Gewerkschaftler und Arbeitsagenturen tränende.

In Deutchland vielleicht, in DK wissen die Gewerkschaften schon länger, dass ihre Interessen sich im Wesentlichen mit denen der Unternehmen überschneiden. Wir stecken nicht in den Zeiten und Denkweisen der Dampfmaschine...

Neulich meinte ein dänischer Politiker der "Alternativet", dass wir auf einer 30-Stunden Woche umstellen sollten, denn über die nächsten 20 Jahre würde 800.000 Stellen (20-25% aller Stellen in DK) durch die zunehmende Digitalisierung verschwinden und dann wäre es besser sich solidarisch die restlichen Stellen zu teilen.

Nur sowas nimmt hier kaum jemand ernst, denn wir wissen ja, dass es ersten nicht so schlimm kommt mit dem Stellen-Abbau und zweitens, dass neue Jobs dazu kommen. Die Dampfmaschine war ja auch nicht das Ende der Welt. Eher mittelmaßiges Denken :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 31.10.2016, 11:41 
Es gibt natürlich Technikgläubige, die jede Form der Digitalisierung der Gesellschaft als ein Segen für die Menschheit betrachten und jeden Fortschritt dieser Technik feiern wie Kiddys, die von ihren Eltern gerade das iPhone 7 geschenkt bekommen haben. Das sind Menschen die glauben, genauso wie Menschen, die an Gott glauben. Aber Wissen ist etwas völlig anderes…
Ich maße mir nicht an, alles zu wissen. Ich bin ein Freund der Technik, aber nicht technikgläubig.


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BeitragVerfasst: 31.10.2016, 14:03 
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...ich warte noch auf den Zeitpunkt, wo ich nach dem Geschlechtsakt beim Blick in die Augen meiner Liebsten ablesen kann, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Gleichzeitig werden Haar- und Augenfarbe, sowie Gewicht und künftiger IQ angezeigt und eine Hochrechnung aller Kosten bis zum 18. Lebensjahr...danach kann man zwischen "Abbrechen oder Bestätigen" wählen :P ...

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Gruß aus Bochum


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BeitragVerfasst: 31.10.2016, 14:09 
Ich kenne da einen... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 31.10.2016, 15:29 
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picnic hat geschrieben:
...ich warte noch auf den Zeitpunkt, wo ich nach dem Geschlechtsakt beim Blick in die Augen meiner Liebsten ablesen ...eine Hochrechnung aller Kosten bis zum 18. Lebensjahr ablesen kann... :P ...

Besser nicht... :shock:
Ich habe x2 schon gut was ausgegeben...
http://www.familie.de/eltern/wie-viel-k ... 36481.html

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BeitragVerfasst: 01.11.2016, 09:36 
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Zitat:
Computer übernehmen das Steuer
Deutsche Autobauer führend bei Forschung und Entwicklung

http://www.nwzonline.de/wirtschaft/comp ... 66654.html
Manche Assistenzsysteme sind sicher sinnvoll, aber welche?

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BeitragVerfasst: 04.11.2016, 11:33 
Ein kleines Beispiel zu den Konsequenzen des Mittelmaßes.

War viele Jahre Kunde bei der Stadtsparkasse in Düsseldorf, nur wollte man mir dort keine Kreditkarte geben, da es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt. Da man in D eine VISA/Debitkarte nicht bekommt, hatte ich also nur die EC-Karte und sah mich langsam gezwungen die Bank zu wechseln. Wendete mich an die Deutsche Bank, wo ein anderes Unternehmen von mir (eine echte deutsche GmbH) fast 10 Jahre Kunde war.

Hier hatte man kein Prinzip gegen Kreditkarten an ausländische Unternehmen, müsste aber erst geprüft werden usw. Mein AP war aber sehr nett und da ich es nicht eilig hatte und die Konditionen (ja, die Gebühren, Hinnerk) sonst ok und viel besser als bei der SSK waren, habe ich mich für die Deutsche Bank entschieden. Vor Ort sollten wir dann alles erledigen.

Der Kö-Termin war um 11 Uhr. Ich dachte ein wenig quatschen und ein paar Dokumente unterschreiben, nur die Realität war anders: Unzählige Dokumente, die komplett per Hand ausgefüllt werden müssten. Um 12 Uhr 30 waren wir fertig, d.h. als ich fragte wann ich dann ggf. die Karte bekäme, sagte die AP: Ach ja, das müssen wir ja auch noch erledigen. Noch ne halbe Stunde. Also zwei Stunden und ein gestresstes Mittagsessen hinterher, an meinen Abreisetag in Düsseldorf. Fand meine Frau nicht so lustig.

Danach sollte ich dann alle möglichen Dokumente zum Unternehmen nachreichen, Kopien von Notar, Satzungen usw. Mehrmals habe ich versucht die gute Dame zu erklären, dass in DK der Hase anders (und schneller) läuft. Hier ist alles online einsehbar, ohne Login, und Notare haben wir eh nicht.

Die deutsche Ineffiziens wurde mir langsam zu viel. Da ich zur Kreditkarte weiterhin keine finale Zusage hatte und mich wochen später in HH befand, bin ich mal unangemeldet bei der Danske Bank vorbeigelaufen, aus Neugier. Hier wurde ich nett begrüsst und habe meine Karte hinterlassen. Am späten Nachmittag wurde ich dann angerufen vom Chef, der im kurzen Gespräch meine Firmen- und Personennummer erfragte und mir am nächsten Morgen einen Termin angeboten hat.

Schon bei Ankunft waren alle Unterlagen komplett maschinell ausgefüllt, es fehlte nur meine Signatur und hat wohl 10 Minuten gedauert. Danach haben wir uns dann unterhalten, auf Dänisch. Kreditkarte ohne persönliche Haftung war gar kein Problem, habe ich direkt angeboten bekommen.

Was für eine Erleichterung - gefühlt wieder zu Hause, im digital fortschrittlichen Dänemark. Meine deutschen GmbHs ziehen nun nach, endlich bin ich die analogen deutschen Banken los.

Ach ja, auch nicht schön: Per Zufall sah ich, dass die Dame in der Deutschen Bank nicht nur die ID-Seite meines Reisepasses kopierte, auch die Seiten mit Stempel wurden kopiert. Gefragt ob meine Reisegewohnheiten für die Kontoeröffnung eine Rolle spielten, hat sie die Kopien weider vernichtet. Das nenne ich mal einen Vertrauensbruch.


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BeitragVerfasst: 07.11.2016, 11:07 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Ein kleines Beispiel zu den Konsequenzen des Mittelmaßes.

War viele Jahre Kunde bei der Stadtsparkasse in Düsseldorf, nur wollte man mir dort keine Kreditkarte geben, da es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt. Da man in D eine VISA/Debitkarte nicht bekommt, hatte ich also nur die EC-Karte und sah mich langsam gezwungen die Bank zu wechseln.


Sparkasse = 1. Fehler :D

fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Wendete mich an die Deutsche Bank, wo ein anderes Unternehmen von mir (eine echte deutsche GmbH) fast 10 Jahre Kunde war.


Deutsche Bank = 2. Fehler :shock:


fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Hier hatte man kein Prinzip gegen Kreditkarten an ausländische Unternehmen.......
.......
.......

Die deutsche Ineffiziens wurde mir langsam zu viel.


Das ist nicht deutsche Ineffiziens, sondern Ineffiziens der Deutschen Bank, welche nicht umsonst gerade sehr ums Überleben kämpft. Dazu kommt noch sehr schlechte Marktbeobachtung bzw. -erkundung deinerseits.

........

fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Was für eine Erleichterung - gefühlt wieder zu Hause, im digital fortschrittlichen Dänemark. Meine deutschen GmbHs ziehen nun nach, endlich bin ich die analogen deutschen Banken los.


Hamburg ist da schon eine sehr weltoffene Stadt oder?

Was man aber auch sagen muss, Deutschland hat es der dänischen Bank möglich gemacht sich hier in Deutschland niederzulassen. Wie sieht es denn in Dänemark aus, wenn sich zum Beispiel die Deutsche Bank niederlassen möchte?
Fortschrittlich oder eher Mittelmaß?

In diesem Sinne, genieße Deine Bankheimat auf deutschem Boden, denn die Lösung wurde Dir in Deutschland angeboten :mrgreen:

Ganz am Rande ist es dann auch nur ein Einzelfall :wink:

Fröhliche Hilsener und auf eine schöne Woche!

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Wenn ich die See seh, brauch ich kein Meer mehr Bild

Optimismus ist, bei Gewitter auf dem höchsten Berg in einer Kupferrüstung zu stehen und "Scheiß Götter!" zu rufen. (Terry Pratchett)

http://www.youtube.com/watch?v=TEb6oamv ... re=related
https://vimeo.com/72152240


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BeitragVerfasst: 07.11.2016, 12:07 
Djursland-Fan hat geschrieben:
In diesem Sinne, genieße Deine Bankheimat auf deutschem Boden, denn die Lösung wurde Dir in Deutschland angeboten :mrgreen:

So ist es! Es gibt in D. Direktbanken, die es Privatkunden als auch Geschäftskunden ermöglichen, ein kostenloses Girokonto zu eröffnen. Dazu dann die gebührenfreie VISA-Karte als Debitkarte (gekoppelt mit dem Girokonto oder getrennt geführt). Ich nenne hier jetzt keine Banken mehr beim Namen. Ich denke, Henrik kann googeln.
Aber wer den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht oder nicht sehen will...


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BeitragVerfasst: 08.11.2016, 18:34 
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Auch so können die Risiken der digitalen Wunderwelt aussehen:
Zitat:
Einige Finnen haben in den letzten Tagen mit den Zähnen geklappert. Weil ihnen Hacker im hohen Norden die Heizung abgedreht haben.
Das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) und das Smart Home sind in aller Munde, zumindest bei Werbetreibenden und Unternehmen. Ebenso wie das vollautomatisiert beziehungsweise autonom fahrende Auto. Was die Hersteller von IoT- und Smart-Home-Produkten sowie immer intelligenter werdenden Autos aber tunlichst verschweigen, sind die damit verbundenen Sicherheitsrisiken. Wie leicht das Smart Home fiesen Hackern eine Angriffsmöglichkeit bietet, erlebten jetzt einige Finnen. Und klapperten deswegen mit den Zähnen
http://www.pcwelt.de/news/Zaehneklappern-Hacker-drehen-Heizung-ab-10071561.html

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BeitragVerfasst: 08.11.2016, 20:00 
Es ist unumstritten dass unsere gesamte Infrastruktur immer unzuverläsiger wird, je mehr diese digitalisiert wird. Hackerangriffe wie in dem Link von 25örefan beschrieben sind nur eine Möglichkeit, ganze Rathäuser, Industrieunternehmen oder auch nur kleine Geschäftsleute lahm zu legen. Bereits gelangweilte Schüler sind heute in der Lage, entsprechende Software für DDoS-Attacken aus dem Darknet herunterzuladen und anzuwenden oder sich in entsprechenden Communities an solchen aktiv zu beteiligen. Und immer mehr machen sich einen Spaß daraus. Unter Informatikstudenten scheint das auch ein beliebter Sport zu sein.
Hinzu kommt, dass diese Technik anfällig für äußere Einflüsse ist, die der analogen Technik kaum etwas anhaben konnten. Überspannungen im Netz, Netzstörungen durch elektrische Geräte bis hin zum simplen Stromausfall. In meiner Heimatstadt mit über 160.000 Einwohnern gab es wiederholt Ausfälle bei der Kommunalen Datenverarbeitung, infolgedessen in der gesamten Stadtverwaltung nichts mehr lief und dass über Stunden. Und dieses passiert vielerorts und mit Sicherheit nicht nur in Deutschland. Nur werden derartige Pannen nicht gern zugegeben oder sogar veröffentlicht.
Als ich mein Girokonto noch bei der Postbank führte (Gott sei ihrer armen Seele gnädig) waren Pannen fast an der Tagesordnung. Meist war es nur eine kurze Zeit, wo das Konto online nicht erreichbar war (5 bis 15 Minuten). Ich hatte aber auch Ausfälle bis zu 6 Stunden erlebt. Und ganz extrem: Einmal landete ich beim Einloggen auf einem fremden Konto. Ich hätte da zwar keine Transaktionen durchführen können, da ich diese nicht mit einer TAN hätte legimitieren können. Aber allein der freie Blick in das Konto eines wildfremden Menschen und dessen Kontobewegungen...

Ich bin kein Feind moderner Technik. Ich wende sie ja selbst an. Wir sollten uns nur alle darüber im Klaren sein, dass wir uns in eine zunehmende Abhängigkeit der Technik begeben, die immer weniger Menschen auch beherrschen. Große Zeitungsverlage können ein Lied davon singen. Wenn da die Netzwerktechnik zusammenbricht (kommt häufiger vor) herrscht dort schlimmste Krisenstimmung, hängt doch die aktuelle Berichterstattung und das pünktliche Erscheinen der nächsten Ausgabe von einer absolut zuverlässigen IT-Technik ab.
Mein Fazit: Digitaltechnik ja. Aber nicht um jeden Preis.


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