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BeitragVerfasst: 03.11.2015, 20:33 
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Habt Ihr den kompletten Text tatsächlich nicht gelesen und Euch stattdessen nur auf die aufmerksamkeitsträchtige Überschrift fokussiert?

Und welchen Teil genau habt Ihr jetzt nicht verstanden von:

http://www.shz.de/lokales/husumer-nachrichten/wolfs-hybriden-in-sh-eine-dna-analyse-sorgt-fuer-verwirrung-id11086051.html hat geschrieben:
"Mittlerweile aber, so unterstreicht Matzen, habe sich herausgestellt, dass die Untersuchung des Labors in der Hansestadt zwar richtig, aber dennoch falsch gewesen sei. Denn da der Hund vom Wolf abstamme, finde sich bei jedem untersuchten Hundebiss auch Wolfs-DNA. Das Hamburger Labor, so Matzen, habe mittlerweile eingeräumt, dass es in der Bewertung vielleicht etwas unglücklich formuliert habe, so dass der Eindruck entstehen könne, ein Hybrid habe die Schafe gerissen."
User Lyset-1 hat den Thread wohl nicht zu Unrecht "Wolfshysterie bekommt neue Nahrung" genannt...

Man sollte die DNA-Analysen folglich den Instituten überlassen, die auch etwas von der Materie verstehen. Das renommierte Senckenberg-Institut arbeitet übrigens eng mit der dänischen Wissenschaftlerin Liselotte Wesley Andersen von der Universität Århus zusammen:

http://www.naturhistoriskmuseum.dk/Admin/Public/Download.aspx?file=Files%2fFiler%2fForskning%2fPublikationer%2f2015+Andersen+et+al.pdf hat geschrieben:
"En stor tak til alle involverede parter især til Dr. Carsten Nowak og Dr. Verena Harms, Senckenberg Instituttet, Frankfurt, Tyskland, for adgang til den tyske database over DNA-profiler fra ulve i Tyskland og ikke mindst for samarbejdet omkring laboratorie- og dataanalyserne."


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BeitragVerfasst: 19.02.2016, 12:11 
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Hejsa !
http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... angenommen Scheinbar ist die Anzahl der Wölfe in Dänemark nicht so hoch wie bisher angenommen.
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 18.09.2016, 20:02 
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Was ist los in Dänemark?

Seit der Kot der "40 Wölfe" sich als banaler Fuchskot erwiesen hat, ist es still geworden um Meister Isegrim.

Blöd nur, dass die dänischen "Wölfe" (=Füchse) zuvor den deutschen Jagdverbänden in ihrer Argumentation als "Beweis" gedient haben, dass die "mitteleuropäische Flachlandpopulation" einen regen Austausch mit der "baltischen" Population pflegen würde - dabei war das "unbekannte" Genmaterial den dänischen Füchsen geschuldet. :mrgreen:

Egal, es gibt einen neuen Feind in good old Denmark, und der heißt: Goldschakal!

Wie DR am 09.08.16 berichtete, wurde Anfang August erstmalig ein Goldschakal in Lille Vildmose im Himmerland fotografiert. Gemäß dem lokalen Biologen Jakob Konnerup finde der Allesfresser Goldschakal "über Nager bis Eier hin zu Vogeljungen" einen reich gedeckten Tisch in der neu eroberten Region.

https://www.dr.dk/nyheder/regionale/nor ... -i-danmark

Aber kein Licht ohne Schatten.

Schon meldet sich der Vorsitzende der Organisation "Tragfähige Landwirtschaft" zu Wort und fordert sogleich eine Ausrottung des Goldschakals in Dänemark:

Zitat:
Der Goldschakal ist eine invasive Art, die bekämpft werden muss, lautet es vom Vorsitzenden der Organisation Tragfähige Landwirtschaft.
Der Goldschakal ist in Dänemark nicht willkommen. [...] Dieser sei schließlich eine invasive Art auf gleicher Ebene wie Waschbär und Marderhund, sagt Flemming Fuglede Jørgensen. [...] "Wir leben in einer Kulturlandschaft mit einer hohen Bevölkerungsdichte." [...] Deshalb gehört der Goldschakal - wie übrigens auch der Wolf - auf dänischem Boden ausgerottet, wenn es nach dem Vorsitzenden der "Tragfähigen Landwirtschaft" geht. Im übrigen zweifelt er daran, dass der Goldschakal auf natürlichem Wege nach Dänemark gelangt ist.

http://www.tvmidtvest.dk/artikel/baered ... l-uoensket


Ach ja: Den gleichen Verdacht hat der Vorsitzende auch bei dem 2012 in Thy in Nordjütland tot aufgefundenem Wolf gehegt, da er sich nicht vorstellen könne, dass das Tier den ganzen Weg durch Jütland zu Fuß zurückgelegt habe.

http://www.tvmidtvest.dk/artikel/baered ... l-uoensket

Der Wolf in Thy konnte übrigens genetisch dem Milkeler Rudel in Sachsen zugeordnet werden. Die Strecke Flensburg Bundesgrenze - Thy Nordjütland beträgt um die 300 km. Bei dem Vorsitzenden der "Tragfähigen Landwirtschaft" erweist sich die Fachkompetenz in Sachen Beutegreifer also als nicht besonders tragfähig... :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 18.09.2016, 23:17 
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Dieser Lobbyistenverein ( bæredygtigt landbrug) kommt immer wieder mit so unqualifizierten Sprüchen :roll: und führt seinen Namen ad absurdum.
Ansonsten hat der Goldschakal eher für positives Interesse gesorgt.

Das es sich wirklich um Fuchskot gehandelt hat, ist auch umstritten, es gab 2 konkurrierende Gruppen von freiwilligen Trackern, die mit verschiedenen Universitätslabors zusammengearbeitet haben und zwischen denen gab es Revierkämpfe :mrgreen:
Keiner weiss, wieviel Wölfe wir momentan haben.
Es tauche jeden falls immer wieder Bilder auf: http://www.tvmidtvest.dk/artikel/vild-n ... t-taet-paa
http://www.tvmidtvest.dk/nyheder/07-08- ... y=1#player
http://www.tvmidtvest.dk/video/klip/ulv ... y=1#player
http://www.tvmidtvest.dk/nyheder/11-01- ... y=1#player

Auch hier in Vestjylland gibt es immer wieder Sichtungen, aber viele Grundbesitzer wollen nicht, das das öffentlich gemacht wird.

Vielleicht solltest du dein Interesse nach Norwegen richten, die wollen 2/3 des ohnehin nicht sehr grossen Wolfsbestandes ausrotten.

LG Tina


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BeitragVerfasst: 19.09.2016, 20:08 
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Naja, nach "zwei konkurierenden Gruppen von freiwilligen Trackern" als Ursache klingt das aber nicht gerade:

Zitat:
Zunächst lautete die Zahl 40, dann waren es 20-23 und nun gehen die Wissenschaftler nur noch von vier dokumentierten Wölfen in Dänemark in Dänemark aus.

Dies geht aus einer Meldung des nationalen Zentrums für Umwelt und Energie an der Universität in Aarhus (DCE) und des Naturhistorischen Museums in Aarhus hervor. Dort hat man die ursprünglichen Einschätzungen über die Zahl der Wölfe in Dänemark revidiert.

Es seien auf jeden Fall vier Wölfe einschließlich des Totfundes in Dänemark festgestellt worden. Und die Frage, wieviele es zur Zeit seien, lässt sich mit "mindestens einem" beantworten - jenem, welcher am vergangenen Sonntag fotografiert worden ist, so Peter Sunde, leitender Wissenschaftler an der Universität in Aarhus und neuer Verantwortlicher für das Wolfsmonitoring in Dänemark.


DR, 03.06.2016: "Fra 40 til fire: Forskere trækker ulvetal i Danmark tilbage" (freie Übersetzung)
http://www.dr.dk/nyheder/indland/fra-40 ... rk-tilbage


Auch bei uns in Niedersachsen gibt immer wieder Sichtungen, aber neben den "echten" Wölfen sind auch hier schon 262 Falschmeldungen aufgelaufen:

http://www.umwelt.niedersachsen.de/aktu ... 47032.html

Die Vorbehalte nebst Klientelpolitik eines Landes gegen dasselbe Phänomen eines anderen Landes - wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung - gegeneinander auszuspielen, erachte ich nicht als besonders sinnvoll.

Und du weißt doch - dies ist ein DK- (und kein N-)Forum mit einer äußerst wachsamen und restriktiven OT-Polizei. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 19.09.2016, 20:41 
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Ich verfolge das ganze sehr genau, glaub mir, da ist einiges hinter den Kulissen passiert, das so nicht in die Medien gelangt ist.


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BeitragVerfasst: 22.09.2016, 10:55 
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BeitragVerfasst: 02.10.2016, 02:00 
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Oh wie schön, noch so ein Video von einem "Wolfsexperten", mit ähnlich seltsamer Argumentation wie Kaj Granlund und Valerius Geist, die ja auch immer fleißig und unreflektiert aus den wenig sachlichen Antiwolf-Seiten in den sozialen Medien kopiert und verbreitet werden.

Ich will nur ein Beispiel aufgreifen: Die Aussage, dass es das Phänomen der wildernden Hunde angeblich nur in Gebieten geben würde, in denen sich auch Wölfe etabliert haben. Was der "Doktor der Ökologie und Anthropologie" uns da weismachen will: Wo es keine Wölfe gibt, gibt es angeblich auch keine Schadensfälle durch wildernde Hunde. Folglich kann es sich seiner Auffassung nur um Lügen handeln, wenn Risse von Wild-/Nutztieren nach den Gutachten und DNA-Analyse wildernden Hunden zugeordnet werden. Schließlich sei das Phänomen wildernder Hunde ja angeblich unbekannt, wo die Wölfe noch nicht in der Gegend "verteilt worden" sind.

Im vergangenen Jahr war es in Köln am Rheinufer jedenfalls kein Wolf, der über den Zaun in eine Schafherde gesprungen ist, sich in einem Schaf verbissen hat und dabei gefilmt worden ist:

http://www1.wdr.de/mediathek/video/send ... n-100.html

Das Beispiel dieses Dobermann-Schäferhund-Mischlings dürfte exemplarisch dafür sein, dass wildernde Hunde sehr wohl Nutztiere angreifen und töten. Auch wenn Wauzi im menschlichen Rudel so friedlich ist, so ist er genetisch dennoch zu 99% ein Wolf.

Wenn es das Phänomen der wildernden Hunde gar nicht gäbe, wie erklären sich dann die Jagdstrecken auf wildernde Hunde, die die Jäger immer so ungern statistisch erfassen und veröffentlichen? In nur wenigen Bundesländern werden die erschossenen Hunde erfasst, aber wo das geschieht, sprechen die Zahlen für sich, z. B. in Nordrhein-Westfalen:

Jagdjahr 2007/2008: 176 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2008/2009: 137 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2009/2010: 85 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2010/2011: 88 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2011/2012: 65 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2012/2013: 77 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2013/2014: 69 von Jägern erschossene, wildernde Hunde
Jagdjahr 2014/2015: 36 von Jägern erschossene, wildernde Hunde

https://www.umwelt.nrw.de/natur-wald/ja ... statistik/

Wie kann das sein, obwohl die Wölfe sich jetzt erst langsam nach NRW bewegen?

Ich kann gar nicht glauben, wie selbst ansonsten rationale, vernunft- und faktenorientierte Menschen beim Thema Wolf vom Pfad der Sachlichkeit abkommen und einfach zu recherchierende Fakten leichtgläubig gegen Rotkäppchen eintauschen.


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BeitragVerfasst: 02.10.2016, 12:06 
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Und um mal wieder die Brücke in Richtung Dänemark zu schlagen:

Es finden sich leicht und schnell diverse Treffer allein aus diesem Frühjahr/Sommer, bei denen Nutztiere auch in Dänemark nachweislich von wildernden Hunden getötet worden sind - die es laut der Wolfsgegner ja eigentlich angeblich gar nicht gibt:

10. Mai 2016, Nordjyske.dk:
Hund tötet zwei Lämmer in Rebild Bakker.

Zitat:
Der 45jährige Hundehalter aus Skørping muss nun damit rechnen, dass sein Hund eingeschläfert wird.

"Den 45-årige hundeejer fra Skørping må regne med at få sit kæledyr aflivet."
http://nordjyske.dk/nyheder/hund-draebt ... 2/112/1513


01. Juni 2016, Jydske Vestkysten:
Kolding: Hund nach Angriff auf drei Schafe, von denen eines getötet wurde, erschossen

Der Sohn des Schafhalters hat den Hund, einen Siberian Husky, mit polizeilicher Erlaubnis erschossen.

Zitat:
Die Polizei konnte den Hundehalter auch ermitteln.

"Politiet har også fundet frem til ejeren af hunden."
http://www.jv.dk/artikel/2313319:Koldin ... b-paa-faar


08. Juni 2016, Valby Bladet:
Zwei wildernde Schäferhunde töten drei Schafe

Die beiden herrenlosen, mit ausländischen Chips ausgestatteten Schäferhunde wurden zunächst von der Polizei in einer Hundepension untergebracht.

Zitat:
Die Polizei hat mitgeteilt, dass sich die Hunde immer noch in der Pension befinden und getötet werden, wenn sich der Halter nicht meldet.

"Politiet fortalte, at de stadig er på internatet, og hvis der ikke er nogen, der melder sig, så bliver de aflivet. [...]" http://minby.dk/valby-bladet/vilde-hund ... -tre-faar/


Dass europaweit auf behördliche Anweisung DNA-Analysen gefälscht werden, um das "Wolfs-Problem" klein zu rechnen und dessen "Missetaten" zur Täuschung der Bevölkerung wildernden Hunden anzuhängen, die es eigentlich gar nicht gibt, ist ja mal 'ne tolle, neue Verschwörungstheorie - die aber schnell Risse bekommt, wenn diverse Halter wie in diesen aktuellen Fällen ermittelt werden bzw. eindeutig eingegrenzt werden konnten.

Oder stecken die jetzt auch alle unter einer Decke? :mrgreen:

Also lieber nicht leichtfertig alles glauben, was so an Verschwörungstheorien durch das Netz geistert. :)


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BeitragVerfasst: 02.10.2016, 13:36 
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Norwegen geht seinen eigenen Weg und ist dabei wenig zimperlich.
http://www.bild.de/bildlive/2016/21-nor ... .bild.html

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BeitragVerfasst: 06.10.2016, 12:52 
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Soll der norwegische Umgang mit seinen Wildtieren nun als Vorbild für andere Nationen wie Deutschland und Dänemark dienen?

Ich erlaube mir dabei mal, an Norwegens exzessives Abschlachten der Wale zu erinnern, für das es nicht einmal eine ökonomische Begründung gibt:

Zitat:
Der Walfang ist in Norwegen nur eine marginale Einnahmequelle für etwa ein Prozent aller Fischer. Trotzdem war man in den vergangenen zehn Jahren mit über 5.600 erlegten Walen größte Walfangnation. [...] Und das, obwohl der Fang aufgrund staatlicher Subventionen ein Zuschussgeschäft ist, also künstlich am Leben erhalten werden muss.

taz: Ein Land gegen die Wale, 13.06.2016 http://www.taz.de/!5312278/


Zitat:
Trotz mehrerer Kampagnen, mit denen man den Verbrauchern den Verzehr von Walfleisch schmackhaft zu machen versuchte, ist das Interesse der Konsumenten gering. Das Fleisch wird daher teilweise zu Tierfutter verarbeitet oder in Pelzfarmen verfüttert.

taz: Ein Land gegen die Wale, 13.06.2016 http://www.taz.de/!5312278/


Wenn ausgerechnet Norwegens Walfang- oder Wolfsjagdpolitik als erstrebenswert erachtet wird, sind die großen Tränen um Dänemarks zerlegte Zoo-Giraffen und eingeschläferte Hunde nur bedingt nachvollziehbar.


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BeitragVerfasst: 06.10.2016, 13:45 
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hejsaa http://www.vg.no/nyheter/innenriks/ulv/ ... /23813384/


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BeitragVerfasst: 07.10.2016, 13:20 
Der Gesamtverband der deutschen Versicherungsgesellschaft (GDV) registrierte allein im Jahr 2014 238.000 Wildunfälle, in Worten: Zweihundertachtunddreizigtausend! Dabei bleibt das Wild fast immer auf der Strecke.
Ich finde es vollkommen unverhältnismäßig wenn immer wieder streunende Hunde und jetzt Wölfe für den Massentot unseres heimischen Wildes und einiger Schafe herangezogen werden und Tierschützer und Jäger meinen, dass unsere Enkel wild lebende Tiere wegen wildernde Hunde und Wölfe bald nur noch im Bilderbuch bewundern können. Die Anzahl getöteter Wildtiere durch Hunde und Wölfe liegt im Vergleich zu getöteten Tieren durch Kraftfahrzeuge im Promillebereich.
Ich finde es zwar auch nicht toll, wenn ein Hundehalter seinen Hasso nicht im Griff hat und der einem Reh nachhetzt, aber wie gesagt, hier wird einmal wieder etwas unnötig hochgepuscht.


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BeitragVerfasst: 14.10.2016, 11:17 
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BeitragVerfasst: 14.10.2016, 17:48 
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Na,das hat aber lange gedauert bis mal jemand erkannt hat das man Nutztiere eben doch nicht über längere Zeit unbeaufsichtigt lassen sollte! Die Zeiten von Hirten und Hirtenhunden boten halt den Vorteil der Beaufsichtigung!Und das macht eben auch heute noch Sinn und wird in einigen Ländern immer noch praktiziert;auch in Europa!Aber das kostet natürlich Geld!Das ist meiner Meinung nach der Hauptgrund den ein Teil der Wolfsgegner nicht so richtig und unmissverständlich äussern will.Es hat rein wirtschaftliche Gründe für diese Leute, die Anwesenheit von Wölfen in europäischen Kulturlandschaften zu verteufeln. Nutztiere kann man eben nicht in die Landschaft stellen wie ein Maisfeld. Einen Unterschied, in Bezug von Angriffen auf Nutztiere durch Raubtiere aller! Art,bewacht von Hirten und/oder Hütehunden lässt sich nachweisen.Es muss sich nur jemand die Mühe machen eine solche Statistik zu veröffentlichen.Selbst die Hinterlassenschaften von Pferden und Hunden oder der aus gedankenlosigkeit weggeworfene Essensrest mit Fleischanteilen kann einen Wolf neugiereig machen und anlocken.Hunde stehen auf der Beuteliste von Wölfen.Als Beutetier oder als vermeindlichen Nahrungskonkurenten töten Wölfe Hunde wenn sie die Möglichkeit bekommen.Darum gibt es in Alaska und Kanada keine streunenden Hunde in den Wäldern,in Schweden und Norwegen habe ich auch noch keinen gesehen und jeder Hundehalter hält dort seinen Hund in Hausnähe!Und manche Hunde haben noch genug natürlichen Instinkt um ihre ,,wilden Ahnen`` an zu kläffen aber sonst einen großen Bogen zu machen. Eventuell findet ein Mitleser einen Link der zu der erwähnten Statistik bez.,, Angriffshäufigkeit von Wölfen auf bewachte oder unbewachte Nutztiere`` führt.


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