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BeitragVerfasst: 26.03.2019, 16:04 
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Es scheint so, könnte, nach bisherigen Erfahrungen ...
Abschwächende Formulierungen, die Sicherheit vermitteln sollen.
Auch hier:
Wolfsberater Axel Bürgener (2018):
Zitat:
...Ich habe Bezug genommen auf unsere Studie Pferd und Wolf. Angriffe auf Pferde sind bei uns noch nicht vorgekommen. Wohl aber in anderen Ländern, z. B. in China, und zwar dort, wo Pferde naturnah gehalten werden. Bei uns könnten Fohlen gefährdet werden, wenn sie nicht in der Nähe der Stuten sind. Das ist nicht auszuschließen.
http://www.propferd.org/index.php/nachrichtenticker/rund-ums-pferd/263-wir-haben-nachgehakt-bei-axel-buergener-zur-kritik-bezuegl-wolfsveranstaltung-der-vfd
Trügerische Aussage, wenn dann ein Fohlen ( so zumindest laut Thüringer Allgemeine) in einer umzäunten Weide mit 40 Stuten und 40 Kühen gerissen wird.
Na ja, ist ja Panikmache und Legendenbildung...

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BeitragVerfasst: 26.03.2019, 16:51 
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25örefan hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
So gern sich eine Mehrheit für den Wolf ausspricht, so richtig nah will ihn eine Mehrheit dann doch nicht haben, wie eine neuerliche Umfrage der Welt mit 3000 Teilnehmern gezeigt hat.
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Für diese Fragestellung bekommen wir bei Google keine Ergebnisse - wo findet man diese Umfrage? Wer hat sie erstellt? Zu welchem Zeitpunkt? In wessen Auftrag? Wer wurde befragt? Quelle?
Leser- Umfrage auf welt.de.


Ach, deshalb hast Du uns die Quelle vorenthalten. Du schuldest uns noch den Link dazu. Online-Umfragen sind überhaupt nicht repräsentativ, weil man beliebig oft abstimmen kann. Außerdem nehmen nicht zufällig ausgewählte, sondern bevorzugt jene Leute teil, die das Blatt aufgrund seiner Ausrichtung überhaupt lesen. Der Herausgeber der WELT macht aus seiner aktiven Wolfskritik keinen Hehl und ist dafür entsprechend gerügt worden:

Zitat:
Was treibt Stefan Aust um, dass er auf großer Plattform über die Wölfe und ihre Freunde herfällt?
Nichts Neues treibt ihn um, sondern die alten und ein paar neue Schauergeschichten. Emsig kratzt er die Ereignisse der letzten Monate zusammen, als ob das alles nicht schon x-mal berichtet, durchgekaut und schließlich ad acta gelegt worden sei.


Ulrich Wotschikowsky, 16.09.2015: Die Angst von Stefan Aust vorm bösen Wolf http://woelfeindeutschland.de/die-angst ... esen-wolf/


Zitat:
Unter dem Titel „Warum unser Umgang mit Wölfen extrem gefährlich ist“ veröffentlichte die Welt am Wochenende einen Artikel von Stefan Aust. Neben alten Märchen und absurden Behauptungen erzeugt der Bericht vor allem eines: Angst bei den Lesern und Missgunst bei Reitern und Pferdehaltern gegenüber Naturschützern, die zur Erhöhung der Propagandawirkung gleich auch noch in die braune Ecke gestellt werden.

NABU, 08.09.2015: Alte Märchen und absurde Behauptungen, Offener Brief an Stefan Aust https://www.nabu.de/news/2015/09/19471.html


Zitat:
Noch merkwürdiger wirkt auf mich, wenn sich dieser Jemand dann auch noch als Herausgeber von seiner eigenen Zeitung interviewen lässt, obwohl er inhaltlich kaum etwas Substanzielles beizutragen hat. [...] Dieses – wie dieser Artikel beweist – wolfsfachlich erkennbare „Leichtgewicht“ schickt sich schließlich auch noch an, Wolfsbefürwortern seine Interpretation vom „Sinnbild einer naiven Naturglorifizierung“ willkürlich unterzuschieben.

Wolfsmonitor, 14.11.2018: Stefan Aust & Godwin’s law https://wolfsmonitor.de/?p=15476


Nazi-Vergleiche à là "Der Wolf wurde schon unter den Nazis mystifiziert“ vertragen sich nicht mit seriösem Journalismus und sagen vor allem etwas über diejenigen aus, die sich solcher fragwürdigen Methoden als "Argumentationshilfe" bedienen. Unter dem Licht kann man dann auch nicht repräsentative "Online-Umfragen" aus der selben Ecke bewerten.


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BeitragVerfasst: 26.03.2019, 18:06 
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25örefan hat geschrieben:
Legendenbildung?
DjM schrieb
Zitat:
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Nach den bisherigen Erfahrungen scheint es nicht notwendig zu sein, Rinder und Pferde intensiv gegen Wölfe zu schützen.

Bundesamt für Naturschutz, BfN-Skript 201, I. Reinhardt/G. Kluth: Leben mit Wölfen, Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, 2006, Seite 170 https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/docume ... ipt201.pdf26.
März 2019 / 05:29 Uhr Thüringer Allgemeine
Zitat:
Zitat:
Auf einer umzäunten Weide mit 40 Stuten und 40 Kühen hat die Wölfin von Ohrdruf das erste Mal in Thüringen seit ihrem Erscheinen vor fünf Jahren ein Fohlen gerissen.

https://www.thueringer-allgemeine.de/we ... 1553577974


Du zitierst mal wieder gewohnt selektiv, verfälschend und damit sinnentstellend. Somit kreierst Du Fake-News.

Korrekt und im Kontext lauteten die Zitate aber:

Zitat:
Pferde werden in der Regel auf der Weide gehalten. Auf Grund ihrer Wehrhaftigkeit werden sie jedoch vergleichsweise selten von Wölfen gerissen (Kaczensky 1996). [...] Sowohl Rinder als auch Pferde sind von Natur aus recht wehrhaft und haben häufig noch ein ausgeprägtes Herdenverhalten. Meist töten Wölfe daher Jungtiere oder einzeln gehaltene bzw. angebundene Rinder und Pferde. Jedoch können Wölfe sich auf das Töten dieser Tiere spezialisieren, selbst dann, wenn sie in Herden gehalten werden.

Bundesamt für Naturschutz, BfN-Skript 201, I. Reinhardt/G. Kluth: Leben mit Wölfen, Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, 2006, Seite 44 und 166 https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/docume ... ipt201.pdf


Zitat:
Nach den bisherigen Erfahrungen scheint es nicht notwendig zu sein, Rinder und Pferde intensiv gegen Wölfe zu schützen. Es können lediglich Empfehlungen gegeben werden (vor allem für die Haltung von Fohlen und Kälbern), deren Anwendung jedoch nicht Voraussetzung für eine Kompensationszahlung im Schadensfall sein sollte. [...] Spätestens wenn es trotz des eingehaltenen Standardschutzes (bei Schafen und Ziegen) zu Übergriffen durch Wölfe gekommen ist, müssen weitere Schutzmaßnahmen ergriffen werden. [...] Bei Rindern, Pferden und Wildgehegen die Anwendung des vormals nur empfohlenen Schutzes.

Bundesamt für Naturschutz, BfN-Skript 201, I. Reinhardt/G. Kluth: Leben mit Wölfen, Leitfaden für den Umgang mit einer konfliktträchtigen Tierart in Deutschland, 2006, Seite 170 https://www.bfn.de/fileadmin/MDB/docume ... ipt201.pdf


Nun hat also ein CDU-Landwirt und Bürgermeister mit guten Verbindungen zur Bundes-CDU ein Fohlen verloren, nachdem bereits ein paar seiner Kälber von Wölfen gerissen worden sind.

Zitat:
Das Fohlen war nur wenige Stunden alt. Es stand gemeinsam mit Pferden und Kühen auf einer umzäunten Weide. Für Bley war es nicht der erste Verlust, der auf das Konto der Wölfin ging. Bereits im vergangenen Jahr riss das Tier einige seiner Kälber.

MDR, 26.03.2019: Wölfin soll Fohlen gerissen haben https://www.mdr.de/thueringen/sued-thue ... n-100.html


Da stellt sich die Frage, warum gemäss den oben genannten Empfehlungen Fohlen in Wolfsgebieten nach bereits nachgewiesenen Rissen nicht entsprechend geschützt werden?

Zitat:
Dennoch sei er nicht gegen den Wolf, sagte er MDR THÜRINGEN. Vielmehr kämpfe er für eine langfristige und vernünftige Lösung. Ihm schwebe eine Erschwerniszulage für all jene Landwirte vor, die in der Wolf-Gegend arbeiten.

MDR, 26.03.2019: Wölfin soll Fohlen gerissen haben https://www.mdr.de/thueringen/sued-thue ... n-100.html


Zitat:
Das ist die Zeit, zu der Heinz Bley dem lieben Gott und der Europäischen Union aus tiefstem Herzen dankt, dass er sein Geld nicht mehr mit Schweinen und Scheiße verdient. [...] Heute gehören ihm 600 Rinder und 700 Pferde. So genau weiß er es nicht, sein Land ist ziemlich fruchtbar, da wird sich vermehrt, da wird gekalbt und geworfen, dass es eine Wonne ist. [...] Wölfe haben schon ein paar Kälber gerissen, aber Bley macht kein Aufhebens davon: "Muss halt der Trennungsschmerz bezahlt werden", sagt er, mittlerweile erfahren im Ausgleich der Interessen. Obwohl er sich gerade mit seinen Geldgebern streitet, ob der eine oder andere Hektar Land wirklich benachteiligt und damit förderungswürdig ist. Geld macht immer auch Ärger.

Das Faulsein, sagt Heinz Bley, sei das Anstrengendste an seinem Job. Was so nicht stimmt, weil der Mann den ganzen Tag auf den Beinen ist, seit er als CDU-Kandidat der SPD den Bürgermeisterposten abgenommen hat.
[...] Nun hat er seine Parteifreundin Annegret Kramp-Karrenbauer, die Merkel-Flüsterin, eingeladen, ihr zu erklären, wie Landwirtschaft neu organisiert werden kann.

Stern, 10.06.2018: Fürs Nichtstun bekam ein Bauer EU-Subventionen. Und schuf so ein Paradies für bedrohte Arten https://www.stern.de/panorama/gesellsch ... 16244.html


Siehe auch: Thüringer Allgemeine, 13.01.2017: Verfahren gegen Heinz Bley gegen Auflage eingestellt
Der Ökolandwirt und Bürgermeister von Crawinkel stand wegen Subventionsbetrugs vor Gericht. Er stimmte der Zahlung von 10.000 Euro
zu https://gotha.thueringer-allgemeine.de/ ... 1602742951


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BeitragVerfasst: 26.03.2019, 18:42 
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25örefan hat geschrieben:
Es scheint so, könnte, nach bisherigen Erfahrungen ...
Abschwächende Formulierungen, die Sicherheit vermitteln sollen.
Auch hier:
Wolfsberater Axel Bürgener (2018):
Zitat:
Zitat:
...Ich habe Bezug genommen auf unsere Studie Pferd und Wolf. Angriffe auf Pferde sind bei uns noch nicht vorgekommen. Wohl aber in anderen Ländern, z. B. in China, und zwar dort, wo Pferde naturnah gehalten werden. Bei uns könnten Fohlen gefährdet werden, wenn sie nicht in der Nähe der Stuten sind. Das ist nicht auszuschließen.

http://www.propferd.org/index.php/nachr ... ng-der-vfd
Trügerische Aussage, wenn dann ein Fohlen ( so zumindest laut Thüringer Allgemeine) in einer umzäunten Weide mit 40 Stuten und 40 Kühen gerissen wird.
Na ja, ist ja Panikmache und Legendenbildung...


Die Gefahr für Fohlen und Kälber wurde nie bestritten, wie wir hier ausführlich dargelegt haben. Axel Bürgener sagt doch explizit, dass er sich auf die NABU-Veröffentlichung "Pferd und Wolf" von 2015 berufen hat. Und die ist deutlich:

Zitat:
Stand 2015 ist also weiterhin: Schäden an Pferden sind bisher nicht gesichert oder amtlich bestätigt [...]. In Ländern, in denen Pferde und Wölfe sich einen Lebensraum teilen, gehören Pferde in unterschiedlicher Ausprägung durchaus auch zur Beute des Wolfes.
[...] Neben Pferden werden auch Esel und Maultiere, insbesondere in südeuropäischen Ländern wie Griechenland, Italien und Kroatien, von Wölfen erbeutet (Fico et al. 1993; Huber 2012; Iliopoulos 2012). In der aktuellen Diskussion über den potenziellen Einsatz und die Eignung
dieser Tiere als Schutz für Schafe oder Pferde sollte dieser Umstand Beachtung finden.


NABU-Leitfaden: Pferd und Wolf, 2015 https://www.nabu.de/imperia/md/content/ ... d-wolf.pdf


Zitat:
Je „wilder“ und naturnaher die Tiere gehalten werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Risses. Dies zeigt sich vor allem bei den Galizischen Ponys in Spanien und den Przewalskipferden in der Mongolei. Erstere werden zur Landschaftspflege eingesetzt und grasen und fohlen ganzjährig frei auf den Weiden ohne jeglichen Schutz. Sie machen einen Anteil von bis zu 93 % an der Wolfsnahrung aus und sind damit die bedeutendste Nahrungsquelle für die Rudel im Untersuchungsgebiet im Nordwesten von Spanien.

NABU-Leitfaden: Pferd und Wolf, 2015 https://www.nabu.de/imperia/md/content/ ... d-wolf.pdf


Zitat:
Je ungeschützter die Tiere gehalten werden (ohne Zäune, Schutzhunde, Bewachung durch Menschen), desto größer ist die Gefährdung der Tiere durch Wölfe. Pferde werden beispielsweise in China, Indien und Italien häufig überproportional zu ihrem Vorkommen erbeutet, da sie, anders als Schafe und Ziegen, die gehütet oder nachts eingepfercht werden, oft ungeschützt auf den Weiden grasen und deshalb leicht zu erbeuten sind. [...] Patalano & Lovari (1993) stellten in den Abruzzen (Italien) fest, dass die dort übliche Praxis des Zusammenbindens der Gliedmaßen der Tiere durch den Halter die Präferenz der dort lebenden Wölfe für diese Pferde erklärt.

NABU-Leitfaden: Pferd und Wolf, 2015 https://www.nabu.de/imperia/md/content/ ... d-wolf.pdf


Zitat:
Fohlen und Jungtiere werden häufiger erbeutet als Alttiere. Fico et al. (1993) verzeichneten einen Höhepunkt der Prädation im Mai, dem Monat, in dem in ihrem Untersuchungsgebiet in Italien die meisten Fohlen geboren wurden. 91,3 % der durch Wölfe getöteten Equiden (inkl. Eseln und Maultieren) waren Jungtiere.

NABU-Leitfaden: Pferd und Wolf, 2015 https://www.nabu.de/imperia/md/content/nabude/wolf/150929-leitfaden-pferd-und-wolf.pdf


Also, was willst Du eigentlich? Die angebliche Verharmlosung der Situation durch den NABU ist frei von Dir erfunden und gehört damit zu Recht in die Ecke der Legendenbildung.

Übrigens: Die von Dir verlinkte Seite "Aktionsbündnis pro Pferd e. V. " hat deutliche Kritik an den Wolfsgegnern, insbesondere an der "Bürgerinitiative für wolfsfreie Dörfer" (deren Gründungsmitglieder überwiegend aus CDU-Mitgliedern bestehen) geübt, weil diese Fakemeldungen über die angeblichen Aussagen des NABU-Referenten auf ihrer Internet-Seite gepostet hat:

Zitat:
Die Bürgerinitiative für "Wolfsfreie Dörfer" hat hingegen im Anschluss an den Themenabend Zitate des Wolfsberaters auf die eigene Facebookseite gestellt, die den Eindruck erweckten, dass es aufgrund vieler provokanter Ausagen des Wolfsberaters erhebliche Unruhe gegeben habe. [...] Wir haben unten die Behauptungen der BI und die Richtigstellung von Axel Brügener einander gegenübergestellt.

Die VFD hat ihrerseits ebenfalls bekräftigt, dass die von der BI zitierten Aussagen so nicht getätigt wurden.

Kommentar Aktionsbündnis Pro Pferd e.V: Wir verstehen, dass es in einigen Regionen Unruhe und Unsicherheiten im Umgang mit dem Wolf gibt, ganz besonders für Weidetierhalter. Es darf aber nicht passieren, dass Referenten Worte in den Mund gelegt werden, die sie so nicht geäußert haben, um Negativstimmung zu verbreiten und Ängste zu schüren. Derartige "Fake News" belasten die Betroffenen Weidetierhalter zusätzlich und können der verbandübergreifenden Kommunikation schaden.

update: 28.09.18 Die BI hat die Zitate von ihrer Facebookseite gelöscht. Sie existieren im Netz aber weiterhin als Screenshots.


Aktionsbündnis pro Pferd e. V., 27.09.2018: NABU - Wolfsberater Axel Bürgener warnt vor Wölfen? Wir haben nachgefragt. Unser Faktencheck http://www.propferd.org/index.php/nachr ... ng-der-vfd


Was für ein Menschenbild müssen Personen haben, die ihre Mitmenschen für die Durchsetzung eigener Interessen bewusst und gezielt hinters Licht führen?


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BeitragVerfasst: 27.03.2019, 14:34 
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Wölfin reißt Fohlen auf Weide:
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
Zitat:
Es blieb nur das Gerippe übrig.


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BeitragVerfasst: 27.03.2019, 21:54 
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Ronald hat geschrieben:
Wölfin reißt Fohlen auf Weide:
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
Zitat:
Es blieb nur das Gerippe übrig.

Das sind genau die Bilder und Berichterstattungen, mit denen die Boulevardpresse gern "einheizt" und Stimmung provoziert. Ich kann da genau so sarkastisch sein:
Da hat der Wolf aber gute Arbeit geleistet. Bloß nichts über lassen. Das wäre ja Verschwendung!

Ronald, das war jetzt wirklich billig. :roll:

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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 00:10 
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Ronald hat geschrieben:
Wölfin reißt Fohlen auf Weide:
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
Zitat:
Es blieb nur das Gerippe übrig.


Scheusslich! Es gibt einfach zu viele Wölfe in Deutschland.


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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 07:01 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
Wölfin reißt Fohlen auf Weide:
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
Zitat:
Es blieb nur das Gerippe übrig.

Das sind genau die Bilder und Berichterstattungen, mit denen die Boulevardpresse gern "einheizt" und Stimmung provoziert. Ich kann da genau so sarkastisch sein:
Da hat der Wolf aber gute Arbeit geleistet. Bloß nichts über lassen. Das wäre ja Verschwendung!

Ronald, das war jetzt wirklich billig. :roll:

Verstehe nicht was daran billig sein soll, ich habe den Bericht hier nur verlinkt und nicht selbst geschrieben. Die Nachricht passt nur nicht zu deinem Wolfsbild?! :idea:


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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 07:18 
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Hinnerk hat geschrieben:
Da hat der Wolf aber gute Arbeit geleistet. Bloß nichts über lassen. Das wäre ja Verschwendung!

Ob die Besitzerin des Zuchtfohlens und das Muttertier das auch so lustig finden wie du?


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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 09:02 
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Ronald hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Da hat der Wolf aber gute Arbeit geleistet. Bloß nichts über lassen. Das wäre ja Verschwendung!

Ob die Besitzerin des Zuchtfohlens und das Muttertier das auch so lustig finden wie du?

Nun hat Hinnerk zwar zu seinem Ausspruch geschrieben, damit sarkastisch auf die seiner Meinung nach „billigen“ Veröffentlichung des Fohlenkadavers antworten zu können, aber warum sollte Sarkasmus bei der Abbildung auch dieser Wolfsrealität, die in den Werbebroschüren von NABU & Co nicht gezeigt wird, überhaupt eine Option sein?
Das ist die Scheinheiligkeit in der Diskussion um den Wolf.
Wäre ein Foto, mit dem abgezogenen Fell eines z.B. in Schweden, Frankreich, USA im Rahmen der Regulierung legal erlegten Wolfes mit den Worten „...gute Arbeit geleistet“ und „ das wäre ja Verschwendung“ kommentiert worden, dann wäre der Aufschrei groß gewesen.

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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 09:15 
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https://wolfsschutz-deutschland.de/2019 ... e-im-netz/
Auf die hasserfüllten Kommentare im Netz kann ich gern verzichten.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 09:49 
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Hendrik77 hat geschrieben:
https://wolfsschutz-deutschland.de/2019/02/19/in-schleswig-holstein-wollen-tierhalter-woelfe-aufhaengen-und-lynchen-hasskommentare-im-netz/
Auf die hasserfüllten Kommentare im Netz kann ich gern verzichten.
Hendrik77

Ich auch.
Diese Kommentare gibt es leider auf beiden Seiten, sowohl auf Pro- als auch Kontraseite.
Facebook ist voll davon und man wundert sich, welch ein „Menschenhass“ und welche Aggressionen auch auf Seiten derer zutage tritt, die sich eigentlich für Interesse anderer Kreaturen/ Tiere und Koexistenz einsetzen, angestaut hat und frei wird.

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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 11:11 
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25örefan hat geschrieben:
[...]aber warum sollte Sarkasmus bei der Abbildung auch dieser Wolfsrealität, die in den Werbebroschüren von NABU & Co nicht gezeigt wird, überhaupt eine Option sein?
Das ist die Scheinheiligkeit in der Diskussion um den Wolf.


Sag mal, ignorierst Du eigentlich sämtliche Antworten auf Deine einseitigen Einlässe?

Der NABU schreibt im Leitfaden Pferd und Wolf u. a. :
Zitat:
In Ländern, in denen Pferde und Wölfe sich einen Lebensraum teilen, gehören Pferde in unterschiedlicher Ausprägung durchaus auch zur Beute des Wolfes. [...] Neben Pferden werden auch Esel und Maultiere, insbesondere in südeuropäischen Ländern wie Griechenland, Italien und Kroatien, von Wölfen erbeutet [...]. Die Unterscheidung von Riss und Fraß (z. B. von Totgeburten/Kadavern) gestaltet sich besonders bei extensiver Tierhaltung schwierig [...]. Je „wilder“ und naturnaher die Tiere gehalten werden, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit eines Risses. Dies zeigt sich vor allem bei den Galizischen Ponys in Spanien und den Przewalskipferden in der Mongolei. Sie machen einen Anteil von bis zu 93 % an der Wolfsnahrung aus und sind damit die bedeutendste Nahrungsquelle für die Rudel im Untersuchungsgebiet im Nordwesten von Spanien. [...] Pferde werden beispielsweise in China, Indien und Italien häufig überproportional zu ihrem Vorkommen erbeutet, da sie, anders als Schafe und Ziegen, die gehütet oder nachts eingepfercht werden, oft ungeschützt auf den Weiden grasen und deshalb leicht zu erbeuten sind. [...] Fohlen und Jungtiere werden häufiger erbeutet als Alttiere. Fico et al. (1993) verzeichneten einen Höhepunkt der Prädation im Mai, dem Monat, in dem in ihrem Untersuchungsgebiet in Italien die meisten Fohlen geboren wurden. 91,3 % der durch Wölfe getöteten Equiden (inkl. Eseln und Maultieren) waren Jungtiere. [...] Van Duyne et al. (2009) geben an, dass in der Mongolei 5–15 der 30–40 insgesamt pro Jahr im Gebiet geborenen Przewalskifohlen von Wölfen gerissen werden.

NABU: Pferd und Wolf Wege zur Koexistenz, 2015, Seite 9 ff. https://www.nabu.de/imperia/md/content/ ... d-wolf.pdf


Da kann von Scheinheiligkeit und Beschönigen wohl keine Rede sein. Du setzt Dein haltloses NABU-Bashing einfach fort, fernab der Fakten.

Und auch das ist ja wohl mehr als scheinheilig:

Ronald hat geschrieben:
Wölfin reißt Fohlen auf Weide:
https://www.bild.de/regional/leipzig/le ... .bild.html
Zitat:
Zitat:
Es blieb nur das Gerippe übrig.


2017 wurden in Deutschland 57,9 Millionen Tiere geschlachtet, davon 3,5 Millionen Rinder (darunter 328.100 süße Kälbchen!), 1,03 Millionen Schafe (die meisten davon - 921.400 - putzige Lämmchen!) und 7.100 Pferde und Ponys

Das sind 57,9 Millionen Mal, in denen auch "nur das Gerippe übrig" geblieben ist. Schlimmer noch:

Anders als in der Natur, in der ein Kadaver nicht nur einem Beutegreifer, sondern auch diversen aasfressenden "Nachnutzern" wie Greifvögeln und Insekten als wertvolle Nahrungsquelle dient und nichts verschwendet wird, wirft der Mensch einen Großteil der unter Qualen gezücheteten, gemästeten und geschlachteten Tiere einfach nur auf den Müll:

Zitat:
Denn ein Drittel von ihnen landet in der Mülltonne und nicht im Magen der Verbraucher. Ein unsinniges System der Subventionen begünstigt diesen Wahnsinn auch noch. [...] In Deutschland werden pro Jahr 59 Millionen Schweine gemästet und geschlachtet. Stimmen die Schätzungen, so würden im Jahr 20 Millionen Schweine für den Müll geschlachtet. Die weggeworfenen Fleischreste landen zum Beispiel in einer Hamburger Biogasanlage. 20.000 Tonnen werden allein hier pro Jahr entsorgt.

3sat, 25.02.2015: Schweine für den Müllcontainer - warum es zu viel Fleisch gibt http://www.3sat.de/page/?source=/ard/se ... index.html


Ronald, sag mal, bist Du Veganer? Ansonsten denkst Du vielleicht einfach mal daran, wenn Du heute, morgen, übermorgen usw. in Dein tägliches Mettbrötchen, Deine Grillwurst, Dein Schnitzel und Dein Steak beißt, dass auch dieses Fleisch mal gelebt, gefühlt und Schmerz erlitten hat, und am Ende für Dich und Dein persönliches Essverhalten als Gerippe geendet ist. :!: :idea:

Wenn das eigene Fohlen nicht dasselbe Schicksal erleiden soll, kann man es vor dem Wolf durch eine Zaunnachrüstung schützen und vor dem Menschen auch, in dem man im Equidenpass von der Lebensmittelgewinnung ausschliesst. Eine Bejagung von Wölfen verhindert keine Risse ungeschützter Fohlen, weil sämtliche verbliebene Wölfe das einfach zu erlangende Angebot gerne und jederzeit wahrnehmen werden.

¹ Statistisches Bundesamt: Fleischerzeugung im Jahr 2017, Pressemitteilung Nr. 038 vom 7. Februar 2018 https://www.destatis.de/DE/Presse/Press ... 8_413.html


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BeitragVerfasst: 28.03.2019, 11:33 
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@Die jungen Mitteleuropäer
was hat das Nutzverhalten von menschlichen Fleischverzehren mit der Wolfsdiskussion zu tun???
Deine merkwürdige Polemik stößt mir in den Beiträgen gewaltig auf.

Überdenke deine Äußerungen mal mit den denen die du in Frage stellst.

Siehe dies bitte nicht als Angriff auf deine Person sondern als Denkanstoß.


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