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BeitragVerfasst: 01.05.2018, 16:51 
Interessant ist das Abstimmungsergebnis von 3662 Lesern des oben verlinkten Online-Artikels zu der Frage, was mit dem Wolf geschehen soll (Pro/Kontra):

62,62 Prozent stimmten für „Ja, die Wölfe sind für uns nicht gefährlich“
6,34 Prozent stimmten für Ja, aber die Zahl der Wölfe muss reguliert werden“
30,34 Prozent stimmten mit „Nein, Wölfe sind gefährlich für uns und Haustiere“
0,7 Prozent stimmten mit „Ich weiß es nicht“

Das vorläufige Abstimmungsergebnis ist erst nach erfolgter Abstimmung zu sehen!


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BeitragVerfasst: 01.05.2018, 18:00 
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25örefan hat geschrieben:
Allerdings wird in Bezug auf „die“ Jagd und „die“ Jäger auch hier unberechtigt pauschalisiert. Jagd und Jäger sind ein Teil unserer Gesellschaft, der in sich genauso inhomogen ist wie auch andere Teile derselben.


Wo haben wir "unberechtigt pauschalisiert"??? Im Gegensatz zu Dir hat Hinnerk gründlicher gelesen:

Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Manchem hiesigem Jäger scheint das egal zu sein - Hauptsache schießen.


Hinnerk hat geschrieben:
Stimmt. Natürlich gilt das nicht für alle Jäger. Deshalb ist das "Manchem" schon richtig. Allerdings ist die Zahl der Jäger, die man eher mit einer Wehrsportgruppe vergleichen könnte recht groß.


25örefan, würden wir uns unterhalten, würden wir Dich bitten, uns einfach mal zuzuhören, anstatt stereotype Feindbilder zu bedienen. Wir finden es enttäuschend, dass Du Dich in der Wolfsdebatte auf ein Niveau begeben hast, das in den einschlägigen sozialen Netzwerken gepflegt wird, die Du hier auch schon als "Quellennachweis" angeführt hast.

Wenn Du uns schon auf diese Weise angehen musst, dann halte Dich bitte an das von uns Geschriebene und dichte uns nicht ungerechtfertigt Pauschalisierungen an.

Und welche Beispiele wir für unsere Systemkritik anführen, ist immer noch unsere Sache. Wenn wir zwei Interessengruppen benennen, die jeweils Minderheiten darstellen (beide unter einem Prozent Bevölkerungsanteil) und deren Interessen mit anderen Gesetzen jeweils im Widerspruch stehen, lassen wir uns die politische und gesellschaftliche Debatte, die wir für notwendig erachten, nicht von Dir verbieten.

Ob ein Hobby, für das sich jeder Normalbürger ohne Jagdschein vor dem Tierschutzgesetz verantworten müsste, noch zeitgemäss ist, ist eine solche notwendige Debatte. Der "vernünftige Grund" für das Töten von Tieren steht nicht in Stein gemeißelt, sondern unterliegt einer juristischen Definition, die der Gesetzgeber anpassen kann, wenn sich dafür Mehrheiten finden. Derzeit sehen wir eine Diskrepanz zwischen jagdlicher Tradition und moderner Wildbiologie. Die Gesellschaft verharrt ja nicht auf den biologischen Erkenntnissen zu Zeiten des Reichsjagdgesetzes, sondern hat in mehr als 70 Jahren vielfältiges wissenschaftliches Wissen hinzugewonnen, das es erforderlch macht, manche Teile der Gesetzgebung einer gründlichen Überprüfung zu unterziehen - ob Dir das persönlich jetzt passt oder nicht. Die Rückkehr der Wölfe hat die Diskrepanz zwischen Tradition und Moderne noch erhöht, weil Rotkäppchen plötzlich wieder auferstanden ist, während die moderne Wissenschaft ganz andere Erkenntnisse über den "bösen" Wolf gewonnen hat. Die Wolfsdebatte macht es besonders deutlich, wie ungeeignet das Revierjagdsystem eigentlich ist und warum ein Wolfsmanagement nur bundesland- und nachbarländerübergreifend durch Wolfsexperten funktionieren kann, deren Entscheidungen auf reinen Fakten und nicht auf Minderheiteninteressen beruhen.

25örefan hat geschrieben:
Solange sich eine eine Interessengruppe etc. an bestehende Gesetze hält, verhält sie sich in dem betreffenden Rechtsraum nicht eigenmächtig.


Hält sie sich uneingeschränkt an bestehende Gesetze? Stellst Du auf den Videos von der illegalen Wolfstötung, die DR veröffentlicht hat, keine Verletzung bestehender Gesetze fest? Und was ist mit den 33 illegal geschossenen Wölfen in Deutschland und den Reaktionen darauf in den sozialen Medien?

Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Seit 1990 war allein in Deutschland in 33 Fällen tot aufgefundener Wölfe eine illegale Tötung ursächlich - wobei die Dunkelziffer wesentlich höher sein dürfte, da das berühmte "Schießen, Schaufeln, Schweigen" oder auf dänisch "skyd, grav, ti" ja ganz ungeniert in den sozialen Medien propagiert wird.

Wenn aber ausgerechnet Menschen, die sich in durchaus beachtlicher Zahl weigern, unsere Gesetzgebung anzuerkennen und Selbstjsutiz für eine Art Grundrecht halten, legal Waffen besitzen dürfen und auch deren Verbände sich nicht immer deutlich und mit Ausdruck gegen solche Taten abgrenzen, ist es überfällig, dieses Treiben gesellschaftlich, politisch und juristisch trocken zu legen.


Wenn Du die Debatte über ein veraltetes Hobby als Diskriminierung der Jäger als homogene Masse empfindest, entspricht das lediglich Deiner persönlichen Empfindung oder ist vielleicht auch einfach nur kalkulierte Absicht, die aber mit unseren tatsächlichen Formulierungen nichts gemein hat.

Übrigens: Bei Boizenburg hat aktuell ein Jagdrevierinhaber mit seinem SUV einen Motocrossfahrer überfahren, der illegal den Waldweg benutzt hat. Der NDR berichtete gestern über ein Shetlandpony, das während einer Drückjagd in Niedersachsen in unmittelbarer Nähe seiner Koppel ein Auge verloren hat. Jagdunfälle führten demnach "immer wieder zu Streit und rechtlichen Auseinandersetzungen".

https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... i5000.html
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 12106.html

Ohne jetzt eine Bewertung der Gesetzlichkeit vorzunehmen, stellen solche Fälle schwere Eingriffe in die Rechte, das Leben, die Gesundheit und das Eigentum anderer Menschen dar.

Natürlich ist die gesellschaftliche Debatte notwendig, ob das Hobby einer Minderheit die massiven Beeinträchtigungen Dritter rechtfertigt.


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BeitragVerfasst: 01.05.2018, 21:20 
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DjM:
Zitat:
25örefan hat geschrieben:
Solange sich eine eine Interessengruppe etc. an bestehende Gesetze hält, verhält sie sich in dem betreffenden Rechtsraum nicht eigenmächtig.

Hält sie sich uneingeschränkt an bestehende Gesetze? Stellst Du auf den Videos von der illegalen Wolfstötung, die DR veröffentlicht hat, keine Verletzung bestehender Gesetze fest? Und was ist mit den 33 illegal geschossenen Wölfen in Deutschland und den Reaktionen darauf in den sozialen Medien?

Mein Zitat ist vollumfänglich zutreffend, daran ändert Eure Frage nichts.
Da Ihr ja mit Vorwürfen, was das unrichtige Lesen anbelangt nicht spart, möchte ich doch mal wissen, wo Ihr auch nur mit einem einzigen Wort gelesen habt, wo ich den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert habe, ganz im Gegenteil.
Letztlich ist es mir gleich, wer zukünftig für die Regulierung des Wolfbestandes (und der wird nötig sein und ist wie oben ausgeführt je nach Mengenbemessung nach Obergrenze, Untergrenze, Erhaltungszustand vorgesehen) zuständig sein wird, ob nun Jäger (Euer stereotypes Feindbild, wo meines liegen soll, kann ich nicht erkennen) oder sonst eine Institution vornimmt.
Auch Eure Systemkritik in allen Ehren (und es ist ja nicht so, dass ich sie grundsätzlich in Abrede stelle), aber ich habe dies hier nicht zum Thema gemacht und sehe zweitens weiterhin, dass hier pauschal ge- und vorverurteilt und Stimmung gemacht wird.
Dazu tragen auch solche Nachsätze bei:
DjM:
Zitat:
Übrigens: Bei Boizenburg hat aktuell ein Jagdrevierinhaber mit seinem SUV einen Motocrossfahrer überfahren, der illegal den Waldweg benutzt hat. Der NDR berichtete gestern über ein Shetlandpony, das während einer Drückjagd in Niedersachsen in unmittelbarer Nähe seiner Koppel ein Auge verloren hat.

Hier werden Einzelne stellvertretend für ein ganze Gruppe genannt und dagegen verwahre ich mich genauso wie dagegen, wie wenn einzelne Straftaten von Ausländern, Asylanten, Flüchtlingen stellvertretend als innewohnende „Eigenheit“ der Gesamtheit derselben aufgezeigt werden.
Genauso verwahre ich mich gegen Anmerkungen, die ihr hier nochmal wiederholt habt:
Zitat:
Hinnerk hat geschrieben:
Stimmt. Natürlich gilt das nicht für alle Jäger. ... Allerdings ist die Zahl der Jäger, die man eher mit einer Wehrsportgruppe vergleichen könnte recht groß.
:
Und schon deshalb trifft auch dieses hier keinesfalls zu:
DjM
Zitat:
Wenn Du die Debatte über ein veraltetes Hobby als Diskriminierung der Jäger als homogene Masse empfindest, entspricht das lediglich Deiner persönlichen Empfindung oder ist vielleicht auch einfach nur kalkulierte Absicht, die aber mit unseren tatsächlichen Formulierungen nichts gemein hat.

Denn nicht die Debatte halte ich für Diskriminierung, sondern die Art und Weise.
DjM:
Zitat:
... warum ein Wolfsmanagement nur bundesland- und nachbarländerübergreifend durch Wolfsexperten funktionieren kann, deren Entscheidungen auf reinen Fakten und nicht auf Minderheiteninteressen beruhen.

Etwa ein Wolfsmanagement ohne Eingriffe und Regulierung? Was soll solch ein Management managen?
Welche (unabhängigen, nur den Fakten gehorchenden) Experten sollen, werden das hier in Deutschland wohl sein?
Und wer sagt, das Minderheiteninteressen und Fakten sich ausschließen?

Und zu guter Letzt:
DjM:
Zitat:
Der "vernünftige Grund" für das Töten von Tieren steht nicht in Stein gemeißelt, sondern unterliegt einer juristischen Definition, die der Gesetzgeber anpassen kann, wenn sich dafür Mehrheiten finden.
Wer könnte da anderer Auffassung sein? Gleiches trifft aber auch zu, wenn es um die Regulierung der Wölfe geht, ob nun zur Abschreckung oder zur Mengenbegrenzung.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 04:27 
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@25örefan: Dass bei Waschbären und Wölfen mit zweierlei Maß gemessen wird, habe ich doch nie bestritten, sondern umgekehrt sogar explizit erläutert. Ob die Maßnahmen zur Bejagung der Waschbären in irgendeiner Form sinnvoll/ zielführend sind, habe ich hingegen offen gelassen.

Dass ich oder andere den Jägern das Töten im passenden Kontext "gönne", ist schon eine sehr schräge Formulierung. Ich sehe die Jagd nicht pauschal als großes Übel und Jäger als Brutalos an aber bin für eine sinnvolle Ausgestaltung. Wenn unter dem Deckmantel der Jagd Töten aus niederen Trieben und in sadistischen Ausprägungen geschieht, dann gönne ich den Betreffenden eher einen Platz in der Geschlossenen. Anders als bspw ein Raubtier sollte ein Mensch sein Verhalten reflektieren und ggf regulieren können und wird sonst gerade mit Schusswaffe zur deutlich realeren Bedrohung für die Umwelt als der Wolf o.ä.. Spätestens wenn legale Privilegien wie der Gebrauch von Schusswaffen so missbraucht werden, dann muss mE konsequent die Eignung der Individuen hinterfragt und das entsprechende Recht beschnitten werden. Auch (aber nicht allein oder vorrangig) um vernünftige Vertreter der Jägerzunft nicht zu kompromittieren. Vor allem jedoch um vorzubeugen, dass das "Recht" (sic) auch in anderen Zusammenhängen in die eigene Hand genommen wird.


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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 14:19 
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25örefan hat geschrieben:
Da Ihr ja mit Vorwürfen, was das unrichtige Lesen anbelangt nicht spart, möchte ich doch mal wissen, wo Ihr auch nur mit einem einzigen Wort gelesen habt, wo ich den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert habe, ganz im Gegenteil.


Wo und wann sollen wir so etwas behauptet haben? Dann aber auch mal Butter bei die Fische: Bitte zitiere uns die Stelle, an der wie geschrieben haben sollen, dass Du "den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert" hättest.

25örefan hat geschrieben:
Etwa ein Wolfsmanagement ohne Eingriffe und Regulierung? Was soll solch ein Management managen?


Du hast offensichtlich noch nicht genau verstanden, was Wildtiermanagement bedeutet. Der Begriff ist nicht identisch mit Regulierung. Zunächst geht es um die Erfassung, Beobachtung, Dokumentation, Bestandszahlen, Verteilung, Verhalten, Auffälligkeiten, Probleme und die Entwicklung von Problemlösungen. "Eingriffe", wo sie notwendig erscheinen, sind aufgrund der geltenden Gesetzeslage bereits möglich und wurden auch schon durchgeführt. Dazu braucht der Wolf weder ins Jagdrecht aufgenommen noch allgemein "reguliert", sprich abgeschossen zu werden. Der Wolfsbestand muss nicht reguliert werden:

Zitat:
In einer gesättigten Wolfspopulation grenzt ein Wolfsterritorium an das andere.
Abwandernde Jungwölfe haben hier kaum eine Chance ein neues Rudel in einem unbesetzten Gebiet zu gründen, sondern müssen in der Regel darauf warten, dass eine Paarungsposition in einem bestehenden Rudel vakant wird. Die Anzahl der Wolfsfamilien in
einem bestimmten Gebiet stagniert bzw. fluktuiert um einen bestimmten Wert. [...]
Mit einem Ende des Populationswachstums ist erst mit Erreichen der Sättigung zu rechnen. Allerdings kann sich die Wachstumsrate bereits vorher abschwächen.

Bericht des Bundesumweltministeriums vom 28.10.2015, Ausschussdrucksache 18 (16) 313, Seite 9-10
https://www.bundestag.de/blob/393542/5e ... b-data.pdf


Zitat:
Es ist allgemeiner aktueller Wissenstand, dass sich die Wolfsdichte einer Region ganz eng dem Nahrungsangebot anpasst.
[...] Eine Regulierung der Wolfsbestände seitens des Menschen ist somit aktuell nicht erforderlich, der vernünftige Grund zum Töten
m. E. nicht gegeben. [...] Reine wirtschaftliche Interessen von Jägern stellen vor dem Hintergrund des strengen Schutzstatus des Wolfs und des Tierschutzgesetzes m. E. keinen vernünftigen Grund dar, Wölfe zu bejagen.

Dr. med. vet. Dipl. Biol. Birgit Mennerich-Bunge: Eine amtstierärztliche Sicht auf die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, vet-impulse,
Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle, 23. Jahrgang – 4 / 2016

https://www.vetimpulse.de/fileadmin/use ... Wolfes.pdf


Zitat:
Zudem könnte eine Bejagung – sofern von unerfahrenen Personen ausgeführt – zur Zerstörung von Rudelstrukturen und damit eher zur Destabilisierung der örtlichen Verhältnisse beitragen. Ein territoriales Wolfspaar lässt keine fremden Wölfe in seinem Revier zu. Die Wolfsdichte des besetzten Territoriums ist stabil und pendelt sich auf das vorhandene Nahrungsangebot ein. Dieses ändert sich, wenn die adulten Tiere getötet werden (bereits im Alter von 5 bis 6 Monaten sind juvenile Wölfe nur noch schwer von adulten zu unterscheiden). In der Folge lösen sich stabile Territorien auf, fremde Wölfe versuchen das Revier zu besetzen. Die der Führung der
Eltern beraubten Jungwölfe haben keine Anleitung, verstärkte Wanderungen und flexiblere Beutewahl – insbesondere auf leicht erreichbare Nutztiere – wären vermutlich die Folge.

Dr. med. vet. Dipl. Biol. Birgit Mennerich-Bunge: Eine amtstierärztliche Sicht auf die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland, vet-impulse,
Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle, 23. Jahrgang – 4 / 2016

https://www.vetimpulse.de/fileadmin/use ... Wolfes.pdf


Genau das ließ sich ja im Landkreis Cuxhaven nach der Tötung der Fähe und dem Verschwundenwerden des Rüden eindrucksvoll beobachten.

Und mal ganz allgemein:
Jagd reguliert nicht: "Jägerlatein und Wildbiologie" - Vortrag von Prof. Dr. Josef H. Reichholf, 08.11.2013
https://www.youtube.com/watch?v=xeknVbfzT_w

Wenn Du der Meinung bist, dass Wildtierbestände ausufern würden, wenn der Mensch nicht ständig die Populationen durch Töten ausdünnt, schau doch einfach mal in Deinen Garten, und berichte uns von all den Igelplagen, Eichhörnchenplagen, Amselplagen, Meisenplagen, Rotkehlchenplagen und und und, denn die werden ja bekanntermaßen nicht abgeschossen.

25örefan hat geschrieben:
Hier werden Einzelne stellvertretend für ein ganze Gruppe genannt und dagegen verwahre ich mich genauso wie dagegen, wie wenn einzelne Straftaten von Ausländern, Asylanten, Flüchtlingen stellvertretend als innewohnende „Eigenheit“ der Gesamtheit derselben aufgezeigt werden.


Wenn Du als letzten Strohhalm zur Durchsetzung Deiner Ansichten "Ausländer, Asylanten, Flüchtlinge" instrumentalisieren musst, liegt diese fragwürdige Art der Argumentation allein in Deiner Verantwortung und wirft ein entsprechendes Licht allein auf Dich.

Jagd ist ein Hobby, für dessen Ausübung man sich entscheiden kann oder eben dagegen - und keine Hautfarbe, keine Religion und keine Herkunft und auch keine "Eigenheit". Wie gesagt, welche Bevölkerungsgruppen Du für Deine Zwecke instrumentalisierst, liegt allein in Deiner Verantwortung. Wir lassen uns auf das Niveau nicht ein.

Die beiden ganz aktuellen Beispiele und viele weitere von Jagdunfällen, bei denen Pferde, Rinder, Hunde, Esel, Schafe und traurigerweise auch immer wieder Menschen Opfer geworden sind, sollen darauf aufmerksam machen, dass von der Hobbyjagd selbst eine viel höhere Gefährdung ausgeht als vom Wolf, der seit seiner Rückkehr noch keinem Menschen ein Haar gekrümmt hat. Es ist doch absurd, zur "Bekämpfung" dieser marginalen Gefahr die Hobbybejagung als Mittel und damit noch deren Ausweitung zu fordern, wenn diese selbst in Zahlen messbar ein viel höheres Risiko darstellt.


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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 14:47 
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DjM
Zitat:
Wo und wann sollen wir so etwas behauptet haben? Dann aber auch mal Butter bei die Fische: Bitte zitiere uns die Stelle, an der wie geschrieben haben sollen, dass Du "den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert" hättest.

Hier:
DjM
Zitat:
Stellst Du auf den Videos von der illegalen Wolfstötung, die DR veröffentlicht hat, keine Verletzung bestehender Gesetze fest?

Wozu diese Frage, wenn ich mich schon vorher davon distanziert habe?

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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 15:18 
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Also hast Du uns einfach nur einen Satz unterstellt, den wir nie geschrieben haben.

Der Kontext lautete:

25örefan hat geschrieben:
Solange sich eine eine Interessengruppe etc. an bestehende Gesetze hält, verhält sie sich in dem betreffenden Rechtsraum nicht eigenmächtig.
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Hält sie sich uneingeschränkt an bestehende Gesetze? Stellst Du auf den Videos von der illegalen Wolfstötung, die DR veröffentlicht hat, keine Verletzung bestehender Gesetze fest? Und was ist mit den 33 illegal geschossenen Wölfen in Deutschland und den Reaktionen darauf in den sozialen Medien?


Aus unseren drei einfachen (rhetorischen) Fragen hast Du dann künstlich diese Unterstellung gebastelt:

25örefan hat geschrieben:
... möchte ich doch mal wissen, wo Ihr auch nur mit einem einzigen Wort gelesen habt, wo ich den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert habe, ganz im Gegenteil.


Wir haben nie behauptet, dass Du illegale Tötungen von Wölfen tolerieren würdest. Das hast Du Dir selbst einfach nur ausgedacht, denn ein entsprechendes Zitat von uns kannst Du ja auch nicht nennen.

Bleib' doch einfach bei der Wahrheit. Es steht Dir frei, uns für die Dinge zu kritisieren, die wir geschrieben haben, aber nicht für Formulierungen und Aussagen, die wir nie getroffen haben.

Wenn ausgerechnet Du Dich über die "Art und Weise" der Debatte beschwerst, solltest Du Deine eigenen Diskussionsstil noch mal kritisch reflektieren.


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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 15:56 
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Hejsa !
U.a. durch solche Meldungen nimmt auch in Dänemark die Diskussion auch wieder Fahrt auf.
https://www.jv.dk/udland/Ulveangreb-kos ... el/2607198
https://nordjyske.dk/plus/debatmoede-la ... 9fdba63915
https://nordjyske.dk/nyheder/ulvefrygt- ... fce27dd41a
Med venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 18:00 
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25örefan hat geschrieben:
DjM:
Zitat:
Übrigens: Bei Boizenburg hat aktuell ein Jagdrevierinhaber mit seinem SUV einen Motocrossfahrer überfahren, der illegal den Waldweg benutzt hat. Der NDR berichtete gestern über ein Shetlandpony, das während einer Drückjagd in Niedersachsen in unmittelbarer Nähe seiner Koppel ein Auge verloren hat.


Hier werden Einzelne stellvertretend für ein ganze Gruppe genannt und dagegen verwahre ich mich genauso wie dagegen, wie wenn einzelne Straftaten von Ausländern, Asylanten, Flüchtlingen stellvertretend als innewohnende „Eigenheit“ der Gesamtheit derselben aufgezeigt werden.


Ja, ich auch!

Nicht jeder Motorradfahrer fährt illegal durch den Wald!
Klingt ja fast so, als wären alle Motorradfahrer Verbrecher...

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aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 18:55 
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Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Also hast Du uns einfach nur einen Satz unterstellt, den wir nie geschrieben haben.

Der Kontext lautete:

25örefan hat geschrieben:
Solange sich eine eine Interessengruppe etc. an bestehende Gesetze hält, verhält sie sich in dem betreffenden Rechtsraum nicht eigenmächtig.
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Hält sie sich uneingeschränkt an bestehende Gesetze? Stellst Du auf den Videos von der illegalen Wolfstötung, die DR veröffentlicht hat, keine Verletzung bestehender Gesetze fest? Und was ist mit den 33 illegal geschossenen Wölfen in Deutschland und den Reaktionen darauf in den sozialen Medien?


Aus unseren drei einfachen (rhetorischen) Fragen hast Du dann künstlich diese Unterstellung gebastelt:

25örefan hat geschrieben:
... möchte ich doch mal wissen, wo Ihr auch nur mit einem einzigen Wort gelesen habt, wo ich den illegalen Abschuss oder irgendeine andere illegale Tötung von Wölfen auch nur ansatzweise toleriert habe, ganz im Gegenteil.


Wir haben nie behauptet, dass Du illegale Tötungen von Wölfen tolerieren würdest. Das hast Du Dir selbst einfach nur ausgedacht, denn ein entsprechendes Zitat von uns kannst Du ja auch nicht nennen.

Bleib' doch einfach bei der Wahrheit. Es steht Dir frei, uns für die Dinge zu kritisieren, die wir geschrieben haben, aber nicht für Formulierungen und Aussagen, die wir nie getroffen haben.

Wenn ausgerechnet Du Dich über die "Art und Weise" der Debatte beschwerst, solltest Du Deine eigenen Diskussionsstil noch mal kritisch reflektieren.

Das Zitat habe ich benannt, ob Eure Frage nun rhetorisch war oder nicht.

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BeitragVerfasst: 02.05.2018, 19:35 
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@all
Aus diesem Thread wurde ein Beitrag wegen OT gemeldet. Ich schliesse jetzt erstmal nur die Meldung.
Bitte beim Thema laut Ûberschrift bleiben, Zitate auf das notwendigste beschränken und wer sich über Glaubwürdigkeit und/oder Verhalten bei einer Diskussion austauschen möchte kann dies ja per PN tun. Diesen Beitrag bitte auch nicht zitieren und evtl. Nachfragen ggf. per PN.
Med venlig hilsen
Moderator Hendrik77


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BeitragVerfasst: 03.05.2018, 17:32 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Aus diesem Thread wurde ein Beitrag wegen OT gemeldet. I


:oops: ich nehme mal an das war der Beitrag von Zuelli.
Erstens kein Bezug zum Wolf,
zweitens war der Beitrag aufgrund von nur einem aufgeführten Zitat
viieeel zu kurz
und damit für diesen Thread nicht geeignet. :oops: :oops: :wink: :wink: :wink:

Detlef

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Schmeichler sind wie Katzen,
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Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 03.05.2018, 18:52 
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OT: Nee nee, mein Beitrag war es nicht.
Und es war auch nicht nur ein Zitat, sondern war die Antwort wegen der ständigen Diskriminierung der Spezies Motorradfahrer.
Das hatte zwar nichts mit dem Titel an sich zu tun, wurde jedoch in einem Beitrag erwähnt.
Also eine ernst gemeinte Antwort auf einen Beitrag von DjM. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 07.05.2018, 09:52 
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Zuelli hat geschrieben:


Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Der Wolf tötet nicht aus Langeweile, zu Hobbyzwecken, aus Jux, zu Kompensationszwecken anderer Defizite oder für das eigene Geltungsbedürfnis, sondern um zu überleben.


Ein Wolf tötet 40 Schafe um sie zu fressen?
Der muss aber Hunger gehabt haben...
Schon mal was von Blutrausch gehört?


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BeitragVerfasst: 07.05.2018, 11:24 
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Zuelli hat geschrieben:
OT: Nee nee, mein Beitrag war es nicht.
Und es war auch nicht nur ein Zitat, sondern war die Antwort wegen der[b][u] ständigen Diskriminierung der Spezies Motorradfahrer.

Was hier wird über uns Motorradfahrer polemisiert?
Sind wir aus der yellow press ja schon gewohnt und juckt uns eigentlich nicht mehr.
Aber im Bezug zum Wolf ist neu. Inzwischen beißen die Wolfstreichler um sich wie tollwütige Wölfe. :mrgreen:


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