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BeitragVerfasst: 19.09.2018, 22:53 
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https://www.br.de/nachrichten/bayern/da ... rn,R1ecmQ3
http://woelfeindeutschland.de/wolfsfrei ... intertuer/
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 19.09.2018, 22:55 
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Touri hat geschrieben:
Ich benötige eine Lesehilfe. Wo steht denn die Quellenangabe? Ich meine nicht den Link, sondern einen Verweis zum gesamten Originaltext, der in dem verlinkten Artikel auszugsweise zitiert wird.

Touri

https://www.lfu.bayern.de/pressemitteilungen/c/1086236/39-18-landesamt-umwelt-wolfnachweis-im-landkreis-oberallgaeu-entschaedigung

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BeitragVerfasst: 19.09.2018, 23:16 
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Danke. Auf der Outfox-Seite erscheint diese Angabe nicht – oder? Ich wollte die Pressemitteilung im Original lesen, u.a. um zu verstehen, warum diese „Outfox..-Seite“ die Formulierung „mobil machen“ in der Überschrift nennt. Insgesamt erscheint mir der Sprachgebrauch der „Wolfskritiker“ manchmal bedenklich und die "Outfox-Seite" suspekt. Die Pressemitteilung ist dagegen wesentlich weniger reißerisch usw. Würde es nicht um Wölfe gehen, würde ich die Sprache der Wolfsgegner manchmal in einer bestimmten politischen Ecke verorten… Dies ist nicht nur auf den von dir verlinkten Artikel bezogen...

Touri


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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 08:23 
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Nein, dort war kein Link angegeben, er war aber relativ leicht über die Eingabe des Wortlautes des zitierten Auszuges zu ermitteln.
Was die Kritik an der teilweise bedenklichen Wortwahl anbelangt, ist sie sicherlich berechtigt, insbesondere bei den „Extremisten“, die allerdings leider auf beiden Seiten, sowohl bei den kompromißlosen Wolfsgegenern als auch bei den kompromißlosen Wolfsbefürwortern zu finden ist.
In dem oben zitierten Beitrag sehe ich diesbezüglich allerdings keinen Anlass zu Kritik, es sei denn man legt für die Verwendung der Formulierung „mobil machen“ besonders strenge Maßstäbe an.

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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 12:09 
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@25örefan:
Die bayerische Regierungspartei CSU befindet sich mit ihrer einseitigen und minderheiteninteressengeleiteten Politik derzeit beim Wähler im freien Fall, während die Grünen mit zunehmendem Rückenwind Kurs auf die Landtagswahlen in drei Wochen nehmen. Kann es sein, dass Dir das Dein vielfach verlinktes Jagdpropaganda-Blättchen diskret verschwiegen hat? :wink:

Dass für Wölfe ebenso wie für Flüchtlinge "Obergrenzen" eingeführt werden sollen, ist weder praktikabel noch mit den Vorgaben sonstiger Gesetze wie den geltenden Artenschutzrechtbestimmungen bei Wölfen oder dem Grundgesetz bei Flüchtlingen vereinbar. Das wissen die Wähler offensichtlich, denn die CSU stürzt beständig in den Umfrageergebnissen ab.

ARD Morgenmagazin, 20.09.2018: Bayern wird anders - CSU-Mitglieder wandern zu den Grünen ab
https://www.daserste.de/information/pol ... g-100.html

Zitat:
Die aktuellste Umfrage zur Landtagswahl 2018 in Bayern zeigt einen weiteren Sturzflug der CSU. Die Grünen setzen ihren Aufwärtstrend fort.

Merkur, 20.09.2018: Landtagswahl in Bayern: CSU verliert - nur eine Partei bleibt dran
https://www.merkur.de/politik/landtagsw ... 05575.html


Der Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky schreibt zu dem Entwurf des bayerischen "Aktionsplans Wolf":

Zitat:
Dahinter stecken Vorstellungen von „Obergrenzen“ und „wolfsfreien Zonen“ oder schlicht davon, Wölfe auf Verdacht zu schießen, wenn sie nur ein Auge auf Weidevieh werfen. Alles in krassem Widerspruch zu Bundes- und Landesnaturschutzgesetz und zur FFH-Richtlinie der EU. [...] Die Politik hat übernommen, Fachverstand ist nicht gefragt. Die viel beschworene „Bürgerbeteiligung,“ die durch die Vielfalt der in der AG vertretenen Verbände und Institutionen ihren Ausdruck fand, hat sich auf einen engen Schulterschluss der Politiker mit den landwirtschaftlichen Nutzerverbänden, besonders der Almwirtschaft reduziert.

Ulrich Wotschikowsky, Wolfsite, 17.08.2018: Schießen statt schützen: der Aktionsplan Wolf in Bayern
http://woelfeindeutschland.de/schiessen ... in-bayern/


Es geht um nichts anderes als das Durchsetzen von Minderheiteninteressen über die Köpfe der mehrheitlichen Bevölkerung hinweg.

Bislang hat die dreiste Umsetzung und das eigenmächtige Schaffen von Fakten bei den sogenannten "christlichen" Parteien in Deutschland ja auch funktioniert, etwa bei dem ehemaligen Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU), der gegen die damalige Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) und vor allem gegen den mehrheitlichen Willen der Bevölkerung zugunsten der Agrarindustrie dafür gesorgt hat, dass wir auch weiterhin mit dem ehemaligen Rohrreiniger und aktuellem Ackergift Glyphosat in Luft, Lebensmitteln und Trinkwasser leben und darüber hinaus dem massiven Artenschwund weiter zusehen müssen.

Ein anderer aktueller Fall in Niedersachsen ist eigenmächtige Verlängerung der Jagdpachtverträge in den Schutzzonen (!) des Weltnaturerbes Wattenmeer, die nicht einmal von Spaziergängern betreten werden dürfen, in denen nun aber für weitere 9 Jahre von Jägern auf Zugvögel geschossen werden darf und sogar "Gesellschaftsjagden" erlaubt sind. Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast (CDU) hat die Jagdpachtverträge einfach verlängert, ohne sich mit dem SPD-geführten Umweltministerium abzustimmen und damit auf dreiste Weise Fakten geschaffen, die nicht der Natur und nicht der Bevölkerung, sondern einfach nur dem kleinen Kreis der Jäger dienlich sind, die Spaß am Schießen auf Wildvögel haben.

Ähnlich wie die den Willen der Bevölkerung verachtende Äußerung von CSU-Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt nach der Glyphosatentscheidung ("So is' er, der Schmidt") hat auch die aus einer Jägerfamilie stammende CDU-Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast offenbar nicht erkannt, dass sie nicht ausschließlich ihrer Klientel, sondern dem Wähler verpflichtet ist: "Das ist wie unter Geschwistern, da gibt's auch mal Streit". Das klingt, als verwechsele sie ernsthafte Politik, die eigentlich der gesamten Bevölkerung dienlich sein sollte, lediglich mit einer Familien-Seifenoper, in der sie aus ihrer eigenen Sicht die Hauptrolle spielt.

Im heutigen ARD-Morgenmagazin kamen nun also ehemalige CSU-Wähler und -Mitglieder zu Wort, die ihre Interessen zunehmend ausgerechnet durch die Grünen vertreten sehen, welche in den Umfrageergebnissen zweitstärkste Partei mit stetigen Zuwächsen sind.

Aber mach' Dir nichts draus, lieber 25örefan - was Dir an wichtigen Informationen in der Filterblase der Jagdgazetten vorenthalten bleibt, kannst Du hier im Forum ausgleichen, damit das Gesamtbild wieder ein bisschen aus der Schieflage gerückt wird. :wink:


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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 12:37 
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Schäfer in den Bergregionen, die ein modernes und professionelles Herdenmanagement dem Abschuss von Wölfen vorziehen, streuen den Träumen der Wolfsjagd-Herbeisehner jetzt auch noch Sand ins Getriebe:

Zitat:
„Herdenmanagement ist effektiver Schutz vor Wolf“
Steirische „Dialoggruppe Wolf“ traf sich mit Tösner Schafbauer. Fazit: Bei professioneller Weideführung müsse kein Wolf abgeschossen werden.

Tiroler Tageszeitung, 19.09.2018: Herdenmanagement ist aktiver Schutz vor Wolf http://www.tt.com/panorama/14819546-91/ ... r-wolf.csp


Statt Wölfe zu bejagen, setzt der Schäfer auf "gezielte Weideführung" und "aktives Herdenmanagement". Dabei geht es vor allem um eine gute Ausbildung und die Einbeziehung von "altem Wissen", das verloren gegangen sei. Ergänzend soll moderne Technik zum Einsatz kommen, die in Form von GPS eine Überwachung der Leittiere ermöglicht und das Maßnahmen-Paket von Elektrozäunen, Herdenschutzhunden und einem Lama-Hengst abrundet.


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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 18:23 
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Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:

Nehmen wir die beiden Meldungen doch einfach erstmal als das, was sie sind, als Meldungen.
Ich zumindest habe sie öffentlich noch nicht gewertet.


Ist klar, Du hast natürlich gar nichts bewertet in dem Du gerade solche Meldungen hier online stellst. :P
Hendrik77

Natürlich hast Du durch deine Vorauswahl bzw. durch die Links die Du hier online gestellt hast eine Wertung durchgeführt wie u.a. am Abend des. 19.
Um z.B. auf den Aktionsplan aus Bayern aufmerksam zu machen hätte es genug andere Links gegeben z.B. ohne "macht mobil".
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 19:18 
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DjM
Zitat:
Aber mach' Dir nichts draus, lieber 25örefan - was Dir an wichtigen Informationen in der Filterblase der Jagdgazetten vorenthalten bleibt, kannst Du hier im Forum ausgleichen, damit das Gesamtbild wieder ein bisschen aus der Schieflage gerückt wird. :wink:

Eure Überheblichkeit bezüglich Eures vermeintlichen Wissensvorsprunges könnt Ihr Euch ebenso sparen wie die Sorge. um meine Balance.
Meine (und nicht meine) Einstellung zur Wolfsrhematik àndert sich dadurch wohl kaum. Zudem resultiert sie mit Sicherheit nicht allein aus Jagd- und ähnlichen Magazinen zumal ich kein Jäger bin und meine Einstellung wie bisher in diesem Thread deutlich nachzulesen, keine kompromißlose Wolfsgegnerschaft beinhalt.
Und wo Ihr schon immer darauf hinweist, dass sich die Politik bezüglich Wolf über den Mehrheitswillen der Bevölkerung hinwegsetzt (was ich bisher nicht sehe), dann fragt Euch doch mal, ob sich diese Mehrheit sich wohl ihre Meinung in Auseinandersetzung gestützt auf Fakten und Bewertungen von unterschiedlichster Seite gebildet hat oder ob nicht auch sie einer „Filterblase“ aufsitzt und die Mehrheitsmeinung nicht vorwiegend emotionaler Natur ist.
Letzteres kann ich sogar nachvollziehen, war doch meine Position bezüglich Wolf einzig aus dem Bauch heraus auch mal eine andere als heute.
DjM:
Zitat:
Statt Wölfe zu bejagen, setzt der Schäfer auf "gezielte Weideführung" und "aktives Herdenmanagement". Dabei geht es vor allem um eine gute Ausbildung und die Einbeziehung von "altem Wissen", das verloren gegangen sei. Ergänzend soll moderne Technik zum Einsatz kommen, die in Form von GPS eine Überwachung der Leittiere ermöglicht und das Maßnahmen-Paket von Elektrozäunen, Herdenschutzhunden und einem Lama-Hengst abrundet.
Auch das ist durchaus eine Möglichkeit,die man Betracht ziehen kannn. Eine Sinnhaftigkeit aber individuell beurteil werden je nach Machbarkeit abhängig von den regionalen Bedingungen und der finanziellen Ausstattung. 140 cm hohe Elektrozäune mit Untergrabeschutz entlang unserer Deiche an Küste und Flüssen, 140 cm hohe Elektrozäune mit Untergrabeschutz, die anderswo zum Schutz von Weidevieh außer Schafen die Landschaft zerschneiden und für andere Wildtiere außer dem Wolf unüberwindbar sind, Herdenschutzhunde, die mancherorts den Hundegesetzen widersprechen sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass dies mal abgesehen von der finanziellen Machbarkeit die Patentlösung wohl auch nicht sein wird.
Auf die „Abrundung“ des alternativen Maßnahmen-Pakets durch einen Lamahengst gehe ich lieber nicht ein :roll:

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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 19:35 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:

Nehmen wir die beiden Meldungen doch einfach erstmal als das, was sie sind, als Meldungen.
Ich zumindest habe sie öffentlich noch nicht gewertet.


Ist klar, Du hast natürlich gar nichts bewertet in dem Du gerade solche Meldungen hier online stellst. :P
Hendrik77

Natürlich hast Du durch deine Vorauswahl bzw. durch die Links die Du hier online gestellt hast eine Wertung durchgeführt wie u.a. am Abend des. 19.
Um z.B. auf den Aktionsplan aus Bayern aufmerksam zu machen hätte es genug andere Links gegeben z.B. ohne "macht mobil".
Hendrik77

Ach ja und nach denen hätte ich um einer nicht wertenden politischen Korrektheit Willen fahnden sollen?
Man kann es auch übertreiben.
Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du so bei den vielen Links, die Du kommentarlos z.B. zum Nordschleswiger einstellst so verfährst. Oder spiegeln die verlinkten Artikel etwa immer auch Deine Meinung bzw. Wertung wider? Ich glaube kaum, finde das aber auch nicht verwerflich.

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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 20:14 
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Es geht hier nicht um mich oder wie viele Links ich hier ins Forum rein stelle, sondern darum das z.B. der Link vom 19. alles andere als neutral und/oder nur informativ ist. Die Reaktion von Dir ist ja auch dementsprechend und spricht für sich selbst.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 20.09.2018, 20:38 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Es geht hier nicht um mich oder wie viele Links ich hier ins Forum rein stelle, ...
Hendrik77

Doch u.a. auch. Wenn Du Dich zur Art und Weise von Beiträgen äußerst, nußt Du Dir wohl oder übel einen Vergleich zu Deinem eigenen Vorgehen gefallen lassen.
Aber das ist hier (weil deutlich OT
) nicht weiter zu vertiefen.
Wie sagst Du doch immer so schön: ...ggf. ein Thema unter passender Rubrik eröffnen :wink:

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BeitragVerfasst: 21.09.2018, 06:01 
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Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
und einem Lama-Hengst abrundet.

Zitat:
„der den Wolf durch seine Größe und auch durch seine rasche Reaktion beeindruckt“

Was soll das bringen? Soll er den Wolf anspucken? :mrgreen:
Die Ösis sind doch nicht ganz knusper...
Warten wir mal ab, wann der Lama-Hengst wolfgerecht ausgeweidet auf der Wiese liegt.


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BeitragVerfasst: 21.09.2018, 08:45 
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25örefan hat geschrieben:
Doch u.a. auch. Wenn Du Dich zur Art und Weise von Beiträgen äußerst, nußt Du Dir wohl oder übel einen Vergleich zu Deinem eigenen Vorgehen gefallen lassen.
Aber das ist hier (weil deutlich OT
) nicht weiter zu vertiefen.
Wie sagst Du doch immer so schön: ...ggf. ein Thema unter passender Rubrik eröffnen :wink:


Das ist ein Versuch deinerseits weitere OT Beiträge hier unterzubringen und somit von der Kritik an deiner Person abzulenken?
Das ist die Beschreibung der Rubrik.
Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Was haben denn z.B. Beiträge zum Aktionsplan in Bayern hier zu suchen? Bayern und Dänemark sind z.B. geografisch ja so gut vergleichbar :P .
Hier noch ein Beispiel von deiner Art der Sachlichkeit.
25örefan hat geschrieben:
Und ale Meldungen, die nicht ins Bild der Kompromisslosen Befürworter passen ( s.o. Pferd/Hund) entspringen der „wolfsfeindlichen Lügenpresse“... Na klar

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 21.09.2018, 09:46 
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Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
Doch u.a. auch. Wenn Du Dich zur Art und Weise von Beiträgen äußerst, nußt Du Dir wohl oder übel einen Vergleich zu Deinem eigenen Vorgehen gefallen lassen.
Aber das ist hier (weil deutlich OT
) nicht weiter zu vertiefen.
Wie sagst Du doch immer so schön: ...ggf. ein Thema unter passender Rubrik eröffnen :wink:


Das ist ein Versuch deinerseits weitere OT Beiträge hier unterzubringen und somit von der Kritik an deiner Person abzulenken?
Das ist die Beschreibung der Rubrik.
Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Was haben denn z.B. Beiträge zum Aktionsplan in Bayern hier zu suchen? Bayern und Dänemark sind z.B. geografisch ja so gut vergleichbar :P .
Hendrik77

Ebenso OT! Hat ja mit dem Thema nun wirklich nichts zu tun, oder?

Der Thread hat sich in eine Richtung entwickelt, die in unterschiedlichen Facetten die Rückkehr, die Wiederbesiedlung und den Umgang mit dem Wolf sowohl in DK, D und auch anderen europäischen Ländern behandelt.
Dieser Richtungswechsel, wurde bisher weder von den Beteiligten noch von der Moderation unterbunden und gilt daher als offensichtlich akzeptiert.

Inwieweit mein Hinweis auf OT und damit der Versuch wieder zu diesem Thema zurückzukehren, ein Versuch meinerseits sein soll weitere OT-Beiträge unterzubringen, verstehst wohl nur Du.
PS
Von Kritik an „meiner Person“ bedarf es keiner Ablenkung.
Kritik an einer Person sollte es grundsätzlich in keiner Rubrik zu geben.

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BeitragVerfasst: 21.09.2018, 17:31 
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25örefan hat geschrieben:
140 cm hohe Elektrozäune mit Untergrabeschutz entlang unserer Deiche an Küste und Flüssen, 140 cm hohe Elektrozäune mit Untergrabeschutz, die anderswo zum Schutz von Weidevieh außer Schafen die Landschaft zerschneiden und für andere Wildtiere außer dem Wolf unüberwindbar sind, Herdenschutzhunde, die mancherorts den Hundegesetzen widersprechen sind nur zwei Beispiele, die zeigen, dass dies mal abgesehen von der finanziellen Machbarkeit die Patentlösung wohl auch nicht sein wird.


In welcher Richtlinie zum Wolf sind bitte 140 cm hohe Elektrozäune vorgschrieben?

In Niedersachsen beispielsweise beträgt der wolfsabweisende Mindestschutz aktuell 90 cm für Elektrozäune und 120 cm für nicht elektrifizierte Festzäune.

Die Elektronetze von 90 cm sind hier gang und gäbe für Schafe, auch an den Deichen. Zwischen dem Süden Hamburgs und der Elbmündung gab es auch vor der Rückkehr der Wölfe noch nie unbehirtete freilaufende Schafe auf den Deichen, weil die Region dicht besiedelt, das Verkehrsnetz engmaschig und die Obstbauern wenig erfreut sind, wenn Schafherden unkontrolliert durch die Elbdörfer toben würden.

Irrtum Nr. 1: Alle Weidetiere benötigen denselben Herdenschutz.

Nicht alle Weidetiere benötigen den selben Herdenschutz. Ausgewachsene, gesunde Rinder und Pferde haben ein geringes Risiko, von Wölfen angegriffen zu werden. Deshalb ist für diese Tiere auch kein Mindestschutz vorgeschrieben, und somit auch keine Voraussetzung für die Entschädigung des Halters im Schadensfall.

Ein aktuelles Beispiel für die Wehrhaftigkeit von Pferden wurde gerade in der Schweiz dokumentiert, als zwei Haflinger mit Nachdruck einen Wolf von der Weide gejagt haben:

Bote, 18.09.2018: Hier vertreiben zwei Haflinger den Wolf https://www.bote.ch/nachrichten/schwyz/ ... 89,1125344

Wichtig ist es also lediglich, dass wenig wehrhafte Weidetiere wie Schafe und Gatterwild geschützt werden. Für Gatterwild beträgt die Mindestschutz-Zaunhöhe 180 cm - jedoch nicht wegen des Wolfes, sondern weil Reh- und Rotwild selbst sprunggewaltige Tiere sind, die von sich aus über 120 oder 140 cm locker drüber weg flanken.

Kälber und Fohlen sind anfälliger für Wolfsangriffe als ausgewachsene Tiere, wobei auch ein intakter Herdenverband mit wehrhaften Alttieren einen gewisses Maß an Schutz vor Übergriffen bietet. Werden Kälber nach der Geburt von der Mutter getrennt und in dieser Altersgruppe alleingehalten, sind sie natürlich weniger wehrhaft. Jeder Tierhalter kann dabei aber selbst entscheiden, welchen Schutz er seinen Tieren angedeihen lässt.

Die von Dir genannten Zaunhöhen von 140 cm durchweg für alle Weidetiere sind dagegen ein reines Produkt Deiner Phantasie.

Irrtum Nr. 2: Wolfsabweisende Zäune sind für Wildtiere außer Wölfe unüberwindbar

Wie schon oben beschrieben, ist Reh- und Rotwild sprunggewaltig und überwindet selbst 140 cm locker. Wildvögel nutzen bekanntermaßen ihre Flügel.

Dass Schaf, Rinder- oder Pferdehalter ihre Weiden gerne durchlässig für Wildschweine halten möchten, wäre uns dagegen neu. Wer mal ein paar Wildschweine auf Nahrungssuche auf der Weide, im Vorgarten, auf dem Fußballfeld oder sonstwo zu Besuch hatte, weiß um die löchrige Kraterlandschaft, die diese Tiere hinterlassen. Da wird die Futtergrundlage fürs Weidevieh schnell zur bewuchsfreien Stolperfläche.

Übrigens werden nicht nur Weidetiere, sondern auch Mais im großen Stil mit Elektrozäunen eingezäunt, um das Borstenvieh an der dekorativen Umgestaltung des landwirtschaftlichen Bodens zu hindern. Da schreit seltsamerweise aber niemand nach grenzenloser Freiheit für die Schwarzkittel.

Irrtum Nr. 3: Herdenschutzhunde "widersprechen mancherorts den Hundegesetzen"

Das gilt nicht pauschal für sämtliche Herdenschutzhunde. Pyrenäenberghund, Kuvasz oder Maremmen-Abruzzen-Schäferhund beispielsweise sind unseres Wissens nach weder auf einer Rasseliste in Deutschland noch auf der dänischen Rasseliste. Es gibt eine ganze Reihe von Herdenschutzhunden, aber manche kennen offenbar nur Owtscharkas und Kangals und werfen dann alles in einen Topf.

Irrtum Nr. 4: Wolfsabweisende Zäune zerschneiden die Landschaft

Freilaufende Weidetierherden gibt es in dem dichtbesiedelten und von Straßennetzen zerwobenen Deutschland so gut wie gar nicht, so dass auch diese pauschale Unterstellung unseriös ist. Zum einen sind also nahezu alle Weidetiere aus Gründen der Hütesicherheit, also zum Schutz vor dem Ausbrechen, bereits eingezäunt. Diese Zäune - und auch hier wieder vorrangig für Schafe, Gatterwild oder Jungtiere - sollten nachgerüstet werden. Ein Untergrabeschutz muss dabei nicht mal in den Boden eingearbeitet werden - eine stromführende Litze in 20 cm Abstand zum Boden sorgt auch dafür, dass sich der Wolf beim Buddeln wiederholt Stromschläge einfängt.

Dazu kommt, dass nahezu sämtliche Weiden durch Wege, Landwege oder Straßen zerteilt sind, über die die Weidetiere auf die Flächen gebracht oder wieder zurückgeholt werden - Kühe können bekanntlich nicht fliegen. Diese Wege stehen auch dem Wild offen, das an den Weiden dann auch mal elegant vorbeilaufen kann.

Es gibt übrigens Zäune, die wirklich wildundurchlässig sind - und das sind ausgerechnet die zum Schutz der Forste, wenn die Jungpflanzen vor dem Verbiss des durch die "Bewirtschaftung" (einschließlich der liebevollen "Hege" der Jäger) überbordenden Schalenwildbestandes geschützt werden sollen.

Allein in Niedersachsen beträgt die gesammelte Länge dieser 180 cm - 200 cm hohen Zäune gegen Verbissschäden 15.000 km - also in etwa der Länge der EU-Außengrenze. Wo bleibt da die Empörung über die Zerschneidung der Landschaft???

Irrtum Nr. 5: Es mangelt an "finanzieller Machbarkeit"

Die Präventionszahlungen für den Herdenschutz lagen 2016 bundesweit bei 1,1 Mio. €. Die Entschädigungen für tatsächlich erfolgte Übergriffe lagen dagegen bei rund 135.000 €.
Mal zum Vergleich: Allein in Mecklenburg-Vorpommern, also in nur einem von 16 Bundesländern, wurde für die Jäger mal eben locker eine "Pürzel-Prämie" von 2 Mio. € locker gemacht, damit die bewaffneten Naturschützer die angeblich ehrenamtliche Regulierung der Wildschweine, für die sie bereits den Erlös durch den Wildbretverkauf erhalten, um 20% steigern - als vermeintliche Maßnahme gegen die Schweinepest. Wo bleibt da der Aufschrei? Und nach neuesten Meldungen bekommt ein einzelner Ex-Bundespräsident bis zu 2,3 Mio. € im Jahr für Reisen, Büro, Hotels etc - ohne ein aktives Amt zu bekleiden.

Die Landwirte in Deutschland - mit einem Anteil an Erwerbstätigen von 2% und einem Anteil am Bruttoinlandsprodukt von nicht einmal 0,5% - erhalten jährlich mehr als 6 Milliarden € Agrarsubventionen. Dazu kommen situationsabhängig noch mal 581 Mio. € für die zum Teil selbstverschuldete "Milchkrise" oder aktuell 340 Mio. €, weil der Sommer zu trocken war und viele Landwirte immer noch so wirtschaften, als gäbe es den Klimawandel nur in Science-Fiction-Filmen.

Die Banken wurden, wenn wir uns recht erinnern, mit 59 Milliarden gerettet.


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