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BeitragVerfasst: 16.07.2015, 18:35 
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Hallo Gemeinde,

Frage an die Statistiker:

wie viele Menschen wurden in Deutschland und Dänemark in den letzten 100 Jahren von Wölfen gerissen und wie viele Menschen sind in den beiden Ländern alleine heute mit dem PKW tödlich verunglückt??

Hejhej
Joachim


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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 06:58 
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Hej Oetschy,

Falsche Frage :wink: :wink: :wink:

Es geht doch hierbei um den Konjuktiv. :P :P
also: wie viel Menschen hätten gerissen worden sein können. :P :P :P :P

denn selbst der Nordschleswiger schriebte
Zitat:
Man könne nicht mit Sicherheit feststellen, ob es sich um Wolfs- oder Hundespuren handelt.

Detlef vonne Ruhr

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Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 11:54 
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oetschy hat geschrieben:
wie viele Menschen wurden in Deutschland und Dänemark in den letzten 100 Jahren von Wölfen gerissen und wie viele Menschen sind in den beiden Ländern alleine heute mit dem PKW tödlich verunglückt??


Ersetzt man "PKW" durch "Alkohol", nimmt der Vergleich nochmal eine ungleich rasantere Fahrt auf:

Verkehrstote DK: 183 Menschen in 2014
Alkoholtote DK: im Schnitt 3.000 Menschen jährlich

Verkehrstote D: 3.368 Menschen in 2014
Alkoholtote D: im Schnitt 74.000 Menschen pro Jahr (alle 7 Minuten einer)

So viel "Lebensqualität" kann ein Wolf nicht bieten :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 12:19 
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Allein heute gab es bis zu dieser Minute über 17.000 Hungertote weltweit.
http://www.worldometers.info/de/
Demzufolge brauchen wir uns um die paar Verkehrstote keine Sorgen machen :?:
Alles läßt sich relativieren...

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 13:17 
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Wichtig ist doch aktuell nur, ob Frau Merkel so einen Wolf auch streicheln kann! :wink:

-Ronny


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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 17:31 
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Beim Bund habe ich mir mal einen Wolf gelaufen.
War nicht de Reisser.

Detlef

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BeitragVerfasst: 17.07.2015, 17:43 
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Dann kennst Du Dich ja aus mit dem Reisser, äh Beißer... :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 18.07.2015, 19:53 
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25örefan hat geschrieben:
Allein heute gab es bis zu dieser Minute über 17.000 Hungertote weltweit.
http://www.worldometers.info/de/
Demzufolge brauchen wir uns um die paar Verkehrstote keine Sorgen machen :?:
Alles läßt sich relativieren...


ALLES ... lässt sich relativieren???

Sorry, lieber 25örefan, bei allem Respekt, aber mit 17.000 Hungertoten in dieser Minute lassen sich die deutschen 74.000 Alokoholtoten pro Jahr sicher nicht relativieren. Da wir in Deutschland nun seit rund 20 Jahren keinerlei Wolfstote zu beklagen haben, sollte einem die Relation zu 74.000 Alkoholtoten pro Jahr dann schon wieder zu denken geben.

Morgen, am 19.07.2015, erfährst auch Du bei Interesse, um 14:50 bei planet e im ZDF, wo unsere tatsächlichen gesundheitlichen Gefahren liegen: "Zeitbombe Trinkwasser".

Und nun rate mal, wer da im Fokus steht: Nein, nicht der Wolf, sondern unsere selbstverständlich immer nur am Gemeinwohl orientierten Landwirte, die den Wolf lieber früher als später ins Jenseits befördert wüssten.

Und das soll alles "relativ" sein???


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BeitragVerfasst: 20.07.2015, 12:54 
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...also doch lieber Alkohol trinken?... :mrgreen:

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Gruß aus Bochum


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BeitragVerfasst: 24.07.2015, 09:43 
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http://www.planethund.com/allgemein/angst-boesen-wolf-menschkonflikt-0904.html

Zitat:
Ebenso unhaltbar dürfte auch die weitverbreitete Sorge darüber sein, dass der Wolf nichts mehr zum Jagen übrig lassen würde. Auch wenn mir derartige Aussagen nur vereinzelt aus Reihen der Jägerschaft zu Ohr gekommen sind, wird dies aber häufiger seitens der Befürworter über die Jäger behauptet. So generell hätte ich gehofft, dass wir im 21 Jahrhundert uns nicht mehr der Methodik kollektiver Schuldvorwürfe bedienen müssten.

Eigentlich erwartet man eine sachliche Aufklärung, weder verblümt noch überzeichnet. Diese Erwartungen werden nur allzu selten erfüllt oder spätestens in Kommentaren zu Artikeln oder in sozialen Netzwerken zu Nichte gemacht.

Weder wird der Wolf unsere Wildtiere in derartigen Maße dezimieren, dass zum Jagen nichts mehr überbleibt, noch wird er vor Kindergärten auf sein Frühstück warten.


Ich finde das man sachlich mit der Situation umgehen sollte und nicht auf die Rufe einiger Herren im grünen Rock eingehen sollte, bei denen wohl der Futterneid der Auslöser ist.


http://www.planethund.com/aktuelles/oehv-fordert-abschussverbot-hunden-und-katzen-durch-jaeger-0404.html

Ein Forderung die auch in Deutschland sinnvoll wäre, wenn man sich die jährlichen Zahlen bei uns anschaut.

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Man kann nicht alles nur „schön“ reden, zur Glaubwürdigkeit gehört, die Dinge real zu sehen !
Dieter Gropp


Gewalttätige Ultra Gruppierungen gehören nicht zum Fußball ! Pro Stadionverbot !!


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BeitragVerfasst: 24.07.2015, 12:03 
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Schon ein kühner Sch(l)uss :mrgreen: vom durch landesjagdrechtliche Gesetze (in D Ländersache) geregelten Bestimmungen zum Abschuss von wildernden Hunden und Katzen (nicht, das ich dafür bin!) auf "Futterneid" innerhalb der Jägerschaft zu schließen. Es mag einige geben, bei denen dies eine Hauptrolle spielt, es wird innerhalb der Jägerschaft allerdings eine deutlich differenziertere Sprache gesprochen.
http://www.wolfszone.de/000main/texte/ag%20wolf.html

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BeitragVerfasst: 31.07.2015, 17:56 
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Der Jäger aus der Göhrde, der behauptet hatte, als erster Mensch seit der Rückkehr Isegrims in Deutschland angegriffen worden zu sein, ist wohl doch kein "Wolfsopfer" gewesen.

Was Staatssekretärin Almut Kottwitz jüngst bereits auf einem Bürgerdialog in Munster mündlich bekanntgegeben hat, dürfen wir nun auch offiziell lesen:

"Allerdings zeichneten sich bereits in der Darstellung des Berichterstatters sowohl innerhalb der ersten Darstellung als auch zwischen den Darstellungen einige Zweifel an deren Richtigkeit ab. Fachkräfte der Polizei haben zusätzlich zu der Protokollierung des Vorfalls im Rahmen des Wolfsmonitorings die Aussage vor Ort aufgenommen und dokumentiert. Um jeden möglichen Hinweis auf das tatsächliche Geschehen zu ergründen, wurde in unmittelbarer zeitlicher Folge ein Fachmann für Tierspuren mit der genauen Analyse der Spurenlage am Ort des Geschehens und dessen näherer Umgebung beauftragt.
Diese Spurensuche erbrachte eine Vielzahl verschiedener und verschieden alter Tier- und Menschenspuren.
Unter den Spuren in unmittelbarer Umgebung des Orts des geschilderten Geschehens fand sich keine Wolfsfährte.
Eine Canidenfährte fand sich dagegen in der weiteren Umgebung. Diese war sehr gut verfolgbar, ihr Verlauf wäre ohne Störung in einigem Abstand zum Hochsitz in gerader Linie an diesem vorbei gelaufen, wies aber eine deutliche Abweichung weg vom Hochsitz auf, der in einem ungefähren Halbkreis vom Caniden umschlagen wurde, bevor dieser seine vorher eingeschlagene Richtung wieder aufnahm. Die von dem Jäger geschilderten Entfernungen konnten an keiner Stelle des Spurverlaufs bestätigt werden. Am Ort des Geschehens festgestellte Tierhaare wurden genetisch untersucht und konnten einem Fuchs zugeordnet werden.
Im Ergebnis muss festgestellt werden, dass die Schilderungen des Jägers mit den durch Spuren nachvollziehbaren tatsächlichen Vorkommnissen nicht in Übereinstimmung zu bringen sind."

http://www.umwelt.niedersachsen.de/star ... 35919.html

Das in Hörpel vermeintlich gerissene Fohlen wies übrigens auch lediglich Spuren von Fuchs-DNA auf.


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BeitragVerfasst: 31.07.2015, 18:33 
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http://maerkischer-bote.de/2015/07/31/a ... -gekommen/
http://wolfsmonitor.de/?p=448
http://wolfsmonitor.de/?page_id=32

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BeitragVerfasst: 31.07.2015, 19:06 
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Ach schade, lieber Öri, du bist doch viel zu intelligent, um hier nur ein paar Links ohne inhaltlichen Bezug zu posten.

Jürgen Vogler, seinerseits Jäger, differenziert sich doch längst ähnlich Ulrich Wotschikowsky zu dem Kurs der Jägerschaft, allen voran dem des offiziellen "DJV" und seinem Positionspapier zum Wolf.

Und, im Vertrauen von Pferdebesitzer zu Pferdebesitzer (und wir davon MITTEN IM WOLFSGEBIET): 6 Litze mit ordentlich "FUMP" sind ja wohl Mindeststandard; jedenfalls wenn man wie wir über einen typischen "Pony-HOUDINI" verfügt :mrgreen:

Sobald die Spannung auf der Batterie nachlässt, können alle auf der Weide beteiligten rein und raus - das ist ein Naturgesetz, das man schwerlich nur dem Wolf anlasten kann!


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BeitragVerfasst: 31.07.2015, 21:43 
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https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 27402.html

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