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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 19:34 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
.....und trotzdem fordert der Jagdverband anlässlich des Tieres „GW 924m“eine Freigabe zum generellen Abschuss im Revier. Ich hoffe diese Forderung findet keine Mehrheiten und die Population des Wolfes im nördlichsten Bundesland steigt langfristig wieder.

@25örefan
Wer was gefordert hat ist doch klar ersichtlich und auch das der Umweltminister Schleswig-Holstein Jan Philip Albrecht eine andere Meinung vertritt wie der Jagdverband kann der Leser auch ohne Dich bzw. deinen Beitrag erkennen.

Hendrik77

Wenn das so ist, hätte Dein Kommentar zu dem Link im Deinem Post ( siehe unten) die gleiche Zurechtweisung verdient. :idea:
Hendrik77 hat geschrieben:
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Antrag-gestellt-Erster-Wolf-in-SH-vorm-Abschuss,woelfe566.html Aktuell soll es in Schleswig-Holstein nur zwei Wölfe geben und trotzdem fordert der Jagdverband anlässlich des Tieres „GW 924m“eine Freigabe zum generellen Abschuss im Revier.
Hendrik77

Außerdem, was willst Du eigentlich?
Willst Du hier für alle Leser sprechen und neben meiner Auswahl an Quellen (siehe Post vom 28.01.2019, 02:00) auch noch den Inhalt meiner Beiträge zensieren?

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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 20:28 
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25örefan hat geschrieben:
Willst Du hier für alle Leser sprechen und neben meiner Auswahl an Quellen (siehe Post vom 28.01.2019, 02:00) auch noch den Inhalt meiner Beiträge zensieren?

Hier wurde nichts zensiert und Vorwürfe dieser Art sind entweder nach zu weisen oder zu unterlassen. Sachliche Argumentation ist es ohne Nachweis für mich jedenfalls nicht und wie alle anderen habe ich auch das Recht meine Meinung zu äußern u.a. zu dem was andere hier online stellen.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 31.01.2019, 22:59 
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Nach der Freigabe des Abschusses des Pinneberger Wolfes GW 924m in SHZ durch den Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) wurde jetzt auch in Niedersachsen die Freigabe des Abschusses des eines Wolfes (der Rüde GW717m aus dem Rodewalder Rudel) bekannt gegeben:
Zitat:
In Niedersachsen darf zum zweiten Mal ein Wolf offiziell abgeschossen werden. Umweltminister Olaf Lies hat nach HAZ-Informationen bereits vor einer Woche die Genehmigung erteilt, ein Tier aus dem so genannten Rodewalder Rudel zu töten. Lies habe wegen der zweifelsfrei dem Rüden GW717m per DNA-Feststellung nachgewiesenen Risse von ausreichend geschützten Rindern die „Erteilung einer Ausnahmegenehmigung zur Entnahme des Rüden“ auf den Weg gebracht und diese abgezeichnet, hieß es aus dem Ministerium. Die Ausnahme sei zur Abwendung von Schäden in der Weidewirtschaft erforderlich.
...
„Diese Entscheidung habe ich mit großer Sorgfalt abgewogen und getroffen. Eine Abwägung der Alternativen hat jedoch gezeigt, dass eine rechtzeitige Tötung des Rüden geboten ist“, sagte Lies der HAZ. „Für mich ist die größte Herausforderung beim Artenschutz für den Wolf, die Akzeptanz in der Bevölkerung auch auf dem Lande auf Dauer zu sichern.“ Das bedeute unter Umständen auch, einzelne Tiere mit problematischem Verhalten töten zu müssen, „bevor sie ihren Nachkommen beibringen, wie Rinder gerissen oder wolfsabweisende Zäune übersprungen werden“, sagte Lies.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Rodewalder-Rudel-Umweltminister-Olaf-Lies-genehmigt-den-Abschuss-eines-Wolfes-in-Niedersachsen?fbclid=IwAR3Mr-DFVz4mj7GUFZTfNs54s6GC8funjClQGvKkQbsOV6WzdQBGmzOKWYQ

Ob es bei diesen Einzelfällen bleibt oder ob nicht doch statt der Konstruktion, dass die Rückkehr des Wolfes nur mit Beobachten/ Zaunbau/ Entschädigungen und ansonsten laissez faire mit der Hoffnung auf Selbstregulation das gewünschte „Zusammenleben“ mit dem Wolf in unserer Kulturlandschaft gestaltet werden kann, es auch bedeutet , dass ab einer festzulegenden Bestandsdichte (z.B. nach Erreichen eines Erhaltungszustandes) eine generelle Begrenzung des Bestandes erforderlich ist, bleibt abzuwarten.

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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 08:01 
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Na toll! Da hat der Weidetierhalter- Presse-Jagd & Politikerklüngel ja wieder prima zusammengearbeitet! Der Nienburger ,,HARKE" Schreiberling ist zufällig der Schwiegersohn einer Pferdezüchterfamilie im Landkreis Nienburg. Die Wolfssicheren Zäune in Schleswig Holstein hätte ich auch gern mal gesehen! Ein 1,50m Lattenzaun mit Elektrolitze ist ein Witz! Es ist wohl damit zu rechnen das diese Abschussgenehmigungen bei jeder nächsten Gelegenheit wieder an den Haaren herbeigezogen werden um weiteren voraussichtlichen/Augen & Ohrenscheinlich Pressegepuschten Notstand der Wolfsgegnerkoalition zu rechtfertigen! Grüne Politiker sind bei aktuellen Protestkundgebungen nicht mehr das was Sie waren. Vor Ort zum Beispiel! Gute Nacht Natur & Artenschutz in Deutschland ;der wirtschaftliche Interessenverband hat euch den Garaus gemacht! Ich bin weiterhin der Überzeugung das ,wer aus welchen Gründen auch immer nicht willens oder im Stande ist seine Weidetiere effektiv unter Aufsicht zu halten keine Genehmigung zur Tierhaltung bekommen sollte! Das sind wir den Weidetieren genauso schuldig wie dem Wolf!


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 08:33 
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Der Antrag kam aus dem Umweltministerium und wurde auch durch dieses genehmigt. Die Begründung lautet der Schutz derer die möglicherweise in Zukunft so einen Antrag stellen wollen. http://www.kn-online.de/Nachrichten/Sch ... t-Abschuss
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 09:15 
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BLAVANDS HUK schrieb
Zitat:
Na toll! Da hat der Weidetierhalter- Presse-Jagd & Politikerklüngel ja wieder prima zusammengearbeitet!

Allerdings ist laut Kieler Nachrichten selbst Fritz Heydemann vom Nabu-Landesvorstand der Überzeugung, dass die sachlichen und rechtlichen Vorausetzungen für den Abschuss des Wolfes GW 924 erfüllt sind:
Zitat:
Ist der Abschuss von Wolf GW 924 notwendig und durch das Bundesnaturschutzgesetz gedeckt?
Auf beide Fragen antwortet der Nabu in Schleswig-Holstein mit einem Ja.
Er stellt sich damit hinter den Kieler Umweltminister Jan Philipp Albrecht und gegen die Bedenken zweier Juristen....
Denn erstens ist hier ein Berufsschäfer betroffen, zweitens ist ein permanentes Wiederholen des Zaunüberwindens durch dieses Tier zu befürchten, wodurch dann tatsächlich "erhebliche landwirtschaftliche Schäden" zu erwarten sind", so Heydemann. Drittens müsse die Deichschäferei – in diesem Fall die Beweidung der Deiche an der Stör – aus Gründen der Deichsicherheit erhalten bleiben. Hier könne das Land also ein "überwiegendes öffentliches Interesse" geltend machen. "Und viertens besteht keine realistische Alternative, diesen Wolf vom Überwinden der Zäune und damit von weiteren Schafsrissen abzuhalten", sagt Heydemann....
Auch Alternativen zum Abschuss, die zunächst ausgeschöpft werden müssen, sieht Heydemann nicht. Um das Tier von seinem Verhalten abzubringen, müsse es mehrfach mit Gummigeschossen vom Zaun vertrieben werden. Das sei illusorisch. Auch eine weitere Erhöhung von Zäunen hält Heydemann nicht für erfolgreich. "Denn wenn er im Sprung – also in der Luft und ohne Erdkontakt – den Zaun berührt, erhält er ja keinen Stromschlag."
Für den Nabu steht damit fest, dass "der Abschuss dieses und nur dieses Wolfes - leider erforderlich ist".
http://www.kn-online.de/Nachrichten/Schleswig-Holstein/Nabu-zum-Wolf-in-Schleswig-Holstein-Abschuss-ist-notwendig

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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 11:32 
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Bei den Abschüssen geht es doch nur um die Herstellung einer gefühlten Sicherheit.

Zitat:
Wer sich morgens beim Gang zur Weide sorgen müsse, ob das Pony der Tochter noch lebe, argumentiert Minister Lies, dessen Meinung zum Wolf wiege jedoch schwerer als die eines "Städters aus dem fünften Stock."

Quelle: DER SPIEGEL, Print-Ausgabe Nr. 5 / 26.01.2019, Julia Koch: Wolfswut, Seite 104


Mal davon abgesehen, dass wir bislang immer in Sorge um unsere Ponys gewesen sind, weil wir zu häufig erlebt haben, dass böswillig das Tor geöffnet wurde, dass leere Alkoholflaschen, Sex-Spielzeug, Klopapierrollen, abgekipptes Laub und Küchenabfälle zwischen unseren Ponys auf der Koppel entsorgt wurden, die Ponys schon mit Drohnen gejagt worden sind und bei Bekannten ein Heißluftballon gelandet ist, was den Ausbruch der Pferde zur Folge hatte - und in zwei Jahrzehnten nicht eine einzige Drückjagd bei uns im Vorfeld angezeigt wurde - lässt sich das "Pony der Tochter" vor dem Wolf vergleichsweise gut schützen, indem man den vorhandenen Zaun mit lediglich 2 Litzen nachrüstet.

Der Wolf öffnet keine Tore, kann das Stromgerät nicht bedienen, fliegt keine Drohnen oder Heißluftballons, vergeht sich nicht an Equiden und entsorgt keine giftigen oder vergorenen Essensreste auf der Koppel.

Und wer schützt eigentlich das "Pony der Tochter" vor den Jägern?

22.11.2009: Jäger erschießt irrtümlich zwei Rinder (Breckerfeld), Westfalenpost
19.12.2016: Pferd bei Jagd getötet (Landkreis Oder-Spree), moz.de
20.11.2017: Hund Ole auf Ausritt mit Kindern erschossen (Landkreis Diepholz), Kreiszeitung
29.08.2012: Jäger erschießen Pony statt Wildschwein (Brandenburg) haz, de
17.10.2012: Jäger erschießt aus Versehen Pferd auf der Koppel (Koblenz), saarbruecker-zeitung.de
24.01.2014: Verwechslung: Jäger erschießt Pony (Herzogtum Lauenburg), shz.de
06.08.2014: Jäger erschießt aus Versehen Pferd (Waldshut), badische-zeitung.de
01.04.2017: Jäger erschießt versehentlich eine Kuh (Bielefeld), lz.de
21.09.2017: Jäger erschießt 4 Esel - mit "Hirschkühen" verwechselt, hna.de
02.10.2017: Jäger erschießt Pferd statt Wildschwein (Walsrode) ndr.de
01.12.2017: Jungbulle bei Jagd von Jäger erschossen (Saaleorla-Kreis), Thüringische Landeszeitung
02.01.2018: Verwechslung: Jäger im Thurgau erschießen 4 Schafe
05.01.2018: Wenn der Jäger die Kuh für eine Wildsau hält - 2 Kühe tot (Bayern), Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt
20.06.2018: Islandhengst starb an Kugeln aus Jagdgewehr - Pferd auf der Weide erschossen, Siegener Zeitung
30.04.2018: Pony bei Drückjagd Auge ausgeschossen (Niedersachsen), ndr.de

Selbst Minister bedienen sich der populistischen Argumentation, dass angeblich nur "Städter im fünften Stock" ein Interesse am Artenschutz hätten.

Menschen wie wir mit Pferdehaltung auf dem Land, die den Wolf als Bereicherung empfinden, existieren weder für die Politik noch für die Medien. Nur, wer am lautesten schreit und am meisten polemisiert, wird von Politik und Medien noch wahrgenommen. Die Gefälligkeit, mit denen inzwischen jede Partei die Tierausnutzer- und Jagdlobby bedient, halten wir für bedenklich und der Demokratie nicht zuträglich. Es erscheint mittlerweile beliebig, welcher Partei man seine Stimme gibt, wenn am Ende immer dieselben Lobbyisten die politischen Entscheidungen bestimmen.

Wenn sich nicht einmal mehr Minister und Ministerien an Bundesgesetze und europäische Verordnungen gebunden fühlen und sich in Form von eigenmächtigen Entscheidungen einer "Bund-Länder-Gruppe" über das Gesetz stellen, ist das ein fatales Signal an alle gesetzestreuen Bürger.

Die ehemalige Vorsitzende Richterin vom Bayerischen Obersten Landesgericht, Almuth Hirth, sieht in den aktuellen Abschussentscheidungen keine Gesetzeskonformität:

Zitat:
Auch im aktuellen Fall in Schleswig-Holstein sieht Hirth keine Rechtsgrundlage: Durch die Risse einzelner Tiere entstünden "für die Schäfer keine erheblichen wirtschaftlichen Schäden, wie sie das Gesetz verlangt, da sie nicht existenzbedrohend sind".

Quelle: DER SPIEGEL, Print-Ausgabe Nr. 5 / 26.01.2019, Julia Koch: Wolfswut, Seite 104


Das Bundesnaturschutzgesetz sieht zu den Ausnahmen des strengen Schutzes vor:

Zitat:
§ 45 Abs. 7 BNatSchG:

(7) Die für Naturschutz und Landschaftspflege zuständigen Behörden sowie im Fall des Verbringens aus dem Ausland das Bundesamt für Naturschutz können von den Verboten des § 44 im Einzelfall weitere Ausnahmen zulassen

1. zur Abwendung erheblicher land-, forst-, fischerei-, wasser- oder sonstiger erheblicher wirtschaftlicher Schäden [...]

Eine Ausnahme darf nur zugelassen werden, wenn zumutbare Alternativen nicht gegeben sind und sich der Erhaltungszustand der Populationen einer Art nicht verschlechtert, soweit nicht Artikel 16 Absatz 1 der Richtlinie 92/43/EWG weiter gehende Anforderungen enthält.


Zitat:
Artikel 16 Abs. 1 Buchstabe b Richtlinie 92/43/EWG des Rates vom 21. Mai 1992 zur Erhaltung der natürlichen Lebensräume sowie der wildlebenden Tiere und Pflanzen

(1) Sofern es keine anderweitige zufriedenstellende Lösung gibt und unter der Bedingung, daß die Populationen der betroffenen Art in ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet trotz der Ausnahmeregelung ohne Beeinträchtigung in einem günstigen Erhaltungszustand verweilen, können die Mitgliedstaaten von den Bestimmungen der Artikel 12, 13 und 14 sowie des Artikels 15 Buchstaben a) und b) im folgenden Sinne abweichen:

b) zur Verhütung ernster Schäden insbesondere an Kulturen und in der Tierhaltung sowie an Wäldern, Fischgründen und Gewässern sowie an sonstigen Formen von Eigentum;


Weil die möglichen und als empfohlen geltenden Herdenschutzmaßnahmen ("zumutbare Alternativen", "anderweitige zufriedenstellende Lösung") überhaupt noch nicht ausgeschöpft sind, wird der voreilige Abschuss in Niedersachsen und Schleswig-Holstein von Juristen und Verbänden als rechtwidrig angesehen.


Zuletzt geändert von Die jungen Mitteleuropäer am 01.02.2019, 11:37, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 11:34 
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Kompromisse wird es geben müssen:
Luigi Boitani (italienischer Biologe, zu dessen Forschungsschwerpunkten Ökologie und Schutz großer Säugetiere sowie das Management von Schutzgebieten gehören. Er widmet sich seit 1973 der Ökologie und dem Schutz des Wolfs. Er erarbeitete mehr als 30 Managementpläne für verschiedene Nationalparks) nach Wikipedia

Zitat:
Wölfe und ihre Erhaltung haben eine unterschiedliche Bedeutung für unterschiedliche Leute, aber bedeuten selten Gleichgültigkeit. Die Spanne der öffentlichen Meinung reicht vom Wolf als Ungeziefer bis zum Symbol für die Erhaltung der Natur. Der Wolf selbst, - das richtige Tier – zeigt eine so große ökologische Anpassungsfähigkeit und ein so komplexes Verhalten, dass Wissenschaftler, ungeachtet der teuersten und längsten Forschungsprogramme, die je durchgeführt wurden, immer noch viel über die Biologie des Wolfes zu lernen haben. So kann es kein einzelnes Rezept für den Erhalt des Wolfes geben, welches in allen ökologischen und sozialen Zusammenhängen anwendbar ist. Vielmehr gibt es einige sehr verschiedene Lösungen auf lokaler Ebene, abhängig sowohl von den Bedürfnissen der Menschen und der Wölfe...

Gegenwärtig sind es gute Zeiten für den Wolf und möglicherweise werden sich diese guten Zeiten in der näheren Zukunft fortsetzen. Der Schlüssel für die langfristige Erhaltung des Wolfes wird jedoch der Grad von Toleranz und Rationalität sein, den die Menschen für ihn aufbringen können. Toleranz kann bedeuten es zu akzeptieren, dass Wölfe in einigen Gebieten komplett geschützt, in anderen verboten und wiederum in anderen kontrolliert werden, dass Wölfe die Freiheit haben, in einigen Gebieten große Beutetiere oder gar Vieh zu schlagen und dass einige Wölfe in marginalen Habitaten leben, dafür andere in der Wildnis.

http://www.wolfszone.de/000main/texte/Boitani%20conclusion.pdf?fbclid=IwAR2JayCc_81Yd-s-2pYEMbSnimJL5SfMelFv_Z1zQ2BRJLboLocrN6vtjSg

Unter diesem Aspekt (siehe Unterstreichung) sollte auch die gegenwärtige Diskussion um den Abschuss der beiden Wölfe in SHZ und NDS gesehen werden.

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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 11:55 
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25örefan hat geschrieben:
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:

Politik und Behörden, die laut Harke-Redakteur Holger Lachnit "sicherstellen" sollen, "dass weiterhin Tiere auf Weiden gehalten können, ohne dass die Besitzer ständig um deren Leib und Leben fürchten müssen", haben ihre Hausaufgaben gemacht und zahlen den Haltern Prävenstionsleistungen für den Zaunbau aus Steuermitteln.


Da die steuergeldfinanzierte Präventionsleistung Zaunbau wohl nicht als Hausaufgabe ausgereicht hat


Schließt Du eigentlich Deine Haustür ab und installierst ggf. zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, wenn bereits schon bei Dir eingebrochen worden ist?
Oder lässt Du alle Türen offen stehen und beklagst Dich nach einem Einbruch auf pathetische Weise in der Presse, dass Du nicht abgeschlossen hast, weil das ja sowieso keine 100%ige Sicherheit gibt?

Installierst Du Firewall und Virenschutz auf PC, Tablet und Smartphone - oder machst Du einfach gar nichts, weil das ja auch nicht zu 100% sicher ist?

Und wenn Du dann aufgrund Deiner eigenen Nachlässigkeit und Verantwortungslosigkeit Opfer von Straftätern geworden bist: Greifst Du Dir dann einfach eine beliebige Person, die gerade zufällig in der Gegend anwesend ist, und steckst die in den Knast? Glaubst Du, dass Du mit solch einer Maßnahme gegen zukünftige Übergriffe auf Dein offenstehendes Haus und Deine ungeschützten Daten sicher bist?

Das Verhalten der Tier(aus)nutzer ist absolut einmalig und für keinen Normalbürger transportierbar.

Beide Fälle sind ein politisches Austesten, wie weit man gehen kann. Weil die Bejagung auf normalem Wege nicht durchsetzbar ist, bekommt die Jagdlobby über die Köpfe der Bürger hinweg ihr angepeiltes Ziel jetzt durch die Hintertür.


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 12:20 
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Luigi Boitani:

Zitat:
Das muss jedes Land für sich entscheiden. [...] Die Politik muss sich die richtigen Berater holen - weder missionarische Wolfsschützer noch Interessengruppen wie Jäger oder Schäfer, sondern seriöse Wissenschaftler. Es gibt sehr gute Leute in Deutschland.

Quelle: Luigi Boitani im Interview mit Julia Koch, DER SPIEGEL 16/2015, 11.04.2015, Seite 110: "Nicht wegrennen"


Leider hört die Politik nicht auf die seriösen Wissenschaftler, sondern bedient stattdessen nur die Interessengruppen der Jäger und Schäfer.

Zitat:
Beim Thema Wolf erlebe ich zum ersten Mal, wie wissenschaftlich erhobene Daten in öffentlichen Debatten bewusst ignoriert und wissenschaftlich arbeitenden Institutionen diffamiert werden. Das ist schon erschreckend.

Quelle: Biologe Carsten Nowak, Senckenberg-Forschungsinstitut im Interview mit Julia Koch, DER SPIEGEL Nr. 5/26.01.2019, Seite 105


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 20:04 
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Zum sogenannten „Problemwolf“ aus Niedersachsen:

Nachvollziehbare Fragen werden leider nicht beantwortet:

Zitat:
Wer darf den Rüden, der seit Frühjahr 2018 mehrere Nutztiere gerissen haben soll, jetzt eigentlich schießen? Wo hält sich dieser zurzeit auf? Und wie soll sichergestellt werden, dass es überhaupt das richtige Tier erwischt? Antworten auf diese Fragen gibt das niedersächsische Umweltministerium derzeit nicht. "Jetzt geht es darum, das Verfahren umzusetzen. Ich bitte um Verständnis, dass das außerhalb öffentlicher Kommunikation stattfindet", sagte Minister Olaf Lies (SPD) am Freitagmittag auf einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz in Hannover.
(…)
Den Wolfsrüden mit dem genetischen Code "GW717M" zu identifizieren sei relativ einfach. Er sei ein Leittier und derjenige, der Schutzzäune überwinde. Durch dieses Verhalten sei er einfach zu erkennen


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... f3812.html

Wie ist das zu verstehen? Soll der Wolf getötet werden, während er einen Zaun überspringt oder reicht es als Identifikation lediglich aus,- wie auch immer- nur festzustellen oder zu vermuten, dass es sich um ein Leittier handelt?
Ich betrachte die Entwicklung mit Sorge, wenn ich die Äußerungen aus dem Umweltministerium lese (mangelnde öffentliche Kommunikation, Suggerieren einer einfachen Identifikation, Einstufung/Bezeichnung als „Problemwolf“ (warum eigentlich nicht „Problemzaun(höhe)“?) – insbesondere vor dem Hintergrund, dass der deutsche Jagdverband über das Töten ganzer Rudel „nachdenkt“.


Touri


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 20:56 
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Zitat:
...müsse verhindert werden, dass problematische Tiere ihren Nachkommen beibringen, wie Rinder gerissen oder wolfsabweisende Zäune übersprungen werden. Mitte Januar soll das Tier in zwei Fällen Zäune überwunden haben, die als wolfssicher galten. Das Verhalten des Tieres sei seit Wochen "intensiv beobachtet" worden
.
Und weiter:
"Das Ministerium hat eigene Fachleute...".
Na sieh mal an, wer hätte das gedacht, dass die Regierungsbeauftragten Fachleute haben... :roll:
Wird ja immer gerne infrage gestellt wenn es denn passt.


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 22:16 
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DjM schrieb
Zitat:
Bei den Abschüssen geht es doch nur um die Herstellung einer gefühlten Sicherheit

Mit lediglich 2 nachgerüsteten Litzen dann auch:

DjM schrieb
Zitat:
lässt sich das "Pony der Tochter" vor dem Wolf vergleichsweise gut schützen, indem man den vorhandenen Zaun mit lediglich 2 Litzen nachrüstet.


Was die anderen Beeinträchtigungen und Störungen auf Euren Weiden anbelangt
Zitat:
weil wir zu häufig erlebt haben, dass böswillig das Tor geöffnet wurde, dass leere Alkoholflaschen, Sex-Spielzeug, Klopapierrollen, abgekipptes Laub und Küchenabfälle zwischen unseren Ponys auf der Koppel entsorgt wurden, die Ponys schon mit Drohnen gejagt worden sind und bei Bekannten ein Heißluftballon gelandet ist, was den Ausbruch der Pferde zur Folge hatte - und in zwei Jahrzehnten nicht eine einzige Drückjagd bei uns im Vorfeld angezeigt wurde -
so kann ich den Ärger darüber nachvollziehen obwohl ich hier bei uns derartige Erfahrungen (noch) nicht gemacht habe. Die nicht nur hypothetische Beeinträchtigung durch den Wolf und die bereits verursachten Schäden selbst bei vorschriftsmäßigem Schutz durch Zäune und anderen Defensivmaßnahmen relativieren dies Erfahrungsbeispiele nicht.
Das eine macht das andere nicht besser.
Gleiches gilt für Eure eure wiederholt deutlich zum Ausdruck gebrachte Pauschalaversion gegenüber Jagd und Jägern, dem Agrarsektor und den darin Tätigen. Auch wenn ich weiß, dass es hier eine ganze Reihe von verbesserungswürdigen Mißständen gibt, eine Diskussion auf ideologischer Ebene, wie sie z.B. auch der von Euch vorwürfliche gebrauchte Begriff „Tier(aus-)nutzer“ widerspiegelt, bin ich nicht gewillt zu führen.
Es gibt auch in D nun einmal unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Interessen. Das werdet auch Ihr nicht ändern. Daher müssen Kompromisse gefunden werden und da halte ich mich lieber an Fachleute wie Luigi Boitani (italienischer Biologe, zu dessen Forschungsschwerpunkten Ökologie und Schutz großer Säugetiere sowie das Management von Schutzgebieten gehören. Er widmet sich seit 1973 der Ökologie und dem Schutz des Wolfs. Er erarbeitete mehr als 30 Managementpläne für verschiedene Nationalparks) und sein Statement
Zitat:
Gegenwärtig sind es gute Zeiten für den Wolf und möglicherweise werden sich diese guten Zeiten in der näheren Zukunft fortsetzen. Der Schlüssel für die langfristige Erhaltung des Wolfes wird jedoch der Grad von Toleranz und Rationalität sein, den die Menschen für ihn aufbringen können. Toleranz kann bedeuten es zu akzeptieren, dass Wölfe in einigen Gebieten komplett geschützt, in anderen verboten und wiederum in anderen kontrolliert werden, dass Wölfe die Freiheit haben, in einigen Gebieten große Beutetiere oder gar Vieh zu schlagen und dass einige Wölfe in marginalen Habitaten leben, dafür andere in der Wildnis.

Darauf wird man sich wohl im Grundsatz abseits aller Ideologien einigen können und möglicherweise sogar müssen, wenn der Wolf selbst in unserer dicht besiedelten Kulturlandschaft einen Platz behalten soll. Daran ändert auch das von Euch gebrachte Boitani- Zitat (Die Politik muss sich die richtigen Berater holen - weder missionarische Wolfsschützer noch Interessengruppen wie Jäger oder Schäfer, sondern seriöse Wissenschaftler. Es gibt sehr gute Leute in Deutschland ) nichts. Das ist eine nicht ausschließende Aufzählung, die von Boitani umfassender (s. mein obigen Zitat) mit „die Menschen“, die Toleranz aufbringen sollen, eine Toleranz , die auch eine Regulierung einschließt, beschrieben wird.
Und mit Menschen sind ja wohl alle gemeint, wobei in Abwägung situationsabhängig mal die Interessen einer gesellschaftlichen Gruppe bevorzugt bedient zu bedienen sind und mal die einer anderen.
Und soviel noch dazu:
Zitat:
Beim Thema Wolf erlebe ich zum ersten Mal, wie wissenschaftlich erhobene Daten in öffentlichen Debatten bewusst ignoriert und wissenschaftlich arbeitenden Institutionen diffamiert werden. Das ist schon erschreckend.
Quelle: Biologe Carsten Nowak, Senckenberg-Forschungsinstitut im Interview mit Julia Koch, DER SPIEGEL Nr. 5/26.01.2019, Seite 105

„Öffentliche Debatte“, das klingt so als wären es vorrangig Laien, die da „wissenschaftlich arbeitende Institutionen diffamieren.“
Nein so ist es nicht. Es soll nicht verschwiegen werden, dass sich Herr Nowak so echauffiert, weil er und „sein“ Institut mit Monopolstellung bei der DNA- Analyse und Wolfsgenetik sich von wissenschaftlicher Seite der Kritik mangelnder Unabhängigkeit und Qualfikation ausgesetzt sehen muß. So vom Hamburger ForGen - Forensische Genetik und Rechtsmedizin am Institut für Hämatopathologie GmbH in Hamburg.
Siehe hier:https://www.forensik-hh.de/wp-content/uploads/2018/02/Antwort_ForGen.pdf
Und die Kritik von ForGen an Nowak/ Senckenberg ging nicht etwa ForGen aus, sondern war eine Reaktion ForGens auf wie sie es formulieren die „ruf- und geschäftsschädigende Diskreditierung eines wissenschaftlichen Labors“ (nämlich ForGen) durch eben jenen Herrn Nowak, der sich genau darüber in obigen Zitat aus dem SPIEGEL-Interview beklagt, wenn die gleiche Kritik nun ihn trifft.
Des weiteren waren Fragen nach Qualifkation und Unabhängigkeit in Bezug auf Senckenberg bereits Anlass einer Kleinen Anfrage auch im Bundestag;
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/042/1904296.pdf

Übrigens:
Nochmal Boitani
Zitat:
Die Politik muss sich die richtigen Berater holen - weder missionarische Wolfsschützer noch Interessengruppen wie Jäger oder Schäfer, sondern seriöse Wissenschaftler. Es gibt sehr gute Leute in Deutschland

Immerhin hat er auch „missionarische Wolfsschützer„ als Berater für die Politik ausgeschlossen.
Aber was meint Ihr, wer die „seriösen Wissenschaftler“, „sehr guten Leute in Deutschland“ sind, die als richtige Berater der Politik bezüglich des Wolfes sind dienen können?


PS
Eure Vergleiche und blumigen Beispiele zu Haustür abschließen, PC Firewall etc. sind ein zwar amüsantes rhetorisches Spiel mit dem möglicherweise schlichtere Gemüter zu beeindrucken sind, ein Spiel aber, welches jederzeit mit anderen Vergleichen auch gegen Euch gespielt werden kann und daher zu nichts führt oder höchstens zu einem nicht weiterführenden Unentschieden verhilft.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 23:02 
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Ich bedaure sehr, dass ich einen OT-Beitrag verfasse, aber die Formulierung haut mich einfach um, obwohl ich gar nicht angesprochen wurde…

25örefan hat geschrieben:
Eure Vergleiche und blumigen Beispiele zu Haustür abschließen, PC Firewall etc. sind ein zwar amüsantes rhetorisches Spiel mit dem möglicherweise schlichtere Gemüter zu beeindrucken sind, ein Spiel aber, welches jederzeit mit anderen Vergleichen auch gegen Euch gespielt werden kann und daher zu nichts führt oder höchstens zu einem nicht weiterführenden Unentschieden verhilft.


Ich nahm bisher eher an, dass einige Artikel, die du hier eingestellt hast, eher für schlichte Gemüter gedacht waren. Deine Formulierung wirkt auf mich arrogant; du erhöhst dich damit selbst. Zudem lässt sie darauf schließen, dass du offenbar mitunter das Diskussionsforum als Spielwiese betrachtest.
Aus Zeitgründen verzichte ich darauf, aus deinen zahlreichen Beirägen Beispiele für platte bzw. schlichte Formulierungen herauszusuchen.


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BeitragVerfasst: 01.02.2019, 23:43 
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Touri schrieb
Zitat:
Aus Zeitgründen verzichte ich darauf, aus deinen zahlreichen Beirägen Beispiele für platte bzw. schlichte Formulierungen herauszusuchen

Schade, wäre ja mal interessant. Vielleicht hätte ich ja noch etwas lernen können.

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