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BeitragVerfasst: 22.09.2019, 20:27 
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Hinnerk schrieb
Zitat:
Die Anzahl dieser aufgeklärten jungen Menschen, die sich von der Politik kein X für ein U vormachen lassen wird in den nächsten Jahren rasant wachsen; da bin ich mir sicher.

Die Jugend hat auch zu meiner Zeit rebelliert, ich eingeschlossen. Bisher haben die FFF-Demonstrierenden und ihre Unterstützer noch keine einschneidenden Einschränkungen ihrer Annehmlichkeiten für das Klima hinnehmen müssen, warten wir es mal ab, was passiert, ob und Greta & Co noch für‘s Klima hüpfen, wenn Papi seinen Spind bei VW oder anderswo räumen muss, die Abiabschlußfahrt nicht nach Lloret geht, sondern Wandern im Harz angesagt ist, oder die neuste Generation Smartphone wenn überhaupt erst stattfindet, wenn das alte unreparierbar ist.
Ich frage ich mich, woran Du die Aufgeklärtheit der jungen Menschen zu messen glaubst. Doch wohl nicht etwa daran, dass sie in guter Absicht einem Katastrophenszenario hinterherlaufen. Sie glauben doch wie wir alle mehr als sie durchschauen und der stellvertretende Ausruf Gretas und anderer „Glaubt den Wissenschaftlern“ zeugt nun gerade nicht von Aufgeklärtheit, wo doch Skepsis, Zweifel, Hinterfragen, Nachfragen ... Grundlage von Forschung und Wissenschaft sind und zudem die Geschichte lehrt, welchen Irrtümern die Wissenschaft wiederholt unterlegen ist und welchen Interessen die Wissenschaft oft genug zu Diensten war.

Zitat:
Diese Fridays for Future Kiddys werden bald wählen, viele von denen tun es bereits. Wenn da eine Partei clever ist holt sie sich diese Wähler.

Wie entlarvend :roll:
Ich wünsche mir keine Politiker, die um ihrer Wiederwahl willen opportunistisch „clever***“ Politik betreiben.
Aber genau dass passiert beklagenswerterweise, wenn sich mittlerweile die Mehrheit der Parteien zu Ihrem Machterhalt einen grünen Anstrich gibt.
***Kreuzworträtsel: englischsprachig für „gerissenen“ mit 6 Buchstaben....
PS
Dein verniedlicher Ausdruck „Fridays for Future Kiddys“ zeugt nicht gerade von Respekt gegenüber aufgeklärten jungen Menschen wie Du sie auch nennst und bringt Dir möglicherweise diesen gegenüber so geäußert einen Schlag mit einem Protestplakat ein.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 22.09.2019, 21:02 
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Noch sind die FFFs eine möglicherweise willkommene Ablenkung.
Zitat:
Wirtschaftskrise statt Klimawandel: Warum wir freitags bald ganz andere Demos sehen
Mit Demonstrationen gegen den Klimawandel versuchen viele Bürger, Druck auf die Politik zu machen. Mit Erfolg: Die Bundesregierung hat ein großes Paket beschlossen, um den CO2-Ausstoß zu senken. Das immer schlechter werdende Wirtschaftsklima interessiert dahingegen kaum jemanden - ein gewaltiger Fehler.
Alle reden über das Klima und die Jugend geht auf die Straße. Doch keiner spricht über das Wirtschaftsklima.

• Warum geht niemand gegen die vollkommen irrsinnige Notenbankpolitik der Europäischen Zentralbank und den Euro, der Europa trennt anstatt es zu einen, und obendrein unseren Wohlstand zerstört, auf die Straße?

• Warum demonstriert niemand dagegen, dass nachweislich 648 Milliarden Euro an Zinsen dem deutschen Sparer entgangen sind?

• Warum demonstriert niemand dagegen, dass mittlerweile 25 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland im Niedriglohnsektor tätig sind und folglich gegen die kommende Altersarmut?

• Warum demonstriert niemand gegen Steueroasen mitten in der EU?

• Warum demonstriert niemand dagegen, dass wir mit die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben?

Stattdessen fordert die Politik einerseits weitere Erhöhungen der Abgaben für uns Bürger, anderseits spricht sie jedoch nicht keiner von Steuersenkungen. Wie kann das sein?
https://www.finanzen100.de/finanznachrichten/boerse/wirtschaftskrise-statt-klimawandel-warum-wir-freitags-bald-ganz-andere-demos-sehen_H176009664_10906968/

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BeitragVerfasst: 22.09.2019, 21:11 
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Warum ich am Freitag nicht für das Klima streike...
Bis auf dass ich im Gegensatz zum Autor dieses Artikels ein Auto besitze und nicht zur Miete wohne entspricht dies überwiegend meiner Auffassung:
https://www.cicero.de/innenpolitik/fridays-for-future-klimawandel-klima-innovation-energiewende
Insbesondere dies
Zitat:
Jedenfalls gehe ich nicht mit Gruppen zusammen auf die Straße, denen überwiegend vollkommen egal ist, wer die Zeche für wirkliche oder vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen bezahlen soll. Ich empfinde auch eine tiefe Abneigung gegen sektenartige Weltuntergangsphantasien, mit denen sich scheinbar die gesamte Politik vor sich hertreiben lässt.

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BeitragVerfasst: 22.09.2019, 23:12 
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Macht mich doch nachdenklich - https://www.youtube.com/watch?v=00iXUkH ... e=youtu.be


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BeitragVerfasst: 23.09.2019, 01:00 
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Naja die Zeche für wirkliche oder vermeintliche Klimaschutzmaßnahmen bezahlt im Zweifelsfall genau der gleiche Bürger, der auch für unterlassene Klimaschutzmaßnahmen die Zeche zahlt :wink:
Wenn Deutschland wieder die eigenen Ziele reißt, werden bald Milliarden für Zertifikate fällig.

Bisherige ernsthafte Konzepte der getriebenen Politik ohne öffentlichen Druck und Jungwählerschaft im Rücken = ungefähr 0
Bisherige ernsthafte Konzepte der getriebenen Politik mit öffentlichen Druck und Jungwählerschaft im Rücken = halbgarer Murks

Kann man sich nun streiten, was besser ist. Aber die Strategie des Machterhalts ist da eher das mutlose nicht anecken wollen. Oder habe ich die Jubelstürme der Aktivisten für das Paket verpasst? Bisher ist absolut nix Neues im Politikstil passiert, was über das Niveau eines Glühlampenverbotes hinausgeht. Die meisten Wissenschaftler sind darüber enttäuscht bis entsetzt, aber einem breiten wissenschaftlichen Konsens Glauben zu schenken ist höchst unwissenschaftlich und widerspricht der Aufgeklärtheit, solange, bis es einen Konsens zum genauen Gegenteil gibt, dann könnten sie recht haben. Hoffentlich beachten die jungen Leute die Vorgehensweise auch in anderen wissenschaftlichen Zusammenhängen. Als nächstes wird die Osmose widerlegt!


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BeitragVerfasst: 23.09.2019, 06:13 
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Hinnerk hat geschrieben:
Die Beleuchtung in unserem Haus ist seit der Entsorgung unserer letzen Lampe im Eßzimmer mit herkömmlichen Glühbirnen zu 100 Prozent LED.

Das reicht gerade so aus um das eigene Gewissen zu beruhigen und sich vor anderen zu bebauchpinseln was man doch tolles zur Energieersparnis und für die Umwelt tut.
Beim Gesamtenergiebedarf eines Hauses macht die Beleuchtung gerade 5% aus. Was man durch Umstellung auf LED spart ist somit zu vernachlässigen und wird auch noch vom Rebound-Effekt aufgebraucht.
Die überteuerten Preise von LED-Lampen noch nicht gerechnet, aber man will ja sparen, egal was es kostet.


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BeitragVerfasst: 23.09.2019, 06:55 
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Hinnerk hat geschrieben:
Meine Tochter geht mit ihren Schülern auch auf die Straße mit dem Segen der Schulleitung und der Landesschulbehörde.


Hoffentlich ist obiges eine freiwillige Aktion und nicht eine solche Zwangsrekrutierung wie hier:
FB-Beitrag, Schüler Union Lippe, 21.09.2019
Zitat:
Schikane gegen Schülerin, die dem Gruppenzwang zur Demo während der Schulzeit nicht folgt

Wir erinnern uns: In der letzten Woche wurden Eltern, Schülerinnen und Schüler des EKG (Lemgo) informiert, dass während der Schulzeit eine für Schülerinnen und Schüler verpflichtende „Exkursion“ zur „Fridays for Future“-Demonstration stattfinde. Ein paar Tage später ist die Schule dann - nach Protesten - zurück gerudert. Es hieß: Die Teilnahme sei freiwillig und es werde für Teilnahmeverweigerer Ersatzunterricht angeboten. Die Teilnahmeverweigerer mussten allerdings eine Entschuldigung ihrer Eltern vorlegen. Von Freiwilligkeit im engeren Sinne kann also nicht die Rede sein. Heute erreichen uns weitere Nachrichten. Eine „Demo-Verweigerin“ hat von einer Lehrkraft die Strafaufgabe bekommen, einen Aufsatz zu einer Rede von Greta Thunberg zu verfassen. Diesen sollte die Schülerin in der Zeit schreiben, in der der Rest der eigenen Klasse mit der Lehrkraft am „Klima-Streik“ teilnimmt. Zuvor musste sich die Schülerin auch noch rechtfertigen, warum sie sich verweigere. Deutschland im Jahr 2019 - Demonstrationen finden wieder unter aktiver Mitwirkung staatlicher Institutionen statt und Abweichler der vorgegebenen Ideologie werden schikaniert. Es besteht Handlungsbedarf, Frau Schulministerin.

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BeitragVerfasst: 23.09.2019, 08:51 
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Krogen hat geschrieben:
Bisher ist absolut nix Neues im Politikstil passiert, was über das Niveau eines Glühlampenverbotes hinausgeht.

Wenns denn so wäre. Die Produktion von herkömmlichen Glühlampen von Osram, Philips und anderen Herstellern läuft in Ost-EU-Ländern wie Polen, Bulgarien und Slowenien munter weiter. Vertrieben werden diese in Deutschland von den großen Elektronik-Versandhops und auch auf Amazon Marketplace.
Was nutzt da ein Verbot, wenn die Einhaltung desselben nicht überwacht wird?

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BeitragVerfasst: 25.09.2019, 11:02 
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Hinnerk hat geschrieben:
Krogen hat geschrieben:
Bisher ist absolut nix Neues im Politikstil passiert, was über das Niveau eines Glühlampenverbotes hinausgeht.

Wenns denn so wäre. Die Produktion von herkömmlichen Glühlampen von Osram, Philips und anderen Herstellern läuft in Ost-EU-Ländern wie Polen, Bulgarien und Slowenien munter weiter. Vertrieben werden diese in Deutschland von den großen Elektronik-Versandhops und auch auf Amazon Marketplace.
Was nutzt da ein Verbot, wenn die Einhaltung desselben nicht überwacht wird?


Wer ist denn aber heute, wo Marken-LED-Lampen zu absolutenTiefstpreisen angeboten werden, noch so unsagbar dumm und verheizt sein Geld mit herkömmlichen Glühlampen?

Unser Norma hat diese Woche gerade wieder einen 3er Pack Osram LED-Birnen für 5,99 Euro im Angebot, die mit ihren 8,5 Watt, die Lichtausbeute einer 60 Watt Glühlampe liefern.

Bei dem Lampenpreis von 2 Euro braucht es nur wenige Brennstunden bis sich die Lampe bezahlt gemacht hat. Wenn man dann noch die mindestens 10fach höhere Lebensdauer gegenüber herkömmlichen Glühbirnen betrachtet, ist das Sparpotential schon enorm.

Dass erste, was ich in unserer Wohnung nach dem Einzug, im Juni 2017, ausgetauscht habe, waren die Glühbirnen.

Die insgesamt 12 GU-10-Lampen, der Deckenleuchten in Wohnzimmer, Küche und Flur, waren noch vom Vormieter mit 50-Watt Glühbirnen bestückt. Die habe ich alle mit 5,5W LEDs ersetzt. Der bei Amazon georderte 12er Pack kostete damals 20 Euro. Die Lampen brennen bis heute unverändert hell und haben sich schon mehrfach bezahlt gemacht.

Weitere fünf 60 Watt E-27-Glühbirnen wurden durch 8-Watt LEDs von Philips ersetzt, die es damals für je 5 Euro im Netto gab und auch die brennen heute, nach fast 2,5 Jahren, noch problemlos.

In Bezug auf den Vertrieb von herkömmliche Glühlampen braucht es da keine Verbote, denn wer einigermaßen rechnen kann, wird immer und überall zu LEDs greifen. Von "überteuerten Preisen" wie auch hier im Thread geschrieben, kann in diesem Bereich schon längst keine Rede mehr sein.

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BeitragVerfasst: 25.09.2019, 11:23 
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Wenn es keine Nachfrage nach herkömmlichen Glühbirnen gäbe hätte die Lampenindustrie dieren Fertigung bestimmt schon eingestellt. Sicherlich sind diese meist 40 und 60 Watt Glühbirnen heute ein Nischenprodukt. Aber sie sind trotz Verbot eben noch immer auf dem Markt.

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BeitragVerfasst: 25.09.2019, 11:31 
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Hinnerk hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
Ja für mich nicht und es geht auch nicht darum das nur in Deutschland was getan wird,sondern weltweit! Alleine wird egal welches Land die Herausforderung nicht zu lösen sein.

Und deshalb sage ich ja, dass wir zwar kleinen aber reichen Industrienationen mit gutem Beispiel voran gehen müssen auch wenn wir nur einen kleinen Teil der weltweiten CO2 Emissionen erzeugen. Ansonsten werden wir doch von China und den Nachbarländern, auf denen wir mit Fingern zeigen, gar nicht ernst genommen.


Ist das mit der "reichen Industrienation Deutschland" als Joke gemeint oder wirklich Dein Ernst?

In einem Land wie DE, wo immerhin 48% der Rentner monatlich weniger als 800 Euro erhalten, unzählige Milliarden für den "Klimaschutz" zu verballern, während für eine menschenwürdige Grundrente kein Geld zur Verfügung steht, ist wirklich eine absolute Affenschande!

Selbst wenn die ganze EU, mit ihrem 10%-CO2-Anteil, "klimaneutral" würde, hätte es übrigens auf das globale Klima kaum messbare Auswirkungen!

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BeitragVerfasst: 25.09.2019, 11:32 
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Hinnerk hat geschrieben:
Wenn es keine Nachfrage nach herkömmlichen Glühbirnen gäbe hätte die Lampenindustrie dieren Fertigung bestimmt schon eingestellt. Sicherlich sind diese meist 40 und 60 Watt Glühbirnen heute ein Nischenprodukt. Aber sie sind trotz Verbot eben noch immer auf dem Markt.


Ja, aber der Marktanteil wird wohl dann doch eher sehr gering sein.

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BeitragVerfasst: 25.09.2019, 13:03 
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OT
Die CO2-Bilanz und der CO2-Fußabdruck eines LED- Leuchtmittels im Vergleich zu einer Glühlampe ist in der positiven Beurteilung zumindest fraglich.
https://www.gluehbirne.ist.org/co2-bilanz.php

Was die Kosten anbelangt liegen diese in der Gesamtbilanz die Stromkostenersparnis über weniger Verbrauch/ h und der rein rechnerischen längeren Lebensdauer der LED für den Konsumenten zunächst einmal günstiger, der durchschnittliche Stückpreis ist es allerdings nicht. Vergleichsweise liegt der ein Mehrfaches höher als der einer Glühbirne jetzt und auch in den Zeiten vor den LEDs.
Dies kommt besonders dann zum Tragen, wenn eine LED früher als in der Spanne der prognostizierten Lebensdauer ausfällt, die von den optimistischen Erwartungen einer 100.000- stündigen auf die einer 50.000-stündigen und einer mittleren 25.000-stündigen Lebensdauer reduziert wurde.
Leider muß ich zumindest nach meinem Gefühl feststellen, dass ich bisher LEDs nicht seltener austauschen müßte als Glühbirnen (außer bei Lampen, die Erscütterungen ausgesetzt sind).
Ein besonderes Ärgernis, ist das in vielen Lampen vor allem im preiswerteren Segment die LEDs fest verbaut sind und bei einem Ausfall rohstoffverschwendend die gesamte Lampe entsorgt (eigentlich sogar Sondermüll) und neu beschafft werden muß.
Wer das nicht möchte, muß in der Regel lange nach einer günstigen Lampe mit auswechselbarem LED-Leuchtmittel suchen oder auf wesentlich teurere Modelle aus dem Fachhandel zurückgreifen.
Selbst dort gibt es jedoch auch teure Modelle, die festverbaute LEDs haben.
Da gibt es teilweise zwar Garantien zur Lebensdauer, aber nach Rückfrage bei einem Händler muß sich der Kunde im Garantie mit dem Hersteller auseinandersetzen.
Gleiches und das macht es besonders absurd gilt für Lampen in Möbeln (insbesondere sogar in hochpreisigen Badmöbeln) in denen nicht nur das Leuchtmittel in den Lampen, sondern selbst die Lampe im Möbel nicht ausgetauscht werden kann.
Das kann ein teurer Spaß werden.

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BeitragVerfasst: 26.09.2019, 11:03 
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25örefan hat geschrieben:
OT
Die CO2-Bilanz und der CO2-Fußabdruck eines LED- Leuchtmittels im Vergleich zu einer Glühlampe ist in der positiven Beurteilung zumindest fraglich.
https://www.gluehbirne.ist.org/co2-bilanz.php

Was die Kosten anbelangt liegen diese in der Gesamtbilanz die Stromkostenersparnis über weniger Verbrauch/ h und der rein rechnerischen längeren Lebensdauer der LED für den Konsumenten zunächst einmal günstiger, der durchschnittliche Stückpreis ist es allerdings nicht. Vergleichsweise liegt der ein Mehrfaches höher als der einer Glühbirne jetzt und auch in den Zeiten vor den LEDs.
Dies kommt besonders dann zum Tragen, wenn eine LED früher als in der Spanne der prognostizierten Lebensdauer ausfällt, die von den optimistischen Erwartungen einer 100.000- stündigen auf die einer 50.000-stündigen und einer mittleren 25.000-stündigen Lebensdauer reduziert wurde.


Also im Preisbereich zwischen 2 und 5 Euro findet man derzeit im Handel wirklich gute und auch langlebige LED-Lampen.

Selbst wenn eine solche Lampe "nur" 10.000 Stunden hält, ist die Ersparnis gegenüber einer Glühbirne enorm. Bereits nach ca. 300 Stunden Brenndauer hat sich der Preis einer 8 Watt LED-Birne, die eine 60 Watt Glühlampe ersetzt, amortisiert.

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BeitragVerfasst: 05.10.2019, 10:28 
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Hendrik77


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