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 Betreff des Beitrags: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 02.05.2017, 19:18 
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Essen & Trinken

hält bekanntlich Leib und Leben zusammen :D
Meine frage mal an euch , was muss , was sollte und wovon sollte man die Finger lassen wenn es ums Thema Essen & Trinken geht in Dänemark ?
Welche Biere sollte man mal versuchen
{ ich selber trinke am liebsten Dunkle Biere , Pils das brauche ich nicht ! und über ein Gutes Weizen Bier da kommt bei mir Freude auf.}
Wie steht es um die Biere in Dänemark ? :P :P :P

Thema essen , ein ganz heißes Thema wie ich finde :mrgreen:
Welche Sachen sollte man mal gegessen haben ?
Welche Sachen die es bei den Bäckern zu kaufen gibt in Dänemark sollte man mal probieren ?
Und was gehört zu jedem guten Dänischen Frühstück unbedingt auf jeden Tisch ?
Vielleicht habt ihr ja auch das eine oder andere Bild für mich damit ich mir mal ein Bild davon machen kann wie das eine oder andere Aussieht für mich .


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 05:01 
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Un die Biere in DK steht´s sehr gut, es gibt einige kleine Brauereien, deren Biere aber z.T. nur im lokalen Supermarkt oder vlt noch in Spezialitäten-Läden zu kaufen gibt. Wäre also giut zu wissen, wo du hin fährst.

Ich bin immer Fan von Hofläden, da gibt´s ganz tolle, vor allem auf der Ostseeseite.
Lokale Produkte gibt´s außerdem in den Landmad-Geschäften http://www.landmad.dk/

Probieren müssen muss man gar nichts, aber es gibt genug regionale Leckereien zu entdecken.
Ich finde Rygost sehr lecker, aber nicht den wo schon Schnittlauch drin ist, das lieber frisch selber machen. Dieser geräucherte Frischkäse, in cremig oder etwas fester, ist super auf Brot oder auch im Salat. Rygost ist allerdings auch etwas, was man eher auf Fynen und Ostjütland bekommt.
Bäcker...erklärt sich von selber wenn man vor der Auslage steht :D

_________________
Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 06:52 
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mieke hat geschrieben:
Ich finde Rygost sehr lecker(...)

Geschmäcker sind ja soooo verschieden. :mrgreen:
Ich finde der schmeckt so wie es riecht, wenn man den Kamin falsch angezündet hat. Buäääh :x
Kann man probieren, wenn man ihn bekommt, sollte aber nicht enttäuscht sein, wenn er nach dem ersten Bissen im Müll landet wie bei uns.
Kult in DK sind die Hot Dogs mit der roten Wurst (rød pølse) die man gegessen haben sollte und zwar mit allem drauf.
Am besten direkt im stehen vor der Pølserbude, dabei würde ich aber keine Wildlederschuhe tragen, denn es kleckert unvermeidlich. Aber das muss einfach mindestens 1x sein, wenn man in Dänemark is(s)t.
http://www.lighti.de/wp-content/uploads ... C00456.jpg
Softeis ist auch eine Empfehlung!
Zum Frühstück frische Rundstycker vom Bäcker, besser noch die etwas knackigeren und viereckigen Handwerker oder ein Bierkes (etwas süßliches Splitterbrötchen) mit Marmelade,- ein Gedicht.
Im Supermarkt beim Fleischstand unbedingt eine Schale (dän. backe) warme Leberpastete mitnehmen.
https://mydanishkitchen.files.wordpress ... 200&crop=1
So was gibt es in Deutschland nicht, hab ich jedenfalls noch nicht gesehen und ist lecker auf Brot, Brötchen oder Nachts mit dem Löffel aus dem Kühlschrank *zwinker*

-Ronny


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 09:09 
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*Lach* Wie war das mit den Geschmäckern, die verschieden sind. ;-) Ich bin ja so gar kein Fan von diesen rød pølser, aber ich weiß, dass die viele Lieben.

Beim Frühstück schliesse ich mich aber absolut an. Bei uns gibt es auch meist håndværker oder wenn es gibt birkes. Aber nur die grov birkes, die tebirkes mag ich nicht, da diese Marzipan enthalten. Eine Antipathie gegen Marzipan ist leider beim Bäcker in Dänemark sehr hinderlich, denn in der Regel sind 99% der lecker aussehenden dänischen Naschereien beim Bäcker mit Marzipan. Ich bin schon so oft rein, um was Süßes zu finden und mit leeren Händen wieder raus ... Was auch super lecker ist sind Fibersnejle. Hach .. ich freu mich schon auf unseren nächsten Urlaub.

Ansonsten koche ich eigentlich lieber im Ferienhäuschen. Beim Fischhändler vorher vorbei, bei einem Stand an der Straße noch ein paar Kräuter und Kartoffeln und schon hat man ein super lecker Essen.

Wobei man natürlich ein typisches Smørrebrød mal gegessen haben muss, leider ist mir da meist zu viel Mayonaisse dran ... (ja, ich weiß, ich bin schleckig - (Wählerisch, wer den Ausdruck nicht kennt) ;-) )


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 10:13 
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mieke hat geschrieben:
Wäre also giut zu wissen, wo du hin fährst.



Hirtshals/Kjul im September.
viewtopic.php?f=33&t=31848


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 18:33 
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Hej,
bei Brugsen in Hirtshals gibt's auch "flæskesvær" .

Grüße aus Lippe
Günter


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 20:23 
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Hej,
ja die leckere Leberpastete :wink: und dazu ein Franskbrød ( Kastenweizen mit Sesam ). Die Marmeladen von Den Gamle Fabrik, da gibt es Sorten die es hier nicht gibt, z.B. Hyben mmmmmhhh, oder Rullepølse und die Rundstykker håndværker.
Zum Kuchen kann ich nur sagen, schön lecker und süß muß aber trotzdem immer sein Wienerbrød, Karnelstange, Dagmartarte.
Die Mejeri in Aabybro um mal wieder neuen Käse zu probieren und natürlich gleich ein paar Sorten zu Kaufen :roll:
Beim Eis solltet Ihr auf jeden Fall das Guf nicht vergessen, bekommt Ihr bestimmt im Bla Hus am Strand , das ist so ein Eischnee.

Mehr fällt mir auf die Schnelle nicht ein :D
Lasst Euch einfach verführen von all den Leckereien...

Hilsen
Bärbel

_________________
09/2009 Løkken
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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 20:43 
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Beiträge: 3709
Wohnort: Hvergelmir
Hej

und für den süssen Zahn.

Der Blå Kiosk in Tversted,
einmal durch den Wald und schon ist man von Kjul aus da.
Wartezeit ist mit einzurechnen.

Wir essen gerne die Napoleons Hüte mit viel Marzipan,
lecker sind auch die runden Blätterteigkuchen.

Detlef

_________________
Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 21:55 
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BärbelHH hat geschrieben:
Hej,
ja die leckere Leberpastete :wink: und dazu ein Franskbrød ( Kastenweizen mit Sesam ). Die Marmeladen von Den Gamle Fabrik, da gibt es Sorten die es hier nicht gibt, z.B. Hyben mmmmmhhh, oder Rullepølse und die Rundstykker håndværker.
Zum Kuchen kann ich nur sagen, schön lecker und süß muß aber trotzdem immer sein Wienerbrød, Karnelstange, Dagmartarte.

Dem kann ich nur zustimmen, bis auf die Leberpastete (schüttel :shock: ).
Hinzufügen muss ich aber unbedingt die süß-sauer eingelegten Heringe (marinerede sild). Werden u.a. auch bei Aldi, Netto und Lidl meist in kleinen Plastikeimerchen verkauft. Sehr lecker zu dunklem Brot oder Bratkartoffeln :P

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 03.05.2017, 23:55 
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Mit den dänischen Spezialitäten ist das so eine Sache. Da die relativ kleine dänische Lebensmittelindustrie gar nicht in der Lage ist, ihr hungriges Volk satt zu bekommen, zumal Jahr für Jahr hunderttausende meist deutsche Urlauber über das Land herfallen und den Dänen ihre Futtervorräte wegessen muss viel Essbares importiert werden, vornehmlich aus Deutschland, weil‘s so gut schmeckt. :)
So ist das auch mit dieser hier bereits erwähnten roten Pølser, die vom Aussehen her ein Produkt vom Zuckerbäcker auf dem Jahrmarkt sein könnte.

Ich weiß jetzt wirklich nicht, was an dieser so grässlich rot gefärbten Wurst so toll sein soll. Es sind schlicht und einfach Würstchen Wiener Art, wie es sie in Deutschland bei jedem Fleischer, Supermarkt und Discounter gibt. Nur verzichten die Deutschen auf die rote Farbe, nicht nur beim Würstchen sondern auch bei der Salami.
Ich habe mich wiederholt gefragt, was die Rotfärbung bei Wurstwaren in Dänemark soll. Ist es so etwas wie Nationalstolz oder Patriotismus, der sich neben der roten Fahne im Vorgarten auch noch beim Essen wiederspiegeln muss? Ich weiß es nicht. Ist nur eine Vermutung.

Nun ist es ja nicht so, dass ich die dänische Pølser verschmähe. Nein, ich esse sie auch. Warum? Weil fast jede dänische Pølser eine deutsche ist. Vielleicht gibt es ja noch den einen oder anderen kleinen Fleischer, der die Wurst noch selbst fabriziert. Die großen Handelsketten beziehen die aber von den großen industriellen Fleischverarbeitungsbetrieben wie z.B. Tulip, einem Tochterunternehmen von Danish Crown, einem internationalen Verwurster. Und Tulip fertigt in mehreren europäischen Ländern. Für den dänischen Markt stellt Tulip sehr viel in Oldenburg, Niedersachsen, her, u.a. die rote Pølser.

Zitat: "Ein dänisches Nationalgericht wird in Oldenburg in großen Mengen produziert. Es handelt sich um Pølser, den wichtigsten Bestandteil der Hot Dogs, die im deutschen Nachbarland an jeder Ecke verkauft werden. Das erfuhren Schüler der Integrierten Gesamtschule Am Everkamp (IGS) aus Wardenburg, die das Werk von „Tulip“ in Tweelbäke besuchten. Ronny Krüger, der die Gruppe durch das Werk führte, demonstrierte auch, wie die Pølser ihre rote typisch Farbe erhalten. Die wird nämlich in einem Metallschrank auf die Würste gespritzt und – so Krüger zur Überraschung der Jungen und Mädchen – aus Läusen gewonnen".
(Quelle: Nordwest-Zeitung Oldenburg. Artikel online nicht mehr verfügbar)

Auch die rote Salami wird bei Tulip in riesigen Mengen hergestellt, speziell für den dänischen Gourmet, der so gern dänisch isst.

Aber um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen, was man nun in Dänemark unbedingt probiert haben muss und warum: Ich habe darauf keine Antwort. Eigentlich kann man in Dänemark alles essen, was der Lebensmittelhandel da so anbietet. Große Unterschiede zum deutschen Lebensmittelangebot sehe ich da nicht. Einige Dinge können wir m.E. besser, z.B. Brot backen. Wenn ich vernünftiges festes Brot haben will, welches beim Anschneiden nicht in sich zusammensackt wie eine Flunder muss ich extra nach Viborg fahren. Da gibt’s einen Bäcker, der noch vernünftiges Brot backt, wie ich es von zuhause kenne. Da ich da aber nicht ständig hinkomme backen wir jetzt vermehrt selber Brot. Thermo..x sei Dank!

Es bleibt die Frage, warum im Urlaub so manche Dinge einfach so gut schmecken. Ist es vielleicht die gute Urlaubslaune, die einem vieles erscheinen lässt wie durch die rosarote Brille betrachtet?
Nein, alles nun wirklich nicht. Ich mag ja nun wirklich gern Leberwurst. Aber diese Leberpastete in der Aluschale, die schon im Kühlregal wie schon mal gegessen aussieht und gebacken dermaßen stinkt, dass man bereits vor dem Probieren eine Magendrehung erleidet ist wohl nur etwas für Hartgesottene. Das Zeug kommt meines Wissens nicht aus Deutschland und scheint somit noch eine echte dänische Spezialität zu sein. Für Urlauber mit Hund ist die Leberpastete hingegen sehr zu empfehlen! :wink:

Aber vielleicht kann ich doch noch etwas zu der Frage beisteuern, was Mann/Frau in Dänemark einmal probieren sollte: Makrelensalat. Den gibt es überall im Kühlregal in kleinen Plastikpötten. Dabei handelt es sich um durch den Wolf gedrehte Makrele mit Tomate vermischt (untere Hälfte). Die obere Hälfte besteht aus reiner Majonäse. Also alles richtig schön fett. Das Ganze sieht auch nicht gerade wie ein Appetitanreger aus, schmeckt aber, mir jedenfalls.

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(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 06:45 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ich weiß jetzt wirklich nicht, was an dieser so grässlich rot gefärbten Wurst so toll sein soll. Es sind schlicht und einfach Würstchen Wiener Art, wie es sie in Deutschland bei jedem Fleischer, Supermarkt und Discounter gibt. Nur verzichten die Deutschen auf die rote Farbe (...)

Das stimmt so leider nicht.
In Deutschland ist die Wurstpelle bei Wiener oder Bockwurst teilweise so zäh, damit kann man die Queen Mary aus dem Hafenbecken ziehen.
Bei der roten Pölser ist die Pelle (allermeistens!!!) butterweich und das Fleischbrät etwas matschig, also anders als in Deutschland.
Kann aber dennoch sein, dass deutsche Fleischbetriebe das so auf die dänische Kundschaft abgestimmt haben wenn es stimmt, was die Oldenburger "Weltpresse" da so schreibt. Immerhin ist, oder war, Dänemark der größte Schweinefleischexporteur in die USA.

Hinnerk hat geschrieben:
Makrelensalat. Dabei handelt es sich um durch den Wolf gedrehte Makrele mit Tomate vermischt (untere Hälfte). Die obere Hälfte besteht aus reiner Majonäse. Also alles richtig schön fett. Das Ganze sieht auch nicht gerade wie ein Appetitanreger aus.

Das ist durchgedrehte Fischpampe mit Mayo in Nivea Creme Konsistenz oben drauf. Einfach widerlich! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 09:28 
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Ronald hat geschrieben:
Kann aber dennoch sein, dass deutsche Fleischbetriebe das so auf die dänische Kundschaft abgestimmt haben

Danish Crown bzw. Tulip der in Deutschland (u.a. in Oldenburg) für die Dänen ihre bunte Wurst herstellt ist ein dänischer Verwurster, der natürlich seine Waren auf den Gaumen seiner Kundschaft abstimmt.
Was die harte Wurstpelle betrifft: Ja, die ist bei trocken verpackter Ware, wie sie bei Aldi, Lidl und Co zu finden ist in der Tat häufig recht fest. Das ist der Mindesthaltbarkeit geschuldet. Die butterzarte weiche Pelle wie du sie kennst gibt es in D. auch. Nur muss man dann zum Fleischer gehen, wo man Frischware einzeln kauft oder Dosenware.

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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 10:16 
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Diese Diskussion gehört ja nicht hierher, deshalb OT, aber:
Würstchen müssen knacken :D und am besten schmecken sie wenn sie frisch aus dem Rauchschrank kommen und noch nicht in Wurstwasser und Dose durch den Autoklaven haltbar gemacht wurden (hab mal als Student in den Semesterferien bei dem bekannten Wursthersteller Maica in Edewecht gearbeitet- lecker, da konnte man schon um 6:00 Uhr zu Schichtbeginn zugreifen).
Nochmal zur Pelle:
Zitat:
Wenn Wursthüllen besonders zart sein sollen, kommen Schafdärme zum Einsatz – diese nennt man auch Saitling. Dabei handelt es sich um die teuersten Naturdärme: Sie geben zum Beispiel Wiener oder Frankfurter Würstchen den typischen, knackigen Biss.
http://wir-lieben-wurst.de/wie-eine-zweite-haut-was-genau-ist-eigentlich-wurstpelle/

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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 10:51 
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25örefan hat geschrieben:
(hab mal als Student in den Semesterferien bei dem bekannten Wursthersteller Maica in Edewecht gearbeitet- lecker, da konnte man schon um 6:00 Uhr zu Schichtbeginn zugreifen).

Und da bist du nicht geflogen? Als Eingeborener kannst du dich vielleicht noch an diese Geschichte erinnern:
http://www.zeit.de/1988/08/du-sollst-nicht-wurst-essen
Der Arbeitgeber begründete den Rausschmiss seinerzeit u.a. damit, dass ihm jeden Tag ein ganzes Schwein geklaut werde, wenn jeder Arbeitnehmer in der Wurstproduktion regelmäßig zulangen würde. :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Essen & Trinken
BeitragVerfasst: 04.05.2017, 11:13 
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Hinnerk hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
(hab mal als Student in den Semesterferien bei dem bekannten Wursthersteller Maica in Edewecht gearbeitet- lecker, da konnte man schon um 6:00 Uhr zu Schichtbeginn zugreifen).

Und da bist du nicht geflogen? Als Eingeborener kannst du dich vielleicht noch an diese Geschichte erinnern:
http://www.zeit.de/1988/08/du-sollst-nicht-wurst-essen
Der Arbeitgeber begründete den Rausschmiss seinerzeit u.a. damit, dass ihm jeden Tag ein ganzes Schwein geklaut werde, wenn jeder Arbeitnehmer in der Wurstproduktion regelmäßig zulangen würde. :?

OT
Nee, zu der Zeit war das Personal knapp und alle Augen wurden zugedrückt :D

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