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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 10.06.2017, 20:58 
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@Tatzelwurm, die Hausratversicherung springt im Schadensfall für den Hausrat des Vermieters/Besitzers ein.Bist Du Dir sicher das die Versicherung auch für den,,Hausrat"der Mieter einspringt?Welche Absicherung kannst Du geniessen wenn Du Deinen Mietvertrag für ein Sommerhaus unterzeichnest?Ich kann mir nicht wirklich vorstellen da keine klare Trennung zwischen Inventar des Hauses und Mietereigentum gemacht wird!So grosszügig wird sicher kein Versicherungsunternehmen sein und dem Mieter! seine Wertgegenstände ohne Nachweis, das er sie überhaupt im Haus hatte, zu ersetzen;vorausgesetzt er wäre überhaupt dazu verpflichtet! Ich wiederhole hier noch einmal meinen Aufruf an alle Sommerhausmieter die Opfer eines Einbruchdiebstahls geworden sind ihre Erfahrungen bez. Schadensregulierung mit den Forumsmitgliedern und Mitlesern zu teilen. Bald gehen die Sommerferien los und damit auch die Hochsaison für Klemm&Klau an der dänischen Westküste! Ich würde mich als Sommerhausmieter/Turi vorab für den Fall der Fälle informieren wie es mit der Schadensregulierung bei Einbruchdiebstahl aussieht und welche Rechte mir zustehen und welchen Pflichten ich nachzukommen habe.Lieber vorher schlau machen als hinterher dumm da stehen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 10.06.2017, 21:59 
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Also, wir hatten Sonne und Strand wegen einem anderen Mangel per Mail angeschrieben, darauf hin kam zwar die Antwort, dass jemand Zuständiger vorbeikommen würde und wir wollten ursprünglich zwecks der Kameras diesen dann Fragen, aber es kam und kam niemand. Mittlerweile hatten wir die Kameras eigenständig verhüllt. Daraufhin kam auf jeden Fall keine Reaktion. also entweder sind die Kameras tatsächlich inaktiv oder derjenige, der sich das anschaut, weiß, dass er im Unrecht ist und meldet sich deshalb nicht.
Wie auch immer, wir sind dann zum Büro und haben uns wegen diesem Mangel beschwert. Die Reaktion zeigte mir, dass hier überhaupt niemand auf dem Weg war, um den Mangel zu beheben. Also, haben wir das mit den Kameras gar nicht erst angesprochen, außerdem hatten wir sie ja auch schon seit ein paar Tagen verdeckt. Inzwischen war während unserer Abwesenheit im Haus, um den angezeigten Mangel zu beheben. Dabei müssen demjenigen ja auch die verhüllten Kameras aufgefallen sein, denn sie sind schon sehr offensichtlich verhüllt. Aber die Verhüllung wurde weder weggenommen noch wurden wir daraufhin angesprochen oder ein Zettel hinterlassen, weshalb ich davon ausgehe, dass das in Ordnung ist.
Ein Hinweis, dass eine Videoüberwachung vorhanden ist, habe ich nicht gelesen, nur jetzt, wo ich die Kameras gesehen habe, , fallen sie mir auch in den Bildern auf, was ich bei der Auswahl des Hauses aber wirklich nicht gesehen habe. In Zukunft werde ich also auch darauf achten.
Ja, wenn ich eine Anleitung hätte, wie die Anlage zu bedienen wäre, könnte ich mich eventuell auch besser damit anfreunden. Die Anlage hängt zwar im Garderobenschrank und blinkt wild vor sich hin, was sie aber tut oder eben nicht, ist mir völlig schleierhaft.

.... ach und zu den Nebenschauplätzen: Ja, das erste, was ich an meinem Laptop gemacht habe, ist die Kamera abzukleben und mein Telefon pflege ich in einer Hülle aufzubewahren. Dass mich das nicht komplett schützt, weiß ich auch, aber ich mache es anderen auf jeden Fall auch nicht so leicht, in mein Privatleben einzudringen. Deshalb poste ich auch nicht wild irgendwelche Bilder im Netz und mag es auch nicht, wenn das andere von mir tun. Ich weiß, dass ich da in meinem privaten Umfeld auch schon des Öfteren auf Unverständnis gestoßen bin, aber es ist immer noch meine Entscheidung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 10.06.2017, 22:25 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
B.H hat sehr wohl verstanden! Tatzelwurms Erfahrung ,mit vom Mieter ein und ausschaltbarer Anlage, ist die einwandfreie Ideallösung der ich auch zustimme!Vorbehaltlos!Und das habe ich auch klar ausgedrückt! Eventuell meldet sich einmal ein Sommerhausmieter/Vermieter/Besitzer und schildert seine Erfahrungen bezüglich Schadensregulierung nach Einbruch/Diebstahl ins Sommerhaus mit und ohne eingeschaltete Sicherheitseinrichtung! Das wäre sicher sehr interessant für alle zukünftigen DK Urlauber!

Für was so ein Forum alles gut ist. :idea:
Auch B. H. Hat jetzt verstanden :idea:
Klang aber in den vorangegangenen Posts ganz anders.
Hier ist wohl keiner gegen Alarmanlagen mit Videoüberwachung, aber wenn sich ein Mieter im Haus befindet hat sie ausgeschaltet zu sein, es sei denn denn der Mieter ist damit einverstanden, dass sie auch läuft, wenn er anwesend ist.

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Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 10.06.2017, 22:48 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@Tatzelwurm, die Hausratversicherung springt im Schadensfall für den Hausrat des Vermieters/Besitzers ein.Bist Du Dir sicher das die Versicherung auch für den,,Hausrat"der Mieter einspringt?Welche Absicherung kannst Du geniessen wenn Du Deinen Mietvertrag für ein Sommerhaus unterzeichnest?Ich kann mir nicht wirklich vorstellen da keine klare Trennung zwischen Inventar des Hauses und Mietereigentum gemacht wird!So grosszügig wird sicher kein Versicherungsunternehmen sein und dem Mieter! seine Wertgegenstände ohne Nachweis, das er sie überhaupt im Haus hatte, zu ersetzen;vorausgesetzt er wäre überhaupt dazu verpflichtet! Ich wiederhole hier noch einmal meinen Aufruf an alle Sommerhausmieter die Opfer eines Einbruchdiebstahls geworden sind ihre Erfahrungen bez. Schadensregulierung mit den Forumsmitgliedern und Mitlesern zu teilen. Bald gehen die Sommerferien los und damit auch die nnHochsaison für Klemm&Klau an der dänischen Westküste! Ich würde mich als Sommerhausmieter/Turi vorab für den Fall der Fälle informieren wie es mit der Schadensregulierung bei Einbruchdiebstahl aussieht und welche Rechte mir zustehen und welchen Pflichten ich nachzukommen habe.Lieber vorher schlau machen als hinterher dumm da stehen!

Ich sehe da kein Problem. Bei meiner Hausratversicherung macht es für meinen eigenen Besitz (in versicherungsgemäßen Rahmen lt. Versicherungsbedingungen) keinen Umterschied bei der Schadensregulierung, ob ich zuhause oder auf Reisen bin. Was gestohlen ist, ist gestohlen, der Nachweis, dass ich das Gestohlene überhaupt mit hatte ist, da ja wohl kaum möglich, unerheblich. Nachgewiesen durch Anzeige und Protokoll der Polizei muß ein Einbruchdiebstahl alllerdings sein.
Für Haftpflichtfälle tritt nicht meine Hausratversicherung ein, sondern meine Haftpflichtversicherung.
Gestohlene Gegenstände des Vermieters beim Einbruch in dessen Mietgegenstand sind weder für mich noch für meine Versicherung von Belang, es sei denn es kann mir ein Verschulden/ grobe Fahrlässigkeit) nachgewiesen werden (z.B. nicht abgeschlossene Tür etc.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 10:41 
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Da gibt es doch gar nicht viel zu diskutieren. Die heimliche Viedeoüberwachung von vermieteten Mietobjekten ist gesetzlich verboten. Ich gehe davon aus, dass das auch in Dänemark so ist (s.u.). Dies gilt auch für Ferienhäuser die vermietet sind und die Videoüberwachung automatisch nur scharf geschaltet wird wenn das Haus von den Mietern beispielsweise für einen Strandaufenthalt vorübergehend verlassen wird. Nebenbei: Wie will diese „Einschaltautomatik“ denn wissen, wann das letzte Familienmitglied das Haus verlassen hat?
Wenn ich in einem Ferienhaus innerhalb der Wohnräume und auf der Terrasse Videokameras entdecken würde, so würde ich diese zwar nicht zerstören aber das Objektiv zumindest mit einem Klebestreifen o. dergl. abdecken. Wenn die Stromzufuhr der Kamera erreichbar ist würde ich das Kabel an der Kamera abziehen weil ich davon ausgehen muss, dass auch jedes gesprochene Wort mitgehört bzw. aufgezeichnet werden kann.
Der nächste Weg wäre für mich der zur Polizei, um Strafanzeige gegen den Vermieter zu erstatten. Wer Angst vor Repressalien von Seiten seines Vermieters hat und fürchtet, sein Ferienhaus vorzeitig verlassen zu müssen verschiebt die Anzeige einfach auf den letzten Urlaubstag.
Weiterhin empfiehlt es sich, den Ferienhausvermittler entsprechend zu informieren. Für den Fall, dass der unwirsch reagiert oder sich gar auf die Seite des Vermieters stellt bekommt der in sämtlichen Bewertungsportalen eine grottenschlechte Bewertung, natürlich mit entsprechender Begründung.
Ich wette, dass viele Ferienhaussuchende von der Anmietung einer Ferienwohnung oder Ferienhauses zurückschrecken wenn sie damit rechnen müssen, innerhalb ihres Feriendomizils Tag und Nacht beobachtet zu werden.
Das wäre es aber dann auch für mich. Einfach ablegen unter „Erfahrungen“.
Zitat: „Damit möchte ich mich keineswegs gegen gesetzliche Regelungen der Videoüberwachung aussprechen - im Gegenteil. Aber mir schwant, daß es bei gesetzlichen Videovorschriften nur einen schmalen Grat zwischen: "zu weit, zu unbestimmt" und "zu kompliziert, nicht praktikabel" gibt. Man könnte es natürlich einfach so machen wie unser Nachbarland Dänemark, wo die Videoüberwachung schlicht und einfach gesetzlich verboten ist.
Quelle: https://www.datenschutzzentrum.de/video/video.htm

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Jeder Mensch hat das Recht auf meine Meinung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 15:45 
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Hinnerk hat geschrieben:
Dies gilt auch für Ferienhäuser die vermietet sind und die Videoüberwachung automatisch nur scharf geschaltet wird wenn das Haus von den Mietern beispielsweise für einen Strandaufenthalt vorübergehend verlassen wird. Nebenbei: Wie will diese „Einschaltautomatik“ denn wissen, wann das letzte Familienmitglied das Haus verlassen hat?


Da wird nichts automatisch scharf geschaltet, das muss man schon selber machen.
Wenn Vati als letzter das Haus verlässt, schaltet er die Anlage, wie auch immer, scharf.
Da sitzt nicht irgendwo ein Securitymensch in Kopenhagen und schaltet dann über Telefon alles scharf.

Zum anderen widersprichst du dir selber, wenn es verboten ist ist es verboten,
und ein Vermieter wäre hirnrissig, wenn er dieses Verbot versucht zu umgehen,
schadet nur seinem Ruf und seinem Geschäft.

Diese "was wäre wenn Diskussion" ist, auch wenn ich mich selber beteilige, eigentlich überflüssig.

Detlef

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Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 15:56 
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@ Cassio

cassio hat geschrieben:
Also, haben wir das mit den Kameras gar nicht erst angesprochen, außerdem hatten wir sie ja auch schon seit ein paar Tagen verdeckt.

Ja dann ist bei euch Hopfen und Malz verloren,
wenn ich schon beim Vermieter vorspreche , dann hätte ich
diesen Punkt erwähnt um ganz SICHER zu sein.

Was den Servicemann betrifft, der liegt bestimmt noch in irgendeiner Ecke und lacht
sich über die merkwürdigen Deutschen krumm.
cassio hat geschrieben:
Ja, das erste, was ich an meinem Laptop gemacht habe, ist die Kamera abzukleben und mein Telefon pflege ich in einer Hülle aufzubewahren. Dass mich das nicht komplett schützt, weiß ich auch, aber ich mache es anderen auf jeden Fall auch nicht so leicht, in mein Privatleben einzudringen.


Wohl zuviel Krimis gesehen.
Es gibt bestimmt Hacker die so etwas können, in dem Trojaner unterjubeln, aber bei Privatpersonen. :oops: :roll: :shock:
so wichtig
Und wenn du das wirklich so konsequent durchziehst,
würde ich dir empfehlen erst aus dem Internet und dann zum Arzt zu gehen.

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 16:10 
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@BH

Betreff Haftung

1. Gebäudehaftpflicht, verantwortlich der Vermieter,
betrifft die Schäden am Gebäude
2. Hausratsversicherung, verantwortlich der Vermieter,
betrifft die Schäden im Gebäude,
3. Haftpflichtversicherung, verantwortlich der Mieter,
betrifft Schäden an den mitgebrachten eigenen Gegenständen.

Aber das wusstest du bestimmt schon alles.
Mein Beitrag bezieht sich auf Einbruch,
sollte meine Frau mal mit den Suppenschüsseln des Vermieters
nach mir werfen (Schaden im Gebäude), dann muss ich natürlich meine Haftpflichtversicherung
in Anspruch nehmen.

Man kann sich gegen alles versichern,
aber man muss es auch bezahlen können.

So nun geniesst, ohne das[u] was wäre wenn[/u] und zuviel bösen Gedanken,
den Restsonntag bzw. den Resturlaub.

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 16:53 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
Zum anderen widersprichst du dir selber, wenn es verboten ist ist es verboten,
und ein Vermieter wäre hirnrissig, wenn er dieses Verbot versucht zu umgehen,
schadet nur seinem Ruf und seinem Geschäft.

Diese "was wäre wenn Diskussion" ist, auch wenn ich mich selber beteilige, eigent-lich überflüssig.

Nun, diese Diskussion ist ja nicht als eine „was wäre Diskussion“ gestartet worden. cassio als Threadstarter beschrieb ja einen aktuellen Fall:
cassio hat geschrieben:

ich bin gerade in Dänemark in einem Ferienhaus und weiß nicht so recht, wie ich mich verhalten soll.
Wir sind in einem Ferienhaus und dieses hat IM Häuschen mehrere Kameras (mit Bewegungsmelder) zur Überwachung installiert. Das hatte ich noch nie. Ich habe keine Ahnung, ob sie laufen oder nicht, aber ich fühle mich nun ständig beobachtet und starre die ganze Zeit an die Decke, ob ich irgendwo eine Kamera übersehen habe.

Wenn es tatsächlich so ist, wie es cassio es da schildert hat der Vermieter einen Dämpfer sicher nötig.
cassio hat geschrieben:
, aber es hängen auch genügend Schilder von irgendeinem Sicher-heitsdienst rum, dass ich denke, dass sie sich ja nicht einfach über irgendwelche Regeln hinweg setzen.

Egal. Und wenn das ganze Haus vollgepflastert ist mit dem Hinweis, dass das Haus kameraüberwacht ist. Es muss dann dem Mieter die Möglichkeit gegeben sein die Anlage für ihn überprüfbar abzuschalten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 17:18 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
@BH

Betreff Haftung

3. Haftpflichtversicherung, verantwortlich der Mieter,
betrifft Schäden an den mitgebrachten eigenen Gegenständen.

Das stimmt nicht! Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die ich (oder Familienangehörige) als Versicherter anderen zufüge. Beispiel (tatsächlich passiert): Meine Tochter fährt mit ihrem Fahrrad in das an der Straße parkende Auto unseres Nachbarn. Oder: In meiner Schusselligkeit stopere ich beim Besuch unserer Freunde gegen den Fernseher, der dabei zu Bruch geht (nicht passiert).
Die Haftpflichtversicherung kommt also nicht für Schäden im eigenen Familienkreis auf, zumindest dann nicht, wenn der Schaden innerhalb der häuslichen Gemeinschaft des Versicherten eintritt. Fegt also der Sohnemann Papas Laptop in der Ferienwohnung vom Tisch, der dabei zu Bruch geht, muss dies unter PP (persönliches Pech) verbucht werden. Es ist kein Fall für die Versicherung. Schäden, die ich als Mieter eines Ferienhauses am Inventar hinterlasse sind hingegen durch die eigene Haftpflichtversicherung versichert. Aber:
Der von dir geschilderte Fall:
Zitat:
sollte meine Frau mal mit den Suppenschüsseln des Vermieters
nach mir werfen (Schaden im Gebäude), dann muss ich natürlich meine Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen.

ist kein Fall für deine Haftpflichtversicherung, da vorsätzlich herbeigeführt.

Merke: Ansprüche, die innerhalb der häuslichen Gemeinschaft gegenseitig entstehen könnten, sind vom Versicherungsschutz laut AHB (Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Haftpflichtversicherung) des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft ausgeschlossen. Es gibt natürlich auch da gewisse Ausnahmen. Beispiel: Die Tochter verlässt die elterliche Wohnung und bezieht ein eigenes Heim. Papa hilft beim Umzug und lässt den Fernseher auf der Treppe fallen. Da die Tochter gerade dabei ist die häusliche Gemeinschaft ihrer Eltern zu verlassen dürfte dieser Fall in aller Regel von der Haftpflicht abgedeckt sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 17:21 
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cassio hat geschrieben:
Die Anlage hängt zwar im Garderobenschrank und blinkt wild vor sich hin, was sie aber tut oder eben nicht, ist mir völlig schleierhaft.



Das wäre für mich Grund genug, ihr den Saft abzudrehen. Wenn´s "blinkt", läuft auch irgend etwas, denke ich.

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aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 17:38 
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@Zuelli,

eben nicht, wenn es blinkt ist die Anlage nicht scharf.
So meine Erfahrungswerte mit Ferienhäusern in DK mit Alarmanlagen.

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 17:54 
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Hinnerk hat geschrieben:
Wenn die Stromzufuhr der Kamera erreichbar ist würde ich das Kabel an der Kamera abziehen weil ich davon ausgehen muss, dass auch jedes gesprochene Wort mitgehört bzw. aufgezeichnet werden kann.


Aha es wird doller, jetzt auch noch mit Ton.

Mensch Hinnerk,
weißt du denn nicht, dass solche Mikrofone in Tischlampen,
in Plüschtieren, unterm Küchentisch oder im Bad unter dem
Toilettendeckel versteckt werde. (wegen der Akustik.)

Hat mir mein Freund vom MAD erzählt und ich habe es schon
selbst im Fernsehen und bei Youtube gesehen.

Pflegt also schön weiter eure Phobie.

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 18:09 
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Ich habe ja keine Phobie. Ich habe ja auch noch nie eine Überwachungskamera in einem Ferienhaus entdeckt. Trotzdem ist das doch vorstellbar. Und wenn man weiß, wie man sich im Falle eines Falles verhalten kann oder sollte kann das doch nicht verkehrt sein.
Ansonsten gilt: Locker bleiben. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Videoüberwachung im Ferienhaus
BeitragVerfasst: 11.06.2017, 23:23 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Sollte aber während deiner Aufenthaltszeit im Ferienhaus eingebrochen und auch Teile deines Eigentums gestohlen werden wärst Du sicher froh wenn,dank der Videoüberwachung,der Täter dingfest gemacht werden könnte und Du dein Eigentum wieder in Empfang nehmen könntest! Selbst wenn der Täter nicht gefasst würde und dein Eigentum verschwunden bleibt hast du dann einen hieb und stichfesten Beweis für den Diebstahl! ...


Hm, ich habe jetzt die Aufklärungsquoten der Dänen an der Westküste nicht parat, kann mir aber nicht vorstellen, dass die signifikant höher
sind, als in Deutschland (dafür habe ich bisher auch schlicht und ergreifend zu wenig Polizei gesehen, in allen Urlauben zusammen vielleicht
3mal und davon waren die Polizisten einmal auf Fäno Hotdogs futtern) und die sind einfach ziemlich unterirdisch und mir daher, auch aus der
Sicht, als Begründung für einen massiven Eingriff in meine Persönlichkeitsrechte völlig unangebracht. Zumal, was nützt es, nicht Ortsansässige
auf einem kleinen Videofilmchen zu sehen sind, ohne Bilder vom Kennzeichen des entsprechenden Autos sind die sowieso vollkommen nutzlos.
Insofern, wenn etwas Sinn macht, dann evtl. Aussenkameras und selbst da halte ich den Nutzen für überschaubar.

Ach und einen hieb- und stichfesten Beweis habe ich mit quasi privaten dänischen Videofilmchen bei einer streitlustigen deutschen Versicherung
eher auch nicht. Bei normalen Versicherungen reicht meine Aussage und/oder der Nachweis des Erwerbs der entsprechenden Gegenstände (evtl.
noch der Nachweis, dass der Diebstahl polizeilich angezeigt wurde).
Also dafür auf meine komplette Privatsphäre verzichten? Mit Sicherheit nicht!


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