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BeitragVerfasst: 03.05.2019, 12:36 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Jetzt ist der Knoten geplatzt! Wie ich gerade im jydske vestkysten gelesen habe werden meine schlimmsten Befürchtungen wahr! Der T-Rex unter den dänischen Ferienhauserbauern wird das Strandhotel in Vejers abreißen lassen und sicher etwas im Blavandstil in die Landschaft klotzen! Wer sich noch an die Campingplätze in Vejers & Boersmose erinnern kann und diese in guter Erinnerung hat sollte sich darauf gefasst machen : Das war einmal! Es stehen diverse Campingplätze an der Westküste zum Verkauf! Die begehrtesten Plätze Vejers & Boersmose Strand stehen zum Preis von rund 40 Millionen Kronen zum Verkauf! Der Erlös der Verkäufe wird für die Erschließung der Baugebiete eventuell gerade so ausreichen! Wer da die besten Karten bzw. die besten Verbindungen hat wird auch dort nach Herzenslust und frei nach Schnauze bauen dürfen was Er will! Im Gegensatz dazu hat das dänische Verteidigungsministerium eine Erweiterung des Übungsgebietes zum Scharfschießen auf größere Entfernungen in Gang gesetzt! Wen also in Zukunft die eisenhaltige Luft über seiner Einheitsferienhauskolonie nicht stört und mit Schwerhörigkeit gesegnet ist dürfte sich dort pudelwohl fühlen! Das wars dann wohl mit der Hygge!

Das Grauen nimmt seien Lauf. :shock:

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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DK seit 1965
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BeitragVerfasst: 03.05.2019, 18:38 
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Wohnort: Schleswig-Holstein
BLAVANDS HUK hat geschrieben:
JDer T-Rex unter den dänischen Ferienhauserbauern wird das Strandhotel in Vejers abreißen lassen und sicher etwas im Blavandstil in die Landschaft klotzen!


Wenn man es für St.-Peter-Ording nicht durchbekommt stünde vlt. dieses Design zur Verfügung https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... el104.html
das passt es sich immerhin einigermaßen in die Landschaft ein. :|

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
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BeitragVerfasst: 03.05.2019, 21:50 
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:D Das sieht aus wie die Tirpitzstellung in Blavand…..nur mit Übernachtungsmöglichkeit! :mrgreen: Mal im Ernst: Gegen ein Ferienhaus mit traditionellem Reetdach auf 1000 m2 Grundstück und kleinem Kiefernbestand hätte sicher kein Mensch etwas einzuwenden....außer einem Investor dem diese Bauweise zu teuer und zu altmodisch wäre! Daran wird es dann wohl auch scheitern.


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BeitragVerfasst: 04.05.2019, 11:25 
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Echt Schade.
Auf dem Campingplatz in Vejers begann vor vielen vielen Jahren mein Bezug zu Dänemark.
Das war 1969 und wir sind bis 1982 jedes Jahr für 4 Wochen Urlaub auf dem großen Platz gewesen.
In der Zwischenzeit hat sich ja in der Gegend viel getan, aber das der Platz dann ganz verschwinden soll...

Auch das schöne alte Badehotel.

Nun, das wird langjährige Vejers Urlauber vertreiben und dafür kommt dann die neue, moderne Generation, denke ich.

_________________
Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 07.05.2019, 19:02 
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Wohnort: Im Sommerloch bei Kiel
Zitat:
Nun, das wird langjährige Vejers Urlauber vertreiben und dafür kommt dann die neue, moderne Generation

Das ist der Punkt Zuelli und eine Rechnung, die immer aufgehen wird.
Nicht nur im Tourismus. Auch in der Wirtschaft ...im Arbeitsleben. Dem Fortschritt wird der Weg gebahnt und eingefahrene Wege und Muster werden modernisiert bis hin zum gänzlichen K.O. .
Das ist nicht aufzuhalten und auf eingesessene Nörgelanten kann getrost verzichtet werden.
In unserer Zeit zählen Erfahrung und Beständigkeit nicht mehr - Beschleunigung ist das Ziel, nicht Entschleunigung. Denn Stillstand bedeutet überholt zu werden.

Mich würde interessieren, was die Landsleute zur Entwicklung in ihrer Heimat sagen. Auch wenn nur wenige Dänen tatsächlich in unmittelbarer Nähe von Tourihochburgen wohnen.

Wir alle werden auf die nächsten paar Jahre hoffentlich noch das ein oder andere ruhige, reizvolle Eckchen für uns finden - so lange wir flexibel sind oder besser: es noch sein können. :D


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BeitragVerfasst: 07.05.2019, 22:00 
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Polly schrieb
Zitat:
Wir alle werden auf die nächsten paar Jahre hoffentlich noch das ein oder andere ruhige, reizvolle Eckchen für uns finden - so lange wir flexibel sind oder besser: es noch sein können
Für die anderen tut es mir leid, wenn die Entwicklung so „ weiter“ geht.
Zitat:
In unserer Zeit zählen Erfahrung und Beständigkeit nicht mehr - Beschleunigung ist das Ziel, nicht Entschleunigung.
Dass Erfahrung und Beständigkeit nun gar nicht mehr zählt und Entschleunigung gar nicht nicht geschätzt wird, glaube ich allerdings nicht.

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BeitragVerfasst: 08.05.2019, 06:33 
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Grausige Bausünden in Küstengebieten gibt es schon mehr als genug. Manch junge Architekten werden im Alter bereuen das Sie sich nicht mehr für den Erhalt bzw. den Landestypischen Baustil in Ihren Heimatgebieten eingesetzt haben. Die Erkenntnis das heut zu Tage nicht Alles altmodisch,rückständig & schlecht war was die alten Generationen aufgebaut haben kommt oftmals viel zu spät. Dabei lässt sich ein moderner Neubau so schön ,,Altmodisch" verpacken. Der Reitz und der Charme eines Landstriches kann auch mit Neubauten so! leicht erhalten und gepflegt werden. Es wäre mehr als eine Sünde wenn man dänische Küstengebiete nur noch an der Beflaggung erkennen könnte. Also junge dänische Architekten & Investoren Ihr!!! seid gefordert dem Konsumzwang nicht bedingungslos zu folgen. Weniger kann so viel mehr sein und Kultur muss keine Glückssache sein!


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BeitragVerfasst: 08.05.2019, 08:17 
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Mir scheint es selbstverständlich, dass die Welt mit zunehmender Bevölkerungsdichte immer hässlicher wird. Der Platz ist begrenzt, man muss die Massen in billigen Silos zusammenpressen - und schöne Gebiete für eine reiche Elite reservieren. Wenn es überhaupt noch welche geben soll, ansonsten eng reglementierte Hässlichkeit für alle.

Aber auch diese Entwicklung braucht etwas Zeit. Als Ortskundiger werde ich zu meinen Lebzeiten mit etwas weiterer Anfahrt noch schöne Plätzchen finden. Dass wir Orte mit schöner Erinnerung verlieren, ist natürlich traurig, aber die Vergänglichkeit gehört zum Leben. Spätere Generationen werden kaum noch wissen, was wir verloren haben. Und wir sollten uns einfach nur freuen über das, was wir noch haben.

sea u in denmark


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BeitragVerfasst: 08.05.2019, 14:02 
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Wohnort: Im Sommerloch bei Kiel
Zitat:
Dass wir Orte mit schöner Erinnerung verlieren, ist natürlich traurig, aber die Vergänglichkeit gehört zum Leben. Spätere Generationen werden kaum noch wissen, was wir verloren haben.

Sehr treffend und schön ausgedrückt finde ich. :!:

Zitat:
Für die anderen tut es mir leid, wenn die Entwicklung so „ weiter“ geht

Unsere nächste Generation...Wie sea u in denmark schrieb - sie werden kaum noch Vergleiche finden und somit nicht das vermissen, was uns einst nach Dänemark gezogen hat. Sie werden "groß" damit.

Zitat:
Aber auch diese Entwicklung braucht etwas Zeit. 

Und so denke und hoffe ich vor allem, dass Bausünden (in meinen Augen) und Frevel und Raub an natürlichen Ressourcen in den nächsten Jahren noch vornehmlich Einzeldelikte bleiben werden.


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BeitragVerfasst: 08.05.2019, 17:11 
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Ich finde große, dünennahe (Hotel)neubauten und Reihenhausapartments ganz furchtbar. Aber zu viel früherwarallesbesser-Nörgelei auch.
Über Hässlichkeit lässt sich nicht diskutieren. Die einen findens hübsch, die anderen hässlich.
Der alte Kasten in Vejers war ja zuletzt auch alles andere als hübsch anzusehen.

Diskutieren kann man eher über Flächenverbrauch. Da kann man mal überlegen, wie viel Fläche 20-30 "naturnahe" (und bitte nicht allzu altmodische) Sommerhäuser (gerne gleich hinter der ersten Dünenreihe) verbrauchen, im Vergleich mit einer Hotelanlage. Oder generell wie viel Bebauung und Infrastruktur an der Westküste rein touristisch sind. Ob winzige Kuhdörfer wie Hvide Sande oder Løkken auch 3-4 große Supermärkte (und Restaurants und Parkplätze und Einkaufstraßen und Bowling-Funcenter) hätten, wenn dort nicht in der Saison zigtausend Besucher kämen, die alle nach einem ruhigen, reizvollen Eckchen Ausschau halten und deren Ansprüche mit den Jahren wachsen, bis das ruhige, reizvolle Eckchen genauso aussieht, wie der Ort in dem man den Rest des Jahres wohnt.
Ob die Schuld der anderen (geldgeile Investoren, unerfahrene Architekten, die neumodische Jugend oder die Überbevölkerung) vielleicht immer genau dort anfängt, wo die Bereitschaft, sich selber etwas zu beschränken, aufhört. Oder ganz ketzerisch: Ob überhaupt immer und überall Tourismus gestattet sein sollte. Zuhause im Garten ist es doch auch ganz nett :mrgreen: Und dafür wird keine Düne oder Heidefläche weggebuddelt. Aber halt, das ginge dann doch zu weit :wink: die eigene Freiheit ist heilig.

Wenn man vergleicht, wie Landschaft und Orte an der Westküste im frühen zwanzigsten Jahrhundert, zur Blütezeit des klassischen, verträglichen, naturnahen, nicht überdimensionierten Badehotels aussahen und wie sie heute es aussieht, dann liegen die Gründe dafür bestimmt nicht nur an modernen Klotzbauten. Was wohl die Fischer gedacht haben, als damals die Künstler kamen...


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BeitragVerfasst: 08.05.2019, 18:21 
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Zitat:
Da kann man mal überlegen, wie viel Fläche 20-30 "naturnahe" (und bitte nicht allzu altmodische) Sommerhäuser (gerne gleich hinter der ersten Dünenreihe) verbrauchen, im Vergleich mit einer Hotelanlage.

Da hast du definitiv Recht, ohne Zweifel Krogen.
Passt aber dann ins Muster Massenunterbringung auf klein gehaltener Fläche. Ich nenne es Hühnerställe.
Und Hühnerställe fügen sich nicht so harmonisch ins Urlaubsfoto wie altmodische Holzhäuschen in schwarz, dunkeloliv, bordeaux oder blau und wenn es geht noch mit bepflanztem Dach eingebettet in Dünen.... *schmacht. :mrgreen:


Zitat:
Ob die Schuld der anderen (geldgeile Investoren, unerfahrene Architekten, die neumodische Jugend oder die Überbevölkerung) vielleicht immer genau dort anfängt, wo die Bereitschaft, sich selber etwas zu beschränken, aufhört.

Ja, das ist eben die Frage... .
Ich denke nicht, dass ein Großteil der Urlauber unzufrieden war und nach Veränderungen gerufen hat.
Ich denke eher, es ist ein gewisses Maß an Gier noch mehr Urlauber anziehen zu wollen. Und auch ein anderes Klientel. Nicht das, was am Abend im Ferienhaus gemütlich selber kocht und mit den Kids Frisbee auf dem Grundstück spielt. Die bringen nicht viel Geld.
Man möchte Urlauber, die nicht gratis nach Schmetterlingen oder Rehen suchen sondern die, die ihre Freizeitaktivitäten gerne auf Badeländer, Parks und Shoppingcenter verlegt. Und die sich dort auch verköstigen.
Also nicht die ruhesuchenden, langweiligen Hyggetouris sondern Aktivurlauber die dem Zahn der Zeit gemäß immer etwas geboten haben müssen weil sie sonst nix zu twittern haben.

Das wäre jetzt meine Vermutung.


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BeitragVerfasst: 09.05.2019, 07:46 
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Ja Polly, deine Vermutung ist meine Befürchtung! Es geht ja hier für die meisten Mitleser darum wie Sie sich als Urlauber informieren können. Hat sich wohl schon mal Jemand von denen Gedanken darüber gemacht wie sich hier die Einheimischen in den Urlaubsgebieten fühlen die nicht von den Turis profitieren? Es wird hier in Infrastruktur investiert die den Urlaubern zu gute kommt. Den jungen Leuten hier fällt es immer schwerer eine bezahlbare Wohnung zu finden um noch in der Heimatkommune bleiben zu können. Nicht Jeder hier ist scharf darauf in der Turiindustrie zu arbeiten ;wenn der eine Lohn dafür überhaupt noch zum Leben reicht. Immer mehr junge Leute gehen hier weg weil sie den Rummel nicht mehr mitmachen wollen und die Zeit zwischen Mai & September als Ausnahmezustand empfinden. Ich erwische mich immer öfter dabei zu überlegen wann & was, wie viel ich einkaufen gehe um den Haupteinkaufszeiten und Anfahrtszeiten der Urlauber zu entgehen! Was für die Einen ein fiktiver Zugewinn an Attraktivität eines Urlaubsgebietes empfunden/ausgelegt wird und sich in barer Münze auszahlen soll wird für die Mehrheit der Einheimischen langsam zum jährlich wiederkehrenden Horror. Gott sei dank sind wir ( ALT & JUNG)hier immer noch in der Mehrheit. So weit mal zur Kehrseite ,,Eures" Urlaubes aus ,,Eingeborenensicht"!


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BeitragVerfasst: 09.05.2019, 10:41 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
So weit mal zur Kehrseite ,,Eures" Urlaubes aus ,,Eingeborenensicht"!

Diese Kehrseite kennen alle Einheimischen in touristisch geprägten Regionen, auch in Deutschland.
So sehr ich besonders in der Hauptsaison die Einheimischen verstehe, aber was ist die Alternative?
Der Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftszweig für Dänemark und bietet auch Arbeitsplätze und Steuereinahmen in Regionen, in denen sonst bei unweigerlich steigendem Bevölkerungszuwachs außer im Fischfang und der Agrarwirtschaft nur spärlich Arbeitsplätze zur Verfügung stünden und daher die Abwanderung in Zentren forcieren würde.
Beeinträchtigungen im täglichen Leben und das betrifft sicherlich in erster Linie wohl das hohe Menschenaufkommen bezüglich des Einkaufens und des Straßenverkehrs sind meiner Meinung nach hinnehmest, zumal sie sich vornehmlich auf einen begrenzten Zeitraum beschränken.
Andere Beinträchtigungen wie Bausünden und Zerstörung der ursprünglichen Kulturlandschaft dagegen nicht. Aber da sind die Kommunen und engagierte Bürger gefordert Wege zu finden, dem nicht Vorschub zu leisten.

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BeitragVerfasst: 09.05.2019, 11:54 
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Ja Gerald, du hast es auch richtig erkannt. Das es aber genau die ,,Geschäftemacher" sind die den größten Einfluss auf Kommunale Entscheidungen mit Begründungen wie wirtschaftlichem Wachstum und Arbeitsplätzen haben ist wohl auch klar. Die lebenswichtigen Bedürfnisse von Ole Normalverbraucher bleibt da trotz Stimmzettel außen vor. Viele die hier eine erstklassige Ausbildung oder ein Studium erfolgreich abgeschlossen hat kommen nicht wieder in die Provinz zurück! Fakt! Die versprochenen Arbeitsplätze werden hauptsächlich im untersten Lohnsegment geschaffen bzw. sind Saisonjobs mit garantierter Arbeitslosigkeit in der Folgezeit! Immer wieder tolle Aussichten. Sicher kein nur DK Phänomen! Es profitieren immer weniger Personen in größerem Maß vom Wirtschaftsboom auf Kosten der Allgemeinheit! Schulen, Ärztehäuser und Pflegestationen in Krankenhäusern werden aufgegeben und von Kommunen verkauft um die Urlaubsgebiete zu erweitern und aufzuhübschen. Wer des dänischen mächtig ist sollte auch mal die regionalen Zeitungen lesen und da nicht nur die Sonderangebote! So das reicht jetzt erstmal.... ich vergesse immer wieder das Ihr ja nur als Urlauber hier seid und von diesem regionalen Ungemach verschont sein möchtet!


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BeitragVerfasst: 09.05.2019, 12:45 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
.... ich vergesse immer wieder das Ihr ja nur als Urlauber hier seid und von diesem regionalen Ungemach verschont sein möchtet!

Nein ganz und gar nicht. Ich erfahre gerne Interna aus meinen Urlaubsländern, um mehr über Land und Leute zu verstehen und wenn möglich nicht auch als Urlauber zu Mißständen beizutragen.

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