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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 10:44 
25örefan hat geschrieben:
Gefühlt mag DK ja nicht teurer sein, die von Eurostat erhobenen Vergleichszahlen (s. Eingangspost) für Konsumgüter und Dienstleistungen sprechen eine deutlich andere Sprache.

Zu den Konsumgütern zählen u.a. auch Fernsehgeräte, Staubsauger, Couchgarnituren und Vibratoren. Ich denke, dass deren Preise den deutschen Sommerurlauber ebenso wenig interessieren wie irgendwelche Dienstleistungen, die er selten oder nie in Anspruch nimmt. Interessanter ist da schon der Preisvergleich von Lebensmitteln. Lt. Preisniveauindex von Statista befindet sich da Dänemark innerhalb der EU auf Rang 4. Die Schweiz schießt wie zu erwarten den Vogel ab.
Mich wundert dabei nur, dass Finnland nur auf Platz 8 rangiert wo ich mir absolut sicher bin, dass wir auch dieses Jahr dort wieder mehr für Lebensmittel bezahlen müssen als in Dänemark. Vielleicht ist das aber ja auch regional bedingt. Wir halten uns dort in der „Pampa“ auf.

https://de.statista.com/statistik/daten ... -in-europa


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 11:33 
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Laut Eurostat bewegt sich ein Warenkorb bezūglich Lebensmittel und nichtalkoholischer Geträmke in DK bei 160% des europäischen Durchschnitts.
Zitat:
The price level of a comparable basket of food and non-alcoholic beverages was 150 percent of the average in Denmark, the most expensive country.
https://www.thelocal.dk/20180620/denmark-is-most-expensive-eu-country-for-consumer-goods?utm_source=Users&utm_campaign=e658122d22-EMAIL_CAMPAIGN_2018_02_27_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_6b87f680a1-e658122d22-61366573
Wenn mir persönlich hohe Preise in DK aufgefallen sind, dann insbesondere beim Obst und Gemüse.

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H. C. Andersen
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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 11:52 
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Und bei Mineralwasser

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Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 13:00 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
Und bei Mineralwasser

300%! :mrgreen:
Dann schon lieber das dänische Bier,- besteht ja zu 93% aus Wasser mit Kohlensäure.
Komisch, dass das nicht so viel teurer als in D ist. 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 21:11 
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die Nachfrage regelt den Preis.... Bier ist ja überall im Überfluss zu bekommen, wahrscheinlich ernähren sich die meisten Touris von Allohol :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 21:22 
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Hej,

ein deutscher Tourist in DK benimmt sich
nicht so wie die auf Malle.
Das weiss ich aus den vielen Berichten hier im Forum :oops: :P :wink:

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 26.06.2018, 21:50 
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Beiträge: 521
Wohnort: Niedersachsen(Nähe Hamburg)
ne, nicht so schweinisch , aber wenn man so sieht was einige an Palletten aus den Märkten schleppen ..... :shock:


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 00:01 
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Hej,

also Dänemark war noch nie "billig", aber immer seinen Preis wert.

Vielleicht sehe ich die Sache ja deshalb anders weil wir hier in den Niederlanden auch ziemlich gesalzene Preise gewohnt sind und dies keineswegs nur beim Benzin.
Drehen wir den Schuh doch einfach einmal um und betrachten die Sache einmal neutral.

In Deutschland hört man immer wieder die Ansicht dass nur die Discounter der breiten Masse mit kleinem Einkommen ein halbwegs auskömmliches Leben ermöglichen.
Aber war jetzt das Huhn oder das Ei zuerst da?

Ganz provokativ gefragt:
Sind die deutschen Discounter entstanden weil viele Arbeitnehmer in Deutschland so schlecht bezahlt werden?
Oder sorgen erst die Discounter mit ihren Ramschpreisen dafür dass man vielen Deutschen eine gerechte Entlohnung vorenthalten kann?

In Dänemark wurden schon immer vergleichsweise faire Löhne bezahlt und deshalb waren die Menschen dort auch immer bereit Preise zu zahlen die nicht durch die Ausbeutung des Verkaufspersonals und die Preisdrückerei bei den Lieferanten bestimmt wurden.
Denn da Dänemark auch im letzten Jahrhundert bei den Kriegen eher ein Nebenschauplatz war, ist dort auch nie viel zerstört worden und es gab somit auch keinerlei Vorwand für die Mächtigen das Volk aufgrund von "Aufbauarbeit" an eng geschnallte Gürtel zu gewöhnen.

_________________
Liebe Grüße

Verena


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 08:12 
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Traesko hat geschrieben:
...also Dänemark war noch nie "billig", aber immer seinen Preis wert.
Was man bei der Relation von Preis zu Qualität z. B. bei Obst und Gemüse nicht behaupten kann.
Traesko hat geschrieben:
Vielleicht sehe ich die Sache ja deshalb anders weil wir hier in den Niederlanden auch ziemlich gesalzene Preise gewohnt sind und dies keineswegs nur beim Benzin.
Das wird‘s sein, alles eine Frage der Relativität und in europäischen Vergleich liegen die Preise in DK nach den statistischen Erhebungen eben relativ zu anderen europäischen Ländern deutlich höher. Das ist Fakt und nicht wegzudiskutieren.


OT
Traesko hat geschrieben:
Drehen wir den Schuh doch einfach einmal um und betrachten die Sache einmal neutral.
In Deutschland hört man immer wieder die Ansicht dass nur die Discounter der breiten Masse mit kleinem Einkommen ein halbwegs auskömmliches Leben ermöglichen.
Aber war jetzt das Huhn oder das Ei zuerst da?

Ganz provokativ gefragt:
Sind die deutschen Discounter entstanden weil viele Arbeitnehmer in Deutschland so schlecht bezahlt werden?
Oder sorgen erst die Discounter mit ihren Ramschpreisen dafür dass man vielen Deutschen eine gerechte Entlohnung vorenthalten kann?

In Dänemark wurden schon immer vergleichsweise faire Löhne bezahlt und deshalb waren die Menschen dort auch immer bereit Preise zu zahlen die nicht durch die Ausbeutung des Verkaufspersonals und die Preisdrückerei bei den Lieferanten bestimmt wurden.
Denn da Dänemark auch im letzten Jahrhundert bei den Kriegen eher ein Nebenschauplatz war, ist dort auch nie viel zerstört worden und es gab somit auch keinerlei Vorwand für die Mächtigen das Volk aufgrund von "Aufbauarbeit" an eng geschnallte Gürtel zu gewöhnen.
Den „Schuh umgedreht“ und „neutral betrachtet“ nenne ich diese Spekulationen nicht gerade.
Die wirtschaftlichen Prinzipien der Gewinnmaximierung gelten nicht nur in D.

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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 09:54 
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Beiträge: 16
Ganz allgemein gesehen ...

Für die Preisentwicklung sind wir Konsumenten ganz alleine verantwortlich!

Wenn der Anbieter merkt, dass er seine Ware nicht verkaufen kann, dann wird er den Preis senken oder die Qualität verbessern. So lange es den (meisten) Konsumenten egal ist, woher die Ware kommt bzw. wo und wie diese hergestellt wird oder ob sich der Inhalt verringert hat oder schlicht das Preis-Leistung-Verhältnis nicht (mehr) passt, so lange werden alle Anbieter an der Preisschraube drehen und/oder versuchen, die Herstellungskosten zu senken, egal auf welche Art und Weise.

Allerdings, umgekehrt gilt genauso, Qualität hat ihren Preis und die Nachfrage regelt das Angebot. Jeder sollte für sich überlegen, wo es für Mensch und Umwelt Sinn macht bzw. ok ist, nur auf den niedrigsten Preis abzufahren oder auch mal etwas mehr auszugeben, wenn denn auch die Qualität überdurchschnittlich gut ist. Konkret also, nicht nur Preis und Herstellerimage sollten kaufentscheidend sein. Hin und wieder mal Preise vergleichen, etwas genauer auf's Ettikett schauen oder Meinungen zu bestimmten Waren "googlen", kann sich oft lohnen - für den Menschen, als Konsumenten, als auch für Tier und Umwelt.

Amen ... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 12:01 
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Beiträge: 4020
Wohnort: Hvergelmir
Erik M. hat geschrieben:
Wenn der Anbieter merkt, dass er seine Ware nicht verkaufen kann, dann wird er den Preis senken oder die Qualität verbessern. So lange es den (meisten) Konsumenten egal ist, woher die Ware kommt bzw. wo und wie diese hergestellt wird oder ob sich der Inhalt verringert hat oder schlicht das Preis-Leistung-Verhältnis nicht (mehr) passt, so lange werden alle Anbieter an der Preisschraube drehen und/oder versuchen, die Herstellungskosten zu senken, egal auf welche Art und Weise.


Ist ja wohl richtig, für das jeweilige Land,
hat aber nichts zutun mit einem Preisvergleich zwischen Deutschland und Dänemark
und das war ja wohl der Grund dieses Threads.
Ich glaube nicht das z.B ARLA die Preise in Dänemark senkt, wenn sie in Deutschland ihren Käse
(bezieht sich auf das Produkt, nicht auf die Qualität)
nicht mehr verkaufen können.

Detlef

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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 27.06.2018, 13:55 
Tatzelwurm hat geschrieben:
Hej,

ein deutscher Tourist in DK benimmt sich
nicht so wie die auf Malle.

Einer nicht, aber mehrere. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 14.07.2018, 16:12 
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25örefan hat geschrieben:
Gefühlt empfinde ich DK über einen Beonachtungszeitraum von mittlerweile über 50 Jahren nicht wesentlich teurer als D.


Hej,

für mich als Ferienhausurlauber ist DK sogar sehr viel günstiger als DK!

Seit Tagen suche ich mir bei diversen Anbietern und Portalen die Finger wund um auf Rügen, im September, ein vergleichbares Ferienhaus zu finden welches ich im Juni/Juli in Napstjært und Tversted hatte.

Im Bereich um die 500 Euro, für zwei Wochen, ist da absolut nichts ähnliches zu finden.

Wenn überhaupt, werden zu dem Preis nur kleine Ferienwohnungen oder Bungalows, direkt im oder neben dem Wonhaus des Eigentümers angeboten.

Die Apartmentanlage "Strandparadies" in Juliusruh, in der ich 2011, 2013 und 2015 meinen Urlaub verbrachte, wird nicht mehr vermarktet.

Dort war das Preis/leistungsverhältnis selbst in der Haupsaison noch ok und man wohnte nur 30 Meter vom schönen Strand entfernt.

Für einen preiswerten und entspannten Ferienhaus-Urlaub, in der Vor - und Nachsaison, führt kein Weg an DK vorbei!

_________________
Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor

Der Ölschnitzsee in Oberfranken


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 14.07.2018, 19:39 
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Beiträge: 150
Wohnort: Hamburg
500,-€ für 2 Wochen in der Hauptsaison in DK? Glückwunsch, so einen Preis habe ich noch nie gesehen - nicht mal bei den Bruchbuden.
Wenn ich bei Fejo für nächstes Jahr als Start 20.07.2018 eingebe und dann für 2 Wochen Häuser bis 500,-€ suche, findet man genau
ein Haus in Gesamtdänemark...


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 Betreff des Beitrags: Re: DK doch teuer?
BeitragVerfasst: 14.07.2018, 20:45 
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Wohnort: Hamburg
Ja, das ist die Bruchbude an der Hauptstraße in Vrist... :mrgreen: :mrgreen:

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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