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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 17:41 
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Beiträge: 5
Hej,
ich benötige Tipps zum weiteren Vorgehen.
Letztes Jahr habe ich mit viel Vorfreude ein kleines Ferienhaus reserviert, um dort dieses Jahr für drei Wochen meinen Urlaub an der Nordsee zu verbringen. Ich kenne das Haus bereits, da ich dort schon zweimal die Ferien verbracht habe. Bisher war es recht hochwertig ausgestattet, war und ist dafür aber auch mit über 500 Euro Miete in der Woche in der Nebensaison für ca. 50qm, zwei einfache Schlafzimmer und ein kleines Bad mit Sauna vergleichweise teuer. Da mir die Lage gefiel, eine schöne geschlossene Terrasse für den mitreisenden Vierbeiner und vor allem eine gute Einrichtung vorhanden war, habe ich den Preis aber akzeptiert.
Die Beschreibung im Internet zum Zeitpunkt der Buchung (und die bisherige Ausstattung) war so:
"Kleines helles und geschmackvoll eingerichtetes Ferienhaus für 4 Personen, auf einem kleinen Dünengrundstück gelegen und nur 400 Meter vom Strand und Ort entfernt. … Das Wohnzimmer verfügt über eine gemütliche Ledercouch und zwei Ledersessel. "
Diese Beschreibung entsprach auch den Tatsachen, es waren z.B. zwei sehr gute, superbequeme Relaxsessel und eine hochwertige Ledercouch vorhanden. Die Esszimmerstühle waren ebenfalls mit Leder bezogen und ganz bequem. Nun wurden gerade neue Bilder vom Haus veröffentlicht, weil das Haus von (neuen) Besitzern neu eingerichtet wurde und zwar so, dass ich das Haus leider nicht ein drittes Mal gebucht hätte.
"Holzklasse" trifft es hier leider auf den Punkt: Die beiden neuen "Sessel" sind nur noch Holzsessel mit geflochtenen Bändern auf der Sitz-und Rückenfläche, denen man schon auf den Bilder ansieht, dass da kein normaler Mensch länger als drei Minuten ohne Beschwerden darauf sitzen kann. Die neuen Stühle sind einfache Holzstühle mit Metallgerüst. Die ehemals gute Ledercouch ist weg, dafür ein Dreisitzer aus Stoff vorhanden, auf dem nur zwei Personen sitzen können, da auf der Ecke für die dritte Person ein Auszug zum Liegen da ist. Das Preisniveau der Einrichtung und die zu erwartende Bequemlichkeit sind deutlich sichtbar gesunken. Nun war aber gerade die gemütliche Einrichtung für mich ein Grund das Haus zum dritten Mal zu buchen und nun bekomme ich ein Haus in der "Holzklasse" in der Preisklasse für ein eher besseres Niveau. Ziemlich entsetzt habe ich freundlich das Vermietungsbüro angeschrieben und darum gebeten, darauf hinzuwirken, dass der Zustand zum Zeitpunkt der Buchung wieder soweit hergestellt wird, dass zumindest wieder vernünftige, gepolsterte (!) Sessel in das Haus gestellt werden. Nun habe ich eine zwar freundliche Antwort bekommen, jedoch mit dem Hinweis, dass die neuen Eigentümer das Haus neu nach ihrem Geschmack eingerichtet haben und man nichts daran ändern kann, dass die Eigentümer zwei neue Sessel in das Haus gestellt haben. Da die Unbequemlichkeit der Sessel aber wohl sehr offenkundig ist, hat man mir immerhin angeboten, mir Auflagen von Gartenstühlen für die Sessel zur Verfügung zu stellen. Ich fürchte nur, dass das bei dieser Art Sessel auch nicht helfen wird.
Wie würdet ihr damit umgehen? Ich finde es im Grunde nicht in Ordnung, wenn sich zwischen Buchung und Urlaub das Einrichtungsniveau so verschlechtert - ich kann ja auch nicht einfach einseitig beschließen weniger Miete zu zahlen.
Hat jemand Erfahrung damit?
Viele Grüße
Esther


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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 18:14 
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Beiträge: 1448
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Kannst du vielleicht einen Link zum Haus einstellen?

Das Vermietungsbüro kann den neuen Besitzer vermutlich nicht vorschreiben, die alte Aussatung annähernd wieder herzustellen,. Allerdings wäre es vom Vermietungsbüro fair gewesen die Kunden, welche vor Besitzerwechsel gebucht haben, zu informieren und die Möglichkeit einzuräumen kostenfreiauf ein anderes Haus umzubuchen.

Ob ein ausgetauschtes Sofa sowie andere Stühle juristisch als wesentliche Änderung durchgehen und somit ein Sonderkündigungsrecht greift, kann ich mir nur schwer vorstellen. Das wäre wohl eher ein plötzlich fehlender Whirlpool oder die mehr vorhandene Saune.

Feriepartner sagt z.B ganz klar, Einrichtung spiegelt Geschmack der Besitzer wieder, für individuelle Erwartungen der Mieter kan FP keine Verantwortung übernehmen.

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 18:54 
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Ist es zufällig das hier?
https://www.fejo.dk/de/haus/UJ61

Diese Art Sessel ist bequemer als es ausschaut und was das Sofa angeht,mit wie vielen Personen fahrt ihr denn?
Ich säße auf dem Ende mit Auszug,aber das ist Geschmackssache.

Ich verstehe deinen Ärger,dass das Haus nicht mehr so ist wie erwartet, aber Geschmackssache düfte kein Stornierungsgrund sein.
Hat sich der Preis in eurer gebuchten Saison geändert? Ist er niedriger? Dann versucht den zu bekommen.
Oder versucht eine kostenfreie Umbuchung zu bekommen indem ihr ein Alternativhaus raussucht.
Sonst bleibt euch nur, euch darauf einzulassen oder gemäß AGB stornieren und dann ggfs Kosten zu tragen, aber so schlimm ist das Mobiliar dann auch nicht.

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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 19:28 
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Beiträge: 5
Hej Mieke,

danke für Deine Antwort, ja das ist es. Im Grunde suche ich tatsächlich nach Ideen als Vorschlag für eine einvernehmliche Lösung. Da ich in dem Ort Stammkundin bin und bisher weitgehend zufrieden war, möchte ich mich ungern so richtig streiten. Das würde mir den Urlaub nur noch mehr verderben.

Was kann man dem Büro in so einem Fall realistisch vorschlagen? Worauf lassen sich die Vermietungsbüros überhaupt ein? Gibt es dazu Erfahrungen? Wäre zumindest ein Entgegenkommen bei der Endreinigung eine Möglichkeit?
Eine Umbuchung wäre zwar grundsätzlich sinnvoll, aber die guten Häuser in dem Ort und vor allem die "Lieblingshäuser " sind für dieses Jahr schon ausgebucht.

Die neue Einrichtung ist zwar mit Kissen, Deko etc. schick zurechtgemacht worden, aber eben nicht mehr das Gleiche wie vorher. Ja, ich gebe gerne zu, dass ich vor allem die tollen Relaxsessel extrem vermissen werden und weiß leider, dass das allein noch kein Rücktrittsgrund ist...Bei Rückenproblemen spielt das aber für mich doch eine Rolle und ich buche mittlerweile fast nur noch Häuser mit solchen Relaxsesseln. Und nun das... Die neuen Sessel würde ich bei Ankunft in ein leeres Zimmer oder in die Sauna verbannen. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich da leider nicht drauf sitzen kann und auch sonst keiner aus der Familie. Es bleibt dann das Sofa, das scheint ja zumindest recht brauchbar zu sein. Immerhin sind nun endlich Internet und Wärmepumpe im Haus, das hat bisher dort gefehlt.

Die Preise sind laut Saisontabelle bisher unverändert, das werde ich aber beobachten. Zur Zeit sind da Winterangebote inkl. Endreinigung vorhanden, die gute 100 Euro unter dem Normalpreis liegen.

In den AGB des Vermieters steht heute im Internet zur Einrichtung:
"Die Ferienhäuser haben alle Private Hauseigentümer. Die Eigentümer haben jederzeit die Möglichkeit in Ihrem eigenen Ferienhaus die Ausstattung, sowie das Mobilar zu entfernen oder auch auszutauschen."
In den AGB, die als Anlage zur Buchungsbestätigung und auch zu den früheren Bestätigungen versandt wurden, fehlen aber erstaunlicherweise genau diese Sätze. Vermutlich wurde die Geschäftsbedingungen im Internet kürzlich ergänzt (weshalb wohl?).


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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 21:24 
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Beiträge: 375
mit den Hansens , bzw. den Mädels dort zu verhandeln war früher leichter, die werden immer taffer. In letzter Zeit ist das Thema Endreinigung schwieriger. Früher, wenn nicht geputzt war, haben sie einem die Endreinigung erlassen, jetzt spicht man von Rabatt. Wir finden immer vom selben Vormieter ein nicht geputztes Haus vor, darin ein Schildchen, daß das Haus konrolliert wurde. Beim letzten Mal bin ich auch taff aufgetreten und hab die Endreinigung nicht bezahlt. Man muß einschätzen, was realistisch und fair ist. Wenns nur zwei ausgetauschte Sessel sind, sehe ich wenig Möglichkeiten der Klage. Wir handhaben das seit Jahren so, daß wir super Liegestühle mitnehmen, das sind dann unsere Urlaubsrelaxsessel, die uns keiner austauscht :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 27.01.2020, 21:37 
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Hej Esther,
ich verstehe deine Enttäuschung ganz wirklich!
Wir brauchen überhaupt kein Sofa. Niemand von uns würde je darauf liegen oder sitzen. Wir haben auch zu Hause nur ein kleines, von Junior verschmähtes im jetzt "Gästezimmer". Auch wir buchen nur Häuser, die ganz offensichtlich Relaxsessel oder aber mindestens diese Art Poeng - Sessel haben. Ohne dies - no go.
Von daher kann ich sehr gut nachempfinden, dass du/ihr nun enttäuscht seid. Ihr habt auf die tolle Erfahrung in und mit diesem Haus gebaut und es mit gutem Gefühl und dem Glauben, es so wie in Erinnerung und zur Zeit der Buchung auch angebotenem Zustand bewohnen zu können.

Allerdings verstehe ich nicht, was dir oder euch ein finanzielles Entgegenkommen bringen soll.
Du sagst, du kannst darauf nicht sitzen wegen Rückenproblemen. Das wird auch ein Erlassen der Kosten für Endreinigung (zum Beispiel) nicht ändern.
Konsequenterweise müsstest du dann tatsächlich stornieren, wenn gesundheitliche Aspekte einen erholsamen Urlaub unter diesen (neuen) Umständen nicht ermöglichen.

Zitat:
Sonst bleibt euch nur, euch darauf einzulassen oder gemäß AGB stornieren und dann ggfs Kosten zu tragen, aber so schlimm ist das Mobiliar dann auch nicht.

Mir gefällt es sogar sehr gut. :!:


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BeitragVerfasst: 28.01.2020, 11:01 
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Esther hat geschrieben:
Was kann man dem Büro in so einem Fall realistisch vorschlagen? Worauf lassen sich die Vermietungsbüros überhaupt ein? Gibt es dazu Erfahrungen? Wäre zumindest ein Entgegenkommen bei der Endreinigung eine Möglichkeit?

In den AGB des Vermieters steht heute im Internet zur Einrichtung:
"Die Ferienhäuser haben alle Private Hauseigentümer. Die Eigentümer haben jederzeit die Möglichkeit in Ihrem eigenen Ferienhaus die Ausstattung, sowie das Mobilar zu entfernen oder auch auszutauschen."
In den AGB, die als Anlage zur Buchungsbestätigung und auch zu den früheren Bestätigungen versandt wurden, fehlen aber erstaunlicherweise genau diese Sätze. Vermutlich wurde die Geschäftsbedingungen im Internet kürzlich ergänzt (weshalb wohl?).


Gestern stand der Satz auch so in den AGB, das haben ja andere Anbieter auch seit Jahren und ist für mich nachvollziehbar.
Und selbst wenn es nicht drin steht: Eigentlich versteht es sich doch von selbst, dass es zu Änderungen beim Mobiliar kommen kann, als Kunde will ja auch niemand alte ranzige Sofas oder olle Betten.
Ihr bekommt Sofa und Sessel in objektiv betrachtet angemessener Qualität und Menge, der Rest ist subjektives Problem. Doof, ist aber so.
Am realistischen sehe ich noch Alternativhaus suchen mit Hinweis auf Rückenprobleme und Bitte um kostenfreie Umbuchung, aber auch das wäre nur Kulanz. Zur Endreinigung sehe ich schlicht keinen Zusammenhang.Und ich würde mir überlegen, ob du als Stammkundin nicht mehr kaputt machst als das es nutzt.

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BeitragVerfasst: 28.01.2020, 14:55 
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Beiträge: 3
Hallo,

ich persönlich finde die neue Ausstattung gar nicht schlecht. Aber über Geschmäcker lässt sich streiten.

In der aktuellen Beschreibung steht übrigens noch: ..." Das Wohnzimmer verfügt über über eine gemütliche Lerdercouch und zwei Ledersessel"....

Ich würde nochmal das Vermieterbüro kontaktieren und eine kostenfreie Umbuchung verlangen. Einfach mal behaupten, dass ihr das Haus gerade wegen der Ledermöbel angemietet habt (auch mal in Eure bei Buchung gültige AGB schauen, denn nur die ist für Euch maßgebend..

Gruß


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BeitragVerfasst: 28.01.2020, 17:51 
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Hej
Wo ist da ein Problem ?? Jeder Hauseigner kann wann Er will modernisieren usw.
Dazu bedarf es keiner Zustimmung eines Vermietungsbüros oder eines Anbieters.
Zumal es hier sogar noch einen Besitzerwechsel gegeben hat.
Also kann es vorkommen , dass das Mobiliar getauscht wurde , nachdem die
Prospekte gedruckt waren. Ausserdem ist ja auch modernisiert worden , eine
Wärmepumpe wurde eingebaut und es hat Internet ohne Anhebung der Mietkosten.
Also sogar noch ein Vorteil. Das Haus ist geschmackvoll eingerichtet und nicht zu teuer.
"Holzklasse" sieht anders aus.


Gruss Peter

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Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt


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BeitragVerfasst: 28.01.2020, 20:03 
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Beiträge: 102
Ich finde es total Lustig

Allein der Gedanke so eine Hütte, die auch in der HS sehr günstig ist, wegen ausrangierter Fernsehsessel zu mieten, absolut crazy.

Das neue Sofa ist allein schon bedeutend besser als in vielen anderen Buden der Preisklasse.

Sachen gibt's


Ich buche so an die dreißig Hotel Übernachtungen im Jahr, zu 90 Prozent bekomme ich aber nie die Zimmer,wie sie auf den Portalen angepriesen werden, ich käme gar nicht mehr zum schlafen, würde ich jedesmal so ein bohai machen.

Seid froh daß ihr eine anscheinend neuere Einrichtung vorfindet und nicht wie üblich für den Preis den ausrangierten Sperrmüll


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BeitragVerfasst: 28.01.2020, 23:09 
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Beiträge: 5
Hej,

danke für Eure Überlegungen und die zum Teil sehr konstruktiven Beiträge.

An die Mitnahme von klappbaren Liegestühlen habe ich auch schon gedacht, danke an Lorch!
Danke auch an Polly, anscheinend bin ich ja nicht die einzige, die vor der Buchung genau auf die Einrichtung schaut. Im Grunde kenne ich das von Verwandten und Bekannten auch nicht anders, als dass genau geschaut und ausgewählt wird.

Und danke für die Tipps und Überlegungen zu Umbuchungen. Habe mal die noch verfügbaren Häuser in der Zeit gescheckt, das wird dann aber eher schlimmer... und für den vierbeinigen Reisegefährten sollte schon eine geschlossene Terrasse vorhanden sein. In dem Ort sind die guten Häuser ja weit im voraus ausgebucht. Stornierungen sind bei den AGB des Anbieters ein sehr spezielles Thema für sich, da gibt es nämlich im Grunde keine Stornierungsregelungen wie bei anderen Anbietern, außer gegen eine extrem teure Versicherung der HD. Meine eigene Rücktrittsversicherung wird nun vollkommen zu Recht natürlich nicht einspringen, daher würde ich auf über 1600 Euro sitzenbleiben und das übersteigt dann doch meine Schmerzgrenze sehr weit nach oben! Das steht also nicht zur Diskussion und Kulanz erwarte ich in dem Fall nicht. Bei der Konkurrenz von Vermietungsbüros im Ort wird kein Büro die Eigentümer mehr freiwillig belasten wollen. In den letzten Jahren wechseln die Eigentümer ziemlich viel zwischen den örtlichen Anbietern hin und her, das macht sich bemerkbar und erklärt wohl manches.

Über Geschmack lässt sich tatsächlich streiten, aber da es ja um meinen Urlaub geht, zählt für mich nun mal mein Geschmack, da bin ich egoistisch und stehe dazu ;-. Im Laufe von mehr als dreißig Ferienhausaufenthalten und nach einigen einschlägigen Erfahrungen (Schnecken und Schimmel im Bad, durchhängende Betten etc., aber dazu dürften ja die meisten eigene Erfahrungen haben) bin ich mittlerweile auch einfach anspruchsvoller geworden.
Mit dem Sofa werde ich dann aber auch leben können, das ist ja zumindest mit Polstern versehen...

Es ist eben ein Unterschied, ob man nur ein, zwei Nächte im Hotel verbringt, womöglich aus beruflichen Gründen oder in einem Haus drei Wochen Urlaub verbringen will. Bin oft auf Dienstreisen, da bin ich auch deutlich schmerzfreier. Dummerweise wurde das Haus gerade im Dezember verkauft und die letztes Jahr nagelneuen (und keineswegs ausrangierten oder sperrmüllreifen) Sessel scheinen mitsamt von anderen Teilen der guten Einrichtung mit den alten Besitzern verschwunden zu sein. War wohl nicht im Kaufpreis drin...

Für mich ist das Fazit:
-eigene Liegestühle kommen mit
-ich hoffe auf ausgezeichnetes Wetter, um möglichst viel Zeit draußen und auf der Terrasse verbringen zu können. (Letztes Jahr sind uns im September fast Flossen und Kiemen bei so viel Regen gewachsen und oft genug durfte die Kleidung nach dem Spazierengehen in der Dusche abtropfen...)
-für die nächsten Ferien sind schon andere Häuser reserviert. In meinem anderen Lieblingshaus bei einem anderen Anbieter vor Ort wurden die Möbel letztes Jahr auch gewechselt, aber gegen nahezu identische neue Möbel inkl. neuer Relaxsessel. Da werde ich dann zumindest den Herbsturlaub ohne Überraschungen verbringen können. Hoffe ich jedenfalls..;-).


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BeitragVerfasst: 29.01.2020, 06:28 
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Zitat:
Im Laufe von mehr als dreißig Ferienhausaufenthalten und nach einigen einschlägigen Erfahrungen (Schnecken und Schimmel im Bad, durchhängende Betten etc., aber dazu dürften ja die meisten eigene Erfahrungen haben) bin ich mittlerweile auch einfach anspruchsvoller geworden.


Wobei das ja ohne Zweifel Mängel sind, die niemand akzeptieren würde.
Und ich denke, das den meisten Urlaubern die Innenrichtung nicht komplett egal ist und schauen, ob sie Inneneinrichtung vom Haus gemütlich/ansprechend finden

Zitat:
Dummerweise wurde das Haus gerade im Dezember verkauft und die letztes Jahr nagelneuen (und keineswegs ausrangierten oder sperrmüllreifen) Sessel scheinen mitsamt von anderen Teilen der guten Einrichtung mit den alten Besitzern verschwunden zu sein. War wohl nicht im Kaufpreis drin..

Muss ja nicht zwingend etwas mit Kaufpreis zu tun haben, vielleicht wollten die alten Hausbesitzer die Sessel mit ins neue Haus nehmen, vielleicht wollten die neuen Besitzer, auch die haben ein Recht auf ihren eigenen Geschmack, die Sessel nicht....

Ich finde, der Thread hat einen interessanten Aspekt:

Wir alle wissen doch, dass die Häuser in Privatbesitz sind und vielfach auch von den Hausbesitzern selber genutzt werden und keine reinen Renditeobjekte, die nach Schema F durchmöbliert und vlt. genauso irgendwann ersetzt werden ( ich muss dabei an niederländ. Ferienparks denken, ein Haus wie das andere innen wie außen :( )

Mich würde wirklich interessieren, wie sich die Urlauber das praktisch vorstellen, wie es gehen soll, sei es bei Renovierungen oder Besitzerwechsel, wann da aus Urlaubersicht ein Wechsel der Inneneinrichtung statthaft ist? Wie soll das eurer Meinung nach durchführbar sein, ohne das Urlauber betroffen sind? Zu welchem Zeitpunkt? Was erwartet ihr vom Vermietungsbüro?

Ich habe keine Idee, wie das stattfinden soll, ohne dass es irgendeinen Urlauber betrifft, der plötzlich mit anderer Möblierung leben muss.
Ein Haus deswegen erst mal aus der Vermietung nehmen bis die neue Optik hergestellt ist, fände ich persönlich übertrieben und Vorschriften seintens der FJ-Anbieter wann Möbelwechsel stattfinden dürfen, sind wohl kaum durchzusetzen, sonst hätten nicht fast alle mir bekannten Anbieter (in den AGB und/oder den Infos) den Hinweis , dass sie nur zwischen Besitzer und Urlauber vermitteln und die Einrichtung dem Geschmack der Besitzer entspricht

Ich würde vom Büro dann eine Info erwarten, wenn sich Merkmale wesentlich ändern, die das Haus abwerten ( z.B.keine Sauna mehr, kein Geschirrspüler, anderes Heizungssystem, wackelige Sperrmüllmöbel)
Bei allem was beweglich ist fände ich einen Wechsel auf neu nicht schlimm solange versprochene Ausstatungsmerkmale wie Sofa/Sessel nicht ganz wegfallen.

Wie seht ihr das? Freue mich auf eure Antworten

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BeitragVerfasst: 29.01.2020, 08:44 
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Hej,

was war es früher schön als es nur die klitzekleinen Bildchen in den Katalogen zu sehen gab und man vor Ort dann eine Überraschung erleben durfte. Man wusste ja definitiv nicht, was einen erwartet. Dadurch war dann der Wow-Effekt auch einfach wirklich Wow.

Heute guckt man sich jedes Bildchen in zigfacher Vergrößerung an und beschwert sich dann, wenn selbst das Geschirr in den Schränken nicht das ist, was zuvor abgebildet war :roll:

Sicher sucht man sich ein Haus nach seinen Bedürfnissen aus und achtet dabei vielleicht auch auf die Inneneinrichtung. Aber es ist doch bekannt, dass diese Ferienhäuser in privater Hand sind und jeder Eigentümer es einrichten kann, wie er möchte und wenn er jede Woche sein Mobiliar auswechselt ist das auch seine Sache.
Übrigens steht das auch explizit in den Bedingungen der Vermietungsbüros.

Gerade diese Individualität der einzelnen Häuser macht ja auch den Reiz eines Urlaubs in einem dänischem Ferienhaus aus.

Schlimm wäre es nur, wenn auf einmal kein Kühlschrank mehr vorhanden ist, da würde selbst ich mich beschweren :wink:

Hilsen Herma


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BeitragVerfasst: 29.01.2020, 10:19 
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Es ist schon ärgerlich, wenn ein Haus, ob von den Abbildungen her oder aus Vorerfahrung auch aufgrund einer bestimmten Inneneinrichtung/ Möblierung gebucht wurde und ich kann die Enttäuschung verstehen, wenn plötzlich statt gemütlicher Fernsehsessel, kuschliger Couch und bequemer Bestuhlung eher streng designte Varianten vom Vermieter zwecks Modernisierung gewählt wurden. Eine zeitlang gehörten zum Neuausstattungsprogramm von Ferienhäusern statt Couch jene (Ikea-)Sofas, die nur ein aufrechtes Sitzen erlaubten und überdies nur Seitenlehnen aus Holz ohne Polsterung besaßen. Auch Sessel dieser Minimalaustattung gab es dazu. Die waren zwar modern (und ikeagünstig) aber weder optisch noch Sitz- und liegetechnisch bequem und gemütlich. Dies war und ist für uns ein Ausschlußkriterium gerade für die Vor- und Nachsaison, während derer man den ein Innenbereichen Ferienhaus mehr nutzt als möglicherweise im Sommer.
Eine Lösung des Problems hinsichtlich der Darstellung auf den Buchungsseiten sehe ich nicht, wobei es ja sicher jedem Vermieter daran gelegen ist seine Renovierungsarbeiten- und Modernisierungsbemühungen möglichst zeitnah zu kommunizieren.
Rein rechtlich sehe ich da wenig Chancen auf einen kostenlosen Stornierungsanspruch ohne möglicherweise schon fällige Gebühren.
PS
Herma schrieb
Zitat:
Gerade diese Individualität der einzelnen Häuser macht ja auch den Reiz eines Urlaubs in einem dänischem Ferienhaus aus.
So sehe ich das auch.
Allerdings war im vorliegendem Fall war ja gerade diese Individualität der Möblierung das Auswahl- und Buchungskriterium.
Umso verständlich ärgerlicher, wenn der Kunde diese anders als bei der Buchung aus den Abbildungen erkenntlich in der Realität (deutlich) verändert vorfindet.

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BeitragVerfasst: 29.01.2020, 11:59 
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Zitat:
Mich würde wirklich interessieren, wie sich die Urlauber das praktisch vorstellen, wie es gehen soll, sei es bei Renovierungen oder Besitzerwechsel, wann da aus Urlaubersicht ein Wechsel der Inneneinrichtung statthaft ist? Wie soll das eurer Meinung nach durchführbar sein, ohne das Urlauber betroffen sind? Zu welchem Zeitpunkt? Was erwartet ihr vom Vermietungsbüro?


Das Chaos wäre in meinen Augen nicht händelbar.
Die Buchungskalender sind mindestens 1 Jahr im Voraus frei geschaltet. In dieser Zeit passiert oft viel, was vorher nicht planbar war.
Gerade Sitzmöbel oder Gartenmöbel erleiden mitunter schneller den Möbeltod als man denkt. So in unserem Haus scheinbar auch geschehen im letzten Jahr. Zwischen Juni und November hat sich das Leder zum großen Teil "abgelöst"... wir wissen nicht, was da passiert ist. Gottlob wurden die Sessel fast 1:1 im Modell wieder erneuert, wie wir erleichtert feststellen konnten. Hätte aber auch anders sein können... . :D
Zitat:
 Auch Sessel dieser Minimalaustattung....

Sind uns auch mal passiert. :roll: Mein Mann ist fast 2m groß. Genauso gut könnte ich ihn dann auf einen Melkschemel setzen. Das wäre für seinen Rücken wahrscheinlich noch bequemer.

Es ist schon ganz gut, dass man anhand der Fotos schauen und aussuchen kann, welches Haus gut mit den Ansprüchen und Gewohnheiten harmonisiert.
Nichts muss perfekt sein aber so rund, dass man sich wohlfühlt. Überraschungen und Improvisation inbegriffen. :D

An der (technischen) Grundausstattung sollte meiner Meinung nach generell nichts verändert werden (dürfen). Zumindest nicht zum negativen aber ich denke, das wird auch seltenst der Fall sein.

Nicht die Inneneinrichtung betreffend aber das Grundstück bzw. dessen Einfriedung: ein Kriterium, was für viele auch eine enorme Rolle spielt.
Wir beobachten zunehmend massive Auslichtung der Grundstücke bis hin zu Kahlschlag. Das ist relativ planbar und sollte einen Hinweis wert sein.
Zumal viele Häuser mit einem uneinsehbarem Grundstück mit schönem Baumbestand (Tiere!!!) hervorgehobenund bebildert werden - die Fotos und die Beschreibung aber nach der Rodung nicht aktualisiert werden.
Da wäre ich sauer. :mrgreen:

Erwähnen möchte ich unbedingt, dass wir uns glücklich schätzen dürfen, dass es diese Möglichkeit für einen wunderschönen Urlaub überhaupt gibt.
Und zu allermeist nicht zu Wucherpreisen wird uns fremdes und privates Eigentum vertrauensvoll zur Verfügung gestellt.
Gemeckert wird schnell aber Dankbarkeit kommt selten.


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