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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 10:53 
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Beiträge: 82
In der JydskeVestkysten war jetzt online ein Beitrag über einen Vorfall auf Helgenæs mit einer Schwerverletzten verursacht durch Kühe.
https://jv.dk/artikel/overfaldet-af-vilde-k%C3%B8er-67-%C3%A5rig-kvinde-h%C3%A5rdt-kv%C3%A6stet-p%C3%A5-helgen%C3%A6s-2020-9-27

In diesem Fall war die Gruppe ohne Hund unterwegs, begegnete aber einem Pärchen mit Hund an der Leine. Der Hundehalter wurde von den Kühen ins Wasser gescheucht und verlor dabei wohl die Leine aus der Hand. Jedenfalls wurde die andere Gruppe dann von den Kühen attackiert. Neben ein paar kleineren Blessuren gab es eine Schwerverletzte.

Wenn ich den Text richtig verstehe waren auch Kälber in der Herde dabei. Ich vermute daher, daß hier zumindest auch Mutterkühe mit ihren Kälbern in der Herde waren.

Sonst hört man derartige Vorfälle eher aus den Alpen aber das ist natürlich keine spezielle Eigenart österreichischer Kühe. Ich selbst bin neulich im Norddeutschen Flachland (auf einem Wanderweg) über eine Weide mit Kühen+Kälbern gegangen. Dort hielten wir uns (auch ohne Hund) auch immer nah am Zaun und hatten die Kühe stets im Blick (und sie uns). Der Abstand war groß genug so daß der nächste Übertritt noch rechtzeitig zu erreichen gewesen wäre.

Das Fazit daraus wäre wohl schlicht keine Gebiete mit Kühen zu betreten, wenn eigene oder Fremde Hunde in der Nähe sind. Und natürlich generell Vorsicht bei diesen "Tierchen" walten zu lassen. Eine Herde mit neugierigen Jungbullen mag zunächst harmloser erscheinen als eine mit Mutterkühen samt Kälbern aber es ist nie verkehrt den nächsten Zaun gleich in der Nähe zu wissen. ;-)


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 12:43 
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Beiträge: 591
Geht einfach nicht auf eingezäunten Weidegrund! Mit oder ohne Hund!
Weder meine Schafe noch eingestellten Pferde kommen freiwillig an den Zaun. Und einen Streichelzoo habe ich ebenfalls nicht.
Wer unerlaubt auf meine Weiden kommt tut das auf eigene Gefahr.
Wenn ich! da Leute erwische die da nichts zu suchen haben können sie von Glück reden ; wenn mein 90 Kg Kaukase Attila sie dort erwischt oder einen Hund der glaubt den ,, Schäferhund " heraushängen zu müssen und auf meiner Weide hinter den Schafen herprescht …….
Es hat in unserer Gegend auch schon Youtube Idioten gegeben die auf Weiden gehen um vor Kühen oder anderen Weidetieren den ,, Hampelmann" zu machen!
Mit der Folge das die Tiere in Panik in die Zäune gerannt sind. Der Vorfall mit den Kühen hat gezeigt das es auch mal anders ausgehen kann ; der Weg über eine Weide ist nicht das Gleiche wie der, zuweilen gern gradlinig genutzte Weg um über fremde Sommerhausgrundstücke direkt zum Strand zu kommen!


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 12:58 
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Ich bin mir bzgl. Dänemark nicht sicher, aber in Deutschland (auch Großbritannien oder Österreich) zumindest führen "offizielle" und auch markierte Wanderwege manchmal auch über bewirtschaftete Weiden. Zu diesem Zweck gibt es entweder spezielle Zugangstüren (Luxusvariante) oder eben sogenannte "Übertritte". Das sind dann nicht viel mehr als ein paar zusammengenagelte Latten die das überschreiten des Zaunes ermöglichen.

Wenn jemand so eine Weide mit Hund überquert so handelt er zwar nicht rechtswidrig, aber in bestimmten Fällen eben leichtsinnig. Und... wie man es in diesem Beitrag sehen kann, muss es nicht einmal der eigene Hund sein.


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 14:41 
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In Dänemark ist es auch so. Wir kennen die begehbaren Viehweiden u. a. von Helgenæs, Kalø Slotsruin oder Skallingen.
Im Gegensatz zu Skallingen, wo die Mitführung eines Hundes absolut verboten ist, hatten wir unsere damalige Hündin an den anderen Orten dabei - und keines der Schafe (auf Helgenæs) oder der Kühe (Kalø Slotsruin) hat sich auch nur ansatzweise für uns oder den Hund interessiert.

Man weiß nicht, was dem Vorfall vorausgegangen ist. Der Hundebesitzer soll den Hund ja zunächst an der Leine gehabt und ihn wohl erst losgemacht haben, nachdem er sich vor den Kühen knietief ins Wasser gerettet hatte.


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 17:32 
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Beiträge: 591
Wann ward Ihr denn dort?
Wenn Kühe Ihre jungen Kälber dabei haben sollte man mit und ohne Hund den Tieren nicht unbedingt den Rücken zuwenden!
Wer hier als ,, Landei" aufgewachsen ist weis das auch!
Wenn nur ein Kalb eine Angstreaktion zeigt könnten sich alle Muttertiere dazu aufgerufen fühlen alles und jeden , von dem eine Gefahr auszugehen erscheint zu attackieren. Da nehmen sich ausnahmsweise die Instinkte von Mensch & Tier nichts.


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 18:13 
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Registriert: 25.09.2013, 15:48
Beiträge: 801
Wohnort: Lüneburger Heide
Auf Skallingen war das im Juni 2013; und Helgenæs sowie Kalø Slotsruin war im Oktober 2010.
Ich meine mich erinnern zu können, dass es auch Hinweistafeln mit Verhaltensregeln gab.
Kalø Slotsruin ist eine Sehenswürdigkeit mit sicherlich Hunderten oder mehr Besuchern in der Saison.

Im dänischen Wikipedia gibt's auch ein Foto von den "fritgående køer på slotsruinen om sommeren" (siehe "Galleri")
https://da.wikipedia.org/wiki/Kal%C3%B8_Slotsruin

Schreiben hier keine Djursland-Fans? :wink:


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BeitragVerfasst: 28.09.2020, 18:21 
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Beiträge: 801
Wohnort: Lüneburger Heide
Auf Skallingen grasen sogar 600 Tiere von 20 Landwirten - gehütet von einem "Cowboy".
Zitat:
Skallingen - Det vilde Vesten

Tættere på Det vilde Vesten kommer du næppe i Danmark. Så snart du kører eller cykler over kvægristen og ud på Skomagersletten, er det kvæget, der bestemmer farten på vejen. I sommerhalvåret er der 600 kvæg og en enkelt cowboy. Det er Naturstyrelsens mand, som også kalder sig for hyrde og kvægdriver, og han ses ofte i området på sin firhjulstrukne ATV.
(...) Køerne tilhører omkring 20 landmænd - primært fra Sydjylland - som med glæde betaler for at overlade kreaturerne til det vilde liv på Skallingen.

Naturstyrelsen.dk: Sehenswürdigeiten auf der Skallingenund Langli https://de.naturstyrelsen.dk/naturerleb ... digkeiten/


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