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Krank werden in Dänemark,schlechte Karten für den Patienten
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Seite 14 von 15

Autor:  Kanelstang [ 26.08.2010, 20:20 ]
Betreff des Beitrags: 

Ähm, das ist die Islamische Republik Pakistan, der Islam ist dort Staatsreligion...

Ansonsten stimme ich Cimberia zu.
Sicher muss das nicht bedeuten, dass man alles toll findet im dänischen oder deutschen Gesundheitssystem, aber gerade in diesen Tagen verliert das irgendwie an Bedeutung ein bisschen...

Autor:  Landpostbud3220 [ 26.08.2010, 20:47 ]
Betreff des Beitrags: 

genau auf diese Antwort hab ich gewartet............. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Autor:  Lunapaluna [ 27.08.2010, 08:54 ]
Betreff des Beitrags: 

Kanelstang hat geschrieben:
Ähm, das ist die Islamische Republik Pakistan, der Islam ist dort Staatsreligion...

Ansonsten stimme ich Cimberia zu.
Sicher muss das nicht bedeuten, dass man alles toll findet im dänischen oder deutschen Gesundheitssystem, aber gerade in diesen Tagen verliert das irgendwie an Bedeutung ein bisschen...


...dann kønnen wir ja einen neuen Thread aufmachen mit der Überschrift: Wie schlimm ist die ärztliche Versorgung z.Zt. in Pakistan?
Aber mal im Ernst: Das ist doch alles irgendwie ein hinkender Vergleich...!?

Autor:  mieke [ 27.08.2010, 09:09 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
Wir leben aber hier in Europa und nicht in Pakistan, Gott sei Dank !

Zitat:
NA TOLL! Dann sollten wir uns dem ja beugen und alles so hinnehmen, wie es ist.....


Irgendwann muss mal Schluss sein mit dem Gejammer auf hohem Niveau...

Zitat:
genauso sieht es aus, ich bin im neunten monat schwanger und wurde auch nicht durch einen frauenarzt durchsucht, sondern nur durch meinen hausarzt.


Und wo soll das Problem sein?? Der Hausarzt hat das genauso gelernt...

Autor:  melli6788 [ 27.08.2010, 12:46 ]
Betreff des Beitrags:  ...

na wenn das so ist, da fühle ich mich doch gleich viel besser aufgehoben...klar hat der hausarzt das auch gelernt aber es ist nicht sein fachgebiet oder warum gibt es dann nicht einen arzt für alle gebiete??
es ist einfach so das die versorgung gerade für schwangere hier nicht so toll ist wie in deutschland das sagen mir auch die dänen hier, und eine deutsche hebamme die hier im krankenhaus arbeitet aber ich habe mich nun damit abgefunden...denn auch hier in DK kommen kinder zur welt ohne schaden zu tragen.

Autor:  Lunapaluna [ 27.08.2010, 17:18 ]
Betreff des Beitrags: 

..... es ist halt auch sehr ungewohnt, das man sich bei einem Allgemeinmediziner auf`s " Brett" legen muss, ohne Umkleideraum etc.
In Deutschland hatte ich schon eine Top - Schwangerschaftsvorsorge.
Gibt es hier in DK eigentlich diese U - Vorsorge für Baby´s und Kleinkinder?

Autor:  melli6788 [ 27.08.2010, 19:08 ]
Betreff des Beitrags: 

ja die gibt es hier auch...hab aber gehört das es hier nicht so viele impfungen gibt wie in D.

Autor:  kalinka [ 10.01.2011, 11:24 ]
Betreff des Beitrags: 

Heute habe ich einen interessanten Link gefunden.


http://landarzt.wordpress.com/2008/09/1 ... che-danen/[/url]

Autor:  Claudia48 [ 10.01.2011, 13:36 ]
Betreff des Beitrags: 

Funktioniert nicht mit dem Link

Autor:  dina [ 10.01.2011, 13:39 ]
Betreff des Beitrags: 

Hej Claudia, du musst das (/url) entfernen, dann gehts :wink:

LG Tina

Autor:  kalinka [ 10.01.2011, 14:02 ]
Betreff des Beitrags: 

Ja, sorry.Das ist der richtige Link :

http://landarzt.wordpress.com/2008/09/1 ... che-danen/

Autor:  User [ 13.03.2011, 15:33 ]
Betreff des Beitrags: 

Vorschlag des Gesundheitsministers Haarder:

Warum öffentlich, wenn es auch privat geht...

Zitat:
Bertel Haarder: Privathospitaler skal ind på sygehusene
13. mar. 2011 00.06 Indland

Sundhedsminister Bertel Haarder byder privathospitaler inden for på de offentlige sygehuse. Det skriver Jyllands Posten.

I de kommende 10 år skal der investeres omkring 40 mia. kr. i sygehusbyggeri, og sundhedsministeren ser gerne, at der bliver plads til såkaldte private fløje - ”private wings” - hvor private efter udbudsrunder kan udføre operationer og andre behandlinger.

- De private er velkomne på de offentlige sygehuse. Jeg vil opfordre til, at flere private operatører kan leje sig ind i offentligt ejede hospitalsbygninger, hvis de kan klare opgaverne billigere og bedre: Jo mere vi får i udbud, jo bedre, siger Bertel Haarder til Jyllands Posten.

Udmeldingen kommer på baggrund af en analyse fra den borgerlig-liberale tænketank Cepos, der viser, at privathospitalerne med hensyn til standardiserede operationer i gennemsnit er billigere end de mest effektive offentligt drevne friklinikker, hvor man også udfører standard-operationer som f.eks. knæ og grå stær.

Mens privathospitalerne glæder sig over forslaget, har formanden for Danske Regioner, Bent Hansen S, svært ved at se ideen.

- Det bliver noget rod. At få de private ind på de offentlige sygehuse er som at blande koldt og varmt vand. Det dur ikke, og det bliver hundedyrt, siger han.

http://www.dr.dk/nyheder/indland/2011/03/13/000116.htm

Autor:  Joerg [ 14.03.2011, 10:57 ]
Betreff des Beitrags: 

Ich habe mir mal wirklich die Mühe gemacht, und habe mir diese ganze Peinlichkeit durchgelesen.

Meiner Meinung nach sind die Gesundheitssysteme in D und DK absolut vergleichbar und Beide arbeiten auf einem Niveau, was auf der Erde sicherlich im obersten Bereich angsiedelt ist. Aber auch auf diesem hohen Niveau hat das Eine diese Vor- und Nachteile und das Andere hat andere Vor- und Nachteile.

Ich hatte noch keine Probleme mit dem dänischen System. Für mich war es bis jetzt immer besser, als das Deutsche.

Ich hatte eine Leistenbruchoperation. Von der Diagnose bis zur OP vergingen keine 3 Wochen. Alles Top. Nach der OP gab es Schnittchen und Kaffee, alles sauber, alles super im Haderslev Sygehus.

Ich hatte einen Notfall (Druck und Schmerzen in der linken Brust). Ich habe meinen Hausarzt angerufen, ob ich direkt vorbei kommen dürfte, Antwort war: Nein, sofort anhalten (war mit dem Auto in Kolding unterwegs) aund 112 anrufen, ich werde dort abgeholt. Ich war 3 km vom Kolding Sygehus entfernt, also bin ich direkt dort hin gefahren. An der Rezeption hat man mich zur Skadestue geschickt. Dort habe ich meine Geschichte erzählt, auch das mit dem Arzt-Telefonat, und brauchte mich gar nicht mehr hinsetzen, weill ich sofort in einen Behandlungsraum geführt wurde. Ich musste die Nacht dort bleiben, zur Untersuchung und Beobachtung. Alle Untersuchungen wurden direkt im Zimmer durchgeführt, es war alles Tiptop sauber, das Esssen war richtig gut, ebenso die Getränkeauswahl. Nicht zu vergleichen mit der Verpflegung in deutschen Krankenhäusern. Am nächsten Tag durfte ich wieder nach Hause.

Zum Thema Gyn kann ich sagen, dass sich meine Frau auch nicht vom Hausarzt untersuchen lassen wollte. Es war gar kein Problem, eine Überweisung zum Gyn zu bekommen. Man muss nur mal fragen.
Allerdings fenke ich mal so als Laie, dass ein dänischer Hausarzt mit dem Thema viel besser vertraut ist, als ein Deutscher. Der deutsche Hausarzt hat doch nie damit zu tun und hat gar keine Erfahrung. Er wird sich auch sicherlich nicht zu in diesem Bereich weiterbilden. Beim dänischen Hausarzt ist das ganz normales Tagesgeschäft, wie beim Gyn selbst auch. Gut, der Gyn ist natürlich Spezialist und kennt sich im Detail garantiert besser aus. Aber wenn der Hausarzt ein Problem erkennt und nicht weiter weiss, dann wird es auch eine Überweisung geben.

Sehr angenehm finde ich übrigens, dass es hier in DK weder Praxisgebühr noch Krankenhauszuzahlung gibt.

Gruss aus dem Königreich

Jørg

Autor:  KaBu [ 14.03.2011, 17:53 ]
Betreff des Beitrags: 

Hallo,
die Tochter von Bekannten und ich hatten vor Jahren im Urlaub, natürlich in DK, die Windpocken bekommen...hmmm...wir wollten uns an einer Tankstelle einen Rat holen, wo der nächste Arzt wäre...naja, wir bekamen direkt bei dem netten Herren, etwas zum auftragen auf die Haut ! Es hatte geholfen und gut war.
Uns sind fast die Augen aus dem Kopf geplumst, so einfach und genial kennen wir es bis heute nicht aus D!
Zwei Jahre später bekam mein Mann eine halbseitige Gesichtslähmung, natürlich auch im Urlaub...wir wurden ohne Anmeldung, in einer Praxis, sofort behandelt, bzw.gründlich untersucht, mit dem Hinweis, den Urlaub sicherheitshalber abzubrechen und nach D zurückzufahren, um der Sache richtig auf den Grund zu gehen. Einen Schlaganfall hatte er sofort ausgeschlossen.
Meiner Meinung nach, hatte dieser Arzt gut reagiert!

LG KaBu
:wink:

Autor:  Johanna* [ 14.03.2011, 18:16 ]
Betreff des Beitrags: 

Joerg und KaBu, danke für Eure Beiträge :wink:

Das war sehr interessant zu lesen, und jetzt kann ich auch ziemlich beruhigt in Urlaub fahren. Bisher hatte ich da so meine Zweifel.

KaBu, hab ich das richtig verstanden, dass die Herren von der Tankstelle die Salbe aufgetragen haben??? Wenn ja, dann nenne ich das mal echten Service :wink:

LG
Johanna

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