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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 01.08.2014, 19:31 
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Opel hat geschrieben:
Es ging in dem Experiment um die Ursachen. Wie und warum entsteht Rassismus, Mobbing, Diskriminierung etc.

Wenn man immer nur dabei bleibt, die Symtome zu bekämpfen, wird man die Sache nicht lösen können. Dazu braucht man aber das Verständnis, woher diese menschlichen Verhaltensweise kommen.

Hier kommt wieder das beliebte Spiel mit Ursache und Wirkung. Ein und Huhn etc.
Aggression ist der Zwillingsbruder der Depression!

Hejsa !
Die Ursachenforschung kann sich aber kompliziert gestalten, da bestimmte Gruppen nicht gewillt sind verbale Antworten zu geben auf Fragen von z.B. Journalisten oder Soziologen.
Ab wann Aussagen rassistisch oder diskriminierend sind wird ja auch sehr unterschiedlich wahrgenommen was alleine dieser Thread zeigt bzw. die Wahrnehmung eines Zeitungsartikels.
Depression ist für mich eine Krankheit und kein Zwillingsbruder.
Z.B. treffen sich bei Fußballspielen viele tausend Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten. Zu glauben das da keiner eine politische Einstellung hat die andere als rassistisch bewerten würden halte ich für unrealistisch.
Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 14:04 
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Registriert: 25.09.2013, 15:48
Beiträge: 800
Wohnort: Lüneburger Heide
Die Kritik an der dänischen Studie bezieht sich u. a. darauf, dass der Rassismus-Begriff von den Autoren relativ eng gefasst ist, während sich der sogenannte Rassismus-Paragraf auch auf andere Merkmale wie z. B. die Religionszugehörigkeit oder die sexuelle Orientierung bezieht. Zu einer Verurteilung kommt es jedoch relativ selten; ca. einmal pro Jahr.
http://www.information.dk/448090

Der Artikel in der faz zeigt für uns aber deutlich, wie subtil rassistische Äußerungen platziert werden können, ohne dass diese Vorgehensweise von vielen Lesern als solche erkannt wird. Das sieht man auch an den Leserbriefen zu dem Artikel.
Wer aber muslimische Schülerinnen als "die Kopftücher" bezeichnet und sie damit auf genau dieses Merkmal reduziert, handelt ja wie der lebende Beweis zu dem im Eingangspost erwähnten Experiment. Welche Rolle die Optik der Polinnen ("schicke Gegnerinnen") in dem Konflikt spielen soll, erschließt sich uns auch nicht. Auf jeden Fall aber bleibt die Lösung des Konflikts für die Autorin offenbar so nebensächlich, dass sie keine Erwähnung findet. Das erweckt in uns den Eindruck, dass es möglicherweise lediglich um die Festigung von Vorurteilen und eben nicht um mögliche Lösungsansätze gehen soll.
Ohne Quellenangabe hätten wir den Artikel sicher nicht der faz zugeordnet.

Nun findet dieses Phänomen in seinem weiter gefassten Sinne ja nicht nur in den Schulen statt, sondern verlagert sich in DK wie in D zunehmend ins Netz, vor allem in die sozialen Netzwerke.
http://net-mobning.dk/
http://www.sueddeutsche.de/bildung/schu ... -1.1320207
Der Artikel in der Süddeutschen ist interessant, denn dort beschreibt ein Psychologe im Interview die Parallelen des Mobbings auf den Schulhöfen und im Netz:

"Auf jeden Fall ist beides ein verbreitetes Phänomen, wir erkennen gleiche Rollen - Täter, Opfer, Wegschauer, ratlose Akteure, die zu helfen versuchen, oder Anstachler, die den Täter noch bestärken in seinem Tun."
Diese Rollen ließen sich ja auch in dem im Eingangspost genannten Experiment erkennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 15:20 
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Registriert: 20.06.2012, 16:05
Beiträge: 814
Wohnort: Duisburg
@DJM

Du bringst es immer so gut auf den Punkt. Alles was du geschrieben hast kann ich unterstreichen. Für mich sind es auch die gleichen Quellen des Verhaltens, ob es Mobbing, Diskriminierung oder Rassismus ist.

Der eine reagiert mit Aggression und der andere mit Depression. Der Mensch hat in ausweglosen Situationen nur zwei Möglichkeiten: sich totstellen oder kämpfen.

Der Artikel ist der FAZ nicht würdig. Den kann nur ein Rassist geschrieben haben. Ich vermisse auch die Lösungsansätze. Ich lese nur wertende und abwertende Bezeichnungen, sowie eine hämische Freude, das die Kopftücher die Huke voll bekommen haben.

Rassismus gilt im gleichen Masse auch für sex. Orientierung, Religion, Behinderungen, soziale Herkunft usw. Toleranz wird hoch beschworen, aber selten gelebt. D. h. nicht, das es nicht Unterschiede gibt und geben darf oder sogar geben soll.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 16:08 
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Registriert: 17.07.2014, 17:28
Beiträge: 40
In dem Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 10. Oktober 2012 geht es überwiegend um Schüler.

Cybermobbing ist aber kein Kinderspiel, sondern auch unter Erwachsenen zunehmend verbreitet.
http://www.polizei-beratung.de/presse/6 ... spiel.html

Massive und ungerechtfertigte Kritik, Beschimpfungen und Beleidigungen, gefolgt von Gerüchten und Verleumdungen sind die häufigsten Formen von Cybermobbing unter Erwachsenen.
http://www.buendnis-gegen-cybermobbing. ... ingstudie/

Bulli


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 16:29 
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Registriert: 08.07.2010, 22:09
Beiträge: 6002
Wohnort: Odense
Opel hat geschrieben:
Der eine reagiert mit Aggression und der andere mit Depression. Der Mensch hat in ausweglosen Situationen nur zwei Möglichkeiten: sich totstellen oder kämpfen.

Hejsa !
Solche Aussagen sind mir einfach zu pauschal und helfen auch keinem weiter, jedenfalls nach meiner Meinung. Nach meiner Erfahrung ist der Weg in eine Depression ein Prozess und keine spontane Reaktion.
Außerdem sollte man Aggressivität nicht mit dem Willen zu überleben verwechseln, den wohl fast jeder Mensch besitzt.
Ggf. zu seiner Meinung stehen ohne andere dabei zu beleidigen oder abzuwerten, egal wo, das ist für mich Toleranz. Das wird aber sicher von jeder Person anders definiert werden, je nach persönlicher Erfahrung etc. etc.
Med venlig hilsen
Hendrik77


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 17:23 
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Registriert: 18.02.2013, 21:51
Beiträge: 3589
Da sind wir wieder mal bei dem Thema, da gefällt mir ein Artikel nicht und entspricht nicht der von mir vertreten Meinung und Ansichten, da kann das nur von einem Rassisten geschrieben worden sein, in der FAZ schreiben also Rassisten ohne das es einer merkt ??

Was wir nicht machen sollten ist unsere Bevölkerung zu unterschätzen, der ganz klar größte Teil der Menschen in unserem Land erkennt sehr wohl, wo Rassismus, Extremismus und Diskriminierung ist und geht dagegen auch vor, ohne das diesen Menschen von irgendwelchen Fernsehanstalten erklärt werden muss ob der Rassist auch in uns ist.

Unserer Land hat den Nationalsozialismus überstanden und eine neue Generation ist in einer Zeit aufgewachsen und hat mit diesem Gedankengut nicht mehr am Hut, man ist weltoffen geworden und beobachtet die politische Entwicklung in unserem Land sehr aufmerksam.

Auch haben wir den Extremismus in unserem Land überstanden, wo ein Teil unserer Bevölkerung in einem Teil von Deutschland hinter Stacheldraht, Todesstreifen und Mauern eingesperrt waren, wo Menschen singend durch die Straßen zogen um den Menschen zu erklären, das die Partei immer Recht hat und freie Wahlen waren ein Witz.

Die Bevölkerung wurde von einer Stasi überwacht und Menschen die eine andere Meinung vertreten wurden eingesperrt und wer abhauen wollte der wurde an der Grenze erschossen, das alles haben wir überstanden ohne das besonders schlaue Menschen uns in Studien erklären mussten das auch in uns der Rassist ist, also bitte nicht unsere Bevölkerung unterschätzen, die sind sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Wir haben in unserem Land einen Demokratie und haben vieles in der Vergangenheit überstanden, das uns auch im Gedächtnis bleiben wird und aus dem wir auch gelernt haben, deshalb lebe ich sehr gern in unserm Land und möchte auch nirgends wo anders leben.

Ach ja da gibt es noch den Spruch " "Wehret den Anfängen!" nur da frage ich was das bedeuten soll, glaubt wirklich ernsthaft jemand das heute in den Strukturen von Europa, in Deutschland die Nationalsozialisten die Macht übernehmen könnten und einen Krieg anfangen ??

Das erinnert mich an einen Satz von Konrad Adenauer in einem Buch das er mal geschrieben, wenn man die Deutschen aufwecken will, brauch man nur zu rufen, " die Russen kommen " und schon hört jeder zu.

Die Menschen in unserem Land sind sehr wohl in der Lage zu erkennen, was hier nicht stimmt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 18:13 
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Hanno, du sprichst mit deiner eigenen persönlichen Meinung tatsächlich für "die deutsche Bevölkerung"?
Glaubst du wirklich im Ernst, dass 80 Millionen Menschen deine Sicht auf die Dinge uneingeschränkt teilen?
Ist das nicht, sagen wir mal, - vielleicht ein ganz klein wenig vereinfacht - , dargestellt?

Oder haben wir es hier vielleicht doch eher mit folgenden Worten zu tun, die du deinen Diskussionspartnern in den Mund zu legen versucht hast:
hanno hat geschrieben:
...für mich ist das so, ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt und was ich nicht sehen möchte, das existiert auch nicht.
Schon hier im Thread sehe ich User, die deine Meinung - und die obwohl, soweit ich richtig informiert bin - auch Teil der deutschen Bevölkerung sind - nicht so ganz uneingeschränkt teilen mögen und einen eher differenzierteren Blick auf die Dinge werfen. Und einen selbstkritischen dazu. Und das ganz sicherlich nicht im Hinblick auf die von dir angesprochene "Problematik" um die Skippermix-Lakritze...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 20:38 
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Registriert: 18.02.2013, 21:51
Beiträge: 3589
hanno hat geschrieben:

Was wir nicht machen sollten ist unsere Bevölkerung zu unterschätzen, der ganz klar größte Teil der Menschen in unserem Land erkennt sehr wohl, wo Rassismus, Extremismus und Diskriminierung ist und geht dagegen auch vor, ohne das diesen Menschen von irgendwelchen Fernsehanstalten erklärt werden muss ob der Rassist auch in uns ist.


Der ganz große Teil sind nicht 80 Millionen !!
Wir sind immer wieder erstaunt, wenn wir sehen das Beiträge nicht richtig gelesen werden, unserer Meinung falsch interpretiert wird, Zitate eingefügt werden die aus dem Zusammenhang gerissen worden sind und krampfhaft versucht wird dadurch Beachtung und Aufmerksamkeit zu gewinnen.
Wer immer mit erhobenen Zeigefinger durch die Gegend läuft und Diskriminierung schreit, sollte nicht vergessen seine eigenen Beiträge noch mal zu lesen und nicht immer wieder versuchen andere die eine eigene Meinung vertreten ins lächerliche zu ziehen.
Mit so einem Vorgehen macht man sich nur selbst lächerlich und gewinnt bestimmt nicht an Glaubwürdigkeit.

So wir haben fertig !! :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 20:44 
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Wohnort: Odense
Die jungen Mitteleuropäer hat geschrieben:
Schon hier im Thread sehe ich User, die deine Meinung - und die obwohl, soweit ich richtig informiert bin - auch Teil der deutschen Bevölkerung sind - nicht so ganz uneingeschränkt teilen mögen und einen eher differenzierteren Blick auf die Dinge werfen. Und einen selbstkritischen dazu.


Hejsa !
Keiner ist verpflichtet die Meinung anderer uneingeschränkt zu teilen,aber vielleicht ist es möglich seine eigene Meinung darzustellen, ohne andere als undifferenziert u. unkritisch zu bezeichnen. Da helfen Formulierungen wie z.B. nach meiner Meinung..... oder Ich sehe das so und so. Ein Satz mit einem Fragezeichen am Ende ist auch keine Feststellung, jedenfalls nach meiner Auffassung. :wink:
Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 21:21 
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Registriert: 25.09.2013, 15:48
Beiträge: 800
Wohnort: Lüneburger Heide
Und wo steht dann hier "meiner Meinung nach..." etc.:
hanno hat geschrieben:
Was wir nicht machen sollten ist unsere Bevölkerung zu unterschätzen, der ganz klar größte Teil der Menschen in unserem Land erkennt sehr wohl, wo Rassismus, Extremismus und Diskriminierung ist und geht dagegen auch vor, ohne das diesen Menschen von irgendwelchen Fernsehanstalten erklärt werden muss ob der Rassist auch in uns ist.

Unserer Land hat den Nationalsozialismus überstanden und eine neue Generation ist in einer Zeit aufgewachsen und hat mit diesem Gedankengut nicht mehr am Hut, man ist weltoffen geworden und beobachtet die politische Entwicklung in unserem Land sehr aufmerksam.

Auch haben wir den Extremismus in unserem Land überstanden, wo ein Teil unserer Bevölkerung in einem Teil von Deutschland hinter Stacheldraht, Todesstreifen und Mauern eingesperrt waren, wo Menschen singend durch die Straßen zogen um den Menschen zu erklären, das die Partei immer Recht hat und freie Wahlen waren ein Witz.

Die Bevölkerung wurde von einer Stasi überwacht und Menschen die eine andere Meinung vertreten wurden eingesperrt und wer abhauen wollte der wurde an der Grenze erschossen, das alles haben wir überstanden ohne das besonders schlaue Menschen uns in Studien erklären mussten das auch in uns der Rassist ist, also bitte nicht unsere Bevölkerung unterschätzen, die sind sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden.

Wir haben in unserem Land einen Demokratie und haben vieles in der Vergangenheit überstanden, das uns auch im Gedächtnis bleiben wird und aus dem wir auch gelernt haben, deshalb lebe ich sehr gern in unserm Land und möchte auch nirgends wo anders leben.

Der Text liest sich, als würden hier Tatsachenbehauptungen vorgetragen, wie die deutsche Bevölkerung denkt. Oder "der ganz klar größte Teil". Woher kann ein Einzelner das wissen? Wieviel soll der "ganz klar größte Teil" denn sein? 60, 70 oder 75,5 Mio.? Und einer kann beurteilen, was all diese Menschen denken?

Tatsächlich handelt es sich um die Sicht eines einzelnen Users.

Der Thread wurde eröffnet, um über das Experiment und seine Parallelen in der realen und der virtuellen Welt zu diskutieren. Es geht darum, sich selbstkritisch zu hinterfragen, ob man für Manipulationen anfällig sein könnte und zu welcher Personengruppe man wohl selbst gehören würde.

Wenn hanno schreibt
hanno hat geschrieben:
...das alles haben wir überstanden ohne das besonders schlaue Menschen uns in Studien erklären mussten das auch in uns der Rassist ist, also bitte nicht unsere Bevölkerung unterschätzen, die sind sehr wohl in der Lage zwischen gut und böse zu unterscheiden.
ist es auch seine ganz persönliche Meinung, dass er der Ansicht ist, keine Studien zu benötigen. Für die Bevölkerung aber kann er nicht sprechen; es sei denn, er hätte jeden einzelnen dazu befragt oder zumindest eine repräsentative Stichprobe erhoben.

Selbstkritisch reflektierend könnte man sich z. B. dahingehend selbst überprüfen, ob die Vorwürfe, die man anderen gegenüber erhebt, nicht auch oder gerade auf einen selbst zutreffen könnten.

Wir maßen uns aber nicht an, zu behaupten, dass unsere Meinung automatisch die der deutschen Bevölkerung widerspiegelt. Entschuldigung, des "ganz klar größten Teils" der deutschen Bevölkerung; wieviel das nun auch immer sein mögen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 21:52 
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Hejsa !
Das es die DDR nicht mehr gibt und wir aktuell keine nationalsozialistische Regierung haben, das ist wohl unbestritten. Ansonsten sehe ich hier z.B. das gerade ein Teil eines Beitrages zitiert wurde und wie ich finde wird es so aus dem Zusammenhang gerissen.
Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 22:27 
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Wie konnten wir auch nur behaupten das das der größte Teil der Bevölkerung in unserem Land eine eigene Meinung hat und sie auch vertritt ohne das mit einem Link und einer Studie zu erklären.
Das nennt man logischen Menschenverstand und Lebenserfahrung und das bedeutet wiederum das man einfach selber denkt und keinen Messias braucht der alles versucht um den Menschen die Welt zu erklären, aber egal jeder so wie er möchte, denn gerade die freie Meinungsäußerung macht eine gute Demokratie aus.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 22:54 
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Registriert: 10.07.2010, 16:33
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Zitat:
Das nennt man logischen Menschenverstand und Lebenserfahrung und das bedeutet wiederum das man einfach selber denkt und keinen Messias braucht der alles versucht um den Menschen die Welt zu erklären, aber egal jeder so wie er möchte, denn gerade die freie Meinungsäußerung macht eine gute Demokratie aus.

Jetzt bist Du (oder Ihr? Wieso auf einmal?) mir aber zuvor gekommen. Ich sehe das nämlich genauso, obwohl mir völlig klar ist, dass das nicht repräsentativ ist, was wir Beide denken.

Folgt man der Denkweise DJM´s müsste man aber im Umkehrschluss annehmen, dass der Deutsche gemeinhin eben nicht in der Lage ist, selbst Gut und Böse zu unterscheiden. Dann wären wir tatsächlich ein armes Volk. Sicherlich gibt es eine große* Anzahl von Deutschen, die von Grund auf Rassist sind und auch solche, die sich leicht in diese Richtung beeinflussen lassen, sonst könnten die rechten Parteien sich nicht wirklich etablieren und hätten einen so großen* Zulauf. Ich denke, man kann Beides in der jeweiligen Größenordnung nicht wirklich belegen, weder durch Statistiken oder sonstige wissenschaftliche Studien (Dunkelziffer). Aber unter dem Strich, und damit wiederhole ich mich(!) bin ich der festen Überzeugung, dass der größte Anteil der Deutschen weit davon entfernt ist, rassistisch zu denken und zu handeln.
*Der Begriff ist natürlich relativ.

Hilsen
Johanna


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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 23:16 
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Registriert: 18.02.2013, 21:51
Beiträge: 3589
Johanna* hat geschrieben:
Zitat:
Das nennt man logischen Menschenverstand und Lebenserfahrung und das bedeutet wiederum das man einfach selber denkt und keinen Messias braucht der alles versucht um den Menschen die Welt zu erklären, aber egal jeder so wie er möchte, denn gerade die freie Meinungsäußerung macht eine gute Demokratie aus.

Jetzt bist Du (oder Ihr? Wieso auf einmal?) mir aber zuvor gekommen. Ich sehe das nämlich genauso, obwohl mir völlig klar ist, dass das nicht repräsentativ ist, was wir Beide denken.

Folgt man der Denkweise DJM´s müsste man aber im Umkehrschluss annehmen, dass der Deutsche gemeinhin eben nicht in der Lage ist, selbst Gut und Böse zu unterscheiden. Dann wären wir tatsächlich ein armes Volk. Sicherlich gibt es eine große* Anzahl von Deutschen, die von Grund auf Rassist sind und auch solche, die sich leicht in diese Richtung beeinflussen lassen, sonst könnten die rechten Parteien sich nicht wirklich etablieren und hätten einen so großen* Zulauf. Ich denke, man kann Beides in der jeweiligen Größenordnung nicht wirklich belegen, weder durch Statistiken oder sonstige wissenschaftliche Studien (Dunkelziffer). Aber unter dem Strich, und damit wiederhole ich mich(!) bin ich der festen Überzeugung, dass der größte Anteil der Deutschen weit davon entfernt ist, rassistisch zu denken und zu handeln.
*Der Begriff ist natürlich relativ.

Hilsen
Johanna



Keine Angst das mit dem " wir " war nur eine kurzfristige Anwandlung von mir, nach dem ich gesehen habe wie sich das in einem Beitrag liest, habe ich sofort wieder aufgegeben fand es einfach nur..... !

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 Betreff des Beitrags: Re: Der Rassist in uns
BeitragVerfasst: 03.08.2014, 23:46 
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Registriert: 25.09.2013, 15:48
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hanno hat geschrieben:
Wie konnten wir auch nur behaupten das das der größte Teil der Bevölkerung in unserem Land eine eigene Meinung hat und sie auch vertritt ohne das mit einem Link und einer Studie zu erklären.
Diese Aussage ist nicht mehr deckungsgleich mit deiner vorherigen. Dass "der größte Teil der Bevölkerung" eine Meinung hat, können wir durchaus mit dir teilen; dass diese Meinung aber homogen ist und sich ausgerechnet mit deiner Meinung deckt, kannst du nicht behaupten, denn du kennst die Meinung von 60-70+? Millionen doch gar nicht.
Menschenverstand und Lebenserfahrung sind individuell und keine messbare Größe.

Johanna* hat geschrieben:
Folgt man der Denkweise DJM´s müsste man aber im Umkehrschluss annehmen, dass der Deutsche gemeinhin eben nicht in der Lage ist, selbst Gut und Böse zu unterscheiden.
Dieser Umkehrschluss würde ja nur dann zutreffen, wenn man unterstellt, dass wir die deutsche Bevölkerung (bzw. "den Deutschen") in zwei Gruppen aufteilen: Jene die "Gut und Böse" unterscheiden können und jene, die es nicht können. Ein reines Schwarz/Weiß- oder Entweder/Oder-Denken wäre aber viel zu vereinfacht. Weder gibt es in der deutschen Bevölkerung nur zwei unterschiedliche Meinungen noch lässt sich "Gut und Böse" im Sinne aller Individuen gleich definieren. Und so landen wir am Ende doch wieder bei der Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtungsweise, wenn es um Vorurteile, Klischees, Rassismus usw. geht.

Wenn es so einfach wäre, dürfte Fremdenfeindlichkeit ja eigentlich kein Thema mehr in Deutschland sein. Dann bräuchte kein Fußballspieler den Freitod wählen, weil er depressiv ist. Kein Fußballspieler müsste sich vor einem Outing seiner Homosexualität in einem Stadion fürchten; die Fans würden in ihren Fanchören seiner Orientierung sicher mit großem Verständnis begegnen. Frauen und Männer wären selbstverständlich gleichberechtigt und würden für gleiche Arbeit ein Entgelt in gleicher Höhe erhalten. Und Mobbing und Cybermobbing würden schlichtweg nicht existieren, weil Lebenserfahrung und Menschenverstand "des Deutschen" so gut ausgeprägt sind...


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