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BeitragVerfasst: 12.10.2018, 12:46 
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Mal was anderes vom Wolf "dem alten Ficker!"
https://www.youtube.com/watch?v=gAA8UzZReLQ


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BeitragVerfasst: 13.10.2018, 18:45 
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Danke Ronald,

das ist mal eine erfrischende und richtige Antwort, auf das ganze "Experten" Hin Und Her
in diesem Thread.

Gruss
Detlef

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Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 30.10.2018, 09:08 
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Zitat:
Wir haben eine Problem, Wolf!

10 tote Damhirsche in Dinslaken...
Wolf überwinden 2 Meter hohen Zaun.
https://www.bild.de/regional/ruhrgebiet ... .bild.html


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BeitragVerfasst: 01.11.2018, 09:57 
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Wolf springt über 90 cm hohen Elektrozaun und tötet Schafe ...
https://www.bild.de/video/clip/raubtier ... .bild.html


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BeitragVerfasst: 07.11.2018, 10:54 
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Zitat:
Zahl der gerissenen Nutztiere steigt an
OSNABRÜCK. (EPD) Wölfe haben in Norddeutschland seit 2015 bei rund 500 Übergriffen etwa 1300 Nutztiere getötet. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ unter Berufung auf Zahlen aus Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen. Demnach kam es 2017 zu insgesamt 196 Attacken mit 503 tierischen Opfern – fast doppelt so viele wie im Vorjahr. 2018 waren es bislang 141 amtlich bestätigte Wolfsangriffe. 352 Tiere starben, überwiegend Schafe. Für Präventionsmaßnahmen und Ausgleichszahlungen gaben die Länder seit 2015 zusammen 1,7 Millionen Euro aus.
Vor der Umweltministerkonferenz in Bremen in dieser Woche rief Niedersachsens Amtschef Olaf Lies (SPD) seine Kollegen daher auf, einen einheitlichen Umgang mit dem Wolf zu finden. „Auch die noch nicht betroffenen Länder und auch der Bund müssen begreifen, dass Abwarten der falsche Weg ist“, sagte er der Zeitung. Wo Zäune nicht genügten, müsste auch ein Abschuss möglich sein.
NWZ, 07.11.2018

Zitat:
Wo unser Geld verprasst wird
STEUERZAHLERBUND - Klare Fälle von Verschwendung in Niedersachsen und Bremen
Lars Laue, Büro Hannover
Ob ein ungenutzter „Wolfskrankenwagen“, eine unnötige Deichdurchfahrt oder geschröpfte Sozialkassen: Das neue Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler hat’s in sich.
HANNOVER. 109 Beispiele für die Verschwendung von Steuergeld finden sich im 46. Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler (BdSt), das am Dienstag in Hannover vorgestellt wurde. Wir werfen den Blick auf Bremen und Niedersachsen und beschreiben einige besonders haarsträubende Fälle.
„Wolfskrankenwagen“
Seit Januar 2017 gibt es in der Region Hannover einen Spezialanhänger zum Abtransport von Wölfen, die bei bei Verkehrsunfällen verletzt wurden. Obwohl es Gegenden gibt, in denen Wölfe deutlich häufiger anzutreffen sind, fühlte sich ausgerechnet die Region Hannover dazu berufen, für fast 11 000 Euro den bundesweit einmaligen „Wolfskrankenwagen“ anzuschaffen.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 07.11.2018, 13:54 
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Was hat denn der niedersächsische "Wolfskrankenwagen" mit dem Schutz der Wölfe im europäischen Raum oder mit der hier in der Threadüberschrift genannten "Wolfshysterie" zu tun?

Der polemisch als "Wolfskrankenwagen" aufgebauschte Transportanhänger dient dazu, eine streng geschützte Tierart wie den Wolf oder ein anderes Wildtier im Rahmen der Wildtierrettung fachgerecht und ohne Eigengefährdung der Beteiligten gefahrlos transportieren zu können. Das angebliche "Blaulicht" ist ein Gelblicht, das u. a. auch bei Pannenfahrzeugen zum Einsatz kommt, vor allem der Absicherung von Unfallstellen dient und in § 38 StVO klar geregelt ist.

Wie soll ein verletzter Wolf denn sonst transportiert werden? Ungesichert auf der Rückbank eines herkömmlichen Streifenwagens?

Kommen wir also zu denen, die dabei offensichtlich nicht die öffentliche Sicherheit im Blick haben, sondern ein Tool, das nicht zuletzt auch der Sicherheit derer dient, die einen verletzten Wolf transportieren, als "Steuerverschwendung" medial ganz groß inszenieren - dem Bund der Steuerzahler.

Wer ist der Bund der Steuerzahler?

Zitat:
Die Studie zeigt, dass die Organisation kein repräsentatives Abbild der steuerzahlenden Bevölkerung ist. Etwa 60 % seiner Mitglieder sind demnach Unternehmer und Unternehmen, weitere 15% Freiberufler. Diese Mitgliederstruktur schlage [...] auch in den politischen Forderungen des Steuerzahlerbundes nieder: ein schlanker Staat und niedrige Steuersätze gelten als Allheilmittel.

Lobbycontrol, 04.07.2008: Für wen spricht der Bund der Steuerzahler? https://www.lobbycontrol.de/2008/07/fur ... uerzahler/


Mitgliederschwund beim als FDP-nah geltendem Verein:

Zitat:
Vor 15 Jahren hatte er noch weit mehr als 400 000 Mitglieder, heute ist es noch eine Viertelmillion. [...] Der Steuerzahlerbund ist als gemeinnützig anerkannt, also ist das auch steuerlich absetzbar, was natürlich ein wenig der eigenen Philosophie widerspricht. [...] Seit neuerdings Rainer Brüderle in Rheinland-Pfalz als Vorstandsvorsitzender des dortigen Ablegers amtiert, ist die Connection zwischen FDP und Steuerzahlerbund wieder Thema geworden. Einst galt der Verband als eine Art Vorfeldorganisation der Freien Demokraten.

Der Tagesspiegel, 16.06.2015: Bund der Steuerzahler - die wilden Zeiten sind vorbei https://www.tagesspiegel.de/themen/agen ... 19934.html


Sieh mal an, die FDP, die sich doch zufälligerweise auch als größter Wolfsbejagungsbefürworter präsentiert! Die rigorosen Vorschläge zur Wolfsbejagung samt Erhebung der Landesjägerschaften zu staatlichen Erfüllungsgehilfen mit hoheitlichen Aufgaben als "Körperschaften des öffentlichen Rechts" hattest Du ja bereits vollzitiert und verlinkt, 25örefan.

Hier geht es jetzt also um einen Transportanhänger für Wölfe und sonstige Wildtiere für rund € 10.000, der einen sicheren Transport im Straßenverkehr und vor allem auch Sicherheit für die das Wildtier transportierenden und betreuenden Personen gewährleistet, vom Bund der Steuerzahler aber als "Steuerverschwendung" moniert wird.

Zitat:
Der Ruf des "weltgrößten" (Eigenwerbung) Interessenverbandes der Steuerzahler hatte in jüngerer Zeit ohnehin schon etwas gelitten. Im "Schwarzbuch" angeprangerte Skandale stellten sich allzu oft eher als Skandälchen heraus, die zudem aus Rechnungshofberichten abgeschrieben worden waren. Und von den angeblich "30 Milliarden Euro", die laut Verbandspräsident Däke Jahr für Jahr "verschleudert werden", blieb nach Abzug unbelegter Schätzgrößen nicht einmal eine Milliarde Euro übrig.

Spiegel online, 26.03.2005: Funktionäre - Drohen, giften, geifern http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-39834790.html


€ 10.000 für die Sicherheit sind aber auch ein Ding der Unmöglichkeit, ganz im Gegensatz zu Peanuts wie 59 Milliarden € für die Bankenrettung, die Mehrkosten der Bürger für die Autobahnprivatisierung von rund 25% oder der immer noch in Europa stattfindende Steuerraub im Zuge der Cum-Cum und Cum-Ex-Geschäfte, bei dem europaweit bislang 55 Milliarden Steuergelder erbeutet wurden, darunter 30 Milliarden in Deutschland und 1,7 Milliarden in Dänemark.

Unverständlicherweise ist in den aktuellen Medienberichten über das "Schwarzbuch" des Steuerzahlerbundes nichts über diese unglaublichen Steuerverluste zu vernehmen.


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BeitragVerfasst: 07.11.2018, 15:20 
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Aus dem Link von 25örefan:

Zitat:
Für Präventionsmaßnahmen und Ausgleichszahlungen gaben die Länder seit 2015 zusammen 1,7 Millionen Euro aus.

Nordwest Zeitung nwzonline, 07.11.2018: Zahl der gerissenen Nutztiere steigt an https://www.nwzonline.de/osnabrueck/osn ... 58341.html


1,7 Millionen Euro verteilt auf 5 Bundesländer und 4 Jahre, wohlgemerkt. Dabei liegen die Präventionszahlungen bundesweit um ein Achtfaches höher als der Schadensausgleich, d. h. dass dieses Geld direkt in die Betriebsvermögen der Tierhalter fließt - zusätzlich zu den EU-Agrarsubventionen und sonstigen Fördergeldern (Milchkrise, Dürrehilfe etc)¹.

2016 betrugen die Ausgleichszahlungen für Schäden durch Wölfe bundesweit -also verteilt auf 16 Bundesländer - gerade einmal 135.140 €.
Im selben Jahr bekamen Tierhalter für ihre Herdenschutzmaßnahmen bundesweit 1,1 Mio. € vom Steuerzahler, die in ihr Betriebsvermögen eingeflossen sind.²

Nur mal so zum Vergleich: Um den Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest zu verzögern, beschenkt allein die niedersächsische Landesregierung in Gestalt ihrer aus einer Jägerfamilie stammenden Landwirtschaftsministerin die meist gut situierten Hobbyjäger mit 3,5 Mio. € für den Abschuss von Wildschweinen³ - also für ein Hobby, dem man sowieso nachgeht, den Verkaufserlös des Fleisches einstreicht und hierbei immer wieder das angebliche "Ehrenamt" betont. Der Deutsche Jagdverband beziffert das Wildbretaufkommen für Wildschweinfleisch im Jagdjahr 2016/17 auf bundesweit mehr als 92 Mio. Euro⁴.

Mecklenburg-Vorpommern, dessen Agrarminister selbst Jäger ist, hat für das Hobby der Wildschweinjagd noch einmal 2 Mio. € locker gemacht und bis zum Februar 2018 bereits 285.000 € ausgezahlt⁵ - also mehr als doppelt so viel wie die bundesweite Schadenssumme durch Wölfe im Jahr 2016 .

Jäger und Minister Backhaus versteht die "Pürzelprämie" - ein Euphemismus für Steuergeld für abgehackte Wildschweinschwänze - als "„gut angelegtes Steuergeld – ein Vertrauensbeweis für die Jäger, Lohn für gute Arbeit.“⁶ Die Jäger wären ihrem Hobby nach eigenen Angaben natürlich auch ehrenamtlich nachgekommen, nehmen das Geld aber trotzdem gern:

Zitat:
Die Jäger seien sich auch ohne die Prämie ihrer Verantwortung bewusst gewesen, den Wildschweinbestand zu reduzieren, erklärte LJV-Präsident Volker Böhning gestern: „Passionierte Jäger schießen auch so.“ Allerdings sei die Pürzelprämie ein willkommender Ausgleich für den „radikalen Verfall der Wildfleischpreise.“

svz, 19.06.2018: Pürzelprämie - Prämie für tote Schweine https://www.svz.de/regionales/mecklenbu ... 90727.html


In dem NDR-Regionalmagazin "Hallo Niedersachsen" wurde gestern deutlich, wie schwierig sich die Wildschweinjagd für die Jäger gestaltet und dass die Abschussquoten vermutlich hinter den Vorjahreszahlen zurückbleiben - und somit als "Schutz" vor dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest vermutlich wenig taugt. Ein Jäger merkt an, dass die Prämie in Höhe von € 50 pro Wildschwein dazu verlocken würde, "öfters mal zu schießen, wo man eigentlich nicht schießen würde."⁷

Im August wurde in Bayern ein unbeteiligter Autoinsasse auf einer Bundesstrasse durch Jagdmunition getötet⁸. Im Juli wurde in Thüringen ein sechsjähriges Mädchen beim Spielen in einem Kleingartenverein durch Jagdmunition schwer verletzt.⁹

In den letzten 40 Jahren gab es in Europa keinen tödlichen Wolfsangriff. In Deutschland hat er seit fast 2 Jahrzehnten Rückkehr keinem einzigen Menschen ein Haar gekrümmt - im Gegensatz zu diversen Jagdunfällen durch die menschliche Hobbyjagd.

Der Wolf ist der natürliche Fressfeind der Wildschweine, die die menschliche Hobbyjagd - selbst wenn sie auch noch mit Steuergeldern großzügig subventioniert wird - nicht nennenswert zu reduzieren vermag. Der Nahrungsanteil an Wildschweinen liegt auf dem wölfischen Speisezettel bei 18%. Nutztiere betragen gerade einmal 1,1% Anteil.¹⁰

Es ist absurd und völlig unverständlich, den Wolf auch noch bejagen zu wollen, anstatt ihn als Helfer gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest zu begreifen.



¹ Die EU-Agrarzahlungen an Landwirte in Deutschland liegen derzeit bei rund 6,4 Milliarden € jährlich. Hinzu kamen 581 Mio. € für Zahlungen zur Abmilderung der "Milchkrise" und aktuell nochmal 340 Mio. € Ausgleich für Dürreschäden

² vgl. DBBW: Präventions- und Ausgleichszahlungen https://www.dbb-wolf.de/wolfsmanagement ... szahlungen

³ NDR, 31.01.2018: Gifhorn setzt Wildschwein-Schonzeit aus https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... st250.html

DJV: Wildbretaufkommen, Primärwert der Jahresjagdstrecke in Deutschland 2016/2017 https://www.jagdverband.de/daten-und-fa ... tstatistik

NDR, 28.02.2018: MV zahlt bislang fast 285.000 Euro Pürzelprämie https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenb ... ne510.html

svz, 19.06.2018: Pürzelprämie - Prämie für tote Schweine https://www.svz.de/regionales/mecklenbu ... 90727.html

NDR, Hallo Niedersachsen, 06.11.2018: Afrikanische Schweinepest bereitet Jägern Sorge https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ ... 47878.html

Passauer Neue Presse, 14.08.2018: Obduktion: Beifahrer wurde auf B16 von Jagdgewehrkugel getötet https://www.pnp.de/nachrichten/bayern/3 ... oetet.html

Pressemeldung Landespolizeidirektion: Schwer verletztes Kind durch Schuss https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/125951/4004092

¹⁰ DBBW: Portrait des Europäischen Wolfes https://www.dbb-wolf.de/Wolf_Steckbrief/portrait


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BeitragVerfasst: 08.11.2018, 20:31 
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Hier ein paar Zahlen u.a. zur Wolfspopulation in Dänemark. https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... mark-sinkt
Hendrik77


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Im nächsten Jahr soll in Schleswig-Holstein mehr Geld für Herdenschutz-Maßnahmen zur Verfügung stehen. https://www.shz.de/regionales/schleswig ... 41112.html
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 22.11.2018, 21:43 
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https://www.nordschleswiger.dk/de/deuts ... l-getoetet Mal sehen ob der Bundesrat ein nationales Konzept erarbeitet was Mehrheiten findet. https://www.tagesschau.de/inland/woelfe ... t-101.html
Hendrik77


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Zum Glück hatte der Mann einen Hammer dabei:

https://www.jagderleben.de/news/wolf-be ... gqMq-nNCyY


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BeitragVerfasst: 28.11.2018, 19:13 
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Abwarten, was die DNA ergibt.
https://www.fnp.de/welt/polizei-mann-be ... 67555.html

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BeitragVerfasst: 28.11.2018, 19:18 
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Zitat:
CDU will Abschuss von Wölfen erleichtern
Evangelischer Pressedienst

BERLIN Wenige Monate nach der Einigung der Großen Koalition über den Umgang mit Wölfen fordert die CDU, den Abschuss der Tiere zu erleichtern. In einem Positionspapier der Unionsfraktion heißt es nach Informationen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“, nötig seien „wolfsfreie Zonen“, in denen Wölfe geschossen werden könnten. Dies gelte etwa für Deiche, auf denen auch zur Erdverdichtung Schafe weiden.

Jäger sollten nach den Plänen der CDU auch in Aktion treten dürfen, wenn sich ein Wolf wiederholt Städten oder Dörfern nähert. Anders als bisher soll dies auch möglich sein, wenn der Wolf noch keinen Schaden etwa durch Reißen von Schafen angerichtet hat. „Wenn das Distanzgebot durch den Wolf nicht gewahrt wird, muss ein Abschuss möglich sein“, hieß es in der Union. Das Positionspapier sollte am Dienstag vorgestellt werden
https://www.nwzonline.de/politik/berlin-tiere-cdu-will-abschuss_a_50,3,1423960593.html

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BeitragVerfasst: 28.11.2018, 20:18 
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http://www.kn-online.de/Nachrichten/Pan ... eutschland Dem Arbeiter gute Besserung! Mal sehen was die DNA Analyse ergibt.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 29.11.2018, 01:32 
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Das wäre dann ja nicht der erste, sondern bereits der dritte "erste" Angriff von einem Wolf auf einen Menschen in Deutschland seit der Rückkehr der Wölfe vor rund 20 Jahren - und immer wieder nur in Niedersachsen...

1. Der erste "erste Angriff": Auf einen Jäger in Boize

Focus online, 10.04.2015: Wolf greift Jäger an - Mann muss sich mit Warnschuss retten https://www.focus.de/panorama/welt/in-n ... 01523.html

Später konnte man zu diesem Fall lesen:

Zitat:
Die dramatischen Schilderungen eines Jägers, der Ostern von einem Wolf angegriffen worden sein will, haben sich als Fantasie erwiesen.

Hamburger Abendblatt, 24.08.2015: Verwechselte ein Jäger den Fuchs mit einem Wolf? https://www.abendblatt.de/region/nieder ... -Wolf.html


2. Der zweite "erste Angriff": Auf einen joggenden Jäger im Gartower Forst

Zitat:
Ein Wolf soll angeblich einen Jogger in einem Wald in Niedersachsen leicht an der Hand verletzt haben. Es wäre der erste bekannte Fall, bei dem ein Mensch seit Rückkehr der Wölfe in Deutschland durch die Raubtiere zu Schaden kam.

Mitteldeutsche Zeitung, 14.01.2016: "Es war kein Hund" Jogger im Gartower Forst von Wolf verletzt? https://www.mz-web.de/panorama/-es-war- ... --23449498


Allerdings auch hier:

Zitat:
Das Umweltministerium in Hannover äußerte allerdings erhebliche Zweifel, dass die Verletzung tatsächlich auf einen Wolf zurückzuführen sei. [...] Die Möglichkeit, dass die Verletzung auf andere Art entstanden ist, wurde von dem Betroffenen selbst eingeräumt.

Mitteldeutsche Zeitung, 14.01.2016: "Es war kein Hund" Jogger im Gartower Forst von Wolf verletzt? https://www.mz-web.de/panorama/-es-war- ... --23449498


Und nun der dritte "erste Angriff" im Kreis Rotenburg:

Zitat:
Wie der 55-Jährige bei der Polizei schilderte, hatte er während seiner Arbeiten am Zaun gekniet und mit seiner Hand nach hinten gefasst. Plötzlich habe er festgestellt, dass sie scheinbar von hinten gehalten wurde. Er habe sich umgeblickt und einen Wolf erkannt, der nach seiner Hand geschnappt habe.

Kieler Nachrichten, 28.11.2018: Erster Mensch in Deutschland von Wolf angegriffen? Fall wird überprüft http://www.kn-online.de/Nachrichten/Pan ... eutschland


Der vermeintliche Wolf hat die Hand "gehalten"? Das erklärt vielleicht die nur "leichte Verletzung", mit der sich der Betroffene erst einen Tag später und erst auf "Anraten seiner Vorgesetzten" in ärztliche Behandlung begeben hat. Die CDU ist auch wieder mit von der Partie. Es handelte sich übrigens um drei weiße Wölfe und einen schwarzen:

Zitat:
Und auch Tarmstedts Samtgemeindebürgermeister Frank Holle (CDU) bestätigt auf Nachfrage, dass den Ausführungen des Mannes zu glauben ist: „Er kennt sich mit Tieren aus und kann Hunde von Wölfen unterscheiden.“
Was den Angaben nach auch gegen Hunde spricht: Der mutmaßliche Wolf ist nicht allein. Wenige Meter entfernt sieht der Mann drei weitere Tiere, insgesamt sind es drei weiße und ein schwarzes.


MK Kreiszeitung, 28.11.2018: Mann bei Arbeiten am Waldrand offenbar von Wolf gebissen https://www.kreiszeitung.de/lokales/rot ... chComments


Drei weiße und ein schwarzer Wolf klingt jetzt nicht gerade unbedingt nach wildlebenden Grauwölfen. Mal sehen, ob es das nun wirklich der allererste erste Angriff ist. Falls nicht, wird der vierte erste Angriff bestimmt auch nicht lange auf sich warten lassen... :wink:


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