www.dk-forum.de

Das Diskussionsforum von DK-Forum.de & Tysk.dk
Aktuelle Zeit: 21.01.2018, 03:59

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 347 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 12:12 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
In Niedersachsen blöken derzeit ca. 230.000 Schafe in Ställen, auf Weiden und Deichen. Lt. Wolfsmonitoring.com gab es in Niedersachsen im Jahr 2017 143 nachgewiesene Wolfsrisse bei Schafen, Rindern und Gatterwild wobei jeweils teils auch mehrere gerissene Tiere zu beklagen waren.

Natürlich ist das nicht wenig, da will ich nichts beschönigen. Insgesamt gesehen sind die Verluste durch Wolfsriss aber im Verhältnis zu den Viehdiebstählen bis jetzt äußerst gering.
Natürlich muss die Situation im Auge behalten werden. Die derzeitige Wolfshysterie halte ich jedoch für maßlos übertrieben. Diese ist wohl auch der allgegenwärtigen Angst geschuldet, die den Wolf als ein blutrünstiges Ungeheuer darstellt, der jeden Tag sein Menschenopfer zum Überleben braucht.
Da haben die Brüder Grimm mit ihrem „Rotkäppchen“ ihrer Nachwelt keinen Gefallen getan. Ich würde diese Geschichte aus dem Märchenbuch entfernen. :wink:

Wo bitte schön habe ich spekuliert? Anhand der Vorgehensweise bei Viehdiebstählen speziell bei Schafen und Lämmern und der Art von Schlachtungen auf Weiden konnte der infrage kommende Täterkreis in aller Regel recht gut eingegrenzt werden. Nicht wenige Taten wurden ja auch aufgeklärt, d.h. die Täter überführt.

Derartige Meldungen sind aber derzeit politisch nicht gewünscht. Bestimmte Zahlen werden einfach unter den Tisch gekehrt und beispielsweise von den Presseabteilungen der Ordnungsorgane nicht mehr an die Presse weitergeleitet. Und selbst wenn halten nicht selten auch die Presse und andere Medien dicht.

Deutschland geht stramm einer totalen Zensur in allen Bereichen der Gesellschaft, der Gesellschaftspolitik und dem Bildungswesen entgegen. Die Presse ist schon lange nicht mehr frei und das Internet läuft Gefahr zu einer Plattform nur für Schönwetternachrichten zu verkommen. Das neue Netzwerkdurchsetzungsgesetz in der jetzigen Form weist die Richtung.

Mein Fazit: Der Wolf und andere Bösewichter sollen von ganz anderen Problemen ablenken.
Aber das ist ein anderes Thema und würde an dieser Stelle wohl Hendrik zum Schwitzen bringen.

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 13:28 
Offline
Moderator

Registriert: 08.07.2010, 21:09
Beiträge: 3701
Wohnort: Odense
Hej !
Nach meiner Wahrnehmung gibt es in Dänemark keine Hysterie und hier wird auch nichts gepuscht.
Jäger und der Vorstand der Weidetierhalter gehören ja ganz sicher keiner Lobby an und deswegen kann man den Informationen 100% vertrauen. :P

Kopiert aus der Beschreibung der Rubrik.
Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Wenn es (zukünftig) primär um den Umgang mit dem Wolf in Deutschland geht ist das jedenfalls nicht die richtige Rubrik.
Venlig hilsen
Hendrik77


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 13:46 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Alles klar Hendrik! Vielleicht liegt es auch an den schärferen Grenzkontrollen, dass es in DK keinen Grund für eine Wolfshysterie gibt (neben der Halbinsellage)? :mrgreen:

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 16:57 
Offline
Moderator

Registriert: 08.07.2010, 21:09
Beiträge: 3701
Wohnort: Odense
Hej !
https://www.mx.dk/nyheder/global/story/13143129
Venlig hilsen
Hendrik77


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 17:54 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Da bietet sich sich doch eine Textänderung des alten Kinderspiels
"Wer fürchtet sich vor’m schwarzen Mann?"
an in
"Wer fürchtet sich vor’m bösen Wolf?"
Und schon stimmts wieder mit der Political Correctness und die Erzieherin in der Kita muss nicht mehr belehrend eingreifen! :mrgreen:

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 18:18 
Offline
Mitglied

Registriert: 05.06.2011, 13:43
Beiträge: 3748
Wohnort: Hvergelmir
Hej,

jetzt weiß ich endlich was für eine schreckliche Kindheit ich hatte,
denn ich musste ja mit all diesen Gruselgeschichten leben und ganz sie erst
jetzt verstehen und damit abschliessen.
Zu allem Unglück war meine Diplomphychologin ein Rotfuchs und hiess auch noch Wolf.

Detlef

_________________
Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 09.01.2018, 18:58 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
In diesem Zusammenhang noch einen Gruß von Thaddäus Troll
und seiner Version des Rotkäppchens auf amtsdeutsch:

Im Kinderanfall unserer Stadtgemeinde ist eine hierorts wohnhafte, noch unbeschulte Minderjährige aktenkundig, welche durch ihre unübliche Kopfbekleidung gewohnheitsmäßig Rotkäppchen genannt zu werden pflegt. Der Mutter besagter R. wurde seitens ihrer Mutter ein Schreiben zustellig gemacht, in welchem dieselbe Mitteilung ihrer Krankheit und Pflegebedürftigkeit machte, worauf die Mutter der R. dieser die Auflage machte, der Großmutter eine Sendung von Nahrungs- und Genußmitteln zu Genesungszwecken zuzustellen.

Vor ihrer Inmarschsetzung wurde die R. seitens ihrer Mutter über das Verbot betreffs Verlassens der Waldwege auf Kreisebene belehrt. Dieselbe machte sich infolge Nichtbeachtung dieser Vorschrift straffällig und begegnete beim Übertreten des amtlichen Blumenpflückverbotes einem polizeilich nicht gemeldeten Wolf ohne festen Wohnsitz. Dieser verlangte in gesetzwidriger Amtsanmaßung Einsichtnahme in das zu Transportzwecken von Konsumgütern dienende Korbbehältnis und traf in Tötungsabsicht die Feststellung, daß die R. zu ihrer verschwägerten und verwandten, im Baumbestand angemieteten Großmutter eilend war.

Da seitens des Wolfes Verknappungen auf dem Ernährungssektor vorherrschend waren, faßte er den Entschluß, bei der Großmutter der R. unter Vorlage falscher Papiere vorsprachig zu werden. Weil dieselbe wegen Augenleidens krank geschrieben war, gelang dem in Freßvorbereitung befindlichen Untier die diesfallsige Täuschungsabsicht, worauf es unter Verschlingung der Bettlägerigen einen strafbaren Mundraub zur Durchführung brachte. Ferner täuschte das Tier bei der später eintreffenden R. seine Identität mit der Großmutter vor, stellte ersterer nach und in der Folge durch Zweitverschlingung der R. seinen Tötungsvorsatz erneut unter Beweis.

Der sich auf einem Dienstgang befindliche und im Forstwesen zuständige Waldbeamte B. vernahm Schnarchgeräusche und stellte deren Urheberschaft seitens des Tiermaules fest. Er reichte bei seiner vorgesetzten Dienststelle ein Tötungsgesuch ein, das dortseits zuschlägig beschieden und pro Schuß bezuschußt wurde. Nach Beschaffung einer Pulverschießvorrichtung zu Jagdzwecken gab er in wahrgenommener Einflußnahme auf das Raubwesen einen Schuß ab.
Dieses wurde in Fortführung der Raubtiervernichtungsaktion auf Kreisebene nach Empfangnahme des Geschosses ablebig. Die gespreizte Beinhaltung des Totgutes weckte in dem Schußgeber die Vermutung, daß der Leichnam Menschenmaterial beinhalte. Zwecks diesbezüglicher Feststellung öffnete er unter Zuhilfenahme eines Messers den Kadaver zur Totvermarktung und stieß hierbei auf die noch lebhafte R. nebst beigehefteter Großmutter. Durch die unverhoffte Wiederbelebung bemächtigte sich beider Personen ein gesteigertes, amtlich nicht zulässiges Lebensgefühl, dem sie durch groben Unfug, öffentliches Ärgernis erregenden Lärm und Nichtbeachtung anderer Polizeiverordnungen Ausdruck verliehen, was ihre Haftpflichtigmachung zur Folge hatte. Der Vorfall wurde von den kulturscnaffenden Gebrüdern Grimm zu Protokoll genommen und starkbekinderten Familien in Märchenform zustellig gemacht.

Wenn die Beteiligten nicht durch Hinschied abgegangen und in Fortfall gekommen sind, sind dieselben derzeitig noch lebhaft.
---------------------------------------------------------------------------------

Wenn ich mir das jetzt mal genau überlege... Rotkäppchen ist gar kein Märchen!

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 16:13 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3663
Wohnort: Niedersachsen
Zitat:
18.000 UNTERSCHRIFTEN GEGEN DEN WOLF

Wenn 18.590 Menschen eine Petition für den Abschuss des Wolfes unterschrieben haben, dann zeigt das wieder einmal mehr, dass Isegrim die Gemüter erhitzt. Die Bewohner aus Ralbitz-Rosenthal im Kreis Bautzen bei Dresden bekommen bei ihrer Bürgerinitiative nun auch politische Unterstützung, heißt es in einem Bericht der Sächsischen Zeitung.
...
Das europäische Artenschutzgesetz könne für die Lausitz nicht mehr undifferenziert angewendet werden, fordern die Bürger mit folgender Begründung: Die Bewegungsfreiheit der Menschen sei durch den Wolf extrem eingeschränkt und eine naturnahe Weide- und Nutztierhaltung nicht mehr möglich.
...

Unterstützung findet die Petition schon vorab im Landtag. 18 Abgeordnete haben bereits eine Stellungnahme abgegeben und befürworten eine Anhörung.
...
In einer Online-Petition an den Deutschen Bundestag gibt es derzeit ebenfalls die Forderung, den Wolf in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufzunehmen.

http://www.outfox-world.de/news/18-000- ... -wolf.html

_________________
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
Bild
DK seit 1965
Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 17:06 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
25örefan hat geschrieben:
Zitat:
18.000 UNTERSCHRIFTEN GEGEN DEN WOLF

...
In einer Online-Petition an den Deutschen Bundestag gibt es derzeit ebenfalls die Forderung, den Wolf in das Bundesjagdgesetz (BJagdG) aufzunehmen.

http://www.outfox-world.de/news/18-000- ... -wolf.html

Die Jägerschaft wäre darüber gar nicht so glücklich:
https://www.agrarheute.com/landundforst ... ben-539135

Zudem befürchten die Jäger, dass sie bei Aufnahme des Wolfes in das Jagdrecht dann für die Folgen von Wolfsrissen zur Verantwortung gezogen werden könnten = Entschädigungszahlungen.

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 17:29 
Offline
Mitglied

Registriert: 05.06.2011, 13:43
Beiträge: 3748
Wohnort: Hvergelmir
25örefan hat geschrieben:
Die Bewohner aus Ralbitz-Rosenthal im Kreis Bautzen bei Dresden bekommen bei ihrer Bürgerinitiative nun auch politische Unterstützung, heißt es in einem Bericht der Sächsischen Zeitung.


Vielleicht verwechseln die ja Isegrim mit Asylanten,
soll in der Gegend ja schon mal vorkommen.
Die wollen nichts Fremdes haben.

Detlef

_________________
Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 17:56 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Bei der Massentierhaltung ist die Gefahr von Verlusten eben größer. Das gilt auch bei Schafen.
Im jahr 2016 sind übrigens amtlicherseits 264.000 Wildunfälle registriert worden (wobei das beteiligte Wild in der Regel getötet wird). Dabei werden jedes Jahr ca. 20 Menschen getötet und 2500 Menschen verletzt. Der Sachschaden dabei betrug im Jahr 2016 682 Mill. Euro. Wer will sich da über ein paar von Wölfen gerissene Schafe aufregen?
Bleibt doch mal ein wenig locker und werdet nicht auch hysterisch. :wink:

http://www.gdv.de/2017/11/versicherer-r ... dunfaelle/

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 18:02 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3663
Wohnort: Niedersachsen
Es gilt nicht, das eine gegen das andere aufzuwiegen.
Wenn in D ein Mensch verhungern sollte, wäre das auch nicht mit dem Hinweis, dass dies in anderen Regionen der Erde 1000e andere ebenfalls tun, zu verharmlosen. :idea:

_________________
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
Bild
DK seit 1965
Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 11.01.2018, 18:14 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Seit Rotkäppchen ist aber noch keine Großmutter und auch kein anderer Mensch von einem Wolf in Deutschland gerissen worden.

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 12.01.2018, 09:50 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 3663
Wohnort: Niedersachsen
Zitat:
Landvolk fordert Tötung von Wölfen
HANNOVER. (EPD) Niedersachsens Landvolk dringt auf ein schärferes Vorgehen gegen Wölfe. Die Vergrämung und Tötung auffälliger Wölfe müsse erlaubt werden, sagte Landvolkvizepräsident Jörn Ehlers am Donnerstag in Hannover: Es könne nicht sein, dass die Tierhalter Tausende Rinder, Schafe und Ziegen wegsperren müssten, einige wenige Wölfe sich aber ausbreiten dürften. Dass das Cuxhavener Rudel Sender erhalten soll, reiche laut Ehlers aber nicht aus.

NWZ, 12.01.2018

_________________
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
Bild
DK seit 1965
Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


Nach oben
 Profil  
 
BeitragVerfasst: 12.01.2018, 11:37 
Offline
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 1195
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
@ 25örefan:
Ich finde es nicht besonders fein von dir immer nur Presseschnipsel im Forum zu verteilen wo du weißt, dass da gern Emotionen hochkochen. Du selbst enthältst dich meist einer klaren Stellungnahme dazu und sondierst die eingehenden Reaktionen, um dann hier und da Dritte in der Form zu zitieren:
25örefan hat geschrieben:
Natürlich haben die gut reden, die nicht betrofffen sind und auch in Zukunft nicht direkt betroffen sein werden.
Die Weidetierhalter (und das sind nicht nur Schafhalter) z.B. im Landvolk Niedersachsen/ Landesbauernverband dagegen formulieren es dagegen zurecht so:…

ohne aber eine eindeutige Position in der Sache zu beziehen. Damit hältst du dir alle Positionen offen (und schürst gleichzeitig Feuer). Ich bezeichne das mal als „merkeln“.

Zurück zum Thema:
Wer im Ammerland (das kennst du 25örefan) noch eine Kuh erblickt muss annnehmen, dass die irgendwo aus dem Stall ausgebrochen ist. Ich weiß, das ist jetzt überzogen. Aber es geht in die Richtung. Selbst der kleine Biobauer mit Selbstvermarktung seiner Milch hat seine Kühe heute im Stall. Bei Schafen sieht es, zugegeben, anders aus. Dennoch sind die bisherigen Wolfsrisse da marginal gemessen an der riesigen Anzahl der Tiere. Und Ziegen? Mein Gott, wegen den paar Hobby-Tierhaltern, die neben zwei Esel zwei Ziegen im Garten streicheln wird solch ein Trara veranstaltet?
Wie gesagt: 264.000 Wildunfälle im Jahr 2016 mit ebenso viel toten Tieren…

Und was die Nutztierrisse in der Natur betrifft: Es werden mehr Tiere von freilaufenden bzw. sträunenden Hunden gerissen als von Wölfen. Das ist zwar nicht in jedem Fall zweifelsfrei durch durch DNA-Analysen festgestellt worden, aber bei sehr vielen.
Und: Wie viele Menschen werden jährlich durch Hundeattacken teils schwer verletzt oder gar getötet? Wie viele durch Wölfe?
Sollte dann die logische Konsequenz daraus sein, jeden frei laufenden Hund in der Natur zu erschießen?
Ein fragender Hundehalter…

_________________
Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 347 Beiträge ]  Gehe zu Seite Vorherige  1 ... 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 3 Gäste


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de