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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 11:49 
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Hinnerk hat geschrieben:
@ 25örefan:
Ich finde es nicht besonders fein von dir immer nur Presseschnipsel im Forum zu verteilen wo du weißt, dass da gern Emotionen hochkochen. Du selbst enthältst dich meist einer klaren Stellungnahme dazu

Was ist da noch unklar, alleine die tendenziösen "Presseschnipsel" lassen keine Zweifel an der Haltung:
ran an den Drilling, laden, schießen.


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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 12:07 
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Hinnerk hat geschrieben:
@ 25örefan:
Ich finde es nicht besonders fein von dir immer nur Presseschnipsel im Forum zu verteilen wo du weißt, dass da gern Emotionen hochkochen. Du selbst enthältst dich meist einer klaren Stellungnahme dazu und sondierst die eingehenden Reaktionen, um dann hier und da Dritte in der Form zu zitieren:
25örefan hat geschrieben:
Natürlich haben die gut reden, die nicht betrofffen sind und auch in Zukunft nicht direkt betroffen sein werden.
Die Weidetierhalter (und das sind nicht nur Schafhalter) z.B. im Landvolk Niedersachsen/ Landesbauernverband dagegen formulieren es dagegen zurecht so:…

ohne aber eine eindeutige Position in der Sache zu beziehen. Damit hältst du dir alle Positionen offen (und schürst gleichzeitig Feuer). Ich bezeichne das mal als „merkeln“.

Dieser Eindruck kann nur entstehen, wenn man nicht den gesamten Thread von Anfang an gelesen hat oder nicht nochmals liest.
Schon auf Seite 2 und auch im folgenden habe ich eindeutig Stellung bezogen und meine Position dargelegt. Das ist jederzeit nachlesbar.
Die Stimmen von Betroffenen oder solchen zu zitieren, die ihre Bedenken und Forderungen gemäß meiner eigenen Position formulieren, sehe ich keinesfalls als „Merkeln“ und/ oder „Feuer schüren“.

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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 12:16 
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Treffend formuliert:
http://www.taunusreiter.de/IV_Wolf.html

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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 16:27 
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Danke für deinen Hinweis 25örefan bzgl. deiner doch klaren Stellungnahme zum Thema Wolf auf Seite 2 dieses Threads. Ich habe nicht so weit „zurückgeblättert“ und sehe nur noch deine Verlinkungen ohne Kommentar. Insofern entschuldige ich mich für meine an dich gerichteten Anschuldigungen, bedaure aber deine grundsätzliche Einstellung zu der Thematik.

Ich persönlich sehe das „Wolfsproblem“ mit anderen Augen. Natürlich muss die Lage im Auge behalten werden. Wenn die Wolfpopulationen in den kommenden Jahren kontinuierlich zunehmen muss sicherlich an kontrollierten Abschüssen durch Jäger gedacht werden, aber nicht einfach durch die Übernahme des Wolfes in das Jagdrecht und des Bundesjagdgesetzes. Das hätten die Politiker natürlich gern, weil sie dann jede Verantwortung auf den Deutschen Jagdverband abwälzen können. Der wiederum wäre dann geradezu gezwungen mit dem Wolf kurzen Prozess zu machen weil durch Wolfsriss geschädigte Landwirte und Schäfer sich bezgl. Entschädigungszahlungen an den DJV wenden könnten.

Ich gehöre übrigens nicht zu der Delegation die die Jagd grundsätzlich und insbesondere auf den Wolf ablehnt. Ich wehre mich nur gegen Verallgemeinerungen, maßlosen Übertreibungen und auch Lügen betreffend dem Wolf.
Ganz klar muss doch gesagt werden, dass seit der Rotkäppchen-Lüge der Brüder Grimm in Deutschland noch nicht ein Mensch von einem Wolf gerissen oder auch nur verletzt wurde. Wenn ich dann solch ein Hinweisschild sehe frage ich mich, was die Verantwortlichen für derlei Panikmache geritten hat:
Bild
Im übrigen ist der von dir verlinkte Bericht auf taunusreiter.de äußerst einseitig und extrem populistisch, einfach reißerischer Bild-bzw. Springer-Sensation-bzw. Boulevardjournalismus. Da wird dann z.B. mehrfach auf die Gefahr des Autoverkehrs durch den Wolf hingewiesen ohne dabei im Blick zu haben, dass allein in Deutschland im Jahr 2016 264.000 Wildunfälle ohne Wolfsbeteiligung ca. 20 tote und 2500 z.T. schwerverletze Menschenopfer verzeichnet wurden.
Diese einseitige Betrachtung der Sachlage ist bezeichnend für die Wolfsgegner oder auch Wolfshasser und entlarvt sie. Allein die verwendete Rhetorik im Taunusreiter-Bericht macht deutlich, worauf der Verfasser abzielt bzw. was er mit seinem Bericht bezweckt. Sachlichkeit ist etwas anderes!

Ich weiß, dass es da Untersuchungen gibt, die zu teils unterschiedlichen Forschungsergebnissen in Bezug auf die möglichen Gefahren ausgehend vom Wolf gegenüber dem Menschen kommen. Diese Ergebnisse muss man aber auch in dem Lebensumfeld betrachten, in dem Wolfsrudel über einen längeren Zeitraum beobachtet wurden. Hierbei spielt die Versorgung mit Nahrung eine große Rolle. Und da leben Wölfe bei uns im westlichen Europa geradezu wie im Schlaraffenland. Ihr Futter wird ihnen gabelgerecht serviert. Was will man bzw. Wolf mehr? Da braucht der keinen Menschen, an dem der sich schlimmstenfalls noch wegen dessen ungesunden Lebensweise noch vergiftet oder sich gar an dessen Hüftprothese aus Titan noch einen Reißzahn ausbeißt.
In Ländern aber mit langen kalten Wintern ohne von Menschen zur Verfügung gestellten „Futterkrippen“ kommt es nicht selten zu wochenlangen Hungerperioden, in denen Wölfe sich von Baumrinden und allerlei Pflanzlichen am Leben erhalten. Das haben u.a. Untersuchungen von Mageninhalten toter Wölfe gezeigt. Da machen Wölfe dann schon mal Jagd auf alles. Es geht schließlich um das nackte Überleben.

Diese Not aber kennt der Wolf bei uns nicht. Ganz im Gegenteil. Zum einen findet der Wolf bei uns Futter im Überfluss und zum anderen muss er für die Nahrungsmittelsuche nicht so viele Kalorien verbrauchen als beispielsweise im hohen und kalten Norden (ohne Schafe).

Da sind Wildschweine erwiesenermaßen für den Menschen wesentlich gefährlicher. Immer wieder kommt es zu Attacken von Wildschweinen gegenüber Menschen in Deutschland, die auch wiederholt Todesopfer fordern.
Ich sage es als Hundefreund- und Halter nicht gern, aber auch diese Tiere richten ein Vielfaches des Schadens an, der z.Z. von Wölfen verzeichnet wird.
Ja, das Wildschwein wird bejagt, aber nur sehr begrenzt. In NRW kam es sogar dazu, dass sich trotz intensiver aber nicht ausreichender Bejagung der Schwarzkittelbestand noch vermehren konnte. Da hilft dann auch nicht so etwas:

https://www.focus.de/panorama/videos/wa ... 82068.html

Ich sehe momentan den Wolf als ein Bauernopfer, der für viele Dinge, die den kleinen Landwirt in seiner Existenz bedrohen, herhalten muss. Ansonsten müsste auf Schildern wie dem oben eher auf die Gefahr von Wildschweinen und vor allem Hunde hingewiesen und Eltern angewiesen werden zum Schutz ihrer Kinder vor diesen Bestien diese in Feld und Flur grundsätzlich an die Hand zu nehmen.

Wenn man es einmal ganz nüchtern betrachtet müsste demnach eher zum großen Halali auf Hunde bzw. deren Zwangstötung geblasen werden.

Was dem Wolf zum Verhängnis geworden ist ist die Tatsache, dass er bereits im Altertum und in vielen Mythen und Sagen als Menschen fressendes Monster beschrieben wird. In der finnischen Mythologie beispielsweise und auch dem finnischen Nationalepos „Kalevala“ welches jeder finnische Schüler verinnerlichen muss ist der Wolf als ein Wesen beschrieben, der dem Menschen Unheil bringt. Der aufgeklärte Finne lächelt hingegen heute darüber. Gleichwohl können auch die Samen im hohen Finnisch-Lappland von Wolfsrissen in ihren Rentierherden berichten aber nicht über menschliche Opfer. Und dies, obwohl deren Mittagstisch da oben nicht so reichlich gedeckt ist wie bei uns.

Ich warte gern auf Gegenkommentare. Dann aber bitte mit Fakten und (Vergleichs)zahlen belegt!

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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 18:10 
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Ich habe gerade mal ein wenig in den Tiefen dieses Threads gegraben:
Lars J. Helbo hat geschrieben:
Ja, alle "Experten" (oder fast alle) sagen, dass die Wölfe für den Menschen nicht gefährlich sind. Das mag sein, ich habe aber trotzdem meine Probleme damit. Den was ist, wenn sie sich irren? "Expertenaussagen" sind ja meistens unverbindlich. (…) Die Expertenaussage, dass es nicht passieren kann, dass die Wölfe ungefährlich sind etc. erinnert mich ein wenig an Kernkraftwerke. Die sind ja auch ungefährlich.

Nein, Kernkraftwerke sind nicht ungefährlich. Das Unglück von Tschernobyl steht als Synonym für unzählige kleinere und größere Unglücke und Pannen in AKWs in der ganzen Welt, auch in Deutschland.
Zitat:
Mein Vorschlag wäre dass wir ein Expertenkomitee bilden. Die Experten dieser Komitee müssen sich allerdings verplichten eine verbindliche Aussage zu machen. Wenn sie also sagen, dass Wölfe keine Menschen angreifen und es dann doch passiert, dann werden die Mitglieder dieser Komitee wegen fahrlässiger Körperverletzung bzw. Tötung bestraft. Wenn die Experten recht haben und die Wölfe tatsächlich absolut harmlos sind, dann kann dabei ja nicht passieren - es würde mir aber irgendwie beruhigen. Aber wenn die Experten nicht bereit sind, eine solche Vereinbarung einzugehen ....

Ein Komitee, welches jede Gefahr für den Menschen, von einem Wolf ausgehend, grundsätzlich ausschließt und im Falle eines Falles sich strafrechtlich zur Verantwortung herangezogen werden kann wirst du nicht finden. Dies aber auch nicht, wenn es um die (Un)gefährlichkeit von Goldhamstern ginge. Goldhamster können z.B. den s.g. LCM-Virus übetragen und beim Menschen schlimmstenfalls eine Hirnhautentzündung auslösen. Die Gefahr ist zwar nur äußerst gering, aber immerhin.

Also liebe Heimtierfreunde: Tötet eure Goldhamster, Mäuse und was ihr sonst noch an Viechern zuhause laufen oder krabbeln habt. Ist alles mordsgefährlich!

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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 19:44 
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[quote=„Hinnerk“]Ich warte gern auf Gegenkommentare. Dann aber bitte mit Fakten und (Vergleichs)zahlen belegt![/quote]
1) Fakten
Wofür der ganze Aufwand für dieses "Freilandexperiment " mit ungewissem Ausgang?
Der Wolf ist ein Wildtier, welches weltweit nicht vom Aussterben bedroht ist ( =>Fakt) , dessen Fehlen bei uns seit 150 Jahren die Artenvielfalt nicht wesentlich beeinträchtigt hat ( =>Fakt) und das in ökologischer Hinsicht (Stichwort "Gesundheitspolizei"/ "Wildregulierung") insbesondere in unserer Kulturlandschaft nicht nur nicht vonnöten ist (=>Fakt) , sondern zusätzlich noch für zunehmend deutlichere Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht sorgt.
2) Zahlen
Ich sehe die Bestandszahlen, die sagen, dass der Wolf nicht vom Aussterben bedroht ist.
Ich sehe die Rißstatistik mit einer stetig weiter ansteigenden Zahl an Nutztieren, die dem Wolf unnötig
(siehe 1) zum Opfer fallen.
Ich sehe die stetig steigenden unnötigen ( siehe 1) Steuerausgaben für das Freilandexperiment mit ungewissem Ausgang.
Ich sehe die Zahlen in Bezug auf die (Wolfs-)Spendenstatistiken, von denen leicht abzulesen ist, warum die an der Naturschutzbranche Verdienenden ein solch großes (Eigen-)Interesse an dem o.g. möglichst auch weiterhin ungebremsten Freilandexperiment haben.
Ansonsten empfehle ich weiterhin hier reinzulesen:
http://www.taunusreiter.de/IV_Wolf.html
Und auch hier:
http://www.taunusreiter.de/Wolf_53_2017.pdf

http://www.taunusreiter.de/Wolf_53_2017.pdf

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BeitragVerfasst: 12.01.2018, 23:10 
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Deine geliebte Taunusreiter-Webseite ist eine reine Kontra-Wolf Propagandaseite, zumindest was das Thema Wolf betrifft.
25örefan hat geschrieben:
Der Wolf ist ein Wildtier, welches weltweit nicht vom Aussterben bedroht ist ( =>Fakt) , dessen Fehlen bei uns seit 150 Jahren die Artenvielfalt nicht wesentlich beeinträchtigt hat ( =>Fakt) und das in ökologischer Hinsicht (Stichwort "Gesundheitspolizei"/ "Wildregulierung") insbesondere in unserer Kulturlandschaft nicht nur nicht vonnöten ist (=>Fakt) , sondern zusätzlich noch für zunehmend deutlichere Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht sorgt.

Nur weil der Wolf ein Wildtier ist, welches nicht vom Aussterben bedroht ist ist er also in unserer Kulturlandschaft nicht vonnöten = überflüssig wegen „zunehmend deutlichere Beeinträchtigungen in vielerlei Hinsicht.“

Vonnöten ist der Wolf bei uns tatsächlich nicht. Da gebe ich dir recht. Aber was ist nicht alles nicht vonnöten? Brauchen wir wirklich Wildschweine, Rehe, Hasen und Kaninchen in unserer Kulturlandschaft? Die verursachen jährlich 264.000 Unfälle mit vielen toten und Verletzten. Steigerung von 2015 auf 2016: 10.000! Von den Schäden in der Landwirtschaft ganz zu schweigen. Also abschießen bitte. Geht nicht? Dann eben vergiften. Das geht!
Jeder durch Wild getöteter oder verletzte Mensch ist einer zu viel!
Hunde: Unzählige Wildtiere, insbesondere Rehe, werden Jahr für Jahr von sträunenden Hunden gerissen oder zu Tode gehetzt, mehr als Wölfe Weidevieh reißen. Also Abschuss frei auf Hunde und absolutes Hunde-Ausgehverbot, auch nicht an der Leine. Du als Hundehalter weißt ganz genau, wie viele oder besser wie wenige Hundehalter sich an die Leinenpflicht z.B. in der Brut- und Setzzeit halten.

Ich hoffe, du nimmst jetzt nicht alles bierernst, was ich da geschrieben habe. Ich will damit lediglich verdeutlichen, dass der Wolf momentan noch kein so großes Problem ist als wie es so gern von bestimmten Interessensgruppen dargelegt wird. Die Wolfsproblematik ist einfach zu etwas hochstilisiert worden, was es nicht ist.

Und dann spielt da noch die allgemeine Wolfshysterie = Rotkäppchenphobie eine nicht unerhebliche Rolle. Der Wolf ist in den Köpfen vieler Menschen von Kindheit an ein Tier welches nur Unheil und Tod bringt so wie der Drachen. Das sitzt tief drin in den Köpfen vieler Menschen. Das ist wie mit dem Glauben. Da kann auf beiden Seiten geredet und argumentiert werden bis die Köpfe qualmen. Das bringt nichts und kann nichts bringen denn
Glaubenskriege lassen sich nicht gewinnen!

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 09:47 
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Hej !
Es gibt glücklicherweise keine Taunusreiter Webseite auf dänisch und auch keine Nahrung für die Wolfshysterie, jedenfalls kann ich im folgenden Link erschienen Mitte 2017 nichts davon erkennen. http://www.dn.dk/nyheder/eu-om-landbrug ... re-skydes/
Hendrik77 hat geschrieben:
Kopiert aus der Beschreibung der Rubrik.
Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Wenn es (zukünftig) primär um den Umgang mit dem Wolf in Deutschland geht ist das jedenfalls nicht die richtige Rubrik.

Wenn z.B. die Taunusreiter Webseite in Deutschland viel Zuspruch bekommt heisst dies nicht automatisch das es in Dänemark auch der Fall sein wird.
Wenn hier jetzt jemand aus Deutschland viele Links verbreitet,die sich eindeutig für den Abschuss aussprechen wird sich die Mehrheit der Dänen davon nicht beeindrucken lassen.
Vielleicht liegt es daran das in Dänemark Kulturlandschaft anders definiert wird wie in Deutschland. https://de.wikipedia.org/wiki/Kulturlandschaft
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 11:26 
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Das ist alles richtig Hendrik. Speziell für Dänemark kommt noch hinzu, dass Dänemark ja eine große Halbinsel ist und der Wolf nicht von allen Seiten in das Land einwandern kann. Auf der Öresundbrücke sind meines Wissens noch keine Wölfe aus Schweden kommend gesichtet worden und auch nicht auf einer Ostseefähre. Es bleibt da also nur der relativ schmale Zugang von Deutschland aus. Mit anderen Worten: Dänemarks Alttiere unter den Wölfen haben es sich alle schon mal auf Deutschlands Viehweiden gut gehen lassen und sichten jetzt vereinzelt die Lage in Dänemark nichtwissend, dass sie da ohne Dankord oder Smartphone mit einer MobilePay App nicht sehr weit kommen. Da hat doch der digitale Vorsprung Dänemarks echte Vorteile (sehr zum Nachteil Isegrims). :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 11:34 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Es gibt glücklicherweise keine Taunusreiter Webseite auf dänisch und auch keine
Kopiert aus der Beschreibung der Rubrik.
Sonstiges. Dänemarkbezogene Themen, die in keine andere Kategorie passen.
Wenn es (zukünftig) primär um den Umgang mit dem Wolf in Deutschland geht ist das jedenfalls nicht die richtige Rubrik.

Wenn z.B. die Taunusreiter Webseite in Deutschland viel Zuspruch bekommt heisst dies
Wenn hier jetzt jemand aus Deutschland viele Links verbreitet,die sich eindeutig für den Abschuss aussprechen wird sich die Mehrheit der Dänen davon nicht beeindrucken lassen.
[/quote]
Wenn es die falsche Rubrik ist, hast Du es ja in der Hand, die Beiträge zu verschieben. Der Thread hat sich dahin entwickelt, wo er jetzt ist und es scheint sich ja sonst offensichtlich niemand daran gestört.
Es geht zudem um einen Meinungsaustausch mit allen Facetten des Themas und nicht darum irgendwen zu beeindrucken. Zu den Mehrheitsverhältnissen pro und contra Wolf habe ich bezüglich DK ja hier schon mal Umfrageergebnisse gepostet, die je nach Region und anderen Kriterien sehr unterschiedlich ausfallen.

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 14:27 
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Es gibt mehrere umfangreiche und sachlich fundierte deutsche Pro-Wolf Webseiten. Wenn du die Taunusreiter-Seite kennst weißt du sicher auch diese Seiten im Netz zu finden.
Ich will deren Argumente hier nicht vorstellen und zur Diskussion stellen. Das Thema ist für ein eigenes Forum gut und wird auch in entsprechenden Internetforen behandelt. In einem Dänemark-Forum sehe ich da auch nicht zwingend Gesprächsbedarf. Aber bitte, wer möchte…
Armer Hendrik…

Ich denke dass es manchmal besser ist zu schweigen, wenn der andere unbedingt recht haben will und dann auch noch gläubig ist.
25örefan, wir haben beide unsere Meinung geäußert. Du kannst mich nicht überzeugen und ich dich auch nicht. Das macht aber nichts. Die Welt ist voller Meinungsverschiedenheiten, Missverständnisse und Irrtümer. Ich denke, dass ich speziell in punkto Wolf mit einer gewissen Unsicherheit gut leben kann.
Ich finde es nur schade, dass ich noch nie einen Wolf in freier Wildbahn erblicken konnte im Gegensatz von verwilderten Hausschweinen auf Korsika, die sich da in den Bergen über unser Proviant hermachten oder Elche im Norden Finnlands.
Nun denn, ich halte weiterhin die Augen offen.

Nur noch so viel: Es ist recht einfach, auf eine Internetseite zu verlinken, die die eigene Meinung wiederspiegelt. Der Verfasser des auf dieser Pferdefreunde-Seite veröffentlichten Berichts „Der Wolf kommt zurück nach Deutschland“ wird da noch nicht einmal genannt. Ein völlig anonymer Beitrag also, zudem äußerst einseitig, populistisch und unseriös.

Wer derartige Informationen als die einzig Wahrheit verinnerlicht und vertritt glaubt sicherlich auch hieran:

https://de.sott.net/article/19360-Endli ... kenntnisse

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 15:21 
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Hinnerk hat geschrieben:
...
Ein völlig anonymer Beitrag also, zudem äußerst einseitig, populistisch und unseriös.

Wer derartige Informationen als die einzig Wahrheit verinnerlicht und vertritt glaubt sicherlich auch hieran:

https://de.sott.net/article/19360-Endli ... kenntnisse

...mindestens genauso einseitig, populistisch und unseriös wie der Titel dieses Threads, die Vergleiche von Hund und Wolf, das Gegenüberstellen von Nutztierissen und Raubschlachtungen, die ständige Unterstellung, die contra Wolf (wobei in dieser Gruppe auch noch deutliche graduelle Unterschiede gibt) gleichsetzt mit dem Glauben an Grimms Märchen und Schießwütigkeit. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.
Ich war auch einmal anderer Auffassung, habe diese aber nach jahrelanger intensiver Beschäftigung mit der Wolsthematik anders entschieden. Ich bin nicht grundsätzlich gegen den Wolf, wohl aber für wolfsfreie Zonen, gegen eine ungehinderte Ausbreitung, gegen den strengen Schutzstatus und für das Recht Betroffener jeglicher Art, sich gegen den Wolf auch anders als durch Rufen, Händeklatschen und immer höhere Zäune zur Wehr zu setzen.

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 15:39 
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Volkswirtschaftlich gesehen richten Wildschweine den Landwirten einen wesentlich größeren Schaden an als Wölfe. Es ist natürlich publikumswirksamer immer und immer wieder Bilder von gerissenen Schafen zu veröffentlichen (fast immer dieselben).
Ein Jahr für Jahr von Wildschweinen plattgetrampeltes Getreidefeld wegen nicht ausreichender Bejagung ist auf dem Foto nicht rührselig genug. Und menschliche Todesopfer, verursacht durch Wild werden auch nicht verbreitet.

Sei's drum…

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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 18:11 
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Hej !
Der Thread hier ist Jahre alt und damals erstellt worden weil angeblich ein Wolf in einem Wohngebiet gesehen wurde.
Was haben die letzten Seiten denn noch mit dem Wolf in Dänemark zu tun?
Wenn jemand den Drang hat sich wiederholt zum Thema Umgang mit dem Wolf in Deutschland zu äussern sollte es möglich sein ein Thread in der entsprechenden Rubrik mit aussagekräftiger Ûberschrift zu erstellen und das auch ohne Hilfe aus dem Team!
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 13.01.2018, 18:43 
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Also gut. Wurde der viborger Wolf zwischenzeitlich mal wieder gesichtet? Das würde mich schon interessieren. Dann würde ich mich mal auf die Fotopirsch begeben.
Aber vielleicht war das ja auch nur ein Schäferhund... :roll:

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