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BeitragVerfasst: 08.04.2018, 04:23 
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Aber was ist wenn es um Menschen geht? Die Expertenaussage, dass es nicht passieren kann, dass die Wölfe ungefährlich sind etc. erinnert mich ein wenig an Kernkraftwerke. Die sind ja auch ungefährlich.


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BeitragVerfasst: 08.04.2018, 09:53 
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Hejsa !
Keiner, weder in Dänemark noch in Deutschland, behauptet das Wölfe für den Menschen völlig ungefährlich sind.
Es geht doch darum was verhältnismäßig ist und da gibt es eben verschiedene Meinungen, auch unter den Experten. :wink:
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 08.04.2018, 10:05 
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weeeqqfhb hat geschrieben:
Aber was ist wenn es um Menschen geht? Die Expertenaussage, dass es nicht passieren kann, dass die Wölfe ungefährlich sind etc. erinnert mich ein wenig an Kernkraftwerke. Die sind ja auch ungefährlich.

Nein, Kernkraftwerke sind ganz und gar nicht ungefährlich, siehe Tschernobyl und Fukushima. Das sind nur zwei der größten Unfälle in Kerntechnischen Anlagen. Ich weiß nicht, ob die Todesopfer z.B. in Tschernobyl jemals gezählt wurden. Selbst heute sind dort noch immens hohe Leukämieopfer zu verzeichnen. Auch werden dort weiterhin Kinder mit z.T. schwersten Behinderungen geboren. Unfälle in kerntechnischen Anlagen haben zu tausenden Todesopfern oder/und schweren Erkrankungen, Behinderungen und Siechtum geführt.
Da solltest du deine Aussage hinsichtlich der ungefährlichen Kernenergie vielleicht noch einmal überdenken. Ich glaube aber, dass du das gar nicht ernst meinst.

Jetzt aber zu den „gefährlichen“ und Menschen fresssenden Wölfen. Ich wiederhole mich gern noch einmal:
Seit der Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und den angrenzenden Ländern ist bei uns noch nicht ein einziger Fall bekannt geworden wobei ein Mensch durch einen Wolf zu Schaden kam.
So gesehen muss selbst ich als Hundehalter gestehen, dass von jedem Haus- und Familienhund eine wesentlich größere Gefahr für Leib und Leben der Menschen ausgeht, selbst wenn es sich dabei nur um einen Dackel handelt. Aber selbst bei 30.000 – 50.000 Bißverletzungen im Jahr (bei hoher Dunkelziffer) und mehrere für den Menschen tödlich verlaufende Beißattacken scheint für viele Menschen der Wolf als viel gefährlicher. Schließlich ist der Hund doch des Deutschen liebstes Haustier („Der tut nichts“, „Der will nur spielen“).

Was den Wolf in den Köpfen der Menschen so gefährlich macht ist die Tatsache, dass der Wolf seit Menschengedenken etwas Mystisches und Unheimliches darstellt. Märchen, Mythen und Sagen beschreiben den Wolf als Menschen verschlingendes Ungeheuer. Selbst Kindergartenkinder kennen heute den Begriff Werwolf und können dessen Untaten recht gut beschreiben.
Tja, und wenn Kinder derart falsch informiert und erzogen aufwachsen ist es kein Wunder, wenn sich derartige Falschinformationen in den Köpfen als völlig richtig und wahr festsetzen.

Ich sage es mal bewusst provozierend: Wer den Abschuss von Wölfen aufgrund seiner angeblichen Gefährdung für den Menschen fordert muss zwangsläufig und vorrangig auch die zwangsweise Tötung aller Haushunde fordern.

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 11:30 
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http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft ... 25736.html

Wer ist denn nun gefährlicher für den Menschen, Wolf oder Hund?

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 12:19 
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Hinnerk hat geschrieben:
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/hannover-mutter-und-sohn-von-hund-totgebissen-15525736.html

Wer ist denn nun gefährlicher für den Menschen, Wolf oder Hund?

Der Mensch ist gefährlich für manchen Hund.

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 13:36 
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09.04.2018:
Zitat:
Aus dem Tierpark Perleberg im Landkreis Prignitz ist am Freitag ein Wolf aus seinem Gehege ausgebrochen. Wie MAZ-online berichtet, schaffte es das Tier am Nachmittag, den über zwei Meter hohen Schutzzaun zu überwinden. Mitarbeiter versuchten noch, das Tier im umzäunten Gebiet des Tierparks einzufangen – vergeblich.

http://www.outfox-world.de/news/wolf-br ... misst.html
Soviel nochmal zu den Zaunhöhen, die erforderlich sind, um Weidetiere sicher zu schützen.
Aber vielleicht hat dem Wolf ja jemand geholfen. :shock:

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 14:08 
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25örefan hat geschrieben:
Soviel nochmal zu den Zaunhöhen, die erforderlich sind, um Weidetiere sicher zu schützen.
Aber vielleicht hat dem Wolf ja jemand geholfen. :shock:

Das gab's ja schon mal, so eine Art tierische Räuberleiter:
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Die empfohlenen Zaunhöhen sind ein Witz.


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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 15:23 
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Natürlich gibt es keine 100-prozentige Sicherheit. Die gibt es nirgendwo, in keinem Lebensbereich von Mensch und Tier. Aber man kann durchaus die möglichen Folgen gewisser Gefahren minimieren. So kann ich mein Haus mit besonders hochwertigen Schließanlagen an Türen und Fenstern und das Haus mit einer Alarmanlage versehen. Ist mein Hab und Gut jetzt zu hundert Prozent geschützt? Mitnichten! Aber es ist gegenüber dem Haus mit außen in der Tür steckenden Schlüssel sicherer geworden.

Das „Haus der offenen Tür“, also das mit dem außen steckenden Schlüssel ist durchaus vergleichbar mit einer völlig ungeschützten Schafweide. Eine Einladung für jeden Wolf. Wird diese Weide nun aber durch einen 140 cm hohen elektrischen Maschendrahtzaun geschützt wird zumindest ein Teil der Wölfe oder sogar der größte Teil vergrämt. Das Gute an dieser Methode ist die Tatsache, dass nicht nur Wölfe lernfähig sind und schlechte Erfahrungen an ihr Rudel weitergeben. Diese Möglichkeit des Lernen durch Konditionierung (Dank an Iwan Pawlov) und der Weitergabe des Erlernten wird aber durch eine Reduzierung sprich Abschuss von Wölfen verhindert. Auf diese Möglichkeit Konditionierung legen Jäger natürlich keinen Wert. :wink:

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 16:48 
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Hinnerk hat geschrieben:
Wird diese Weide nun aber durch einen 140 cm hohen elektrischen Maschendrahtzaun geschützt wird zumindest ein Teil der Wölfe oder sogar der größte Teil vergrämt. Das Gute an dieser Methode ist die Tatsache, dass nicht nur Wölfe lernfähig sind und schlechte Erfahrungen an ihr Rudel weitergeben. Diese Möglichkeit des Lernen durch Konditionierung (Dank an Iwan Pawlov) und der Weitergabe des Erlernten wird aber durch eine Reduzierung sprich Abschuss von Wölfen verhindert. Auf diese Möglichkeit Konditionierung legen Jäger natürlich keinen Wert. :wink:

Dumm nur, dass auch die gegenteilige Erfahrung weitergegeben wird. Auch ein 1,40m höher Elektrozaun wird und ist schon nachweislich überwunden worden.
Dass die Weitergabe des Erlernten durch den Abschuss von Wölfen verhindert wird und die Risszahlen zunehmen, wird immer wieder gerne ins Feld geführt.
Allerdings gibt es dafür kein belastbares wissenschaftliches Material, auch wenn diese Meinung u.a. Auch von WWF und NABU gern publiziert wird.
Zitat:
Noch weniger zielführend sind in diesem Zusammenhang Beiträge wie eine vorliegende Pressemitteilung des WWF, in der es wörtlich heißt: „Zudem verweist der WWF auf eine Studie aus den USA wonach das Töten von Raubtieren in fast der Hälfte der untersuchten Fälle zu einer Zunahme der Nutztierrisse geführt hat.“

Wer so etwas publiziert, sollte beim Lesen dieser Arbeit: „Predator control should not be a shot in the dark“ (Treves, krofel et al., 2016) wenigstens die dritte Seite erreicht haben, bevor er zu derartigen Fehlsch(l)üssen kommt. Abgesehen davon, dass die Verfasser in aller Deutlichkeit auf die geringe Menge an verwertbaren Quellen hinweisen, befindet sich hier eine Übersicht, nach der Arbeiten zum Erfolg von Maßnahmen gegen Braunbär, Schwarzbär, Puma, Luchs, Kojote und Wolf ausgewertet wurden.

PEINLICH: Eine Zunahme von Schäden durch letale Maßnahme wurde dabei nur in Arbeiten bezüglich des Kojoten und des Pumas festgestellt. Die Qualität der zitierten Arbeit soll hier in keiner Weise kritisiert werden, aber sie für derart unqualifizierte Verallgemeinerungen zu missbrauchen, ist einfach ungehörig und entspricht kaum dem Selbstverständnis eines WWF als renommierte Umweltschutzorganisation.

Nur ist der WWF mit diesem wenig überzeugenden Standpunkt nicht alleine. Der NABU zitiert auf seinen Seiten eine weitere Studie aufs den USA: „Effects of Wolf Mortality on Livestock Depredations" (Robert B. Wielgus, Kaylie A. Peebles, 2014), diese zeige, dass die Übergriffe auf Nutztiere in einem Gebiet nach der Bejagung der Wölfe zunehmen.“

Diese Arbeit, die nach Veröffentlichung im Original über Presseveröffentlichungen und Übersetzung bereits eine merkwürdige Metamorphose durchmachte, hier in der wolfszone gewürdigt, hat nun an ihrem Ursprung eine böse Abfuhr erhalten:Wolf Lethal Control and Livestock Depredations: Counter-Evidence from Respecified Models (Poudyal et al. 2016)

Die ursprünglich ermittelten Ergebnisse, aufgrund derer nicht nur der NABU sie gerne zitiert hat, haben einer kritischen Nachprüfung nicht standgehalten.

Siehe hier:
http://www.wolfszone.de/000main/texte/Postfaktische%20Debatten.html

Zitat:
Es macht keinen Unterschied, ob man in Gebiete mit historischen oder neuen Wolfsvorkommen und Weidetierhaltung schaut. Dort, wo es zumindest in Grenzen funktioniert und die Schäden in einem erträglichen Maß bleiben, beschränkt man sich nicht auf den passiven Herdenschutz. Wo immer sich Wölfe an geschützten Nutztieren vergreifen, werden sie geschossen. Das ist ein für den eingefleischten Wolfsschützer zwar grausames, aber ein durchaus vernünftiges Regulativ, weil das Wolfsrudel, oder städtisch ausgedrückt, die „Wolfsfamilie“ sehr wohl bemerkt, wann und wo ein Rudelmitglied auf der Strecke blieb. Diesen Zusammenhang verstehen Wölfe mit Sicherheit besser als diejenigen, die meinten, aus zweifelhaften Studien interpretieren zu müssen, dass die „Entnahme“ von Wölfen Nutztierschäden noch verstärken würde. Nur gut, dass diese Studie genau durch das gleiche Institut widerlegt wurde (mehr dazu hier), was von interessierter Klientel nur ungern wahrgenommen wird.
http://www.wolfszone.de/000main/texte/herdenschutz.html

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 18:21 
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Wir können uns noch so sehr die Mäuler über das Thema Wolf zerreißen. Zu einem Ergebnis werden wir nicht kommen, einfach weil es derzeit keines geben kann.
Alles Mutmaßungen und Hypothesen.

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 19:27 
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Hinnerk hat geschrieben:
Alles Mutmaßungen und Hypothesen.

Wenn Du das auf Deine Beiträge beziehen willst (z. B. Deinen vorletzten zum Thema Lern- und Konditionierungsgsverhalten ), dann mag das zutreffen. Ich ziehe mir diesen Schuh nicht an.

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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 21:30 
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Da ja schon mehrfach ausführliche Zitate von der "Wolfszone" angeführt wurden, ist es vielleicht nicht ganz uninteressant zu wissen, dass für diese Seite ein Jäger verantwortlich ist ( siehe Impressum).

Touri


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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 21:56 
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25örefan hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Alles Mutmaßungen und Hypothesen.

Wenn Du das auf Deine Beiträge beziehen willst (z. B. Deinen vorletzten zum Thema Lern- und Konditionierungsgsverhalten ), dann mag das zutreffen. Ich ziehe mir diesen Schuh nicht an.

Hejsa !
Das der Wolf in Dänemark u. Deutschland in absehbarer Zeit Menschen tötet ist eine Mutmaßung und das ein Schutzzaun keine Wirkung hat eine Hypothese.
Deine präsentierten Links hier im Thread strotzen auch nicht gerade von Objektivität, aber so passt dein auftreten hier für mich jedenfalls zur Überschrift. :wink:
OT
Bei der Kritik an diesem Beitrag bitte nicht vergessen diesen vollständig zu zitieren damit der Thread auch ganz sicher immer schön weit oben steht z.B. im Portal. Meine Hypothese dazu ist das Du Dich da ja ganz gerne siehst. :wink:

Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 10.04.2018, 22:27 
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Hendrik77 hat geschrieben:
1)Das der Wolf in Dänemark u. Deutschland in absehbarer Zeit Menschen tötet ist eine Mutmaßung
2)und das ein Schutzzaun keine Wirkung hat eine Hypothese.
3) Deine präsentierten Links hier im Thread strotzen auch nicht gerade von Objektivität,
4) aber so passt dein auftreten hier für mich jedenfalls zur Überschrift. :wink:
OT
5):Bei der Kritik an diesem Beitrag bitte nicht vergessen diesen vollständig zu zitieren damit der Thread auch ganz sicher immer schön weit oben steht z.B. im Portal. Meine Hypothese dazu ist das Du Dich da ja ganz gerne siehst. :wink:

Venlig hilsen
Hendrik77

Das sind ja mal eine ganze Menge unhaltbarer Vorhaltungen.
Zu 1) Wo habe ich das hier je behauptet, bzw. diese Mutmaßung getroffen?
Zu 2) Auch dass ein Zaun keine Wirkung hat, steht von mir nirgendwo geschrieben. Das müßtest Du schon mal nachweisen. Da sind meine Ausführungen schon wesentlich differenzierter.
Zu 3) Wer hier kann schon von sich behaupten, dass er die Objektivität für sich gepachtet hat, aber zumindest bemühe ich mich darum.
Zu 4) Wo siehst Du denn bei mir Anzeichen von Hysterie?
Hier?
=>
...psychisches Verhalten, das von der Norm abweicht und viele verschiedene Ausprägungen haben kann.
Oder etwa hier?
=>
...ein Zustand von übertriebener Nervosität und leichter Erregbarkeit, der dazu führt, dass man nicht mehr klar denken und vernünftig handeln kann.
Zu 5) Woraus schließt Du das?

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BeitragVerfasst: 11.04.2018, 13:24 
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Touri hat geschrieben:
Da ja schon mehrfach ausführliche Zitate von der "Wolfszone" angeführt wurden, ist es vielleicht nicht ganz uninteressant zu wissen, dass für diese Seite ein Jäger verantwortlich ist ( siehe Impressum).


Richtig, entweder wird aus dem von einem Jäger geschriebenen Blog "Wolfzone.de" zitiert oder aus dem Jagdmagazin "Outfox-World".
Das nennen wir mal einen klassischen Fall von Echokammer und Filterblase.

Der Jäger war übrigens auch als Experte zu einer Informationsveranstaltung der Bürgerinitiative für "wolfsfreie Dörfer" am 05.04.18 eingeladen.

http://www.cellesche-zeitung.de/S5374744

Interessant ist in dem Zusammenhang, dass sich die Namen von vieren der sechs Gründer dieser "Bürgerinitiative" im Vorstand des CDU-Gemeindeverbands Winsen (Aller) wiederfinden:

http://www.cdu-winsen-aller.de/vorstand/

Wie diese "Bürgerinitiative" ihr Ansinnen realisieren möchte, konnte sie laut Celleheute allerdings auch auf wiederholte Anfrage nicht beantworten:

https://celleheute.de/luegenpresse-am-1-april/

Und nicht verwechseln: Der Aprilscherz der Zeitung war die "Bürgerinitiative für eine nutriafreie Stadt" - die Bürgerinitiative für "wolfsfreie Dörfer" ist dagegen Realität, obgleich das viele Leser kaum glauben konnten. :)


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