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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 14:58 
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Hejsa !
Ich führe hier nichts zusammen und/oder ändere Überschriften ohne das Einverständnis der TO z.B. per PN. Da ich nachher noch einem anderen Hobby nachgehe wird das wohl heute nichts mehr.
Für die Überschriften der einzelnen Threads bin ich auch nicht verantwortlich, aber kann diese auf Wunsch ändern / anpassen. (s.o.)
Das einzige was ich gemacht habe ist ein alten (seitenlangen) Thread zum Thema Wolf zu schließen, damit es nicht zwei Threads zum selben Thema gibt.
In meinen Augen sind im geschlossenen Thread eh viele Beiträge OT, aber da diese niemand gemeldet hat.........
Es war immer ein Thread zum Thema auf und deswegen kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen.
Med venlig hilsen
Moderator Hendrik77


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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 15:31 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Das einzige was ich gemacht habe ist ein alten (seitenlangen) Thread zum Thema Wolf zu schließen, damit es nicht zwei Threads zum selben Thema gibt.
In meinen Augen sind im geschlossenen Thread eh viele Beiträge OT, aber da diese niemand gemeldet hat.........
Es war immer ein Thread zum Thema auf und deswegen kann ich die Aufregung nicht nachvollziehen.
Med venlig hilsen
Moderator Hendrik77

Wenn das so ist, hast Du wohl den falschen Thread unnötig geschlossen.
Gründe für die „Aufregung“ sind ja auch von anderen genug genannt worden.
Wenn Du diese nicht nachvollziehen kannst, nun ja... :?

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 16:52 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hejsa !
Ich führe hier nichts zusammen und/oder ändere Überschriften ohne das Einverständnis der TO z.B. per PN.

Mach ich, von mir aus können die Threads zusammengeführt werden, gerne unter dem Titel Wölfe in D/DK :wink:

LG Tina


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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 17:39 
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dina hat geschrieben:
Hendrik77 hat geschrieben:
Hejsa !
Ich führe hier nichts zusammen und/oder ändere Überschriften ohne das Einverständnis der TO z.B. per PN.

Mach ich, von mir aus können die Threads zusammengeführt werden, gerne unter dem Titel Wölfe in D/DK :wink:

LG Tina

So einfach schließt man Kompromisse :idea: :D .

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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 18:28 
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Sag ich doch! :wink: Fehlt jetzt nur noch die Zustimmung von Lyset-1.

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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 19:15 
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Mal was Anderes und nur halb OT: Wusstet ihr, das alleine letztes Jahr in Meck./Pomm. ca. 6000 Waschbären abgeschossen wurden?
Wie sieht es denn damit in DK aus?

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 20:05 
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Tja, auch im Naturschutz wird mit zweierlei Maß gemessen.

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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 20:34 
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Zweierlei Maß gilt auch für Wildschweine in DK. Da ist im Zusammenhang mit der Afrikanischen Schweinepest und einem geplanten Grenzzaunbau sogar von deren Ausrottung die Rede:
Zitat:
Der Zaun begrenzt aber die Anzahl an Wildschweinen, die von Süden her nach Dänemark kommen und es wird daher einfacher, die Wildschweine in Dänemark auszurotten. Dieser Einsatz zur Ausrottung geschieht in enger Zusammenarbeit mit Jägern und der Naturbehörde“, so Esben Lunde Larsen.
https://www.nordschleswiger.dk/index.php/de/nordschleswig-daenemark-politik/minister-zum-wildschweinzaun-kein-hundertprozentiger-schutz

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BeitragVerfasst: 23.04.2018, 23:35 
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@all Info
Hier wurden von mir gerade zwei Threads mit nahezu dem selben Thema zusammengeführt. Wo die Beiträge ursprünglich herkommen steht in klein oben drüber. Die Überschrift habe ich nur geringfügig verändert.
Allen weiterhin viel Spaß beim diskutieren und gerne ohne zu weit abzuschweifen.
Med venlig hilsen
Moderator Hendrik77


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BeitragVerfasst: 24.04.2018, 11:53 
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BeitragVerfasst: 26.04.2018, 01:05 
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@25örefan: Waschbären gelten als eine invasive Spezies, die also ursprünglich nicht in Europa heimisch ist und die Ökosysteme somit weiter durcheinander bringt als es ohnehin schon der Fall ist. Das ist von der EU explizit nicht erwünscht. Somit gibt es Bestrebungen, solche Tiere und Pflanzen möglichst nicht in neue Gebiete vorstoßen zu lassen sowie bestehende Populationen möglichst zu kontrollieren ggf dezimieren oder gar eliminieren.
http://ec.europa.eu/environment/nature/ ... dex_en.htm

In der Realität ist dies jedoch ein extrem aufwändiges Unterfangen mit unklaren Erfolgsaussichten. Die Länder und die EU insgesamt stecken da noch in einer frühen Entwicklungsphase.

Der Wolf hat aus dieser Sicht nichts mit dem Waschbären oder sonstigen invasiven Arten gemein. Er ist ganz eindeutig Teil der natürlichen Ökosysteme, wurde durch den Menschen regional ausgerottet und ist nun auf natürlichem Wege in einige Reviere zurück gekehrt. Die Vorzeichen sind also gänzlich andere. Das sollte man mE nicht vermischen, ohne die gewünschten Bezüge aber auch die Differenzen klar zu benennen.

Mit dem Wildschweinen gibt es schon eher Überschneidungen, da sie ja ebenfalls stets in Dänemark heimisch waren aber eben bestimmte Interessen der Bevölkerung berühren und nicht zuletzt auch durch das Fehlen großer Raubtiere wie eben dem Wolf keine natürlichen Feinde mehr haben. Die Rolle als Krankheitsüberträger ist dann wieder ein anderer Aspekt. Das ist alles unglaublich komplex und daher sehr schwer zu diskutieren (aber mE doch auch spannend)...


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BeitragVerfasst: 26.04.2018, 12:04 
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Zitat:
DÄNEN WOLLEN WÖLFE EINSPERREN

SCHUTZZÄUNE MAL ANDERS: DÄNEMARKS UMWELTMINISTER WILL NICHT DIE WEIDETIERE, SONDERN DIE WÖLFE HINTER GITTER BRINGEN. DER WIDERSTAND GEGEN DIE IDEE HÄLT SICH IN GRENZEN.
Der Vorschlag von Umweltminister Esben Lunde Larsen ist eine Reaktion auf die heftigen Proteste gegen die Vorschläge aus Volkspartei und Konservativen, die nach Dänemark zuwandernden Wölfe abzuschießen. Das geht auch nach EU-Recht nicht. Nun kam aus den Reihen von Volkspartei und Sozialdemokraten die Gatter-Idee und der Umweltminister von der Linkspartei hält sie für überlegenswert.

„Wir untersuchen das“, sagte Esben Lunde Larsen der Zeitung DR Nyheder. Er hat sich schon mit Vertretern der Volkspartei über das weitere Vorgehen besprochen. Mit über 200.000 Hektar eigenem Landbesitz habe der Staat jedenfalls die Flächen, um das Projekt umzusetzen, ... Wolfsexperten hingegen sind schon im Protest-Modus: Die Wölfe müssten sich aus dem Weg gehen können, damit sie sich nicht gegenseitig zerfleischen.

Während noch über das nationale Wolfsgatter diskutiert wird, hat der Umweltminister eine neue Definition für „Problemwölfe“ angekündigt: Damit werde das Regulieren der Wolfspopulation erleichtert, verspricht der Politiker: „Ich halte es für wichtig, dass wir Dänen uns in der Natur sicher fühlen und Schafe und Kühe halten können“, sagte er DR Nyheder.

Überraschend ist die Sache nicht: Zur Abwehr der Schweinepest ist in Dänemark auch ein wilddichter Zaun an der Grenze zu Deutschland im Gespräch.
http://www.outfox-world.de/blog/daenen-wollen-woelfe-einsperren.html

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BeitragVerfasst: 26.04.2018, 12:27 
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Stadtflucht hat geschrieben:
@25örefan: Waschbären gelten als eine invasive Spezies, die also ursprünglich nicht in Europa heimisch ist und die Ökosysteme somit weiter durcheinander bringt als es ohnehin schon der Fall ist. Das ist von der EU explizit nicht erwünscht. Somit gibt es Bestrebungen, solche Tiere und Pflanzen möglichst nicht in neue Gebiete vorstoßen zu lassen sowie bestehende Populationen möglichst zu kontrollieren ggf dezimieren oder gar eliminieren.
http://ec.europa.eu/environment/nature/ ... dex_en.htm


Der Wolf hat aus dieser Sicht nichts mit dem Waschbären oder sonstigen invasiven Arten gemein. Er ist ganz eindeutig Teil der natürlichen Ökosysteme, wurde durch den Menschen regional ausgerottet und ist nun auf natürlichem Wege in einige Reviere zurück gekehrt. Die Vorzeichen sind also gänzlich andere. Das sollte man mE nicht vermischen, ohne die gewünschten Bezüge aber auch die Differenzen klar zu benennen.
Das ist allerdings keine Begründung dafür, dass eine Regulierung des Wolfsbestandes in unseren Kulturlandschaften nicht notwendig werden wird.
Stadtflucht hat geschrieben:
Mit dem Wildschweinen gibt es schon eher Überschneidungen, da sie ja ebenfalls stets in Dänemark heimisch waren aber eben bestimmte Interessen der Bevölkerung berühren und nicht zuletzt auch durch das Fehlen großer Raubtiere wie eben dem Wolf keine natürlichen Feinde mehr haben. Die Rolle als Krankheitsüberträger ist dann wieder ein anderer Aspekt. Das ist alles unglaublich komplex und daher sehr schwer zu diskutieren (aber mE doch auch spannend)...

Eben. Und auch der Wolf hat bei uns außer dem Menschen keine natürlichen Feinde, also warum sollte dem Menschen gegenüber dem Wolf das verwehrt sein, was ihm gegenüber Wildschwein und anderen Wildtieren erlaubt ist, wenn es darum geht die Population bei Überschreiten zu diskutierender/ zu definierender Grenzen zu regulieren.

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BeitragVerfasst: 26.04.2018, 12:47 
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Hejsa !
Bis jetzt ist es ja nur ein Vorschlag. https://www.tv2nord.dk/artikel/slut-med ... -ulven-ind
Natürlich gibt es auch Widerworte gegen diesen Vorschlag. https://www.tv2nord.dk/artikel/rovdyrek ... g-loesning
Regulierung bedeutet im Klartext das Wölfe getötet werden und wie will man das aktuell in Dänemark rechtfertigen?
Als natürlicher Feind reicht ggf. manchmal schon der Mensch z.B. wenn ich die Forderungen des neu gegründeten Vereins lese.
Med venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 27.04.2018, 09:53 
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@25örefan: Ich wollte auch nur zum Ausdruck bringen, dass das Zurückdrängen der einen Art (z.B. Waschbär) und die Wiederansiedlung der anderen (z.B. Wolf, Luchs, Wisent, Elch...) ein und demselben Ziel dienen können, nämlich der Annäherung an die ursprünglichen Ökosysteme. Im Fall der Wildschweine sieht man eben auch, dass sich die Tiere ohne natürliche Feinde stärker verbreiten und durch fehlende Auslese auch nicht unbedingt gesündere Populationen bilden. Das gilt bspw auch für Rehe.

Den Menschen interessiert das alles von jeher meist nur dann, wenn es direkte Berührungsflächen oder sonstige Auswirkungen gibt. Der Waschbär ist eben in mehrfacher Hinsicht unerwünscht, da er neben der mutmaßlichen ökologisch negativen Rolle auch dem Menschen sehr lästig werden kann. Der Wolf ist ökologisch nützlich (neben gesünderen Beutetierpopulationen dezimiert er Kleinräuber zum Nutzen von Vögeln und Kleinsäugern und er verhindert Überpopulationen von Rotwild zum Nutzen junger Bäume). Aber andererseits ist auch er einzelnen Interessengruppen lästig. Da muss man abwägen.

Kürzlich traf ich einen Norweger, der mir erklärte, dass die Weidetierhaltung bei ihnen aus traditionellen Gründen weitgehend auf Zäune verzichtet. Verluste durch Wölfe, Bären und Hunde etc sind dort relativ häufig und werden durchaus beklagt aber auch als Teil der Natur akzeptiert. Ob einzelne Raubtiere auch gezielt getötet werden, habe ich leider nicht gefragt. Aber vorstellen kann ich mir das schon, dass dies zumindest bei wiederholten Konflikten erfolgt. Dagegen hätte ich wie gesagt auch in Deutschland und dem Rest der EU nichts.


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