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BeitragVerfasst: 29.11.2018, 10:14 
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Erstmal,abwarten, was weitere Untersuchungen ergeben.
Warum so eilig mit dem Dementi?
Und gar ein (CDU-)Komplott vermuten?
DjM schrieb:
Zitat:
Der vermeintliche Wolf hat die Hand "gehalten"? Das erklärt vielleicht die nur "leichte Verletzung", mit der sich der Betroffene erst einen Tag später und erst auf "Anraten seiner Vorgesetzten" in ärztliche Behandlung begeben hat.
Die CDU ist auch wieder mit von der Partie....

Zitat:
Und auch Tarmstedts Samtgemeindebürgermeister Frank Holle (CDU) bestätigt auf Nachfrage, dass den Ausführungen des Mannes zu glauben ist: „Er kennt sich mit Tieren aus und kann Hunde von Wölfen unterscheiden.“
Was den Angaben nach auch gegen Hunde spricht: Der mutmaßliche Wolf ist nicht allein. Wenige Meter entfernt sieht der Mann drei weitere Tiere, insgesamt sind es drei weiße und ein schwarzes.



Selbst die BILD ist da weniger spektakulär und spricht auch nicht davon, dass der Betroffene erst am Tag später durch seinen Arbeitgeber zum Arzt geschickt worden sei:
Zitat:
Drei weitere Wölfe verfolgten dies laut der Schilderung des Mannes mit einigem Abstand. Ortsbürgermeister Jochen Albinger (53) am Mittwoch zu BILD: „Er konnte sich losreißen und mit der rechten Hand nach einem Hammer greifen und nach dem Tier schlagen.“ So habe er sich befreien und die Tiere vertreiben können.
Albinger weiter: „Er rettete sich dann in sein in der Nähe geparktes Auto und fuhr zum Arzt. Der desinfizierte und verband die Wunde. Ich wurde erst durch einen Anruf des Arztes über die Biss-Attacke informiert, weil wir als Gemeinde Arbeitgeber des Mannes sind.“ Ihm gehe es bereits besser: „Unser Angestellter hat schon am Mittwoch wieder seine Arbeit aufgenommen. Es geht ihm den Umständen entsprechend gut.“
https://www.bild.de/news/2018/news/niedersachsen-wolf-greift-mann-auf-friedhof-an-58705540.bild.html###wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fnews%2F2018%2Fnews%2Fniedersachsen-wolf-greift-mann-auf-friedhof-an-58705540.bild.html&wt_t=1543477486770

Ebenso wie sich die Sprecherin des Wolfsbüros in Hannover, Bettina S. Dörr gegenüber der MK/;Kreiszeitung eher für eine Hundeattacke ausspricht, kommentiert auch Roland Gramling (36) vom WWF am ggü. der BILD:
Zitat:
„Meiner Kenntnis nach wäre dies der erste bekannte Angriff eines Wolfes auf einen Menschen in Deutschland seit der Rückkehr dieser Tierart überhaupt. So einen Vorfall muss man ernst nehmen, egal ob es ein Wolf oder eine wilde Hundemeute war.

Vielleicht lässt sich ja noch genaueres feststellen.
Allerdings:
Wilde Hundemeuten sind in und um die Samtgemeinde Tarmstedt mindestens genauso selten, wenn nicht gar seltener als Wölfe.

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BeitragVerfasst: 29.11.2018, 14:31 
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Warum wurde der Thread nicht schon längst in den Bereich Community > Plaudereien verschoben? Hier geht es doch schon lange nur noch um „deutsche Wölfe“ und darum, welcher Trotzkopf recht hat. Und diese Frage kann hier und derzeit niemand beantworten.
Nun ja, Kinder…

So, ich bin gerade aus dem Wolfsland Deutschland zurück, u.a. mit einer schönen Nordlandtanne im Hänger. Die ist in Schleswig Holstein aufgewachsen. Ob die wohl schon mal von einem Wolf angepinkelt wurde? Unser Hund hat den Baum jedenfalls wie verrückt angebellt. Und der hat eine gute Nase!

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BeitragVerfasst: 29.11.2018, 21:13 
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25örefan hat geschrieben:
Selbst die BILD ist da weniger spektakulär und spricht auch nicht davon, dass der Betroffene erst am Tag später durch seinen Arbeitgeber zum Arzt geschickt worden sei


Ja, wenn es in der BILD steht, muss es ja stimmen. :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Obwohl - "weniger spektakulär"???

Zitat:
Wolf fällt Mann auf Friedhof an [...] Der Horror-Vorfall ereignete sich in der Gemeinde Bülstedt [...] Die Attacke ereignete sich [...] Er konnte sich losreißen und mit der rechten Hand nach einem Hammer greifen und nach dem Tier schlagen. [...] rettete sich dann in sein in der Nähe geparktes Auto [...]

BILD-Zeitung, 28.11.2018: Wolf fällt Mann auf Friedhof an https://www.bild.de/news/2018/news/nied ... .bild.html


Das Ergebnis passt allerdings nicht ganz so zur Dramatik: "Unser Angestellter hat schon am Mittwoch wieder seine Arbeit aufgenommen.", also einen Tag später. Dann ist so eine Wolfsattacke wohl doch nicht grundsätzlich so tödlich und verheerend, wie immer gern behauptet wird, um Wölfe endlich schießen zu dürfen... :wink:

Und was stimmt denn nun? Gleich zum Arzt oder doch noch weitergearbeitet und erst einen Tag später auf Druck des Arbeitgebers zum Arzt?

Zitat:
Er rettete sich dann in sein in der Nähe geparktes Auto und fuhr zum Arzt.

BILD-Zeitung, 28.11.2018: Wolf fällt Mann auf Friedhof an https://www.bild.de/news/2018/news/nied ... .bild.html


Dagegen NDR, butenunbinnen:

Zitat:
Bürgermeister Holle sieht keinen Grund, an den Aussagen des Mannes zu zweifeln. "Ich habe keine Anhaltspunkte dafür, daran zu zweifeln. Wenn er das hätte ausschlachten wollen, dann hätte er es früher und alleine gemacht. Wir mussten ihn eher dazu zwingen, überhaupt zum Arzt zu gehen."

NDR, butenunbinnen, 29.11.2018: Mann verletzt - Bürgermeister geht von Wolfsbiss aus https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... g-100.html


Klingt so, als hätte es bei der Absprache der gemeinsamen Linie ein paar Holprigkeiten in der Kommunikation gegeben... :wink:

Erstaunlich ist auch, wie die weißen Wölfe plus der schwarze gleich einem Oktopus die Farbe wechseln konnten:

Zitat:
Der mutmaßliche Wolf ist nicht allein. Wenige Meter entfernt sieht der Mann drei weitere Tiere, insgesamt sind es drei weiße und ein schwarzes.

MK Kreiszeitung, 28.11.2018: Mann bei Arbeiten am Waldrand offenbar von Wolf gebissen https://www.kreiszeitung.de/lokales/rot ... 66932.html


Zitat:
Update, 29. November, 16.45 Uhr:
Laut des niedersächsischen Umweltministeriums sollen drei der gesichteten Tiere grau und eines dunkler Farbe gewesen sein, gegenüber der Rotenburger Kreiszeitung hatte der Mann die Tiere als drei weiße und ein schwarzes beschrieben, sie dabei aber nicht als Wölfe bezeichnet.

MK Kreiszeitung, 29.11.2018: Mann bei Grünarbeiten an Friedhof offenbar von Wolf gebissen https://www.kreiszeitung.de/lokales/rot ... 66932.html


Der Polizei gegenüber hatte der Mann allerdings von Wölfen gesprochen:

Zitat:
Der Gemeindearbeiter hatte nach eigenen Angaben am Dienstag kniend am Zaun einer Grünanlage an einem Friedhof gearbeitet, wie die Polizei berichtete. Als er nach hinten griff, sei seine Hand plötzlich festgehalten worden. Er sah sich um und sah das Tier, das zugeschnappt hatte. Drei weitere Wölfe hätten die Aktion mit etwas Abstand beobachtet.

Merkur, 29.11.2018: Möglicher Wolfsangriff auf Mann in Niedersachsen https://www.merkur.de/welt/wolfsangriff ... 70731.html


Wie dem auch sei:

Zitat:
Er wurde leicht verletzt. [...] Zeugen für den Vorfall gibt es nicht.

NDR, butenunbinnen, 29.11.2018: Mann verletzt - Bürgermeister geht von Wolfsbiss aus https://www.butenunbinnen.de/nachrichte ... g-100.html


Das lässt Spielraum für alle Möglichkeiten. Wenn die DNA-Analyse des als weiß beschriebenen Wolfes, der da mit den zwei anderen weißen und einem schwarzen Wolf beteiligt gewesen sein soll, allerdings überraschenderweise "europäischer Grauwolf" ergibt, dürften sich weitaus mehr Fragen als Antworten daraus ergeben, u. a. nach dem tatsächlich involvierten Personenkreis.


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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 00:41 
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Ach DjM, besonders mit der o.g. (nicht besonders gelungenen) Polemik erreicht Du genau das Gegenteil von dem Verständnis, was Du erreichen möchtest.
Zitat:
Das Ergebnis passt allerdings nicht ganz so zur Dramatik: "Unser Angestellter hat schon am Mittwoch wieder seine Arbeit aufgenommen.", also einen Tag später. Dann ist so eine Wolfsattacke wohl doch nicht grundsätzlich so tödlich und verheerend, wie immer gern behauptet wird, um Wölfe endlich schießen zu dürfen... :wink:

Auch das Augenzwinkern täuscht nicht darüber hinweg, dass eine dergestalte Äußerung bei vielen nur die eine Antwort provozieren muss, nämlich „Doch, sie ist es!“ :roll:

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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 02:26 
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Um "Verständnis" geht es hier doch gar nicht mehr, 25örefan.

Was "Viele" denken, kannst Du weder quantitativ noch inhaltlich beziffern. Wer sollen die "vielen" sein? Auf der letzten Anti-Wolf-Demo in Potsdam waren überwiegend Männer im fortgeschrittenen Alter in Jagdkleidung und mit Jagdhörnern.

Wenn Du die einzige Substanz Deines eigenen Beitrags aus dem verlinkten Artikel ausgerechnet der BILD-Zeitung (!) ziehst und das ironische Echo des Meinungsgegners danach als Polemik kritisierst, ist das allenfalls belustigend, aber Deiner Integrität als ernstzunehmender Diskussionsteilnehmer eher abkömmlich.

Was liegt denn bislang vor? Die widersprüchliche Aussagen eines Mannes über einen Vorfall ohne Zeugen, der zu einer leichten Handverletzung geführt hat. Die vermeintlichen bösen Wölfe variierten ihre Farbe zwischen weiß, schwarz, hellgrau und dunkelgrau. Die vermeintliche Verletzung ist so geringfügig, dass der Mann gleich am nächsten Tag seine offensichtlich handwerkliche Arbeit ungehindert fortsetzen konnte.

DAS soll jetzt ein Angriff des vermeintlich ach so bösen Wolfs gewesen sein? Und dafür das ganze hysterische Geschrei? Dafür die ganze Bündelung politischer Energie, als ob wir keine anderen Probleme in unserem Land hätten?

Noch schlimmer: Das schon fast zwanghaft von Besessenheit anmutende Bestreben, den Wolf doch bitte, bitte endlich bejagen zu dürfen!

Den Weidetierhaltern hilft das freilich nicht - sie müssen den Aufwand des Herdenschutzes selbst auch dann betreiben, wenn ein politisch festgelegter Prozentsatz X von Wölfen geschossen wird. Schlimmstenfalls - wie in Cuxhaven - werden wegen der Jagd sogar mehr Nutztiere gerissen:

Zitat:
Nur in 29 Prozent der untersuchten Fälle konnte ein minimaler und nur kurzfristiger Rückgang der Übergriffe auf Nutztiere durch eine Wolfstötung erzielt werden. Bei 71 Prozent wurden hingegen keine Effekte oder sogar mehr Nutztierschäden festgestellt.

Herdenschutzmaßnahmen und visuelle Abschreckungsmaßnahmen wie Flatterbänder hingegen erfreuen sich großer Wirksamkeit. In 80 Prozent der untersuchten Fälle nahmen die Risse deutlich ab.


VET-MAGAZIN, 19.09.2016: Wolfsabschüsse schützen keine Nutztiere https://vet-magazin.de/wissenschaft/wil ... tiere.html


Eine Sicherheitsgarantie für Menschen kann eine Bejagung der Wölfe genausowenig bieten:

Zitat:
Die wenigen nach 1950 aus Europa bekannten Fälle, in denen nicht tollwütige wilde Wölfe Menschen getötet haben, geschahen in einer bejagten Population (Spanien).

Bundesamt für Naturschutz, BfN-Skripten 502, 2018: Konzept zum Umgang mit Wölfen, die sich Menschen gegenüber auffällig verhalten
- Empfehlungen der DBBW -, Seite 14
https://www.bfn.de/fileadmin/BfN/servic ... ipt502.pdf


Ach nee, guck mal einer an!

Die Forderung nach der Bejagung von Wölfen als vermeintliche "Problemlösung" und als angebliche "Sicherheitsgarantie" für Mensch und Tier ist umso grotesker, als die Hobbyjagd selbst in Deutschland viel mehr Opfer fordert als der Wolf. Mit den dabei entstehenden Schusswaffenverletzungen können die Opfer nicht mal so eben am nächsten Tag wieder ihre Arbeit aufnehmen, sondern sterben daran oder tragen schwerste Verletzungen davon.

Allein in diesem Jahr sind nachweislich bereits mindestens 12 Menschen durch Jagd und Jägerwaffen in Deutschland getötet worden. Mindestens weitere 12 wurden zum Teil schwer verletzt:

Tote:
19.11.18 Bad Kreuznach (unbeteiligte Seniorin in ihrem Garten)
14.08.18 Bayern (unbeteiligter Autoinsasse auf Bundesstrasse)
07.08.18 Cochem-Zell
18.07.18 Thüringen
18.07.18 Münsterland
03.05.18 Unterfranken
19.03.18 Nordrhein-Westfalen
06.03.18 Eifel (2 Tote)
11.02.18 Havelland
02.02.18 Darmstadt
09.01.18 Baden-Württemberg

Verletzte:
25.11.18 Ost Brandenburg
10.11.18 Bad Kreuznach
08.11.18 Harz
05.10.18 Stralsund
29.07.18 Spreewald (3 Verletzte)
14.07.18 Thüringen (sechsjähriges Mädchen in Kleingartenverein)
12.07.18 Westfalen
20.06.18 Oberpfalz
25.05.18 Ostallgäu
02.03.18 Celle

Ginge es hier tatsächlich um die Sicherheit, das Leben und die Gesundheit der Menschen, würde man sich gegen die Hobbyjagd engagieren und nicht noch ihre nachweislich unsinnige und für die Bevölkerung nutzlose Ausweitung auf ein weiteres Wildtier als lebende Zielscheibe zum reinen Freizeitspaß fordern.


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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 08:51 
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@DJM danke für deine Beiträge die das Thema " Wolfshysterie " für jeden viel verständlicher erscheinen lassen, vor allen ist auch aus deinen Darstellungen zu erkennen, aus was für einer
Ecke der Hass auf die Wölfe geschürt wird.

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Fortuna Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Robert Schäfer : "Diese Leute sollen den Fußball nicht missbrauchen, um persönliche Probleme zu lösen. Das nervt ohne Ende" !

Ist ein echter Fußballfan nur, wer für die eigene Elf zündelt? Nein, echt nicht. Ihr seid gar nicht der Fußball, Ihr seid vor allem Krawall und Spektakel !

Stadionverbot für Pyroschwinger !


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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 09:58 
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hanno hat geschrieben:
@(...) aus was für einer
Ecke der Hass auf die Wölfe geschürt wird.

Ich kann bei den inzwischen auf 55 Seiten angewachsenen Thread beim besten Willen keinen HASS auf Wölfe feststellen.
Dir scheint an einer, wenigstens halbwegs, sachlichen Unterhaltung wenig gelegen.
Was gibt's denn Neues beim Fußball?


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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 10:16 
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Ich habe hier versucht das Thema zu durchsuchen nach einem Bezug zu Dänemark. Ist der einzige Bezug die "Angst" vor dem Wolf? In Dänemark sind ja die Jagdbestimmungen meines Wissens nach anders als in Deutschland. Würden hier Probleme aufkommen?


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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 10:18 
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JochenFWD hat geschrieben:
Ich habe hier versucht das Thema zu durchsuchen nach einem Bezug zu Dänemark. Ist der einzige Bezug die "Angst" vor dem Wolf? In Dänemark sind ja die Jagdbestimmungen meines Wissens nach anders als in Deutschland. Würden hier Probleme aufkommen?

Bezüglich des strengen Schutzes des Wolfs gelten in D und DK die gleichen Bestimmungen.

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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 11:38 
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Ronald hat geschrieben:
hanno hat geschrieben:
@(...) aus was für einer
Ecke der Hass auf die Wölfe geschürt wird.

Ich kann bei den inzwischen auf 55 Seiten angewachsenen Thread beim besten Willen keinen HASS auf Wölfe feststellen.

Das ist eine Frage des Willens.

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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 11:57 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
hanno hat geschrieben:
@(...) aus was für einer
Ecke der Hass auf die Wölfe geschürt wird.

Ich kann bei den inzwischen auf 55 Seiten angewachsenen Thread beim besten Willen keinen HASS auf Wölfe feststellen.

Das ist eine Frage des Willens.

... nee, des Wollens.

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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 12:00 
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BeitragVerfasst: 30.11.2018, 20:30 
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Hier ein aktuelleres Foto eines Wolfes / Welpen in Dänemark. http://ulvetracking.dk/taeveulv-eller-h ... ober-2018/
In Niedersachsen wird eine Obergrenze diskutiert. https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... C9p-lGHzuc
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 04.12.2018, 17:56 
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25örefan hat geschrieben:
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Es konnte keine Wolfs-DNA nachgewiesen werden:

Zitat:
Untersucht wurden sieben Proben von Tierhaaren, der Pullover des Angegriffenen und ein Hammer, mit dem der Betroffene den mutmaßlichen Wolf abgewehrt hatte. Auf dem Hammer fanden Experten Rehhaare. Weitere Haarproben und DNA-Spuren an der Kleidung stammten von Katzen und einem Hund.

Spiegel-online, 04.12.2018: Mann wurde doch nicht von Wolf angegriffen http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 41923.html


Bleibt jetzt noch die Frage, wie eigentlich die Reh-Haare auf den Hammer gekommen sind...

Den Wolfsgegnern zum Trost: Ihr seid mit Eurer Enttäuschung nicht allein. Umweltminister Olaf Lies hätte es auch viel besser gefunden, wenn er endlich mal einen Wolf hätte zum Abschuss freigeben können:

Zitat:
"Wir hatten uns Klarheit erhofft, ob Hund oder Wolf Verursacher waren, um zielgerichteter agieren zu können", erklärte Umweltminister Olaf Lies. Er habe sich ein anderes Ergebnis der Tests gewünscht. Wären Wolfsspuren festgestellt worden, sei eine Tötung "unumgänglich" gewesen, erklärte Lies.

Spiegel-online, 04.12.2018: Mann wurde doch nicht von Wolf angegriffen http://www.spiegel.de/wissenschaft/natu ... 41923.html


Ein Minister, nicht der Umwelt, nicht der Bevölkerung und auch nicht der Realität verpflichtet, sondern ganz allein seiner "Karriere" und der Jagd- und Agrarlobby, von der er sich offensichtlich etwas erhofft. Als Umweltminister dürfte das seine letzte Amtszeit gewesen sein, denn bis zur nächsten Wahl hat sich die SPD selbst abgeschafft.


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BeitragVerfasst: 04.12.2018, 18:46 
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DjM schrieb
Zitat:
Den Wolfsgegnern zum Trost:

Welche Wolfsgegner sprichst Du hier im Thread an und welcher Trost ist nötig?
Die Info, dass das DNA-Untersuchungsergebnis entgegen den Vermutungen ausgefallen ist, hat zweifelsohne ihre Berechtigung. Vielen Dank dafür.
Peinlich dagegen die mitschwingende vermeintlich „berechtigte“ Schadenfreude.
PS
Ich gebe zu, wäre das DNA-Ergebnis gegenteilig ausgefallen, hätte es möglicherweise ähnliche Schadenfroh-Äußerungen von anderer Seite gegeben.
Mein Ding sind solche Äußerungen ob so oder so allerdings nicht.

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