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BeitragVerfasst: 22.05.2015, 14:58 
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Die dänische Regierung, Venstre und der Verband der dänischen Kommunen sollen angeblich versuchen, den Naturschutz in den Küstengebieten aufzuweichen. Damit ist wohl die weitere Bebauung gemeint. Naturfredningsforening (DN) hat nun eine Unterschriftenaktion für die Beibehaltung der bisherigen Vorschriften bzw. gegen eine Änderung gestartet. Es wird ein „Ausverkauf“ der Küsten befürchtet.

http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... enaktion-Küstenbebauung-bremsen

Touri


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BeitragVerfasst: 23.05.2015, 12:42 
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Nordschleswiger hat geschrieben:
Der größte dänische Naturschutzverband Danmarks Naturfredningsforening (DN) hat eine Unterschriftenaktion eingeleitet, die auf eine Beibehaltung der derzeit strengen Vorschriften abzielt, die eine weitere Bebauung der dänischen Küsten verhindern.

Ich hoffe, sie kommen damit durch.

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Johanna


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BeitragVerfasst: 23.05.2015, 13:37 
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Das hoffe ich auch.

Hat jemand weitere Hintergrundinformationen zu den Plänen der Regierung etc.?

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Touri


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BeitragVerfasst: 25.05.2015, 14:00 
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Johanna* hat geschrieben:
Nordschleswiger hat geschrieben:
Der größte dänische Naturschutzverband Danmarks Naturfredningsforening (DN) hat eine Unterschriftenaktion eingeleitet, die auf eine Beibehaltung der derzeit strengen Vorschriften abzielt, die eine weitere Bebauung der dänischen Küsten verhindern.

Ich hoffe, sie kommen damit durch.

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Johanna

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BeitragVerfasst: 25.05.2015, 15:09 
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viewtopic.php?f=10&t=30166&hilit=dünen


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BeitragVerfasst: 25.05.2015, 16:29 
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Danke für den Link. Die Diskussion hatte ich schon ganz vergessen. :oops: Sorry. Ich habe eben den Verlauf der Diskussion in dem älteren Threads überflogen. Dabei geht es um einen (angeblichen) Urlauberrückgang mit den üblichen Gegenargumenten, um den Bau von Toilettenhäuschen , um FKK und um die stringent vertretene Meinung, dass es den Dänen überlassen sein sollte, wie sie ihre Küsten gestalten usw..
Neu an diesem Thread ist, dass Naturfredningsforening (DN) nun eine Unterschriftenaktion gestartet hat. Obwohl ich nicht weiß, wie erfolgreich diese sein wird, kann man davon ausgehen, dass längst nicht alle Dänen mit den Plänen der Regierung einverstanden sind. Und um Toilettenhäuschen kann es dabei vornehmlich wohl auch nicht gehen... :wink:

Touri


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 12:44 
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Es wäre schön, wenn man verstehen würde, worum es hier geht :roll:

Hier werden nämlich mehrere Sachen zusammengewürfelt. Es gibt erstens eine "Kystbyggelinie". Die besagt, dass man weniger als 300 meter von der Küste gar nichts bauen darf (mit Ausnahme in den Städten), und das ist eigentlich unumstritten.

Es gibt aber auch die so genannte "kystnærhedszone" - und darum geht es hier. Diese Zone ist 3 Km breit - nicht nur entlang der Nordsee, sondern z.B. auch entlang Limfjorden mit alle Ausbuchtungen. Innerhalb diese Zone kann man zwar ein Altes Haus abreissen und ein neues bauen. Wenn man ein Haus in ein vorher nicht bebautes Gebiet bauen will, geht es aber nur mit "besondere Begründung" - und in der Praksis ist es absolut unmöglich.

Für einige Gemeinden, wie z.B. Lemvig ist das ein riesen Problem, weil ein extrem großer Teil der Gemeinde innerhalb einer solche Zone liegt.

Das was jetzt vorgeschlagen wurde ist, dass man untersucht, ob und wie man in solche Gemeinden eine wirtschaftliche Entwicklung ermöglichen kann ohne die Natur zu stören.

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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 18:56 
Geht es garnicht um den kommerziellen Ausbau von Touri-Orten, Lars?


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BeitragVerfasst: 26.05.2015, 22:53 
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Vielen Dank für die Informationen. Dann ist ja zunächst der Protest, die Reaktion bzw. die Unterschriftensammlung von Naturfredningsforening (DN) auf den ersten Blick gar nicht so ganz nachvollziehbar.
Sicherlich hat die Kommune Lemvig eine vergleichsweise lange "kystnærhedszone", aber was spricht eigentlich dagegen, die „wirtschaftliche Entwicklung“ durch Neubauten etc. z. B. drei Kilomenter südlich von Lemvig zu fördern?
Henriks Frage möchte ich mich anschließen.
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Geht es garnicht um den kommerziellen Ausbau von Touri-Orten, Lars?

Die Kommune Lemvig umfasst auch sogenannte Touristenorte. Bezieht sich die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung auch auf diese?
Außerdem wäre es interessant zu erfahren, warum Naturfredningsforening (DN)einen "Ausverkauf" der Küsten befürchtet . Ist das alles maßlos übertrieben oder ist der Zeitungsbericht falsch?

Touri


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BeitragVerfasst: 27.05.2015, 07:31 
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Ich denke es geht vor allem darum, dass die Gemeinden mehr Kompetencen haben sollten. Theoretisch war es ja immer möglich innerhalb dieser Zone zu bauen. Allerdings bedarf es in jedem Fall eine Genehmigung vom Ministerium in Kopenhagen. Die Praxis hat gezeigt, dass hier meistens Bürokraten sitzen, die von den örtlichen Gegebenheiten heine Ahnung haben.

Es hat gerade ein Fall gegeben, wo eine Familie bei Fredericia, direkt neben der Brücke nach Fünen eine neue Terrasse bauen wollten. Der alte Terrasse liegt in Richtung Brücke/Autobahn und ist wegen der Lärm nicht zu benutzen. Daher wollten sie an der andere Seite des Hauses eine neue bauen.

Die Gemeinde hat das empfohlen, aber weil es direkt an der Küste ist, brauchten sie eine Genehmigung vom Ministerium. Das hat 8 Jahre gedauert. Sie haben wiederholt der Sachbearbeiter im Ministerium aufgefordert sich die Sache vor Ort anzusehen. Das wollte er aber nicht, sondern er hat immer wieder den Fall allein auf Grund von Aktenlage behandelt.

Das kann nicht sein.

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BeitragVerfasst: 27.05.2015, 16:19 
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Vielen Dank für die zusätzlichen Informationen. Das kann in der Tat nicht sein. Man müsste die Bürokratie reformieren, anstatt die Regelungen für den Küstenschutz grundsätzlich zu ändern.

Touri


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BeitragVerfasst: 08.07.2015, 18:29 
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http://nyhederne.tv2.dk/samfund/2015-07 ... e-den-vaek

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BeitragVerfasst: 08.07.2015, 19:07 
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Vielen Dank für den Link.

Zitat:
– Naturstyrelsen har nemlig kendt terrassen ulovlig, og den skal fjernes inden 1. september. Ifølge planloven må der ikke bygges 300 meter fra kysten, og terrassen ligger 200 meter fra vandet


Das ist ein Beispiel für unsinnigen Aktionismus und das Vorgehen ist schon fast als lächerlich zu bezeichnen. Es ist sehr schade, dass man sich nicht auf die wesentlichen Dinge konzentriert. Oder möchte man damit ein Exempel statuieren, um andere (weitaus größere) Bauvorhaben zu verhindern?

Touri


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BeitragVerfasst: 08.07.2015, 19:56 
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Ja das ist schon sehr albern. :roll:

Aber ganz verstanden habe ich das noch nicht.
In diesem Beispiel geht es doch jetzt um die strandbeskyttelseslinje (mit den 300m)?
Ich dachte, darum ginge es eben nicht?


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BeitragVerfasst: 12.07.2015, 08:45 
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Ja, in diesem Fall geht es um die 300 M Linie.

Das Problem bleibt aber die zentrale Verwaltung. Kein Mensch in diesem Land will Hotells direkt an der Küste bauen. Solche Behauptungen sind fern ab von jeder Realität.

Ich glaube auch nicht, dass es darum geht ein Exempel zu statuiren. Ich denke die Leute, die das Gesetz verwalten fern ab von jeder Realität sind. Dazu kommt, dass wir ja leider keine Verwaltungsgerichte haben. Es hat also fåur sie keine Konsequenzen, wenn sie so etwas machen.

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