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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 07:24 
dina hat geschrieben:
Aber auch hier in den Medien wird hauptsächlich die Mainstream-Meinung vertreten, und Muttis Politik generell sehr selten kritisch beleuchtet.

Das stimmt leider.

Auch das Zitat von Ronald gehört zum Bild. Nepotismus und was sonst alles für den Staat schlecht ist, kommt allgemein häufiger vor um so weiter man im Süden oder im Osten fährt. Von Skandinavien aus gesehen ;-)

Es ist wie immer: an jeder Ansicht ist was wahres dran und davon gibt es nun mal viele in der EU. Es ist wie mit dem Kriegen im Mittelosten: Es hört nie auf, denn es wird nicht das gemacht, was die Problematik löst. Im Fall Griechenland hätten die erst garnicht den Euro haben sollen bzw. hätten schon vor Jahren die Währungsunion verlassen sollen, damit der Wert ihrer Währung ihre wirtschaftlichen Leistungskraft spiegelt, sprich Devaluierung.

Nun haben wir aber den Salat und Mutti sollte sich bemühen eine dauerhafte Lösung zu finden (Währungsunion verlassen und Schulden reduzieren) damit GR eine Zukunft hat, statt immer wieder nun das zu tun, was die Greichen gerade am Leben halten und sie zur Sklawen der Troika machen. Nur Mutti ist natürlich unter Druck von den Amis...


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 08:10 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
dina hat geschrieben:
Aber auch hier in den Medien wird hauptsächlich die Mainstream-Meinung vertreten, und Muttis Politik generell sehr selten kritisch beleuchtet.

Das stimmt leider.



Ich habe keine Ahnung was ihr beide mit "den Medien" meint.
Hier in D wird die Politik der GroKo (Merkel alleine mach ja keine Politik, wir haben keine Monarchie) und auch Merkel selbst täglich sehr kritisch beleuchtet und zwar nicht nur von sämtlichen Printmedien (gibt noch andere außer Bild) sondern auch in Bundestagsdebatten (werden im TV übertragen), in denTV-Nachrichten, deren Kommentaren sowie in den ständig mehr werdenden Talkshows.
Und es findet auch eine sehr freie und krontroverse Debatte in den Leserbriefen (auch im Internet nachzulesen) sowie in Foren, auf facebook usw. statt.
In welcher Medienödnis lebt ihr?

-Ronny


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 11:19 
In Dänemark sind wir, Ronald, in Dänemark!

Ich habe mich nur auf dir GR-Krise bezogen und Wort "generell" von Dina erstmal überlesen.

Zudem verwenden wir (oder dina?) "Mutti" als Synonym für die deutsche Politik.


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 11:25 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Im Fall Griechenland hätten die erst garnicht den Euro haben sollen bzw. hätten schon vor Jahren die Währungsunion verlassen sollen, ........

Nun haben wir aber den Salat und Mutti sollte sich bemühen eine dauerhafte Lösung zu finden


Hejsa !
Z.B. gab es bei der Einführung des Euro Kriterien und die wurden u.a. für Griechenland umgangen und daran ist nicht nur Merkel Schuld.
Schuldzuweisungen helfen den Griechen aktuell ja auch nicht weiter um eine Lösung zu finden und auch Merkel wird allein nicht alles richten können, auch wenn Deutschland in der EU eine größere Rolle spielt als z.B. Dänemark.
Ich wäre vorsichtig Personen die ich nicht persönlich kenne zu erzählen das sie primär nur die B... Zeitung lesen oder sich ausschließlich an dem Mainstream orientieren. Auch in Deutschland bekommt man Informationen etc. aus verschiedenen Perspektiven.
Med venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 13:13 
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Frau Merkel hat bestimmt keine Schuld, das die Griechen den Euro erhalten haben, daran haben Herr Kohl und seine französischen Freunde einen große Anteil, den sie haben es durch gesetzt gegen die anderen Euro Teilnehmer das Griechenland dabei ist, obwohl allgemein bekannt war das die Angaben der Griechen zu ihrer finanzielle Lage, sehr geschönt waren und nicht den Tatsachen entsprachen.

Was ich bei dem ganzen Krisengerede über Griechenland vermisse, sind die Informationen über die riesigen Erdgas und Ölvorkommen in Griechenland.

P.S. Das sich einige DR Moderatoren sich über die GR Krise lustig machen, kann ich nachvollziehen, der Islam der mit Satire bisher bedacht wurde hat sich gewehrt, aber vor den Griechen hat man keine Angst. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 13:51 
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Griechenland ist ja nun kein Sonderfall, auch Länder wie Litauen oder Irland haben harte Sparmaßnahmen durchgezogen und waren erfolgreich.
Lediglich Griechenland mit seinem korrupten Staatswesen schafft das nicht.
Auch ein Grund dafür, dass sich die Märkte bereits von Griechenland abgewandt haben.

-Ronny


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 16:10 
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http://www.heise.de/tp/artikel/32/32961/1.html


Zitat:
Kaum drohte Griechenland die Zahlungsunfähigkeit, entspannte sich der deutsch-griechische U-Boot-Krieg auf wundersame Weise. Während die EU ein Milliardenpaket für Athen schnürte, durchschlugen die Hellenen den gordischen Knoten: Man werde die Verpflichtungen bis auf den letzten Cent begleichen und die drei U-Boote, die in Griechenland gebaut wurden, übernehmen. Die in Kiel gebaute Papanikolis werde man zwar ebenfalls übernehmen, aber weiterverkaufen.

Doch nicht nur das - Griechenland unterzeichnete im März 2010 sogar einen neuen Vertrag, in dem das Land sich verpflichtet, zwei weitere U-Boote vom Typ 214 bei den Hellenic Shipyards bauen zu lassen. Während die griechische Regierung die Renten und die Löhne massiv kürzt, kauft sie zur gleichen Zeit deutsche Militärtechnik im Wert von über einer Milliarde Euro.

Es darf jedoch bezweifelt werden, dass diese Entscheidung in Athen getroffen wurde. Sowohl griechische Regierungskreise als auch der Grünen-Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit, der sich auf ein Gespräch mit dem griechischen Premier Papandreou beruft, berichten, dass die deutsche und die französische Regierung diese Waffendeals als Vorraussetzung für Konzessionen bei der Ausgestaltung des Rettungspakets gemacht haben. Was für Deutschland seine U-Boote, sind für Frankreich seine Fregatten - Athen "will" in den nächsten Jahren sechs französische FREMM-Fregatten im Wert von 3,5 Milliarden Euro kaufen



Haben eigentlich Irland und Litauen auch Waffen kaufen müssen ? :wink:

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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 19:00 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Eigentlich nicht, Jørg, denn eine bekannte Schwäche in griechischen System ist ja gerade, dass man jahrelang Rente oder sonstige öffentliche Leistungen für verstorbene Leute einkassieren kann.



Was ist denn daran verwerflich?

Wenn ich in die Kiste springe, bekommt meine Frau auch ne Witwenrente.


Auf Deine Frage, wie lange die Frau des Rentners denn schon tot ist, erspare ich mir lieber jeden Kommentar.... :roll:

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aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 20:40 
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Danke.
So habe ich es auch gesehen, Zuelli. Deshalb mein Post.
Bei all der Häme und Schuldzuweisungen sollte man nicht vergessen, dass es auch eine nicht geringe Anzahl von Griechen gibt, die unter der momentanen Situation leiden, ohne für sie verantwortlich zu sein.

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H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 21:14 
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http://web.de/magazine/wirtschaft/griec ... n-30752648

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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 21:43 
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Zuelli hat geschrieben:
http://web.de/magazine/wirtschaft/griechenland-krise/griechenland-grexit/griechenland-krise-weinender-rentner-bekommt-hilfe-australien-30752648

Die über 400 Kommentare zu dem Artkel zeigen übereinstimmend in vielen Sprachen ein deutliches Mitgefühl und widersprechen damit vielen zynischen Bemerkungen gegenüber "den Griechen" und der Ansicht, sie seien ja alle selbst Schuld.
Congratulation and success for the guy from Down Under!

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BeitragVerfasst: 10.07.2015, 23:05 
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Auf die Gefahr hin, dass Ihr gleich alle böse auf mich seid...
aber die Griechen haben sich nun mal nach allen Regeln der Kunst in die Euro-Zone rein gemogelt. Haben ohne mit der Wimper zu zucken belogen und betrogen. Und ja, weil man keinen Stress wollte, respektive Vorteile erhoffte, hat sich der Rest der EU-Staaten das auch noch gefallen lassen.
Auf's simpelste formuliert...

Aber ich habe auch ein Problem mit dieser Mentalität. Und weiss, wovon ich spreche. Ich hatte einen griechischen Onkel... und der war so unglaublich schlau. Griechischer ging das gar nicht mehr. Schlauer als ganz Europa - ach,als der Rest der Welt - zusammen. Der wusste einfach alles, schliesslich war er Grieche. Und diese "wir sind schliesslich Griechen"-Selbstüberschätzung geht mir einfach ganz gehörig auf die Nerven. Sich auf Sokrates, Pytagoras, Euklid - wen auch immer - und der angeblich ureigenen Erfindung der Demokratie auszuruhen - das reicht dieser Tage nicht mehr.
Selbst in Sachen "Abzocke" reicht es jetzt nicht mehr, Grieche zu sein...
Tschuldigung...das ist jetzt nicht besonders sachlich, musste aber irgendwie sein...


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BeitragVerfasst: 11.07.2015, 10:01 
Zuelli hat geschrieben:
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Eigentlich nicht, Jørg, denn eine bekannte Schwäche in griechischen System ist ja gerade, dass man jahrelang Rente oder sonstige öffentliche Leistungen für verstorbene Leute einkassieren kann.

Was ist denn daran verwerflich?

Wenn ich in die Kiste springe, bekommt meine Frau auch ne Witwenrente.

Ist das eine ernste Frage oder ein lustiger Kommentar?


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BeitragVerfasst: 11.07.2015, 11:03 
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...denn eine bekannte Schwäche in griechischen System ist ja gerade, dass man jahrelang Rente oder sonstige öffentliche Leistungen für verstorbene Leute einkassieren kann.
Ich glaube diese Aussage kann in zwei Versionen verstanden werden und führt deshalb zu Mißverständnissen.
1. Jemand verstirbt und der Ehepartner erhält rechtmäßig die Rente oder einen Anteil davon.
Das ist selbstverständlich o.k.
2. Jemand verstirbt , die Angehörigen verschweigen gegenüber den Behörden den Tod und kassieren unrechtmäßig Leistungen weiter, die nur dem Verstorbenen zu Lebzeiten zustehen.
Das ist selbstverständlich nicht o.k..
Henriks "ironischer" Kommentar bezog sich wahrscheinlich auf die zweite Variante, obwohl dies nicht aus meinem Bildpost hervorging.

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BeitragVerfasst: 11.07.2015, 12:20 
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Hejsa !
Ich bin schon etwas verwundert wie hier nach ein paar Bildern einer meint das es ein Generalverdacht gibt das alle Griechen Sozialleistungen ihres Staates erschleichen. Gleichzeitig noch die diversen pauschalen Aussagen zur deutschen Presse und Politik. Solche undifferenzierten Aussagen passen für mich einfach nicht zusammen. Ich weiß nicht ob mit so jemandem eine Diskussion oder Meinungsaustausch wirklich sinnvoll ist. Selbstbewußtsein bedeutet ja nicht das man sich nicht ab und zu mal selber kritisch hinterfragen sollte, jedenfalls sehe ich das so.
Hier noch mal was aus der deutschen Politik aus dem Jahre 1999.
http://newsbote.com/brennpunkt/was-kost ... akat-1999/
Med venlig hilsen
Hendrik77


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