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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 17:36 
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Falls das wiederholt wird, werde ich selbstverständlich mit meinen beiden kleinen Töchtern (3 & 5 Jahre) diesen ZOO aufsuchen. Es ist sehr gut und pädagogisch sehr wertvoll, wenn sie frühzeitig sehen, wie das Leben ist. Well done


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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 18:06 
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Kairos hat geschrieben:
Falls das wiederholt wird, werde ich selbstverständlich mit meinen beiden kleinen Töchtern (3 & 5 Jahre) diesen ZOO aufsuchen. Es ist sehr gut und pädagogisch sehr wertvoll, wenn sie frühzeitig sehen, wie das Leben ist. Well done

Well done?
Zum Essen sind die Löwen aber nicht, da scheinst Du etwas mißverstanden zu haben :wink:
Aber hier gibt es eine Alternative:
Zitat:
Nirgends werden so viele Schweine pro Einwohner geschlachtet wie in Dänemark. Radikal offen geht der Konzern Danish Crown damit um: Töten, zerlegen, ausweiden - selbst Schulklassen wird in der Fabrik alles gezeigt. Das zahlt sich aus.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 65922.html
Geht auch in D bei Schalke -Chef Tönnies:
http://www.n-tv.de/panorama/Besuch-im-H ... 02156.html
Viel Spaß beim Sightseeing, kann nicht schaden.
Finde ich besser als im Zoo, denn da kommten die Pølser nicht her.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 18:47 
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Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Skandal:
Zitat:
Der Löwe war im Frühjahr mit zwei Geschwister-Löwinnen getötet worden, weil der Zoo keinen Platz für die Tiere hatte und sich kein anderer Zoo als Abnehmer finden ließ.


http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... nde-im-Zoo

Touri


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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 18:53 
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Beiträge: 461
Seltsame Formulierung:
Zitat:
Der Zoo nutzt seit vielen Jahren den Umstand, dass aus Platzmangel immer wieder Tiere aus Zoonachwuchs getötet werden müssen, um Schülern die Anatomie von Tieren zu veranschaulichen.

http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... nde-im-Zoo

Das klingt ja so, als wenn Nachwuchs für die Schulklassen gezüchtet wird.

Touri


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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 19:52 
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Wohnort: Niedersachsen
Touri hat geschrieben:
Das ist aus meiner Sicht der eigentliche Skandal:
Zitat:
Der Löwe war im Frühjahr mit zwei Geschwister-Löwinnen getötet worden, weil der Zoo keinen Platz für die Tiere hatte und sich kein anderer Zoo als Abnehmer finden ließ.


http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... nde-im-Zoo

Touri

Korrekt!
Überproduktion einer im Aussterben begriffenen Art :(
Ein moderner Zoo sollte dies besser managen können.
Wär ja auch mal eine Lehrstunde wert.

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BeitragVerfasst: 16.10.2015, 23:27 
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Aber was glaubt Ihr denn?

So ein Zoo ist ein Unternehmen, das sich streng an der Wirtschaftlichkeit zu orientieren hat. Mit Benjamin Blümchen und Wärter Karl allein kriegt man das nicht hin.
Die Leute wollen die Tiere sehen und bezahlen dafür eine Menge Eintritt. Müssen sie auch, weil die gezeigten Tiere ja auch gefüttert werden müssen.

So... und nun segnet ein Tier da das Zeitliche... da ist es doch eigentlich sinnvoll, es dann an die restlichen Kandidaten zu verfüttern. Zunächst jedenfalls aus wirtschaftlicher Hinsicht.

Warum das Tier nun sterben musste und in wieweit Zuchtprogramme nicht sinnvoll waren, steht auf einem anderen Blatt.

Solange es zahlende Zoobesucher gibt, wird es auch diesen Wirtschaftszweig geben. Das ist eigentlich sehr einfach zu verstehen.

Was ich hingegen nicht verstehe ist dieser Aufschrei wegen des öffentlichen Sezierens dieses Löwen. Echt, das geht mir ein bisschen zu weit. Was macht denn ein Zoomitarbeiter jeden Tag? Bereitet der nur ökologisch vertretbare Haferflocken zu? Nö, wohl eher nicht.

Und auch ich hab 'ne Kindheit bei Onkel und Tante auf'm Land hinter mir. Und war bei der Schlachtung diverser Tiere dabei. Nein, es hat mir nicht geschadet.
Aber wenn mir heute nach einer Portion "Chicken Nuggets" ist - möglichst "to go" - ist diese Erinnerung ganz hilfreich!


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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 11:16 
Kairos hat geschrieben:
Falls das wiederholt wird, werde ich selbstverständlich mit meinen beiden kleinen Töchtern (3 & 5 Jahre) diesen ZOO aufsuchen. Es ist sehr gut und pädagogisch sehr wertvoll, wenn sie frühzeitig sehen, wie das Leben ist.

Das nenne ich mal ein vernünftiger Beitrag, im Gegensatz zur Disney-Fraktion

Sören_NF hat geschrieben:
Unfassbar, unverantwortlich und schulpädagogisch überhaupt nicht nachzuvollziehen.

Wieso sollten Kinden nicht wissen, wie ein Tier innen aussieht und wieso sollte man im Zoo alle Tiere möglichst lange am Leben halten, wenn sie kein Zweck dienen. Auf dem Lande töten wir doch auch Katzen, wenn es zu viele gibt um sich vernünftig von den Mäusen und Ratten zu ernähern.


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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 12:28 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:

Sören_NF hat geschrieben:
Unfassbar, unverantwortlich und schulpädagogisch überhaupt nicht nachzuvollziehen.

Auf dem Lande töten wir doch auch Katzen, wenn es zu viele gibt um sich vernünftig von den Mäusen und Ratten zu ernähern.


Wenn ich als Katzenhalter so einen Schwachsinn lese wird mir wirklich übel!

Nur mal so zur Info. Es gibt für wenig Geld auch Katzenfutter!

Für Leute, die stattdessen Katzen töten weil es "nicht genug Mäuse und Ratten gibt" fallen mir spontan Bezeichnungen ein, die ich hier lieber nicht poste.

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Hellfried - Forum-Sponsor

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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 13:06 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Auf dem Lande töten wir doch auch Katzen, wenn es zu viele gibt um sich vernünftig von den Mäusen und Ratten zu ernähern.

Es gibt doch auch die Möglichkeit der Sterilisation. Sind einige Dänen dafür zu geizig?
Eine Tötung von Katzen aber kostet doch auch Geld oder wie werden die Katzen auf dem Land getötet?

Touri


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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 14:28 
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Beiträge: 2272
Touri hat geschrieben:
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Auf dem Lande töten wir doch auch Katzen, wenn es zu viele gibt um sich vernünftig von den Mäusen und Ratten zu ernähern.

Es gibt doch auch die Möglichkeit der Sterilisation. Sind einige Dänen dafür zu geizig?
Eine Tötung von Katzen aber kostet doch auch Geld oder wie werden die Katzen auf dem Land getötet?

Touri


Die Katzen werden dort vermutlich nicht vom Tierarzt eingeschläfert sondern in Eigenregie getötet.

So was wird in DE leider auch praktiziert.

Hier in meinem Wohnort gab es in der Vergangenheit ebenfalls solche Fälle und vor einigen Jahren hat es auch eine Katze von uns getroffen.

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Hellfried - Forum-Sponsor

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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 14:29 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Auf dem Lande töten wir doch auch Katzen, wenn es zu viele gibt um sich vernünftig von den Mäusen und Ratten zu ernähern.

Die seltene Anwesenheit hier im Forum scheint Dir nicht gut zu tun. Dir fehlt anscheinend das Regulativ, dass die Abwegigkeit Deiner Argumentation bremst :mrgreen:
PS
Wer ist "wir"?

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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 16:38 
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Beiträge: 53
Wohnort: Lemgo NRW
Hallo zusammen,

Touri schrieb, Zitat: >Das klingt ja so, als wenn Nachwuchs für die Schulklassen gezüchtet wird.<

Dies kann man wohl bejahen. Ein Teil der Geschäftsmodelle der Zoo's besteht ja darin, immer kleinen knuffigen
Nachwuchs als Publikumsmagnet im Angebot zu haben. Irgendwann ist dieser aber nicht mehr knuddelbar und in
Verbindung mit der beginnenden Pubertät werden sie dann nicht mehr gebraucht. Also, ab über die Wupper.
Ein weiterer Teil des Geschäftsmodells dieses Zoo's ist anscheinend das präsentieren der Tier- Einzelteile.
Noch schlimmer finde ich das Schlachten von Zootieren, vor versammelten Publikum, mit anschließenden Zerteilung.
Vielleicht denkt auch mancher Zuschauer beim Anblick eines kleinen Löwens, "Heute sehe ich dich von außen und
in einem halben Jahr auch von innen."

Ich finde es schlimm, das soetwas öffentlich zur Schau gestellt wird, auch wenn früher das Abmurksen und zerlegen
zur Tagesordnung gehörte. Nach dieser Logik könnte z.B die Prügelstrafe an Schulen wieder eingeführt werden, weil
die ja dem Betroffenen nicht geschadet hat.

Grüße
Franz

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Wenn wir nur tun, was wir schon immer getan haben, bekommen wir auch nur was wir schon immer hatten. (Autor unbekannt)


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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 18:08 
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Beiträge: 461
Ich frage mich mittlerweile auch nach dem „pädagogischen Nutzen“ der Aktion.
Wenn ich hier die Argumente dafür lese (Kinder sollen keine „Weicheier“ sein, sie sollen nicht in einer „überbehüteten“ , verniedlichenden „Zeichentrickwelt“ aufwachsen usw. ,geht es wohl um Abhärtung, vielleicht auch um Bezüge zur Realität. Ich sehe aber auch die Gefahr der Abstumpfung und der Sensationslust – ein Event , eine Abwechslung zum Schulalltag.
Die Pädagogik muss das Ziel haben, Respekt vor Tieren zu fördern. Ein Besuch eines Schlachthofes könnte z. B. dazu beitragen, den Fleischkonsum und Massentierhaltung zu reflektieren. Ist das aber wirklich das Ziel der dänischen Pädagogik? Nirgends werden so viele Schweine pro Einwohner geschlachtet wie in Dänemark. Gläserne „Vorzeige-Schlachthöfe“ vermitteln dem Besucher Transparenz und letztendlich das Gefühl, dass das Fleisch vorschriftsmäßig produziert wird. Die Automatisierung der Produktion beindruckt sicherlich, aber ob deren Ansicht die Sensibilisierung gegenüber Tieren und Interesse für Tierethik fördert, wage ich zu bezweifeln.

Zitat:
Auf dem zweiten Teil des Rundgangs, im "schmutzigen" Teil des Schlachthofs - wo die Tiere getötet und ausgenommen werden - haben Maschinen das Kommando: In Brennöfen werden die Borsten abgeflämmt, Hydraulikscheren trennen die Schweinefüße für den Transport nach China ab, Sägeroboter zerteilen die Schweine vollautomatisch. Weiter hinten stehen kräftige Männer mit derben Schürzen, die am Fließband Eingeweide aus den Körpern schneiden und in riesige Plastikschüsseln werfen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 65922.html
Das Sezieren eines Löwenbabys ist nicht automatisiert; hier haben also Kinder die Chance, relativ nah beim Zerlegen Einzelheiten im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren. Aber wozu soll das gut sein? Anti-Weichei-Pädagogik? Ausgleich für den Konsum von Zeichentrickfilmen? Schulung des Sinnes für Realität? Am Beispiel eines Löwen? Es gibt sicherlich nicht nur überbehütete Kinder, sondern auch viele, die durch die Medien Gewalt und Horror konsumieren. Nun haben sie das auch real im Zoo, Prädikat „pädagogisch wertvoll“? Wurden die Schüler über Ursachen und Folgen der „Über-Produktion“ von Tierbabys in zoologischen Gärten“ „aufgeklärt“? Ohne Kenntnis des gesamten Konzeptes kann man jedenfalls das Sezieren eines Löwenbabys nicht „bejubeln“.

Touri


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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 23:00 
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Genau Touri!!!
Und wo sind dann die Grenzen?
Sollte man als Anti- Disney und Anti- Ballerspiel -Pädagogik dann nicht auch noch Ausflüge in Krisengebiete mit Naherfahrung von Tod, Hunger und Zerstörung für Erwachsene und Kinder organisieren?
Das gehört ja schließlich auch zur täglichen Realität auf unserem Planeten.
Ich glaube, das Schlachthausexkursionen, Löwen- und Giraffensezierungen ohne kritische Begleitinformatiion ( Infragestellung von übermäßigem Fleischkonsum mit Fleisch-Niedrigpreispolitik, kritische Betrachtung der Käfighaltung von Nutz- und Zootieren etc.) nicht zur Sensibilierung sondern eher zur Desensibilisierung beitragen.
Das Schlachten eine Tieres und auch selbst das Töten eines Menschen als archaischer Akt zur Notwendigkeit des Überlebens wird nicht durch das bloße Zuschauen eine kritische Auseinandersetzung erfahren, sondern nur dadurch, dass diese Akte in unserer heutigen Zeit hinterfragt und Alternativen zu z.B. Massentierhaltung und kriegerischen Auseinandersetzungen aufgezeigt werden.
Pädagogik in diesem Sinne bedeutet nicht allein die Konfrontation mit der zwar existenten, aber nicht unabdingbaren Realität, sondern insbesondere die Erziehung dazu, die Existenzberechtigung aller Mitlebewesen zu respektieren und sich für deren Lebenswerten Fortbestand zu engagieren.
So mag die öffentliche Sezierung eines Zootieres zwar einen interessanten Einblick in die Anatomie eines Löwen für Kinder und Erwachsene bieten, aber diese Anatomie ist bereits hinlänglich bekannt und dürfte auch über andere Medien problemlos vermittelt werden können.
Weniger bekannt ist allerdings der Umstand, der diese als "pädagogisch wertvoll " deklarierte Aktion erst ermöglicht hat, nämlich der Umstand der ungebremsten Nachzucht wildlebender Tiere zu ökonomischen Zwecken.
Löwen hinter Gitter zu halten, schlimm genug.
Nachkommen dieser Löwen sich dann vermehren zu lassen, schlimm genug.
Diese Nachkommen wegen mangelnder Haltungslosmöglichkeiten nicht "bewahren" zu können, schlimm genug.
Diese Nachkommen dann trotz wissentlich mangelnder Abnahmemöglichkeiten töten zu "müssen", ist schlimm genug.
Diese Nachkommen dann einzufrieren, nach Bedarf aufzutauen und mit einer öffentlichen Sezierung publikumswirksam und damit einnahmewirksam als pädagogisch wertvolle Maßnahme zu deklarieren,
dafür muß man kein Verständnis entwickeln, ganz im Gegenteil, da ist Kritik mehr als erlaubt.

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BeitragVerfasst: 17.10.2015, 23:36 
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Kairos hat geschrieben:
Es ist sehr gut und pädagogisch sehr wertvoll, wenn sie frühzeitig sehen, wie das Leben ist. Well done
Super, dann empfehlen wir zudem noch einen Besuch in einer Küken-Brüterei für Legehennen: Da können die Kids mit den kleinen männlichen flauschigen Federbällchen noch 'ne Runde knuddeln, bevor diese dann lebendig in den Schredder kommen, weil sich die Hähnchenmast mit diesen flachbrüstigen Losern wirtschaftlich einfach nicht lohnt.

Für Fortgeschrittene darf der Nachwuchs dann mal live zugucken, wie Zwangsprostituierte unfreiwillig auf ihren "Job" vorbereitet werden - das ist bestimmt 'ne Riesen-Gaudi. Aber hey, so what - so lernen die Kids halt frühzeitig, "wie das Leben ist".

Empathie und Respekt vor der Selbstbestimmung, der Gesundheit und dem Leben anderer als "Disney" zu bezeichnen, ist das Symptom einer verkommenen und verrohten Gesellschaft.


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