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BeitragVerfasst: 28.07.2016, 19:27 
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Hejsa !
Passt jetzt nicht 100% zur Überschrift, aber trotzdem interessant zu lesen, wie ich finde. http://www.nordschleswiger.dk/news.4460 ... n-Espersen
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 28.07.2016, 21:20 
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Irgendwie ja nachvollziehbar solche Gedanken nach den jüngsten Terroranschlägen v.a. In D und F.
Einfach und in dieser Simplizität geradezu eine verführerische Logik:
Keine muslimischen Asylanten/ Flüchtlinge => keine Anschläge und damit Tote durch muslimischen Terror
Welch geniale Lösung. Eigentlich.
Aber ist das Problem wirklich so leicht zu lösen?
Zitat:
"Er spreche lediglich von asylsuchenden Muslimen, so Espersen."

Ist es nicht genauso leicht, getarnt als Tourist, Geschäftsmann etc. nach Europa einzureisen, um Anschläge zu verüben, wenn die Möglichkeit über Asylanten, Flüchtlinge etc. nicht oder nicht mehr besteht?
Wo ein Wille ist...
Kurzfristig und national betrachtet mag das eine "Lösung" des Problems sein.
Aber absolut und dauerhaft wohl kaum und somit ist es eher eine Ablenkung von weltweiten und auch Europa betreffenden Problemen terroristischer Gewalt und damit eher ein Mittel um kurzfristig (partei-) politische Erfolge zu erzielen.
Und warum folgt eigentlich kein Politiker mit strikten Verboten der ebenso simplen Logik kein Alkohol/ Tabak => keine Toten durch diese (Volks-) Drogen?
PS
Nicht, dass ich etwas gegen ein paar Bierchen und ne' schöne Selbstgedrehte hätte, ganz im Gegenteil :wink:

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 29.07.2016, 08:38 
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Zitat aus dem Zeitungsartikel:
„Es ist eine ganz besondere Situation, die aufgetreten ist. Und es ist eine Erkenntnis, dass die terroristische Bedrohung von der muslimischen Gesellschaft ausgeht. Was nicht das gleiche ist, wie zu sagen, dass alle Muslime Terroristen sind“, sagt Søren Espersen.

Um wessen Erkenntnis es sich dabei handelt, hat Herr Espersen nicht gesagt. Vielleicht seine eigene?
Und doch, es ist das Gleiche. Anderenfalls müsste es ja Muslime geben, die nicht zur muslimischen Gesellschaft gehören.

Wie 25örefan schon schreibt gibt es durchaus andere Möglichkeiten, ins Land zu kommen, als über ein Asylverfahren. Darüberhinaus gibt es auch innerhalb der Gesellschaft eines jeden Landes Menschen mit hohem Gewaltpotential - siehe Breivik in Norwegen, den Schüler in Winnenden und vor etwas längerer Zeit die RAF in Deutschland, die IRA in Nordirland und die ETA in Spanien.

Friedliche Grüße aus der Region Hannover
Rollover

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Viele Menschen sind zu gut erzogen, um mit vollem Mund zu sprechen, aber sie haben keine Bedenken, es mit leerem Kopf zu tun (Oskar Wilde)


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BeitragVerfasst: 29.07.2016, 17:54 
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Rollover hat geschrieben:
Zitat aus dem Zeitungsartikel:
„Es ist eine ganz besondere Situation, die aufgetreten ist. Und es ist eine Erkenntnis, dass die terroristische Bedrohung von der muslimischen Gesellschaft ausgeht. Was nicht das gleiche ist, wie zu sagen, dass alle Muslime Terroristen sind“, sagt Søren Espersen.

Um wessen Erkenntnis es sich dabei handelt, hat Herr Espersen nicht gesagt. Vielleicht seine eigene?
Und doch, es ist das Gleiche. Anderenfalls müsste es ja Muslime geben, die nicht zur muslimischen Gesellschaft gehören.


Unabhängich davon, daß der Zitierte einer, für meinen Geschmack, eher unappetitlichen Partei angehört, möchte ich folgendes anmerken:

Zweifelsohne wäre es seinerzeit nicht falsch gewesen, wenn jemand festgestellt hätte, daß die Mitglieder der IRA und somit die terroristische Bedrohung in der katholischen Gesellschaft ihren Ursprung haben, was nicht gleichzusetzen gewesen wäre mit der Feststellung, daß alle Katholiken IRA-Mitglieder oder eine terroristische Bedrohung seien. Man kann "Gesellschaft" wahlweise auch mit "Kreise" ersetzen. Es ist also nicht das Gleiche oder gar das Selbe.

Ich finde, wir sollten mit dem Eiertanz um Begrifflichkeiten ein wenig kürzer treten. Auf mich wirkt mittlerweile der zwanghafte Versuch bis in den wirklich letzten Federstrich so krampfhaft korrekt wie nur irgendmöglich zu sein eher peinlich und ich unterstelle dabei den Versuch seine eigene Tadellosigkeit permanent unter Beweis stellen zu wollen, um sich ja nicht verdächtig zu machen. In freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnungen eigentlich unüblich!

Darauf zu beharren, daß nicht sein kann, was nicht sein darf oder sollte, hilft niemandem weiter, einfach nur mit Geist und Herz zu agieren schon eher!

"Die Spieler aus Kamerun erkennen Sie an den gelben Stutzen" gelle!?

Mit ebenso friedliebendem wie friedlichem Gruß


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 18:33 
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Hejsa !
Kein Gesetz aber die Absicht die UN Quote nicht zu erfüllen. https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... ufzunehmen
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 10.09.2017, 21:10 
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Zutiefst peinlich ... :shock:
Zitat:
Tim Whyte, Generalsekretär der Menschenrechtsorganisation Mellemfolkelig Samivirke, hält Støjbergs Pläne ebenfalls für „gefährlich“. Dänemark disqualifiziere sich gerade selber, in Zukunft mit am internationalen Verhandlungstisch über die Flüchtlingsfrage zu sitzen. „Wir müssen feststellen, dass die Regierung gesagt hat, dass Dänemark tatsächlich keinesfalls zu internationalen Lösungen beitragen will“, so Whyte, der das Agieren Støjbergs als „zutiefst peinlich“ bezeichnet.

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BeitragVerfasst: 15.09.2017, 22:02 
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Paradox...
Kommunen in DK vermelden, sie Kapazitäten für mehr Flüchtlinge haben und die Integrationsbemühungen Früchte tra
Geht es nicht, weil man (Venstre) es nicht will:
Zitat:
Die dänische Ausländer- und Integrationsministerin Inger Støjberg (Venstre) hatte in der vergangenen Woche beschlossen, aufgrund der großen Anzahl der Flüchtlinge im Jahr 2015 und der „Herausforderungen bei der Integration“, keine weiteren Quotenflüchtlinge aufzunehmen
***
...obwohl es wohl doch geht:
Zitat:
Laut Leiterin der Integrationsabteilung der Kommune Randers, Laila Jerming Graf, „steht es gut um die Integration“. „Wir haben jeden Monat viele Flüchtlinge, die eine Ausbildung anfangen oder einen Job bekommen haben. Es scheint so, dass diejenigen, die wir von den Asylzentren bekommen, dort keinen langen Aufenthalt hatten. Demnach habe ich den Eindruck, dass der Druck auf die Asylzentren nachlässt“, so Graf. Auf die Frage, ob Randers mehr Flüchtlinge aufnehmen könnte, antwortet sie: „Das denke ich. 2016 haben wir 200 Flüchtlinge aufgenommen und in diesem Jahr bisher 25. Wir könnten deshalb mehr aufnehmen“, sagt Graf zu Politiken.
***
***https://www.nordschleswiger.dk/de/daenemark-politik/kommunen-haben-noch-platz-fuer-fluechtlinge
Und wenn man das dann liest:
https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... mfrage-vor

Welch Rückschritt für ein Land, dass ich (nur ich???) einst, gerade an europäischen Maßstäben gemessen, für deutlich liberal gehalten habe :shock:

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