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BeitragVerfasst: 18.02.2019, 13:50 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Dänemark ist oft gar nicht das Ziel von Geflüchteten. https://www.nordschleswiger.dk/de/nords ... rk-stellen
Hendrik77

Ganz schön doof für Dänemark, dass nur so wenige dieser Fachkräfte den Weg nach Dänemark suchen.


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BeitragVerfasst: 18.02.2019, 18:07 
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Die Wahrscheinlichkeit für Flüchtlinge auf mehr Landsleute oder Familienangehörige zu treffen ist wohl in Deutschland ungleich größer als welche in DK zu finden ! Allerdings..... In einer Masse von 80 Millionen Menschen ist es auch leichter unterzutauchen als unter 6 Millionen! Ganz zu schweigen von den Möglichkeiten sich aus Deutschland in beliebige Richtung über Landesgrenzen hinweg abzusetzen. Die menschlichen Bedürfnisse Freunde und Verwandte wieder zu finden sind natürlich nachvollziehbar .Sollten sich aber einige der Flüchtlinge, egal ob aus Unwissenheit oder ganz gezielt in mehreren Kommunen um finanzielle Beihilfe anstehen könnte das als ausnutzen der Sozialsysteme ohne jegliche Gegenleistung empfunden werden. Und genau diese Stimmung ist es die den Rechtsruck einiger Parteien unabhängig von der Nationalität vieler Europäer bedient . Wenn keine Gegenleistung; sprich keine einwandfreie Identifikation der Person, keine Informationsbereitschaft der Person, Verweigerung von Sprachkursen und damit Integrationsfähigkeit kommt, dann ist meiner Meinung nach das dänische Knallhart - Gesetz gerechtfertigt und die Flüchtlinge die jegliche Zusammenarbeit mit dänischen Behörden ablehnen können ihr Glück ja dann in Deutschland versuchen; wenn sie nicht ohnehin auf der Durchreise Richtung Süden waren. OT: Da es vermehrt zu illegalen Grenzüberschreitungen zwischen Frankreich & England mit Hilfe von Booten kommt...ich bin gespannt wie England ( demnächst EX- EU Mitglied) damit klarkommt.


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BeitragVerfasst: 18.02.2019, 20:51 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
]
Wenn keine Gegenleistung; sprich keine einwandfreie Identifikation der Person, keine Informationsbereitschaft der Person, Verweigerung von Sprachkursen und dtamit Integrationsfähigkeit kommt, dann ist meiner Meinung nach das dänische Knallhart - Gesetz gerechtfertigt..

Dagegen gibt es nichts einzuwenden :idea:

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 09:56 
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https://nordschleswiger.dk/de/daenemark ... derpolitik Jemand das Leben schwer machen der von den Erlebnissen in der Heimat und / oder auf der Flucht ggf. schon traumatisiert ist halte ich für unangemessen.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 10:56 
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Zitat:
Sichere Herkunftsländer zu erfinden und Flüchtlinge dahin abzuschieben, ist ein politischer Sport geworden.
Wenn es Deutschen von Ärzte ohne Grenzen zumutbar ist, dass sie freiwillig Dienst in Kriegsgebieten leisten, dann ist es auch zumutbar, dass Afrikaner zurück nach Mali oder in den Tschad gehen? Oder Syrien als sicheres Herkunftsland deklarieren und damit begründen, dass Bundeswehrsoldaten ganz lieb an Syrien gedacht haben?

https://www.zeit.de/kultur/2016-11/sich ... ettansicht

Auch die dänischen Sozialdemokraten sind dafür Syrien als sicheres Herkunftsland zu deklarieren.
Die sollten sich vielleicht umbenennen in AfD:
Alternative für Dänemark. :x


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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 12:11 
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Zitat:
„Ganz einfach gesagt, geht es hier nur darum, den Menschen, die vor Assads Fassbomben oder der Sexsklaverei und dem Terror des Islamischen Staates zu uns geflohen sind, das Leben schwer und unangenehm zu machen“. So die Reaktion von Pelle Dragsted, dem Sprecher für Ausländerpolitik der Einheitsliste, auf die Verabschiedung des sogenannten Paradigmenwechsels im dänischen Parlament.

Was ist nur aus dem einst so liberalen Dänemark geworden :shock:
Wäre auch ein Beitrag hier wert: viewtopic.php?f=11&t=31467&hilit=Empathie

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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 17:17 
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Sicher werden einige syrische Flüchtlinge sich danach sehnen wieder in die Heimat zurückzukehren sobald sie die Mittel haben das auch zu tun. Einige werden sich mit Händen und Füßen dagegen wehren weil sie als Verräter gelten da sie sich , aus welchen Gründen auch immer , vor dem Wehrdienst ,von welcher Seite auch immer gedrückt haben. Dann gibt es die Gruppe der Flüchtlinge die politisch vom Assad Regime vertrieben wurden da sie aktiv gegen ihn agiert haben. Hinzu kommt eine Gruppe der Personen die sich schon an Kriegsverbrechen/ Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt hat. Europa war schon immer ein bevorzugter Rückzugsort für Kriegsverbrecher aller Art und Herkunft! Kriegsverbrecher wieder an ihre Tatorte/ Heimatländer zurück zu schicken ist für die Betroffenen genau so unangenehm wie den Angehörigen ihrer Opfer diese Verbrecher in der Heimat frei und unbehelligt wieder zu sehen; wenn das eventuell nicht schon während der gemeinsamen Flucht oder Aufenthalt in einem Flüchtlingslager passiert ist! Wie werden sich die Regierungen in Europa verhalten wenn es darum geht ihre Landsleute, die sich einer terroristischen Organisation wie dem IS angeschlossen haben in ihre Heimatländer zurück zu holen? Wollen wir DIE wieder hier haben? Sollen diese Verbrecher in ihren Heimatländern unbehelligt wohlmöglich auf Flüchtlinge/Opfer stoßen die vor diesen Verbrechern aus ihren Heimatländern geflüchtet sind? Es ist schwierig allen Flüchtlingen gerecht zu sein wenn es keine einwandfreie Information zur Identität der Person gibt und die Person jegliche wahrheitsgetreue Information verweigert. Im berechtigten Zweifelsfall halte ich persönlich die Abschiebung ins Heimatland für legitim und angebracht.


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BeitragVerfasst: 22.02.2019, 17:49 
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Ronald hat geschrieben:
Auch die dänischen Sozialdemokraten sind dafür Syrien als sicheres Herkunftsland zu deklarieren.

Ja ich kann da auch keine Sozialdemokratie mehr erkennen. Die abschiebung krimineller Asylbewerber ist ja ok, aber alleine die Formulierung von Pelle Dragsted ist mehr wie grenzwertig.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 01:19 
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Hendrik77 hat geschrieben:
https://nordschleswiger.dk/de/daenemark-politik/parlament-beschliesst-paradigmenwechsel-auslaenderpolitik Jemand das Leben schwer machen der von den Erlebnissen in der Heimat und / oder auf der Flucht ggf. schon traumatisiert ist halte ich für unangemessen.
Hendrik77


Die 48% der Rentner die in Deutschland mit weniger als 800 Euro Rente im Monat auskommen müssen wärend man hier im Jahr 21 Milliarden Euro für die Asylanten ausgibt, sind sicher auch ziemlich traumatisiert und dies besonders dann, wenn sie für den Erhalt ihre Existenz dann auch noch Pfandflaschen sammeln dürfen oder zur Tafel gehen müssen.

Die Flüchtlingspolitik in Dänemark ist vor diesem Hintergrund völlig ok und ich würde mir für Deutschland auch eine Regierung wünschen die erstmal an die Interessen der eigenen Leute denkt.

Wenn ich hier bei uns über den guten SPD-Vorschlag mit der Grundrente höre, dass man "das Geld nicht mit der Gießkanne verteilen könne" wird mir kotzübel!

Bei den 21 Milliarden für Mutti Merkels Gäste kommen solche Sprüche nicht. Nur bei den 5 bis 6 Milliarden Euro mit denen Rentner unterstützt werden sollen, die 35 Jahre eingezahlt haben, kommen solche menschenverachtenen Äußerungen!

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Andrea


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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 01:23 
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Ronald hat geschrieben:

Auch die dänischen Sozialdemokraten sind dafür Syrien als sicheres Herkunftsland zu deklarieren.
Die sollten sich vielleicht umbenennen in AfD:
Alternative für Dänemark. :x


Komisch! Wenn Syrien so ein unsicheres Herkunftsland ist verwundert es nur warum dann bereits mehr als eine Million Syrer FREIWILLIG in ihr Heimatland zurückgekehrt sind.

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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 06:34 
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Es ist sicherlich einfacher sich mit den Umständen im Heimatland/ Kulturkreis auseinander zu setzen als in einem anderen Land mit einer völlig anderen Kultur und Glaubenseinstellung. Europa haben sich die Flüchtlinge sicher auch anders vorgestellt. Die Uneinigkeit unter den Europäern hat sicher viele unangenehm überrascht! Als Fluchtpunkt war Europa wohl das sicherst erscheinende Ziel wenn man die Verhältnisse in den arabischen Nachbarländern betrachtet.


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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 10:49 
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Abgesehen das hier nicht um deutsche Rentner geht finde ich es erstaunlich welche Gegenrechnungen hier erstellt werden ohne Nachweisen von Quellen.
@DK_Urlauber
Woher kommen denn die Zahlen aus deinem 1. Beitrag von heute z.B. die 48% oder die 21 Milliarden?

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 12:45 
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Hendrik77 hat geschrieben:
OT
Abgesehen das hier nicht um deutsche Rentner geht finde ich es erstaunlich welche Gegenrechnungen hier erstellt werden ohne Nachweisen von Quellen.
@DK_Urlauber
Woher kommen denn die Zahlen aus deinem 1. Beitrag von heute z.B. die 48% oder die 21 Milliarden?

Hendrik77


Bitteschön, hier sind die Quellen:

www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_ ... -Euro.html

www.welt.de/politik/deutschland/article ... n-aus.html

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BeitragVerfasst: 07.03.2019, 17:55 
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OT
Danke für den Nachweis der Zahlen, aber meine Verwunderung bezüglich dieser Gegenrechnung bleibt.
Laut Überschrift des Threads geht es um Dänemark, aber die erwähnten Zahlen stammen aus Deutschland. Hilfebedürftigkeit egal ob von Rentnern oder Flüchtlingen einzig und allein auf die Kosten zu reduzieren hat für mich nichts mit Sozialdemokratie zu tun und das gilt auch für die Formulierung von Pelle Dragsted.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 09.03.2019, 15:14 
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Hendrik77 hat geschrieben:
OT
Danke für den Nachweis der Zahlen, aber meine Verwunderung bezüglich dieser Gegenrechnung bleibt.
Laut Überschrift des Threads geht es um Dänemark, aber die erwähnten Zahlen stammen aus Deutschland. Hilfebedürftigkeit egal ob von Rentnern oder Flüchtlingen einzig und allein auf die Kosten zu reduzieren hat für mich nichts mit Sozialdemokratie zu tun und das gilt auch für die Formulierung von Pelle Dragsted.

Hendrik77


Hi Hendrik,

ich habe nichts gegen Flüchtlinge aber wenn zu 80% junge Männer kommen die ihre Angehörigen im Herkunfstland zurücklassen um sich im deutschen oder dänischen Sozialsystem ein schönes Leben zu machen finde ich das nicht ok.

Wenn wie in DE, fast die Hälfte aller Rentner unterhalb der Armutsgrenze leben aber gleichzeitig für Zugewanderte solche Milliardenbeträge rausgehauen werden, ist dies schon eine Schweinerei!

Der deutsche Staat kann froh sein, das sich hier die meisten älteren Leute dafür schämen Grundsicherung zu beantragen und statt dessen lieber im Müll nach Pfandflaschen suchen oder zur Tafel gehen.

LG
Andrea

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