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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 14:52 
Es wurde ja bereits viel über die verschiedenen Möglichkeiten des bargeldlosen Einkaufens in Dänemark und die damit häufig verbundenen Gebühren, die dänische Geschäftsleute bei Kartenzahlung kassieren (nicht Bankgebühren!) diskutiert. Dies geschah aber in verschiedenen Threads, so dass sich das Thema in anderen Themen verlor. Deshalb jetzt hier der spezielle „Karten-Thread“.


„Viele“ dänische Unternehmen und Geschäftsleute werden immer unverschämter. Nun nimmt auch unsere Stammtankstelle (OK) beim Dagli' Brugsen in Klejtrup beim Zahlen mit Karte (Barzahlung nicht möglich) Gebühren und zwar 2,8 Prozent des Rechnungsbetrages. Dabei ist es egal, ob man mit einer deutschen VISA-Card oder einer dänischen Debit-Karte (hat meine Frau) bezahlt.

Was soll das: Mein dänischer Nachbar ist über diese fortschreitende Entwicklung ebenfalls sauer. Die Dänen trifft es ja schließlich viel härter als den deutschen Touristen, der sich zwei oder drei Wochen im Land aufhält.
Einerseits arbeiten die Dänen darauf hin, das Bargeld schnellstmöglich abzuschaffen, andererseits aber machen sie sich mit ihrer Gebührenwut die Kunden zu Feinden. Man überlege mal: Wenn sich in Dänemark flächendeckend die Gebührennahme bei Kartenzahlung durchsetzt, macht das bei monatlichen Einkäufen im Wert von beispielsweise 1500 Euro bzw. 11000 DKK = 42 Euro bzw. 313 DKK. Im Jahr sind das 504 Euro = 3750 DKK!

Gemäß der 2015 getroffenen EU-Regelung sind die bis dahin in den einzelnen EU-Staaten recht unterschiedlichen s.g. Interbanken-Entgelte begrenzt worden. Dabei handelt es sich um die Gebühren die die Banken Händlern in Rechnung stellen, wenn Verbraucher bei diesen mit Karte zahlen. Bis zur im vergangenen Jahr getroffenen EU-Regelung waren das bei der Nutzung von VISA-Karten in Deutschland immerhin 1,58 Prozent, bei Master-Karten 1,73 Prozent.
Die Neuregelung hat nun dazu geführt, dass die Entgelte, die die Kreditkarten ausgebenden Banken für die Zahlung mit diesen kassieren dürfen auf 0,3 Prozent begrenzt wurden, bei Debitkarten (Giro-Card) auf 0,2 Prozent.

In Dänemark fallen die genannten von den Banken erhobenen Gebühren für Kartenzahlungen schon immer recht moderat aus, nämlich im Schnitt nur 0,1 Prozent oder es werden gar keine Gebühren erhoben. Mit anderen Worten: Dänische Unternehmen, die bis zu 5 Prozent Kartengebühren erheben sind in meinen Augen Gauner und Halunken. Sie kassieren für etwas, dass ihnen die Arbeit erleichtert und so gut wie nichts kostet. Derartiges Geschäftsgebaren sollte nicht unterstützt sondern vielmehr von den Kunden boykottiert werden. Als in Deutschland vor über 30 Jahren das Bezahlen zunächst mit der EC-Karte „modern“ wurde gab es enorme Proteste von Seiten der Kunden und Verbraucherverbände gegen die zusätzlichen Gebühren bei Kartenzahlung. Diese führten letztlich zur Abschaffung der Gebühren. Eine Verteuerung der Waren wurde deshalb aber nicht spürbar.

Ist der dänische Verbraucher zu träge? Kann man mit dem alles machen? Mitunter scheint mir das so.


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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 18:44 
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Bequemlichkeit?

Bin ich mit den Gebühren eines Geschäftes (oder Tanke) nicht einverstanden, kaufe ich dort nicht mehr ein.
Machen das Alle, die darüber sauer sind, wird sich der Inhaber das mit den Gebühren sicher überlegen.

Ich hab bei mir um die Ecke eine Tanke. Bin ich oft hingefahren.
Jetzt wollte ich Luft prüfen und soll dafür einen Euro bezahlen.

Bin dann rein gegangen und hab mich höflich verabschiedet, weil ich dort nicht mehr tanken werde.

Ist doch ganz einfach, oder?

Sich jetzt hier darüber aufzuregen, wird die Meinung des Inhabers deines Lieblings-Geschäftes mit Sicherheit nicht ändern.

Ich denke, die Dänen haben einfach zuviel Kohle... :mrgreen:

_________________
Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 19:28 
Zuelli hat geschrieben:
Ich denke, die Dänen haben einfach zuviel Kohle... :mrgreen:

Ich weiß nicht... Das Durchschnittseinkommen ist zwar höher als in Deutschland, dafür ist dort das Leben teurer.
Ich denke eher, dass die Dänen zu bequem sind, wie du ja auch bereits mit Fragezeichen geäußert hast. Man sieht es ja auch in der Politik. Volksbefragungen täuschen nicht darüber hinweg, dass viele Dänen, vielleicht sogar die Mehrheit, "geführt" werden wollen. Ansonsten hätte bei der letzten Parlamentswahl die rechtspopulistische dänische Volkspartei nicht einen so massiven Sieg feiern können. Öffentlich Kritik äußern, auf die Strasse gehen und für Dinge demonstrieren, die eigentlich selbstverständlich sein sollten scheint in Dänemark eher fremd.

Ich war in den letzten Jashrzehnten zu häufig in Dänemark als dass ich nicht mitbekommen habe, dass viele Dänen unzufrieden sind der Politik (Steuern, Sozialbereich, medizinische Versorgung etc.) Aber sie schlucken es einfach. Ich mag ja grundsätzlich die dänische Gelassenheit. Aber diese Obrigkeitshörigkeit und die Lethargie dieser Menschen verstehe ich nicht. Die scheinen alles mit sich machen zu lassen. Wie sonst ist es zu erklären, dass es den Dänen vollkommen schnurz zu sein scheint, wenn die Gebühren und Abgaben teils irrwitzige Züge annehmen?
Beispiel: Gebühren privater Parpplatzüberwachungsfirmen bei Einkaufszentren, Aldi, Lidl und Co. durch beispielsweise Europark A/S. Die max. Parkzeit wird überschritten? Keine Parkscheibe ausgelegt? "Unsozial" geparkt (Abgrenzung des Stellplatzes überschritten, so dass Nachbarplatz blockiert?). Das macht dann mal schnell 690 DKK. Ein Aufbegehren des Volkes? Keineswegs. Stattdessen kauft sich der vielleicht etwas zerstreute oder vergessliche Däne für mindestens 30 Euro eine digitale Parkscheibe, die für ihn denkt und sich selbst beim Abstellen des Autos aktiviert.


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BeitragVerfasst: 27.09.2016, 20:46 
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Ein frisches neues Thema, das bisher viel zu kurz kam. :D
Gebühren können wirklich nerven, aber ganz so einfach geht die Empörungsrechnung nicht auf.

Die Deckelung der MIF hat nicht so direkt was mit den Kosten durch die MSC zu tun.
Teller will ja auch bezahlt werden. Was dort addiert wird, denken sich die Händler doch nicht aus. Die dürfen auch nicht mehr vom Kunden fordern, als sie selbst zahlen müssen.
@Hinnerk
Gebühren auf debet sind auch nicht zugelassen meines Wissens. Kann es sein, dass man welche zahlen muss, wenn man am Terminal den Visa-Teil wählt? Oder sie wurde abgezockt, dann kann sie das aber auch melden.


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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 09:45 
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Hinnerk, nachdem ich deinen Beitrag gelesen habe, ist mir mal wieder bewusst geworden, weshalb ich mich hier so wohl fühle, und das von Anfang an getan habe, und was ich an der deutschen Mentalität so gar nicht vermisse...... :wink:

Gelassene Grüsse, Tina


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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 11:40 
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@ Dina

so lange Hinnerk noch mit der dritten Stelle hinter
dem Komma rechnet, ist er wohl nicht in DK angekommen.

Detlef

_________________
Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 12:07 
Ihr verkennt da etwas. ich bin Deutscher und werde das auch bis zu meinem Tot bleiben. Ich habe auch nicht vor, die dänische Mentalität anzunehmen. Wir ziehen nach Dänemark, weil uns die Landschaft so gut gefällt und wir das wunderschön gelegene Haus meiner verstorbenen Schwiegereltern übernommen haben.
Tatzelwurm hat geschrieben:
so lange Hinnerk noch mit der dritten Stelle hinter dem Komma rechnet, ist er wohl nicht in DK angekommen.

Dritte Stelle hinter dem Komma? Meine Beispielrechnung weist jährliche Gebühren von 500 Euro auf. Die Zahl steht vor dem Komma. Ich weiß, dass ich davor nicht davonlaufen kann. Aber solange es irgend geht und nicht auch der letzte Laden Bargeldzahlung ablehnt und Gebühren bei Kartenzahlung erhebt werde ich diese Wegelagerer meiden.
Krogen hat geschrieben:
Was dort addiert wird, denken sich die Händler doch nicht aus. Die dürfen auch nicht mehr vom Kunden fordern, als sie selbst zahlen müssen.

Die Banken dürfen das nicht, wie gesagt 0,2 bzw. 0,3 Prozent. Ich spreche von Händlern, die die unverschämten Gebühren erheben.
Zitat:
Gebühren auf debet sind auch nicht zugelassen meines Wissens. Kann es sein, dass man welche zahlen muss, wenn man am Terminal den Visa-Teil wählt? Oder sie wurde abgezockt, dann kann sie das aber auch melden.

Doch, sind zugelassen, aber eben gedeckelt (s.o.). Ob und wie viel der Händler nimmt, bleibt ihm überlassen.
In Deutschland gibt es da auch kein Gesetz dahingehend, ob und wie viel der Geschäftsmann an Gebühren bei Kartenzahlung nehmen darf. Das Problem hat sich bei uns dadurch gelöst, dass die Verbraucher sich das nicht haben bieten lassen. Meines Wissens gibt es derartiges auch im gesamten Euro-Raum kein zweites Mal.
Aber mit den Dänen kann man das ja machen… wegen ihrer Gelassenheit. :wink:

Aber zahlt doch ruhig die Gebühren. Meine Frau und ich fahren dafür dann lieber mal nach Kopenhagen und lassen es uns im Noma gutgehen. :D


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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 16:19 
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Registriert: 16.01.2016, 18:00
Beiträge: 342
Zitat:
2,8 Prozent des Rechnungsbetrages. Dabei ist es egal, ob man mit einer deutschen VISA-Card oder einer dänischen Debit-Karte ... bezahlt


Also - ich zahle mit dankort und MasterCard Debit bisher nirgends Gebuehren. Bei auslaendischen Karten wird allerdings traditionell zugelangt (oder wurde bisher, mir war die neue EU-Regelung nicht bekannt und ich habe meine deutschen Kreditkarten in DK laenger nicht bemuehen muessen).

Die Danske Bank schreibt dazu auch (wie oben von krogen auch beschrieben):

Zitat:
Butikker, restauranter etc. i Danmark må opkræve et gebyr, når du betaler med kreditkort. Det gælder både dansk og udenlandsk udstedte kreditkort. Hvis du har et MasterCard fra Danske Bank, kan du derfor blive opkrævet et gebyr, når du betaler.

Gebyrets størrelse
Butikken må ikke kræve et større beløb end det, butikken selv skal betale til indløsningsselskabet (det selskab, butikken har en aftale med om et betalingssystem, så butikken kan tage imod betalinger med betalingskort). Butikken skal informere dig om gebyrets størrelse, inden du betaler. Gebyret vil indgå i din samlede betaling til butikken, og banken oplyses ikke om gebyret fra butikken. I dit kontoudtog fra banken vil gebyret derfor ikke fremgå som et selvstændigt beløb.

Du betaler kun gebyr på kreditkort – ikke på debetkort
Et kreditkort udstedt af banken giver dig mulighed for at handle her og nu, selvom der måske ikke er penge på din konto. Altså låner du automatisk penge af banken indtil den 1. i måneden, hvor du skal betale for dit køb. Har du et kreditkort fra et finansieringsselskab eller en anden bank, skal du læse deres retningslinjer.

Med debetkort betaler du med penge, der er til rådighed på din konto: f.eks. Dankort, Visa/Dankort og MasterCard Direct. Hvis du vil undgå at betale gebyr, når du handler, skal du derfor bruge dit Dankort, Visa/Dankort eller MasterCard Direct.

Butikken, restauranten etc. må altså ikke opkræve gebyr på dit debetkort, når du går ind og handler hos dem (fysisk handel).



(es folgt eine Auflistung, was als "kreditkort / debetkort" gilt)
https://www.danskebank.dk/da-dk/privat/kort/raadgivning/pages/kortgebyrer-butikker.aspx
Zu beachten ist dabei noch der Unterschied zwischen der Bank, und dem "Dienstleister", der fuer den Haendler die Abwicklung uebernimmt. Wenn man so ein Kartzahlgeraet betreibt, bekommt man es ja nicht von der Bank zur Verfuegung gestellt, und Telefongebuehren etc. fallen auch an.
Beispiel fuer die Gebuhren bei einem der deutschen Dienstleister:
- Günstiges Kreditkarten Disagio - Anfangsdisagio bei Visa und Mastercard für 2,2%
- Maestro Zahlungen für 0,85% – tägliche Abrechnung

Daher bei allem Respekt - bist Du Dir mit der Aussage sicher, dass fuer die daenische debetkort Deiner Frau Gebuehren verlangt wurden?

Ansonsten bin ich bei dina - immer mit der Ruhe. Das ist doch das schoene an Daenmark, tolle Landschaften findet man auch anderswo. :D

Deine Unterstellung, die Daenen wuerden aus Lethargie oder Obrigkeitshoerigkeit nicht aufmucken, empfinde ich schlichtweg als Unverschaemtheit. Wenn Du also das naechste Mal bei Aldi "mehrere Stunden einkaufst" und nicht in der Lage bist zwischen durch Deine Parkscheibe weiterzudrehen, bist Du doch selbst schuld (bzw. zu geizig gewesen, gleich einen gebuehrenpflichtigen Parkplatz Zu nutzen...) :mrgreen:

P.S.
Es ist richtig, dass man in D i.d.R. keine Kreditkartengebuehr bezahlt. Dafuer kann man bei Barzahlung manchmal 2% Rabatt aushandeln. Und da wo es nicht geht, zahlen alle "Bar-zahler" das fuer die Kreditkarenbenutzer mit - so kann man Kosten natuerlich auch "sozialisieren". Mit Verbraucherrechten hat das nichts Zu tun, sondern mit Preisintransparenz.


Zuletzt geändert von gerdson am 28.09.2016, 16:27, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 28.09.2016, 16:25 
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Also Hinnerk, mit Verlaub, ich habe die große Befürchtung, dass du die Sache noch nicht ganz durchblickst.
Wie ich bereits schrieb, sind deine 0,2 und 0,3 Deckelungen an dieser Stelle irrelevant.
Deine hohen Gebühren sind auf Teller zurückzuführen.
Und ja, bei debet sind sie zugelassen, aber nicht in DK.
Habe offline auch noch nie welche bezahlt mit meiner debet.

(übrigens freut sich die dänische Gesellschaft auf deine Eiwnanderungs-Attitüde ungemein :mrgreen: )


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 00:37 
Hinnerk hat geschrieben:
ich bin Deutscher und werde das auch bis zu meinem Tot bleiben. Ich habe auch nicht vor, die dänische Mentalität anzunehmen.

Das würde ich dir auch niemals zutrauen. Dabei geht es mir nicht mal darum, dass es alterbedingt etwas spät ist. Wenn ich deine Posts hier lese kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Nicht nur ist es falsch was du schreibst, Dänen zahlen mit der VISA/Dankort im Inland keine Gebühren, als Thema würde es auch nicht so richtig jemand interessieren. Aber vielleicht hast du Glück, gerade unter Rentner gibt es bestimmt auch Dänen, die nichts besseres zu tun haben, als sich über Kleinkram aufzuregen. Genau so wie es Leute gibt, die nichts besseres zu tun haben als nachts in einem gleichgültigen Forum zu posten ;-)


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 11:37 
Nun gut, wir werden sehen. Ich habe gerade mit meiner Frau telefoniert. Wie sie berichtet wird ihr bei besagter Tankstelle keine Gebühren abgezogen (heute extra probehalber getankt). Im Gegensatz zu mir arbeitet sie noch (in Dänemark). Sie wird die Tage Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen (Ringkøbing Landbobank), wo sie noch über ein Basiskonto mit einer Master Card Privat Debit verfügt. Wir wollen mal schauen, ob es da die Möglichkeit gibt eine Zweit- bzw. Partnerkarte für mich als Ausländer zu bekommen (in D. kein Problem). Ggf. werden wir das Konto auch als Gemeinschaftskonto führen. Ansonsten werde ich mal schauen, ob es in Dänemark als Ausländer irgendwo die Möglichkeit gibt, eine Debit-Card zu bekommen. Bei der Sydbank soll das wohl klappen.

Seltsam ist es aber doch schon, dass ein Teil dänischer Geschäftsleute (nicht Banken!) von ausländischen Kunden bei Zahlung mit z.B. einer deutschen Giro- oder Kreditkarte Gebühren verlangen, andere aber nicht. Selbst die Tourist-Info in Viborg hat bisher keine Kartengebühr erhoben. Vielleicht, um die ausländischen Touristen nicht vor den Kopf zu stoßen? Als Tourist habe ich mich früher darüber eigentlich nie geärgert, auch nicht über die höheren Lebenshaltungskosten. War ja schließlich Urlaub. Da fielen diese Kosten ja auch nicht weiter ins Gewicht. Bei Verlegung des dauerhaften Wohnsitzes nach Dänemark schaue ich da aber etwas genauer hin.


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 13:40 
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Hinnerk hat geschrieben:
Seltsam ist es aber doch schon, dass ein Teil dänischer Geschäftsleute (nicht Banken!) von ausländischen Kunden bei Zahlung mit z.B. einer deutschen Giro- oder Kreditkarte Gebühren verlangen, andere aber nicht.


Geschäfte haben die Wahl, ob sie die Gebühren bei Kreditkarten an den Kunden weitergeben oder nicht. Und auch, in welchem Umfang sie es tun. Jedoch niemals mehr als sie selber an den Abwickler bezahlen. Die Übertragung geschieht genauso bei in DK ausgestellten Kreditkarten.
Diese Gebühren werden aber wohl bald auch fallen. Langfristig gesehen könnte das Dankortsystem Konkurrenz bekommen.


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 14:08 
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Krogen hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Seltsam ist es aber doch schon, dass ein Teil dänischer Geschäftsleute (nicht Banken!) von ausländischen Kunden bei Zahlung mit z.B. einer deutschen Giro- oder Kreditkarte Gebühren verlangen, andere aber nicht.


Geschäfte haben die Wahl, ob sie die Gebühren bei Kreditkarten an den Kunden weitergeben oder nicht. Und auch, in welchem Umfang sie es tun. Jedoch niemals mehr als sie selber an den Abwickler bezahlen.

Tatsächlich?!
Konkretes Beispiel gefällig?
Statoil in Hjörring berechnet bei Zahlung mit Girokarte direkt 20,- DKK Gebühren auf die Tankrechnung egal in welcher Höhe getankt wurde.

-Ronny


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 14:17 
Bei einer vollen Tankfüllung (70 Liter) komme ich auch auf diesen Betrag (neuerdings).


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BeitragVerfasst: 29.09.2016, 16:30 
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Ja tatsächlich :) Wenn die 20 Kronen verbrauchsunabhängig sind, sondern ein Festbetrag, dann können es ja schon mal keine klassischen Kartengebühren sein. Was waren denn für Gebühren ausgezeichnet an der Station? Kann es mit einem reservierten Betrag zu tun haben, bzw. mit den Kosten der Rückbuchung beim Einsatz einer ausländischen debet?


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