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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 11:19 
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Was das Thema Trump, die Mauer die er bauen will, den Umfragewerten über seine Person, mimmt in den Medien mitunter Ausmaße an, die mitunter sehr schwer zu verstehen sind.

Zitat:
Nur jeder vierte US-Bürger wählte Trump:


Berichtetet die Welt, eine Zeitung des Springer Konzerns, die gleiche Zeitung aus dem Springer Konzern brachte ein paar Tage später diese Meldung raus.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article155234006/Zwei-Drittel-wollen-Merkel-nicht-weiter-als-Kanzlerin.html

Sollte man wirklich so viel auf Umfragen geben ? :wink:

Trump hat gesagt er möchte eine Mauer bauen, aber haben wir Deutsche nicht genug Erfahrungen mit einer Mauer, aber mal ganz ehrlich wie waren die Äußerungen in unserem Land, als die Mauer weg war, darüber sollte man mal nachdenken.

Nur etwas fällt mir in der ganzen Diskussion auf, es wird immer wieder mit einer versteckten Drohung argumentiert, es fällt immer wieder der Satz," du willst doch nicht das Vorgehen/ Verhalten Trumps relativieren".

Nein ich möchte nur meine Meinung schreiben, deshalb werde ich mich auch nicht von solchen Sätzen auch nicht davon abhalten lassen.
Denn diese Aussage die hier oft verwendet wird, klingt so ein bisschen nach, " willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" !
Wer mit Sätzen wie "du willst doch das Vorgehen/ Verhalten Trumps nicht relativieren ", argumentiert, der ist meiner Meinung nicht an einer Diskussion interessiert und sollte mal über den Begriffe wie Meinungsfreiheit nachdenken.

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Georg Schramm - Döschen auf, Pille rein, lasst uns froh und munter sein !!!


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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 12:03 
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hanno hat geschrieben:
Was das Thema Trump, die Mauer die er bauen will, den Umfragewerten über seine Person, mimmt in den Medien mitunter Ausmaße an, die mitunter sehr schwer zu verstehen sind.

Zitat:
Nur jeder vierte US-Bürger wählte Trump:


Berichtetet die Welt, eine Zeitung des Springer Konzerns, die gleiche Zeitung aus dem Springer Konzern brachte ein paar Tage später diese Meldung raus.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article155234006/Zwei-Drittel-wollen-Merkel-nicht-weiter-als-Kanzlerin.html

Sollte man wirklich so viel auf Umfragen geben ? :wink:


Hejsa !
Ich kann den Zusammenhang am Anfang de Beitrages nicht nachvollziehen, denn Trump ist ja schon gewählt und Merkel möchte wiedergewählt werden. Außerdem ist das Wahlsystem in den USA nicht mit dem in Deutschland vergleichbar etc. etc.
OT
Über Umfragen und deren Glaubwürdigkeit lässt sich sicher diskutieren, u.a. auch im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen in Deutschland, aber sicher ist das dies weder der richtige Thread oder die Rubrik ist. :wink:

Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 12:10 
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hanno hat geschrieben:
...
Nur etwas fällt mir in der ganzen Diskussion auf, es wird immer wieder mit einer versteckten Drohung argumentiert, es fällt immer wieder der Satz," du willst doch nicht das Vorgehen/ Verhalten Trumps relativieren".

Nein ich möchte nur meine Meinung schreiben, deshalb werde ich mich auch nicht von solchen Sätzen auch nicht davon abhalten lassen.
Denn diese Aussage die hier oft verwendet wird, klingt so ein bisschen nach, " willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" !
Wer mit Sätzen wie "du willst doch das Vorgehen/ Verhalten Trumps nicht relativieren ", argumentiert, der ist meiner Meinung nicht an einer Diskussion interessiert und sollte mal über den Begriffe wie Meinungsfreiheit nachdenken.

Wo steht denn die als Frage formulierte, angeblich "versteckte Drohung" "Du willst doch nicht das Vorgehen/ Verhalten von Trump relativieren"?
Geschrieben steht:
Dass es
a) für die Berechtigung der Kritik an Trump und seinem Vorgehen im Grundsätzlichen keinen Unterschied macht, ob es ähnliche Vorgehens- und Verhaltensweise auch bei anderen Politikern/ in anderen Staaten gibt
und dass
b) vergleichbare Beispiele v.a. außerhalb Europas und auch eine eventuelle Doppelmoral seitens europäischer Politiker das Vorgehen/ Verhalten Trumps nicht relativieren.
Denn:
Kritik ist nicht deshalb grundsätzlich weniger berechtigt, weil es auch andere oder gar noch kritikwürdigere Mißstände gibt (... schlimmer geht immer).
Oder möchte man behaupten, dass ein Unrecht dadurch aufgehoben oder abgemildert wird, dass es auch weiteres oder gar schlimmeres Unrecht gibt?
Der Hinweis darauf kann ja wohl objektiv kaum als Versuch der Einschränkung der Meinungsfreiheit gewertet und schon gar nicht mit dem Satz "willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein" beschrieben werden.
PS
Auch wenn man einem Gegenüber in einer Diskussion nicht gerade freundlich gesonnen ist:
Wer anderen den Versuch der Einschränkung der Meinungsfreiheit vorwirft und diesen auffordert mal über diesen Begriff nachzudenken, der sollte vielleicht selber mal über seine Auffassung von "Objektivität" nach denken
Genauso, wie er darüber nachdenken sollte, ob seine ständig wechselnden und häufig beleidigenden Signaturen, die potentiellen Gesprächspartnern signalisieren "Ich bin klug o.ä., Ihr seit dumm o.ä." dazu geeignet sind, sich als Mensch zu präsentieren, der an der Meinung anderer intessiert ist.
Wohl kaum!
PSS
Da die Signaturen ja so häufig wechseln und dann nicht mehr nachzuvollziehen sind, hier zur Dokumentation für die Nachwelt mal die heutige hanno'sche Signatur:
Zitat:
- Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.
- Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

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Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell.
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 12:34 
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Zitat:
Hejsa !
Ich kann den Zusammenhang am Anfang de Beitrages nicht nachvollziehen, denn Trump ist ja schon gewählt und Merkel möchte wiedergewählt werden. Außerdem ist das Wahlsystem in den USA nicht mit dem in Deutschland vergleichbar etc. etc.
OT
Über Umfragen und deren Glaubwürdigkeit lässt sich sicher diskutieren, u.a. auch im Zusammenhang mit den anstehenden Wahlen in Deutschland, aber sicher ist das dies weder der richtige Thread oder die Rubrik ist. :wink:


Da muss ich dir Recht geben, den Zusammenhang eines Beitrages zu erkennen ist nicht immer leicht und nachvollziehbar.

Da wird sogar versucht Effekthascherei mit einer Signatur betrieben, um zu verdecken das man keine vernünftigen Argumente hat, außer immer wiederkehrenden Populismus.
Aber das ist dir bestimmt auch aufgefallen, ob das dafür hier die richtige Rubrik oder Thread ist.

P.S. Übrigens ich finde meine Signatur lustig und wer sich den Schuh anzieht, ....

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 12:53 
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hanno hat geschrieben:
Da wird sogar versucht Effekthascherei mit einer Signatur betrieben, um zu verdecken das man keine vernünftigen Argumente hat, außer immer wiederkehrenden Populismus.
Aber das ist dir bestimmt auch aufgefallen, ob das dafür hier die richtige Rubrik oder Thread ist.

P.S. Übrigens ich finde meine Signatur lustig und wer sich den Schuh anzieht, ....

OT
Der Begriff "Populismus" ist unter Wiki bestimmt nachzulesen. Der korrekte Gebrauch des Begriffes ebenso.

PS
Lustige Signatur???
So kann man irren...
Wie war das noch mit dem Mann, der seinen Hund für ein Schaf hielt....? (02.02.2017, 12:49 /http://dk-forum.de/phpbb3/viewtopic.php?p=392721#p392721 )

Da sei Dir vielleicht besser diese Signatur empfohlen, denn sie entspricht wenigstens einem von Dir häufiger geäußertem Anliegen :mrgreen: :
Posting © [hanno] 2013. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis.

Bedien Dich ruhig! :wink:

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 13:09 
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Zitat:
Donald Trump unterstützt die britische Regierungschefin May bei ihrem Bemühen, Europa zu verlassen. Händchen haltend sah man die beiden zuletzt im Weißen Haus. Wladimir Putin unterstützt Ungarns Ministerpräsidenten Orban, der in der Flüchtlingspolitik zum Gegenspieler Angela Merkels wurde. Am Donnerstag treffen sich die beiden zum dritten Mal binnen kürzester Zeit. Wir lernen: Die Nationalstaaten, oft schon totgesagt, zeigen sich von ihrer putzmunteren Seite. Und Europa? Ist wieder das, was es nie mehr sein wollte: Spielball der Großmächte.
Zitat:Handelsblatt, Morning Briefing, 02.02.17

Daher die richtige Aufforderung:
Zitat:
Der frühere US-Finanzminister Larry Summers hat die wirtschaftspolitischen Vorschläge der neuen US-Regierung scharf kritisiert und die amerikanischen Unternehmen aufgerufen, sich der Trump-Regierung entgegenzustellen. "Es sieht so aus, als würde die amerikanische Politik in eine rücksichtslose, nationalistische Richtung marschieren", sagte der Harvard-Ökonom dem "Handelsblatt"...

Die Europäer forderte Summers auf, angesichts der Kritik aus Washington enger zusammenzurücken. "Europa sollte seinen Einigungsprozess fortsetzen. Die Europäer müssen aber auch eine stärkere Rolle in der Welt spielen und dürfen sich nicht nur wie in den vergangenen Jahren mit sich selbst beschäftigen. Ich freue mich, dass Bundeskanzlerin Merkel das erkannt hat und hoffe sehr, dass es auch dabei bleibt."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/donald-trump-ex-us-finanzminister-ruft-bosse-zu-kritik-auf-a-1132771-amp.html?xing_share=news

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 14:36 
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25örefan hat geschrieben:
"Europa sollte seinen Einigungsprozess fortsetzen. "

Welchen Einigungsprozess meint der?
Europa radikalisiert sich gerade und läuft Gefahr in die Kleinstaaterei der 70er zurückzukehren und seine Grenzen innerhalb der EU wieder Dicht zu machen. :roll:


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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 15:03 
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Ronald hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
"Europa sollte seinen Einigungsprozess fortsetzen. "

Welchen Einigungsprozess meint der?
Europa radikalisiert sich gerade und läuft Gefahr in die Kleinstaaterei der 70er zurückzukehren und seine Grenzen innerhalb der EU wieder Dicht zu machen. :roll:

Grundsätzlich hast Du Recht. Dass es aber gar keine Einigung mehr gibt, trifft aber nicht zu.
Ersetze "fortsetzen" durch "wieder verstärkt aufnehmen", dann passt es.

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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 15:59 
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Henrik Fogh Rasmussen-Sohn des ehemaligen dän. Statsministers Anders Fogh Rasmussens- soll laut Medienberichten über einen Job in Trumps Regierungsteam verhandeln. H.Fogh Rasmussen hat seit 2010 die amerik. Staatsbürgerschaft, ist bekennender Republikaner und äußerte sich während des Wahlkampfes kritisch über Trump.
http://borsen.dk/nyheder/politik/artike ... trump.html

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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BeitragVerfasst: 02.02.2017, 17:49 
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Bitte beim Thema bleiben und keine weiteren OT Beiträge hier im Thread! Jeder kann ggf. ein Thread mit passender Überschrift in der richtigen Rubrik eröffnen, anstatt hier OT Beiträge zu verfassen. Das Thema lautet hier nämlich nicht "Umfragen und deren Glaubwürdigkeit" oder "Signaturen" und in der Rubrik Plaudereien befindet sich dieser Thread ja auch nicht.
TO
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 06:58 
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mieke hat geschrieben:
Henrik Fogh Rasmussen-Sohn des ehemaligen dän. Statsministers Anders Fogh Rasmussens- soll laut Medienberichten über einen Job in Trumps Regierungsteam verhandeln. (...) äußerte sich während des Wahlkampfes kritisch über Trump.

Na dann wird er wohl keinen Platz im "Team Trump" finden. Kritiker haben ja bekanntlich ein kurzes (politisches) Dasein.

Zitat:
Nach Donald Trumps Amtsantritt ist das Vertrauen der Bürger in die Vereinigten Staaten auf ein Rekordtief abgestürzt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... e-USA.html


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BeitragVerfasst: 03.02.2017, 11:41 
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Zitat:
Die Association for Computing Machinery (ACM), die International Association for Cryptologic Research (IACR), die Internet Society (ISOC) und nun auch der scheidende Vorsitzende der Internet Engineering Task Force (IETF), Jari Arkko, melden Kritik an den Trump’schen Einreiseverboten für sieben Nationalitäten an. Die Berichte Betroffener mehren sich und die Organisationen befürchten, dass die für ihre Arbeit notwendige Internationalität und Offenheit durch Trumps Politik leidet. Konsequenz könnte die Verlagerung wichtiger Konferenzen ins Ausland sein. Medienberichten zufolge arbeiten auch Unternehmen wie Apple, Alphabet, Facebook und Uber an einem offenen Brief an Trump, in dem sie sich gegen das Verbot aussprechen.
Zitat: TechTicker von Conrad.de
Vgl.:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/n ... 26244.html
https://www.heise.de/newsticker/meldung ... 14956.html

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BeitragVerfasst: 05.02.2017, 12:43 
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Ronald hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
"Europa sollte seinen Einigungsprozess fortsetzen. "

Welchen Einigungsprozess meint der?
Europa radikalisiert sich gerade und läuft Gefahr in die Kleinstaaterei der 70er zurückzukehren und seine Grenzen innerhalb der EU wieder Dicht zu machen. :roll:


Und? Ging es den demokratischen Ländern Europas in den 70iger Jahren so viel schlechter als heute?

Gab es in West-Deutschland zu DM-Zeiten weniger Wohlstand?

_________________
Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor

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BeitragVerfasst: 05.02.2017, 18:13 
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Hellfried hat geschrieben:
Und? Ging es den demokratischen Ländern Europas in den 70iger Jahren so viel schlechter als heute?

Gab es in West-Deutschland zu DM-Zeiten weniger Wohlstand?

Auch wenn ich nicht hinter dem Spruch "Früher war alles besser" stehe:
Ich gehe mal bei der als Frage formulierten Antwort von Hellfried davon aus, dass er beide Fragen mit nein beantworten würde/will. Hier muss muss ich Hellfried zustimmen. Ich komme beruflich aus dem sozialen Bereich und muss sagen, dass es der breiten Masse in den 1970er Jahren wirtschaftlich deutlich besser ging als heute. Die Armut und die Zahl der Sozialhilfe/Hartz-IV-Empfäger ist in den letzten 40 Jahren kontinuierlich gestiegen. Ganz klar, in den 1970er und 1980er Jahren ging es uns besser. Und da hatten wir noch die "Kleinstaaterei".
Kann es vielleicht sein, dass das vereinigte Europa viel zu sehr glorifiziert wird? Momentan sehe ich nur, dass sich die der EU zugehörigen Staaten ständig gegenseitig ein Bein stellen und jeder nur seine Vorteile sieht und dafür kämpft nach dem Motto "jeder ist sich selbst der Nächste". Das macht Europa kaputt. Hinzu kommt eine Heerschar von Sesselfurzern in Brüssel, die sich um die automatische Abschaltfunktion der Warmhalteplatten in Kaffeemaschinen oder die Bananenkrümmung kümmern anstatt sich Gedanken über Fragen zu machen, die die Welt wirklich bewegen.

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Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


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BeitragVerfasst: 05.02.2017, 20:28 
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Hinnerk hat geschrieben:
Hellfried hat geschrieben:
Und? Ging es den demokratischen Ländern Europas in den 70iger Jahren so viel schlechter als heute?

Gab es in West-Deutschland zu DM-Zeiten weniger Wohlstand?

Auch wenn ich nicht hinter dem Spruch "Früher war alles besser" stehe:
Ich gehe mal bei der als Frage formulierten Antwort von Hellfried davon aus, dass er beide Fragen mit nein beantworten würde/will. Hier muss muss ich Hellfried zustimmen. Ich komme beruflich aus dem sozialen Bereich und muss sagen, dass es der breiten Masse in den 1970er Jahren wirtschaftlich deutlich besser ging als heute. Die Armut und die Zahl der Sozialhilfe/Hartz-IV-Empfäger ist in den letzten 40 Jahren kontinuierlich gestiegen. Ganz klar, in den 1970er und 1980er Jahren ging es uns besser. Und da hatten wir noch die "Kleinstaaterei".
Kann es vielleicht sein, dass das vereinigte Europa viel zu sehr glorifiziert wird? Momentan sehe ich nur, dass sich die der EU zugehörigen Staaten ständig gegenseitig ein Bein stellen und jeder nur seine Vorteile sieht und dafür kämpft nach dem Motto "jeder ist sich selbst der Nächste". Das macht Europa kaputt. Hinzu kommt eine Heerschar von Sesselfurzern in Brüssel, die sich um die automatische Abschaltfunktion der Warmhalteplatten in Kaffeemaschinen oder die Bananenkrümmung kümmern anstatt sich Gedanken über Fragen zu machen, die die Welt wirklich bewegen.


Diese sehe ich genauso.

Wenn ich an das Ende der 90iger Jahre und Anfang der 2000er Jahre, zu Zeiten der DM, zurückdenke ging es mir damals persönlich auch nocht weit besser.

Damals konnte man beispielsweise mit 2000 DM monatlich recht gut leben, heute ist man mit 1000 EUR Netto fast schon arm.

Dank Energiewende und der zum Beispiel stark gestiegener Krankenkassenbeiträge und anderer Kosten musste ich letztes Jahr auch mein Haus verkaufen. Im Prinzip arbeitete ich zuletzt nur noch um meine Nebenkosten zu bezahlen. Als ich das Haus im Jahr 2001 kaufte sah dies alles noch völlig anders aus. Damals musste ich für meine DK-Urlaube noch nicht den DISPO bemühen.

Dieses Gerede der Euro - und EU-Beführworter, dass es uns heute im geeinten Europa so viel besser gehen würde als früher, kann ich nicht mehr hören.

Der Wohlstand ist in den letzten Jahren vermutlich bei den oberen 10% und diversen Börsen-Spekulanten gewachsen. Der Normalbürger hat nichts davon. Den meisten Normalverdienern, die ich kenne, geht es heute deutlich schlechter als vor 15 bis 20 Jahren.

Obwohl auch ich Trump als Kotzbrocken sehe, finde ich seine Bemühungen, vor allem die Lebenssituation der eigenen Leute zu verbessern, nicht ganz verkehrt.

Warum muss ein Iphone, welches 700 bis 800 EUR kostet, in China vom Band laufen und kann bei diesem Verkaufspreis nicht in den USA produziert werden? Warum müssen Premium-PKWs in Mexiko zu Billiglöhnen hergestellt werden um sie dann in den USA und Euopa teuer zu verkaufen?

2009 hatte ich mir mal einen Golf-Variant zugelegt, der in Mexiko gebaut wurde. Die Qualität war so grausam und die Mängel so gravierend, dass ich nach einer ausgiebigen Probefahrt die Abnahme des Wagens verweigert habe. Bekannten von mir ging es mit ihrem Mexiko-Golf ähnlich. VW hat offenbar daraus gelernt und nun läuft auch der Golf-Variant wieder in Deutschland vom Band.

Natürlich ist nicht alles schlecht was in Billiglohn-Ländern hergestellt wird. Mit meinem Huawei Smartphone, welches ich 2014 für 89 EUR kaufte, bin ich hoch zufrieden und auch meine Kompaktkameras von Canon, die auch alle "Made in China" sind, haben mich nie enttäuscht.

Dennoch kann ich Trump verstehen, wenn er möglichst viele Produktionsstandorte in seinem Land erhalten möchte und dagegen kämpft, dass beispielsweise Premium-Hersteller ihre Waren in Billiglohnländern fertigen lassen um sie in den USA teuer zu verkaufen.

Das ein 89-Euro Smartphone weder in DE noch den USA zu diesem Preis herstellbar ist liegt auf der Hand aber warum teuere Premium-Marken nicht im eigenen Land produzieren, ist für mich nicht nachvollziehbar.

Das aktuelle extreme Trump-Bashing, welches ich beispielsweise erneut in der aktuellen SPIEGEL-Ausgabe besichtigen konnte, kann ich persönlich nicht ganz nachvollziehen. Meiner Meinung würde uns in Deutschland ein wenig mehr Trump und etwas weniger Merkel auch nicht schaden. Den Interessen des eigenen Landes Priorität einzuräumen ist jedenfalls in meinen Augen keine Straftat.

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