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BeitragVerfasst: 31.08.2017, 08:19 
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Hallo SmileHier,

die offiziellen Zahlen sprechen eine deutliche Sprache, zumindestens was den Verkehr in Stuttgart angeht.
Hier ein Auszug:


"Im Gegensatz zu den verkehrsbedingten Schadstoffen hat die Belastung der Luft durch überwiegend nicht verkehrsbedingte Schadstoffe (z.B. Schwefeldioxid, Staubniederschlag) in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Die verkehrs- bedingten Schadstoffe (z. B. Stickoxide, PM10, Ozon) verharren weiterhin auf einem hohen Niveau. In zahlreichen Stadtstraßen liegen die Schadstoffwerte für Stickstoffdioxid und PM10 über den Grenzwerten für verkehrsbeschränkende Maßnahmen.


© Landeshauptstadt Stuttgart, Amt für Umweltschutz, Abt. Stadtklimatologie"

Liebe Grüße
Marianna


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BeitragVerfasst: 31.08.2017, 09:02 
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Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Darüber zu diskutieren, ob es einen von Mensch verursachten Klimawandel gibt ist müßig, zumindest in einem Freizeitforum wie diesem, wo sich jeder Hobbyklimatologe als Weltklimafachmann profilieren möchte.
Tatsache hingegen ist sicherlich, dass jede Form von Verbrennung giftige und gesundheitsschädigende Stoffe freisetzt, die unserer Gesundheit nicht dienlich sind und täglich vielen Menschen weltweit einen frühen Tod, zumeist infolge einer Krebserkrankung der Atmungsorgane, beschert.

Allein aus diesem Grunde sollte alles dafür getan werden, die Verbrennung von fossilen Brennstoffen auf ein absolutes Minimum zu beschränken, dies auch, weil unsere diesbezüglichen Ressourcen endlich sind. Diese ganzen Diskussionen um Grenzwerte und der Wahrheit des menschgemachten Klimawandels halte ich da für ein einziges großes Ablenkungsmanöver.

Bevor jetzt noch die Schifffahrt und hier vor allem die großen Kreuzfahrt-und Containerschiffe ins Visier genommen werden: Auch da beginnt ein Umdenken. So wurde bereits im vergangenen Jahr die in Japan gebaute Aida Prima mit einem Gasantrieb ausgestattet. Dieser wird allerdings nur in den Häfen bzw. während der Liegezeiten genutzt. Auf See ist das Schiff mit einem Diesel unterwegs. Trotzdem gilt dieses Kreuzfahrtschiff als das sauberste dieser Größenordnung.

Nun aber macht die Aida Cruises Nägel mit Köpfen und hat beschlossen, zukünftig selbst ihre größten Kreuzfahrtschiffe nur noch mit Gasantrieb bauen zu lassen (kein Gas/Diesel wie die Aida Prima). Die ersten beiden Schiffe sind bei der Meyer Werft in Papenburg bereits in Auftrag gegeben; das erste mit rund 2500 Kabinen befindet sich bereits im Bau und wird 2018 fertiggestellt.

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Meyer-Werft-baut-erstes-Erdgas-Kreuzfahrtschiff,aida426.html

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Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.


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BeitragVerfasst: 31.08.2017, 09:22 
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Marianna hat geschrieben:
Was jedoch bei allen Diskussionen völlig aus dem Fokus gerät, ist die Tatsache, dass fossile Brennstoffe endlich sind.

Über alle Deine anderen Aussagen läßt sich trefflich streiten und sicherlich auch genügend Gegenargumente finden.
Obiges Zitat dagegen läßt sich wohl von niemandem bestreiten und sollte daher die Antriebsfeder sein, deutlich verstärkt und schnellstmöglich nach Alternativen für Verbrennungsmotoren zu suchen. Bis die Entwicklung von Alternativen und die Schaffung einer flächendecken Infrastruktur soweit ist, müssen wir uns wohl oder übel mit dem Einsatz von Verbrennungsmotoren, die sicherlich verbesserungsfähig sind "abfinden". Allein dem Diesel jetzt hysterisch den schwarzen Peter zuzuschieben, halte ich nicht für gerechtfertigt, insbesondere wenn wir (natürlich nicht alle) noch millionenfach mit Flugzeugen, Kreuzfahrtschiffen (selbst wenn da neue Technologien entwickelt werden) etc. den Verlockungen der boomenden Tourismusindustrie folgen und damit "nur" unserem Freizeitvergnügen nachgehen. Auch der Konsum von Produkten, die über weite Strecken per Schiff, Flugzeug und LKW verbrennungsmotorgetrieben national und international ohne zwingende Notwendigkeit transportiert werden, wird nicht in gleichem Maße kritisiert.
Irgendwie scheinheilig dem dieselfahrenden Pendler, dem dieselbetriebenen zwingend notwendigen Güterfern und- nahverkehr ohne auf die Schnelle machbares Alternativangebot in einer hysteriegetriebenen Diskussion den sofortigen Garaus machen zu wollen.
Zudem sind auch Elektroantriebe, jenachdem woher der Strom kommmt, auch nicht emmissionsneutral.
So wird China gern als leuchtende Beispiel genannt:
Zitat:
Beflügelt von einer staatlich gesteuerten Automobilpolitik, schnellte der Absatz von Elektroautos auch 2016 weiter nach oben. China ist mit mehr als einer halben Million verkaufter Modelle heute mit Abstand der weltgrößte Markt für Elektrofahrzeuge.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-mobilitaet/elektromobilitaet-in-china-14920175.html
Bloß was nützt es, wenn dort zur Stromgewinnung noch nahezu 80% fossile Brennstoffe eingesetzt werden, die zum einen auch endlich und nicht emmissionsneutral sind.
Es gibt somit eine ganze Reihe von Herausforderungen, denen sich konstruktiv gestellt werden muß.
Dass die aufgeregte Dieseldiskussion wie sie mit ihren Schuldzuweisungen momentan in D anders als in DK geführt wird hilfreich ist, wage ich zu bezweifeln.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 31.08.2017, 11:47 
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Zitat:
25örefan hat geschrieben:
Über alle Deine anderen Aussagen läßt sich trefflich streiten und sicherlich auch genügend Gegenargumente finden.


Hallo 25örefan,

Du machst mich neugierig...

Liebe Grüße
Marianna


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BeitragVerfasst: 31.08.2017, 12:08 
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Marianna hat geschrieben:
Zitat:
25örefan hat geschrieben:
Über alle Deine anderen Aussagen läßt sich trefflich streiten und sicherlich auch genügend Gegenargumente finden.


Hallo 25örefan,

Du machst mich neugierig...

Liebe Grüße
Marianna

Du bist doch nicht allen Ernstes neugierig, weil Du wirklich nicht weißt, dass zu all Deinen Aussagen und in diesbezüglichen Diskussionen gestritten wird und es deshalb auch genügend Gegenargumente gibt. Das ist doch beinahe täglich nachzulesen, - hören und -sehen.
Damit will nicht behaupten, zu wissen, welche Argumentation in Gänze die objektiv richtige oder falsche ist.
Dazu muß sich jeder seine eigene Meinung bilden.
Eins ist für mich allerdings sicher.
So sehr sinnvoll und nötig die schrittweise Abkehr vom Verbrennungsmotor und auch von dem Einsatz der endlichen fossilen Brennstoffen auch ist, so wenig konstruktiv und in Teilen auch unrichtig ist die momentan hysterisch geführte und damit unkonstruktive Dieseldebatte.
Ich hoffe, Du wirst nach dieser Antwort nicht vor Neugierde vergehen :wink:

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BeitragVerfasst: 01.09.2017, 13:31 
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Zitat:

Alle träumen den Traum von der Elektromobilität. Denn: Bei einem Strom, der zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien gewonnen wird, ist das Elektroauto bei den CO2-Emissionen mehr als doppelt so klimafreundlich wie ein Diesel. Doch der Traum ist zu schön, um weltweit schon wahr zu sein. „Mehr als 70 Prozent aller Automärkte sind dreckige Strommärkte“, sagt Klaus Schmitz, Automotive-Experte bei Arthur D. Little
Handelsblatt, Morning Briefing, 31.08.201
Dänemark dagegen deckte bereits 2014 40% seines Strombedarfs aus Windkraft.
http://www.wiwo.de/technologie/green/te ... 50974.html

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BeitragVerfasst: 01.09.2017, 16:36 
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Hejsa !
Hier mal ein kleiner Eindruck was die Dänen über Diesel denken. https://www.nordschleswiger.dk/de/motor ... abschaffen Das es jetzt bezüglich des Themas die grosse Diskussion in den dänischen Medien gibt nehme ich jedenfalls nicht wahr.
Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 02.09.2017, 07:53 
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Hallo 25örefan,

meine Aussagen basieren auf Fakten, respektive auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zu Luftschadstoff-Emissionen von Dieselmotoren, die im Straßenverkehr zum Einsatz kommen.
Es besteht natürlich wie bei allen empirischen Werten immer die Möglichkeit eines Irrtums, daher war ich neugierig auf eine fundierte wissenschaftlich begründete Gegendarstellung. :wink:

Über verkehrsbedingte Schadstoffe deren Entstehung und Auswirkungen auf die Umwelt bzw. Gesundheit wird schon seit Jahren in Deutschland kontrovers diskutiert. Damals waren es Manipulationen bei LKW, heute der VW-Skandal, Abgasmanipulationen und Kartell-Vorwürfe, die die Lobbyisten und Umweltaktivisten auf den Plan rufen. Die Zukunft für diese und kommende Generationen zu sichern, sollte das erklärte gemeinsame Ziel aller sein- stattdessen Schlagabtausch, gerne auch unter der Gürtellinie. Plötzlich avancieren viele Deutsche zu Experten für Schadstoffemissionen, Journalisten schreiben, ohne vorher genau für ihre Berichte zu recherchieren, Politiker nutzen die Chance Wählerstimmen zu rekrutieren, die Automobil-Lobbyisten treten zur Verteidigung ihrer Milliardengewinne an und der Diesel-PKW-Besitzer, der sein Fahrzeug nicht stehen lassen möchte, reiht sich nur zu gerne in die Reihe derjenigen ein, die die Forscher Lügen strafen. Wen interessieren da noch Fakten, wenn es nicht um die eigene Gesundheit geht.

Der von Dir eingangs zitierte Artikel der NWZ aus dem Jahr 2018 (geschenkt :D ) ist ein hervorragendes Beispiel für unseriösen und manipulativen Journalismus.

Zitat: „So liegt der Stickoxid-Grenzwert für ein Büro bei 950 Mikrogramm, also gut 24 Mal so hoch wie auf der Straße.“

Falls Hochöfen in Büros betrieben werden, ist die Aussage korrekt…

Richtig ist: Ein Maximalwert von 950 Mikrogramm ist laut Bundesumweltamt bei Arbeitsplätzen in der Nähe von Hochöfen und in Produktionshallen mit dieselbetriebenen Maschinen vertretbar. Für Büroräume ist der Maximalwert auf 60 Mikrogramm festgesetzt.

Zitat: „Anders formuliert: Was auf der Straße hochgradig gesundheitsschädlich sein soll, ist im Büro nach den gesetzlichen Vorgaben völlig unbedenklich.“

Richtig ist: Ein gesunder Arbeitnehmer ist diesen Werten nicht ein Leben lang, sondern maximal etwa 40-50 Jahre ca. 40 Stunden die Woche ausgesetzt. Die Grenzwerte für eine ständige Stickoxidbelastung müssen zwangsläufig wesentlich niedriger angesetzt sein, da nicht nur gesunde Menschen, sondern auch Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und chronisch Kranke rund um die Uhr davon betroffen sind.

Zitat:
So sehr sinnvoll und nötig die schrittweise Abkehr vom Verbrennungsmotor und auch von dem Einsatz der endlichen fossilen Brennstoffen auch ist, so wenig konstruktiv und in Teilen auch unrichtig ist die momentan hysterisch geführte und damit unkonstruktive Dieseldebatte.

Wenn gesundheitsschädliche Emissionen durch anerkannte Messverfahren nachgewiesen auf Dieselmotoren in PKW zurückzuführen sind, ist es nach dem Verursacherprinzip die logische Konsequenz und keinesfalls Hysterie restriktive Maßnahmen zu ergreifen, auch gegebenenfalls ein Fahrverbot auszusprechen.

In Dänemark scheint der gesunde Menschenverstand noch zu funktionieren… IMHO

Mit freundlichen Grüßen
Marianna


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BeitragVerfasst: 06.10.2018, 09:57 
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Was tatsächlich besser für die Umwelt ist dazu gibt es sicher unterschiedliche Meinungen. https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... verdoppeln
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 06.10.2018, 18:18 
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Das ganze Debakel dient doch nur dazu, der Autoindustrie weiter auf die Sprünge zu helfen.
Ich hab mir vor neun Jahren einen Mondeo Diesel gekauft.
Wie hies es da noch? "Oh, kaufe dir einen Diesel, aber mit Partikelfilter und du fährst eins der saubersten Autos überhaupt."
Das war auch die Zeit der "Abwrackprämie" (hatte ich nichts von, mein Mondeo war ein Gebrauchter).
In einem halben Jahr hat die Autoindustrie 1.933.090 neue Autos verkauft.
Welch eine Freude für die Vorstände von VW und Co.
Langsam geht auch die beste Kohle zur Neige und neuer Umsatz muss her. Was tun? Den Diesel, diese alte Dreckschleuder verteufeln.
Da der gemeine Autofahrer sich eh schon für die Melkkuh der Nation hält und mit Sicherheit nicht sofort ein neues Auto kaufen möchte ist guter Rat teuer...
Also müssen Fahrverbote her.
Das die Containerriesen und Luxusdampfer eine Unmenge mehr Dreck verursachen... egal.
Weiterer Braunkohleabbau (s. Hambacher Forst)... egal.
Jeder Umweltdreck mit dem sich Geld verdienen lässt, bleibt unangetastet.
Glyphosat, Fracking und was weiss ich. Auch egal.

Ein viel gepriesenes Elektroauto, oh wie toll.
Das die Dinger im Grunde genommen doppelt so viel Energie verbrauchen als ein Diesel ist uninteressant. Damit lässt sich Kohle machen.
Die Werte für E-Autos ein wenig geschönt und schon haben wir das perfekte, sparsame Auto.
Um im Winter nicht noch unnötig Energie aus dem Akku zu holen, stellen wir uns halt ne Gasheizung mit rein oder ziehen uns einen Thermoanzug an.
Ach ja, der Akku. Garantie für so ein Ding. Meist 5-6 Jahre. Kosten? Ab 5000 Euro (Smart) aufwärts.
Bei ca. 6 Jahren Haltbarkeit ca. 69 Euro im Monat Kosten für den Akku.
5000 € / (6 * 12 Monate) = 69,44€/Monat
1/kWh Energie, erzeugt aus Diesel macht ca. 14,5 Cent.
1/kWh Energie, erzeugt aus Strom ca. 28,73 Cent.


Ich werde meinen stinkenden Drecksdiesel jedenfalls so lange weiterfahren bis mir die Kiste unterm Hintern wegrottet und der TüV uns scheidet.. :roll:

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 07.10.2018, 06:17 
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Hej Zuelli,

hast noch den unversteuerten Sprit der Airlines vergessen, welche uns von oben steuerfrei mit Feinstaub berieseln dürfen.

Hilsner Jørg


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BeitragVerfasst: 07.10.2018, 11:09 
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Ich frage mich ja auch schon lange, wo der zusätzliche Strom herkommen soll.
Die Zahlen für DK kenne ich nicht, aber in Deutschland wird maximal 20 % des Stroms aus erneuerbaren Quellen hergestellt.
Diese 20% werden aber logischerweise schon jetzt verbraucht.
Jedes zusätzliche E-Auto erhöht den Bedarf.
Atomstrom? Gibt es in absehbarer Zeit nicht mehr.
Ausbau von Windkraft und Solar? Dauert noch ewig.
Was bleibt? Schöne "umweltfreundliche"Braunkohle verbraten und Erdgaskraftwerke (weniger Dreck als Braunkohle aber nicht ansatzweise umweltfreundlich).
Vielleicht wäre ja der berühmte Magnetmotor eine Alternative. :roll: :wink:
https://www.youtube.com/watch?v=4tsC2Rz3p5M&feature=youtu.be

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BeitragVerfasst: 07.10.2018, 11:32 
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Zu wenig Strom auch aus Sonne und Wind haben wir nicht. So wurden z.B. 2016 etwa 50 TWh Strom aus Deutschland exportiert.
Das Problem ist dagegen die bisher noch vollkommen unzureichende Technologie zur Speicherung der durch Sonne Wind und Wasser gewonnenen Energie.
https://www.electrive.net/2017/03/14/was-machen-wir-nur-mit-unserem-ueberschuss-strom/
Und zum Thema „Magnetmotor“:
Schön wär’s... :idea:
https://www.physik.uni-bielefeld.de/eventphysik/index.php/de/versuche/elektrodynamik/magnetmotor.html

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BeitragVerfasst: 07.10.2018, 19:11 
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Hier ein paar Zahlen zum Energieverbrauch in Dänemark. https://www.laenderdaten.info/Europa/Da ... ushalt.php
Hier ein Link der nicht ganz aktuell ist und wo es um die Reaktion geht nachdem es in Deutschland um Fahrverbote für Dieselfahrzeuge ging. http://nyheder.tv2.dk/samfund/2017-06-0 ... aa-i-panik
Hier ein Link von vor einem Jahr zum Thema Elektroautos in Dänemark http://www.manager-magazin.de/unternehm ... 70418.html
Ich bin mir jedenfalls mehr und mehr unsicher ob und wenn ja welchen PKW ich mir denn zulegen sollte.
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 07.10.2018, 19:58 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Ich bin mir jedenfalls mehr und mehr unsicher ob und wenn ja welchen PKW ich mir denn zulegen sollte.
Abwarten Hendrik, abwarten,

vielleicht kehrt sich das Ganze wieder um
Ich kann mich noch gut erinnern, dass es vor 20 Jahren verpönnt war
Aluminiumfenster zu verbauen (Energieverbrauch bei der Herstellung)

und heute
Zitat:
Ausgehend von 60-jähriger Nutzung
Heraus kam dabei, geht man von einer 60-jährigen Lebensdauer aus, dass die zur Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster gehörenden Fenster- und Profilsysteme im Vergleich zu anderen Fenstern weniger Kosten versuchen. Laut den präsentierten Ergebnissen belasten sie zudem die Umwelt in einem geringeren Ausmaß.
Abwarten bis dass Essen lauwarm ist, denn nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird.
Mal gucken was uns nach Diesel, als nächster Menüpunkt vorgesetzt wird, bis zum
Nachtisch vergehen bestimmt noch ein paar Olympiaden.

Detlef

_________________
Schmeichler sind wie Katzen,
vorne lecken, hinten kratzen.

Wenn jeder Scheinheilige wie eine 60-Watt-Birne leuchten würde, könnte man nachts nicht mehr ohne Augenbinde schlafen.


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