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 Betreff des Beitrags: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 17.11.2017, 13:09 
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Registriert: 20.10.2017, 14:20
Beiträge: 2
Hej,
Otto Duborg, Poetsch,Fleggaard und Fakta in Harrisslee. Was soll der ganze Dreck, was sich Grenzhandel nennt? Sind manche Dänen zu blöd und können nicht überlegen,dass es in Dänemark genauso billig ist.
Lieber juckeln sie wie die letzten Beklopten kilometerweit über die Grenze und liefern sich ein Rennen in der Industriestr.,
nur um erster auf einem der Parkplätze zu sein um ihr Slotsøl und Co zu hamstern.
Dort müsste es dreifach teurer sein. Erst kommen die Waren Øl u.s.w.z.B. aus Kolding(lange Transportwege und Kosten),
um diese dann von den Dänen wieder zurückgeschleppt werden.
So einen beklopten "Grenzhandel" kenne ich von keinem anderen EU Staat.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 17.11.2017, 15:07 
Was hast du gegen den Grenzhandel? Für die im Grenzgebiet lebenden Dänen ist es doch vollkommen ok und nachvollziehbar, im preisgünstigeren Deutschland die Dinge des täglichen Bedarfs einzukaufen. Wer wie meine Frau und ich im nördlichen Dänemark zuhause sind macht das natürlich nicht. Ich muss allerdings sagen, dass ich auch bei meinen regelmäßigen Fahrten in die Heimat keinen Einkaufszettel meiner Frau in Deutschland abarbeite. Bis auf wenige Dinge kaufen wir Lebensmittel im örtlichen recht gut sortierten Dagli'Brugsen. Und wenn wir nach Viborg fahren geht’s auch mal zu Aldi oder Lidl.
Was wir aus Deutschland regelmäßig mitbringen:
Kaffee, Frischfisch direkt vom Bremerhavener Fischereihafen (wird eingefroren) und natürlich Jever Pils. Insbesondere letzteres ist aber nichts anderes als die Erinnerung an die Heimat
Ach ja, Fast sämtliche Baumaterialen für die Sanierung des Hauses meiner verstorbenen Schwiegereltern haben wir in Deutschland eingekauft, von Fenstern und Türen, Sanitärobjekten, Fliesen, Heizung bis hin zum Installationsmaterial. Da war die Ersparnis gegenüber einem Einkauf in Dänemark geradezu enorm! Der Weber-Grill für die Terrasse war allerdings im Viborger Baustoffhandel günstiger.

Tja, so sieht jeder zu, wo er sparen kann. Ich frage mich nur, was daran verwerflich ist oder warum der Grenzhandel Dreck und die Dänen blöd sein sollen?
René hat geschrieben:
Hej,
Otto Duborg, Poetsch,Fleggaard und Fakta in Harrisslee. Was soll der ganze Dreck, was sich Grenzhandel nennt? Sind manche Dänen zu blöd und können nicht überlegen,dass es in Dänemark genauso billig ist.
Lieber juckeln sie wie die letzten Beklopten.

Es gibt nun mal Menschen, die beim Einkaufen rechnen müssen. Und selbst wenn die Preisunterschiede bei Lebensmitteln zwischen Deutschland und Dänemark nicht mehr soooo gravierend wie einst sind lässt sich immer noch gut beim Einkauf hinter der Grenze sparen, insbesondere wenn man es regelmäßig macht.
Und für Freunde des Hochprozentigen ist Deutschland ja nun wohl immer noch für viele Dänen ein Schlaraffenland.
Und deine Aussage
René hat geschrieben:
Hej,
Otto Duborg, Poetsch,Fleggaard und Fakta in Harrisslee. Was soll der ganze Dreck, was sich Grenzhandel nennt? Sind manche Dänen zu blöd und können nicht überlegen,dass es in Dänemark genauso billig ist.
Lieber juckeln sie wie die letzten Beklopten.

beruht schlicht auf Unwissenheit. Was glaubst du wohl, was sich zwischen Holland und Deutschland tagtäglich abspielt? Deutschland ist nun einmal, was Lebensmittel betrifft ein Billigland. Immerhin liegen die Lebensmittelpreise in Deutschland nur etwa 1,5 Prozent über dem EU-Durchschnitt, in Dänemark 38 Prozent. Relativierend zu den leicht unterschiedlichen Zahlen der Statistiker muss ich allerdings sagen, dass ich diesen gravierenden Unterschied bei den Lebensmittelpreisen in Dänemark schon seit langer Zeit nicht mehr festgestellt habe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 17.11.2017, 15:54 
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Registriert: 24.01.2007, 22:23
Beiträge: 1633
Wohnort: Nordjylland
@René
Erst mal kannst Du das " Dreck , blöd und bekloppt "
bei Dir zu hause in der Gosse verwenden , denn da scheinst Du wohl zu wohnen.
Øl und Sodavand sind für uns im Grenzshop um über 50% billiger als in Danmark.
Ausserdem zahlen wir dort kein Pfand.

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Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 18.11.2017, 00:12 
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Beiträge: 6911
Wohnort: Niedersachsen
Ich kann die Dänen im Grenzbereich gut verstehen, wenn sie (wie jetzt erst wieder auf der Rückfahrt aus dem DK-Urlaub am 11.11. 2017 beobachtet) mit Kombi oder Anhänger gen D ziehen um dort einzukaufen. Bei Lebensmitteln (insbesondere mir aufgefallen bei Gemüse), Elektroartkeln ( Waschmaschine u. Co) manchen Genussmitteln (Hochprozentiges, Süßigkeiten) und nichtalkolischen Getränken sind, insbesondere wenn en gros eingekauft, vergleichsweise erhebliche Ersparnisse drin, selbst wenn man die Spritkosten abrechnet.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 18.11.2017, 00:25 
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Registriert: 18.02.2013, 01:33
Beiträge: 697
Insbesondere das Dosenpfand ist sehr störend. Schön, wenn man es nicht entrichten muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 18.11.2017, 00:55 
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Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 6911
Wohnort: Niedersachsen
Kairos hat geschrieben:
Insbesondere das Dosenpfand ist sehr störend. Schön, wenn man es nicht entrichten muss.

Störend???
Sieh es als Spardose, von meinem eingelösten Pfand ist immer ein netter Rausch finanziert :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 18.11.2017, 21:35 
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Registriert: 23.07.2015, 06:39
Beiträge: 593
Hast du deinen Wohnsitz in Deutschland sparst du rein garnichts! Aber fleissige Pfandsammler in DK verdienen daran,deutschen Pfandflaschen+Dosenmüll wieder dahin zu bringen wo er hin gehört bezw.herkommt! Siehe,lese und staune: http://www.stern.de/wirtschaft/news/pfandflaschen--lücke -im .....Also werden wir Dänen weiterhin im Grenzhandel günstig, weil pfandbefreit ,einkaufen und uns das ,nicht gezahlte,Pfandgeld im norddeutschen Einzelhandel auszahlen lassen. Hurra Deutschland und danke an alle deutschen Steuerzahler die das mitbezahlen! Nein,diese Art von Wirtschaftsförderung in Deutschland finde ich auch nicht komisch,selbst wenn sie augenscheinlich Methode hat!


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 19.11.2017, 13:40 
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Registriert: 16.01.2016, 17:00
Beiträge: 345
Ich halte es zwar für ausgeprochen schwachsinning, dass der Grenzhandel vom Pfand befreit ist - man sieht es ja auch in DK in der Natur wozu das führt - aber der von Dir hier aufgezeigte Trick funktioniert nicht. Der deutsche, wie auch der dänische Handel (und Großhandel) nimmt nur Gebinde zurück, die entsprechend gekennzeichnet sind, und das ist bei den im Grenzhandel verkauften Dosen und Flaschen eben nicht der Fall.

Die vom Stern angeprangerte Gesetzeslücke ermöglicht zwar, ähm - die Bereicherung am System (ob es wirklich strafbar ist, kann ich nicht einschätzen - aber vermutlich nicht) - hat aber mit dem Grenzhandel nichts zu tun.


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 Betreff des Beitrags: Re: Grenzhandel in Harrislee
BeitragVerfasst: 20.11.2017, 14:19 
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Registriert: 13.06.2017, 09:28
Beiträge: 19
25örefan hat geschrieben:
Kairos hat geschrieben:
Insbesondere das Dosenpfand ist sehr störend. Schön, wenn man es nicht entrichten muss.

Störend???
Sieh es als Spardose, von meinem eingelösten Pfand ist immer ein netter Rausch finanziert :wink:


Das mach ich mit dem Pfand auch immer :) Die beste Lösung um sich nicht darüber zu ärgern :D


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