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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 13:45 
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Jetzt einmal unabhängig von der Datensicherheit und evtl. Datenmissbrauch:
Für den behandelnden Arzt hat eine elektronische Patientendatei, in der die gesamte Krankengeschichte seines Patienten von Geburt an von allen konsultierten Ärzten, Therapeuten und Kliniken dokumentiert wurde doch enorme Vorteile, von denen letztlich auch der Patient profitiert. Bereits erfolgte Untersuchungen, Behandlungen und Therapien erfasst der evtl. neue Hausarzt mit einem Blick. Zusammen mit seinen eigenen Untersuchungen lassen die bisherigen Untersuchungsergebnisse der bisher konsultierten Ärzte eine bessere Differenzialdiagnose zu. Zudem muss der zuletzt konsultierte Arzt nicht immer von vorn beginnen.
Ein weiterer Vorteil für den Patienten: Er hat online stets Zugang zu seiner Patientenakte. Egal ob ärztliche Befunde, Röntgenbilder, Medikationen, alles ist für ihn abrufbar und kann bei Bedarf ausgedruckt werden.

Nachteile: Ein Nachteil habe ich bereits erwähnt. Vielleicht gibt es Dinge, die ich meinem neuen Hausarzt nicht unbedingt mitteilen möchte, damit er mir gegenüber vorurteilsfrei gegenüber tritt. Hier sollte ggf. die Möglichkeit für den Patienten geschaffen werden, bestimmte Behandlungen bzw. Therapien in der elektronischen Patientenakte nicht veröffentlichen zu lassen (z.B. eine Suchttherapie). Da sollte dem Patienten die Möglichkeit geschaffen werden, dem Arzt im Einzelfall den Zugriff auf derartige Daten zu ermöglichen.

Was bleibt ist das Thema Datensicherheit und evtl. Datenmissbrauch. Nun ja, eine absolute Sicherheit gibt es da nicht. Sicherheitslücken werden zwar in allen möglichen Bereichen unserer digitalen Systeme ständig geschlossen, dafür werden dann aber wieder neue Lücken erkannt.
Gut finde ich in diesem Zusammenhang, dass bei den Überlegungen zu der Einführung der elektronischen Patientenakte in Deutschland vorgesehen ist, allergrößte Sicherheitsstandards bei der Datenübermittlung einzuhalten. So soll die Onlineübertragung grundsätzlich den jeweils höchsten Sicherheitsstandards entsprechen (z.B. SSL-Protokoll).

Was die Krankenkassen betrifft: Derzeit ist es so, dass lediglich erfolgte medizinische Leistungen über die kassenärztliche Vereinigung abgerechnet werden. Ärztliche Diagnosen und genaue medizinische Leistungen werden aber nicht den Kassen übermittelt. Ausnahmen sind Krankenhäuser. Die rechnen direkt mit den einzelnen Krankenkassen ab auf Grundlage von Diagnose und erbrachter Leistung.
Inwieweit es nun für den einzelnen Patienten evtl. von Nachteil sein kann, wenn bei Einführung der elektronischen Patientendatei diese evtl. Vollzugriff auf sie erhalten sollte vermag ich derzeit nicht zu beurteilen.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 14:49 
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Sehr gut zusammengefasst, Hinnerk, genauso sehe ich das auch.


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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 20:26 
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Die Vorteile einer virtuellen Kranken/ - gesundheitsakte sind sicherlich nicht von der Hand zu weisen.
Aber gerade bei der sicherlich auch begründeten Euphorie, was alles machbar ist, gilt es umso mehr, auf die Risiken hinzuweisen, damit man bei aller Euphorie diese nicht vergessen werden.
Dies auch, weil eben Pannen bei der Datensicherheit erhebliche und sicherlich von niemandem gewünschte Folgen haben kann.
Dass solche Pannen nicht rein hypothetisch sind oder einer unbegründeten Skepsis fortschrittsfeindlicher Zeitgenossen entspringt, zeigen die hier schon aufgeführten Beispiele aus den USA und DK, wobei in den USA Daten von 120 Millionen Patienten gehackt wurden und jetzt unwiderruflich Informationen über jeden dritten Amerikaner auf dem Schwarzmarkt zu erwerben sind und in DK zwei CDs mit fast allen medizinischen Daten der dänischen Bevölkerung aus Versehen bei der chinesischen Visumstelle in Kopenhagen landeten. Nun mag letzteres „Versehen“ in DK zu keinem großen Schaden geführt haben, aber es zeigt die Verwundbarkeit solcher Systeme und die Notwendigkeit über Prävention nachzudenken.
Es wird in Zukunft in Bezug auf die Digitalisierung darauf ankommen, eine gesunde Mischung aus Gasgeben und Bremsen zu finden und weder der einen noch der anderen Seite den Vortritt zu erlauben.
Auch darf es nicht den nachfolgenden Generationen aufgebürdet werden, die Folgen einer nichtbedachten Entwicklung zu tragen, so wie es in der Ära der Atomkrafteuphorie mit dem bis heute in Teilen nicht bewältigtem Problem der atomaren Hinterlassenschaften geschehen ist.

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BeitragVerfasst: 25.02.2018, 23:45 
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Sehr gut zusammengefasst, 25örefan, genauso sehe ich das auch.

Und jetzt auch ohne kleine Provokation dabei - in der Tat sehe ich die Schwierigkeit in
der nötigen Ausgewogenheit. Allerdings zeigen auch nicht gerade wenig Beispiele in
der jüngeren Vergangenheit (auch gerade in Bezug auf Datensicherheit und da gibt es
etliche mehr, als die beiden aufgeführten), dass hier gesunder Menschenverstand und
angemessene Skepsis mehr als angebracht sind.
Wie allein die beiden Beispiele schon zeigen - ist der Schaden erstmal angerichtet, gibt
es keinen Weg zurück und ich bin doch sehr sicher, dass gerade bei den betroffenen
Amerikanern, nicht wenige jetzt anders über die Thematik denken, als davor.
Wenn ich dann sehe, auch in den Diskussionen hier, wie schnell und leichtfertig da
Schutzmechanismen über Bord geworfen werden sollen... warum? Ich habe noch keinen
einizgen Vorteil gehört, der eine solche unbedachte Hektik rechtfertigen würde.


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 00:23 
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Hejsa !
Das eine elektronische Gesundheitsakte funktionieren kann zeigt sich doch hier in Dänemark und keiner bestreitet die Notwendigkeit das vorhandene System fortlaufend zu verbessern,auch mit Hinblick auf die Sicherheit von Daten.
@Hinnerk
Laut meines Wissens ist die Möglichkeit vorhanden z.B. bei psychischen Erkrankung das nicht jeder sofort Zugriff auf bestimmte Diagnosen bzw. die damit verbundene Daten hat. Kann Mitte der Woche nochmal nachhaken wenn ich auf der Arbeit bin.
OT
25örefan hat geschrieben:
Auch darf es nicht den nachfolgenden Generationen aufgebürdet werden, die Folgen einer nichtbedachten Entwicklung zu tragen, so wie es in der Ära der Atomkrafteuphorie mit dem bis heute in Teilen nicht bewältigtem Problem der atomaren Hinterlassenschaften geschehen ist.

Der Vergleich zwischen Atommüll und Sicherheitslücken die Datenmissbrauch ermöglichen finde ich einfach absurd!

Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 09:00 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hejsa !
Das eine elektronische Gesundheitsakte funktionieren kann zeigt sich doch hier in Dänemark ...
OT
25örefan hat geschrieben:
Auch darf es nicht den nachfolgenden Generationen aufgebürdet werden, die Folgen einer nichtbedachten Entwicklung zu tragen, so wie es in der Ära der Atomkrafteuphorie mit dem bis heute in Teilen nicht bewältigtem Problem der atomaren Hinterlassenschaften geschehen ist.

Der Vergleich zwischen Atommüll und Sicherheitslücken die Datenmissbrauch ermöglichen finde ich einfach absurd!

Venlig hilsen
Hendrik77

Dass die Gesundheitsakte „funktioniert“ hat ja keiner bestritten, sondern in der Kritik wird nur darauf hingewiesen, über die „Begeisterung“ die Risiken nicht zu vergessen und ihnen frühzeitig zu begegnen. Und da gibt es wie sich zeigt sowohl national als auch individuell Unterschiede im Risikobewußtsein.
Letzteres scheint in Dk nach meinem und nicht meinem Dafürhalten in DK weniger ausgeprägt zu sein.
Zum OT:
Warum hälst Du das Beispiel Atomkraft im Vergleich für absurd?
Auch bei der Atomkraft wurde über die „Begeisterung“ versäumt rechtzeitig und nachhaltig über die Folgen, insbesondere den Umgang mit atomarem Abfall nachzudenken. Allein dass dieser atomare Abfall in sogenannten „ Zwischenlagern“ deponiert wurde und wird, zeigt schon im Begriff „Zwischenlager“, dass man sich der Problematik zwar bewußt war (und ist), man darüber aber leichtfertig hinweggegangen ist, weil die momentanen Vorteile in Bezug auf die Energiegewinnung so deutlich waren, dass eine endgültige Lösung bedenkenlos der Zukunft und damit den nachfolgenden Generationen überlassen wurde.

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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 12:15 
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Ich habe vollstes Verständnis für Menschen, die der zunehmenden Digitalisierung in allen möglichen Bereichen der Industrie, Wirtschaft, Bankenwesen, Medizin, Bildung und Freizeit kritisch gegenüberstehen. Ich selbst bin auch kein "Digitaljunkie" und greife da auch nicht jede neue technische Neuerung auf. Da sondiere ich schon sorgfältig. Ja, ich bin überzeugter Kartenzahler und habe nur noch etwas Klimpergeld in der Tasche für die wenigen noch verbliebenen Einkaufsmöglichkeiten, wo mit Karte nichts läuft. MobilePay nutze ich nicht, u.a. weil ich mein Smartphone nicht immer in der Tasche habe. Ich finde es lästig, wenn das Ding beim Einkaufen bimmelt. So wichtig kann nichts sein, dass ich zwischen Wurst und Käse telefonieren muss.
Soziale Netzwerke? Ja, aber bitte nichts von der Datenkrake Google. Wer z.B. WhatsApp oder Facebook nutzt hat das Recht, die Datensicherheit bei der elektronischen Patientendatei oder die Zusammenarbeit von MobilePay und SKAT infrage zu stellen verwirkt.

Ich sagte ja bereits im Eingangsbeitrag, dass auch ich der elektronischen Gesundheitsakte nicht vollkommen kritiklos gegenüber stehe. Dennoch überwiegen für mich die Vorteile eines solchen Systems. Alle Beteiligten sollten dabei natürlich mögliche Gefahren im Hinterkopf behalten und mögliche Sicherheitslücken von den Verantwortlichen umgehend geschlossen werden.
Nur muss uns allen eines klar sein: Die weiter zunehmende Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist nicht aufzuhalten. Dabei wird es immer Sicherheitslücken und auch Pannen geben. Eine 100-prozentige Sicherheit wird es niemals geben, nicht morgen und auch nicht in 100 Jahren! Nur wird dies die technische Entwicklung und deren Nutzung nicht aufhalten.
Aber solange jeder Bürger noch die Möglichkeit hat beispielsweise zwischen Bar-, Kartenzahlung oder MobilePay frei zu wählen ist doch alles gut. Jeder wie er mag, solange er/sie noch kann. Und auch die elektronische Gesundheitsakte wird kommen, in Deutschland eben nur etwas später.
Weglaufen können wir vor dieser Entwicklung mit Sicherheit nicht!

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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 12:49 
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Hej !
Hinnerk hat geschrieben:
Soziale Netzwerke? Ja, aber bitte nichts von der Datenkrake Google. Wer z.B. WhatsApp oder Facebook nutzt hat das Recht, die Datensicherheit bei der elektronischen Patientendatei oder die Zusammenarbeit von MobilePay und SKAT infrage zu stellen verwirkt.

Niemand verwirkt sein Recht etwas in Frage zu stellen, auch wenn die Person soziale Netzwerke und/oder Google benutzt!

@25örefan
Wenn Du den Unterschied zwischen Atommüll und Sicherheitslücken in einem angewandten System (sundhed.dk) nicht siehst dann werde ich ihn Dir hier unter der Überschrift nicht erklären.

Venlig hilsen
Hendrik77


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 13:09 
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Hendrik77 hat geschrieben:

@25örefan
Wenn Du den Unterschied zwischen Atommüll und Sicherheitslücken in einem angewandten System (sundhed.dk) nicht siehst dann werde ich ihn Dir hier unter der Überschrift nicht erklären.

Venlig hilsen
Hendrik77

Ich verstehe den Unterschied wohl, aber auch die Parallelen. Deshalb habe ich sie aufgezeigt.
Und wenn du mir Deinen Kommentar hier unter dieser Überschrift nicht erklären willst, dann unterlasse doch bitte in Zukunft Kommentare in denen Du etwas ohne nähere Erklärung als „absurd“ => widersinnig, dem gesunden Menschenverstand widersprechend, abwegig, sinnlos ( siehe Wiktionary) bezeichnest und Du nicht Gefahr laufen willst hier in Erklärungsnot zu geraten.

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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 20:55 
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OT
@25örefan
Wenn Du meinst aus zwei völlig verschiedenen Gegebenheiten Parallelen ziehen zu müssen, dann werde ich das auch zukünftig als absurd bezeichnen.
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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 26.02.2018, 21:23 
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Hendrik77 hat geschrieben:
OT
@25örefan
Wenn Du meinst aus zwei völlig verschiedenen Gegebenheiten Parallelen ziehen zu müssen, dann werde ich das auch zukünftig als absurd bezeichnen.
Hilsen
Hendrik77

Parallelen aus unterschiedlichen Gegebenheiten zu ziehen ist nichts Ungewöhnliches. Auch oberflächlich als völlig verschiedenes Erscheinende weist bei näherer Betrachtung z. B. bei Entstehung, dem Verlauf und den Auswirkungen Parallelen auf.
So auch bei nicht bedachten, falsch eingeschätzten oder verharmlosten möglichen/ denkbaren Folgen technischer Neuerungen.
Aber tue, was Du nicht lassen kannst. Meinem Stil entspricht es allerdings nicht, ein Urteil mit einem einzigen Adjektiv zu fällen und mich um eine Begründung oder Erläuterung zu drücken.

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BeitragVerfasst: 27.02.2018, 09:18 
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Hej !
Ich drücke mich nicht um eine Erklärung, sondern habe aktuell zum Thema nichts mehr beizutragen und kein Bedarf anderen zu erklären was mein Stil ist.
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Hendrik77


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BeitragVerfasst: 27.02.2018, 10:24 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Hej !
.. habe aktuell ... kein Bedarf anderen zu erklären was mein Stil ist.
Venlig hilsen
Hendrik77

Das ist auch nicht erforderlich, da er offensichtlich ist.

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BeitragVerfasst: 27.02.2018, 11:01 
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dina hat geschrieben:
Sylvia, vielleicht liegt es daran, dass wir hier in DK ein anderes System haben als in D, hier ist es steuerfinanziert, es gibt keine Krankenkassen und somit auch nicht den Hickhack um Leistungen, die zu bezahlen sind.


Solch ein steuerfinanziertes Gesundheitssystem, wie in DK, würde ich mir auch in DE wünschen aber hierfür ist ja, im Gegensatz zu den jährlich 22 Milliarden EUR für Flüchtlinge, kein Geld da.

Vor einigen Tagen flatterte mir eine Beitragserhöhung der DKV ins Haus.

Ab April steigt mein Monats-Beitrag von 499 auf 589 Euro.

Wäre ich als Selbständiger in der GKV ist es allerdings dann auch nicht viel billiger, da dort als Berechnungsgrundlage nicht das reale - sondern ein fiktives Einkommen herangezogen wird.

Da bei GKV-Versicherten außerdem die Wartezeiten auf Facharzttermine extrem lang sind und viele Spezialisten keine Kassenzulassung haben, wäre ich in diesem Fall wohl schon längst unter der Erde.

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Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor


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BeitragVerfasst: 11.05.2018, 09:30 
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Zwar (noch) keine elektronische Gesundheitskarte, aber möglicherweise ein indirekter Schritt in diese Richtung:
Zitat:
Ärzte dürfen auch nur online behandeln
ERFURT. (dpa) Ärzte in Deutschland dürfen Patienten künftig auch ohne vorherigen persönlichen Kontakt in der Praxis ausschließlich per Telefon, SMS, E-Mail oder Online-Chat behandeln. Voraussetzung ist, dass sie die ärztliche Sorgfalt bei Diagnostik, Beratung, Therapie und Dokumentation gewährleisten und ihre Patienten aufklären.
Die 250 Delegierten des Ärztetages machten am Donnerstag in Erfurt mit großer Mehrheit den Weg frei für eine ausschließliche Fernbehandlung durch in Deutschland ansässige Mediziner über digitale Medien. Die Entscheidung, die von den Landesärztekammern umgesetzt werden muss, war mit Spannung erwartet worden.
Doch das Echo ist geteilt. Zustimmung kam von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU), Krankenkassen und Ärzteverbänden, kritisch äußerte sich die Stiftung Patientenschutz.
NWZ, 11.05.2018

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