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Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr
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Seite 10 von 15

Autor:  Hendrik77 [ 19.10.2018, 11:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... d-eu-hilfe https://www.nordschleswiger.dk/de/daene ... emark-nach Wie ich finde kostspielige Aktionismus und kein wirklicher Schutz gegen die afrikanische Schweinepest.
Hendrik77

Autor:  Hendrik77 [ 28.11.2018, 20:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Eine Maßnahme zur Abwehr der Schweinepest wurde jetzt eingeleitet. https://www.nordschleswiger.dk/de/nords ... ldschweine
Hendrik77

Autor:  Hinnerk [ 29.11.2018, 14:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Ich habe mir gerade während unseres Wochenendtrips bei Lidl in Deutschland ein paar Schachteln Wildschweinsteaks mitgebracht. Die waren gerade im Angebot 30 Prozent billiger. 300 Gramm für 3,49 Euro. Zunächst dachte ich, dass dies das Ergebnis der Hobbyknalltüten in D. sei , die mehr schießen als der deutsche Magen aufnehmen Kann.
Aber denkste, zuhause lese ich dann im Kleingedruckten: "Herkunft: USA (Texas)".
Ich schließe daraus, dass die deutschen Wildschweine längst Lunte gerochen haben und sich gar nicht mehr zwecks einer Luftveränderung nach Dänemark auf den Weg machen und stattdessen über den großen Teich ins gelobte Land flüchten. Auch von daher ist der angedachte Zaun Blödsinn.

Autor:  25örefan [ 29.11.2018, 15:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Da geht noch was:
Zitat:
Rheda-Wiedenbrück (WB).
Um die Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest zu verhindern, sind nach neuesten Zahlen des Landesjagdverbandes in NRW in der vergangenen Jagdsaison (1. April 2017 bis 31. März 2018) 66.000 Wildschweine erlegt worden – ein Rekord. Um den damit verbundenen Preisverfall zu stoppen, wollen die Fleischkonzerne Tönnies und Westfleisch den Jägern jetzt helfen.


Tönnies mit Sitz in Rheda-Wiedenbrück und Westfleisch mit Sitz in Münster haben den Jägern in NRW dem Vernehmen nach angeboten, insgesamt 10.000 Wildschweine abzunehmen. »Wir wollen den Jägern helfen und das Wildbret abnehmen, um so zu einer Stabilisierung der Preise beizutragen«, sagt Tönnies­sprecher André Vielstädte. Die genaue Planung stehe aber noch aus. Abgesehen vom Preisverfall sei es darüber hinaus ureigenes Interesse der Fleischunternehmen, die Ausbreitung der Schweinepest nach Deutschland zu verhindern.

...und in der Tat:
Zitat:
Das Fleisch aus dem Discounter kommt meist aus dem Ausland. Da muss man sich kritisch hinterfragen, ob man das kaufen muss, wenn es das Fleisch auch frisch aus der Region gibt.«
https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Rheda-Wiedenbrueck/3547570-Schweinepest-Toennies-und-Westfleisch-bieten-an-10.000-Wildschweine-abzunehmen-Fleischkonzerne-wollen-Jaegern-helfen

Autor:  Hinnerk [ 29.11.2018, 19:14 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

25örefan hat geschrieben:
...und in der Tat:
Zitat:
Das Fleisch aus dem Discounter kommt meist aus dem Ausland. Da muss man sich kritisch hinterfragen, ob man das kaufen muss, wenn es das Fleisch auch frisch aus der Region gibt.«
https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Kreis-Guetersloh/Rheda-Wiedenbrueck/3547570-Schweinepest-Toennies-und-Westfleisch-bieten-an-10.000-Wildschweine-abzunehmen-Fleischkonzerne-wollen-Jaegern-helfen

Kaum ein Kunde weiß doch heute, wo das Fleisch her ist, was er an der Fleischertheke kauft. Beispiel deine Heimatstadt. Fast jeder Supermarkt bezieht da sein Frischfleisch von "Standard-Fleisch", dem Skandalschlachthof in Oldenburg. Fleisch aus der Region? Weit gefehlt! Das meiste Fleisch geht von dort in den Export, in Ländern wo man deutsches Fleisch schätzt und bereit ist, dafür zu bezahlen. Fleisch wird gehandelt wie Geld an der Börse. Und so kommt es, dass du z.B. britisches oder griechisches Rindfleisch in deinem Supermarkt kaufst (z.B. Irma), welches zwar bei Standard-fleisch eingekauft wurde aber zuvor durch halb Europa gekarrt wurde.
Wer da sichergehen will und bereit ist für besseres Fleisch mehr zu bezahlen kauft das bei einem Erzeuger und Direktvermarkter. Das Problem mit dem Schlachten umgeht man da aber auch nicht. Soll das Fleisch vermarktet werden sind Hausschlachtungen heute fast unmöglich geworden weil die Gesundheitsbehörden hinsichtlich des Schlachtraumes heute strenge Auflagen machen. Die kann ein Landwirt kaum noch erfüllen. Zudem muss eine amtliche Fleischbeschau erfolgen.
Infolge dieser Auflagen karrte heute auch der Biobauer sein Vieh zum Schlachten zum nächsten Schlachthof (z.B. Oldenburg), lässt es dort Schlachten und nimmt es zur Weiterverarbeitung wieder mit nachhause.

Da ist mir fast das eingefrorene Fleisch im Karton vom Discounter lieber. Da weiß ich dann z.B., dass das Steak aus Argentinien kommt, das Lamm aus Neuseeland, das Hirsch aus Ausstralien und aktuell das Wildschwein aus Texas. Über die Haltung und Schlachtung weiß ich dann zwar auch nichts, aber zumindest weiß ich, wo das Fleisch herkommt. Und wenn ich Lammsteaks oder Lammlachse aus Neuseeland kaufe denke ich mir, dass die Tiere ihr kurzes leben zumindest an der frischen Luft auf riesigen Weideflächen verbrachten und nicht so wie beispielsweise über 600 Kühe in einem Ammerländer Stall, die ihr Leben in ihrer eigenen Scheiße fristen und die einzige Abwechslung am Tag das Melkkarussell ist und sich die Tiere auf den Tag ihrer Schlachtung nur freuen können (wenns denn nicht Oldenburg ist).

Autor:  25örefan [ 29.11.2018, 19:59 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

OT
Danke für den Vortrag :wink:,
ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eher Sinn macht (insbesondere gleichartige) Produkte, (auch Fleisch) regional oder aus dem Inland als aus dem fernen Ausland zu beziehen.

Autor:  Hinnerk [ 29.11.2018, 22:13 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Noch einmal OT:
25örefan hat geschrieben:
OT
Danke für den Vortrag :wink:,
ändert aber nichts an der Tatsache, dass es eher Sinn macht (insbesondere gleichartige) Produkte, (auch Fleisch) regional oder aus dem Inland als aus dem fernen Ausland zu beziehen.

Im Prinzip gebe ich dir ja recht. Nur würdest du dich da dann wohl recht einseitig ernähren. Schaue dich doch nur mal um im Supermarkt deines Vertrauens. Woher kommt denn das Obst und Gemüse, das dort angeboten wird? Alles aus deutschen Landen frisch auf den Tisch? Unsinn! Ja, hin und wieder findest du da mal ne deutsche Gurke, Äpfel aus dem alten Land oder Radieschen aus der Hydrokultur eines deutschen Gewächshauses. Allerdings sind das die Ausnahmen. Und auf dem Wochenmarkt am Pferdemarkt? Ich lach mich schräg. Den Kleinbauern, der da seine eigenen Erzeugnisse verkauft suchst du da vergeblich. Fast alles was da angeboten wird kommt vom Großmarkt. Und wo bezieht der die Ware?

Klar, wer das Geld hat, fährt zum Biobauern mit Zertifikat von Demeter, Bioland oder Naturland. Wer es sich leisten kann... nur dürfte das Angebot dort den Verbraucher von heute nicht (mehr) zufriedenstellen, insbesondere im Winter. Zudem könnten uns deutsche Erzeuger allein nicht ernähren.
Und was heißt schon regional? Das ist nirgends genau definiert. Die ARD hatte da mal recherchiert. Da werden von den Anbietern mal 50 km genannt, ein andermal das ganze Bundesland.

Autor:  25örefan [ 30.11.2018, 10:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

OT
Hinnerk schrieb
Zitat:
Im Prinzip gebe ich dir ja recht.

Eben. Dann erübrigt sich ja ein weiteres OT.

Autor:  Hinnerk [ 30.11.2018, 10:51 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

25örefan hat geschrieben:
OT
Eben. Dann erübrigt sich ja ein weiteres OT.

Dann unterlasse doch einfach OT-Bemerkungen in deinen Beiträgen, die zu zu weiterem OT herausfordern.

Autor:  JochenFWD [ 30.11.2018, 11:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Ich habe mit einem Betroffenem des Zauns gesprochen, der quasi auf der Grenze lebt. Seine Länderein werden teilweise enteignet. Links und rechts von seinem Grundstück befindet sich sein Ackerland worauf der Zaun gebaut wird. Bis an den Zaun zu seinem Grundstück wird der Wildschweinzaun gehen. Sein Haus ist von einem großen Garten/Arbeitsgelände umgeben. Dieses Gelände ist nicht eingezäunt. Also eine Fläche von jeweils 10m links und rechts von seinem Haus.
Soviel zu den "Hoffnungen" das der Zaun was bringt.

Autor:  Hinnerk [ 30.11.2018, 11:45 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Ich bin dann mal gespannt, wie die Dänen die 20 Grenzübergänge gegen den unbefugten Schweineübertritt absichern wollen. Schlagbäume mit Unterdurchlaufschutz?

Autor:  25örefan [ 30.11.2018, 12:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Hinnerk hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
OT
Eben. Dann erübrigt sich ja ein weiteres OT.

Dann unterlasse doch einfach OT-Bemerkungen in deinen Beiträgen, die zu zu weiterem OT herausfordern.

Hinnerk, da verwechselst Du Ursache und Wirkung :idea:
Hier in Deinem OT-„Beitrag“ :roll: vom 29.11.2018, 15:53 wurde der (OT-)Stein von DIR ins Rollen gebracht.

Autor:  Hinnerk [ 30.11.2018, 12:41 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Nein, da wollte ich auch auf ein Problem hinweisen. Der Markt ist mit Wildfleisch mehr als gesättigt. Was es früher nur beim speziellen Wildschlachter oder direkt beim Jäger gab liegt heute schön sortiert in jeder Tiefkühtheke eines jeden Discounters oder Supermarktes. Egel ob Rehrücken, Hirsch, Wildschwein oder Hase, alles ist vorhanden. Nicht selten sogar Känguru oder Strauß. Früher verdienten Jäger nicht schlecht daran, wenn sie das Fleisch ihres erlegten Wildes an Freunde, Bekannte und auch Restaurants verkauften. Heute haben sie ihre liebe Not, zu viel geschossenes Wild noch veräußern zu können einfach deshalb, weil es durch die Wildimporte zu einem Überangebot gekommen ist, weshalb die Preise für Wild in den Keller gingen.

Wenn jetzt verstärkt Jagd auf Wildschweine gemacht wird werden wir wohl bald das Fleisch des Schwarzkittels in der Wurst wiederfinden. Mit Pferdefleisch hatten wir das ja schon mal.

Jetzt magst du zwar wieder über OT meckern, aber auch das gehört dazu.
Übrigens: Ohne OT-Beiträge wäre das Forum längst tot. Ich lese hier nur noch mit der Bartwickelmaschine aufgewickeltes.
Deshalb gehe ich dann mal wieder. Frohes Fest an alle (mit roter Pølser vom Wildschwein aus Deutschland). :mrgreen:

Autor:  Kairos [ 30.11.2018, 18:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Hinnerk hat geschrieben:
Der Markt ist mit Wildfleisch mehr als gesättigt.

Wildschweinbret wird aufgebrochen für 35 ct/ kg verschleudert. Das ist wirklich ein Kampfpreis, da es ähnlich gut wie Känguru schmeckt.

Autor:  Hendrik77 [ 30.11.2018, 20:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Drohende Schweinepest und der Versuch der Gefahrenabwehr

Hier ein informativer Link bezüglich Dänemark. https://www.foedevarestyrelsen.dk/Leksi ... epest.aspx Oben in der Mitte ist ein Button um es sich auf englisch anzeigen zu lassen.
Hendrik77

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