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BeitragVerfasst: 10.05.2019, 14:20 
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Registriert: 30.07.2013, 22:31
Beiträge: 5421
Wohnort: Niedersachsen
SchärferemGesetzen gegen Drogendealer ist das eine, eine andere Antwort ist die Entkriminalisierung von Drogen(-Konsumenten), was zumindest teilweise mit Erfolg verbunden ist. Die positivsten Erfahrungen sind damit in Portugal gemacht worden.
https://www.br.de/puls/themen/welt/drogenpolitik-portugal-102.html
Ein Überblick zu Portugal, den Niederlanden, Tschechien, Spanien und Belgien:
https://library.fes.de/pdf-files/iez/10159.pdf

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H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 11.05.2019, 18:05 
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Registriert: 11.08.2014, 17:00
Beiträge: 2149
Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Polly hat geschrieben:
Zitat:
Eine Auflösung des Viertels würde zumindest dazu führen, dass der Drogentourismus zu einem gewissen Grad nachlassen wird.

Ach, ich gebe es ja nur ungerne zu aber ich habe heute im Pausenraum einen Seitenblick auf die Titelseite der B*** geworfen und gelesen, dass Rentner wegen Blumentöpfen vor der Tür aus der Wohnung rausgeklagt werden während Drogendealer ganze Straßenzüge "genehmigt" bekommen für ihre Machenschaften.
Aber darüber nachgedacht - so ist es einfach kontrollierbarer. Ein "geordneter" Safe-Room für Dealer aber auch ihre Beobachter.
Leichter händelbar als unbekanntes Terrain.

Macht es nicht besser...ich weiß. Mir wäre eine Welt ohne das alles auch lieber. :roll:

Grundsätzlich ist das richtig. Ich kenne das aus meiner Geburtsstadt Oldenburg. Da gibt es mindestens drei Regionen, in denen wirklich täglich und zu fast jeder Stunde gedealt und auch unter den Augen von Passanten harte Drogen verkonsumiert bzw. gespritzt werden. Diese Szene wird von der Polizei genau beobachtet. Die Junkies selbst sind fast alle bekannt und registriert. Die werden von der Polizei auch meist gar nicht behelligt. Der geht es vielmehr um die Hintermänner.

Christiania in Kopenhagen ist da aber noch etwas anderes. Ich sprach ja bereits von einem Wallfahrtsort für Drogenabhängige. Das Viertel zieht Junkies und die organisierte Kriminalität (Hells Angels) zunehmend an. Ich weiß nicht, ob das im Sinne aller Beteiligten (auch der Drogenabhängigen) sein kann. Die einst friedvolle Selbstverwaltung des Viertels ist längst zu einer Zentrale des organisierten Verbrechens mitten in Kopenhagen geworden.
Die Geister die sie riefen werden sie (die Stadtväter) nun nicht mehr los.

_________________
Besserwisser leben den absurden Versuch durch
die Abwertung anderer ihren eigenen Wert zu steigern.


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BeitragVerfasst: 11.05.2019, 22:54 
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Registriert: 08.07.2010, 21:09
Beiträge: 5139
Wohnort: Odense
Ein Stadtviertel von Kopenhagen wird wohl kaum alleine für die Verunreinigungen im Abwasser verantwortlich sein und um das Thema geht es doch, jedenfalls laut Ûberschrift dieses Threads.
OT
Das es in jeder Stadt Ecken / Viertel gibt wo man Drogen kaufen kann bzw. es eine offene Drogenszene gibt ist sicherlich nicht ein Problem was nur Kopenhagen betrifft.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 12.05.2019, 08:55 
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Registriert: 17.02.2018, 13:29
Beiträge: 108
Natürlich ist es ärgerlich, dass Schwerverbrecher auf Kosten der Kranken Reichtümer anhäufen dürfen.
Aber vielleicht verstehen die zuständigen Fachleute ihre Arbeit doch am besten:

Kürzlich fand ich wieder mal eine Weltkarte mit farblicher Kennzeichnung der Gefahr durch Kriminalität in den verschiedenen Ländern.
Deutschland war in der zweitsichersten Gruppe, wie z.B. auch die schießwütigen USA.
Dänemark aber war in der sichersten, also besten Gruppe, zusammen mit z.B. Grönland und Island.

Nichts ist perfekt auf dieser Welt, aber zu den wenigen Besten zu gehören, ist doch schon was. Vielleicht ist dieses Kriminalitätskonzentrat Christiania doch irgendwie sinnvoll für die Sicherheit des ganzen Landes.

sea u in denmark


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