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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 09:23 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Die Zeit den Beitrag von gestern 22:26 Uhr zu verfassen hätte wahrscheinlich auch gereicht um ein neuen Thread mit passender Überschrift zu eröffnen.
Was daran so schwer ist erschließt sich mir nicht. Wenn das so weitergeht hat der Thread bald mehr OT Beträge wie zum eigentlichen Thema.

Hendrik77


Wenn ich hier auf einen Beitrag eines Users anworte soll ich dies dann in einem neuen Thread tun?

Mir erschließt sich auch manches an Deiner Argumentation nicht.

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Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor

Der Ölschnitzsee in Oberfranken


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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 09:35 
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Moderator

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Beiträge: 5821
Wohnort: Odense
Noch mal ganz klar und deutlich, für mich haben deutsche Rentner mit der Reduzierung der Verschwendung von Lebensmitteln in Dänemark nichts miteinander zu tun. Ich finde es respektlos hier munter weiter OT Beiträge zu verfassen, anstatt ein neuen Thread mit einer passenden Überschrift zu eröffnen wo alle die interessiert sind z.B. über soziale Misstände diskutieren können.
Die Zeit die Du z.B. gestern Abend gebraucht hast um den Beitrag online gestellt um 22:26 Uhr zu verfassen hätte locker gereicht ein neuen Thread zu eröffnen wo dann die Beiträge eben nicht mehr OT sind.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 11:00 
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Beiträge: 2419
Hendrik77 hat geschrieben:
Noch mal ganz klar und deutlich, für mich haben deutsche Rentner mit der Reduzierung der Verschwendung von Lebensmitteln in Dänemark nichts miteinander zu tun. Ich finde es respektlos hier munter weiter OT Beiträge zu verfassen, anstatt ein neuen Thread mit einer passenden Überschrift zu eröffnen wo alle die interessiert sind z.B. über soziale Misstände diskutieren können.
Die Zeit die Du z.B. gestern Abend gebraucht hast um den Beitrag online gestellt um 22:26 Uhr zu verfassen hätte locker gereicht ein neuen Thread zu eröffnen wo dann die Beiträge eben nicht mehr OT sind.

Hendrik77


Wenn es Dich glücklich macht, kannst Du ja gerne meine ganzen "respektlosen Beiträge" und auch all die anderen "OT-Kommentare" der übrigen User, aus Deinem Thread löschen bzw. mich wegen meiner "Respektlosigkeit" in den Forums-Urlaub schicken.

Mach nur so weiter. Irgendwann können die Mods dann im Forum alleine miteinander diskutieren.

Die wenigen User, die hier noch aktiv sind, werden dieses Kindergarten-Theater, mit den oberlehrerhaften OT-Ermahnungen, sicher nicht ewig akzeptieren.

Zum Thema Respektlosigkeit juckt es mir eigentlich in den Fingern, bezgl. mancher Wortmeldungen im Moderatoren-Forum, zu meiner Person, hier auch noch was zu schreiben aber ich lasse es mal lieber.

Das Wetter ist zu schön und das Wasser im Ölschnitzsee zu warm, um sich hier mit diesen Mist die Stimmung zu versauen.

Dies war mein letzter Beitrag in diesem Thread. Die Respektlosigkeiten haben also nun ein Ende. :mrgreen:

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Viele Grüße
Hellfried - Forum-Sponsor

Der Ölschnitzsee in Oberfranken


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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 11:09 
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Moderator

Registriert: 08.07.2010, 21:09
Beiträge: 5821
Wohnort: Odense
Ich bin in dem Thread bis jetzt nur als User aktiv und für Lob und/oder Kritik an dem Team gibt es eine eigene Rubrik. Ich habe Beiträge inhaltlich gar nicht kritisiert, sondern nur deren Platzierung hier im Thread die ich als OT wahrnehme. Wenn man ernsthaft interessiert wäre über soziale Misstände zu diskutieren,ja was hindert einen daran ein passenden Thread zu eröffnen?

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 14:05 
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Beiträge: 1015
Wohnort: Sønderjylland
Mal abzuschweifen ist etwas anderes, als das riesige (deutsche) Sozialfass aufzumachen, in einem Thema, wo es um etwas ganz anderes geht. DK hat sein madspild nicht um 25% gesenkt, weil die Bevölkerung in den letzten fünf Jahren verarmt ist. Ja, Einkommensschache sind leider oft auf reduzierte Ware angewiesen. Aber das Thema Lebensmittelverschwendung ist nicht auf Einkommensschache angewiesen. Was soll denn da die Argumentation sein? Rente in Deutschland endlich absenken, damit Anreize geschafft werden?


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BeitragVerfasst: 22.06.2019, 13:00 
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Registriert: 17.02.2018, 13:29
Beiträge: 148
In unserer Familie kommt das Wegwerfen von Lebensmitteln nicht vor, wir planen und essen entsprechend, und schon der Gedanke daran wäre mir unangenehm. Auch das günstige Kaufen überlagerter Waren scheint mir selbstverständlich - mit dem gesparten Geld kaufe ich lieber was anderes.

Trotzdem fehlt mir hier ein vernünftiger Grund für die Aufregung um dieses Thema:

Die Tafeln und dergl. bekommen ohnehin mehr als sie brauchen, niemand bei uns muss wirklich hungern, wir können eingespartes Essen nicht zu den wirklich Hungernden in Afrika schicken - und viele fleißige Menschen verdienen ihren Lebensunterhalt mit der Überproduktion.

Überproduktion gibt es überall in unserer Wirtschaft: Es kostet große Mühen, die offensichtlich unnötigen Waren auf den Markt zu drücken. Und genau diese Wirtschaft trägt womöglich dazu bei, dass bei uns niemand wirklich hungern muss.

Ich fahre fast nie über 160, warum bekämpfen wir nicht den Bau schnellerer Autos mit vergleichbar großem Eifer? Ich trage weder Schmuck noch modische Kleidung, warum verteufeln wir nicht deren aufwändige Produktion?

Vermutlich weil ich nicht das Maß aller Dinge bin.
Aber diejenigen, die Flecken auf dem Obst und Fett am Fleisch ok finden, wünschen sich das für alle.
Ich werfe keine Lebensmittel weg - aber ich verzichte lieber auf eine Mahlzeit, als sowas zu essen, kaufe es also nicht.
Die Geschmäcker und Prioritäten der Menschen sind offenbar unterschiedlich.

sea u in denmark


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BeitragVerfasst: 22.06.2019, 14:06 
sea u in denmark hat geschrieben:
Aber diejenigen, die Flecken auf dem Obst und Fett am Fleisch ok finden, wünschen sich das für alle.

Flecken auf Fleisch mag wohl niemand. Zumindest hat das hier im Forum niemand gepostet. Flecken auf Obst sind etwas anderes. Ich erwähnte da speziell Schorf auf Äpfeln oder auch Rostflecke. Schorf ist ein Pilz und wird in den Obstplantagen wie z.B. im Alten Land mit Fungiziden bekämpft. Und damit ja kein Apfel befallen wird wird das Zeug auch vorsorgehalber gespritzt.
Frage, was ist gesünder: Äpfel mit ein wenig Schorf oder Rost oder ein Bilderbuchapfel mit mit ein wenig BASF oder Bayer im Innern?

Jetzt bitte keine Bilder von Äpfeln posten, die als solche vor lauter Schorf nicht mehr als solche zu erkennen sind. Ich meine Flecken ganz leichter Form (Schmunzelflecken), die der verwöhnte und uninformierte Kunde links liegen lässt. Auf den Großmärkten kommen ganze Paletten solcher Äpfel und auch andere Obstsorten in den Müll. Da hat keiner die zeit, solches Obst auszusortieren. Da werden Stichproben gemacht. Übersteigt die visuelle Prüfung einer Sendung das Soll beispielsweise von Rostflecken wird der Lieferant abgemahnt oder es wird bei dem nicht mehr bestellt. Die Folge: Es wird noch mehr gespritzt.


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BeitragVerfasst: 22.06.2019, 14:57 
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Hinnerk, Du schreibst das immer so leicht und publikumswirksam mit schlanker Hand.
Ich bin kein Obstanbauexperte, habe lediglich ein paar Apfelbäume und da das anfallende Obst nur verarbeitet wird und die Optik (und ein paar Wurmstiche) nicht stören, behandle ich die Bäume allenfalls mit Leimringen (hilft natürlich nicht gegen schorfverursachenden Schlauchpilz), bin also auch kein bedingungsloser „Chemiefreund“.
Aber bevor Du gegen Bayer, BASF, einseitig profitorientierten Erzeuger und Handel sowie verwöhnte, uninformierte Kunden wetterst, solltest Du folgendes wissen:
Was den Apfelschorf anbelangt, ist es nicht nur ein optisches Problem. Die Äpfel kann man nicht mehr mit Schale (was empfehlenswert ist) verzehren und die Lagerfähigkeit verringert sich durch frühzeitiges Verderben deutlich. Letzteres übrigens trägt auch zur Lebensmittelverschwendung bei. Zudem kommt es insbesondere bei Befall von Blättern, Trieben und Blüten zu Schäden an den Bäumen selbst.
Daher wird neben anderen Maßnahmen (luftiges Beschneiden, Entsorgung befallenen Laubes, resistente Sorten) auch Prophylaxe unter Berücksichtigung der jeweiligen schorfbegünstigenden Wetterlagen betrieben. Diese Prophylaxe betreibt selbst der ökologische Landbau mit zugelassenen Schwefel- und Kupferverbindungen.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 22.06.2019, 16:21 
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@sea u in denmark
Jeder hat halt andere Prioritäten. Man kann nicht an jeder Front kämpfen in Sachen Nachhaltigkeit, muss man auch nicht.
Wenn ein unangenehmes Gefühl und die Geldverschwendung noch keine vernünftige Gründe sind, dann vielleicht die unglaubliche Ressourcenverschwendung (z.B. mal eben tausend Liter Wasser für ein Kilo Avocados, die dann aus akuter Unlust doch im Müll landen, Flächenverbrauch, unnötige CO2 Emissionen und Energieverschwendung und die Absurdität, dass tonnenweise Lebensmittel nur für den Müll produziert werden und die damit verbundene fehlende Wertschätzung für Lebensmittel, die anderswo fehlen.
Auch das müssen keine Gründe sein, dass dir das Thema wichtig ist. Dafür sind dir andere Themen wichtig, für die du dich einsetzt.

Wenn es hier aber ständig um Äpfel geht, dann muss man diese jedoch nicht mit Birnen vergleichen. Denn die Menge an schnellen Autos und Schmuck, die unbenutzt auf dem Müll landen ist recht übersichtlich. Über die Umstände der Modeproduktion gibt es sehr wohl "Aufregung" von Leuten, denen jedes Thema ganz oben auf ihrer Prioritätenliste steht. Wieder andere haben dafür Whataboutism auf ihrer Liste ganz oben.


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BeitragVerfasst: 22.06.2019, 16:58 
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sea u in denmark hat geschrieben:
1) Ich fahre fast nie über 160,
2) warum bekämpfen wir nicht den Bau schnellerer Autos mit vergleichbar großem Eifer?
2) Ich trage weder Schmuck noch modische Kleidung.

sea u in denmark


Zu1.
So ein Auto hatte ich als Student auch mal*
Zu2.
Weil das umwelttechnisch nichts bringt und auch ein anderes Thema ist
Zu3.
Halleluja wie haben eine Amische unter uns.

*War nur Spaß, meine Studentenkarre, ein BMW 2002 ist Ende der 70er schon 200 gelaufen 8)


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BeitragVerfasst: 23.06.2019, 16:22 
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Kommt auch immer auf die Sichtweise an.

Wenn ich viel Geld für ein Pfund Äpfel ausgeben muss, dann möchte ich auch einwandfreie Ware haben.

Wenn dann die nicht mehr einwandfreie Ware zu einem sehr günstigen Preis angeboten werden würde, dann ist das auch in Ordnung.

Aber die wird dann lieber vernichtet, um den Umsatz nicht zu schmälern.

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 23.06.2019, 17:10 
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Da ich mich täglich in unmittelbarer Nähe der Ost-/Gemüseabteilung des Ladens meiner Angestellten- Albträume befinde... Hinnerk, du sprichst mir aus der Seele!
All die Möchtegern-Bio-Konsumierer quaken ständig nach Bio - Ware! Aber bitte ohne Fleck und Makel. :roll:
Ich selber habe (unter anderem) 2 Apfelbäume im Garten, von denen einer Jahr für Jahr nur schorfige Äpfel trägt. Aber die schmecken! Und wir leben noch.
Gerade die Bio-Fanatiker gehen mir gewaltig auf die Nerven! Sie wollen Bio aber keine Natur.... und möglichst zum Schnäppchenpreis.
Und gerne mitten im Januar Kopfsalat .... :idea:

Ich könnte zum Thema Kaufverhalten und die Folgen generell noch Stunden würgen aber es bringt nichts.... hierzu wurden hier schon vernünftige Gedanken geäußert und platt gemacht. Weil es niemand wahrhaben will, dass diese Verschwendung unsere Schuld und Folge unserer Verwöhntheit und Desinteresses ist.


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BeitragVerfasst: 23.06.2019, 18:09 
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Polly schrieb:
Zitat:
Ich könnte zum Thema Kaufverhalten und die Folgen generell noch Stunden würgen aber es bringt nichts.... hierzu wurden hier schon vernünftige Gedanken geäußert und platt gemacht.....
Platt gemacht?
Zitat:
Weil es niemand wahrhaben will, dass diese Verschwendung unsere Schuld und Folge unserer Verwöhntheit und Desinteresses ist.

Den Schuh ziehe sich bitte jeder selber an, denn so pauschal und allgemeingültig ist es auch nicht richtig. Zudem gelingt es äußerst selten, mit Vorwürfen eine Verhaltensänderung zu erreichen.

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BeitragVerfasst: 23.06.2019, 18:51 
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Du legst meine Worte negativer aus als es müsste, leider.

Warum ist es allgemein nicht richtig?
Ist der Anteil der Allgemeinheit nicht doch nicht schon so hoch, dass ein Rückwärtstrend schier unmöglich ist?

Kaufleute reagieren auf Nachfrage und Verhalten. Natürlich gewinnorientiert.
Ich bewege mich zwischen Kaufmann und Kunde und kenne Argumentationen beider Seiten.

Platt gemacht... lies doch bitte selber noch einmal.
Du wirst immer Argumente finden die bestätigen, dass die Ware möglichst frisch, vielfältig und makellos sein sollte.
Natürlich, das ist ein normaler Anspruch eines Kunden. Ich möchte das niemandem absprechen! Aber möglich macht es erst das Überangebot.

Leere Regale akzeptiert niemand mehr.
Es muss immer bis Ladenschluss alles vorhanden sein. Nur wenige Kunden reagieren verständnisvoll wenn ein Artikel nicht mehr zu haben ist. Und auch bei Frischeartikeln.
Logische Folge - es wird in Übermaß geordert. Damit eben jeder Kunde zu Feierabend noch alles erhält. Was zur Folge hat, dass am nächsten Tag weggeworfen wird weil der Kunde das frischere Produkt wählt.
Selbst unsere reduzierten Artikel werden nicht wirklich so gut gekauft, als das man behaupten könnte, dass es nur eine Frage des Preises ist.

Zitat:
. Zudem gelingt es äußerst selten, mit Vorwürfen eine Verhaltensänderung zu erreichen.

Ich mag mich vorwurfsvoll lesen - es bleiben ja trotzdem Erfahrungen.


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BeitragVerfasst: 25.06.2019, 16:54 
25örefan hat geschrieben:
Was den Apfelschorf anbelangt, ist es nicht nur ein optisches Problem. Die Äpfel kann man nicht mehr mit Schale (was empfehlenswert ist) verzehren und die Lagerfähigkeit verringert sich durch frühzeitiges Verderben deutlich.

Ich sprach von Äpfeln oder auch anderem Obst mit leichtem Schorfbefall. Äpfel wie der hier abgebildete sind praktisch unverkäuflich, auch wenn da nur zwei von den Flecken zu sehen wären. Solche Flecken sind im biologischen Obstanbau völlig normal und lassen den Obstbaum nicht zwangsläufig krank werden. Meine Eltern hatten eine große Obstwiese mit größtenteils alten Obstsorten. Auf einigen Sorten hatten wir immer Schorfflecken, so bei Gellerts Butterbirne oder dem Apfel Pannemann. Letzterer ist über 80 Jahre alt geworden und trug stets so viele Äpfel, dass einige Zweige abgestützt werden mussten. So alt werden Obstbäume im gewerblichen Obstanbau niemals.

Nun ja, soll doch jeder das mehrfach gespritzte Obst kaufen weil es doch so schön und gesund aussieht. Guten Appetit!

Auch hier ist es letztlich der Kunde wieder der den Handel und die Erzeuger unter Druck setzt. Wenn der Kunde Natur nicht will wird die Chemiekeule eingesetzt. Gott sei Dank ist aber jetzt eine Kehrtwende in Sicht. Viele Verbraucher sind da bereits kritischer geworden und achten auch im Supermarkt oder Discounter auf Bioware. Aldi beispielsweise hat bei einigen Gemüsearten mit Biosiegel Lieferprobleme. Biogurken, halb so groß wie die wässerige "Atomgurke" und lange nicht so gut aussehend wie die Normalos und dann auch noch zum doppelten Preis gehen weg wie ware Semmel.
Bei Bioäpfeln sieht es genau so aus. Weiter so!

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