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BeitragVerfasst: 13.06.2019, 12:41 
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Hinnerk schrieb
Zitat:
Da ist es doch logisch, dass imer mehr Fett und Speck von Schlachttieren anfällt, der nicht einmal mehr in der Wurst verarbeitet werden kann.

Schön wäre es, wenn Du Deine Logik an verwertbaren Zahlen belegen könntest.
Was das Fett in Bezugvauf Schweinefleisch anbelangt heißt es hier zudem:
Zitat:
Etwa ab der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden, durch die Verbraucherwünsche veranlasst, magere Schweine gezüchtet. Sie hatten 50% weniger Speck als ihre Vorfahren.
Mittlerweile ist jedoch bekannt, dass das magere Fleisch nicht für jedermann den optimalen Genuss bietet.
Es sind daher wieder Schweine gefragt, die etwas mehr Fett in der Muskulatur aufweisen, also marmoriertes Fleisch liefern. Denn Fett bringt Geschmack und sorgt bei der Zubereitung für saftiges Fleisch. Mit diesen Eigenschaften ist Schweinefleisch der erklärte Liebling der Nation
https://www.fleischexperten.de/news-pool/schweinefleisch.html
Was den Slogan „Nose to Tail“ anbelangt werden die meisten Teile des Schweins auch heute noch als fleischliches Nahrungsmittel genutzt.
https://www.rasting.de/service/kleine-fleischkunde/schwein/

Das Pfoten, Ohren und Schwanz heute keine Favoriten mehr sind, kann man als Verschwendung sehen, ob dies allerdings als erheblich zu bezeichnen ist, ist fraglich. Dies gilt ebenso für Innereien,,deren Verwendung zudem traditionell regional unterschiedlich war und ist.
Auch hier noch interessantes zum Scheein führt und heute:
http://www.tll.de/www/daten/nutztierhaltung/schweine/gnsw0809.pdf

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BeitragVerfasst: 14.06.2019, 10:11 
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Die unterschiedlichen Positionen sind nachvollziehbar:
Zitat:
Containern ist in Deutschland illegal. In einem Bremer Kaufhaus aber wird keiner angezeigt. An seinen Mülltonnen hängen jetzt Zettel mit Regeln.
BREMEN/BERLIN. Im Dunkeln suchen sie in Containern von Supermärkten nach Lebensmitteln. Bundesweit gibt es Menschen, die weggeworfene Waren einsammeln – manche aus Not, andere aus ideologischen Gründen. Lebensmittelretter protestieren gegen die Verschwendung von Essbarem und wollen einen Beitrag zur Müllvermeidung leisten.
Doch das sogenannte Containern ist illegal und kann als Diebstahl oder Hausfriedensbruch bestraft werden. Ein Kaufhaus in Bremen findet das falsch und hat an seinen Mülltonnen nun Regeln aufgehängt. „Liebe Lebensmittelretter! Beachten Sie bitte folgende Hinweise“, heißt es dort.
„Hier wird keiner angezeigt“, sagt der Geschäftsführer des Lestra Kaufhauses, Cornelius Strangemann. „Wenn man auf gewisse Sachen achtet, sind viele Lebensmittel noch nutzbar.“ Um zu verhindern, dass Menschen verdorbene Produkte essen, stehen auf den Hinweisschildern Tipps wie „Fleisch und Fisch sind nicht mehr genießbar, wenn wir sie entsorgt haben“ und „Konserven sind in der Regel auch nach Ablauf des MHDs noch haltbar“. Bei Passanten kommt die Aktion gut an. „Ich finde, wer Bedarf hat, soll sich ruhig bedienen können“, sagt eine Fahrradfahrerin, die neugierig das Schild liest. Ein Mann sagt: „Ich finde, das ist in Ordnung“.
Der Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels sieht die Aktion dagegen kritisch. Waren sollten möglichst nicht im Container landen, sondern an wohltätige Organisationen abgegeben werden, sagt Sprecher Christian Böttcher. Diese seien logistisch in der Lage, sie an Bedürftige abzugeben. Der Verband spricht sich gegen eine Legalisierung des Containerns aus und unterstützt die Position der Justizminister der Länder.
Die Mehrheit der CDU-Länder hatte jüngst einen Antrag von Hamburgs Justizsenator Till Steffen (Grüne) abgelehnt. Menschen sollten sich nicht in solch hygienisch problematische Situationen begeben, sagte Sachsens Justizminister, Sebastian Gemkow (CDU). Es gehe auch um Haftungsfragen, falls jemand von verdorbenen Lebensmitteln krank werde. Statt Containern zu legalisieren müsse die Lebensmittelverschwendung eingedämmt werden. Die Justizministerkonferenz bat die Bundesregierung, alternative Abgabeformen von Lebensmitteln – etwa an Tafeln – zu entwickeln.
Auch das Bremer Kaufhaus verschenkt Lebensmittel, die nicht mehr verkauft werden dürfen. So stehen zahlreiche Produkte im Warenlager, an denen sich die Angestellten bedienen können. Weitere Lebensmittel gehen an eine Gemeinde, die damit ein Frühstück für Bedürftige anbietet.
Zudem kommen regelmäßig Mitarbeiter des Naturerlebniszentrums Botanika vorbei, die Essen als Tierfutter abholen. „Wir verteilen schon an so viele Organisationen“, erläutert der Lestra-Mitarbeiter Sascha Morsch. Dennoch blieben viele der Waren übrig, die dann im Müll landen. Mit den Menschen, die containern, habe es noch nie Probleme gegeben. Oft sei es danach sogar ordentlicher als zuvor.

Nordwest Zeitung, 14.06. 2019, S.8

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BeitragVerfasst: 14.06.2019, 11:13 
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Über die Wortwahl kann man streiten, aber recht hat er.
Ich jedenfalls finde es sehr mitreißend und berührend...
https://www.facebook.com/CAMP.STAHL.By. ... =permalink
Man muss sich nicht einloggen um es zu sehen.


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BeitragVerfasst: 14.06.2019, 15:00 
Das, was da Carsten Stahl auf YouTube verbreitet ist so nicht ganz richtig. Lebensmittel stehen heute auch allen bedürftigen Menschen ausreichend zur Verfügung. Die Tafeln in Deutschland werden mittlerweile von Supermärkten mit Lebensmitteln kurz vor dem MHD, Obst und Gemüse geradezu überschüttet. Ich weiß das von Oldenburg, wo regelmäßig die nicht abgeholten Lebensmitteln von Initiativen wie Foodsharing abgeholt werden. Würde das nicht geschehen müsste selbst die Tafel Lebensmittel vernichten.

Natürlich wird auch in Oldenburg containert. Das hat unterschiedliche Gründe. So gibt es beispielsweise Menschen, die sich nicht trauen das Angebot der Tafel in Anspruch zu nehmen, beispielsweise weil sie sich schämen. Und dann gibt es Menschen, die Containern oder „Mülltauchen“ als eine Art Sport betreiben, einfach um der Welt zu zeigen, was da an Lebensmitteln weggeworfen wird.
Ich sehe da eine Parallele zu den Obdachlosen. Eigentlich müsste es nicht sein, dass Menschen unter Brücken, in Fußgängerpassagen- und Unterführungen oder Hauseingängen unter erbärmlichen Bedingungen nächtigen oder dort sogar „wohnen“. Sie tun es aber trotzdem, auch wenn sie die Möglichkeit hätten, einen Platz in einer Notunterkunft zu erhalten. Auch dafür gibt es nachvollziehbare Gründe.

Zurück zu der Lebensmittelverschwendung bzw. deren Vernichtung: Klar sollte doch wohl sein, dass einfach viel zu viel produziert wird. Die Frage aber ist was passiert, wenn wirklich nur noch bedarfsgerecht produziert wird und in den Verkaufsregalen schon mal Lücken entstehen, weil neue Ware noch unterwegs ist. Was ist dann mit den Tafeln und den Bedürftigen?


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BeitragVerfasst: 15.06.2019, 00:06 
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Bedarfsgerecht produzieren geht nicht, weil die Nachfrage nicht zu 100% vorhergesagt werden kann.
Und dies auch in der Marktwirtschaft mit freien Entscheidungen der Prduzenten und Käufer nicht funktioniert.

Alternative wäre die Planwirtschaft, aber der Realversuch 1945-1989 hat gezeigt, dass das auch nicht funktioniert.



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BeitragVerfasst: 15.06.2019, 22:31 
Aufgrund der öffentlichen Diskussion um die Lebensmittelvernichtung lässt sich auch bereits der Handel etwas einfallen. So fangen Supermärkte und Discounter damit an, frisch angelieferte Fleisch-, Wurst-, Fisch- und Milchprodukte in einem Kühlraum zwischenzulagern bis die Ware im Kühlregal verkauft ist. Damit hat sich dann das Gesuche nach dem allerfrischesten Produkt erledigt. Sehr viel zusätzlicher Platz wird dafür gar nicht mal benötigt, weil die Märkte ja täglich bis zu zweimal beliefert werden. Es bedarf da also keiner "eisernen Reserve" aller Frischeartikel sondern immer nur derjenigen, die gerade kurz vor dem Ausverkauf stehen.


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BeitragVerfasst: 16.06.2019, 00:22 
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Hinnerk hat geschrieben:
Aufgrund der öffentlichen Diskussion um die Lebensmittelvernichtung lässt sich auch bereits der Handel etwas einfallen. So fangen Supermärkte und Discounter damit an, frisch angelieferte Fleisch-, Wurst-, Fisch- und Milchprodukte in einem Kühlraum zwischenzulagern bis die Ware im Kühlregal verkauft ist. Damit hat sich dann das Gesuche nach dem allerfrischesten Produkt erledigt. Sehr viel zusätzlicher Platz wird dafür gar nicht mal benötigt, weil die Märkte ja täglich bis zu zweimal beliefert werden. Es bedarf da also keiner "eisernen Reserve" aller Frischeartikel sondern immer nur derjenigen, die gerade kurz vor dem Ausverkauf stehen.

Gute Nachricht. Dann werden die Tafeln ja zukünftig überflüssig werden und auch das illegale Containern wird sich nicht mehr lohnen.


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BeitragVerfasst: 17.06.2019, 11:54 
Deinen Sarkasmus kannst du dir schenken Kairos. Zweiten Teil des Beitrags wegen persönliche Beleidigung entfernt. MfG Buschchaot


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BeitragVerfasst: 17.06.2019, 12:40 
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Hinnerk hat geschrieben:
Lebensmittel stehen heute auch allen bedürftigen Menschen ausreichend zur Verfügung. Die Tafeln in Deutschland werden mittlerweile von Supermärkten mit Lebensmitteln kurz vor dem MHD, Obst und Gemüse geradezu überschüttet.

Aufgrund deiner Blauäugigkeit ist Sarkasmus durchaus angebracht.
Das die Tafel im (Achtung: Sakasmus!) verschnarchten Luftkurörtchen Oldenburg, mit Lebensmitteln "überschüttet" wird, ist ja wunderbar.
In sozialen Brennpunkten großer Städte mit hohem Migrationsanteil sieht das leider nicht so aus.


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BeitragVerfasst: 17.06.2019, 22:27 
Oldenburg ist mit seinen 168.000 Einwohnern Großstadt und hat sehr wohl seine sozialen Brennpunkte. Im übrigen kommt es auf die Größe der Stadt gar nicht an. Sicherlich gibt es in einer Großstadt wie Hamburg oder Frankfurt mehr bedürftige Menschen. Gleichzeitig gibt es da aber auch entsprechend mehr Supermärkte und Discounter mit einem Lebensmittelübeschuss, der auch dort Initiativen wie den Tafeln oder Foodsharing zur Verfügung gestellt wird. Von Bremen weiß ich durch meine Foodsharenden Kinder, dass das Angebot dort ebenso reichlich ist. Auch dort gehen mehr Lebensmittel an Foodsharern als an die Tafeln.


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BeitragVerfasst: 17.06.2019, 23:20 
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Weder Oldenburg noch Bremen liegen in dem Land in dem es laut Beschreibung der Rubrik geht, also wäre mein Vorschlag sich einfach mal an die Überschrift und die Beschreibung der Rubrik zu halten und (hier) keine weiteren OT Beiträge online zu stellen.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 18.06.2019, 10:40 
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Hendrik77 hat geschrieben:
Weder Oldenburg noch Bremen liegen in dem Land in dem es laut Beschreibung der Rubrik geht, also wäre mein Vorschlag sich einfach mal an die Überschrift und die Beschreibung der Rubrik zu halten und (hier) keine weiteren OT Beiträge online zu stellen.

Hendrik77


Für die meisten User hier ist das Thema Lebensmittelverschendung nun mal mit DE verbunden.

Man sollte deshalb solch eine sinnvolle und weitgehend sachliche Diskussion nicht gleich als OT anprangern.

Es könnte sonst sein, dass die letzten aktiven User hier ihre Aktivitäten auch noch einstellen und das Forum dann endgültig stirbt!

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Viele Grüße
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BeitragVerfasst: 18.06.2019, 11:05 
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Ronald hat geschrieben:
Über die Wortwahl kann man streiten, aber recht hat er.
Ich jedenfalls finde es sehr mitreißend und berührend...
https://www.facebook.com/CAMP.STAHL.By. ... =permalink
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Hallo Ronny,

die Wortwahl ist ebenso wie der Inhalt völlig ok und spiegelt im Prinzip auch meine Meinung wieder!

Fast die Hälfte aller Rentner müssen in unserem "supereichen" Land mit weniger als 800 Euro im Monat auskommen. Manche halten sich nur mit Nebenjobs oder dem Sammeln von Pfandpflaschen über Wasser. Den Gang zum Sozialamt scheuen die meisten, weil sie sich für staatliche Alimentierungen schämen.

Zum SPD-Vorschlag einer bedingungslosen Grundrente von 900 Euro, nach mindestens 35 Versicherungsjahren, sondert dann die Dame, für deren "Gäste" jährlich 21 Milliarden Euro ausgegeben werden, ab, dass man in Bezug auf diese Grundrente: "Das Geld nicht mit der Gießkanne ausgeben kann".

Wäre ich an der Stelle dieser Dame würde ich vor Scham im Boden versinken, denn selbst mit 900 Euro Rente schwelgt man in DE und besonders in Großstädten, mit hohen Mieten, sicher nicht im Reichtum!

Eventuell sollte man das Beispiel von Rostock auch auf unsere Bundesebene übertragen und für die Regierungsposten auch dänische Politiker importieren.

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BeitragVerfasst: 18.06.2019, 11:20 
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DK_Urlauber hat geschrieben:
Hellfried hat geschrieben:

Dies ist in DE aber nicht viel anders. Wenn man sich hier mit Leuten unterhält und erwähnt, dass man überwiegend solche Waren kauft, rümpfen viele die Nase und sondern entsprechende Bemerkungen ab. Genau wie hier vor Jahren im Forum geschehen, kommen dann abfällige Kommentare in der Form "Du bist, was du isst" usw.


Sorry Hellfried aber wenn ich heute den alten Thread von 2013 durchlese kann ich Ronalds damalige Warnung vor Lebensmitteln, die sich kurz vorm Ablaufen des MHD befinden, schon nachvollziehen.
Eine Abwertung deiner Person war mit dem Spruch "Du bist, was du isst" sicher nicht von ihm beabsichtigt.

Gerade bei den Fisch, Fleisch und Wurstwaren, die du ja so gerne aus der 30 und 50% Ecke kaufst, ist die Keimbelastung am Ende des MHD oft deutlich erhöht und das sage nicht ich sondern zum Beispiel die Stiftung Warentest.

Gerade wenn man gesundheitlichen Stress hat, sollte man genau überlegen ob die Ersparnis durch solche "Schnäpchen" das erhöhte Risiko wert sind.

Ich hoffe du kündigst mir wegen dieser Zeilen nicht die Freundschaft aber du kennst mich ja. Ich sage und schreibe immer was ich denke. :)


Nee Andrea ich bin Dir wegen Deiner Ausführungen nicht böse und werde Dir deshalb auch sicher nicht die Freundschaft kündigen. :)

Mein behandelnder Arzt, der auch ein Gastroenterologe ist, argumentiert in dieser Sache ähnlich wie Du und ich bin mir des Risikos, wegen der möglichweise erhöhten Keinzahl, auch bewusst.

Dinge, wie kaltgeräucherten Lachs, der kurz vorm Verbrauchsdatum liegt, kaufe ich deshalb auch nicht mehr sondern nur unkritischere Sachen mit mindestens noch 2 bis 3 Tagen Resthalbarkeit.

Da es uns derzeit finanziell sehr bescheiden geht, müssen wir auch beim Lebensmittelkauf sparen und sind daher auf Waren mit verkürzem MHD angewiesen.

Im DISKA werden solche Sachen durch die Bank um 50% reduziert und diese Ersparnis ist schon eine Hausnummer!

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BeitragVerfasst: 18.06.2019, 11:47 
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Hellfried hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
Über die Wortwahl kann man streiten, aber recht hat er.
Ich jedenfalls finde es sehr mitreißend und berührend...
https://www.facebook.com/CAMP.STAHL.By. ... =permalink
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Hallo Ronny,

1)...die Wortwahl ist ebenso wie der Inhalt völlig ok und spiegelt im Prinzip auch meine Meinung wieder!

2)Fast die Hälfte aller Rentner müssen in unserem "supereichen" Land mit weniger als 800 Euro im Monat auskommen.
3)Den Gang zum Sozialamt scheuen die meisten, weil sie sich für staatliche Alimentierungen schämen.

1)Die Wortwahl ist nicht ok. Beschimpfungen sind nicht dazu angetan, andere für sein Anliegen zu gewinnen.
2)Ohne die Hintergründe (v.a. Einzahlungszeiten/ Einzahlungshöhen) aufzuzeigen, warum jemand eine solche niedrige Rente bekommt, sagt der Wert wenig.
3)Sich zu scheuen, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, ist ein (unnötiges) individuelles Problem. Sowohl Leistungen vom „Sozialamt“ als auch aus der Rentenkasse stammen aus Einnahmen aus den Kassen der Solidargemeinschaft.
Auf Grundsicherung besteht genauso ein Anspruch wie auf Rente.
https://www.seniorenbedarf.info/grundsicherung
https://www.deutsche-rentenversicherung ... _node.html
Ob die staatlichen Hilfen ausreichen, darüber kann man diskutieren, aus Containern von weggeworfenen Lebensmitteln ernähren sollte sich aber keiner müssen.

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