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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 12:52 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
Nein, die kaufen minderwertiges Zeug billig ein um es zu Normalpreisen im Laden an die Doofen zu verticken.

Um beim Beispiel Möhren zu bleiben: Da bleibt auch das allerletzte Bund im Verkaufsregal liegen, bis es verkauft ist. Erst dann gibts frische Ware oder auch erst zwei Tage später. Das hat ein bischen was von DDR-Flair. :mrgreen:
Der Kunde kauft was der Markt bietet.

Ja, wie in der DDR.
"Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"
*(Buch von Dieter Moor)
Aber das glaubst du doch selbst nicht, dass erst wieder neu bestellt wird, wenn auch die letzte schrumpelige Möhre an den Mann/die Frau gebracht wurde.
Die Kunden wandern dann ab zum nächsten Laden der frisches Obst/Gemüse in der Auslage hat. Diese Kunden hat der Markt dann für die Zukunft verloren, abgesehen vom momentanen Umsatzverlust.
Oder die Leute gehen zum Bauern der frische Wahre im Angebot hat, der nächste Bauer ist ja in Dänemark nicht weit.
Kann mir keiner erzählen, dass gammeliges, angestoßenes Gemüse in DK nicht genauso vernichtet wird wie überall in der EU.


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 13:12 
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Na, ihr Lieben, hier ein kleines Beispiel aus dem Land, den der Artikel behandelt. Wie gesagt ist containern hier erlaubt. Ich war also gestern ungefähr ne Stunde unterwegs nach der Arbeit, Aldi und Netto in Nørresundby und dann auf dem heimweg Aldi und Netto in Hjørring. Mal sehen ob ich. Mich noch an alles erinnere: haufenweise Brot und Kuchen, ein paar packerl geräucherter Fisch in Scheiben ( war noch ganz kalt, also ist direkt erst in den. Ontainer gekommen), verschieden packerl mit würstel, ein Rinderfilet, ein schweinelendchen, gelbe rüben, kartoffeln, erdbeeren, 2 wassermelonen, gurgamole oder wie das grüne zeug heisst, mozarella, haufenweise joghurtbecher, und mindestens 10 becher rejer i lage mit datum 24/7. Die Rejer hab ich mitgenommen, aber erst mal untersucht, warum sie dort lagen, hab einfach auf der aldi fb seite gefragt - und sie lagen dort, weil das personal das datum fals gelesen hatte. Tja, Pech für Aldi, Glück für uns. Alle Kühlwaren waren noch kalt, das Fleisch und die Würstel sind direkt in meine gefriertruhe gewandert.
Grobgeschätzter wert mindestens 700.- kr.
Wir kaufen seit jahren die waren mit kurzem haltbarkeitsdatum, liegt dann was bei uns im kühlschrank länger, verlassen wir uns auf nase und geschmack, bevor wirs wegschmeissen. Krank geworden sind wir - auf holz klopf - noch nie davon, und unmittelbar glaube ich, dass das risiko, überfahren zu werden grösser ist.
Ich verstehe aber auch, dass Leute mit schwacher Gesundheit mehr aufpassen wollen und schaue keinen schief an, der etwas wegschmeisst, weil es übers datum gegangen ist.
Liebe Grüsse von Evi, die jetzt ein brot mit rejer essen wird - total containert ;-)


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 13:29 
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Wohnort: Midtjylland/Ammerland
Ronald hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Ronald hat geschrieben:
Nein, die kaufen minderwertiges Zeug billig ein um es zu Normalpreisen im Laden an die Doofen zu verticken.

Um beim Beispiel Möhren zu bleiben: Da bleibt auch das allerletzte Bund im Verkaufsregal liegen, bis es verkauft ist. Erst dann gibts frische Ware oder auch erst zwei Tage später. Das hat ein bischen was von DDR-Flair. :mrgreen:
Der Kunde kauft was der Markt bietet.

Ja, wie in der DDR.
"Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht"
*(Buch von Dieter Moor)
Aber das glaubst du doch selbst nicht, dass erst wieder neu bestellt wird, wenn auch die letzte schrumpelige Möhre an den Mann/die Frau gebracht wurde.
Die Kunden wandern dann ab zum nächsten Laden der frisches Obst/Gemüse in der Auslage hat. Diese Kunden hat der Markt dann für die Zukunft verloren, abgesehen vom momentanen Umsatzverlust.
Oder die Leute gehen zum Bauern der frische Wahre im Angebot hat, der nächste Bauer ist ja in Dänemark nicht weit.
Kann mir keiner erzählen, dass gammeliges, angestoßenes Gemüse in DK nicht genauso vernichtet wird wie überall in der EU.

Was du glaubst bleibt dir überlassen. Nur so viel: Wenn du nur einen Supermarkt vor Ort hast und der nächste 16 Km entfernt ist bist du bei der Auswahl nicht mehr ganz so pingelig. Wenn ich in Viborg einkaufe habe ich die Wahl: Føtex, Bilka, Aldi, Lidl, Netto, St. Mathias Centret... Das mag vielleicht der Grund sein, dass die Einkaufswagen der Kunden in ländlich gelegenen Supermärkten selten so voll sind wie die in den städtischen Märkten und die Dänen auf dem Land mindestenst zwei große Tiefkühlschränke haben. :wink:
Wenn du nicht nur im Urlaub auf Einkäufe vor Ort angewiesen bist weil du vielleicht deinen 14-Tage-Vorrat vom deutschen Aldi mit zur Feriendatscha an die dänische Nordseeküste schleppst spürst du wahrsch nicht so den Unterschied. Zudem hat man doch im Urlaub die rosarote Brille auf. Da will man sich nicht ärgern und sieht viele Dinge nicht so eng wie daheim.

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Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 15:06 
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Gut gebrüllt Hinnerk! Evi, du machst alles richtig! :D


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 15:19 
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Die positiven Erfahrungen Hinnerks mit der Qualität des Obst- und Gemüseangebots in DK kann ich im Vergleich mit Deutschland nicht bestätigen, egal ob kleiner oder größer Discounter oder anderer Anbieter. Und das betrifft sowohl die Qualität, als auch die Auswahl, wobei letzteres eher unproblematisch ist und möglicherweise hilft einer Verschwendung vorzubeugen.

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Tranum Strand, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 16:04 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@Hellfried, das Durchschnittseinkommen in DK liegt zur Zeit bei rund 5000€ brutto! Bei einer durchschnittlichen Besteuerung bleiben davon 50%= 2500€ netto über. Kannst Du in etwa erahnen wie weit Du in DK mit 1400€ Pension kommst? Sicher genau so weit wie in Deutschland mit 750€! Spätestens wenn Du hier in DK im Alter allein leben musst ist das eine Existenz auf Sozialhilfeniveau. Das kann man in beiden Ländern nur als gesicherte Armut bezeichnen! Also in DK ist nichts besser!


Hej BLAVANDS HUK,

also ich habe in DK, unter konsequenter Nutzung von Sonderangeboten, Eigenmarken und Lebensmitteln mit verkürzter Haltbarkeit immer extrem günstig eingekauft und kaum mehr bezahlt als in DE.

Strom - und Benzinpreise sind ebenfalls auf deutschem Niveau und die Mietpreise in vielen deutschen Großstädten deutlich höher. Bleiben als Kostentreiber die Autopreise, der Besuch im Restaurant und die höheren Preise für Dienstleistungen.

Verglichen mit DE waren meine Lebenshaltungskosten, in den jeweils 2 bis 3 Wochen Urlaub, jedenfalls nicht höher wie auf Rügen und Co und dank weit günstigerer Hauspreise, in der Vor - und Nachsaison, oft sogar deutlich niedriger als in Deutschland.

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Hellfried - Forum-Sponsor

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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 16:15 
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Hellfried hat geschrieben:
BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@Hellfried, das Durchschnittseinkommen in DK liegt zur Zeit bei rund 5000€ brutto! Bei einer durchschnittlichen Besteuerung bleiben davon 50%= 2500€ netto über. Kannst Du in etwa erahnen wie weit Du in DK mit 1400€ Pension kommst? Sicher genau so weit wie in Deutschland mit 750€! Spätestens wenn Du hier in DK im Alter allein leben musst ist das eine Existenz auf Sozialhilfeniveau. Das kann man in beiden Ländern nur als gesicherte Armut bezeichnen! Also in DK ist nichts besser!


Hej BLAVANDS HUK,

also ich habe in DK, unter konsequenter Nutzung von Sonderangeboten, Eigenmarken und Lebensmitteln mit verkürzter Haltbarkeit immer extrem günstig eingekauft und kaum mehr bezahlt als in DE.

Strom - und Benzinpreise sind ebenfalls auf deutschem Niveau und die Mietpreise in vielen deutschen Großstädten deutlich höher. Bleiben als Kostentreiber die Autopreise, der Besuch im Restaurant und die höheren Preise für Dienstleistungen.

Verglichen mit DE waren meine Lebenshaltungskosten in den jeweils 2 bis 3 Wochen Urlaub jedenfalls nicht höher wie auf Rügen und Co und dank weit günstigerer Hauspreise, in der Vor - und Nachsaison, oft sogar deutlich niedriger als in DE.

Das mag im Urlaub so aussehen Hellfried. Für das tägliche Leben sagen die offiziellen Zahlen anderes:
Zitat:
Prices are 39 percent higher than the EU average

Figures from 2017 show Denmark as having average price levels for consumer goods at 39 percent above the average for EU countries. Only three countries in Europe have higher average prices, none of which are EU members: Norway, Iceland and Switzerland.
https://www.thelocal.dk/20190618/15-statistics-that-help-explain-denmark-today?utm_source=Users&utm_campaign=bb3bbb1122-EMAIL_CAMPAIGN_2019_05_29_02_59_COPY_01&utm_medium=email&utm_term=0_6b87f680a1-bb3bbb1122-61366573
Auch hier:
Zitat:
Denmark is most expensive EU country for consumer goods
Consumer goods and services in Denmark cost 142 percent of the EU average, according to figures published by the European Union’s statistics agency Eurostat.
https://www.thelocal.dk/20180620/denmark-is-most-expensive-eu-country-for-consumer-goods

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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 16:25 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@Hellfried, das Durchschnittseinkommen in DK liegt zur Zeit bei rund 5000€ brutto! Bei einer durchschnittlichen Besteuerung bleiben davon 50%= 2500€ netto über. Kannst Du in etwa erahnen wie weit Du in DK mit 1400€ Pension kommst? Sicher genau so weit wie in Deutschland mit 750€! Spätestens wenn Du hier in DK im Alter allein leben musst ist das eine Existenz auf Sozialhilfeniveau. Das kann man in beiden Ländern nur als gesicherte Armut bezeichnen! Also in DK ist nichts besser!


Oh doch, in DK geht es den Rentnern sehr viel besser!

......................................................................................................................................

Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick nach Dänemark, wo die Regierung die Altersarmut weitgehend in den Griff bekommen hat. Das zeigen Berechnungen aus Dänemark, die auf der Jahresauftaktveranstaltung der Pensions-Akademie e.V. im Frankfurter Haus am Dom präsentiert wurden.

Laut den Berechnungen hat ein unverheirateter dänischer Arbeitnehmer mit 65 Jahren einen monatlichen Rentenanspruch von 2.003 Euro. Das ist nahezu das Doppelte von dem, was ein vergleichbarer deutscher Arbeitnehmer zu erwarten hat, nämlich 1.106 Euro*. „Dänemark hat sich dafür entschieden, mittels einer auskömmlichen zu erwartenden Rente das Thema der Altersarmut weitgehend zu eliminieren“, sagte Thomas Brand, Head of Institutional Business für die DACH-Region bei Jyske Bank. Als zusätzliches Element im dänischen Altersversorgungssystem nannte Brand die obligatorischen Betriebsrenten, die für eine noch bessere Absicherung der Dänen im Alter sorgen.

Quelle des Zitats: https://pensions-akademie.de/daenemark-hat-sich-entschieden-die-altersarmut-zu-eliminieren/
......................................................................................................................................

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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 17:24 
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Ich weiß, es ist OT, aber interessant (wenn‘s stört bitte löschen)
Hellfried hat geschrieben:
BLAVANDS HUK hat geschrieben:
@Hellfried, das Durchschnittseinkommen in DK liegt zur Zeit bei rund 5000€ brutto! Bei einer durchschnittlichen Besteuerung bleiben davon 50%= 2500€ netto über. Kannst Du in etwa erahnen wie weit Du in DK mit 1400€ Pension kommst? Sicher genau so weit wie in Deutschland mit 750€! Spätestens wenn Du hier in DK im Alter allein leben musst ist das eine Existenz auf Sozialhilfeniveau. Das kann man in beiden Ländern nur als gesicherte Armut bezeichnen! Also in DK ist nichts besser!


Oh doch, in DK geht es den Rentnern sehr viel besser!

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Vor diesem Hintergrund lohnt sich ein Blick nach Dänemark, wo die Regierung die Altersarmut weitgehend in den Griff bekommen hat. Das zeigen Berechnungen aus Dänemark, die auf der Jahresauftaktveranstaltung der Pensions-Akademie e.V. im Frankfurter Haus am Dom präsentiert wurden.

Laut den Berechnungen hat ein unverheirateter dänischer Arbeitnehmer mit 65 Jahren einen monatlichen Rentenanspruch von 2.003 Euro. Das ist nahezu das Doppelte von dem, was ein vergleichbarer deutscher Arbeitnehmer zu erwarten hat, nämlich 1.106 Euro*. „Dänemark hat sich dafür entschieden, mittels einer auskömmlichen zu erwartenden Rente das Thema der Altersarmut weitgehend zu eliminieren“, sagte Thomas Brand, Head of Institutional Business für die DACH-Region bei Jyske Bank. Als zusätzliches Element im dänischen Altersversorgungssystem nannte Brand die obligatorischen Betriebsrenten, die für eine noch bessere Absicherung der Dänen im Alter sorgen.

Quelle des Zitats: https://pensions-akademie.de/daenemark-hat-sich-entschieden-die-altersarmut-zu-eliminieren/
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Sind das jeweils Werte vor oder nach Steuern?
In Euro umgerechnet sehen die Renten in DK vergleichsweise üppig aus.
Witwen-, Witwer- und Waisenrente gibt es über das Volksrentensystem in DK allerdings nicht.
Dänische Renten müssen in der Regel versteuert werden.
Der Grundfreibetrag liegt in Deutschland 2019 für Alleinstehende bei 9.168 Euro pro Jahr. Für Verheiratete gilt der doppelte Wert. Ob das in DK auch so ist, weiß ich nicht.
Sollte es nicht so sein, schrumpft die Bruttorente in DK ganz schön ein, wenn zudem noch die höheren Lebenshaltungskosten laut Eurostat für Komsumgüter und Dienstleistungen über 140% des Euroschnitts liegen.

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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 17:48 
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Krogen hat geschrieben:

4. In diesem Thread geht es um Maßnahmen, die Lebensmittelverschwendung zu minimieren und nicht um Missstände in der Sozialpolitik.

5. Das Forum mag im Bauchgefühl einiger ein Urlaubsforum sein. Es ist nach eigener Definition aber ein Forum für deutsch-dänische Themen. Natürlich können und sollen in diesem Thema hier die Maßnahmen, Probleme und Erfahrungen von D und DK verglichen werden. Aber wenn man aus der eigenen Warte nix beizutragen hat, was die dänischen Situation tangiert (um die es in diesem Thread ging), dann kann man auch einfach mal auf die Bitte eines Mods hören und mal nur mitlesen, anstelle sich mitteilen zu müssen. Sonst gäbe es hier in der Konsequenz bald nur noch dänische Themen, in denen sich deutsche "Best Ager" über Deutschland unterhalten. Übrigens gibt es im Forum jede Menge Aktive mit einem "CPR-Background". Hendrik, blavands huk, dina, breutigams, gerdson, meine Wenigkeit, sogar Hinnerk zeitweise. Früher gab es hier sogar mehr als zwei Dänen. Es gab sogar Threads auf Dänisch. Das hat auch funktioniert, ohne dass User nervös wurden, weil sie nichts beitragen konnten. Ein Thema ist auch nicht dazu da, die Mehrheit der Diskutierenden anzusprechen, sondern die Interessierten.....


Wer interessiert ist z.B. über die Misstände in der Sozial und/oder Rentenpolitik zu diskutieren kann doch einfach ein Thread in der passenden Rubrik und mit aussagekräftigen Überschrift eröffnen, anstatt hier immer weiter Beiträge zu verfassen die nichts mehr mit der Überschrift dieses Threads zu tun haben.

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 19:18 
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Hellfried , ich empfehle dir einen Selbstversuch! Wandre mit allen ! Konsequenzen nach DK aus und lass dich überraschen :mrgreen: wenns nicht gut geht :shock:


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 21:26 
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Hendrik77 hat geschrieben:

Wer interessiert ist z.B. über die Misstände in der Sozial und/oder Rentenpolitik zu diskutieren kann doch einfach ein Thread in der passenden Rubrik und mit aussagekräftigen Überschrift eröffnen, anstatt hier immer weiter Beiträge zu verfassen die nichts mehr mit der Überschrift dieses Threads zu tun haben.

Hendrik77


Hej Hendrik,

weder im Reallife noch in Foren funktioniert ein Meinungsaustausch mit starrer Themenvorgabe.

Wenn ich mit paar Freunden in einer Kneipe sitze wird auch über Gott und die Welt gequatscht und solche Gesprächsrunden sind meist am interessantesten und am wenigsten langweilig.

Käme da jemand mit erhobenen Zeigefinger dazu und würde sagen, dass nur noch ein Thema diskutiert werden darf, wäre der schnell aus der Runde raus. :)

Die Höhe der Rente hat übrigens auch etwas damit zu tun, ob jemand Lebensmittel mit verkürzter Haltbarkeit kaufen muss bzw. auf Tafeln angewiesen ist, die ja der Lebensmittelverschwendung entgegenwirken.

So gesehen spielen bei der Eindämmung der Lebensmittelverschwendung auch soziale Fragen eine nicht unbedeutende Rolle.

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Hellfried - Forum-Sponsor

Der Ölschnitzsee in Oberfranken


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BeitragVerfasst: 19.06.2019, 22:03 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Hellfried , ich empfehle dir einen Selbstversuch! Wandre mit allen ! Konsequenzen nach DK aus und lass dich überraschen :mrgreen: wenns nicht gut geht :shock:


Wäre ich jünger und gesünder, würde ich sofort nach DK auswandern!

Da ich mittelweile in DK auch paar enge Freunde habe und daher über den dortigen Alltag recht gut im Bilde bin, weiß ich aber auch so, dass ich in Dänemark mit 1400 Euro monatlich prima über die Runden käme.

Klar, ein Neuwagen und häufige Restaurantbesuche sind mit dem Budget in Dänemark kaum zu finanzieren aber solchen Luxus brauche ich nicht unbedingt zum Glücklichsein. :)

Fakt ist, dass soziale Misstände, wie in DE, in Dänemark weitgehend unbekant sind.

Als ich meinen Freunden in Albaek über die Situation meiner 79jährigen Tante, mit ihrer Minirente, berichtete, waren das für die wie Geschichten von einem anderen Planet.

Jedenfalls kennen die in ihrem Umfeld niemanden, der hochbetagt ist und zusätzlich zur Rente seinen Lebensunterhalt mit Zeitungsaustragen oder Pfandflaschensammeln aufbessern muss.

Nur gut, dass es hier in unserer Umgebung immer reichlich Lebensmittel-Angebote mit verkürzter Haltbarkeit gibt.

So kann ich meiner Tante, die übrigens nicht motorisiert ist, wenigstens dabei helfen aus ihren finanziell bescheidenen Mitteln das Maximum herauszuholen. Da sie keine Grundsicherungsempfängerin ist, kann sie nämlich nicht zur Tafel gehen.

Somit hat für arme Bevökerungsschichten der Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung auch noch einen positiven sozialen Nebeneffekt.

Für ein reiches Land wie Deutschland ist es dennoch eine Schande, dass hier Menschen im Müll nach Essbaren graben müssen und fast 80igjährige noch Nebenjobs brauchen, um über die Runden zu kommen.

Um solche Misstände abzustellen wäre beispielsweise ein bedingungsloses solidarisches Grundeinkommen sinnvoll.

Leider haben solche Projekte bei Merkel und Co. keine Priorität.

Die Milliarden, mit denen so etwas finanzierbar wäre, werden stattdessen lieber in die Flüchtlingspolitik und die Rettung der Welt investiert.

Dass dann zahlreiche Menschen, die dabei sozial auf der Strecke bleiben, an der Wahlurne entsprechend abstimmen, ist die logische Folge und muss niemanden verwundern.

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Hellfried - Forum-Sponsor

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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 07:26 
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Die Zeit den Beitrag von gestern 22:26 Uhr zu verfassen hätte wahrscheinlich auch gereicht um ein neuen Thread mit passender Überschrift zu eröffnen.
Was daran so schwer ist erschließt sich mir nicht. Wenn das so weitergeht hat der Thread bald mehr OT Beträge wie zum eigentlichen Thema.

Da freue ich mich als User ja schon u.a. viele weitere Threads zu eröffnen damit diese mit OT Beiträgen gefüllt werden und somit die gewählte Überschrift dadurch nichts sagend wird. :P

Hendrik77


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BeitragVerfasst: 20.06.2019, 08:22 
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Beiträge: 5667
Wohnort: Niedersachsen
Hellfried schrieb
Zitat:
Fakt ist, dass soziale Misstände, wie in DE, in Dänemark weitgehend unbekant sind.

Gemessen an offiziellen Zahlen steht DK vor D und der EU unbestreitbar besser da.
Dass soziale Probleme in DK im Vergleich zu D „weitgehend unbekannt“ sind bestätigen diese Zahlen nicht.
Der Anteil der von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedrohten Personen lag in DK von 2007-
2017 zwischen 16,3 und 18,3% Anteil an der Gesamtbevölkerung, in D betrug dieser Anteil 2016 19,7% in der EU durchschnittlich 23,5%.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2017/11/PD17_392_634.html
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/762985/umfrage/anteil-von-armut-oder-sozialer-ausgrenzung-bedrohter-in-daenemark/

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