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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 23.07.2020, 22:52 
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Hendrik77 hat geschrieben:
25örefan hat geschrieben:
Außerdem bezog sich die Diskussion vornehmlich auf Verbote bzw. Besteuerungen bezüglich Zucker und Fett.


Du schreibst von Verboten bzw. Einschränkung der Entscheidungsfreiheit kannst diese aber trotz Nachfrage nicht belegen. Jetzt wirfst Du mir Wortklauberei vor was schlichtweg unsachlich ist, denn meine Beiträge belegen einfach nur das es diesbezüglich keine Verbote oder Einschränkung der Entscheidungsfreiheit geben wird. Worum es der dänischen Regierung geht habe ich ganz sachlich u.a. im Beitrag online gestellt um 16:50 Uhr dargelegt.

Med venlig hilsen
Hendrik77

OT
Da gibt es nichts, was ich belegen müßte.
Zitat:
[Außerdem bezog sich die Diskussion vornehmlich auf Verbote bzw. Besteuerungen bezüglich Zucker und Fett.

Bevor Du Dich noch weiter an diesem aus dem Zusammenhang gerissenen Nebensatz aus meinem Kommentar vom 23.07.2020, 15:44 auf miekes vorangegangenen Beitrag weiterhin inquisitorisch festbeißt, beachte bitte:
bzw. bedeutet >>>genauer gesagt, besser gesagt, oder, vielmehr, sprich, respektive= besser gesagt, beziehungsweise, das heißt <<<“ (Quellen: https://www.wortbedeutung.info/beziehungsweise/ , Wiktionary und Duden)
Such Dir ein Synonym für die Konjunktion „bzw.“ aus.
Jedes zeigt, dass ich mit der einschränkenden Verwendung der Konjunktion bzw. eben wohlweislich nicht auf den Begriff „Verbote“ abgehoben habe.
Dies in Verbindung mit meiner Antwort vom 23.07.2020, 16:44 wirft abermals die Frage auf:
Was willst Du noch, wo Du Deinen Standpunkt doch nun schon mehrfach vorgetragen hast? :roll:

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Zuletzt geändert von 25örefan am 23.07.2020, 22:59, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 23.07.2020, 22:58 
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Ny Hinnerk hat geschrieben:
@25örefan:
Wann begreift du endlich, dass es in Dänemark gar nicht um Verbote geht?

Siehe 23.07.2020, 22:52

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 23.07.2020, 23:30 
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25örefan hat geschrieben:
Ny Hinnerk hat geschrieben:
@25örefan:
Wann begreift du endlich, dass es in Dänemark gar nicht um Verbote geht?

Siehe 23.07.2020, 22:52

Das ändert nichts an der Tatsache, dass du dich hoffnungslos verrannt hast. Den von dir genannten "Nannystaat" wird es in DK nicht geben, auch keine Bevormundung oder Beschneidung der Selbstbestimmung im Bereich der Lebensmittelversorgung. Ansonsten dürften ja bald Hot Dogs in Dänemark nur noch ohne Majonäse verkauft werden. Und der Makreelsalat auch ohne Majonäse? Da wäre der Bürgerkrieg in DK nicht mehr weit.
Ich lege die Sache mal ab in den Ordner "Verschwörungstheorien". :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 00:07 
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Ny Hinnerk hat geschrieben:
@25örefan:
Zu meinem Vergleich mit dem Rauchverbot hast du dich ja nicht geäußert. Das scheint dir schwer zu fallen. Dabei ging es da in der Tat um Bevormundung und Beschneidung der Selbstbestimmung die hier nun nicht im Entferntesten erkennbar ist.
Komme jetzt nicht damit das sei OT. Das ist es nämlich ganz und gar nicht.

Ny Hinnerk hat geschrieben:
Jetzt mal meinerseits OT: Du hast dich doch sicherlich völlig empört gegen die von der Regierung erlassenen Rauchverbote in D. ausgesprochen, oder? Ist das nicht auch ein Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht des Bürgers? Sag jetzt nicht dass das ok war. Das steht dir nicht zu.
Da ging es auch um die Volksgesundheit. ist also gar nicht mal so ganz OT. :wink:

Keine Bange hier die Antwort:
Natürlich war ich vom Rauchverbot in besonders in Kneipen und Restaurants nicht gerade begeistert, da ich zu dem Zeitpunkt noch geraucht habe.
Allerdings war mir klar, dass mit einem Rauchverbot verhindert wird, dass Unbeteiligte Gesundheitlich geschädigt werden könnte und somit das Rauchverbot zu befürworten ist. Warum sollte mir diese Einsicht nicht zustehen? Gegen hohen Steuern auf Zigaretten und andere Tabakerzeugnisse bin ich dagegen nach wie vor, genauso wie Versuche, meine freie Entscheidung und Eigenveranwortung bezüglich von anderen als zu zucker- und fetthaltig befundene Produkte über meinen Geldbeutel zu beschneiden.
Aber die Diskussion pro und contra Tabaksteuer hatten wir schon in einem eigens diesem Thema gewidmeten Thread und sollten sie auch dort belassen.
Zudem sehe ich den Unterschied zum Rauchverbot in geschlossenen öffentlichen Räumen darin das ich andernfalls andere direkt gesundheitlich schädigen kann, was für möglicherweise ungesunde Ernährung nicht zutrifft. Bitte jetzt nicht das Argument der Belastung des Gesundheitssystems und den Schaden für die Versichertengemeinschaft anführen. Da könnte ja gleich jedem, der sich potentiellen Gefahren aussetzt und daraufhin selbstverschuldet verunfallt oder erkrankt präventiv mit restriktiven Maßnahmen „gedroht“ werden.

Ny Hinnerk hat geschrieben:
@25örefan:
Deine Argumentation:
Zitat:
Ich vertraue nicht auf die „heilende Kraft von Google“, sondern habe lediglich angemerkt, das es nahezu jedem möglich ist, sich selbst per Smartphone und Google vor Ort im Supermarkt zu der Deklaration von Lebensmitteln zu informieren, wenn er dort etwas nicht verstehen sollte. Damit sollte für die meisten das Problem Angaben auf den Lebensmittelverpackungen nicht verstehen zu können, gelöst sein.
ist einfach realitätsfremd. Ich glaube auch nicht dass du das ernst meinst.
Doch meine ich.
Ich selbst bemühe digitale Informationsquellen auch vor Ort, nicht nur wenn es um Lebensmittel geht.
Die Mehrheit der Bevölkerung hat heute Zugang zu diesen Informationsquellen. Es muß ja nicht vor Ort sein, und die Mehrheit der Bevölkerung nutzt diese Quellen fleißig, wenn es um die Entscheidung zu Konsumgütern wie z.B. Auto, Waschmaschine, TV- Gerät etc. geht.
Warum also nicht auch im Bereich Ernährung/ Lebensmittel. Für eine Minderheit, die dazu aus welchen Gründen nicht in der Lage ist, verbieten sich restriktive Maßnahmen (insbesondere solche über den Geldbeutel) gegen eine Mehrheit.
Wer Erstere dennoch zu erreichen müssen glaubt, muß/ sollte gezielt auf eben diese maßgeschneiderte Maßnahmen entwickeln und anwenden.

PS
Ny Hinnerk hat geschrieben:
@25örefan:
Zu meinem Vergleich mit dem Rauchverbot hast du dich ja nicht geäußert.

Und Du :
Noch keine Zeit gefunden meiner Empfehlung „Lies unter der Überschrift „ Eine Krankheit namens Volksgesundheit, Analyse von Christopher Snowdon“
https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... gesundheit nachzugehen. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 00:18 
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Zitat:
Das ändert nichts an der Tatsache, dass du dich hoffnungslos verrannt hast. Den von dir genannten "Nannystaat" wird es in DK nicht geben,
Symptome eines solchen haben in DK selbst schon andere gesehen:
Zitat:
Ist in Dänemark das Coronavirus nachtaktiv?
Hochzeiten feiern dürfe man, aber wegen Corona nur bis Mitternacht, instruierte Dänemarks Linksregierung unlängst die Bevölkerung. Nach einem Aufschrei der Opposition über einen «überbordenden Nanny-Staat» musste sie zurückkrebsen.
https://www.nzz.ch/international/daenem ... ld.1562488

Allerdings ist „Nanny -Staat“ kein ureigenst dänisches Symptom.
Hier zu Deiner geneigten Lektüre, https://shop.freiheit.org/download/P2@2 ... ny_web.pdf
bevor
Ny Hinnerk hat geschrieben:
Ich lege die Sache mal ab in den Ordner "Verschwörungstheorien". :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 01:11 
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Die dänische Regierung möchte mit den geplanten Maßnahmen u.a. Folgeerkrankungen verhindern. https://www.stiftung-gesundheitswissen. ... gJM9PD_BwE
Durch evtl. Folgeerkrankungen entstehen ja auch Kosten für die Gesellschaft.
Laut OECD entfallen mehr als zehn Prozent der Gesundheitsausgaben in Deutschland auf die Behandlung von Übergewichtigen. Damit steht die Bundesrepublik unter den 52 untersuchten Ländern an fünfter Stelle.
Quelle: https://www.bz-berlin.de/panorama/fettl ... o-pro-jahr
Es entfallen 8,4 Prozent der Gesundheitsausgaben in den OECD-Ländern auf die Behandlung von Krankheiten, die mit Adipositas in Zusammenhang stehen. Deutschland liegt mit 10,7 Prozent der Gesundheitsausgaben noch weit darüber und gibt am meisten für die Behandlung der Folgen von Adipositas aus. Der OECD Studie „The Heavy Burden of Obesity – The Economics of Prevention“ (2019) zufolge verursacht Adipositas in den OECD Ländern 70 Prozent der Diabetes-Behandlungskosten, 23 Prozent der Behandlungskosten für Herzkreislauferkrankungen und 9 Prozent der Krebs-Behandlungskosten.
Quelle: https://adipositas-gesellschaft.de/uebe ... utschland/
Natürlich gibt es die dementsprechenden Kostenrechnung auch für Dänemark wie im 2. Link meines gestrigen Beitrages um 8:36 Uhr online gestellt zu finden ist.
Weil Dänemark sich um die Gesundheit seiner Bürger bemüht ist dieser jetzt ein Nanny Staat? Eine Einschränkung der Entscheidungsfreiheit gibt es nicht, da kein Lebensmittel verboten werden soll, also wo ist denn jetzt das Problem bzw. was genau rechtfertigt denn Kritik daran?

Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 01:39 
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@ H77 Mal hier lesen:
24.07.2020, 00:18
Und auch hier:
Eine Krankheit namens Volksgesundheit
Analyse von Christopher Snowdon
https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... gesundheit

Zitat:
Trinken, Rauchen und Essen, sind Angelegenheiten des privaten, nicht des öffentlichen Verhaltens. Von Fällen des exzessiven Alkoholkonsums, der die öffentliche Ordnung stört, einmal abgesehen, sollten solche persönlichen Angewohnheiten praktisch nicht auf dem Schirm eines demokratischen Rechtsstaats auftauchen.

Manchmal wird behauptet, „ungesunde Lebensweisen“, vor allem das Rauchen, würden das Gesundheitswesen unzumutbar belasten, doch zeigen die Daten, dass es die Langlebigsten sind, die den öffentlichen Kassen am stärksten zur ‚Last‘ fallen. [6] Zur unbequemen Wahrheit gehört, dass ‚vermeidbare Todesfälle‘ dem Steuerzahler ein Vermögen an Renten, Gesundheits- und Arztkosten sowie Altenpflegeaufwand erspart. Dies haben dermaßen viele Studien bestätigt, dass es Protagonisten der „Volksgesundheit“ kaum verborgen geblieben sein kann, und doch appellieren sie weiterhin an die wirtschaftliche Vernunft, weil sie auf den ersten Blick plausibel wirkt, und sie ansonsten Gefahr liefen, sich nur um ihren eigenen Mist kümmern zu dürfen....

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 01:51 
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Der letzte Beitrag ist primär OT, denn es geht hier nicht um das Rauchen oder Alkoholkonsum. Tatsache ist das durch Adipostas Kosten entstehen die vermieden werden können und das gilt für alle Generationen. Die Verfettung einer Gesellschaft ist doch jetzt kein erstrebenswertes Ziel und was ist falsch daran dem entgegen zu wirken?

Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 07:54 
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25örefan hat geschrieben:

Zudem sehe ich den Unterschied zum Rauchverbot in geschlossenen öffentlichen Räumen darin das ich andernfalls andere direkt gesundheitlich schädigen kann, was für möglicherweise ungesunde Ernährung nicht zutrifft.


Doch das trifft auf ungesunde Ernährung sehr wohl zu, wo lernen Kinder denn hauptsächlich Ernährung? Genau, daheim bei den Eltern und die kaufen ein. Wir haben längst dieGeneration Convenience, die mitunter den Geschmack von selbstgemachter Suppe nicht kennt, den selbstangerührten Fruchtjoghuert nicht mag,weil sie den übersüßten, aber an Früchten armen Fertigjoghurt kennt
Weil Mütter das beste für ihr Kinder wollen, bläut die Werbung ein und dann gibt es halt fragwürdige Kinderlebensmittel, die zum großen Teil eigentlich überflüssig sind. usw usf. Wir leben in einem Land mit Abnehmkliniken für Kinder und Jugendliche Kinder haben Diabetes Ty 2 (Altersdiabetes), ja verdammt es braucht Strategien, die auch ins Supemarktregal eingreifen. Und zusätzlich bestimmte Werbung verbietet.


Die Auswahl an Produkten in dt. und europ. Supermärkten ist riesig und wird sicher nicht bedeutend kleiner, da wegen ein paar Maßnahmen, davon zu reden,dass die Entscheidungsfreiheit des Konsumenten eingeschränkt wird, wenn bspw Naschis oder die versalzene Fertigprodukte, teurer werden, darauf kann man nur in einer Wohlstandgesellschaft kommen.

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Würde Hirnlosigkeit vor Kopfschmerzen schützen, könnten die Aspirin-Produzenten ihre Läden schließen.
Gabriel Laub, poln.-dt. Schriftsteller 1928-1998

Der Verstand und die Fähigkeit ihn zu gebrauchen, sind zweierlei Fähigkeiten.
Franz Grillparzer, öster. Dramatiker 1791-1872


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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 09:15 
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Nach meinem Kenntnisstand ist es durchaus möglich, dass die an Rauchern gewonnenen Erkenntnisse für alle oder viele lebensverkürzende Verhaltensweisen gelten, so dass ungesunde Ernährung vielleicht auch die Krankenkassen entlastet - da gibt es noch Themen für Promotionen. Ansonsten lehrt die Erfahrung, dass staatliche Änderungen normalerweise mit höheren Kosten für die zahlenden Untertanen einhergehen. Man wird sehen.

Ich selbst bin jedenfalls bereit, für Wohlgeschmack etwas mehr zu zahlen, oder auf Dänemarkreisen stets etwas Streuzucker mitzuführen.

sea u in denmark


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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 17:12 
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25örefan hat geschrieben:
Und Du :
Noch keine Zeit gefunden meiner Empfehlung „Lies unter der Überschrift „ Eine Krankheit namens Volksgesundheit, Analyse von Christopher Snowdon“
https://www.novo-argumente.com/artikel/ ... gesundheit nachzugehen. :mrgreen:

„Deinen“ scheinbar hochverehrten Christopher Snowdon kannst du dir schenken. Ein Mensch der argumentiert, dass nicht das Rauchen unser Gesundheitssystem in besonderer Weise belastet sondern viel mehr „vermeidbare Todesfälle“ durch Nichtrauchen weil infolge der dann höheren Lebenserwartung dem Steuerzahler ein Vermögen an Renten, Gesundheits- und Arztkosten sowie Altenpflegeaufwand entstehen ist doch nicht ganz echt in der Birne. Wie Menschenverachtend ist das denn? Und solch einen Deppen führst du hier für deine Argumentation vor? Unglaublich!
Aber gut, wem die Argumente ausbleiben ergreift jeden Strohalm. Im Falle Christopher Snowdon wäre mir das allerdings peinlich.
Ich würde gern an dieser Stelle von den Ergebnissen der Schuleingangsuntersuchungen von fast 30 Jahren berichten die ich regelmäßig informationstechnisch auswertete und auch von einer weltweiten Studie der WHO über die Calciumversorgung von Schulkindern, an der ich aktiv in Form von Schülerbefragungen und deren Auswertungen beteiligt war. Die Ergebnissse waren und sind immer noch erschreckend.
Aber das würde an dieser Stelle zu weit führen. Vielleicht mache ich dazu bei Gelegenheit einen Thread unter Plaudereien auf. Ein gewisses Interesse scheint ja zu bestehen...

Ich denke dass so ein bischen Nanny uns allen gut tun würde. Dir steht es natürlich frei, sie an die Luft zu setzen. Gemäß Christopher Snowdon wirst du aufgrund deiner Aufgeklärtheit unserem Gesundheitssystem ohnehin zu teuer. :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 18:09 
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Es ist jetzt genug! Ich habe einige Beiträge wegen Verstoß gegen die Forenregeln gelöscht.
Ich hoffe, das reicht und es besinnen sich einige mal wieder auf einen vernünftigen Umgang miteinander.
Falls nicht, es ist ja gerade eh Urlaubszeit.....

Moderierende Grüße
Buschchaot


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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 18:34 
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Die 2011 von dänischen Regierung eingeführte und bereits ein Jahr später wieder abgeschaffte Fettsteuer hat seine positiven Spuren hinterlassen: Wahrscheinlich war es eben diese Fettsteuer, die vor zehn Jahren dafür sorgte, dass in den Kühlregalen der Supermärkte immer mehr Lightprodukte zu finden waren. Diese Angebote sind bis heute geblieben und es werden immer mehr. Teils sind in den Kühlregalen gleiche Salate mit wahlweise hohem oder niedrigen Fettgehalt erhältlich. Da muss man schon genau hinschauen, dass man auch die richtige Packung erwischt. Das ist doch schon mal ein gewisser Erfolg. Zuvor war es fast unmöglich, Fleischsalat oder ähnliches mit verminderten Fettgehalt zu bekommen.
Natürlich muss das noch viel weiter gehen. Ich kann die Industrie durchaus verstehen, wenn sie beliebte Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung aus wirtschaftlichen Gründen weiterhin bedienen möchte. Andererseits bietet sich jetzt die Chance, ähnlich einem Therapieprogramm einer Suchtklinik, die Verbraucher langsam an die „neuen“ gesünderen Lebensmittel zu gewöhnen und nach und nach das Fett- und Zuckerzeug aus den Regalen verschwinden zu lassen. Über die Jahre gewöhnen sich die Verbraucher mit Sicherheit daran und manch einer merkt vielleicht gar nicht, dass da etwas im Kühlregal fehlt. Denn es ist ja immer noch da, nur mit weniger Fett.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 19:32 
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25örefan hat geschrieben:
Was willst Du noch, wo Du Deinen Standpunkt doch nun schon mehrfach vorgetragen hast? :roll:

Darf man sich hier nur beteiligen um die Meinung des TO zu bestätigen? Wer ein Thread in dieser Rubrik eröffnet der darf sich doch nicht über Gegenargumente wundern. Gibt sicherlich einiges an der dänischen Regierung zu kritisieren, aber das gesunde Lebensmittel billiger werden sollen und die von mir dargelegte Strategie für die gesunde Ernährung gehört nicht dazu.

Med venlig hilsen
Hendrik77

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 Betreff des Beitrags: Re: Nanny-Staat Dänemark?
BeitragVerfasst: 24.07.2020, 22:12 
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Zitat:
Darf man sich hier nur beteiligen um die Meinung des TO zu bestätigen?

Nein, mit Sicherheit nicht.
Aber nachdem Du Dich an mich gerichtet mehrfach inquisitorisch fragend Und festellend wiederholt hattest, hielt/ halte ich die Frage „ Was willst noch?“ für gerechtfertigt, zumal Du selbst mir in einem anderem Zusammenhang/ Thread vorgeworfen hast, das Wiederholungen die Argumente nicht besser machen.
PS
Bevor Du nun darauf mit „ unbegründete Unterstellung“ reagierst, bemühe einfach die Suchfunktion.

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