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BeitragVerfasst: 19.01.2018, 18:48 
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Kairos hat geschrieben:
Bargeld lacht.

Ich auch. Nämlich dann, wenn ich bei Einkäufen bis 25 Euro im Supermarkt bereits während des Einpackens der Ware meine Kreditkarte mit NFC-Chip auf das Terminal lege und nach dem Einpacken nur noch tschüß sage. Da bin ich schon mal von einer Kundin hinter mir angesprochen worden mit den Worten "Hey junger Mann, Sie müssen noch bezahlen."
Soviel zu der Bemerkung, dass Barzahlen grundsätzlich schneller geht. Das war einmal.

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BeitragVerfasst: 19.01.2018, 19:08 
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Muss man da lachen, wenn man dich mit "Hey junger Mann..." anspricht?


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BeitragVerfasst: 19.01.2018, 19:49 
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Tschuldigung. Ein OT-Grinsen...

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Es gibt ja nicht nur Idioten auf dieser Welt.....
aber irgendwie schaffen sie es, sich strategisch so zu platzieren, das mir jeden Tag einer über den Weg läuft.


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BeitragVerfasst: 20.01.2018, 01:07 
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Kairos hat geschrieben:
Muss man da lachen, wenn man dich mit "Hey junger Mann..." anspricht?

Also ich fühle mich da geschmeichelt. :D

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BeitragVerfasst: 20.01.2018, 02:01 
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Hinnerk hat geschrieben:
Kairos hat geschrieben:
Muss man da lachen, wenn man dich mit "Hey junger Mann..." anspricht?

Also ich fühle mich da geschmeichelt. :D


Das ist gut so - bitterböse Ironie kann ich auch nicht leiden.


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BeitragVerfasst: 20.01.2018, 10:01 
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Hinnerk hat geschrieben:
Das ist sicherlich ein Problem, auch in Deutschland. In Deutschland zahlen ja immer noch die meisten Bürger in bar und wollen auch nicht aufs Bargeld verzichten. Dabei sind es zumeist die Senioren, die das Plastikgeld verschmähen und an der Aldi-Kasse ihre ganze Geldbörse auskippen, um nach dem letzten fehlenden Cent zu suchen. Diese "alte Garde" ist es in erster Linie, die den absoluten Durchbruch ins Digitalzahlalter noch verhindert. Wenn die heute über 55-jährigen Verbraucher aber erst einmal verschieden sind wird mit Sicherheit der große Durchbruch kommen. Mit einem Bargeldverbot rechne ich nicht. Das ist auch gar nicht erforderlich. Vielmehr wird es meiner Einschätzung nach zu einer "Bargeldaussterbung" kommen.

Was den Durchbruch des bargeldlosen Zahlungsverkehrs in Deutschland noch verhindert ist die Tatsache, dass noch nicht überall mit Karte bezahlt werden kann. Für kleinere Beträge beim Bäcker (Brötchen) oder das Bund Möhren auf dem Wochenmarkt würde Kartenzahlung derzeit zu hohe Kosten bedeuten. Und solange der Verbraucher nicht völlig auf Bargeld verzichten kann wird auch kaum jemand ganz darauf verzichten wollen.
Was in Deutschland noch fehlt ist ein einheitliches MobilePay-System wie in Dänemark, welches sowohl die Verbraucher als auch die Kaufleute bei Kleinbeträgen nicht benachteiligt. Es gibt in Deutschland zwar bereits derartige Systeme. Das sind allerdings Insellösungen einzelner Banken bzw. Bankenverbünde. Doch da tut sich jetzt etwas. So hat die EZB gemeinsam mit mehreren europäischen Großbanken (in D. die Commerzbank) ein MobilePay-System entwickelt, welches EU-weit eingeführt werden soll. Das nennt sich dann Mobile Payment. In diesem Jahr soll das System gestartet werden.
Man darf gespannt sein, wie sich das entwickelt. Sarrazin würde wahrscheinlich sagen: "Das Bargeld schafft sich ab."


Sehe ich auch so. Die Banken un der Handel, kann doch selbst die Zahlungsweise steuern, vor allem über Bequemlichkeit und Gebühren.

In Dänemark bezahle ich immer mit Handy oder Karte(ist fast schon altmodisch in Dänemark) weil ist mir als Verbraucher nichts kostet und weil die technischen Voraussetzungen einfach vorhanden sind. Seit Anfang 2018 kann ich sogar mit meiner deutschen Karte ohne Gebühren in Dänemark bezahlen. Noch ein Grund um in DK auf Bargeld zu verzichten.

Solange die Voraussetzungen in Deutschland so sind, das Bargeld einfacher und schneller ist, werde ich weiterhin hin Bar bezahlen, wo es gewollt ist. Ich habe das Gefühl, die Banken wollen/können bargeldloses Zahlen nicht so schnell voranbringen wie in DK. Es gibt keine einheitliche Lösung, meine EC-Karte hat kein Kontaktloses Bezahlen(O-Ton der Postbank: das bieten wir nur bei Kreditkarten an, es gibt noch zu wenig Nachfragen von Kunden, damit es sich lohnt das auch für EC-Karten anzubieten....stellt Euch vor Henry Ford oder Adam Opel hätte damals gewartet bis die Kunden gezielt nach Autos gefragt haben). Die Postbank App ist nur für Android verfügbar, der Bäcker hat kein Terminal weil es "zu teuer" ist, usw, usw...vielleicht passiert ja wirklich was in Deutschland wirklich was alle Banken das einheitliche Mobile Payment einführt?


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BeitragVerfasst: 20.01.2018, 16:04 
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Deutschland ist das Land der Insellösungen. Jeder meint, das Rad neu erfinden zu müssen. Das ist eine von mehren deutschen Krankheiten. Neben girogo und paydirekt gibt es noch ein halbes Dutzend derartiger Insellösungen, die es aber nicht zum großen Durchbruch schaffen konnten, weil sie nur bei bestimmten Banken bzw. Bankenverbünden funktionieren. Jetzt kommt auch noch Apple mit einer hauseigenen Lösung (ApplePay).
Man kann nur hoffen, dass das von der EZB vorangetriebene Instant Payment in diesem Jahr den Durchbruch bringt. Das kann aber nur klappen, wenn das System auch bei Kleinbeträgen für den Bäcker oder den Biobauern auf dem Wochenmarkt attraktiv wird.

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BeitragVerfasst: 05.02.2018, 10:59 
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So leicht nicht tot zu kriegen:
Zitat:
Bargeld stirbt nicht aus – im Gegenteil
BEZAHLEN - Trotz des Digitalisierungstrends gibt es mehr Scheine und Münzen – Wer steckt dahinter?
Carsten Hoefer

BARGELD BLEIBT GEFRAGT.
Eine Münchner Firma beliefert 150 Staaten mit Geld. Dort gibt es interessante Beobachtungen.
MÜNCHEN. Die Furcht vor dem Verschwinden des Bargelds ist offensichtlich unbegründet. Denn ungeachtet aller elektronischen Bezahlmöglichkeiten wächst die Bargeldproduktion sowohl in Europa als auch in anderen Teilen der Welt. „Banknoten sind nicht rückläufig, das Produktionsvolumen bei Bargeld wächst immer noch leicht“, sagte Ralf Wintergerst, Vorstandschef des Münchner Traditionsunternehmens Giesecke & Devrient, dem Weltmarktführer im Banknotendruck. „Europa ist nach wie vor steigend, besonders Osteuropa. Auch Afrika ist stark steigend.“
Sogar in China, wo sich Bezahlen mit den Handy-Apps Wechat und Alipay durchgesetzt hat, ist die Bargeldproduktion nach Wintergersts Angaben zumindest stabil: „Wir sehen auch in China keinen Rückgang.“
Für die Eurozone findet sich seine Einschätzung in den Statistiken der Europäischen Zentralbank bestätigt: Demnach waren Ende vergangenen Jahres 21,4 Milliarden Euroscheine im Umlauf – über eine Milliarde mehr als ein Jahr zuvor und sogar fast dreimal so viele wie noch im Jahr der Euro-Bargeldeinführung 2002.
Das Münchner Traditionsunternehmen beliefert weltweit 150 Länder mit Banknoten und/oder Sicherheitstechnologie für ihr Bargeld – aktuell läuft ein umfassender Ägypten-Auftrag für Ägyptens Zentralbank. Weitere Geschäftsfelder des Unternehmens sind unter anderem die Herstellung von Bezahlkarten sowie Sicherheits- und Verschlüsselungstechnologie für Maschinen und elektronische Bezahlsysteme.
Nicht nur die Bargeldmenge wächst, auch die Zahl von Kredit- und EC-Karten: „Die Ausstellung von Bezahlkarten hat immer noch deutliche Zuwachsraten. Vor 20 Jahren hatte vielleicht jeder in Deutschland eine oder zwei Karten, heute hat jeder drei oder vier“, sagte Wintergerst. „Weltweit betrachtet ziehen viele Regionen gerade nach. Die Banken wollen dieses physische Stück Plastik mit ihrem Logo darauf auch nicht aufgeben.“
Gleichzeitig gewönnen insbesondere bei der jüngeren Generation Applikationen wie Apple Pay, Wechat oder Alipay deutlich an Zugkraft. „Manchmal läuft eine einzige Transaktion über mehrere Kanäle“, sagte Wintergerst. „Wer Apple Pay benutzt, wird gleichzeitig seine Kreditkarte und sein Konto berühren.“
All das legt den Schluss nahe, dass die vernetzte Menschheit auch finanziell häufiger aktiv ist als frühere Generationen: „Es muss irgendwo eine Korrelation geben, aber die ist sehr schwer herzustellen“, sagte Wintergerst. „Wenn nichts rückläufig ist, bedeutet das von der Tendenz her, dass die Anzahl der Transaktionen weltweit steigt. Das wiederum ist ein Indikator, dass es den Menschen nicht unbedingt schlechter geht.“
NWZ, 05.02.2018

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BeitragVerfasst: 05.02.2018, 11:17 
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Solange es in Deutschland noch so ist, dass zwei Brötchen beim Bäcker oder ein Bund Möhren auf dem Wochenmarkt nicht bargeldlos bezahlt werden können ist auch der Kartenbefürworter weiterhin auf zwei „Währungen“ in seinem Portemonnaie angewiesen. Weiterhin gibt es in Deutschland noch keine einheitliche Lösung wenn es z.B. darum geht, dem Enkel zu seiner Zwei in der Klassenarbeit fünf Euro über das Smartphone in Echtzeit zukommen zu lassen.
Technische Lösungen gibt es. Sie müssen nur endlich umgesetzt werden. Und da lahmt es einfach in Deutschland.

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BeitragVerfasst: 07.02.2018, 11:14 
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Und was ist so schlimm daran,
das man Bargeld und Girokarte in der Tasche hat.???????
Ich persönlich möchte nicht jedem mitteilen, wo und wann ich einkaufe und
ich muss auch nicht an der Kasse mit meinen Kreditkarten Skat spielen,
denn ich habe nur eine.
Einziger Vorteil ist natürlich , dass die Rentnerkleingeldsuche (Teile dieses Satzes nach einer Meldung entfernt. MfG Buschchaot)
an der Kasse wegfällt.

Detlef

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BeitragVerfasst: 07.02.2018, 11:39 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
Einziger Vorteil ist natürlich , dass die Rentnerkleingeldsuche auf Grund des Grauen Stars
an der Kasse wegfällt.
Detlef

Die potentielle Zeitersparnis wird allerdings häufig dadurch zunichte gemacht, dass es so manchem frühestens nach drei Anläufen gelingt, die zuvor umständlich aus der Brieftasche gefummelte Karte richtig in den Terminal einzuführen, je nach Vorgabe die Geheimzahl korrekt eingegeben und/ oder eine Unterschrift geleistet, diese vom Kassenpersonal abgeglichen und zu guter letzt die Karte wieder genauso umständlich in der Brieftasche verstaut werden muß. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 07.02.2018, 12:58 
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Ach ich denke, dass dies eher in der Anfangsphase ein Problem war, als die Supermärkte und Discounter damit begannen, ihre Kassen mit Kartenterminals aufzurüsten. Ja, das war schon manchmal witzig, wenn Kunden ihre Karte einfach nicht richtig herum in den Kartenschlitz bekamen. Nach meinen Beobachtungen sind das heute aber nur noch Einzelfälle. Dafür gibts dann aber auch die Oma, die unbedingt trotz Warteschlange bis Jericho ihr Kleingeld loswerden will und dieses der Kassiererin auf den Kassenthresen kippt, wobei mit Sicherheit eine 1-Cent Münze noch auf den Fußboden kullert und gesucht werden will. Und wie es der Teufel will fehlen zum Schluss 15 Cent und Oma zückt doch einen Schein.

Im Übrigen ist es doch so, dass in Deutschland fast nur noch Girokarten mit NFC-Chip für das Kontaktlose Bezahlen ohne PIN-Eingabe ausgegeben werden, bei VISA und Master sowieso. Dies funktioniert bei Zahlungen bis 25 Euro. Einige Banken haben diesen Höchstbetrag mittlerweile auf 50 Euro erhöht.
Diese Bezahlform ist so schnell, dass der nachfolgende Kunde den Bezahlvorgang oft gar nicht mitbekommt und sich nur wundert.

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BeitragVerfasst: 07.02.2018, 13:00 
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Tatzelwurm hat geschrieben:
Ich persönlich möchte nicht jedem mitteilen, wo und wann ich einkaufe und ich muss auch nicht an der Kasse mit meinen Kreditkarten Skat spielen, denn ich habe nur eine.
Einziger Vorteil ist natürlich , dass die Rentnerkleingeldsuche auf Grund des Grauen Stars an der Kasse wegfällt.

Bei Kartenzahlung teilst du doch nicht jedem mit, wo und wann du einkaufst. Der Chip auf der EC-Karte und auch der Magnetstreifen (letzterer wird in der EU nicht mehr genutzt) hat keine persönlichen Daten gespeichert. Das IT-System von Aldi oder Edeka kennt dich als Kunden nur als TAN und BIC. Wenn immer gesagt wird, dass bei Kartenzahlung Kundenprofile erstellt werden können so stimmt das nur bedingt. Kein Supermarkt kann feststellen, dass Herr Müller aus der XY-Str. jeden Monat eine 100er Packung Verhüterlies kauft.
Einzig die Kontoführende Bank könnte nachvollziehen, in welchen Unternehmen ihre Kunden ihr Geld gelassen haben.

Anders sieht es natürlich mit Kundenkarten, Deutschlandcard u.a. „Rabattkarten“ aus. Diese lassen selbstverständlich Rückschlüsse auf die Kunden zu. Aber davon sprechen wir hier ja nicht.

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BeitragVerfasst: 07.02.2018, 13:24 
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Hinnerk hat geschrieben:
Ach ich denke, dass dies eher in der Anfangsphase ein Problem war, als die Supermärkte und Discounter damit begannen, ihre Kassen mit Kartenterminals aufzurüsten. Ja, das war schon manchmal witzig, wenn Kunden ihre Karte einfach nicht richtig herum in den Kartenschlitz bekamen. Nach meinen Beobachtungen sind das heute aber nur noch Einzelfälle. Dafür gibts dann aber auch die Oma, die unbedingt trotz Warteschlange bis Jericho ihr Kleingeld loswerden will und dieses der Kassiererin auf den Kassenthresen kippt, wobei mit Sicherheit eine 1-Cent Münze noch auf den Fußboden kullert und gesucht werden will. Und wie es der Teufel will fehlen zum Schluss 15 Cent und Oma zückt doch einen Schein.

Im Übrigen ist es doch so, dass in Deutschland fast nur noch Girokarten mit NFC-Chip für das Kontaktlose Bezahlen ohne PIN-Eingabe ausgegeben werden, bei VISA und Master sowieso. Dies funktioniert bei Zahlungen bis 25 Euro. Einige Banken haben diesen Höchstbetrag mittlerweile auf 50 Euro erhöht.
Diese Bezahlform ist so schnell, dass der nachfolgende Kunde den Bezahlvorgang oft gar nicht mitbekommt und sich nur wundert.

Gefühlt mag das für Dich gelten, nachgemessen trifft das aber nicht zu, auch wenn das bargeldlose Bezahlen an der Kasse mittlerweile schon schneller geht als noch vor Jahren:
Zitat:
Barzahlung etwas schneller

Die Dauer von Kartenzahlung und Barzahlung hat sich mit der Zeit also angenähert. Je mehr die Leute sich an die Kartenzahlung gewöhnten, desto seltener kommt schließlich jemand an die Kasse, der seine Pin-Nummer nicht weiß. Und auch die Frage „Wie herum muss ich die Karten einstecken?“ ist offenbar seltener geworden. Trotzdem lautet das überraschende Ergebnis der Untersuchung: Die Barzahlung ist in der Regel immer noch etwas schneller.
https://www.google.de/amp/m.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/geld-ausgeben/was-ist-schneller-bargeld-oder-kartenzahlung-14546519.amp.html

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Hinnerk hat geschrieben:
Tatzelwurm hat geschrieben:
Ich persönlich möchte nicht jedem mitteilen, wo und wann ich einkaufe und ich muss auch nicht an der Kasse mit meinen Kreditkarten Skat spielen, denn ich habe nur eine.
Einziger Vorteil ist natürlich , dass die Rentnerkleingeldsuche auf Grund des Grauen Stars an der Kasse wegfällt.

Bei Kartenzahlung teilst du doch nicht jedem mit, wo und wann du einkaufst. Der Chip auf der EC-Karte und auch der Magnetstreifen (letzterer wird in der EU nicht mehr genutzt) hat keine persönlichen Daten gespeichert. Das IT-System von Aldi oder Edeka kennt dich als Kunden nur als TAN und BIC. Wenn immer gesagt wird, dass bei Kartenzahlung Kundenprofile erstellt werden können so stimmt das nur bedingt. Kein Supermarkt kann feststellen, dass Herr Müller aus der XY-Str. jeden Monat eine 100er Packung Verhüterlies kauft.
Einzig die Kontoführende Bank könnte nachvollziehen, in welchen Unternehmen ihre Kunden ihr Geld gelassen haben.

Anders sieht es natürlich mit Kundenkarten, Deutschlandcard u.a. „Rabattkarten“ aus. Diese lassen selbstverständlich Rückschlüsse auf die Kunden zu. Aber davon sprechen wir hier ja nicht.


Ach ja? Dann erinnere ich doch noch mal an folgendes...

http://www.nordschleswiger.dk/de/daenemark-politik/mobilepay-soll-skat-bei-steuererfassung-helfen


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