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BeitragVerfasst: 28.02.2018, 15:10 
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Hinnerk hat geschrieben:

Dein Ausweichmanöver auf das allgemeine Thema Finanzamt und deine Probleme damit machen nur deutlich, dass du mit dem Rücken zur Wand stehst.


Für solche Äußerungen könnte dich der so Beleidigte locker vor den Kadi zerren!

Aber vermutlich bist du hier mit einem VPN unterwegs und wähnst dich so in absoluter Sicherheit. :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 28.02.2018, 15:59 
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DK_Urlauber hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:

Dein Ausweichmanöver auf das allgemeine Thema Finanzamt und deine Probleme damit machen nur deutlich, dass du mit dem Rücken zur Wand stehst.


Für solche Äußerungen könnte dich der so Beleidigte locker vor den Kadi zerren!


Mal abgesehen davon, ob sie Aussage zutrifft oder nicht.
Vor den „Kadi zerren“ kann jeder jeden, aber eine Beleidigungsklage mir Aussicht auf Erfolg lässt sich daraus wohl nicht konstruieren :mrgreen:
Strafbar dagegen müsste dagegen sein, Gerichte mit derlei Albernheiten zu behelligen :!:

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BeitragVerfasst: 28.02.2018, 19:40 
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Hej Jungs :D

Raucht mal einen zusammen oder nehmt mal ein Øl zusammen :mrgreen:

Zahnarzt, Finanzamt und meine Maus - sonst habe ich vor nix Angst.

Obwohl ich mein Gebiss mehrmals täglich putze, meine Steuern immer
ehrlich zahle. Ehrlich ! Und außer meiner Maus keine andere Frau in das
Schlafzimmer kommt, außer der Putzfrau und höchstens mal der Frau
Holle, zum Betten ausschütteln ...

:wink:

DK ist so ein schönes, entpanntes und entspanndes Thema, da besteht
kein Anlaß zur Ekstase.

Bis denne,

ebbesfueruns

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Die paar Wochen im Jahr, die wir nicht in DK verbringen können, kriegen wir auch noch 'rum ...


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BeitragVerfasst: 02.03.2018, 14:10 
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DK_Urlauber hat geschrieben:
Hinnerk hat geschrieben:
Dein Ausweichmanöver auf das allgemeine Thema Finanzamt und deine Probleme damit machen nur deutlich, dass du mit dem Rücken zur Wand stehst.

Für solche Äußerungen könnte dich der so Beleidigte locker vor den Kadi zerren!

:?: :?: :?:
Mein Beitrag bezog sich auf:
SteffenHH hat geschrieben:
... Ich habe in meinen 10 Jahren Selbstständigkeit immer wieder mal Probleme u.a. mit persönlicher Willkur von FA-Mitarbeitern zu tun gehabt und jeder (und ja, das meint wirklich jeder )
meiner selbstständigen Kunden, Bekannten und Freunde (da auch nicht selbständige, so sie eine Steuererklärung machen) hatte auf die eine oder andere Art und Weise diesbezüglich schon Probleme.
Kaum eines davon basierte auf mangelnder Kompetenz der Steuerberater oder mutwilligem Betrugsversuchen. Eigene Unfähigkeit war dabei, aber in der Minderzahl.
Konkretere Beispiele kann ich gern per PN geben...

Na, wer hat denn jetzt wohl „immer mal wieder“ Probleme mit dem Finanzamt?
DK_Urlauber, du bist schon echt putzig! :roll:

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BeitragVerfasst: 10.03.2018, 11:13 
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Zitat:
Europas erster Laden ohne Kasse
Einkaufen ohne Wartezeit an der Kasse – das kennt man bisher von Amazon in den USA, wo jüngst ein entsprechender Supermarkt eröffnet wurde. Der Elektroriese Saturn tut es dem Online-Riesen gleich und hat jetzt im österreichischen Innsbruck seine erste kassen­lose Filiale eröffnet.

Interessante Begründung, Stellen sollen nicht abgebaut werden und die damit erreichten freien Kapazitäten für bessere Kundenberatung genutzt werden:
Zitat:
Personal werde laut Konzern durch das Fehlen der Kassen nicht abgebaut. Den Mitarbeitern bleibe mehr Zeit für die Kunden. Die Devise sei, „Fleisch und Blut mit Digitalisierung“ zu verbinden.
Dies sei eine gute Lösung für den stationären Handel im Kampf gegen Online-Riesen wie Amazon, findet die Geschäftsführerin der Bundessparte Handel der Wirtschaftskammer Österreich, Iris Thalbauer: „Heute können sich Kunden im Internet extrem gut informieren und dann in ein Geschäft gehen und besser informiert sein als die Verkäufer.“ Mit dem neuen Konzept könnten Mitarbeiter nun speziell geschult werden und dank mehr Zeit das passende Produkt für den Kunden herausfiltern.
NWZ, Wirtschaft, 10.03.2018

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BeitragVerfasst: 10.03.2018, 14:05 
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Die Nachricht habe ich heute online gelesen. Nach Amazon rüstet jetzt also auch der Metro-Konzern digital auf. Interessant dabei ist ja, dass dabei kein Personal eingespart sondern dafür
mehr Personal für eine bessere Kundenberatung bereitgestellt werden soll.
Da aber sicherlich nicht jede angelernte Kassiererin mal eben schnell zu einer/einem fachkundigen Kundenberater/in umgeschult werden kann dürfte da wohl trotzdem Personal "freigestellt" werden.
Machen wir uns nichts vor: Große marktbeherrschende Konzerne kennen nur ein einziges Ziel: Gewinnmaximierung. Wer da nicht mitmacht bleibt auf der Strecke oder wird von einem anderen Konzern geschluckt. Früher einmal im Handel festgelegte Ehrenkodexe bzw. Unternehmenskodexe sind längst Schnee von gestern. Das ist in allen Bereichen heute so. Beispiel: Der Pressekodex des Deutschen Presserats. Der ist heute nur noch ein schlechter Witz. Die Gladbecker Geißelnahme von 1988 und der gerade hierüber in der ARD gelaufene Zweiteiler zeigt die Verlogenheit im unternehmerischen Handel.

Ich plädiere jetzt nicht für die Einführung von Muschelgeld, die Wiedereinstellung von tausenden menschlichen Schweißern, Lackierern und anderen Handwerkern in den Automobilwerken und anderen Bereichen in Industrie und Handwerk, in denen durch Automatisierung und Digitaltechnik viele Arbeitsplätze verloren gingen. Ich selbst nutze die neuen technischen Errungenschaften ja auch. Wir sollten uns aber darüber im Klaren sein, dass wir, also die Gesellschaft, dafür bereit sein müssen Opfer zu erbringen. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen mit Karte oder Smartphone bezahlen und kaum noch eine Bankfiliale betreten müssen hat zu einem weiterhin anhaltenen Filialsterben von Banken geführt. Die Folge: Es werden längst nicht mehr so viele Bankkaufleute ausgebildet wie einst.

Es hat eben alles seine Schattenseiten.

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BeitragVerfasst: 18.08.2018, 12:50 
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Ganz so schnell wird es mit der Ansxhaffung des Bargelds wohl doch nicht gehen:
Zitat:
Bevor Bargeld in Dänemark jedoch von der Bildfläche verschwindet, müssen zuerst einige Herausforderungen beseitigt werden, so Hedman. „Obwohl viele Zahlungen per Smartphone getätigt werden, haben immernoch viele Bürger kein Handy oder sind nicht in der Lage, dieses zu gebrauchen“, so der Experte und ergänzt: „Das sind insbesondere Kinder, Ältere und Personen mit Behinderungen.“
...
Ein erster Schritt in Richtung einer bargeldlosen Gesellschaft wäre .... , den Tausender- und 500er-Schein aus dem Verkehr zu ziehen.
https://www.nordschleswiger.dk/de/daenemark-wirtschaft-gesellschaft/professor-bargeld-bald-geschichte

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BeitragVerfasst: 18.08.2018, 13:44 
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Ich denke das wird leider nur noch eine frage von ein paar Jahren sein bis wir hier in Europa nur noch ohne Bargeld zahlen werden können.
Es wird von Jahr zu Jahr immer etwas mehr bis wir dann aus diesen "Traum" aufwachen und feststellen das das Bargeld fast verschwunden ist .
Firmen und Geschäfte werden sich hierzu einige Sachen einfallen lassen damit sie es uns Schmackhaft machen damit wir uns vom Bargeld lösen werden.
Einige von uns lassen sich dann ne Chip unter die Haut Pflanzen damit sie nicht ständig Handy & Co. mit sich rum schleppen müssen , und in diesem Chip wird es dann auch weitere Daten von uns geben die uns nur noch Gläsener machen ...
Mein Tipp in gut 20 Jahren wird es kaum noch Bargeld geben , und wenn es das noch geben sollte dann nur noch in Ausnahme Fällen !


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BeitragVerfasst: 19.08.2018, 16:52 
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So schnell wird Bargeld sicherlich nicht abgeschafft. Wer sollte das auch tun? Ein einzelner EU-Mitgliedsstaat wäre dazu sicherlich nicht in der Lage. Und würde auch keinen Sinn machen. Aber:

Tatsache ist, dass in allen Bereichen des täglichen Lebens immer häufiger unbar, d.h. mit der Giro- oder Kreditkarte bezahlt wird. Die Banken und der Handel unternehmen alles, um ihren Kunden das Kartengeld schmackhaft zu machen. Konnte man in Deutschland Anfangs nur mit der Girokarte im Supermarkt oder beim Discounter bezahlen wurde diese Möglichkeit rasch auf Kreditkarten von VISA- und Mastercard ausgeweitet. Aldi hat jetzt sogar die Bezahlung mit der American Express Karte ermöglicht, obwohl die von Aldi zu entrichtenden Kartengebühren höher sind als bei den beiden anderen Kreditkarteninstituten.
Dann kam als weiteres „Lockmittel“ die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens ohne Eingabe der PIN hinzu. Der NFC-Chip in den neueren Karten machts möglich. Mittlerweile dürfte wohl jeder Supermarkt, Discounter oder Baumarkt mit dieser Technologie ausgestattet sein. Aufgrund der guten Erfahrungen, die die Banken mit dem kontaktlosen Bezahlen bisher machten (wenig Missbrauch) haben jetzt erste Banken das Limit beim kontaktlosen Bezahlen von 25 auf 50 Euro angehoben.

Was kommt als nächstes? Angestrebt wird ein von der EZB und mehreren europäischen Großbanken die Einführung eines einheitlichen Bezahlverfahrens ähnlich dem dänischen Mobile-Pay welches die Überweisung eines Geldbetrages in Sekundenschnelle ermöglicht ohne Einschaltung eines Dienstleisters, wodurch die derzeitigen Gebühren hauptsächlich entstehen. Ein solches Verfahren macht dann auch das Bargeldlose Bezahlen für den Bäcker, den Bauern auf dem Wochenmarkt und anderen Gewerbetreibenden Sinn, die bisher wegen der Gebühren vor der Anschaffung eines Kartenterminals zurückschreckten.

M.E. macht der völlige Verzicht auf Bargeld erst dann einen Sinn, wenn ich dieses in sämtlichen Lebensbereichen nicht mehr benötige. Solange ich aber für zwei Brötchen beim Bäcker noch Klimpergeld benötige kann ich darauf nicht verzichten. Meine Vorliebe für das bargeldlose Bezahlen geht nicht so weit, dass ich nur noch Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt esse oder den Wochenmarkt meide.

Und dann wäre da noch ein großer Teil der Verbraucher, vornehmlich Senioren, die sich mit dem Kartengeld schwer bzw. gar nicht anfreunden will. Nun sterben aber ja die in einer rein analogen Welt aufgewachsenen Menschen langsam aus, so dass in Zukunft auch dadurch unbare Zahlungen zunehmen werden, da die junge Generation der digitalen Welt offener gegenüber steht.

Der Trend hin zur bargeldlosen Bezahlung ist unverkennbar. Der Gesamtumsatz im Einzelhandel lag im Jahr 2016 bei 410 Mrd. Euro. Davon sind 45,6 % mit der Kartenzahlung erzielt worden. Tendenz steigend.
Quelle: https://www.terminaldirekt.de/unternehm ... zahlt.html

Wenn ich jetzt lese:
„Nach Angaben der EZB liegen die jährlichen Kosten der Geldversorgung bei rund einem Prozent der EU-Wirtschaftsleistung, also rund 140 Milliarden Euro. Für Deutschland errechnete das Research Center for Financial Services der Steinbeis-Hochschule Berlin, dass die Kosten des Privatsektors durch die aufwendige Logistik 12,5 Milliarden Euro im Jahr betragen – das macht immerhin 150 Euro pro Kopf. Die reinen Produktionskosten des gesamten Bargeldes sind dabei mit 72 Millionen Euro im Jahr vergleichsweise gering, Gleiches gilt für das Recycling ausrangierter Scheine (174 Millionen Euro).“
Quelle: https://www.wiwo.de/politik/konjunktur/ ... 83144.html

stellt sich doch folgende Frage:
Wann wird der Zeitpunkt erreicht sein, wo der gewaltige finanzielle Aufwand, der mit der Bargeldversorgung verbunden ist nicht mehr im Verhältnis zu den dann nur noch wenigen Barzahlern den Banken einfach zu teuer wird? Werden die Banken in sagen wir mal 50 Jahren noch bereit sein, einigen wenigen „Bargeldfetischisten“ diese gewaltige Bargeld-Infrastruktur zur Verfügung stellen? Wer soll diese dann finanzieren? Wird der Handel bei nur noch ganz wenigen „aufständischen Galliern“ bereit sein, eine Bargeldkasse zu unterhalten?

Wer es nicht weiß: Infolge der enorm hohen Kosten die mit der Bargeldversorgung verbunden sind kassieren bereits mehrere Banken Gebühren bei der Nutzung des Geldautomaten bei den eigenen Kunden. Dies können die Kunden nur umgehen, wenn sie ein Kontomodell mit höheren monatlichen Gebühren wählen.
http://www.computerbild.de/artikel/cb-N ... 97647.html

Ich denke, dass diese Entwicklung ganz gezielt von den Banken als auch vom Handel und vielleicht auch von der Politik vorangetrieben wird und dies nur der Anfang eines „Bargeldaussternens“, nicht Bargeldabschaffung ist.

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BeitragVerfasst: 19.08.2018, 17:03 
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Solange es Schwarzarbeit und andere steuerbefreite Geschäftstätigkeiten gibt, wird es auch Bargeld geben. Es muss ja nicht die DKK oder der € sein ;-)


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BeitragVerfasst: 19.08.2018, 17:19 
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Aber wenn wir uns über dieses Thema unterhalten denke ich da in erster Linie um die Situation in Europa. Was da beispielsweise die Inder machen ist mir relativ egal. Die haben das Bargeld bereits weitestgehend abgeschafft.

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BeitragVerfasst: 19.08.2018, 20:28 
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Hinnerk hat geschrieben:
Aber wenn wir uns über dieses Thema unterhalten denke ich da in erster Linie um die Situation in Europa. Was da beispielsweise die Inder machen ist mir relativ egal. Die haben das Bargeld bereits weitestgehend abgeschafft.

Du hast es nicht verstanden. Damit war nicht gemeint, dass die Rupie Ersatzwährung werden soll ;-)


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BeitragVerfasst: 19.08.2018, 22:05 
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Ach, die Banken und die Politik werden das schon regeln. Ansonsten würden nicht Unsummen in die bargeldlose Zukunft gesteckt werden.
Wir werden diese neue weld allerdings nicht mehr erleben. Für zukünftige Generationen aber wird digitales Geld das normalste der Welt sein. Und dann wird ein Ur- oder Ururenkel von uns vielleicht mal fragen: "Du Papa, was sind das da für runde Metallscheiben und der Zettel in der Dose?" Darauf Papa: "Damit haben unsere Vorfahren früher mal ihre Waren im Supermarkt bezahlt. Ziemlich komisch, oder? Dein Opa, also mein Vater kannte so etwas noch. Die Leute nannten das früher Bargeld."
(allgemeines Gelächter)

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BeitragVerfasst: 20.08.2018, 14:36 
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Hinnerk schrieb:
Zitat:
Und dann wird ein Ur- oder Ururenkel von uns vielleicht mal fragen: "Du Papa, was sind das da für runde Metallscheiben und der Zettel in der Dose?" Darauf Papa: "Damit haben unsere Vorfahren früher mal ihre Waren im Supermarkt bezahlt. Ziemlich komisch, oder? Dein Opa, also mein Vater kannte so etwas noch. Die Leute nannten das früher Bargeld."
(allgemeines Gelächter)

Dem Sparer könnte das Lachen allerdings schnell vergehen.
Wer profitiert von der Abschaffung des Bargeldes?
Sind die allenthalben zu hörenden Vorteile für den Verbraucher (Bequemlichkeit etc.) nicht nur ein Vorwand um ihn zu ködern auf sein Geld einen sicheren Zugriff zu haben?
Zitat:
Der wahre Grund für den Kampf gegen das Bargeld
25 Prozent der Weltwirtschaft weisen derzeit bereits negative Leitzinsen der Notenbanken oder Strafzinsen für die Banken auf, wenn sie ihr Geld bei der Zentralbank parken.
...

Hier beginnt das Problem für die Zentralbanken. Der Autor Roger Bootle sprach in seinem Buch "Das Ende der Inflation" aus dem Jahr 1996 davon: "Wenn die Banken dann unter der Führung der Notenbank versuchen, Bankeinlagen negativ zu verzinsen, dann ziehen die Leute ihr Geld von der Bank ab und bilden Bargeldvorräte, auf die keine negativen Zinsen berechnet werden könnten ..."
Genau da liegt für die Notenbanken der Hase im Pfeffer: Wenn die Banken keine Zinsen zahlen oder sogar Strafzinsen für die Geldanlage fordern, könnten die Sparer ihr Geld einfach von der Bank abheben und in Form von Bargeld in Bankschließfächern, privaten Tresoren oder unter dem Kopfkissen aufbewahren.
...

Roger Bootle sah im Jahr 1996 in seinem Buch die "praktische Unmöglichkeit negativer Zinsen". Dies läge ganz in der Natur des Geldes. Heute sind ein Viertel der Weltwirtschaft von Negativzinsen erfasst und rund 20 Prozent aller Staatsanleihen weltweit, rund 7000 Milliarden US-Dollar, weisen negative Renditen auf. Eine verkehrte Welt, bei der der Investor für die Geldanlage sogar noch zahlen muss.
Am 18. November 2014 sagte der ehemalige Chefvolkswirt des Internationalen Währungsfonds, Kenneth Rogoff, auf einer Veranstaltung des Ifo-Instituts in München ganz unverhohlen zu einer Welt ohne Bargeld: "Die Zentralbanken könnten auf diese Weise leichter Negativzinsen durchsetzen, um die Wirtschaft anzukurbeln".
...
In dieser Welt wird das Bargeld immer mehr zum Feind der Notenbanken und Regierungen. Es ist eine Gefahr für die Politik negativer Zinsen. Die offiziellen Gründe der Bargeldgegner wie Bekämpfung von Terror, Schwarzarbeit und Geldwäsche sind nur vorgeschoben. Eine Welt ohne Bargeld liefert die Sparer der Zentralbank und den Banken wehrlos aus. Stirbt das Bargeld, stirbt somit die Freiheit.
https://www.focus.de/finanzen/experten/thorsten_schulte/glaeserne-buerger-darum-wollen-regierungen-ein-bargeldverbot-und-wer-profitiert-davon_id_5434818.html

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BeitragVerfasst: 20.08.2018, 15:34 
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Ja, mögliche Negativzinsen würden den Sparer treffen. Das ist immer sofort Thema, wenn die Sprache auf eine bargeldlose Zukunft kommt. Aber:
Wer hortet heute noch größere Geldbeträge bei der Bank? Bei den derzeitigen Zinsen und der Inflation haben wir doch heute bereits den Negativzins.
Wenn es kein Bargeld mehr gäbe muss man eben umdenken und „anders“ sparen. Ich habe schon lange nur noch Girokonten für die laufenden Kontobewegungen. Ein Sparbuch besitze ich nicht mehr. Geld legt man heute anders an und ganz bestimmt nicht bei der Bank! :wink:

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