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BeitragVerfasst: 27.05.2018, 13:46 
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Registriert: 27.05.2018, 13:13
Beiträge: 3
Moinsen allerseits,
mit großer Interesse verfolge ich schon seit einer Weile die Forenbeiträge über Hosby Häuser. Seit 2003 sind wir im Besitz eines Hosby L-Bungalows im Bereich Damp. Gekauft haben wir das Haus wissentlich das es einen Wasserschaden hatte und haben sofort im Kriechkeller die Isolation durch eine Fachfirma im betroffen Bereich austauschen lassen. Die Heizung haben wir von Öl auf Gasheizung umgerüstet. Die Fenster haben wir durch dreifachverglaste Kunststofffenster ausgetauscht. Dieses Jahr sollen Dachpfannen, Dachrinne und die Giebelfasaden gemacht werden.
Schon immer hatte das Haus einen leicht muffigen Geruch, was wir auf den Wasserschaden zurückgeführt haben. Doch es stört uns immer mehr und gerade meine Frau hängt mir immer wieder damit in den Ohren. Das Haus ist Bj 1976 und hat keine dieser in diesem Forum beschriebenen Lüftungsanlagen. Ich möchte jetzt das Problem angehen und benötige Input von Leuten die damit Erfahrung haben. Wenn ich so das Internet durchforste komme ich immer wieder auf ein spezielles Flies das man von innen in die Wände einbaut welches dann die Schads - und Geruchsstoffe aufnimmt. Oder wäre das nachrüsten einer Lüftungsanlage eine gute Idee?
Gibt es jemand der das gleiche Problem hatte und es lösen konnte?


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BeitragVerfasst: 30.05.2018, 09:42 
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Registriert: 30.05.2018, 09:25
Beiträge: 2
Moin allerseits!
Ich bin neu hier im Forum und begrüße erst einmal alle HOSBY-Besitzer recht herzlich.
Möglicherweise kann mir ja jemand mit seiner Erfahrung weiterhelfen.
Im Jahr 1981 haben wir unser Haus Typ B156 mit Vollkeller gebaut und sind damit grundsätzlich immer noch sehr zufrieden.
Nun möchten wir die Gummidichtungen an den Fenstern und Türen erneuern, da diese doch schon sehr hart sind und nicht mehr ausreichend dichten.
Leider konnte ich bisher keinen Hersteller finden, der diese Profile liefern kann, bzw. ein alternatives passendes Produkt.
Hat da jemand eine Idee oder kann mir einen Lieferanten nennen, ggf. auch in Dänemark oder was weiß ich wo.....?
Freue mich wirklich über jeden guten Tip und sage schon mal vielen Dank im Voraus!!!

Gruß, PaulUwe


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BeitragVerfasst: 05.06.2018, 19:48 
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Registriert: 23.05.2018, 08:31
Beiträge: 2
Wohnort: Niedersachsen
@Ted 755
Sie schreiben:
"Doch es [der muffige Geruch] stört uns immer mehr und gerade meine Frau hängt mir immer wieder damit in den Ohren. Das Haus ist Bj 1976 und hat keine dieser in diesem Forum beschriebenen Lüftungsanlagen."

Genau das ist das, was ich in meinem obigen Beitrag (lae) beschrieben habe. Ich habe zufällig mit unserem klugen NILEG-Spezialisten heute darüber gesprochen, und er fragte mich verschmitzt, ob ich die Lüftung in meinem Auto ausstellen würde. Nö. Eben! Weil sonst die Fenster verschlagen und es muffig riecht. Wenn Ihr Haus noch richtig gut überall "schließt", ist die fehlende Lüftungsanlage das Problem, meine ich.


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BeitragVerfasst: 05.06.2018, 20:00 
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Registriert: 27.05.2018, 13:13
Beiträge: 3
Sie haben Recht. Ich hab das Haus so gut „verpackt“ , dass ich um eine KWL Anlage gar nicht rumkomme. Nach vielen Recherche und Gespräche anderen Hosby Besitzer beabsichtige ich über „Selfio“ eine Lüftungsanlage zu bestellen. Die Beratung von denen ist super und das Preis/Leistungsverhältniss unschlagbar.


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BeitragVerfasst: 15.06.2018, 12:51 
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Registriert: 02.01.2018, 13:27
Beiträge: 3
@Ted 755
Soweit ich weiß, war aufgrund der strengen dänischen Isoliervorschriften die Installation der Lüftungsanlagen erst ab 1978 im Programm. Entweder habt ihr ein Problem mit dem Luftaustausch oder es handelt sich um ein Schadstoffproblem (typisch für Formaldehyd ist ein muffiger, stechender Geruch). Da du aber keine körperlichen Beschwerden beschreibst und ich davon ausgehe, dass ihr dort schon länger wohnt, ist sicherlich der mangelnde Luftaustausch das Problem...

Unsere Wärmepumpe flog im Dezember 2017 raus und wir merken das deutlich am gesunkenem Stromverbrauch :D Stattdessen tut eine WOLF CWL neben einer neuen Gasheizung von Vaillant ihren Diesnt. Die Installation der Lüftungsanlage war denkbar einfach: Anlage aufgestellt, die bereits vorhandenen Lüftungsleitungen an das System angeschlossen, fertig.

Für die Erneuerung der Regenrinnen, Fallrohre, Giebel und Traufenverbretterungen (Werzalit) haben wir die Zimmerei Johnsen aus Grande beauftragt. Diese sind im sogenannten Renopan-Verbund und damit auf die Reparatur von alten Fertighäuser spezialisiert. Wir sind sehr zufrieden.

@PaulUwe
Meines Wissens wirst du hier keine Ware von der Stange bekommen. Es gibt aber Hersteller, die sich auf die Produktion von Dichtungen nach Maß spezialisiert haben. Google einfach mal "gummidichtungen nach maß".

Um nochmal das Thema Schadstoffe aufzugreifen: Es ist sicherlich ein heikles Thema.
In den 70ern und Anfang der 80er wurden Holzbaustoffe, besonders die Holzständer/ Stiele sowie Spanplatten, teils massiv mit Holzschutzmitteln behandelt. Für die im Zeitraum 1960-1980 gebauten Fertighäuser gab es noch keine gesetzliche Regelung hinsichtlich der Anwendung von Holzschutzmitteln, PCB oder der Abgabe von Formaldehyd aus Presspanplatten. Die DIN 68800 schrieb lediglich vor, dass die Hersteller die Bauteile aus Holz chemisch behandeln müssen.

Diese Häuser (ob nun Hosby, Okal,Streif usw.) generell zu verteufeln halte ich jedoch für falsch. Fest steht, dass man anhand vom Baujahr und Typ keine Rückschlüsse auf die Höhe der Schadstoffbelastung ziehen kann.

Unser Haus ist beispielsweise in den Innenräumen nicht mit Spanplatten, sondern mit Fermacell/ Rigips verkleidet, was die Gefahr von Ausdünstungen, die in der Regel von dem Press-Span herrührt, wohl minimiert. Aber auch andere Faktoren spielen hier eine Rolle: Luftfeuchtigkeit, Temperatur, die Diffusionseigenschaften der Werkstoffe, die Beschaffenheit der Platten und der Oberflächenbeschichtung, Hersteller- und konstruktionsabhängige Faktoren sowie die Empfindlichkeit des Hausbewohners.

Einen Handlungshilfe gibt es nicht, doch generell gilt: Im Zweifel, insbesondere bei Kaufinteresse einer solchen Immobilie, sollte man einen Sachverständigen hinzuziehen, um die tatsächliche Belastung zu ermitteln.

Sehr interessant zum nachlesen: http://ifau.org/fertighaus/formaldehydstudienergebnisse.htm#faktorenrlkonzentration

Auch interessant: Urteil des OLG Nürnberg vom 15.01.1992 (9 U 3700/89) gegen die Firma Hosby Haus.


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BeitragVerfasst: 16.06.2018, 06:04 
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Registriert: 02.01.2018, 13:27
Beiträge: 3
genauso siehts aus. Ich kenne viele hosby Häuser hier in der Nähe und die Besitzer leben teilweise schon Jahrzehnte in ihren Häusern. Es kommt immer auf das Haus selbst und auf beschriebenen Faktoren an. Wenn also ernsthaftes Interesse an einem hosby Haus besteht, sollte man sich auch mit der Problematik auseinandersetzen und ggf. einen Sachverständigen hinzuzuehen, um auf Nummer sicher zu gehen. Es lohnt sich wirklich, denn die Häuser sind an sich sehr solide und haben Charme


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BeitragVerfasst: 01.08.2018, 08:08 
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Registriert: 01.08.2018, 07:42
Beiträge: 1
Hallo,
bin hier neu und möchte mich kurz vorstellen: seit 1998 Besitzer eines Hosby Hauses Typ O179 Baujahr 1983.
Erneuert haben wir: beide Badezimmer, Küche und Wohnraum sowie Durchbruch der hinteren beiden Zimmer (mit Schiebetür)
Desweiteren wurde die Heizung (mit Vaillant Brennwert) und die Umluft Anlage (mit Wolf CWL 400) ersetzt (letztere im Nov. 2017) sowie 3 Heizkörper erneuert.
Regenrinnen ebenfalls durch Pani in 2016 erneuert.
2014 Montage PV Anlage (Südlage) und kürzlich Montage 22Kw/h EV Ladestation.
Sind mit dem Haus sehr zufrieden.
Bedauere sehr, dass PANI nicht mehr existent. War zwar teuer (die Badezimmer haben wir durch lokales Unternehmen erneuern lassen, da Pani jenseits von gut und böse).
aber immer kompetente Mitarbeiter und natürlich ideal für Ersatzteile.
Achja, wohnen in einem Dorf in Schleswig Holstein.
LG
Semafi


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BeitragVerfasst: 12.09.2018, 22:42 
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Registriert: 12.09.2018, 22:37
Beiträge: 2
Moin,
Ich habe ein HOSBY Haus aus dem Jahr Anfang 1980 gekauft. Ich habe auch Probleme mit dem muffigen Geruch. Der Vorgänger hat die belüftungsanlage ausgebaut und kunststofffenster eingebaut. Es riecht aus der hohlschicht von außen durch den lüftungsgittern und von innen aus den Steckdosen teilweise, auch die Klamotten riechen muffig. Und wie kann ich erkennen das ich kein formaldehyd im Haus habe? Danke schon mal für die Antworten
Gruß aus dem Norden (Hooksiel)
Marco


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BeitragVerfasst: 13.09.2018, 07:26 
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Registriert: 12.09.2018, 22:37
Beiträge: 2
Beitrag wegen Doppelposting gelöscht. MfG Buschchaot


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BeitragVerfasst: 13.09.2018, 07:33 
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Es werden jeder ge Raumluft- und andere Checks zum Selbsttest angeboten, zur Zuverlässikeit kann ich nichts sagen. Bei diesem Anbieter kann man sich zumindest erstmal informieren:
https://www.umwelt-checks.de/?MODsid=dfdeb194ac3d3faa09b270015a128d3e#
Ansonsten mal Google bemühen und nach einem Bausachverstàndigem suchen, der entweder selbst Tests durchführt oder Fachbetriebe empfehlen kann,
Viel Erfolg und LG nach Hooksiel!

_________________
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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BeitragVerfasst: 13.09.2018, 11:29 
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Registriert: 27.05.2018, 13:13
Beiträge: 3
Hallo.
Ich habe im August wie schon angekündigt eine KWL Anlage über die Firma „Selfio“ gekauft und selbst eingebaut. Seit dem läuft die Anlage im eingestellten Zeitprogramm und die Raumluft ist super. Kein muffiger Geruch mehr, immer frische Luft und alle anderen Vorzüge die so eine Anlage mit sich bringt.
Kosten 5000€. Anlage ist von Zender. Gibt auch Anlagen ab 3000€ aber da wollten wir keine Kompromisse eingehen. Eingebaut hab ich sie selbst. Verlangt schon einiges an handwerkliches Geschick. Da ich danach die Küchen - und Flurdecke abhängen musste hab ich ca. 2 Wochen gebraucht.
Kann ich nur empfehlen so etwas zu machen


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