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BeitragVerfasst: 02.01.2018, 12:57 
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Registriert: 06.11.2017, 11:29
Beiträge: 6
Ach ja, Energieverbrauch Gas (Heizung und Warmwasser) ist aktuell 17.500 kwh bei 225qm.


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BeitragVerfasst: 05.01.2018, 14:40 
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Registriert: 02.01.2018, 13:27
Beiträge: 3
Hey Leute,

mir geht immer wieder das Herz auf, wenn man mal etwas Neues zum Thema Hosby Huse lesen kann. Wie ihr ja alle wisst, sind die Informationen, die man im Netz findet, wirklich dürftig, gerade wenn es um spezielle Fragen zum Haus selbst geht. Ich persönlich liebe diese Häuser :D .

Wir selbst wohnen in einem T-138 aus dem Jahr 1986. In der Zukunft stehen einige Modernisierungen an. Im Dezember wurde die Heizung erneuert. Die über 30 Jahre alte Wärmepumpe von NILAN wurde rausgeschmissen. Zwar lief das Teil über drei Jahrzehnte ohne Probleme (!), verbrauchte aber auch entsprechend viel Strom (2.500 KWh im Jahr :!: :!: :!: ). Bei der Recherche, ob denn das Haus wirklich eine optimierte Be- und Entlüftung bräuchte, wandte ich mich an die von euch schon erwähnte Firma PANI. Ich erhielt eine E-Mail als Antwort. Da die Mail zu lang ist, nachfolgend ein kleiner Ausschnitt:

Ihr Hosby Haus ist im Werk in Dänemark, nach den Vorschriften dänischer Normen
—DS— Dansk Standard konstruiert und aufgebaut.
Bereits seit Mitte der 70—iger galten in Skandinavien strengere Energiesparvorschriften als hier in Deutschland.
Das Hosby Haus ist deswegen fugendicht hergestellt und aufgebaut. Das bedeutet im Klartext, Das Haus ist dicht wie
eine Plastiktüte! Seit mehreren Jahren sind die Normen und Bauvorschriften in Europa angeglichen.
Auch wenn Bestandschutz bestehen würde, sind wir als konzessionierter Meisterbetrieb verpflichtet nach den geltenden Regeln der Technik, wenigstens Angleichungsweise, zu arbeiten. Beim Bewohnen des Hosby-Hauses entstehen Feuchtigkeit und Wohngerüche.
Damit der Bewohner sich in seinem Haus wohl fühlt, müssen diese ins Freie abgesetzt und frische Luft dem Haus
zugeführt werden. Ein Luftwechselrate von 0,5 bis 0,7 soll erreicht werden.
Dies kann entweder durch ,,Fenster und Türlüftung" geschehen. Dann müssen alle Fenster und Türen 6 Stunden am
Tag geöffnet sein.


Ursprünglich war das Haus sicherlich einmal „dicht wie eine Plastiktüte“, jedoch sind unsere Fenster mittlerweile nicht mehr ganz dicht, weshalb wir hier einen natürlichen Luftaustausch haben. Da wir dieses Jahr auch im Erdgeschoss neue Fenster einbauen lassen wollen, sieht die Sache wieder ganz anders aus.

Wir haben uns letztendlich gegen eine neue WP entschieden. Sicher, die Fa NILAN ist in diesem Bereich super, jedoch liegt der Stromverbrauch der neuen VP 18 immer noch bei rund 2.000 KWh im Jahr. Das ist, ohne Solarunterstützung, einfach nicht mehr zeitgemäß... Stattdessen haben wir uns für eine Vaillant ecoCompact für Heizung und Brauchwassererwärmung (eingebaut am 21.12.2017) sowie für eine WOLF CWL 300 Excellent entschieden (Einbau und Inbetriebnahme in Eigenregie). Die WOLF übernimmt die Aufgaben der kontrollierten Be- und Entlüftung und Wärmerückgewinnung viel effizienter, bei einer maximalen Leistungsaufnahme von 110 Watt (bei höchster Stufe wohlgemerkt). Da die Rohranschlüsse gleich sind (Dn160), ist dies die ideale Plug&Play-Lösung. Ich hoffe, ich kann die Anlage in den nächsten zwei Wochen in Betrieb nehmen.

Auch wenn es irgendwie schade ist, dass die Firma PANI insolvent ist (es scheint die letzte Fachfirma gewesen zu sein, die die Häuser wirklich von Grund auf kannte; egal zu welchem Thema, die MA wussten über viele Details bescheid), die Preise für Ersatzteile und Arbeitsleistung waren immer extrem hoch. Ich wurde vom Angebot (November 2016) über die Erneuerung der Giebel- und Traufenbretter und des Unterschlags, sowie der Regenrinnen und Fallrohre fast erschlagen....Es war schon ein nettes Sümmchen unterm Strich. Zum Glück hat sich die Finanzierung bei der Bank etwas hingezogen, sodass ich dieses Angebot letztendlich nicht mehr annehmen konnte. Man bedenke, wir hätten die Hälfte angezahlt und kurz darauf wäre die Mitteilung vom Insolvenzverwalter ins Haus geflattert :oops:

In diesem Jahr stehen im Übrigen noch die Erneuerung der Giebel- und Traufenbretter an. Auch die Regenrinne, die im Übrigen völlig unterdimensioniert und ungenügend befestigt in der Traufe sitzt, kommt auch noch neu. Die Badezimmer im EG und DG werden auch noch dran glauben müssen :mrgreen:

Puuuh…Es tut mir leid, ich konnte nicht aufhören zu schreiben :mrgreen: . Um nochmals auf den Ursprungs-Beitrag zurück zu kommen: Originale Ersatzteile sind sicher noch vorhanden, jedoch in Deutschland nur schwer bis gar nicht zu bekommen. Der Tipp mit dem dänischen Baumarkt von carmaa ist sicherlich die beste Lösung. Ich hab zu Hause noch eine Hosby Mitbauanleitung rumliegen. Seinerzeit wurden diese Dinger für Käufer ausgegeben, die so viel wie möglich selbst erledigen wollten. Dort ist teilweise recht detailliert beschrieben, welche Materialien eingesetzt wurden und wie man diese entsprechend verarbeitet. Vielleicht wäre das ja was?!


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BeitragVerfasst: 15.01.2018, 15:34 
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Beiträge: 3
Das mit der Raumluftfeuchte kann ich auch bestätigen. Liege im Winter konstant bei 30-33 % mit Kamin 2-3 mal wöchentlich am laufen.

Darf man fragen wo sich eure Häuser befinden? Ich bin da durchaus auch interessiert wer was wie gelöst hat und modernisiert hat!?

Max, hast du für deine Giebel schon einen Kostenvoranschlag? Über welche Summe spricht man denn da etwa?


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BeitragVerfasst: 29.01.2018, 15:20 
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Beiträge: 6
Hallo Zusammen,

also über das Statement von Pani, dass das Hosby Haus fugendicht sein, musste ich jetzt aber herzlich lachen. Im Obergeschoss hatte unser Haus vor der Renovierung in etwa die Dichtigkeit eines Gartenschuppens.

Ich würde gerne mal ein paar Fotos von der Renovierung austauschen, leider scheint die Hochlade-Funktion überfordert. Die Seite hängt sich auf, wenn ich es versuche.

Falls jemand Interesse hat, können wir ja vielleicvht eine andere Lösung finden - ich bin immer auf der Suche nach Ideen. Habt ihr z.B. auch den Mittelbalken über dem Wohnzimmer (auf dem Dachboden) ist dieser wirklich unabkömmlich? Ich verstehe die Konstruktion nicht so ganz....

Unser Haus steht nördlich von Hamburg. Bei uns im Dorf stehen glaube ich 4-5 Hosby Hauser, die mittlerweile alle sehr unterschiedlich renoviert wurden. Sehr interessant ...:-)


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BeitragVerfasst: 29.01.2018, 16:45 
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Beiträge: 3
Bezüglich der Dichtigkeit kann ich ähnliches bestätigen. Wir haben den Dachboden nicht ausgebaut, aber im Erdgeschoss im Rahmen der Renovierung sämtliche Rahmen um Fenster und Türen abgebaut und neu ausgeschäumt da es ordentlich durchgepfiffen hat. Jetzt ist diesbzgl. aber Ruhe, eines Tages werde ich aber nochmal neue Haustüren einbauen (müssen). Die sind auch nicht 100 % dicht (von Einbruchsicher ganz zu schweigen), aber noch ist das aufgrund der Luftschleusen mit Zwischentür zu vertreten.

Ach, ich könnte hier Stunden referieren und lesen - es ist und bleibt spannend. Summa Summarum liebe ich aber mein Hosby Haus SEHR!


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BeitragVerfasst: 31.01.2018, 19:36 
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Hallo,
hier ist ein weiterer Hosby Haus-Besitzer. Unseres ist aus 1988 und steht in Hessen. Im Großen und Ganzen haben wir nie bereut, dieses Haus gekauft zu haben. Beim Sturm letzte Woche ist ein Firstteil runtergekommen, da muss wohl was grundsätzlich verbessert werden, denn das ist schon mal passiert.


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BeitragVerfasst: 04.02.2018, 14:43 
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Beiträge: 2
Hallo,
es gibt ja diese feststehenden Fenster, die sich nicht öffnen lassen. Hat die schon mal jemand durch "normale" Fenster ersetzt? Hier bei uns ist es so, dass man von außen wegen Kellertreppe und ~fenster schlecht dran kann und wir überlegen, das zu ändern...


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BeitragVerfasst: 05.03.2018, 09:36 
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Beiträge: 6
Wir haben die Lüftungsklappen durch reguläre Fenster ersetzt. War kein Problem und sieht jetzt wirklich besser aus. Leider dürfen die Fotos hier nicht so groß sein, sonst würde ich eins einstellen.


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BeitragVerfasst: 25.04.2018, 08:48 
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Beiträge: 1
Wir sind auch am Überlegen ein Fertighaus* zu kaufen, aber wenn das mit den Ersatzteilen so schwierig zu sein scheint, bin ich mir nicht sicher ... *Link wegen unerlaubter Werbung entfernt von Moderator Hendrik77.


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BeitragVerfasst: 28.04.2018, 18:13 
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Beiträge: 3
Hallo, wir sind am Überlegen uns einen Hosby Bungalow in Schleswig-Holstein von 1976 zu kaufen. Das Haus macht an sich einen soliden Eindruck und dürfte nach Modernisierung recht schön werden. Da dieser Beitrag ja schon etwas älter ist, können wir ja vielleicht von euren Erfahrungswerten profitieren. Wo habt ihr z.B. Fenster und Türen gekauft? Die Lüftungsklappen sehen auch nicht mehr so schön aus.. Hat die mal jemand getauscht? Hat hier jemand Erfahrung mit der Schadstoffbelastung von Hosby Häusern dieses Baujahres? Was habt ihr für eure Modernisierung ausgegeben? Gibt es irgendwelche Besonderheiten bei diesen Häusern die bei der Modernisierung beachtet werden müssen ? Fragen über Fragen, ich weiß ;-) Ich sage jetzt schon mal Danke für jeden Tipp den ihr uns geben könnt :D LG Tina


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 09:34 
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tinah123 hat geschrieben:
Hat hier jemand Erfahrung mit der Schadstoffbelastung von Hosby Häusern dieses Baujahres?

Hier (im Link nach unten zur alphabetisch geordneten Liste scrollen)
https://www.wulf-dietrich-rose.de/app/download/22037698/Wohngifte_12.pdf
werden vier Hosby-Typen (ohne Baujahrangabe) bezūglich der möglichen Schadstoffbelastung aufgeführt.

_________________
"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
H. C. Andersen
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DK seit 1965
Nørre Vorupør, Blavand, Bjerregård, Stauning, Agger, Tranum Strand, Marielyst, Argab, Bornholm/Sømarken, Odense, Houvig, Søndervig, Bjerregård/Hegnet


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 10:06 
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25örefan hat geschrieben:
tinah123 hat geschrieben:
Hat hier jemand Erfahrung mit der Schadstoffbelastung von Hosby Häusern dieses Baujahres?

Hier (im Link nach unten zur alphabetisch geordneten Liste scrollen)
https://www.wulf-dietrich-rose.de/app/download/22037698/Wohngifte_12.pdf
werden vier Hosby-Typen (ohne Baujahrangabe) bezūglich der möglichen Schadstoffbelastung aufgeführt.


Dankeschön! Oh weia, jetzt bin ich erst recht gespannt auf die Baubeschreibung :shock: LG Tina


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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 10:20 
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Ich bin grundsätzlich kein Freund von Fertighäusern. Und wenn es denn wie bei Euch ein altes Fertighaus sein soll, solltet Ihr Euch neutrale fachkundige Unterstützung suchen.
Hier mal ein paar Hinweise
https://www.fertighaus.de/ratgeber/sicherheit-versicherung/sind-gebrauchte-fertighaeuser-problematisch/

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BeitragVerfasst: 30.04.2018, 10:49 
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25örefan hat geschrieben:
Ich bin grundsätzlich kein Freund von Fertighäusern. Und wenn es denn wie bei Euch ein altes Fertighaus sein soll, solltet Ihr Euch neutrale fachkundige Unterstützung suchen.
Hier mal ein paar Hinweise
https://www.fertighaus.de/ratgeber/sicherheit-versicherung/sind-gebrauchte-fertighaeuser-problematisch/


ok, ja das glaube ich auch :? Danke dir!


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BeitragVerfasst: 23.05.2018, 08:43 
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Wohnort: Niedersachsen
Hallo aus Niedersachsen! Auch wir leben glücklich in einem Hobby Haus, haben aber die Wartungsprobleme nach Aufgabe der Firma PANI bewältigen müssen. Wir fanden einen guten Ersatz (ansässig in Genthin) für unser WP, hatten vor Jahren die Gastherme umgestellt und lokal bauen/warten lassen, wie auch Dacharbeit etc. - Auch wir würden davon abraten, die Lüftung abzuschalten. Das Thema ist nicht die Feuchtigkeit in den Räumen, sondern in den Wänden. Offenbar muss die Lüftung laufen, sonst gibt es da Probleme (sagte uns mal ein Hosby-Sachverständiger). Und ja: neue Dachrinnen mussten her (aber auch andere ältere Häuser - 1983 - haben das Problem: durch den Klimawandel gibt es Sturzregen derart, die es in den 80ern nicht gab). - Gut zu wissen, dass man hier eine Gemeinde finden kann!


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