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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 18:19 
es nicht zu probieren ist der erste weg zum scheitern!

gallileo musste auch gegen die weltansicht der uebermacht "kirche" ankaempfen. am ende hat sich ja gezeigt wer recht behalten sollte!

@ad mutu: probiere mal die deutsche Skt. Petri Schule in Kopenhagen, die suchen immer deutschsprachige VK´s.
ich kenne einige, die dort gearbeitet haben ohne nur ansatzweise daenisch zu reden.
ich habe keine zweifel, dass du es dort schaffen kannst mit deiner ausdrucksform!

du kannst auch den stammtisch in kopenhagen besuchen, da gibt es immer was neues und interessantes zu plaudern!

8)


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 19:14 
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Beeblebrox17 hat geschrieben:
Mir wird langsam Angst und bang... hat Dänemark die Krise wirklich so viel härter getroffen als andere Länder, bzw. erholt sich das Land so viel schlechter? Bei uns in der Firma brummt derzeit das Geschäft, aber wer weiss...

Zumindest hat es DK deutlich härter getroffen, als seine Nachbarn. Während es in DE und Schweden wieder ordentlich brummt, wird in DK ein Sparprogramm nach dem anderen geschmiedet. Nachdem nun auch noch die Amagerbank pleite gegangen ist, ist im Grunde schon das nächste Sparpaket in Sicht, denn da stecken nicht gerade unbedeutende Staatsgarantien drin, die bezahlt sein wollen.

Vestas hat 2009 über 1200 und Ende 2010 nochmal 2000 Mitarbeiter in DK entlassen und seine Produktion nach USA und China ausgelagert, also genau dahin, wohin sie ihre Windmühlen auch zu 99 % verkauft haben. Das ist, wenn man die Größenordnung mal auf Deutschland umrechnet so, also würden in DE mal eben 45.000 Leute nach Hause geschickt werden.

DK macht sehr viel Geld mit der Lebensmittelindustrie und eine der größten Firmen ist dabei Danish Crown. Mittlerweile haben die ihre Produktion nach DE verlagert, weil sie da mit Brutto-Löhnen unter 8 EUR arbeiten lassen können. Das waren ebenfalls einige Tausend Arbeitsplätze, die hier in DK flöten gingen. Das sind aber wirklich nur die krassesten Beispiele, es gibt noch unzählige kleinere Firmen, die pleite gingen, entlassen hatten oder zumindest nicht mehr einstellen. Das lässt sich alles nicht so schnell wieder ausgleichen.

Viele der Arbeitslosen arbeiten derzeit als Praktikanten. Das heißt, die Firmen stellen natürlich so lange nicht reguläre Arbeitskräfte ein, wie sie die billigen Praktikanten haben können und wenn, dann nehmen sie natürlich die Praktikaten, die sich in der Firma bereits bewährt haben.

Der Unterschied zu Schweden und Deutschland ist u.a., dass DK z.B. keine Autoindustrie hat, die ein gehöriger Motor der Wirtschaft ist und sollte die ins Straucheln kommen, dann wird sie immer wieder vom Staat aufgefangen. Solche Subventionierungs- und Auffangmodelle gibt es in DK nicht. Wer schlechte Zeiten hat, muss selbst sehen, wie er klar kommt.

Unterm Strich gesehen hat es DK wirklich härter getroffen und nun wird alles auf höchster Ebene getan, um potentiellen und bereits hier lebenden Einwanderern das Leben schwer zu machen, als wären die an der Krise schuld. Als EU-Bürger haben wir wirklich noch sehr viel Glück, dass wir unter EU-Recht stehen aber bekanntlich wird auch hier schon überlegt, wo man Abstriche durchsetzen kann, z.B. in Bezug auf Ausbildungs- und Weiterbildungsfinanzierung. So viel ich weiß, bekommt man in anderen europäischen Länder als EU-Bürger auch viel schneller eine permanente Aufenthaltsgenehmigung. Hier in DK im Normalfall erst nach 5 Jahren. Ohne die, kann man bei Arbeitslosigkeit aber auch ziemlich schnell wieder nach Hause geschickt werden.

Hilsen Hina


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 19:28 
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Zitat:
ich habe keine zweifel, dass du es dort schaffen kannst mit deiner ausdrucksform!


Was nützt die Ausdrucksform, wenn man nix kapiert.


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 20:04 
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middelhede hat geschrieben:
gallileo musste auch gegen die weltansicht der uebermacht "kirche" ankaempfen. am ende hat sich ja gezeigt wer recht behalten sollte!
Ich glaube, das ist ein Gleichnis, das durch und durch hinkt. Gallileo war ein Gelehrter, der unglaublich viel Zeit dafür aufgewendet hat, Spezialist auf seinen Gebiet zu sein. Er war auch nicht blauäugig und wusste zu 100 % was er tat.
Wer auswandern will, der muss ebenso wie Gallileo andere Menschen von sich und seinen ganz speziellen Qualitäten überzeugen können. Das heißt, man muss Qualitäten besitzen, die andere Bewerber nicht vorweisen können. Dabei steht man nicht unbedingt mit den Einheimischen auf einer Stufe. Meist muss man einiges mehr bieten.
Die Alternative ist, man kennt jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt, also Vitamin B. Das funktioniert hier auch noch.
Hilsen Hina


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 20:22 
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@middelhede: Danke für den Tipp! Ich hab mir die Website mal angeschaut, sieht sehr sympathisch aus. Was genau ist ein VK?

By the way: Niemals würde ich jemanden als gescheiterte Existenz darstellen, den ich nicht kenne. Nur ein Vorhaben - genau das hab ich auch getan.
Und übrigens: Der Vergleich hinkt keineswegs, denn es geht nicht darum, dass ich wie Galileo Galilei bin, sondern dass ich etwas wage, auch wenn es schief gehen kann. Obwohl Galileo wusste, dass er Recht hatte (das weiß ich zwar nicht, aber ich bin bereit es herauszufinden), ging er dennoch das Risiko ein, derbe auf die Fresse zu fliegen (was in meinem Fall den Verlust von einiger Kohle und in seinem Fall den seines Kopfes bedeutete).

Schön' Abend


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 20:37 
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Zumindest hast Du wahrscheinlich zwei große Vorteile gegenüber vielen anderen. Du gibst dafür ja in DE keinen Job auf und kannst es Dir leisten, evtl. viel Geld zu verlieren, wobei sich das letztendlich auch nur auf die Größenordnung einer Urlaubsreise beschränkt, denn anmieten kannst Du erst, nachdem Du einen Job in der Tasche hast, also nur mit einer CPR. Das ist zumindest eine in sofern gute Voraussetzung, die andere nicht haben und damit das Risiko nicht so hoch schrauben können.
Hilsen Hina


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 22:17 
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middelhede hat geschrieben:
ich habe keine zweifel, dass du es dort schaffen kannst mit deiner ausdrucksform!


Ad Mutu hat geschrieben:
... ging er dennoch das Risiko ein, derbe auf die Fresse zu fliegen (was in meinem Fall den Verlust von einiger Kohle und in seinem Fall den seines Kopfes bedeutete).


Na, mit dieser Ausdrucksform schafft er es bestimmt. Da bin ich mir ganz sicher!!!


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 22:38 
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Was die Krise betrifft, so wird von der (noch) amtierenden Regierung natürlich auch sehr viel schwarzgemalt, um vor der Wahl noch so viele neoliberale Reformen wie möglich durchzuboxen.
Das war doch in Deutschland nicht anders, erst wurde alles schlechtgeredet, D stand ja angeblich schon mit einem Bein im Abgrund, dadurch wurde der Weg geebnet für Niedriglöhne, Minijobs, die ach so tolle Riesterrente, von der der Niedriglöhner später sowieso nichts hat, da diese mit der Grundsicherung verrechnet wird,usw.Hier alles aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen.
Jetzt wird alles schöngeredet und der angebliche Aufschwung gefeiert, aber man sollte sich mal die Mühe machen und sich die Zahlen hinter den geschönten Statistiken ansehen.
Tatsächlich ist in DK die Arbeitslosigkeit bei z.B.Metallern wieder gesunken, kleine und mittlere Betriebe stellen auch wieder ein, Teile der alten Belegschaft werden wieder zurückgeholt, weil es neue Aufträge gibt,der Export ist überraschend stark gestiegen.
Leute, seht doch auch mal hinter die offizielle Propaganda und warum wer was verbreitet.

LG Tina
Wo massiv gespart wird, ist der öffentliche Sektor, man will natürlich beim Wahlvolk den Weg bahnen für Privatisierungen. Die Schmutzkampagnen im letzten Jahr gegen den Pflegesektor liefen ja auch nicht ohne Grund.
Kluger Schachzug von der LA,die allseits beliebte Thyra Frank als Sympathieträger mit ins neoliberale Boot zu holen.
Was die Ausländerdebatte betrifft, die ist ja mittlerweile ziemlich verstummt, weil einige Umfragen gezeigt haben, das der Wähler genug davon hatte.
Das einzige was jetzt wieder zu hören ist, ist der Einschleuse-Niedriglohn für Einwanderer. Warum wohl? :mrgreen: Wenn erstmal ein Loch in der Mauer der Tariflöhne ist,ist auch der Däne irgendwann dran.
Komischerweise regt sich ausser den Gewerkschaften auch keiner über die immer grössere Zahl der für Hungerlöhne arbeitenden Osteuropäer auf dem Bau und in der Land und Forstwirtschaft auf, warum auch, ist doch ein prima Mittel, um auch das dänische Lohnniveau zu drücken.


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 22:42 
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Jörg, es ist doch nicht Deine Risikokapital, um das es geht :wink:. Jeder muss seine eigenen Erfahrungen machen. Ich finde es nur immer schade, dass die auswanderwilligen Anfrager hinterher nicht mehr berichten, wie die Geschichte ausgegangen ist. Allerdings ist das wiederum verständlich, denn hier riskiert man auch als Antwort "Siehste, Du wolltest ja nicht auf uns hören" zu kassieren. Aber um die geht es mir eigentlich nicht, sondern um diejenigen, die dann von ihren Erfolgen berichten.
Hilsen Hina


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BeitragVerfasst: 11.02.2011, 23:10 
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Hej Tina,

im Großen und Ganzen hast Du natürlich recht, da steckt auch eine ganze Menge Politik dahinter. Aber die Arbeitslosenzahl ist hier ja noch nicht wirklich gesunken. Das heißt, dass die paar mehr Stellen, die es wieder gibt, nach wie vor sehr heiß umkämpft sind, besonders wenn es um Stellen ohne fachspezifische Anforderungen geht. Wann hat das DK schon mal gehabt, dass auf einen Putzjob locker 200 Bewerbungen kommen, auf einen Job in einer Fabrik mal eben 400 ? Natürlich wissen alle, dass man zwei Drittel der Bewerber vergessen kann. Das sind sone Art "Pflichtbewerbungen" aber es bleiben immer noch genügend übrig, die es auch ernst meinen. Selbst wenn man die Schwarzmalerei mal außer acht lässt, die Chancen für Einwanderer stehen nicht gerade gut, denn DK ist vor allem erstmal daran interessiert, seine eigenen Leute von der staatlichen Stütze runter zu bekommen, was ja auch verständlich ist. Selbst wenn die Politik den Firmen natürlich nicht vorschreiben kann, wen sie einstellen sollen - ob Däne oder Ausländer -, so haben sie es immerhin gut verstanden, Ausländer hier so zum roten Tuch zu stempeln, dass viele Arbeitgeber schon mal um das Betriebsklima nicht aufwallen zu lassen, auf Dänen zurückgreifen oder auf Ausländer, die schon länger im Lande sind, die Sprache beherrschen und sich bereits integriert haben.

Hier in meiner Gegend war übrigens Ende letzten Jahres auch zu beobachten, dass einige Firmen der Metallbranche plötzlich wieder einen Teil ihrer gefeuerten Leute zurückholten. Wie sich dann aber herausstellte, meist nur für kurze Zeit. Viele sind schon wieder arbeitslos, weil es sich nur um Einzelaufträge handelte und diese Firmen stellen auch fast nur fachgelerntes Personal ein.

Hilsen Hina


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BeitragVerfasst: 12.02.2011, 00:16 
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Hej Ihr Lieben,
habt erstmal vielen Dank für Eure ganzen Kommentare. Wie ich schon sagte, ist dies ja nun gar nicht mein eigener Thread. Aber das Thema passt durchaus hierhin und ich bin eben auch sehr interessiert daran.
Ich habe Eure Beiträge vorhin sozusagen im Schnelldurchlauf gelesen und hätte am Liebsten auf jeden Einzelnen davon geantwortet.
Leider würde das nicht nur den Rahmen hier sprengen – auch mein Zeitrahmen kommt damit leider nicht klar.

Wenn ich es mal so zusammenfassen darf: Da gibt es die einen, die ohne sich vorher große Gedanken gemacht zu haben einfach in ein anderes Land gehen. Und sie machen ihren Weg. Oder scheitern eben.
Und da gibt es die anderen, die sich wirklich in jeder Hinsicht vorbereitet haben. Auch die machen ihren Weg. Oder scheitern eben genauso.

Man kann es wahrscheinlich weder planen, noch vorhersagen.

Sicher zähle ich mich auch eher zu der Liga der Kontrollfreaks. Ich möchte auch gerne einschätzen können, was auf mich zu kommt.
Aber ich habe inzwischen auch gelernt, dass das leider gar nicht immer geht.

Nun, und dass wir uns pragmatische Ratschläge geben schätze ich ungemein. Wir dürfen darüber aber einfach nicht aus den Augen verlieren, dass wir alle ganz unterschiedliche Menschen sind. Für den Einen sind diese Ratschläge treffend, während der Andere zu Recht genervt die Augen rollt.

Und jeder hat zunächst erstmal die Möglichkeit verdient, es auf seine Art zu schaffen. Ob es dann funktioniert, sei dahin gestellt. Ihm von vornherein diese Möglichkeit schlecht zu reden, ist jedoch nicht fair. Schon gar nicht, wenn man diesen Menschen nicht mal kennt.

Nebenbei noch kurz dies Eine: Ich werde mich frühestens am Montag, wahrscheinlich eher am Dienstag wieder melden können. Nicht dass Ihr denkt, ich würde dieses Thema fortan ignorieren.

Nun wünsche ich Euch an dieser Stelle mal wieder eine gute Nacht

KH... Tenda


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BeitragVerfasst: 12.02.2011, 12:12 
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@ad mutu

versuch dein glück doch einfach mal bei www.seasonalwork.dk, wenn es klappt, hast du zumindest mal für ein halbes jahr einen job, evtl sogar inklusive unterkunft und kannst dich ein wenig im land orientieren, vielleicht sieht es im herbst ja auch schon besser aus oder du findest bis dahin einen studienplatz in DK (wenn du direkt nach der schule zivi gemacht hast, gehe ich mal davon aus, dass du abi oder fachhochschulreife hast), aber ich muss dir andererseits auch sagen, dass ich mit einem der gefragtesten jobs auf dem dänischen arbeitsmarkt (maschinenbauingenieur) mit soliden grundkenntnissen der dänischen und nahezu fließenden kenntnissen der englischen sprache (wobei ingenieure noch zu den wenigen berufsgruppen gehören, in denen in DK oftmals gutes englisch "für den anfang" ausreicht) es innerhalb von 3-4 monaten nicht geschafft habe, in DK einen job zu finden, schlussendlich hat es mich dann vor 2 wochen überraschend von der ostsee in den äußersten südwesten deutschlands verschlagen


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BeitragVerfasst: 12.02.2011, 15:36 
weiß von euch jemand denn auf der Seite http://www.seasonalwork.dk/mod_inc/?P=i ... kind=front

ob man von deutschland überhaubt eine Chonce hätte da zu arbeiten,auch wenn die Sprachkenntnisse sei es auf dänisch nicht besonders sind.Ich denke mal das da ja auch deutsche schon ihre Erfahrungen gemacht haben zb. Betriebsklima und überhaupt die Vorraussetzungen.Ich denke das es sich um eine harte Tätigkeit handelt die ja nur ein paar Monate dauert.Hat da jemand Erfahrungen gemacht von euch ? Ich denke mal das imuß schon gut überlegt seien.da man ja trotzdem Miete bezahlen muß in d.


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BeitragVerfasst: 12.02.2011, 16:00 
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naja da ad mutu ja gerade erst mit dem zivi fertig ist, gehe ich mal davon aus, dass er noch keinen eigenen haushalt hier in deutschland hat, also sollte das in seinem fall ja kein problem sein, dass erntehelfer nicht unbedingt der traumjob ist, sollte wohl jedem klar sein, aber ich denke dort sind die chancen als ungelernter ausländer ohne anständige sprachkenntnisse zur zeit noch am größten, zumal es sich da um arbeit handelt, die einem 45 jährigen arbeitslosen dänen evtl. aus gesundheitlichen gründen schon nicht mehr zumutbar ist, einen 20 jährigen wird es aber wohl nicht umbringen, sowas mal ein halbes jahr zu machen und wenn er dann in dem halben jahr nicht in DK fußfassen kann, kommt er zumindest nicht mit leeren taschen zurück nach deutschland


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BeitragVerfasst: 12.02.2011, 16:26 
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Beiträge: 2243
Wohnort: 7800 Skive
Wobei hier die Erntejobs ganz fest in der Hand der Ukrainer sind. Ich habe ehrlich gesagt noch nie gehört, dass da auch Deutsche beschäftigt wurden, erst recht, wenn sie keine Erfahrung in der Landwirtschaft haben. Der Mann einer ukrainischen Mitschülerin auf der Sprachschule, der seit Jahren hier ist und sich um die Erntehelfer vor Ort kümmert, hatte uns mal erzählt, wie das läuft. Es ist im wahrsten Sinne des Wortes fast Irrsinn, eine extreme Hundearbeit. Wenn die Leute frei haben, sind sie "tot" und schlafen. Mehr ist da nicht mehr drin. Die Löhne sind für unsere Verhältnisse miserabel, die Unterbringung ist auch nicht gerade fürstlich, billige Massenquartiere bzw. Zeltlager. Es bleibt auch wahrlich keine Zeit, sich um irgendetwas anderes zu kümmern. Darum geht es den Leuten, die da arbeiten aber auch gar nicht. Die wollen ein bisschen Geld verdienen und dann zurück in die Heimat.
Realistischer wäre da sicher, sich mal in der Tourismusbranche umzugucken.
Hilsen Hina


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