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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 13:29 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Wie gesagt, was hätte ich davon? Die Zeiten sind vorbei wo ich mich gerne für längere Diskussionen im Forum zur Verfügung stelle.

Mußt Du jetzt mehr arbeiten? :shock:

fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Die EU, darunter D, profitiert ja von der Ausnahmeregelung, denn ohne wäre Dänemark nicht in der EU ;-)

Du hast schon mal bessere Witze gemacht :mrgreen:
Soll das etwa heißen, dass Europa DK geradezu dankbar sein muß?
Der absolute nationale Beitrag Dänemarks um EU-Haushalt im Jahr 2014 (in Milliarden Euro) lag mit 2.21 mal gerade knapp über dem Griechenlands mit 1,83.
http://de.statista.com/statistik/daten/ ... halt-2010/
Zumindest diesbezüglich würde ein Fehlen DKs in der EU nicht unbedingt auffallen.
Ich lasse den Dänen gerne ihre eigenwilligen Ausnahmen, auch wenn ich sie nicht alle (z.B. Immobilienkauf) nachvollziehen kann. Das können manche Dänen sicherlich auch nicht und die kommenden Generationen werden möglicherweis auch anders denken, denn eine rationale Erklärung scheint es wohl nicht zu geben.
Ich habe Mitte der 60er Jahre das erste Mal in DK noch als Kind Urlaub gemacht. Zu dieser Zeit spürte man noch bei den "Alten" deutlichere Resentiments gegenüber Deutschen. Da hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel geändert.
In meinem diesjährigen Kurzurlaub in DK habe ich allerdings die Ausnahmeregelungen in Bezug auf Währung (auch wenn ich überwiegend bargeldlos gezahlt habe) und die Grenzkontrollen "schätzen" gelernt :wink: . Ließen sie doch neben der herrlichen Landschaft, den gastfreundlichen Dänen und dem tollen Ferienhaus von DanUrlaub auf dem Holmsland Klit wieder echtes Urlaubsfeeling aufkommen. :D
PS
fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
...dann versuch ein dänischer Ferienhausbesitzer davon zu überzeugen, dass ein Ausländer sein Nachbarhaus kaufen dürfen sollte ;-)

Wenn bei mir im Nachbarhaus eine dänische Familie (gerne auch mit Hund) einziehen würde, würde ich mich sehr freuen, die dürfte dann sogar den Zaun einreißen und ihren Dannebrog hissen.
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Hjertelig velkommen!

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"Es sieht der Mensch die Welt fast immer durch die Brille des Gefühls, und je nach der Farbe des Glases erscheint sie ihm finster oder purpurhell."
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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 13:52 
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Wohnort: Nordjylland
Hej Gerald
"
Wenn bei mir im Nachbarhaus eine dänische Familie (gerne auch mit Hund) einziehen würde, würde ich mich sehr freuen, die dürfte dann sogar den Zaun einreißen und ihren Dannebrog hissen. "

Den Dannebrog darf man nicht einfach hissen wann man will. Die Ausnahme ist der dreieckige meterlange Wimpel.

http://www.shz.de/regionales/schleswig- ... 60794.html

Gruss Peter

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Der Teufel ist nicht so schwarz, wie man ihn malt


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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 14:04 
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breutigams hat geschrieben:
Hej Gerald
"
Wenn bei mir im Nachbarhaus eine dänische Familie (gerne auch mit Hund) einziehen würde, würde ich mich sehr freuen, die dürfte dann sogar den Zaun einreißen und ihren Dannebrog hissen. "

Den Dannebrog darf man nicht einfach hissen wann man will. Die Ausnahme ist der dreieckige meterlange Wimpel.

http://www.shz.de/regionales/schleswig- ... 60794.html

Gruss Peter

Danke, wieder etwas dazugelernt. :idea:
Ja ich meinte den tollen "dreieckige meterlange Wimpel".
Meinetwegen darf es auch die Staatsflagge "Dannebrog" sein. In D wird das wohl nicht so eng gesehen.
Diese fröhliche Bild
ist mir zudem lieber als diese, nach meinem Geschmack etwas schwermütige Bild :!:

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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 14:13 
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picnic hat geschrieben:
@BLAVANDHUK
...da ist was dran...

@fejo.dk-Henrik
...interessant für mich ist der Grund für diese Gesetzgebung...was dieser oder jener Däne darüber denkt, ist zur Beantwortung der Frage eher hinderlich..."Volkeswille" ist oftmals irrational und wird von individuellen Vorstellungen und Empfindungen getragen

...es ist nicht so, dass ich dem dänischen Staat als EU-Mitglied das Recht abspreche, so zu handeln...ich möchte nur die wirklichen Beweggründe kennen, die hinter seinem Handeln stecken



So geht es mir auch.

Bis auf einen Teil in Blavands Huk's Ausführungen bzgl. der Handwerker - das halte ich nämlich für eine gewagte und aus meiner Sicht eher nicht gerechtfertigte Annahme.
Warum sollte es billiger sein, Handwerker aus Deutschland nach Dänemark einfliegen zu lassen? Erschliesst sich mir nicht die Bohne. Abgesehen davon, dass man auch kurzfristigen Service rund
um Häuser braucht, der so gar nicht leistbar wäre.
Abgesehen davon haben die durchschnittlichen Häuslebauer/-Käufer in D schon vor etlicher Zeit die "Geiz ist geil!"-Mentalität in diesem Bereich zu Gunsten der Qualität aufgeben.
Deine Aussage dazu ist veraltet (weiß ich definitiv besser, da ich IT-Betreuung für Handwerksbetriebe mache).

Auch die Befürchtungen bzgl. massiver Verteuerung finde ich deutlich übertrieben, denn das würde wieder voraus setzen, dass ganze Landesteile "einverleibt" würden.
Der Vergleich mit Sylt z.B. hinkt auch - da müsste man dann z.B. mit Rømø vergleichen und ich glaube, da bekommst du die Kosten kaum höher, als sie jetzt eh schon sind.

Aber gut, bisher lässt sich aus dieser Diskussion ja sowieso keine faktische Grundlage ermitteln (wenigstens war Henrik da ehrlich),
sondern nur, dass es um eine "gefühlte" Situation geht...


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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 14:29 
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breutigams hat geschrieben:

Den Dannebrog darf man nicht einfach hissen wann man will. Die Ausnahme ist der dreieckige meterlange Wimpel.
Gruss Peter


...da es ja hier um den dänischen Nachbarn in Deutschland ging, ist es kein Problem den Danebrog zu hissen....auch nicht nach Sonnenuntergang 8)

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Gruß aus Bochum


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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 14:57 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
...Der Verkauf an Ausländer jeder!!! Herkunft könnte ein Strohfeuer werden das den strukturschwachen Gebieten zwar schön erhaltene/sanierte Häuser bringt aber keinen wirklich nachhaltigen Nutzen. Die schlimmste Auswirkung könnte es sein das die Gegend so teuer wird,das sich die Einheimischen das Leben dort nicht mehr leisten können.

Das ist ja sehr interessant, denn es setzt voraus, das so mancher (?) Däne, viele (?) Dänen sehrwohl bereit wären, an Ausländer/ Deutsche Grund und Boden samt Haus zu verkaufen. Dann ist der Ruf "Dänenland in Dänenhand" , wenn er nicht durch die jetzt bestehenden gesetzlichen Regelungen getragen würde also auch verkäuflich und je höher der Preis desto lieber? :shock:
Und/ oder sind es nur diejenigen, die keine Immobilie besitzen und daher keinen Profit daraus schlagen könnten und/ oder diejenigen, die einen Verkauf nicht nötig haben, die sich diesen patriotischen Ruf auf die Fahne schreiben? :shock:

Zudem könnte man dem Ausverkauf und inflationärer Preisentwicklung zum Nachteil kaufwilliger Dänen ja auch andere gesetzliche Riegel vorschieben. Erbpacht, Vorkaufsrecht für Dänen, Preissteigerungsbremsen etc. wären doch auch eine Lösung um den befürchteten Problenen zu begegnen.
Mal sehen, was die die europäische Zukunft bringt :D !

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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 16:26 
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Ich habe in DK niemals Grund und Boden besessen! Ganz bewusst! Ich konnte mich im Stil eines ,,Prinzgemahls``durch die Ehelichung einer dänischen Staatsbürgerin hier sesshaft machen! Nachdem ich hier einen festen Arbeitsplatz gefunden hatte und über alle Rechte und Pflichten aufgeklärt wurde! Das soll aber kein Geheimtipp sein um sich in DK einzuschleichen zu können! Wenn ich ab und zu nach Deutschland fahre sind mir doch die Handwerkerfahrzeuge ohne deutsche Kennzeichen aufgefallen. PL-LT+kein einziges mit DK Zulassung! Wird es genauso aussehen wenn Ausländer in DK Häuser sanieren lassen? Warum äussert sich sich bisher niemand zur Imobiliensuche in Schleswig Holstein/MK Vorpommern? Weil es nicht das Thema DK betrifft? Fühlt man sich in DK wohler und sicherer?Weil es näher oder die zu erwartenden Imobilienpreise unter denen in deutschen Landesteilen liegen werden? Oder fühlt sich jemand persönlich betroffen wenn ich den Mentalitätsfaktor und die,wenn auch nur zeitweilige Fluchtmöglichkeit DK,vor seinen Landsleuten/Seinesgleichen anspreche? Das wird doch wohl kein betroffenes Schweigen sein? Ich hoffe für alle Dänen, die Notgedrungen gezwungen sind ihre Häuser verkaufen zu müssen,einen Landsmann als Käufer zu finden!


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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 17:30 
Na ja, wer hier wohnen, arbeiten uns Steuern zahlen möchte, ist herzlich willkommen. Dann kann man sich ja auch ein Ferienhaus kaufen, weil man "Däne" ist. Als Ausländer muss man eben mieten, da bin ich gerne behilflich ;-)

Und es trägt schon sehr zu unserem Glücksgefühl bei, etwas zu haben/dürfen, was andere nicht haben/dürfen. In Kombination mit den hohen Steuern. Lernbeispiel Dänemark eben ;-)


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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 18:59 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Na ja, wer hier wohnen, arbeiten uns Steuern zahlen möchte, ist herzlich willkommen. Dann kann man sich ja auch ein Ferienhaus kaufen, weil man "Däne" ist. Als Ausländer muss man eben mieten, da bin ich gerne behilflich ;-)

Und es trägt schon sehr zu unserem Glücksgefühl bei, etwas zu haben/dürfen, was andere nicht haben/dürfen. In Kombination mit den hohen Steuern. Lernbeispiel Dänemark eben ;-)

Eine lahmere Begründung kann es wohl kaum geben, zumal von jemandem, der hier Immobilien ohne ähnliche Restriktionen erwerben dürfte.
Wäre ja mal interessant zu erfahren , ob diese Begründung in ihrer Irrationalität eine allgemein gültig dänische oder ob sie nur eine typisch Henriksche Interpretation ist. :shock:
Ich stelle allerdings in Frage, dass diese Haltung dazu taugt, viele potentielle dänische Immobilienverkäufer daran zu hindern, an Ausländer/ Deutsche zu verkaufen, auch ohne dass es die momentan bestehende gesetzliche Regelung gibt.
PS
Bisher bleibt mir nur das Mieten und das ist mir in den vergangenen Jahrzehnten bis heute immer noch zu meiner vollsten Zufriedenheit ganz ohne den Datschen-Pusher gelungen. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 31.03.2016, 23:37 
Gerald, du erwartest doch nicht, dass es eine Erklärung geben könnte, die du verstehen würdest. Vergiss es, zeigen deine Posts ja deutlich. Deshalb poste ich ja auch nur hier um den Thread zu beleben. Two posts a day keeps the doctor away :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 00:10 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Ich habe in DK niemals Grund und Boden besessen! Ganz bewusst! Ich konnte mich im Stil eines ,,Prinzgemahls``durch die Ehelichung einer dänischen Staatsbürgerin hier sesshaft machen! Nachdem ich hier einen festen Arbeitsplatz gefunden hatte und über alle Rechte und Pflichten aufgeklärt wurde! Das soll aber kein Geheimtipp sein um sich in DK einzuschleichen zu können! Wenn ich ab und zu nach Deutschland fahre sind mir doch die Handwerkerfahrzeuge ohne deutsche Kennzeichen aufgefallen. PL-LT+kein einziges mit DK Zulassung! Wird es genauso aussehen wenn Ausländer in DK Häuser sanieren lassen? Warum äussert sich sich bisher niemand zur Imobiliensuche in Schleswig Holstein/MK Vorpommern? Weil es nicht das Thema DK betrifft? Fühlt man sich in DK wohler und sicherer?Weil es näher oder die zu erwartenden Imobilienpreise unter denen in deutschen Landesteilen liegen werden? Oder fühlt sich jemand persönlich betroffen wenn ich den Mentalitätsfaktor und die,wenn auch nur zeitweilige Fluchtmöglichkeit DK,vor seinen Landsleuten/Seinesgleichen anspreche? Das wird doch wohl kein betroffenes Schweigen sein? Ich hoffe für alle Dänen, die Notgedrungen gezwungen sind ihre Häuser verkaufen zu müssen,einen Landsmann als Käufer zu finden!


Also mit Verlaub, du hast ja schon einiges hier abgelassen, aber der Post ist an Humbug ja kaum zu überbieten.
Da fällt mir als allererstes zu ein: "Die größten Kritiker der Elche waren früher selber welche!"

"Ganz bewusst!" keinen Grund und Boden gekauft, weil schon Grund und Boden in der eingeheirateten Familie vorhanden war?
Das wäre ja brüllend komisch, wenn es nicht so absurd wäre... warum solltest du auch, war ja schon alles da.
Wäre genauso, als wenn jemand sagen würde: "Ich habe ganz bewusst keine Firmen gegründet! Das ist böse. Hab halt nur
welche erheiratet."
Und nach solchen Aussagen kommst du allen Ernstes mit einer moralischen (völlig unpassenden) Mentalitätskeule?
"Ich hab mein Schäflein in DK im Trockenen - ihr anderen sollt das alles nicht haben und überhaupt IHR seid scheinheilig!" - so in
etwa? An Scheinheiligkeit! nicht zu überbieten.
Wir Deutschen fahren ja nur der Fluchtmöglichkeiten wegen in den Urlaub (wieder mal der Hinweis darauf, dass die allermeisten
deutschen Urlauber NICHT nach Dänemark in den Urlaub fahren)... oh man...

Ach und ja, wir reden hier nicht über Immobilienpreise in Meckpom oder Timbuktistan, weil hier das Thema Ferienhauserwerb in DK
diskutiert wird. Sehr schlichter Versuch abzulenken.

Übrigens warum man auf deutschen Strassen keine deutschen Handwerkerfahrzeuge sehen soll, erschliesst sich mir mal wieder, wie des
öfteren bei deinen Ausführungen, nicht im Ansatz. Vielleicht weil man keine sehen will oder warst du in Stettin unterwegs?
Ich sehe in der Tat auch polnische und andere (übrigens auch etliche dänische) Kennzeichen an Firmenfahrzeugen, aber mit größtem
Abstand die meisten hier im Norden Deutschlands sind.... *trommelwirbel*Überraschung* ... deutsche Kennzeichen.

Eines noch - im Gegensatz zu dir, hoffe ich (und ich vermute doch sehr, die betroffenen Dänen auch) das Dänen die ihre Häuser in
strukturschwachen Regionen verkaufen wollen/müssen überhaupt einen Käufer finden. Gerade bei Ferienhäusern sieht das
in Jütland in den letzten Jahren allerdings nicht so aus (wenn ich die vielen "til salg"-Schilder mir ins Gedächnis rufe).


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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 08:05 
Zum Letzteren kann ich sagen, dass die Tendenz so langsam kippt: Bedingt durch die hohen Immo-Preise geht es nun zurück aus den Großstädten und das ist kein Aprilscherz. Wie lange das hält wird spannend.

So oder so würde es für die strukturschwachen Regionen keine Rolle spielen ob ein paar Ausländer eine Flexbolig erwerben, falls das erlaubt wäre.


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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 08:24 
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Ups Steffen, ich habe die Dänen schon vor 40Jahren verstanden! Und mit nun über 80 habe ich mehr als die Hälfte meines Lebens hier verbracht und immer noch nicht ausgelernt. Ich habe bewusst auf den Erwerb von Grund und Boden verzichtet damit nicht einmal später Verwandschaft aus dem Lande meiner Urahnen hier Besitzansprüche geltend machen können. Was ich hier für meine Familie mit aufgebaut habe kann ich getrost meinem Kind in die Hand geben und den Respekt und die Anerkennung meines Gastgeberlandes habe ich mir sauer verdienen müssen;aber auch erhalten weil ich mich an Sitten/Gebräuche sowie geschriebene und ungeschriebene Gesetze gehalten habe. Von Bequemlichkeit und ins gemachte Bett legen kann also in keinster Weise die Rede sein. Weil es innerhalb Europas immer unsicherer wird ,was die Anlage von legalem und illegalem Geld in Imobilien angeht,soll jetzt DK als Wertanlage herhalten? Beim Temprament der Südeuropäer bezüglich Regierungs/Gesetzänderungen könnte man plötzlich enteignet werden/Um oder Anbauten zwangsweise abgerissen werden weil nicht genehmigt,organisierte Diebesbanden die Hütte plündern,das Eigentum zur Unterbringung von Flüchtlingen beschlagnahmt werden;letztere das Anwesen in Unordnung bringen oder dubiose Privatpersonen ,,Eigentumsschutz´´zu überteuerten Tarifen aufdrängen. Davor könnte man in DK relativ sicher sein.Die lassen ja nicht jeden unkontrolliert rein oder raus und an deutschem Grenzübergang steht ja deutsche Polizei! Man kann ja mal schnell hin und nach dem Rechten sehen oder im Wissen die Nachbarn sind auch Deutsche und zur Zeit im Haus. Und wenn nichts aus dem Hausverkauf an Nichtdänen wird weil es die Dänen nicht wollen? Dann übernehmen die Dänen halt die Rolle wie die Bewohner von Klein Bonum als letztes Wiederstandsnest in Europa! Und freuen uns über jeden Turi der hier ein Haus mietet! Dänen lieben ihr Land und sind niemandem eine Erklärung schuldig warum hier manches anders ist! Ikke sand Henrik?


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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 10:10 
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fejo.dk - Henrik hat geschrieben:
Gerald, du erwartest doch nicht, dass es eine Erklärung geben könnte, die du verstehen würdest. Vergiss es, zeigen deine Posts ja deutlich. Deshalb poste ich ja auch nur hier um den Thread zu beleben. Two posts a day keeps the doctor away :mrgreen:

Henrik (wenn Du diesen post überhaupt selbst verfasst haben solltest), andersherum wird ein Schuh draus.
Ich kann wohl nicht erwarten, dass DU dazu imstande bist, überhaupt eine nachvollziehbare Erklärung zu dem Thema abzugeben und zwar unabhängig davon, wer sie verstehen soll!
Sei's drum.
Immerhin gebührt Dir mit diesem Post wiederholt der der 1. Platz auf der Siegertreppe in den Disziplinen
Überheblichkeit und Selbstüberschätzung!
Mein allerherzlichster Glückwunsch :mrgreen:
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BeitragVerfasst: 01.04.2016, 12:13 
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BLAVANDS HUK hat geschrieben:
Ups Steffen, ich habe die Dänen schon vor 40Jahren verstanden! Und mit nun über 80 habe ich mehr als die Hälfte meines Lebens hier verbracht und immer noch nicht ausgelernt. Ich habe bewusst auf den Erwerb von Grund und Boden verzichtet damit nicht einmal später Verwandschaft aus dem Lande meiner Urahnen hier Besitzansprüche geltend machen können....
...Dänen lieben ihr Land und sind niemandem eine Erklärung schuldig warum hier manches anders ist!

Ehrlich gesagt verstehe ich Deine Argumentation ebenso wenig wie Steffen. Warum auch immer Du verhindern willst, dass Deine Verwandschaft aus dem Lande Deiner Urahnen in DK Besitzansprüche geltend machen können, mit dem Kauf von Immobilien durch Ausländer/ Deutsche wie in ganz Europa möglich, hat das allenfalls am Rande etwas zu tun.
Das die Dänen ihr Land lieben, will ich gern glauben, es soll sogar eine beträchtliche Zahl Deutsche geben, die dies ebenfalls tun :wink: und die wie ich z.B. durch über Jahrzente mehrmals jährliche Urlaube von Kindesbeinen an eine emotionale Beindung zu dem Land aufgebaut haben.
Eine Erklärung, warum so manches in DK anders ist, sind die Dänen zwar nicht
Zitat:
"schuldig"
, aber wenn jemand nachfragt, warum sollten die Dänen zum besseren Verständnis nicht bereit und bemüht sein, eine nachvollziehbare Erklärung zu geben?
Und wenn eine Däne zu mir sagen würde, "nee, so rational kann ich das nicht erklären, das ist eher so ein Gefühl", dann hätte ich dafür Verständnis. Die hier gefallenen (pseudo-) rationalen Begründungen sind für mich dagegen nicht nachvollziehbar.
Aus rein wirtschaftlicher Sicht ist der Kauf eines Ferienhauses in DK für die meisten (selbst wenn man öfter und länger als nur 1x pro Jahr 1-2 Wochen in DK verbringen möchte) möglicherweise sowieso unsinnig wenn es nur um den Urlaub geht. Da ist fährt man mit der Miete eines Ferienhauses in den meisten Fällen wahrscheinlich günstiger.

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