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BeitragVerfasst: 15.02.2017, 22:46 
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Hej,

Ich plane in naher Zukunft ein Haus in Dänemark zu kaufen und dort auch einzuziehen. Meine Recherchen haben mir bereits viele Fragen beantwortet, ich weiß aber noch nicht wie ich am günstigsten den Kauf abwickle:
Angenommen mein Haus kostet 750 000 DKK, ich habe 100 000€ auf meinem deutschen Konto parat.
Wie überbringe ich dem Makler das Geld am Besten und am Günstigsten?
Durch die Fremdwährung wird die Bank sich ja Gebühren nehmen, wenn die Gebühr jetzt 1% beträgt, sind das dann auch bereits schon 1000€.
Deswegen meine Frage an euch: Wie seid ihr beim Hauskauf vorgegangen, wie hoch waren die Gebühren brim bezahlen, was empfehlt ihr mir um die Gebühren möglichdt niedrig zu halten?

Vielen Dank schonmal für eure Antworten und Anregungen.
Hilsen, Gregor


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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 01:54 
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Nachtrag: Wichtig ist natürlich auch zu wissen wie die Bank den Kurs berechnet hat, es kann ja sein daß die Bank keine Gebühren ausweist, aber dafür einen miesen Kurs berechnet.


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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 09:40 
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Eine Möglichkeit: Du packst die 100.000 Euro in einen Koffer und zahlst bar. Dänen lieben Euros (meine Erfahrung). Allerdings weiß ich, dass du mich für diesen Rat für verrückt erklärst.
Zweite Möglichkeit: Du überweist von einer deutschen Direktbank, die für Auslandsüberweisungen im SEPA-Raum keine Gebühren erhebt, z.B. der DKB. Kostenfrei ist da allerdings nur die Überweisung in Euro. Soll der Überweisungsbetrag in dänischen Kronen gutgeschrieben werden wird für die Konvertierung 1,0 ‰ vom Überweisungsauftrag, max. 150,00 EUR, berechnet. Bei einem Rechnungsbetrag von 100.000 Euro also 100 Euro. Wenn deine Bank für die Überweisung in Fremdwährung 1 Prozent nimmt ist das schlichtweg eine Unverfrorenheit!

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Wer anderen eine Bratwurst brät der hat ein Bratwurstbratgerät.
(unbekannter Bratwurstdichter, einer Legende nach aus Thüringen stammend)


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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 10:33 
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Also das mit dem Geldkoffer so würde ich es persönlich machen, hab jetzt aber nicht damit gerechnet, daß das für den Makler in Frage kommt.
Ich werd ja sehn wenn ich ein Haus in Aussicht habe, was der Makler sagt.
Das mit der Obergrenze von maximal zu zahlenden 150€ klingt für mich schon einmal günstig, da werde ich mal die AGB's meiner Bankkonten studieren, und vielleicht auch noch bei paar anderen Banken und dann ein Konto bei der passenden Bank eröffnen.


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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 11:47 
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Nun ja, 100.000 Euro in 500er Stückelung, das sind 200 Scheine und somit ein recht dünnes Päckchen. Passt in die Unterhose. Da sollte es ziemlich sicher sein. :wink:

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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 12:55 
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Bargeld... kein Kommentar. Wer schon mal mehr als 10.000 Euro irgendwo eingezahlt hat, wird wissen, dass dann alle Alarmglocken schrillen - Geldwaeschegesetz, was weiss ich... es ist auch in DK vorgeschrieben, Bargeldeinfuehrung > 10.000 EUR bei skat anzumelden.

Also - ich habe im Februar x.000 Euro fuer den Kauf meines Hauses von meinem deutschen auf mein daenisches Konto ueberwiesen (SEPA Ueberweisung). Der Kurs hierbei lag bei 744,8920 am 26.02.2016. Anschliessend hat die Bank noch 20DKK Gebuehr kassiert.

Vergleicht man den Kurs mit dem am 26.02. offiziell gueltigen Kurs:

Datum 26.02.2016
Schlusskurs 7,4601
Eröffnung 7,4613
Tageshoch 7,4704
Tagestief 7,4489

Tja - dann hat es offenbar das Tagestief erwischt. Warum, weiss ich nicht - die Buchung auf dem Konto erfolgte erst am 27.02. (ein Samstag, ohne offizielle Kurse - also haette eigentlich der Schlusskurs gelten muessen?). Aber die Schwankungsbreite lag demzufolge bei einem Betrag von 100.000 Euro bei 2.150 DKK, das sind ueberschaubare 290 EUR. Dafuer macht man bei solchen Summen doch kein Fass auf - oder riskiert mit 100.000 Euro Bargeld durch die Gegend zu kariolen. Ich glaube im uebrigen NICHT dass ein Makler das Geld annehmen wuerde, selbst wenn Du skat Bescheid gibst.


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BeitragVerfasst: 16.02.2017, 14:22 
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Mein Vorschlag mit den 100.000 Euro in der Unterhose sollte auch als Scherz verstanden werden (s. Smilie). Andererseits werden schon auch größere Käufe im Ausland mit allergrößter Selbstverständlichkeit bar getätigt. Beispiel: Der private Re-Import von PKWs. Seit der EU-weiten Einführung des s.g. COC-Dokuments ist der private Import von PKWs zum Kinderspiel geworden und bereitet auch bei der deutschen Zulassungsstelle nicht die geringsten Schwierigkeiten. Problem dabei ist nur, dass der (z.B.) dänische Autoverkäufer einem fremden deutschen Kunden kein Auto gegen Scheck aushändigt oder sich darauf verlässt, dass der Rechnungsbetrag überwiesen wird. Klar ist Vorauszahlung per Überweisung möglich. Aber welcher Kunde kauft schon die Katze im Sack?
Die Lösung: Barzahlung in Euro. Ich habe das dreimal durchgezogen. Zweimal in Dänemark und einmal in Tampere, Finnland. Die deutschen Reimporteure handhaben das übrigens meist auch so. Wer da ein neues Auto abholt kommt meist mit einer dicken Brieftasche.
Im Fall des Threadstarters würde ich natürlich den Überweisungsweg vorziehen. Irgendwo ist bei Barzahlung auch eine Schmerzgrenze. Und 100 Euro Gebühren bei einer Kaufsumme von 100.000 Euro sind doch wohl zu verschmerzen. Über den Wechselkurs mache ich mir da überhaupt keine Gedanken. Wenn mir der Kopfschmerzen bereiten würde darf ich nicht im Ausland einkaufen.

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